Smart Display Test

11/2019

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4
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62
Arbeitsstunden
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4700
Amazon-Rezensionen analysiert
Smart Display

Unser Testsieger ist der Smart Display SD-X701B von Lenovo: Das Gerät überzeugt besonders durch eine gute Sprachsteuerung und eine hohe Mikrofonsensibiliät. Unser Favorit mit der Testnote: 1,6!

Wir haben 4 Smart Displays getestet und dabei besonders auf die Spracherkennung, die Handhabung und den Lautsprecher geachtet.

Smart Displays helfen dir dabei deinen Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten. Ob du gerade in der Küche stehst und Anregungen für ein Rezept brauchst oder wissen möchtest, um wie viel Uhr der neue Film im Kino läuft: Auf die meisten dieser Fragen hat ein Smart Display binnen weniger Sekunden eine akustische, wie visuelle Antwort parat.

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zuletzt aktualisiert: 10.12.2019, 10:29
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Lenovo Smart Display SD-X701B Google Nest Hub  Testbericht Amazon Echo 5 Testbericht Amazon Echo Show (2. Gen.) Testbericht

Lenovo
Smart Display SD-X701B

Google
Nest Hub

Amazon
Echo 5

Amazon
Echo Show (2. Gen.)

Vorteile
  • Sprachsteuerung
  • Funktionsumfang
  • Sprachsteuerung
  • Kompaktheit
  • Tonqualität
  • Kompaktheit
  • Tonqualität
Nachteile
  • Sprachsteuerung wird häufig aus Versehen aktiviert
  • Keine integrierte Kamera
  • Sprachsteuerung wird häufig aus Versehen aktiviert
  • Ausführung der Befehle
  • YouTube und Google können nur über den Browser geöffnet werden
  • Ausführung der Befehle
  • Youtube und Google können nur über den Browser geöffnet werden
Zusammenfassung

Das Gerät verfügt über viele Funktionen und eine gut ausgeprägte Sprachsteuerung.

Überzeugt mit seiner Kompaktheit und einer gute Sprachsteuerung.

Kompaktes Gerät mit guter Tonqualität, welches auf die Dienste von Amazon spezialisiert ist.

Überzeugt mit einem satten und klaren Sound. Die Benutzung ist hauptsächlich auf die Dienste von Amazon optimiert.

Sprachsteuerung Google Assistant Google Assistant Alexa Alexa
Displaygröße 10-Zoll 7 Zoll 5,5 Zoll 10,1-Zoll
Spracherkennung
Handhabung
Lautsprecher
Funktionsumfang
Lieferumfang Bedienungsanleitung, Netzteil, Adapter Netzteil, Bedienungsanleitung Netzteil, Bedienungsanleitung Bedienungsanleitung, Ladekabel
Verpackung Bedruckt mit Abbild und Informationen Weiß, bedruckt mit Informationen Bedruckt mit Informationen und Abbild Bedruckt mit Abbild und Informationen
Zusatzgarantie 2 Jahre ab Kaufdatum 2 Jahre ab Kaufdatum 12 Monate 2 Jahre ab Kaufdatum
Qualitätseindruck Sehr gut Gut Gut Sehr gut
Amazon Bewertung - - -
☆☆☆☆☆
★★★★★
853 Bewertungen
Anleitungsqualität Gut Gut Gut Sehr gut
Anleitungssprache EN DE, FR EN, DE, FR, IT, ES EN, DE, FR, IT, ES
Länge Netzkabel 150 cm 160 cm 150 cm 180 cm
Touchscreen Ja Ja Ja Ja
Breite 31,0 cm 17,7 cm 14,8 cm 24,4 cm
Höhe 17,6 cm 11,5 cm 8,6 cm 18,1 cm
Tiefe 14,5 cm 6,5 cm 7,3 cm 10,2 cm
Gewicht 1446 g 588 g 410 g 1919 g
Lademethode Netzteil Netzteil Netzteil Netzteil
Bluetooth-Version Bluetooth 4.2 Bluetooth 5 Bluetooth 4.2 Bluetooth 4.2
Auflösung HD (1.280 x 800) 1024 × 600 HD (1.280 x 800) HD (1.280 x 800)
Auflösung bei Video-Anruf 720 p Keine Angaben 720 p Keine Angaben
Kamera 5 MP Weitwinkel Ja Ja 5 MP
Mikrofon 2 x 2 Dual-Mikrofon-Arrays 2 2 2
Anzahl Lautsprecher 1 1 1 2
Testsiegel: Lenovo Smart Display SD-X701B, Testnote 1.6
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Testsiegel: Google Nest Hub , Testnote 1.7
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Testsiegel: Amazon Echo 5, Testnote 2.1
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Testsiegel: Amazon Echo Show (2. Gen.), Testnote 2.3
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Getestete Produkte

Platz 1: Lenovo Smart Display SD-X701B

Testsiegel: Lenovo Smart Display SD-X701B, Testnote gut

Das Smart Display SD-X701B von Lenovo macht einen qualitativ gut verarbeiteten Eindruck. Die Einrichtung erfolgt mit der "Google-Home" App und ist einfach und unkompliziert. Die Inhalte lassen sich gut von dem Bildschirm ablesen. Auch Video-Anrufe sind mithilfe von "Google Duo" möglich. Die Mikrofonsensibilität ist sehr hoch, Befehle werden auch im Flüsterton oder bei größeren Abständen zum Gerät erkannt.

Bei der Wahl deiner Wörter musst du explizit darauf achten, dass die Befehle eindeutig sind, ansonsten kann es zu Fehldeutungen kommen. Das Display kann bei Bedarf auch per Touch-Funktion bedient werden. Der Lautsprecher sorgt für einen guten und klaren Sound. Bei maximaler Lautstärke stößt das Gerät allerdings an seine Grenzen und das Rauschen kann schwer ignoriert werden.

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Google Nest Hub  - thumbnail Testsiegel: Google Nest Hub , Testnote gut

Platz 2: Google Nest Hub

Das Nest Hub von Google lässt sich einfach und unkompliziert über die "Google Home" App einrichten. Das Gerät ist sehr kompakt und eignet sich hervorragend für den Transport, beispielsweise auf Geschäftsreisen.

Die Sprachsteuerung funktioniert gut, die Mikrofonsensibilität ist sehr hoch und die meisten der Befehle, basierend auf dem Funktionsumfang, werden korrekt erkannt und ausgeführt. Fehldeutungen können auch vorkommen. Deswegen ist es wichtig, dass du dich klar und deutlich ausdrückst.

Alternativ zur Sprachsteuerung kannst du das Gerät auch intuitiv per Touch-Funktion bedienen. Um das Smart Display nutzen zu können, muss eine Stromzufuhr bestehen, worunter die Flexibilität der Nutzung leidet.

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Amazon Echo 5 - thumbnail Testsiegel: Amazon Echo 5, Testnote gut

Platz 3: Amazon Echo 5

Das Echo Show 5 von Amazon macht optisch einen ansprechenden Eindruck. Insbesondere wegen seiner Kompaktheit kann das Gerät überzeugen. Inhalte lassen sich wunderbar von dem 5,5-Zoll Bildschirm ablesen und aufgrund der geringen Größe findet das Gerät fast überall Platz - vorausgesetzt, es ist eine Steckdose in der Nähe.

Die Sprachsteuerung harmoniert am besten mit den Diensten von "Amazon". Bei Diensten, die nicht von "Amazon" sind, kommt es oft zu Fehlinterpretation und die Befehle werden häufig falsch oder überhaupt nicht ausgeführt. Auch bei der Suche nach bestimmten Videos werden wiederholt Videos vorgeschlagen, die wenig mit der Suchanfrage zu tun haben.

Hierbei wird die Suchmaschine von "Bing" verwendet. Hervorzuheben ist die Qualität des Lautsprechers, die auf allen Stufen für einen klaren, satten allerdings sehr basslastigen Sound sorgt.

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Amazon Echo Show (2. Gen.) - thumbnail Testsiegel: Amazon Echo Show (2. Gen.), Testnote gut

Platz 4: Amazon Echo Show (2. Gen.)

Das Echo Show (2. Gen.) von Amazon macht einen qualitativ hochwertig verarbeiteten Eindruck. Die dargestellten Inhalte lassen sich prima von dem 10,1-Zoll großen Display ablesen. Ergänzend zur Sprachsteuerung lässt sich das Display auch per Touch-Funktion steuern. Die Bedienung erfolgt einfach und intuitiv. Auffällig ist, dass die Sprachsteuerung am besten mit den Diensten von Amazon harmoniert.

Bei Diensten, die nicht von Amazon sind, kommt es oft zu Fehlinterpretation und die Befehle werden häufig falsch oder überhaupt nicht ausgeführt. Auch bei der Suche nach bestimmten Videos werden wiederholt Videos vorgeschlagen, die wenig mit der Suchanfrage zu tun haben. Hierbei wird die Suchmaschine von "Bing" verwendet.

Auf "Google" oder "YouTube" kannst du nur über Umwege, mithilfe des Browsers, zugreifen. Der Internetbrowser lässt sich allerdings nicht vernünftig mit Alexa steuern. Hervorzuheben ist die Qualität des Lautsprechers, der auf allen Stufen für einen klaren, satten allerdings sehr basslastigen Sound sorgt.

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Lenovo - Smart Display SD-X701B

Testsieger: jetzt Testbericht lesen
  • Benutze den integrierten Sichtschutz, wenn du die Kamera nicht benutzt.
  • Verschaffe dir einen Überblick über die Befehle, um die Sprachsteuerung zu optimieren.
  • Satzzeichen sollten relativ flüssig ohne allzu lange Pausen eingesprochen werden, ansonsten versagt die korrekte Erkennung.
  • Versuche, so klar und deutlich wie möglich zu sprechen.
 

Testablauf
Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Funktionsumfang
  • Spracherkennung
  • Handhabung
  • Lautsprecher

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Smart Displays definiert. Zunächst werden die Geräte wie vom Hersteller empfohlen in Betrieb genommen. In den Testdurchläufen wird der Fokus besonders auf die Sprachsteuerung gelegt. Es wird beurteilt, wie gut die Befehle von den Geräten erfasst und umgesetzt werden.

Alle installierten Funktionen werden ausführlich geprüft. Auch das Streamen von Film und Musik, sowie Videotelefonie werden getestet. Während der Testdurchläufe wird zudem die Lautsprecherqualität der Geräte sowie Menüführung und Handhabung beurteilt.

Videotelefonat mit dem Smart Display
Im Test werden Videotelefonate durchgeführt, um Tonqualität und Handhabung zu beurteilen

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl
Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Alexa, Siri und Google Home lassen sich heute bereits in vielen Haushalten finden. Sie schreiben die Einkaufsliste, beantworten mal belanglose, mal wichtige Fragen und stehen ihrem Nutzer immer zur Verfügung, wenn dieser nach ihnen ruft. Doch wo liegt eigentlich der Ursprung dieser innovativen Smart Speaker? Bereits zu Beginn des 21. Jahrhunderts widmeten sich Technologieunternehmen der Entwicklung von tragbaren Smart Displays, die unabhängig und doch in Verbindung mit dem heimischen PC genutzt werden konnten. Sie sind die Vorläufer der heutigen Smart Speaker, konnten sich jedoch nie wirklich durchsetzen.

Zwischen 2002 und 2004 wurden Smart Displays als innovative Weiterentwicklung um Monitor des PCs beworben. Gemeint waren damit PC-Monitore, die anstatt mit Strom mit einem Akku und einer Funkverbindung betrieben wurden. Die Funkverbindung mit dem WLAN-Standard 802.11 ermöglichte es, den kabellosen Bildschirm in einem Umkreis von etwa 30 Metern rund um den eigentlichen PC zu nutzen. Optisch erinnerten die Smart Displays den heutigen Tablet-PCs. Immerhin verfügen die speziellen Monitore ebenfalls über einen Touchscreen, der allerdings mithilfe eines Eingabestifts genutzt werden muss.

Die Kommunikation zwischen dem tragbaren Monitor und dem ortsfesten Rechner erfolgte via Remote Desktop Protocol. Dabei handelt es sich um ein Neztwerkprotokoll von Microsoft, das eben diesen Fernzugriff über den Smart Display auf den Windows-Computer ermöglicht. Dadurch kann der Nutzer des intelligenten Displays genau das sehen, was er auf einem herkömmlichen Monitor auch sehen würde.

Der Smart Display läuft allerdings auf einer etwas abgespeckten Windows-Version. Diese trägt den Namen "Windows CE for Smart Display". Ebenso abgespeckt war auch die Hardware der Smart Displays. So verfügten sie in der Regel über 64 Megabyte RAM und 400 MHz. Für den angedachten Verwendungszweck sind diese Werte allerdings vollkommen ausreichend. Gleichzeitig reichen die technischen Daten aber keineswegs aus, um den Smart Display als Laptop-Ersatz zu nutzen.

Produziert und vertrieben wurden die erste Smart Displays vorwiegend von Philips, Fujitsu, NEC und von Viewsonic. Letzteres Unternehmen hat sich von 2002 bis 2004 mit seinen Smart Displays einen echten Namen machen können. Dennoch wurden im Jahr 2004 Kritiker laut, die allen Herstellern vorwarfen, dass die Technologie der Smart Displays noch nicht ausgereift sei. Kritikpunkte waren:

  • ein unscharf erscheinendes Display
  • ein zu hohes Gewicht (2,7 Kilogramm)
  • kein großer Preisunterschied zu besser ausgestatteten Laptops

Es waren wohl auch diese Gründe, die dazu beitrugen, dass das Interesse an Smart Displays beim Kunden ausblieb. Deshalb entschied Microsoft Mitte 2004, sich aus dem Geschäft mit den tragbaren Monitoren zurückzuziehen.

In der Zwischenzeit ermöglichen Tablet-PCs und Smartphones, aber auch internetfähige Fernseher genau das, wofür Smart Displays ursprünglich einmal entwickelt wurden. Eine noch jüngere Weiterentwicklung der tragbaren Bildschirme, die innerhalb des eigenen Hauses den Monitor des Rechners ersetzen sollten, sind jedoch die Sprachassistenten.

Menü des Smart Displays
Im Gegensatz zu früher eignen sich Smart Displays heute dank ihrer zahlreichen Funktionen als praktische Alltagshilfe

Auch als mobile Assistenten bekannt, sind Sprachassistenten heute für viele Menschen kaum mehr wegzudenken. Hinter der intelligenten persönlichen Assistenz steht immer eine Software. Diese ist in der Lage, die Sprache des Nutzers zu erkennen und aufgrund dessen eine Sprachanalyse durchzuführen. Diese Analyse wird im Anschluss von dem Assistenten semantisch interpretiert und verarbeitet. Im Anschluss formuliert der Sprachassistent eine Antwort, indem er eine menschliche Stimme künstlich erzeugt.

Verwendet wird die Software bereits seit 2012. Bekanntheit erlangten die mobilen Assistenten vor allem durch das iPhone und seine Sprachassistentin Siri. Infolgedessen integrierten auch andere Hersteller entsprechende Sprachassistenten in ihre - teils mobilen - Geräte. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Nutzung der persönlichen Assistenten allerdings strikt auf die Nutzung via Smartphones, Tablets und PCs begrenzt.

Erst in den letzten Jahren haben einige Hersteller damit begonnen, eigene Hardware-Produkte für die Sprachassistenz zu entwickeln. Ganz vorne mit dabei: Amazon mit dem Amazon Echo und Google mit dem Google Assistant. Sie alle fallen in die Gruppe der Smart Speaker. In der Regel funktionieren sie - wie Smart Displays - kabellos und sind mit dem Internet verbunden. Allerdings ist eine Verbindung zum heimischen Rechner nicht mehr zwingend notwendig - wichtig ist ausschließlich die Connection zu einem Benutzerkonto. Letzteres ist in den meisten Fällen Pflicht und letztendlich auch der Grund dafür, dass die Leistungen des Smart Speakers auf den entsprechenden Anbieter und seine Software-Dienste begrenzt ist. Diese recht eingeschränkte Flexibilität spielt auch bei der Auswahl des Sprachassistenten eine wichtige Rolle.

Bei den meisten großen Technologieunternehmen gehört es inzwischen zum guten Ton, eine eigene Sprachassistenz zu vertreiben. So kommt es, dass neben Amazon und Google auch Apple, Samsung und Microsoft intelligente Assistenten in Form von Smart Speakern und als Software auf dem Smartphone und Tablet anbieten.

Amazon Echo / Alexa

Amazon ist mit dem Amazon Echo der Marktführer im Segment der Smart Speaker. Zu kaufen gibt es die Hardware für den Sprachassistenten bereits seit 2014 direkt bei Amazon. Dabei gibt es einige Variationsmöglichkeiten. So kann der Amazon Echo in Form eines Zylinders, aber auch als kleinere Version unter dem Namen "Echo Dot" sowie mit einem Bildschirm unter dem Namen "Echo Show" erworben werden. Die zweite Generation des Amazon Echos nennt sich "Echo Plus", ist in verschiedenen Farben erhältlich und verfügt über einen integrierten Smart Home-Hub. Das neueste Gerät auf dem Markt ist allerdings der "Echo Spot". Er beinhaltet einen Bildschirm und eine Kamera und erinnert optisch sehr an einen Wecker. Dennoch verfügt er über dieselben Funktionen wie der Echo Show und ist in der Lage Live-Übertragungen eines Raumes zu liefern.

Anderes als die früheren Smart Displays müssen alle Amazon Echo Geräte via Kabel mit dem Stromnetz verbunden werden. Benötigt werden daneben natürlich ein Internetanschluss und ein Amazon Account.

Alexa, die Software hinter den Smart Speakern von Amazon und damit auch der eigentliche Sprachassistent, ist beim Erstgebrauch via Smart Speaker mit allen Basisfunktionen ausgestattet. Möchtest Du den Assistenten um weitere Fähigkeiten erweitern, ist das kostenlos über Dein Amazon Konto möglich. Entwickelt werden all diese Fähigkeiten von Drittanbietern - also nicht direkt von Amazon. Verfügbar sind bis dato auf Deutsch mehr als 11.000 Alexa Skills. Insgesamt sind es sogar mehr als 230.000 Skills.

Um den Sprachassistenten von Amazon nutzen zu können, ist ein Smart Speaker nicht zwingend notwendig. Du kannst den Alexa Voice Service einfach auch in andere Geräte, etwa in Dein Smartphone, integrieren - vollkommen kostenlos versteht sich.

Google Home

Googles Smart Speaker Google Home wurde im Jahr 2016 erstmals vorgestellt. In Deutschland ist das Gerät seit 2017 im Handel erhältlich. Der einzige Unterschied zu dem Produkt von Amazon ist allerdings die Optik. So verfügt auch der Google Home über integrierte Mikrofone und einen Lautsprecher. Betrieben werden kann das Gerät, sobald eine Internetverbindung besteht. Weiterhin ist es natürlich möglich, über den Speaker Musik abzuspielen und dem Sprachassistenten Fragen zu stellen - die dieser dann beantwortet. Weiterhin ist es auch hier Drittanbietern möglich, Zusatzfunktionen für den intelligenten Assistenten zu programmieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Anders als der Amazon Echo soll Google Home allerdings so konzipiert sein, dass er auch dann noch Fragen und Instruktionen durch den Nutzer versteht, wenn dieser sich in einem anderen Zimmer als die Hardware aufhält. Weiterhin kannst Du das Design des Google Home anpassen. Dafür musst Du lediglich das Gehäuse des Smart Speakers abnehmen und durch ein andersfarbiges Gehäuse ersetzen.

Apple HomePod / Siri

Apples Sprachassistent Siri wurde erstmalig in das iPhone 4S integriert. Dies geschah im Jahr 2011. Inzwischen befindet sich der intelligente Assistent auf allen Apple-Geräten. So kann die mobile Assistenz nicht mehr nur via Smartphone, sondern auch via Smartwatch und MacBook genutzt werden. Der HomePod ist die Weiterentwicklung und dient Apple als Antwort auf all die Smart Speaker von Google, Amazon, Samsung und Co.

Ähnlichkeiten hat der HomePod von Apple vor allem zum Amazon Echo. Die Funktionen sind hier natürlich von Siri und nicht, wie bei Amazon, von Alexa. Auch Apple ermöglicht es Drittanbietern, weitere Funktionen für Siri zu entwickeln, die Du als Nutzer anschließend herunterladen kannst. Ein großer Unterschied zur Amazons Alexa ist, dass Siri nicht Kontextsensitiv agiert. Das bedeutet, alle Fragen und Interaktionen, die Du tätigst, werden von dem Sprachassistenten kontextunabhängig behandelt.

Samsung Vega / Bixby

Der von Samsung angebotene Smart Speaker nennt sich Vega. Dieser wird durch den Sprachassistenten Bixby ergänzt, der bereits seit August 2017 in allen Smartphones von Samsung integriert ist. Eingesetzt werden kann der Sprachassistent in 200 Ländern vollkommen uneingeschränkt. Dennoch ist das Gerät derzeit nur in der Lage, englisch und koreanisch zu sprechen. Das langfristige Ziel Samsungs ist es, dass der Sprachassistent mit den Galaxy-Smartphones, den Smart-TVs, den Smartwatches und mit den smarten Kühlschränken verbunden werden kann. Denkbar ist allerdings auch, dass Vega irgendwann mit der Smarthome-Technik Samsungs gekoppelt werden kann.

Sprachassistenten weisen immer ein gewisses Risiko hinsichtlich des Datenschutzes auf - das dürfte inzwischen wohl jedem klar sein. Amazons Sprachassistent Alexa etwa speichert die Daten aller Nutzerkonten in der Cloud. Der intelligente Assistent Siri weist dagegen einen undurchsichtigen Datenschutz auf, während der Google Assistent nicht ausgeschaltet werden kann und somit immer aktiv ist. Besonders Letzteres ist sehr bedenklich. Denn auch die anderen Sprachassistenten müssen ständig mithören, um zu erkennen, wann sie "angesprochen" werden.

Amazon gibt hier allerdings an, eine Ausnahme zu sein. So beteuerte das Unternehmen in der Vergangenheit, dass der Sprachassistent grundsätzlich nur dann aktiv werden würde, wenn er mit "Alexa", "Amazon", "Computer" oder "Echo" angesprochen würde. Dennoch wurden auch hier immer wieder Pannen bekannt. Das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen konnte etwa ermitteln, dass Alexa nicht nur auf die genannten Signalwörter reagiere, sondern auch auf ähnlich klingende Begriffe.

Einen großen Vertrauensbruch erlebten Mitte 2019 auch die Nutzer des Sprachassistenten von Google. So wurde bekannt, dass dieser nicht nur dauerhaft aktiv ist. Mitarbeiter Googles haben die aufgezeichneten Gespräche sogar mit angehört und anschließend transkribiert, also wörtlich aufgeschrieben.

All diese Beispiele zeigen auf, dass sich die Sprachassistenten - ob nun mit oder ohne Smart Speaker - nur schwer mit dem Datenschutz zusammenpassen. Das ist insofern bedenklich, da die erhobenen Daten vorwiegend für Forschungszwecke, Werbung und Marketingzwecke in der freien Wirtschaft genutzt werden. Sobald hier Rückschlüsse auf die Person gezogen werden können, stellt das ein enormes Problem dar. Doch es geht noch weiter. Die Smart-Home-Geräte beziehungsweise die dadurch gesammelten Daten sollen in Zukunft sogar dann zur Verfügung gestellt werden, wenn ein Verbrechen geschehen ist. Eine Verwendung vor Gericht ist hier ebenfalls nicht ausgeschlossen - in den USA ist das bereits Realität. Hier wurde Alexa bereits als Zeugin in einem Mordprozess herangezogen.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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Unser Testsieger ist der Smart Display SD-X701B von Lenovo: Das Gerät überzeugt besonders durch eine gute Sprachsteuerung und eine hohe Mikrofonsensibiliät. Unser Favorit mit der Testnote: 1,6!

Wir haben 4 Smart Displays getestet und dabei besonders auf die Spracherkennung, die Handhabung und den Lautsprecher geachtet.

Smart Displays helfen dir dabei deinen Alltag so angenehm wie möglich zu gestalten. Ob du gerade in der Küche stehst und Anregungen für ein Rezept brauchst oder wissen möchtest, um wie viel Uhr der neue Film im Kino läuft: Auf die meisten dieser Fragen hat ein Smart Display binnen weniger Sekunden eine akustische, wie visuelle Antwort parat.

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