Wanderstock Test

02/2020

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4
Produkte getestet
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50
Arbeitsstunden
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345
Amazon-Rezensionen analysiert
Wanderstöcke

Unsere Testsieger sind die PRO Series Wanderstöcke von Alpin Loacker: Sie sind praktisch, verfügen über einen verlängerten Griff und lassen sich dank des kleinen Packmaßes leicht verstauen. Unsere Favoriten mit der Testnote 1,9!

Wir haben 4 Wanderstöcke getestet und dabei besonders auf die Ergonomie und die Stabilität geachtet.

Ob auf Asphalt, im Wald oder auf einem Gebirge, Wanderstöcke sind für echte Wanderer unabdingbar. Sie sorgen für guten Halt und stützen dich bei langen Märschen.

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zuletzt aktualisiert: 11.02.2020, 15:43
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Alpin Loacker PRO Series Wanderstöcke Effekt Manufaktur Carbon Wanderstöcke Testbericht TREKOLOGY Wanderstöcke Testbericht TREKOLOGY Trek-Z einklappbarer Wanderstock Testbericht

Alpin Loacker
PRO Series Wanderstöcke

Effekt Manufaktur
Carbon Wanderstöcke

TREKOLOGY
Wanderstöcke

TREKOLOGY
Trek-Z einklappbarer Wanderstock

Vorteile
  • Sehr kleines Packmaß
  • Praktisches Prinzip
  • Verlängerter Griff
  • Verstellbare Handschlaufen
  • Vielfältiges Zubehör
  • Verlängerter Griff
  • Größe leicht und individuell einstellbar
  • Leichtes Verstellen der Länge
  • Angenehme Handschlaufen und Griff
  • Tasche kann seitlich mit einem Reißverschluss geöffnet werden
  • Leicht zusammenzustecken
  • Mit einer kleinen Anleitung ist das Prinzip beschrieben
  • Tasche kann seitlich mit einem Reißverschluss geöffnet werden
Nachteile
  • Wackelt leicht wenn der Stock ausgeklappt ist
  • Anleitung ist nicht beigefügt - das Prinzip ist nicht selbsterklärend
  • Für kleine Hände etwas unbequem
  • Vibriert stark beim Gehen
  • Handschlaufensplint zieht sich beim Verstellen heraus
  • Vibrationen beim Aufsetzen
  • Lautes Klackern auf harten Böden
  • Für größere Personen ungeeignet (es kann aber ein größeres Modell gewählt werden)
  • Wackelig an der Stelle des Stiftes
  • Handschlaufe ist nicht gepolstert
Zusammenfassung

Im Packmaß praktisch und klein. Es fehlt jedoch eine Aufbauanleitung und etwas Stabilität in der Konstruktion.

Machen einen sehr guten Eindruck, könnten aber für kleine Hände auf Dauer etwas unbequem sein.

Mechanismus und Ergonomie sind gut. Allerdings unzureichende Gummipuffer-Federung und lockerer Handschlaufen-Splint.

Praktisch in der Handhabung, jedoch in der Stabilität und der Polsterung noch Luft nach oben.

Stabilität
Benutzerfreundlichkeit
Ergonomie
Gewicht
Höhe 136 cm 135 cm 133 cm 120 cm
Breite 2,5 cm 2,5 2 cm 2 cm
Tiefe 2,5 cm 2,5 cm 2 cm 2 cm
Gewicht 670 g gesamt, 260 g pro Stock 745 g gesamt, 230g pro Stock 810 g gesamt, 275 g pro Stock 810 g gesamt, 295 g pro Stock
Packmaß 40 x 14 x 12 cm 70 x 14 x 10 cm 65 x 12 x 5 cm 60 x 13 x 7 cm
Lieferumfang Wanderstöcke mit Spitzen, 2 Gummipuffer (Schuhe, Rund), 2 Teller (Schlammteller, Schneeteller) Wanderstöcke mit Spitzen, 3 Gummipuffer (Schuhe, Asphalt, Rund), 2 Teller (Schlammteller, Schneeteller) Wanderstöcke mit Spitzen, 2 Gummipuffer (Schuhe, Rund), 2 Teller (Schlammteller, Schneeteller) Wanderstöcke mit Spitzen, 2 Gummipuffer (Schuhe, Rund), 2 Teller (Schlammteller, Schneeteller)
Verpackung Beutel mit Kordelzug Beutel mit Kordelzug Beutel mit Kordelzug Beutel mit Kordelzug
Qualitätseindruck Gut Sehr gut Gut Gut
Anleitungsqualität Nicht vorhanden Gut Gut Gut
Anleitungssprache - DE EN EN
Zusatzgarantie Unbekannt Unbekannt Unbekannt Unbekannt
Material Stock Carbon Carbon Aluminium Aluminium
Material Griff Kork Kork Kork Kork
Handschlaufen Ja, verstellbar Ja, verstellbar Ja, verstellbar Ja, verstellbar
Größenverstellbar Ja. 120 - 135 cm Ja, 62 - 135 cm Ja, 64 - 135 cm Ja, 105 - 120 cm
Verstellmechanismus Faltstock Teleskop Teleskop Faltstock
Ergonomie Gut, angenehme Griffe Gut, aber vibriert beim Gehen Gut, aber vibriert Gut
Spitze Ja Ja Ja Ja
Gummipuffer Schuhe, runde Aufsätze Schuhe, Asphalt, rund Schuhe, runde Aufsätze Schuhe, runde Aufsätze
Teller Schneeteller, Schlammteller Schneeteller, Schlammteller Schneeteller, Schlammteller Schneeteller, Schlammteller
Gedämpftes Modell Ja, 2 verschiedene Gummipuffer Ja, 3 verschiedene Gummipuffer Ja, 2 verschiedene Gummipuffer Ja, 2 verschiedene Gummipuffer
Testsiegel: Alpin Loacker PRO Series Wanderstöcke, Testnote 1.95
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Testsiegel: Effekt Manufaktur Carbon Wanderstöcke, Testnote 2.1
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Testsiegel: TREKOLOGY Wanderstöcke, Testnote 2.35
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Testsiegel: TREKOLOGY Trek-Z einklappbarer Wanderstock, Testnote 2.35
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Getestete Produkte

Platz 1: Alpin Loacker PRO Series Wanderstöcke

Testsiegel: Alpin Loacker PRO Series Wanderstöcke, Testnote gut

Die Alpin Loacker - PRO Series Wanderstöcke sind leicht zu handhaben und praktisch zu verstauen, da das Packmaß sehr gering ist. Das System ist leicht und schnell zu bedienen, wenn man einmal gesehen hat, wie es funktioniert, denn eine Anleitung ist nicht beigelegt. Während man geht, geben die Stöcke keine Geräusche von sich und klackern auf härteren Böden nicht und auch der Grip ist gut. Schade ist, dass man die Stöcke nur zwischen 120 cm und 135 cm verstellen kann, da sie für kleinere Personen unter ca. 165 zu lang sind.

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Effekt Manufaktur Carbon Wanderstöcke - thumbnail Testsiegel: Effekt Manufaktur Carbon Wanderstöcke, Testnote gut

Platz 2: Effekt Manufaktur Carbon Wanderstöcke

Die Effekt Manufaktur - Carbon Wanderstöcke sind sehr leicht zu bedienen und praktisch in der Handhabung. Das vielseitige Zubehör macht die Wanderstöcke zum perfekten Begleiter auf verschiedenen Untergründen. Ein deutlicher Nachteil in der Nutzung ist, dass die Stöcke stark dazu neigen zu vibrieren, vor allem wenn man auf härtere Untergründen geht. Auch ist das Material der Gummipuffer recht hart und man hört die Stöcke beim Aufsetzen.

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TREKOLOGY Wanderstöcke - thumbnail Testsiegel: TREKOLOGY Wanderstöcke, Testnote gut

Platz 3: TREKOLOGY Wanderstöcke

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die TREKOLOGY - Wanderstöcke einen sehr stabilen Eindruck machen, allerdings durch die Steifheit dazu neigen während des Aufsetzens zu vibrieren. Auch die Gummipuffer haben kaum zu Unterschieden geführt, da diese recht hart sind und es auf härteren Untergründen klackert. Die Stöcke sind ansonsten leicht einzustellen und bieten Längen zwischen 100 und 135 cm. Die Griffe sind angenehm in der Hand und die Handschlaufen scheuern nicht und schmiegen sich gut an. Beim Verstellen der Handschlaufen muss man allerdings darauf achten, den Splint nicht herauszuziehen.

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TREKOLOGY Trek-Z einklappbarer Wanderstock - thumbnail Testsiegel: TREKOLOGY Trek-Z einklappbarer Wanderstock, Testnote gut

Platz 4: TREKOLOGY Trek-Z einklappbarer Wanderstock

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der TREKOLOGY - Trek-Z einklappbarer Wanderstock sich leicht handhaben lässt und ein kleines Packmaß hat. Praktisch ist auch, dass man die Tasche seitlich öffnen kann. Auffällig war jedoch, dass die Stöcke etwas wackelig sind und klappern. Außerdem ist dieses Modell nur für kleinere Personen geeignet. Größere Personen müssen auf die größere Variante zurückgreifen.

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Alpin Loacker - PRO Series Wanderstöcke

Testsieger: jetzt Testbericht lesen
  • Die Wanderstöcke sollten so eingestellt werden, dass die Hände leicht unter dem Ellenbogen liegen - der Armwinkel also etwas mehr als 90° hat. Das sorgt für eine ausreichende Blutzirkulation, auf die besonders bei Kälte geachtet werden muss.
  • Die Schlaufe am Handgelenk wird von unten durchgegriffen, was die Handhabung und Druckausübung beim Gehen vereinfacht.
  • Bei der Benutzung sollten die Stöcke möglichst nah am Körper gehalten werden.
 

Testablauf

Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Ergonomie
  • Stabilität
  • Gewicht
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Lautstärke beim Aufsetzen

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Wanderstöcke definiert. Vor den ersten Testdurchläufen werden die Materialien der Stöcke beurteilt. Dazu zählen auch Griffe, Gummipuffer, Handschlaufen. Außerdem wird der Verstellmechanismus der Produkte geprüft. Anhand von verschieden großen Probanden wird bewertet, ob die Stöcke auf unterschiedliche Größen anwendbar sind.

Im Praxistest wird mit den Stöcken auf Untergründen wie Asphalt, Pflasterstein, Wiesen und Sand gegangen. Auch im hügeligen und unebenen Gelände werden die Stöcke getestet. Dabei wird die Ergonomie der Griffe beurteilt und geprüft, wie gut Vibrationen abgedämpft werden. Außerdem wird bewertet, wie hilfreich die Gummipuffer sind.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.


Produktauswahl

Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Der Wanderstock. Schon seit alter Zeit ist er der beste Freund des Wandersmanns und der Wandersfrau.
Haben unsere Großeltern und Ur-Großeltern noch einfach den nächstbesten, geraden Ast eines am Wegrand stehenden Baumes zur Erleichterung des vor ihnen liegenden Weges herangezogen, so hat der moderne Wanderer die Qual der Wahl wenn es zur Suche des passenden Wanderstocks kommt.

Der Wanderstock
Der Wanderstock

Es beginnt schon damit, dass heute selten jemand von einem "Wanderstock" spricht. Es muss nun zumindest ein "Trekkingstock" sein. Auch "Walkingstöcke" erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Doch worin unterscheiden sich diese verschiedenen Stöcke?
Ist der Trekkingstock fehl am Platze, wenn du eine schnelle Runde im Park drehst? Oder lässt dich der Walkingstock am Berg im Stich? Oder ist es eh gleich und du fährst, respektive läufst mit dem derben Ast, den du am Wegrand findest, ebenso gut?
In den folgenden Zeilen bekommst du einen Überblick über die beiden Arten der Wanderstöcke und kannst dann hoffentlich selbst entscheiden, welcher Stock der richtige für dich ist.

Wenn es an den Auf- oder Abstieg am Berg geht brauchst du einen robusten Begleiter, auf den du dich stützen kannst und den du immer fest im Griff hast. Hier kommt der Trekkingstock wie gerufen. Trekkingstöcke sind im Gelände zu Hause.

Aluminium oder Carbon?

Gefertigt aus Aluminium oder Carbon (einem leichten Verbundstoff aus Kunststoff und Kohlefaser) kann dem Trekkingstock raues Gelände nichts anhaben.
Aluminium hat als Metall einen Vorteil in der Haltbarkeit und Flexibilität. Ein Trekkingstock aus Aluminium kann dir auch mal einen Abhang hinunterpurzeln, ohne dass du den Weg ohne Ihn fortsetzen musst. Vielleicht hat er dann ein paar Kratzer und Dellen, aber solange der Trekkingstock aus Aluminium nicht verbogen ist, kannst du ihn getrost weiter nutzen. Achte nur darauf, dass unlackiertes Aluminium korrodieren kann. Es ist kein Rost wie bei Eisen aber die Stabilität des Aluminiums leidet genauso.
Ein Nachteil des Stocks aus Aluminium ist die geringere Steifheit. Das heißt nicht, dass sich der Aluminumstock unter deinem Gewicht verbiegt, aber Erschütterungen bringen den Stock aus Aluminium zum Schwingen. Das ist nicht jedermanns Sache.

Carbonstöcke sind wesentlich leichter und steifer als ihre Cousins aus Aluminium. Ein guter Carbon-Trekkingstock kann schon mal auf ein Gewicht von nur 200g kommen. Neben dem geringeren Gewicht bietet Carbon noch einen weiteren Vorteil: die im Vergleich um Aluminium höhere Steifigkeit. Diese führt dazu, dass Erschütterungen einen Carbon-Trekkingstock nicht so zum Schwingen bringen wie einen Aluminium-Trekkingstock. Allerdings führt diese Steifigkeit dazu, dass Carbon-Trekkinstöcke leichter beschädigt werden können. Das Carbon ist "spröder" und kann aufgrund seiner Materialeigenschaften bei Querbelastungen brechen. Fällt dir also ein Carbon-Trekkingstock einen Abhang hinunter, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du deinen Weg ohne ihn fortsetzen musst.

Neben dem Trekkingstock gibt es noch einen spezialisierten Wanderstock: Den Walkingstock. Dieser Stock wurde speziell für den Einsatz beim Nordic-Walking entwickelt.

Das Material

Auch der Walkingstock wird in Aluminium oder Carbon gefertigt. Da es beim Nordic-Walking jedoch selten ins schwere Gelände geht, liegt beim Walkingstock das Hauptaugenmerk auf geringem Gewicht. Die Mehrzahl der Walkingstöcke sind daher aus Carbon hergestellt. Hier muss deine Brieftasche entscheiden welches Material es für deinen Walkingstock sein darf. Günstig - Aluminium, teurer - Carbon.

Geschwindigkeit liegt in der Hand

Auch bei Walkingstöcken sind die Griffe aus Kork oder Kunststoff gefertigt. Die Vor- und Nachteile der Materialien konntest du schon in der Beschreibung der Trekkingstöcke nachlesen. Der große Unterschied der Griffe liegt in der Ergonomie. Da Walkingstöcke nicht dafür gedacht sind als Stütze zu dienen, sondern in der Hand hin und her rutschen, sind ihre Griffe schmaler als die der Trekkingstöcke und zudem länglich anstelle von ergonomisch ausgeformt. Wesentlich wichtiger als bei den Trekkingstöcken, ist bei den Walkingstöcken die Handschlaufe. Dient diese dir bei den Trekkingstöcken nur als Sicherung gegen das Fallenlassen der Stöcke, so ist die Handschlaufe bei Walkingstöcken elementarer Bestandteil der Walking-Technik. Durch die Befestigung am Handgelenk nutzt du die Schlaufe, um deine Walkingstöcke richtig einzusetzen und deine Geschwindigkeit zu steigern. Die Schlaufe sollte einen guten Sitz an deinem Handgelenk haben und aus atmungsaktivem Material sein, um ein scheuern auf der Haut zu verhindern.

Auch bei der Auswahl der Walkingstöcke gilt: nimm den Stock vor dem Kauf in die Hand! Ein Bild kann dir zwar zeigen wie der Griff und die Handschlaufe aussieht aber nicht wie sie sich in deiner Hand anfühlt. Walkingstock-Kauf ist ähnlich dem Schuh-Kauf: erst das Anprobieren gibt die Sicherheit ob´s passt.

Neben dem Gewicht der Stöcke ist vor allem eine Frage wichtig: Wie liegt der Griff in der Hand? Die Griffe guter Trekkingstöcke sind ergonomisch geformt und aus Kork oder Kunststoff gefertigt. Kork hat als Naturmaterial einen Vorteil bei der Hautfreundlichkeit, ist allerdings schwerer zu reinigen und weniger haltbar als Kunststoff. Ein weiterer Vorteil von Kork ist die Griffigkeit bei nassen Händen. Griffe aus Kunststoff greifen hier oft auf festen Schaumstoff oder ein Lamellen-Design aus Gummi zurück, um die Griffigkeit zu erhöhen. Bei günstigen Modellen mit Hartplastik-Griff sollte man genau schauen, wie die Griffigkeit hier gewährleistet wird.

Die Griffe sollten individuell vorher ausprobiert werden
Die Griffe sollten individuell vorher ausprobiert werden

Wichtig ist, dass man vor dem Kauf eines Stocks selbst Hand anlegt, um ein Gefühl für das Gewicht und die Handlichkeit zu bekommen. Nichts ist unangenehmer als wenn der Stock, der auf der Website des Trekkingzubehör-Versenders als "Handschmeichler" verkauft wurde, sich auf der Hüttentour als ergonomischer Albtraum entpuppt. Am Griff findet man bei nahezu allen Trekkingstöcke noch die Handschlaufe. Hier solltest du darauf achten, dass das Material strapazierfähig und atmungsaktiv ist. Die Ausführung der Schlaufe ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, einen Funktionsunterschied gibt es in der Regel aber nicht. In Endeffekt kommt es darauf an was dir besser gefällt.

Hast du dich für "Kopf" und "Körper" deines Trekkingstocks entschieden, so gibt es noch eine Sache auf, die es zu achten gilt: Den "Fuß" bzw. die Spitze deines Stocks. Hier gibt es generell zwei Macharten: Die Hartmaterialspitze und die Gummipufferspitze.

Die Hartmaterialspitze ist oft aus Metall oder hartem Kunststoff. Sie gibt deinem Trekkingstock guten Halt und eine präzise Führung im Gelände. Zudem kannst du die harten Spitzen bei einer Rast z.B. in die Erde stecken und deine Stöcke laufen nicht Gefahr weg zu rollen. Der Nachteil einer harten Spitze ist die fehlende Federung. Erschütterungen werden so ungefiltert an deine Hände weitergegeben.

Die Metallspitze
Die Metallspitze

Die Gummipufferspitze zeigt, dass das auch anders geht. Das weiche Material nimmt Stöße auf und federt sie ab. Durch eine Profilierung ähnlich einem Autoreifen, musst du auch bei einer Gummipufferspitze nicht auf Grip deiner Trekkingstöcke verzichten. Allerdings ist die Präzision und der Halt in schwierigem Gelände nicht so hoch wie bei einer Hartmaterialspitze. Die Gummipuffer nutzen sich zudem mit der Zeit ab und müssen ersetzt werden, um ihre Eigenschaften zu erhalten.

Einige Hersteller verbauen zusätzliche Dämpfer in ihren Trekkingstöcken. Diese Dämpfer funktionieren oft mittels Federsystem und bieten zusätzlichen Komfort. Allerdings erhöhen solche Systeme das Gewicht der Trekkingstöcke und senken die Rückmeldung über die Bodenbeschaffenheit, die der Wanderer durch den Stock bekommt.

Die Spitze der Walkingstöcke ist meist aus einem Hartgummi gefertigt. Da du dich beim Nordic-Walking eher nicht in schwerem Gelände bewegen wirst, ist guter Halt auf Schotter, Waldboden oder Asphalt gefragt. Hier ist Gummi der Stahlspitze der Trekkingstöcke überlegen. Günstige Walkingstöcke haben allerdings abgerundete Metallspitzen. Einige Walkingstöcke besitzen einen Mechanismus an der Spitze durch den du mit einem Hebel zwischen Gummi- und Metallspitze wechseln kannst. Allerdings ist das keine Feature welches weit verbreitet ist. Zudem gibt Gummipuffer für verschiedenste Gelände. Diese können einfach auf die Stahlspitze gesteckt werden und passen in der Regel auf jeden Stock, unabhängig vom Hersteller. Grundsätzlich unterscheidet man unter drei Gummipufferarten:

Verschiedene Aufsätze für verschiedene Untergründe
Verschiedene Aufsätze für verschiedene Untergründe

  • Der “Schuh”, welcher wie der Name schon sagt, wie ein Schuh geformt ist. Diese Puffer eignen sich vor allem für steiniges Gelände, aber sorgen auch auf feuchten und matschigen Untergrund für guten Halt.
  • Der “Asphalt” Puffer lässt schon erahnen für welches Gelände er gedacht ist. Er sorgt aber nicht nur auf asphaltierten Strecken für guten Halt, sondern auch auf feinkörnigem Kies.
  • “Runde Pads” sind für Wandertouren ausgelegt und sorgen für vernünftigen Halt im Gebirge.

Verschiedene Gummipuffer sorgen für ein angenehmes Gehen auf dem jeweiligen Untergrund

Eine besondere Eigenschaft der Trekkingstöcke ist die Höhenverstellung. Durch einen Teleskopmechanismus lassen sich Trekkingstöcke auf deine Körpergröße optimal einstellen. Die Ausführung des Teleskopmechanismus ist meist als ein Schraubgewinde oder durch ein Schnellverschlusssystem gelöst. Beim Einstellen der korrekten Länge kannst du folgende Faustformel nutzen: Körpergröße mal 0,68 ist gleich Stocklänge.

Es sollte sichergestellt sein, dass deine Arme am Ellenbogen einen 90-Grad Winkel bilden, wenn du auf geradem Untergrund deine Stöcke in den Händen hältst. Auch solltest du deine Wanderschuhe tragen, um die dickeren Sohlen mit in der Gleichung zu haben. Im Gelände empfiehlt es sich zudem, die Länge der Stöcke der Situation anzupassen. Auf einem steilen An- oder Abstieg sollten die Stöcke so verlängert oder gekürzt werden, dass der 90-Grad Winkel am Ellenbogen bestehen bleibt. So kannst du die Trekkingstöcke immer optimal einsetzen. Damit du deine passende Stocklänge schnell findest, kann dir die folgende Tabelle als Richtwert dienen:

Wanderstock
Die passenden Wanderstockgrößen im Überblick

Zusammengefasst lässt sich zum modernen Wanderstock folgendes sagen:
Es gibt im groben zwei Arten von Wanderstöcken: Trekking- und Walkingstöcke.
Beide Arten werden größtenteils entweder aus Aluminium oder Carbon hergestellt. Aluminium hat den Vorteil der Haltbarkeit, Carbon den Gewichtsvorteil.

Trekkingstöcke sind für den Einsatz im Gelände bzw. am Berg konzipiert. Daher sind sie mit ergonomischen Griffen und oft stabilen Stahlspitzen ausgestattet. Zudem lassen sich Trekkingstöcke in der Länge verstellen, um sie an die unterschiedlichen Gegebenheiten am Berg anpassen zu können.

Walkingstöcke kommen beim Nordic-Walking zum Einsatz. Sie sind für die Technik des Nordic-Walkings optimiert und haben glatte Griffe und besondere Handschlaufen. Walkingstöcke werden in fixen Längen hergestellt, was die "Anprobe" vor dem Kauf besonders wichtig macht, da die zu Körpergröße passende Länge für einen optimalen Einsatz der Stöcke sehr wichtig ist. Walkingstöcke haben eher Gummispitzen um optimalen Grip auf Schotter, Waldboden oder Asphalt zu ermöglichen.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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11.02.2020
Was sind die besten Wanderstöcke?
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Unsere Testsieger sind die PRO Series Wanderstöcke von Alpin Loacker: Sie sind praktisch, verfügen über einen verlängerten Griff und lassen sich dank des kleinen Packmaßes leicht verstauen. Unsere Favoriten mit der Testnote 1,9!

Wir haben 4 Wanderstöcke getestet und dabei besonders auf die Ergonomie und die Stabilität geachtet.

Ob auf Asphalt, im Wald oder auf einem Gebirge, Wanderstöcke sind für echte Wanderer unabdingbar. Sie sorgen für guten Halt und stützen dich bei langen Märschen.

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