Camping Grill

Der ultimative Camping-Grill-Test 2019: Hier geht’s zum ausführlichen Testbericht mit Bildern, Videos und Testnoten.

Es gibt doch nichts Schöneres als einen geselligen Grillabend im Freien. Beim nächsten Camping-Ausflug, im Park um die Ecke oder am See darf ein guter Camping-Grill natürlich nicht fehlen.

Wir haben für dich 7 Camping-Grills getestet und dabei besonders auf die Mobilität, die Luftzufuhr und die Handhabung geachtet. Unsere Testsieger sind der Klappgrill von Deuba und der Pop Up Grill von Relags: Beide überzeugen durch eine hohe Mobilität, ein gutes Belüftungssystem und eine exzellente Grillleistung. Unser Favorit mit der Testnote 1,7!

zuletzt aktualisiert: 13.08.2019, 10:54

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Getestete Produkte

Deuba Klappgrill - thumbnail Testsiegel: Deuba Klappgrill, Testnote gut

Deuba

Klappgrill

Der Klappgrill von Deuba macht qualitativ einen gut verarbeiteten Eindruck. Das Besondere an dem Grill ist, dass du den Deckel als zweite Grillfläche umfunktionieren kannst. Der Holzgriff fungiert in diesem Fall als Standfuß. Der Transport des Klappgrills erweist sich aufgrund des geringen Gewichts und des gut in der Hand liegenden Griffs als sehr angenehm. Der Grill verfügt über vier Belüftungsschlitze, die du manuell regulieren kannst. Die Holzkohlebriketts werden in einem optimalen Verhältnis mit Sauerstoff versorgt. Die Hitze verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Grillfläche. Alles in allem ein tolles Gerät, an dem es nichts zu bemängeln gibt.

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Relags Pop Up Grill - thumbnail Testsiegel: Relags Pop Up Grill, Testnote gut

Relags

Pop Up Grill

Der Pop Up Grill überzeugt vor allem durch seine Kompaktheit. Der Grill ist mit wenigen Handgriffen in kürzester Zeit auf-und abgebaut. In der im Lieferumfang enthaltenen Tragetasche lässt sich der Grill angenehm von A nach B transportieren. Das mit Teflon beschichtete Stahlblech-Gehäuse macht einen qualitativ hochwertig verarbeiteten Eindruck. Die Hitze verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Fläche des Grills. Die Luftzufuhr ist nicht regulierbar, was angesichts der vielen Löcher in dem unteren Einsatz auch nicht zwingend nötig ist, da die Briketts ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Alles in allem ein sehr praktisches und innovatives Gerät. Definitiv weiterzuempfehlen.

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Landmann Kugelgrill Piccolino - thumbnail Testsiegel: Landmann Kugelgrill Piccolino, Testnote gut

Landmann

Kugelgrill Piccolino

Der Kugelgrill Piccolino von Landmann ist ein Kugelgrill. Das Gerät macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck, wäre da nicht ein großes und entscheidenes Manko. Der am Deckle befestigte Griff ist locker, wackelt beim Transport und gibt einem ein unsicheres Gefühl. Diese Vorahnung sollte sich leider bestätigen, durch das hin- und hergewackel hat sich die Mutter gelöst und der Griff hat sich komplett von dem Deckel gelöst. Für längere Wege ohne Transportmittel ist der Holzkohlegrill nicht geeignet. Ansonsten kann ich ausschließlich Positives über den Grill berichten. Die Grilleistung ist ausgezeichnet, die Lüftungszufuhr ist regulierbar, die Hitze verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Grillfläche. Den Deckel kannst du ohne Bedenken auf- und abnehmen, da sich der Griff nicht erhitzt. Ein weitere Pluspunkt ist der zusätzliche Grillrost-Aufsatz zum warmhalten, von bereits fertig gegrilltem Grillgut, welches du mit der im Lieferumfang enthaltenen Grillzange auf den Aufsatz legen kannst.

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Ferraboli Minigrill - thumbnail Testsiegel: Ferraboli Minigrill, Testnote gut

Ferraboli

Minigrill

Der Ferraboli Minigrill macht einen qualitativ gut verarbeiteten Eindruck. Allerdings hat der Grill an einigen Stellen scharfe Kanten. Um den Grill zusammenzubauen, solltest du ungefähr 10 Minuten einplanen. Aufgrund des praktischen Stecksystems werden keine Schrauben und dementsprechend kein Werkzeug benötigt. In dem Gehäuse aus Edelstahl, in welchem Belüftungsschlitze integriert sind, kann die Kohle sehr gut anheizen. Die Luftzufuhr ist nicht regulierbar, was aber auch nicht nötig ist, da die Holzkohlebriketts in einem optimalen Verhältnis mit Sauerstoff versorgt werden. Die entstehende Hitze verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Grillfläche. Je nach Vorliebe kannst du die Höhe des Grillrostes mithilfe des integrierten Griffs an einer der drei Höhen-Stufen positionieren. Besonders cool sind die ein- und ausklappbaren Standbeine, welche dir ermöglichen, ohne krummen Rücken im Stehen zu grillen. Mit wenigen Handgriff kannst du den Holzkohlegrill zu einem Tragekoffer komprimieren. Allerdings ist der Tragekoffer nicht für längere Strecken ohne Transportmittel geeignet, da dir der Griff aus Edelstahl nach kürzester Zeit die Finger abquetscht, was unter anderem auch dem Gewicht von 5 kg zuzuschreiben ist.

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Esbit Edelstahl Kohlegrill - thumbnail Testsiegel: Esbit Edelstahl Kohlegrill, Testnote gut

Esbit

Edelstahl Kohlegrill

Der Edelstahl Kohlegrill wurde qualitativ gut verarbeitet. Das Besondere an dem Grill ist, dass er unglaublich kompakt ist. In wenigen Schritten kannst du das Gerät zusammenklappen und anschließend in der praktischen Tragetasche transportieren. Die Hitze verteil sich gleichmäßig über die gesamte Grillfläche. Der Grillrost ist drei-stufig höhenverstellbar. An den Seiten des Gehäuses sind Belüftungsschlitze integriert, die die Holzkohlebriketts mit Sauerstoff versorgen. An Luftzufuhr mangelt es dem Grill allerdings nicht, da die Kohle offen auf dem Kohleblech liegt. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Windschutz kannst du die Kohle vor Windstößen und aufwirbelnder Glut schützen. Da sich die Windrichtung allerdings ändern kann und es nur einen Windschutz für zwei offenen Seiten gibt, wäre es von Vorteil, noch einen weiteren Windschutz zur Verfügung zu haben.

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Nexos Mini Koffer-Grill - thumbnail Testsiegel: Nexos Mini Koffer-Grill, Testnote gut

Nexos

Mini Koffer-Grill

Der Mini Koffer-Grill von Nexos ist qualitativ nicht hochwertig verarbeitet. Der Verschluss macht einen instabilen Eindruck und man hat das Gefühl, dass er sich jederzeit lösen könnte. Außerdem ist ein Schraubenloch nicht gestanzt. Damit das Grillrost richtig einrastet, musst du ein bisschen mit Kraft nachhelfen. Zu den positiven Aspekten: Die Luftzufuhr ist an den beiden Seiten, sowie am Deckel regulierbar. Die Hitze verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Grillfläche. Außerdem hat der Grill einen zusätzlichen Aufsatz zum Warmhalten von fertig gegrilltem Grillgut.

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El Fuego Holzkohlegrill Tulsa - thumbnail Testsiegel: El Fuego Holzkohlegrill Tulsa, Testnote gut

El Fuego

Holzkohlegrill Tulsa

Der El Fuego Holzkohlegrill ist der einzige mit Strom betriebene Grill in unserem Test. Das Gebläse, welches die Luftzufuhr reguliert, kannst du manuell bedienen. Der Kohlebehälter ist auffällig klein. Deswegen brauchst du auch nicht viel Holzkohle, um den Grill anzuschmeißen. Umso schneller kannst du dafür mit dem Grillen beginnen. Da der Grill laut Hersteller rauchfrei sein soll, werden keine Anzünder, sondern Brennpaste verwendet. Komplett rauchfrei ist der Grillvorgang allerdings nicht. In geschlossenen Räumen solltest du das Gerät definitiv nicht verwenden. Für das Grillen auf dem Balkon eignet sich der Grill dagegen hervorragend. Die Kohlebriketts bleiben die ganze Zeit in dem dafür vorgesehenen Kohlebehälter. Das birgt ein Problem, denn die Hitze verteilt sich nicht gleichmäßig über die gesamte Grillfläche. Die tatsächliche Grillfäche ist deutlich kleiner als erwartet. Der Holzkohlegrill hat im Vergleich zu den anderen getesteten Geräten recht wenig Power. Für den Grillabend solltest du trotz des schnellen Anheizens definitiv etwas mehr Zeit einplanen.

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Testsieger Testsieger
Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Deuba Klappgrill Unser Testsieger: Relags Pop Up Grill Landmann Kugelgrill Piccolino Ferraboli Minigrill Esbit Edelstahl Kohlegrill Nexos Mini Koffer-Grill El Fuego Holzkohlegrill Tulsa

Deuba

Klappgrill

Relags

Pop Up Grill

Landmann

Kugelgrill Piccolino

Ferraboli

Minigrill

Esbit

Edelstahl Kohlegrill

Nexos

Mini Koffer-Grill

El Fuego

Holzkohlegrill Tulsa
Vorteile
  • Gleichmäßige Verteilung der Hitze
  • Luftzufuhr regulierbar
  • Angenehm zu transportieren
  • Beidseitig verwendbar
  • Gleichmäßige Verteilung der Hitze
  • Angenehm zu transportieren
  • Schnell auf- und abgebaut
  • Gleichmäßige Verteilung der Hitze
  • Lüftungszufuhr regulierbar
  • Aufsatz zum Warmhalten
  • Grillzange im Lieferumfang enthalten
  • Gleichmäßige Verteilung der Hitze
  • Belüftungsschlitze
  • Ein- und ausklappbare Standbeine
  • Grillrost ist höhenverstellbar
  • Stecksystem
  • Integrierter Griff am Grillrost
  • Gleichmäßige Verteilung der Hitze
  • Gut geeignet für den Transport
  • Grillrost ist höhenverstellbar
  • Kompaktheit
  • Gleichmäßige Verteilung der Hitze
  • Luftzufuhr regulierbar
  • Aufsatz zum Warmhalten von Grillgut
  • Luftzufuhr regulierbar
  • Geeignet für den Transport
  • Benötigt wenig Holzkohle
Nachteile
  • Luftzufuhr nicht regulierbar
  • Ungeeignet für den Transport
  • Scharfe Kanten
  • Ungeeignet für den Transport bei längeren Distanzen
  • Luftzufuhr nicht regulierbar
  • An beiden Seiten offen
  • Gehäuse wird sehr heiß
  • Nicht hochwertig verarbeitet
  • Verschluss ist locker
  • Hitze ist nicht gleichmäßig verteilt
  • Grillfläche ist sehr klein
  • Nicht rauchfrei
Zusammenfassung

Überzeugt durch eine klasse Grilleistung, hohen Tragekomfort und Flexibilität.

Vielseitiger und innovativer Grill. Ideal für den Transport geeignet.

Bis auf den lockeren Tragegriff überzeugt der Grill in sämtlichen Bereichen.

Klasse Gerät! Griff könnte allerdings ergonomischer sein.

Überzeugt besonders mit seiner Kompaktheit und dem Tragekomfort. Die Luftzufuhr ist allerdings ausbaufähig.

Trotz qualitativer Mängel erledigt der Grill zuverlässig seinen Job.

Benötigt wenig Holzkohle, hat aber eine suboptimale Hitzeverteilung für die kleine Grillfläche.

Lieferumfang Gehäuse, 4 Grillroste Grillrost, Standbeine, Einsätze Gehäuse, Griff, Grillrost, Grillzange Gehäuse, Grillrost, Kohleblech, Windschutz, Deckel, Beine, Faltbarer Kohlegrill, Stand, Grillrost, Abnehmbarer Griff, Kohlebeutel, Tragetasche, Verschließbarer Beutel mit 5 Schrauben, Windschutz, 2 Schutzfolien Deckel, Griff, Entlüftung, Standbeine, Holzkohlerost, Grillrost, Warmhalterost, Grillrost Griff Gerätebasis, Innere Schale, Zündplatte, Kohlebehälter, Grillrost, Tragetasche
Verpackung Schlicht Schlicht Bebildert Schlicht mit Bildern und Information bedruckt Ansprechend, bedruckt mit Information Schlicht Ansprechend, mit Information bedruckt
Anleitungsqualität Gut Gut Gut Gut Sehr gut Sehr gut Gut
Anleitungssprache DE DE, FR, EN, SV DE, EN, FR, IT, NO, FI, DK, NL, ES, HU, PL, CZ, SI, SK, BG, RO, HR, TR, GR, RUS DE, IT, EN, FR, ES, NL DE, EN, FR Deutsch DE
Zusatzgarantie - - - - - - -
Breite 41,4 cm 28,0 cm 35,0 cm 52,0 cm 30,0 cm 35,5 cm 35,5 cm
Höhe 44,0 cm 40,0 cm 71,7 cm 18,0 cm 36,5 cm 23,5 cm
Tiefe 29,5 cm 28,0 cm 35,0 cm 25,6 cm 22,9 cm 36,0 cm 35,5 cm
Gewicht 3400 g 1300 g 1500 g 5300 g 2799 3 kg 3000 g
Art Holzkohlegrill Holzkohlegrill Holzkohlegrill Holzkohlegrill Holzkohlegrill Holzkohlegrill Holzkohlegrill
Typ Camping- , Tisch- , Klapp- und Koffergrill Pop-Up-Grill Kugelgrill Campinggrill Klappgrill Campinggrill Camping- und Tischgrill
Material Gehäuse Edelstahl Stahlblech mit Teflonbeschichtung Aluminium Edelstahl Edelstahl Edelstahl Edelstahl und Kunststoff
Erhitzung Gehäuse Hoch Hoch Hoch Hoch Hoch Hoch Gering
Material Grillrost Edelstahl Edelstahl Edelstahl Edelstahl Edelstahl Edelstahl Edelstahl
Beschichtung Grillrost Verchromt Verchromt Verchromt Verchromt Verchromt Verchromt Verchromt
Grillfläche 36 x 23 cm 28 x 22 cm 30 x 25 cm 29 x 22 cm 36 x 34 cm 31 x 31 cm
Ablagefläche Optional - - Am Rand aufgrund geringer Hitze möglich
Rost höhenverstellbar - - - 3-stufig 3-stufig - -
Integrierter Deckel Optional - - - -
Brennstoff Kohle Kohle Kohle Kohle Kohle Kohle Kohle
Anheizen Dauer Ca. 40 Minuten Ca. 30 Minuten Ca. 35 Minuten Ca. 35 Minuten Ca. 45 Minuten Ca. 50 Minuten Ca. 25 Minuten
Funktionsumfang
Grillleistung
Handhabung
Transport
Verarbeitung
Testsiegel: Deuba Klappgrill, Testnote 1.75
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Testsiegel: Relags Pop Up Grill, Testnote 1.75
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Testsiegel: Landmann Kugelgrill Piccolino, Testnote 2.1
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Testsiegel: Ferraboli Minigrill, Testnote 2.15
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Testsiegel: Esbit Edelstahl Kohlegrill, Testnote 2.2
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Testsiegel: Nexos Mini Koffer-Grill, Testnote 2.35
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Testsiegel: El Fuego Holzkohlegrill Tulsa, Testnote 2.4
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Unser Testsieger

Der Klappgrill von Deuba macht qualitativ einen gut verarbeiteten Eindruck. Das Besondere an dem Grill ist, dass du den Deckel als zweite Grillfläche umfunktionieren kannst. Der Holzgriff fungiert in diesem Fall als Standfuß. Der Transport des Klappgrills erweist sich aufgrund des geringen Gewichts und des gut in der Hand liegenden Griffs als sehr angenehm. Der Grill verfügt über vier Belüftungsschlitze, die du manuell regulieren kannst. Die Holzkohlebriketts werden in einem optimalen Verhältnis mit Sauerstoff versorgt. Die Hitze verteilt sich gleichmäßig über die gesamte Grillfläche. Alles in allem ein tolles Gerät, an dem es nichts zu bemängeln gibt.

  • Damit Briketts oder Holzkohle anfangen zu glühen, brauchen sie Sauerstoff. Je mehr Sauerstoff vorhanden ist, desto mehr Hitze entsteht
  • Erst mit dem Grillen loslegen, wenn die Kohle von einer grauen Schicht überzogen ist
  • Damit das Fleisch auf dem Grill nicht zu trocken wird, das Fleisch 20-30 Minuten vor dem Grillen mit Salz bestreuen
  • Fertig gegrilltes Fleisch in Alufolie einwickeln, damit es warm bleibt und nicht trocken wird
 

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

Testablauf

Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Transport
  • Grillleistung
  • Handhabung
  • Verarbeitung
  • Funktionsumfang

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Camping Grills definiert. Zunächst werden Liefer- sowie Funktionsumfang kontrolliert. Die Grills werden vor den ersten Testdurchläufen nach Herstellerangaben aufgebaut. Darauf werden die Geräte mit Holzkohlebriketts aus Buche gefüllt und die Anheizdauer wird gemessen. Mit einer Wärmebildkamera wird zudem die Temperatur der Grillroste sowie die Außentemperatur der Geräte gemessen. Dabei werden außerdem die Hitzeverteilung und mögliche Sicherheitsrisiken überprüft.

Um die Grillleistung und Handhabung noch ausführlicher beurteilen zu können, wird allerlei Grillgut auf den Grills zubereitet. Wie die Lebensmittel am Ende schmecken, hat allerdings keine Auswirkung auf die Benotung. Im weiteren Testverlauf wird zudem der Tragekomfort der Camping Grills beurteilt. Hierfür werden die Geräte circa 45 Minuten getragen, wobei auch in Bus und Bahn umgestiegen wird.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl

Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Die Geschichte des Grills hängt wahrscheinlich mit der Nutzbarmachung des Feuers vor circa 300.000 Jahren zusammen. Schon damals hielten unsere Vorfahren, Spieße mit Fleischstücken aus der frisch erlegten Jagdausbeute über das offene Feuer. Es ist anzunehmen, dass sich der Mensch erst durch die Entdeckung des Feuers so gut entwickeln konnte. Das Grillen gilt als eine der ältesten Methoden Nahrungsmittel genießbar zu machen. Denn bei dieser Zubereitungsform kam man ganz ohne Kochgeschirr aus.

Weltweit entwickelten sich unterschiedliche Grill-Methoden. Die wohl ältesten Feuerstellen (mit heißen Steinen), die zur Nahrungszubereitung benutzt wurden, entdeckten Forscher in China und Frankreich. Unsere Urahnen waren sehr erfinderisch, wenn es um die Kunst des Grillens ging. Die gegarten Lebensmittel waren für sie bekömmlicher als die Rohkost. Deshalb kann es durchaus sein, dass die Menschen die Vorteile der Grilltechnik an vielen Orten gleichzeitig entdeckten.

In Europa waren die Vorläufer des Grills, die Grillspieße über offenem Feuer.

Während die Ureinwohner Südamerikas aufgeklappte Schafe, Ziegen sowie große Rinderteile auf ein Eisenkreuz spannten und über der Feuerstelle langsam garen ließen, brieten die europäischen Vorfahren Ihre Tiere auf einem Spieß.

Zudem ist belegt, dass bei den Römern bereits im 4. Jahrhundert nach Christus ein Grillrost zum Einsatz kam. Unser deutsches Wort "grillen" leitet sich nämlich aus dem lateinischen "craticulum" ab und lässt sich mit "kleiner Rost" übersetzen.

Sobald es unseren Urahnen möglich war, Nutztiere zu domestizieren, war das auch der Beginn der Agrarkulturen und damit war ein Meilenstein in der Geschichte der Menschheit gelegt. Es ist bekannt, dass bei den alten Kulturen, dass Zusammensitzen rund um die Grillstelle den Zusammenhalt der ganzen Gruppe förderte. Lange Zeit wurden die Lebensmittel ungewürzt gegrillt und gegessen. Kreolen brachten vermutlich den Begriff "Barbecue" mitsamt raffinierter Würzrezepte mit auf das amerikanische Festland.

Eine andere Theorie besagt allerdings, dass französische Trapper ganze Bisons auf einen Grill legten und das Ganze dann als "Barbe-à-queue" bezeichneten. Das bedeutet so viel wie "vom Bart bis zum Schwanz".

Was stand alles auf dem Speiseplan unserer Vorfahren? Neben dem Bison, dem Elch oder den Nashörnern kannten die antiken Kulturen auch bereits Bratwürste. In Rom ließ sich die sogenannte Oberschicht die Delikatessen von Sklaven servieren. Außer den "Reichen" konnte sich kaum jemand Fleisch leisten. Die Ägypter wiederum zählten Hyänen und Krokodile zu ihrer Leibspeise. Die Bratwurst fand hierzulande in Arnstadt/Thüringen in einer Abschrift aus dem Jahre 1404 erstmals eine urkundliche Erwähnung.

Den Kugelgrill wurde 1951 erfunden und kam ein Jahr später in den USA auf den Markt.

Auch in Bayern legte man schon sehr früh den Grundstock für eine Grill- und Bratwurst-Tradition. So wurde das "Nürnberger Bratwurst-Glöcklein" sogar noch früher schriftlich genannt. In den USA erfreute sich das Grillen in der Zeit der schweren Wirtschaftskrise großer Beliebtheit. Besonders anzumerken gilt es, dass ein gewisser Georg Stephen im Jahre 1951 den Kugelgrill erfand. Damit konnte das Fleisch bei niedrigen Temperaturen unter dem Deckel langsam indirekt grillen. Hierzulande wollte man sich lange nicht so richtig für die Grillmethode begeistern.

Nachdem amerikanische G.I.s den Grill nach dem Zweiten Weltkrieg auch nach Deutschland brachten, trat das Grillen auch hierzulande einen Siegeszug an. Wahre Grillfans können den Beginn der Saison kaum abwarten. Lange Zeit griffen die heimischen "Grillmeister" nur zum Holzkohlegrill. Allerdings wenden sie sich mittlerweile auch dem Elektro- und Gasgrill zu. Denn dort bleibt der lästige Qualm und Ruß, der häufig die Nachbarn belästigt aus.

Beim Grillen wird zwischen der direkten und der indirekten Grillmethode unterschieden.

Direktes Grillen:

Bei der direkten Grillmethode liegt das Grillgut direkt auf dem Grillrost über der Hitzequelle. Dabei ist das Gargut hohen Temperaturen ausgesetzt. Damit deine Steaks oder Koteletts eine schöne Kruste bekommen, werden sie schnell angebraten.

Nach der Hälfte der Grillzeit (bis zu 12 Minuten) musst du die Lebensmittel wenden, damit sie gar werden. Diese Methode eignet sich sehr gut zum Brutzeln von Steaks, Hamburgern, Gemüselaibchen, Würstchen oder zum Zaubern von zarten Fischfilets.

Indirektes Grillen im Kugelgrill:

Im Jahre 1952 brachte George Stephen aus Chicago den ersten Kugelgrill heraus. Der Mann war zuvor auf der Suche nach einem Grillgerät, mit dem er auch große Braten- und Fleischstücke schonend bei niedrigen Temperaturen zubereiten konnte.

Ein Kugelgrill besteht in der Regel aus zwei gleichen Teilen. Der Kohlenrost befindet sich im unteren Teil. Durch das Belüftungssystem erhalten die Kohlen mehr Sauerstoff, sodass sie schneller eine beständige Hitze abgeben können. Darüber findest du meist einen Edelstahlrost für das Gargut.

Die obere Kugelhälfte ist mit einem Griff, einem Thermometer und mit Lüftungsschlitzen ausgestattet. Beim indirekten Grillen liegt das Grillgut nicht direkt auf den Kohlen (beim Gasgrill nicht über den Brennern).

Die Hitze wird so angeordnet, dass sich dein Gargut nicht genau darüber befindet. Der Deckel bleibt geschlossen und die Temperatur soll gleichmäßig auf niedrigem Niveau gehalten werden. Zudem empfiehlt sich der Einsatz einer Tropfschale.

Mit dieser Grill-Variante kannst du dicke Fleischstücke, ganze Enten und Hähnchen oder auch Rollbraten zart und butterweich auf den Tisch bringen.

Smoken:

Beim Smoken kommen in der Regel große Öfen, die sogenannten "BBQ-Smoker" zum Einsatz. Bei dieser Grill-Version garst du deine Köstlichkeiten bei sehr niedrigen Temperaturen. Du verwendest eine Feuerbox, in der sich Obstbaumholz befindet.

Wenn du in der Feuerkammer Kohle oder Holz entzündest, entsteht trockener Rauch, der direkt in den geschlossenen Garraum geleitet wird.

Niedrige Temperaturen und Rauch zeichnen das Smoken aus.

Der Feuerboxdeckel bleibt geöffnet, damit das Fruchtbaumholz sein herrliches Aroma entfalten kann.

Dein Grillgut trocknet bei dieser langsamen und schonenden Methode nicht aus. Es kommt auch zu keinem Fettbrand. Bei Garzeiten um die drei Stunden und darüber (in der geschlossenen Garkammer), erhältst du ein enorm saftiges Fleisch.

Der Holzkohlegrill:

Das Grillen mit Kohle ist romantisch aber auch aufwendig. Du brauchst bis zu einer halben Stunde, bis dein Grillgerät einsatzbereit ist. Holzkohlegrills werden in den unterschiedlichsten Ausführungen auf den Markt gebracht. Sie werden zudem aus verschiedenen Materialien angefertigt.

Neben dem Kugelgrill findest du im Handel auch den Säulengrill, einen Grillwagen oder einen Schwenkgrill, einen Rundgrill und auch den Smoker.

Der Gasgrill:

Ein Gasgrill wird mit Propan- oder Butan betrieben. Mit den Geräten ist das Grillen um einiges komfortabler als mit einem Holzkohlegrill. Sie lassen sich meist mit einer batterielosen Piezo-Zündung in Gang setzen. Ihre Brenner sind im Allgemeinen einzeln, stufenlos steuerbar.

Daher kannst du verschiedene Temperaturzonen herstellen. Mit einem Gasgrill hast du die Möglichkeit bei sehr starker Hitze direkt zu grillen und dabei leckere Steaks, knusprige Würstchen oder zarte Fischfilets zu zaubern.

Ein gasbetriebenes Modell eignet sich aber auch zum indirekten Grillen bei geschlossener Garhaube und niedrigen Temperaturen. Die Hitze im Garraum verteilt sich ähnlich wie in einem Umluftbackofen. Im Handel findest du Gasgrills, die mit mehreren Brennern ausgestattet sind.

Einige der Geräte besitzen einen Lavastein, Nebenkochstellen oder einen "Backburner". Gasbetriebene Modelle werden als Campinggrills, als Grillwagen mit Unterschränken und klappbaren Arbeitsflächen und auch in Form von Tischgrills auf den Markt gebracht.

Der Elektrogrill:

Den Elektrogrill schließt du einfach an eine Steckdose an. Du musst weder Grillkohle besorgen noch benötigst du eine Gasflasche. Es kommt zu keiner lästigen Unterbrechung deines Grillabends, weil dir eventuell das Gas ausgeht oder weil du keine Grillkohle mehr hast.

Selbst auf dem Balkon einer Mietwohnung wirst du mit einem Elektrogrill keine Probleme bekommen, es sei denn in der Anlage herrscht ein generelles Grillverbot. Elektrobetriebene Grillgeräte werden von den Herstellern in Form von Grillwagen, als Mini-Grills oder als Kugelgrills angeboten.

Die meisten Grillfans können es gar nicht erwarten, ihr Grillgerät anzuwerfen, um Freunde und Familie mit köstlichen Spezialitäten zu verwöhnen. Auf der Suche nach einem neuen Grill wird dir im Handel ein großes Sortiment an unterschiedlichen Modellen angeboten.

Wir weisen dir hier den Weg und stellen dir die wichtigsten Arten vor. Zudem verraten wir dir, was sie können und für welchen Grillfan sie geeignet sind.

Der Rundgrill: Bei dieser Variante mit einer Grillfläche um die 37 Zentimeter Durchmesser und einer Höhe von circa 50 Zentimeter gibt es große Qualitätsunterschiede. Während eher günstige Produkte mit einer Emailleschicht kaum länger als eine Grillsaison durchhalten, wirst du mit einem hochwertigen Edelstahlgrill eines etablierten Herstellers recht lange grillen. Rundgrills sind etwas für Gelegenheitsgriller.

Edelstahlgrill: Anders als ein aus Stahlblech aufgebautes Grillgerät, ist ein Modell aus Edelstahl beinahe unverwüstlich. Es zählt laut Experten zu den robustesten und langlebigsten Grillgeräten. Ein Edelstahlgrill ist zudem auf jedem Balkon und auf jeder Terrasse ein wahrer Blickfang.

Je nach Modell punktet er mit einem schönen Gehäuse und mit einem praktischen Unterschrank. Dort kannst du bei einem gasbetriebenen Modell die Gasflasche unterbringen.

Kann der Grill mit einer Grillhaube und einem integrierten Thermometer aufwarten, dann kannst du mit dem Gerät sowohl direkt als auch indirekt grillen. Du hast die Hitze immer genau im Blick, sodass deine Spezialitäten bestimmt saftig und lecker ausfallen.

Ein Edelstahlgrill eignet sich für wahre Grillliebhaber, die das Gerät den Sommer über am liebsten auf der Terrasse oder auf dem Balkon stehen lassen.

Kaminzuggrill: Diese Grillgeräte-Art funktioniert ähnlich wie ein Kamin, denn ein frischer Luftzug sorgt für ständig frische Luft. Beim Modell von Landmann beispielsweise, ruht die Feuerschale mit den Holzkohlen auf einem dicken, hohlen Standbein.

An der Bein-Unterseite ist eine Lüftungsklappe angebracht, welche die Luftmenge regelt. Die Luft wird durch die Hitze angesaugt, sodass ein Pusten und Blasen mit dem Blasbalg entfällt.

Diese Geräteart eignet sich für Grillfreunde, die nicht auf einen Kohlegrill verzichten wollen, aber trotzdem schnell eine Grilltemperatur um die 200° Celsius erreichen möchten. Du erhältst die Geräte bereits ab circa 100 Euro.

Für die Luxus-Versionen mit Drehspieß und Garhaube kannst du durchaus mehr als 700 Euro hinblättern.

Kugelgrill: Das Original Modell wurde bereits im Jahre 1952 von George Stephen aus der Taufe gehoben. Sein Fabrikat war gemauert und stand im Freien. Ein moderner Kugelgrill funktioniert ähnlich wie ein Umluftbackofen.

Dank der runden Grillhaube zirkuliert die Luft im Inneren und gart dein Lebensmittel im Grillraum von allen Seiten. Im Kugelgrill gelingen dir ganze Hähnchen, Lammschlögel, Enten oder Rollbraten. Du wirst deine Gäste mit saftigen und weichen Spezialitäten verwöhnen.

In dem Modell, das wie eine kugelrunde Boje aussieht, kannst du auch direkt bei großer Hitze grillen. Bekannte Marken von Kugelgrills sind Weber-Stepan, Dancook, Outdoorchef, Landmann und noch viele andere mehr.

Neben den Holzkohle-Kugelgrills findest du im Handel auch Elektro-Kugelgrills, die nur an eine Steckdose angeschlossen werden. Daneben bringen bekannte Hersteller wie Napoleon, Rösle, Char-Broil, Enders, Weber oder Landmann auch Gasgrills in Kugelform auf den Markt.

Einen Kugelgrill bekommst du schon für kleines Geld ab circa 30 Euro. Bessere Modelle sind ab ungefähr 250 Euro zu bekommen. Geräte der Luxusklasse schlagen durchaus mit 1.350 Euro und mehr zu Buche.

Der Kugelgrill eignet sich für wahre Grillfreunde, die gerne Familie und Freunde mit Leckereien vom Grill verwöhnen. Es muss sich dabei nicht nur um Fleisch oder Fisch handeln. Auch Gemüsespezialitäten werden dir auf dem Gerät sehr gut gelingen.

Der Schwenkgrill: Das Modell hängt in der Regel an Ketten an einem Dreibein-Gestell. Darunter befindet sich die Feuerschale mit den Kohlen. Zum Entzünden wirst du wahrscheinlich einen Blasbalg benötigen.

Das Modell eignet sich sehr gut für Gartenbesitzer, die gerne Gäste bewirten.

Der gemauerte Grillkamin: Hausbesitzer mit einem großen Garten stellen sich häufig einen Gartenkamin mit Grillrost ins Freie. Diese Grill-Varianten eignen sich für größere Grillpartys mit Familie und Freunden. Du bekommst den Grillkamin entweder fix und fertig aufgestellt oder als Bausatz.

Wenn du nicht grillst, dient er dir als Feuerstelle.

Cobb-Grill: Dieses Modell ist etwas für flexible Camping-Freunde und du kannst es auch auf ein Boot mitnehmen. Es kann direkt auf dem Esstisch stehen, da die Unterseite kalt bleibt. Das kleine Multitalent passt in deine Tragtasche. Zum Betreiben brauchst du nur ein paar Briketts.

Smoker: Mit diesem Gerät wirst du eher räuchern als grillen. Ein Smoker eignet sich nicht für Ungeduldige. Du kannst aber damit (modellabhängig) ein halbes Schwein darauf zubereiten.

Das Grillgut liegt auf dem Grillrost in der Trommel und ist getrennt von der Hitze (120 bis 160°Celsius), dadurch entstehen auch keine gesundheitsschädlichen Stoffe.

Wenn du in warmen Sommernächten Freunde und Familie einlädst, um sie mit Grillspezialitäten zu verwöhnen, dann lassen sich diese gewiss nicht lange bitten. Beim Grillen mit Holzkohle gilt es durchaus einiges zu beachten.

Bereits beim Einkauf der Produkte sollst du dich für qualitativ hochwertige Kohle, die gleichmäßig abbrennt, entscheiden. Wenn du zu Briketts greifst, so erhältst du eine lang anhaltende Glut. Ob du wenig oder viel Kohle in den Grill legst - darauf kommt es nicht unbedingt an.

Hauptsache ist, dass du sie pyramidenförmig aufeinanderschichtest und von Benzin und Spiritus die Finger lässt. Zum Anzünden deiner Grillkohle bewähren sich Grillanzünder. Du findest die Produkte im Handel sowohl in fester- als auch in Gelform.

Alle Grillanzünder müssen unbedingt komplett verbrannt sein, bevor Lebensmittel auf den Grill kommen.

Achte darauf, dass die Anzünder komplett verbrannt sind, bevor du deine Lebensmittel auf den Grillrost legst. Ein erfreulicher Aspekt ist außerdem, dass es für umweltbewusste Nutzer auch Grillanzünder aus Holzwolle oder Pflanzenwachs zu erwerben gibt.

Es ist wichtig, dass du vor dem Gebrauch die Hinweise des Herstellers genau durchliest. Sie sollten von dir genau befolgt werden.

Der Anzündkamin

Im Handel findest du spezielle Anzündkamine, mit deren Hilfe du deine Grillkohle sicher entzünden kannst. In die Produkte mit vier bis acht Liter Fassungsvermögen wird zuerst Papier gestopft. Danach kommen die Kohlen.

Jetzt kannst du den Anzündkamin bereits im Grill aufstellen. Sobald du das Ganze entzündet hast, lässt die Sogwirkung des Kamins Grillkohlen oder Briketts durchglühen. Zieh dir im Umgang mit dem Anzündkamin unbedingt deine Grillhandschuhe an, denn er kann sehr heiß werden!

Sobald die Grillkohle richtig durchgeglüht ist (der Kamin ist zu entfernen), wird sie von der restlichen Kohle umgeben. Du musst dem Material nun mit einem Blasebalg oder mit einer Luftpumpe Luft zuführen, denn die Glut braucht Sauerstoff.

Außerdem kannst du auch mit einem Heißluft-Grillföhn nachhelfen, damit dir deine Kohle noch schneller zu einem herrlichen Grillerlebnis verhilft. Auch ein Gasbrenner oder ein elektrischer Grillanzünder können hilfreich sein.

Sobald dein Grillgerät einsatzbereit ist, legst du deine Spezialitäten auf den Rost und freust dich mit deinen Gästen auf die Köstlichkeiten.

Hierzulande gehört für viele Menschen das Grillen ganz einfach zum Sommer. Hart gesottene Grillfreunde lassen sich selbst von frostigen Temperaturen nicht von ihrer Lieblingsbeschäftigung abhalten und grillen bei jedem Wetter.

Viele der modernen Grillmeister lassen mittlerweile den Holzkohlegrill links liegen und wenden sich den umweltfreundlichen Gas- oder Elektrogrills zu. Allerdings benutzen immer noch circa 2/3 der Deutschen einen Holzkohlegrill. Dabei verglühen weit über 200.000 Tonnen an Grillkohle oder Briketts.

Denn ein Solargrill ist hierzulande nicht wirklich eine Alternative. Der Himmel ist einfach zu oft bedeckt. Allerdings gilt es hervorzuheben, dass nach einer Studie vom TÜV-Rheinland circa 95 Prozent, der Klima relevanten Emissionen beim Grillen durch das Grillgut verursacht werden.

Besonders wichtig ist es, dass du darauf achtest, dass keine Grillkohle aus Tropenholz, sondern eher solche, aus heimischen Hölzern auf deinem Grillgerät landet. Gute Grillkohle wird aus Laubhölzern hergestellt.

Buchenholz eignet sich besonders gut zum Grillen, denn es hat einen hohen Heizwert und brennt zudem noch recht lang. Achte darauf, dass deine Grillkohle über ein "Naturland-Zertifikat" verfügt.

Das bedeutet, dass sich keine Pestizide darin befinden und dass sie auch umweltfreundlich produziert wurde. Häufig ist es so, dass die Grillkohle nur in Deutschland abgefüllt wird. Produziert wird sie häufig in Polen oder gar noch weiter weg.

Bei Grillkohle aus Übersee handelt es sich außerdem noch vielfach um ein Nebenprodukt aus der Rodung großer Wälder. Für einen Laien ist es in der Regel schwer zu erkennen, ob sich unter deiner Grillkohle Tropenholz befindet. Besonders aus Nigeria wird viel Grillkohle nach Deutschland geliefert.

Im Tropenwald des südlichen Niger-Deltas leben die letzten Schimpansen des Landes. Durch die Abholzungen wird Ihnen der Lebensraum genommen.

Willst du nachhaltig grillen, dann achte darauf, dass deine Grillkohle wenigstens über ein DIN EN 1860-2 Prüfzeichen verfügt, das bedeutet, dass sich darin keine Zusatzstoffe befinden.

Produkte mit dem FSC-Siegel sollen aus einer nachhaltigen Waldwirtschaft stammen und kein Tropenholz beinhalten. Allerdings gibt es laut ÖKO-Test 2009 keine völlige Garantie dafür. Aber es ist auf jeden Fall besser, du entscheidest dich für eine Grillkohle mit Zertifikat statt für Billigware.

Alternativen zur herkömmlichen Grillkohle sind beispielsweise Briketts aus Olivenkernen oder eventuell Kokos-Briketts die aus Kokosnussschalen hergestellt werden.

Außerdem findest du im Handel noch alte Weinreben oder Rebstöcke, die nach dem Recycling ebenfalls als Grillkohle-Ersatz verwendet werden können. Dabei ist aber zu bedenken, dass in der Weinindustrie häufig Pestizide zum Einsatz kommen, die sich in den alten Weinstöcken wiederfinden.

Willst du nachhaltig grillen, dann solltest du auf die Verpackung deiner Grillkohle schauen oder du verwendest einen Elektro- oder Gasgrill.

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