Sonnenschirmständer Test

10/2019

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4
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Sonnenschirmständer

Unser Testsieger ist der Sonnenschirmständer von Baser: Der zweibeinige Helfer eignet sich auch für Balkon-Ecken und ist schnell aufgebaut. Unser Favorit mit der Testnote 1.9!

Wir haben 3 Sonnenschirmständer getestet und dabei besonders auf die Installation, die Montage und die Stabilität geachtet.

Für den optimalen Halt deines Sonnenschirms ist ein passender Ständer notwendig. Ob aus Kunststoff, Granit, Kunstharz oder Edelstahl: Mittlerweile gibt es sie in sämtlichen Ausführungen. Doch welcher hält auch bei windigen Bedingungen wirklich Stand? Wer ist zudem noch platzsparend und lässt sich einfach montieren?

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zuletzt aktualisiert: 18.11.2019, 9:17
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Baser Schirmständer für Balkon Nexos Schirmständer Testbericht ProKira Schirmständer Balkon Testbericht Jago Schirmständer Balkon Testbericht

Baser
Schirmständer für Balkon

Nexos
Schirmständer

ProKira
Schirmständer Balkon

Jago
Schirmständer Balkon

Vorteile
  • Leichtes Ratschensystem
  • Eckenanpassung
  • Rollen und Griff erleichtern den das Bewegen des schweren Steins
  • Schwer kippbar
  • Sehr robustes schweres Material
  • Platzsparend
  • Schönes Design
  • Platzsparend
Nachteile
  • Ohne Schirm verkeilen die Bauteile schnell
  • Beschwerungsmaterial muss zusätzlich gekauft werden
  • Lockeres Kunststoffteil am oberen Rohrende
  • Nur für Schirmstiele mit einem Durchmesser von über 4,5 cm geeignet
  • Dreckig geliefert
  • Keine Griffe
  • Schlechte Verarbeitung der Füße
  • Sehr geringes Gewicht, sodass der Schirm schnell zum Kippen neigt
  • Anfälliges Material für Kratzer und Macken
Zusammenfassung

Lässt sich leicht aufbauen und platzsparend hinstellen, allerdings fehlt Beschwerungsmaterial.

Sehr robust und hält den Schirm sicher, solange seine Stieldicke mehr als 4,5 cm beträgt.

Der Schirm punktet mit seinem Material, ist aber teilweise schlecht verarbeitet und hat keine Griffe, die das Umstellen handlicher machen würden.

Zwar schönes Design, leidet aber schnell an Kratzern und kippt schnell durch sein geringes Gewicht.

Installation und Montage
Platzsparend
Robustheit
Stabilität
Lieferumfang Sonnenschirmständer mit Raste, Plastikbeutel, Sandbehälter Granitplatte, Edelstahlrohr Sonnenschirmständer Sonnenschirmständer
Zusätzlich benötigst du Sand/ Steine, ca. 20-25 kg - Schraubenschlüssel Schraubenschlüssel
Qualitätseindruck Gut Gut gut Okay
Breite 40 cm 40 cm 50 cm 50 cm
Höhe 41 cm 34 cm 35 cm 31 cm
Tiefe 40 cm 40 cm 28 cm 33 cm
Gewicht 860 g 25 kg 25 kg 9 kg
Sonnenschirmstockbreite Bis ca. 3 cm 4,5 - 5,5 cm 2,0 - 3,5 cm Ca. 3 cm - ca. 4 cm
Material Kunststoff Granit, Edelstahl Granit, Edelstahl Kunsthartz in Gussoptik
Befestigung des Schirms Per Raste, die den Schirmstil fixiert Festziehbare Schraube, die den Schirm fixiert Festziehbare Schraube, die den Schirm fixiert Festziehbare Schraube, die eine Kunststofffläche an den Stiel drückt und den Schirm fixiert
Kippsicher Der Schirm pendelt sich immer wieder ein und lässt sich nur schwer umkippen Ja Der Schirm pendelt sich immer wieder ein und lässt sich nur schwer umkippen Nein, der Schirm kippt schon bei kleinen Bewegungen, besonders zu der gerade Seite
Stabilität Der Stiel sitzt sicher in der Vorrichtung Der Stiel sitzt sicher in der Vorrichtung, solange er dick genug ist Der Siel sitzt sicher in der Vorrichtung Der Stiel sitzt sicher in der Vorrichtung, solange er dick genug ist
Verpackung Optisch ansprechend, bebildert Braungrauer Karton eingerissener Pappkarton Karton
Anleitungssprache EN, DE, DK, SE, NL, FR, ES - - -
Anleitungsqualität Gut - - -
Amazon Bewertung
☆☆☆☆☆
★★★★★
2 Bewertungen
☆☆☆☆☆
★★★★★
342 Bewertungen
☆☆☆☆☆
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112 Bewertungen
☆☆☆☆☆
★★★★★
54 Bewertungen
Testsiegel: Baser Schirmständer für Balkon, Testnote 1.9
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Testsiegel: Nexos Schirmständer, Testnote 2.3
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Testsiegel: ProKira Schirmständer Balkon, Testnote 2.3
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Testsiegel: Jago Schirmständer Balkon, Testnote 2.6
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Getestete Produkte

Platz 1: Baser Schirmständer für Balkon

Testsiegel: Baser Schirmständer für Balkon, Testnote gut

Der Baser - Sonnenschirmständer für Balkon ist praktisch zu bedienen und platzsparend auf engen Flächen, da er einfach in eine Ecke geschoben werden kann. Die Stabilität ist hervorragend, sobald der Sandsack den Ständer beschwert. Ein kleiner Nachteil ist, dass man zusätzlich zum Sonnenschirmständer auch das Material zum Beschweren selber kaufen muss und es nicht im Set enthalten ist.

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Nexos Schirmständer - thumbnail Testsiegel: Nexos Schirmständer, Testnote gut

Platz 2: Nexos Schirmständer

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Nexos - Schirmständer ein gutes Gewicht hat und den Schirm gut hält. Es muss allerdings darauf geachtet werden, dass der Schirmstiel nicht zu schmal ist, da er sonst nicht richtig gehalten werden kann. Außerdem ist mit Kratzern an dem Stiel des Schirms zu rechnen. Die Rollen und der Griff sind praktisch für die Handhabung und man kann den Ständer dadurch gut positionieren.

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ProKira Schirmständer Balkon - thumbnail Testsiegel: ProKira Schirmständer Balkon, Testnote gut

Platz 3: ProKira Schirmständer Balkon

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Sonnenschirm ProKira - Sonnenschirmständer Balkon sehr stabil ist und durch sein hohes Gewicht kaum wackelt, bzw kippt. Allerdings ist die Verarbeitung sehr grob. Praktisch ist, dass in dem Edelstahlrohr eine Metallplatte den Schirm festhält und so die Stange des Schirms keine Kratzer erleidet. Mit dem Durchmesser ist der Ständer besonders für dünnere Schirme geeignet und ideal für den Balkon.

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Jago Schirmständer Balkon - thumbnail Testsiegel: Jago Schirmständer Balkon, Testnote befriedigend

Platz 4: Jago Schirmständer Balkon

Der Jago - Sonnenschirmständer Balkon - Terrasse ist ein optisch sehr ansprechendes Accessoire auf dem Balkon. Das Kunstharz ist allerdings sehr anfällig für Kratzer und man sollte vorsichtig auf rauen Untergründen sein. Solange nur eine leichte Brise weht, steht der Schirm sicher in dem Ständer und kippt nicht um. Wird der Wind stärker, sollte man den Schirm zusätzlich fixieren, da die Platte mit nur 9 kg nicht sehr standfest ist.

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Baser - Schirmständer für Balkon

Testsieger: jetzt Testbericht lesen
  • Der Schirmständer sollte zur Schirmgröße und andersherum gut passen
  • Das Gewicht des Ständers ist wichtig für die Stabilität des Schirms
  • Alle noch benötigten Materialien wie Sand sollten besorgt werden
  • Der Schirmständer sollte dort aufgestellt werden wo er gut Schatten spenden kann aber auch nicht zur Stolpergefahr wird
  • Regelmäßiges Umstellen verhindert, dass sich unter dem Ständer kleine Tiere wie Kellerasseln einnisten
 

Testablauf
Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Stabilität
  • Installation und Montage
  • Platzsparend
  • Robustheit

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Sonnenschirmständer definiert. Zunächst werden die Schirmständer wie vom Hersteller empfohlen aufgebaut und Schirme mit verschiedenen Schirmstockdurchmessern angebracht. Dabei wird getestet, ob die Ständer in der Lage sind sich verschiedenen Schirmmodellen anzupassen. Außerdem wird beurteilt, wie platzsparend die Schirmständer sind und ob sie auf engem Raum stören. Weiterhin wird geprüft, wie leicht die Schirmständer umkippen und ob sie unterschiedlichen Windstärken standhalten. Die Wetterfestigkeit wird auch in Bezug auf potenzielle Roststellen und Wasseransammlungen beurteilt.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl
Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Du willst auch im Hochsommer draußen sein, ohne Schäden für deine Haut zu riskieren? Ein Sonnenschirm macht es möglich. Jedoch nur, wenn du den passenden Ständer dafür besitzt - sonst kann dein Sonnenschirm bei Wind leicht kippen. Ob für Balkon oder den eigenen Garten: Sonnenschirmständer machen den Schattenspender besonders flexibel. Das ist kein Widerspruch! Kaufst du nämlich einen Ständer mit Rollen, lässt sich der Sonnenschutz rasch dahin verrücken, wo du ihn brauchst. Prüfe vor dem Kauf aber auch, welches Material du willst: Es gibt Granit, Metall und Kunststoff. Nicht jedes Material eignet sich für jeden Schirm, deshalb solltest du dich vor dem Kauf gut informieren. Erfahre hier mehr über die Arten und Besonderheiten der Sonnenschirmständer!

Einen Sonnenschirm braucht man überall dort, wo die pralle Sonne unerträglich wäre. Das kann am Strand ebenso sein wie im Café oder auf dem eigenen Balkon. So genießt du deinen Aufenthalt im Freien, ohne dir über gefährliche UV-Strahlung Gedanken zu machen. Du kannst draußen sein, schützt aber gleichzeitig deine Haut. Besonders im Garten in geselliger Runde haben sich Sonnenschirme bewährt.

Ampelschirme bieten hier den Vorteil, dass der ganze Tisch im Schatten stehen kann. Zwar brauchen sie dafür ein bisschen mehr Platz, spenden aber auch umso gezielter Schatten. Sonnenbrand ist darum auch bei längerem Aufenthalt im Freien nicht zu befürchten! Ein Baum könnte dieselbe Aufgabe übernehmen, lässt sich aber nicht verrücken. Ein flexibler Sonnenschirm hingegen lässt sich da aufstellen, wo man ihn gerade braucht: am Pool ebenso wie nahe der Hauswand, wenn du mit deiner Familie abends draußen essen möchtest. Somit eignen sich Sonnenschirme am besten für die Nutzung im eigenen Garten. Doch auch für kleinere Terrassen oder gar Balkone sind Sonnenschirme erhältlich, denn gerade dort braucht es einen Schutz vor direkter Sonne: Schließlich kannst du hier der Sonne am wenigsten ausweichen.

Damit erweisen sich Sonnenschirme als besonders flexibler Sonnenschutz. Sie geben die Freiheit, sich da aufzuhalten, wo es am schönsten ist, ohne gefährliche Strahlung fürchten zu müssen. Darüber hinaus erfüllen sie in den letzten Jahren immer mehr dekorative Aufgaben: Bunte Schirme sorgen ebenso für Atmosphäre wie schwungvolle Formen und edle Sonnenschirmständer. Zudem haben Sonnenschirme die seltene Fähigkeit, die Wärme unter sich noch ein wenig zu speichern: Wird es abends kühl, kannst du mit einem Sonnenschirm die Wärme noch ein bisschen länger genießen!

Kommt einmal richtig Wind auf, kann ein Schirm auch in zusammengeklapptem Zustand instabil werden. Deshalb braucht jeder Sonnenschirm einen passenden Sonnenschirmständer. Nur er gibt dem Sonnenschirm Stabilität und sorgt dafür, dass du Sonnenstunden draußen unbeschwert genießen kannst. Und zwar ohne dir Sorgen zu machen, ob das Ganze nach dem nächsten Sommergewitter noch steht!

Instabilität bei Schirmen ist ein oft unterschätztes Problem. Sehr häufig stellt sich erst nach Monaten heraus, dass der gekaufte Ständer den Schirm nicht richtig hält. Meist liegt der Fehler am zu geringem Gewicht. Deshalb sollte beim Schirmkauf immer auch die Überlegung zentral sein, welcher Ständer dazu passt. Hier gehst du am besten von der Schirmart aus: Es gibt auch bei Schirmständern mittlerweile ein großes Angebot, weil viele verschiedene Modelle am Markt sind, etwa aus Kunststoff oder Granit. Wer was benötigt, das hängt auch vom Schirm ab: Wie steht er, wie viel Platz ist vorhanden und welche Bauart weist er auf?

Je nach Bauart ist das Gewicht bei den Schirmen unterschiedlich verteilt. Vor allem zwei Arten von Schirmen lassen sich unterscheiden: Ampelschirme und solche, die aussehen wie ein riesiger Regenschirm. Letztere heißen Mittelstockschirme. Bei ihnen befindet sich der Mast genau mittig, weshalb sich auch das Gewicht gleichmäßig verteilt. Diese Art von Schirmen ist einigermaßen standfest. Doch auch sie brauchen einen guten Schirmständer, denn selbst im zusammengeklappten Zustand kann ein starker Wind ihnen zusetzen.

Bei Ampelschirmen verteilt sich das Gewicht anders, denn hier hängt das eigentliche Schirmgewicht seitlich neben dem Mast. Deshalb neigt der Schirm dazu, nach dieser Seite zu fallen. Ein Schirmständer muss das also berücksichtigen, indem er das Gewicht ausgleicht. Erst dann, wenn diese Konstruktion wirklich sicher verankert ist, ist jede Unfallgefahr gebannt.

Sonnenschirmständer unterscheiden sich nach Material und Bauweise. Kunststoffmodelle zum Befüllen sind der Klassiker, wenn es um kleinere Schirme geht. Sie sind bei Balkonbesitzern beliebt, denn hier wäre ein massiver Sonnenschirmständer eher kontraproduktiv. Beton oder Granit sind dabei überdimensioniert. Ein kleinerer Kunststoffständer hingegen, den man mit Sand befüllt, erledigt seine Funktion ebenso gut. Die Handhabung ist praktisch und ermöglicht es dir, den Ständer bei Bedarf wegzuräumen: einfach den Inhalt in einen Eimer schütten und den Sonnenschirmständer mitsamt Sonnenschirm beiseitestellen!

Wesentlich schwerer und sperriger in der Handhabung sind Sonnenschirmständer aus Beton oder Granit. Sie haben zwar meist Rollen und Tragegriffe. Dennoch bedarf es einer gewissen Anstrengung, sie zu bewegen. Dies sollte nicht unterschätzt werden! Schon deshalb bieten diese massiven Modelle sich eher an für massivere Sonnenschirme, welche selten weggeräumt werden. Ideal sind sie für solche Schirme, die den Sommer über auf der Terrasse oder im Garten stehen bleiben.

Eine Unterart davon sind bepflanzbare Sonnenschirmständer: Mittig sitzt die Hülse für den Schirm, rundherum ist Platz für Blumenerde. Befülle ihn, anschließend kannst du ihn bepflanzen! Dieses Modell besitzt zudem Rollen an der Unterseite, was den Transport erleichtert. Wahlweise lassen sich auch Dekorsteine im Kasten lagern, um ihm zusätzliches Gewicht zu verleihen. Mit einem solchen Schirmständer sind größere Schirme sowohl gut gesichert als auch flexibel. Das Eigengewicht beträgt normalerweise etwas mehr als 10 kg. Der Vorteil liegt auf der Hand – dieser Sonnenschirmständer wird zum festen und dennoch flexiblen Bestandteil des Gartens.

Kreuzfußständer stellen eine spezielle Art von Sonnenschirmständern dar. Dabei handelt es sich nicht um massive Bauweise. Vielmehr setzen sich die Ständer aus einem Metallgestell und mehreren Betonplatten zusammen: Die Platten werden passend zum Gestell gekauft und können nach Bedarf entnommen werden. Der Vorteil: größere Flexibilität! Zwar braucht es auch hier etwas Kraft, doch das Ganze ist praktisch. Sehr stabil, lassen sich die einzelnen Platten doch rasch entnehmen und stapeln, um den Schirm und den Ständer an einen anderen Ort zu bewegen. Darum punktet auch diese Bauweise besonders mit ihrer Flexibilität.

Doch bei Balkon oder Garten geht es nicht nur um das Praktische. Die Optik spielt eine ebenso große Rolle, weshalb in den letzten Jahren das Design immer mehr in den Vordergrund rückt. Der klassische weiße Sonnenschirmfuß fällt zwar nicht besonders auf, ist aber auch nichts Besonderes. Findige Designer haben das erkannt und eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen geschaffen. Ob eckig oder rund, hell oder dunkel, in Naturstein-Optik: Für jeden Geschmack findet sich inzwischen der passende Sonnenschirmständer.

Obwohl sie also alle dasselbe tun, nämlich Halt geben, gibt es Sonnenschirmständer für die unterschiedlichsten Ansprüche. Dabei kommt es darauf an, wo der Schirm einmal stehen wird. Soll er auf einem kleinen Balkon Platz finden, zählt jeder Zentimeter, auch beim Ständer. Ein guter Sonnenschirmständer erfüllt darum seine Aufgabe, den ohnehin schon geringen Platz nicht noch weiter zu schmälern: Hier gibt es Modelle, welche das Loch zur Aufnahme des Masts nicht mittig, sondern am Rand haben. Dadurch lassen sie sich direkt an der Wand positionieren, brauchen aber einen entsprechenden Schirm.

Für Veranda oder Garten eignen sich größere Schirme. Besonders hier sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen! Auch der Ständer sollte hier eine Nummer größer sein. Weil die Standfestigkeit auch vom Untergrund abhängt, ist zudem eine gerade Stellfläche wichtig. Hier erfüllen Granit-, Metall- oder Betonmodelle ihre Aufgabe hervorragend. Wo aber selbst das nicht mehr ausreicht, bieten sich Bodenhülsen an. Sie sind keine Schirmstände, sondern eine praktische Alternative: In den Bodengrund eingelassen, verschaffen sie besonders Ampelschirmen die Standfestigkeit, welche sie brauchen. Zusätzlich verstecken sie den oft als klobig empfundenen Fuß. Beachte aber, dass ein Sonnenschirmständer sich problemlos versetzen lässt, während du dich mit einer Bodenverankerung auf einen Standort festlegst. Wenn du den Schirm später noch einmal bewegen möchtest, musst du komplett umbauen!

Somit müssen die unterschiedlichen Schirmständer unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden. Ob für Gastronomie, Marktstände oder für den privaten Bereich – häufig ähneln sich die Schirmständer. Erst auf den zweiten Blick zeigen sie, was sie können. So gibt es ausklappbare Modelle aus Metall, welche Marktschirmen die nötige Stabilität verleihen. Dennoch lassen sie sich in kürzester Zeit auf- und wieder abbauen. Sonnenschirmständer mit Rollen und Griff hingegen eignen sich gut für große Grundstücke: Sie lassen sich mit nur wenig Kraftaufwand dahin bewegen, wo sie gerade gebraucht werden. Plattenständer im Metallrahmen wiederum sind beliebt in der Gastronomie: Handelt es sich doch hier um eine sehr stabile Art, den Schirm unfallsicher zu befestigen. So können die Gäste in Café und Restaurant unbeschwert schlemmen, auch wenn mal eine heftigere Brise weht.

Verschiedene Schirmarten sind nicht nur in der Bauweise unterschiedlich, auch die Verlagerung des Gewichts spielt eine Rolle. Klar: Der Schirm, der mittig an einem Mast hängt, muss anders gesichert werden als derjenige, der seitlich hängt. Am bekanntesten und wohl auch gebräuchlichsten sind sogenannte Mittelstockschirme. Ähnlich einem riesigen Regenschirm eignen sie sich nur für große Balkone. Der Grund liegt auf der Hand: Sie benötigen nach allen Seiten viel Platz. Am besten macht sich der Mittelstockschirm darum im Garten oder auf der geräumigen Terrasse. Sein Dach ist meist rundlich, es gibt ihn aber auch rechteckig. Besonders im aufgeklappten Zustand benötigt diese Schirmart einen stabilen Sonnenschirmständer.

Eine Variante der Mittelstockschirme sind halbe Sonnenschirme. Sie sind dazu gedacht, Platz maximal zu nutzen. Bei ihnen sitzt der Mittelstock eben nicht mittig, sondern am Rand. Das ganze Konstrukt lässt sich dadurch eng an Wand oder Brüstung stellen und ist somit ideal bei kleinerem Balkon. Auch hier ist das Dach eckig oder halbrund. Der Schirmständer muss unbedingt diesen Überhang ausgleichen.

Völlig anders verhält es sich mit dem Ampelschirm. Dies ist die instabilste Konstruktion unter den Sonnenschirmen, weshalb dieser Schirm besonders guten Stand braucht. Sein zweiter Name verrät es schon: Beim Freiarmschirm schwingt ein Mittelteil frei am Arm, welcher per Halterung am Mast aufgehängt ist. Im eingeklappten Zustand hängt diese Konstruktion also seitlich neben dem Mast, weswegen der Schirm dazu tendiert, nach einer Seite zu kippen. Hier ist demnach nicht nur wichtig, das richtige Gewicht auszuwählen, auch die Gewichtsverteilung spielt bei der Wahl des passenden Schirmständers eine Rolle.

Wie schwer der Schirmständer sein sollte, hängt vor allem von der Größe und der Form des Schirms ab. Egal ob im geschlossenen oder geöffneten Zustand – stets muss der Schirm standfest sein. Eine Faustregel rechnet so: Geh von der Fläche deines Schirmdachs aus. Rechne nun pro 10 cm des Dachs mindestens 1 kg Gewicht für den Ständer ein. Damit sollte der Schirm auch dann stabil stehen, wenn ihn ein mittlerer Windstoß erfasst. Natürlich gilt das nicht für Sturm! Eine Beispielrechnung: Dein Schirmdach hat 300 cm Durchmesser. Durch zehn geteilt ergibt sich 30 – das sind die Kilogramm, welche dein Schirmständer mindestens wiegen sollte. In unserem Fall sind das also 30 kg aufwärts. Mehr ist immer gut! Und: Je windiger es bei euch zugeht, desto mehr Gewicht brauchst du für den Schirmständer. Rechne besser ein Drittel oder sogar die Hälfte mehr auf das Pauschalgewicht. Bedenke auch, dass diese Angaben sich nur auf Mittelstockschirme beziehen!

Ampelschirme sind vom Design her einzigartig, aber wie schon gezeigt recht instabil. Durch ihre Form hängt ihr Gewicht nicht mittig, sondern seitlich neben dem Mast. Sicher fragst du dich jetzt, wie sich das ausgleichen lässt? Achte hier vor allem auf die Herstellerangaben. Ampelschirme sind in ihrer Konstruktion so vielfältig, dass sich nur schwer pauschale Angaben machen lassen. Darum hat es sich eingebürgert, dass der Hersteller Empfehlungen gibt. Meist liefert er auch schon einen passenden Ständer mit, etwa einen Alufuß, in den du dann nur noch Steinplatten einlegen musst.

Wenn das allerdings nicht der Fall ist, musst du hinzukaufen. Extrem sicher sind immer die Ständer, welche du im Boden verankern kannst. Dabei handelt es sich um Bodenplatten oder auch -hülsen. Wer aber einen Sonnenschirm aufstellt, möchte im Allgemeinen, dass er flexibel bleibt. Dann eignet sich ein Sonnenschirmständer besser. Orientierung bieten hier die Erfahrungen anderer Kunden: Sie besagen, dass bei einem Ampelschirm egal welcher Größe mindestens 50 kg Gewicht eingesetzt werden sollten. Je windiger es wird, desto mehr brauchst du aber! Für Großschirme bis 400 cm Durchmesser haben sich Bodenplatten von 50 x 50 (L x B) bewährt, wobei jede Platte mindestens 30 kg wiegen sollte.

Du kannst all diese Überlegungen eigentlich nur dann erfolgreich umsetzen, wenn du ein bisschen mehr über das Material der Sonnenschirmständer weißt. Deshalb an dieser Stelle noch ein detaillierter Überblick, welche Materialien sich bei Sonnenschirmen durchgesetzt haben. An erster Stelle steht wohl der bekannte Kunststofffuß.

Kunststoff ist schon lange nicht mehr nur weiß. Erhältlich in grün, schwarz, grau und weiteren Farben, lässt er sich mittlerweile hervorragend in die optische Ausgestaltung der Sitzgruppe einbeziehen. Entscheide selbst, was zu deinem Balkon passt! Kunststoff verwendet man allgemein für kleinere, leichtere Schirme. Damit er auch genug Gewicht gibt, befüllst du ihn mit Sand, Kies oder Wasser. Willst du aber für deinen hochwertigen Schirm einen ebenso hochwertigen Sonnenschirmständer, solltest du auf etwas anderes zurückgreifen.

Granit ist immer noch ein Klassiker und liegt in der Beliebtheit weit vorn. Der Grund ist klar: Dieses Material ist äußerst stabil. Schließlich überdauerten Statuen aus Granit schon mehrere Jahrtausende! Der praktische Baustoff zeigt seine Vorteile auch als Sonnenschirmständer. Granit ist ein Naturstein, welcher Wind ebenso trotzt wie Nässe. Damit ist er besonders wetterfest. Außerdem weist er besondere Härte auf, weshalb er so langlebig ist. Zudem sieht Granit einfach gut aus – ein immer wichtigeres Kaufkriterium auch beim Sonnenschirmständer.

Metall hingegen erfüllt meist einen Zweck: Es hält die eigentlichen Gewichte. Herkömmliche Sonnenschirmständer aus Metall sind eigentlich quadratische Leerformen, in welche Betonplatten eingelegt werden. Letztere sind im Baumarkt erhältlich, wo du sie separat zum Ständer hinzukaufen kannst. Unter diesen Platten ist das ursprüngliche Metallgestell später kaum noch zu sehen. Erst in letzter Zeit kommen immer mehr Metallständer auf den Markt, deren Zweck auch in der Optik liegt: Sie sollen nicht nur Stand geben, sondern auch gut aussehen. Diese Modelle sind aus Edelstahl und somit ebenfalls wetterfest. Prinzipiell zeichnen sie sich durch geringes Eigengewicht aus, geben aber trotzdem Stabilität, wenn du zusätzlich Granit einlegst.

Der Sonnenschirmständer soll bei Wind und Regen draußen stehen. Deshalb sind die Modelle wetterfest – es gilt also, weitere Kaufkriterien zu finden. Dazu solltest du dich nicht nur fragen, welchen Sonnenschirm du kaufen wirst. Du solltest auch überlegen, wie du ihn handhaben willst.

Steht er immer draußen, oder verräumst du ihn in, etwa in einen Schuppen? Muss er jahrzehntelang halten, lohnt sich also der Kauf eines besseren Sonnenschirmständers? Informiere dich besonders in diesem Punkt über die angebotenen Modelle. Nicht immer sind die teureren auch die Besseren! Häufig zahlst du den guten Namen mit, wenn es sich um eine bekannte Marke handelt. Im Allgemeinen gilt aber auch hier: Gute Qualität hat ihren Preis. Wenn du dich für ein besonders günstiges Modell entscheidest, kann es nie so gut sein wie eines aus erstklassigem Material. Natürlich hängt der Preis auch vom gewählten Material ab. Granit ist edler als Kunststoff und somit auch wesentlich teurer.

Setze dir am besten ein Limit. Welchen Preis bist du bereit zu zahlen? Wenn es ein hochwertiger Schirm wird, lohnt sich auch die Anschaffung eines hochwertigen Standfußes. Brauchst du hingegen nur einen kleinen Balkonschirm und ziehst sowieso bald um, tut es Kunststoff auch.

Kundenrezensionen zu Sonnenschirmen verraten eine Menge über die Langlebigkeit der Modelle. Was immer Wind und Wetter ausgesetzt ist, muss einiges aushalten! Besonders Kunststoff tendiert dazu, mit der Zeit brüchig zu werden. Granit hingegen ist zeitlos und auch beständig über Jahre hinweg.

Achte aber auch auf die praktischen Fragen. Wo der Schirm stehen soll, ist ebenso wichtig wie die Frage nach dem dortigen Untergrund. Entscheide dich danach für die Art von Befestigung, welche deinen Schirm am besten am Platz hält. Auf einem gepflegten Rasen wird sich ein kleinerer, massiver Fuß sicher bald rächen. Abdrücke vermeiden kannst du mit größeren Metallständern und Platten, weil sich hier das Gewicht besser verteilt.

Doch verliere auch die Optik nicht aus den Augen. Wie soll dein Sonnenschirmständer wirken, eher unauffällig oder als Hingucker? Kunststoff gibt es in vielen verschiedenen Farben, um Akzente zu setzen. Beton hingegen ist klassisch unauffällig. Es gibt aber auch neue Trends, die Beton eine Chance geben: Eben weil er so unauffällig wirkt, lässt er sich gut in das Ambiente deines Gartens integrieren. Ebenfalls ein recht neuer Trend sind Schirmständer aus Edelstahl. Sie sind rostfrei, verleihen jeder Sitzgruppe Eleganz und sorgen für eine etwas ausgefallenere Optik.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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Für den optimalen Halt deines Sonnenschirms ist ein passender Ständer notwendig. Ob aus Kunststoff, Granit, Kunstharz oder Edelstahl: Mittlerweile gibt es sie in sämtlichen Ausführungen. Doch welcher hält auch bei windigen Bedingungen wirklich Stand? Wer ist zudem noch platzsparend und lässt sich einfach montieren?

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