Teekocher

Teekocher im Test

Teekocher sind eine gute Alternative für die Zubereitung ohne Tee-Eier oder -Beutel. Sie funktionieren ähnlich wie Wasserkocher und verfügen sowohl über ein zusätzliches Sieb als auch über einen Temperaturregler. Von Oolong bis Jasmin kannst du mit ihnen deine lieblings Teesorten zubereiten. Wir haben fünf dieser praktischen Geräte auf ihre Funktionen und Handhabung getestet und zeigen dir, welche die Besten ist.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

Getestete Produkte

Arendo Glas Teekocher - thumbnail Testsiegel: Arendo Glas Teekocher, Testnote gut

Arendo

Glas Teekocher

Der Teekocher von Arendo ist besonders leicht und lässt sich intuitiv bedienen. Zudem ist es eins der schnellsten Geräte im Test. Bei diesem Teekocher werden praktischerweise zwei Deckel mitgeschickt, wodurch das er auch als Wasserkocher verwendet werden kann. Nachteile, die durch das Glasdesign entstehen, sind eine hohe Außentemperatur und stets sichtbare Kalkablagerungen.

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H.Koenig TI600 Teekocher - thumbnail Testsiegel: H.Koenig TI600 Teekocher, Testnote gut

H.Koenig

TI600 Teekocher

Der Teekocher von H. Koenig bietet nicht nur ein hochwertiges und intelligentes Design, sondern auch eine einfache Handhabung. Zudem ist er sehr leise im Betrieb. Negativ sind im Test lediglich die hohe Außentemperatur und die sichtbaren Kalkablagerungen aufgefallen. Zudem sollte beim Kochen von Tee eine kleinere Wassermenge in die Kanne gegeben werden als angegeben.

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WMF 2 in 1 Vario Wasserkocher - thumbnail Testsiegel: WMF 2 in 1 Vario Wasserkocher, Testnote gut

WMF

2 in 1 Vario Wasserkocher

Der 2 in 1 Wasserkocher von WMF punktet mit dem kompakten und edlen Design und leichtem Gewicht. Zudem ist die Handhabung und Bedienung sehr einfach. Negativ sind im Test lediglich die hohe Außentemperatur und die sichtbaren Kalkablagerungen aufgefallen.

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Rosenstein & Söhne Teezubereiter - thumbnail Testsiegel: Rosenstein & Söhne Teezubereiter, Testnote gut

Rosenstein & Söhne

Teezubereiter

Der Teebereiter von Rosenstein & Söhne ermöglicht dir eine einfache Handhabung, ist jedoch das langsamste Gerät im Test. Der Teekocher verfügt außerdem nicht über einen zweiten Deckel, weshalb sich das Sieb stets im Kocher befindet. Die Reinigung ist einfach, jedoch gibt es keinen herausnehmbaren Filter. Zudem sind durch das Design die Kalkablagerungen immer sichtbar.

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Severin Glas Tee-/ Wasserkocher - thumbnail Testsiegel: Severin Glas Tee-/ Wasserkocher, Testnote gut

Severin

Glas Tee-/ Wasserkocher

Der Teebereiter von Severin ist zwar das schnellste Gerät im Test, leider ist die Handhabung gewöhnungsbedürftig. Die automatische Warmhaltefunktion und der Verbrauch im Standby verursachen zudem einen hohen Stromverbrauch. Die Reinigung wird durch den abnehmbaren Rand erleichtert. Jedoch ist das Sieb schwer zu reinigen.

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Testsieger Testsieger
Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Arendo Glas Teekocher Unser Testsieger: H.Koenig TI600 Teekocher WMF 2 in 1 Vario Wasserkocher Rosenstein & Söhne Teezubereiter Severin Glas Tee-/ Wasserkocher

Arendo

Glas Teekocher

H.Koenig

TI600 Teekocher

WMF

2 in 1 Vario Wasserkocher

Rosenstein & Söhne

Teezubereiter

Severin

Glas Tee-/ Wasserkocher
Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Schnelles Gerät
  • 2 Deckel (mit und ohne Sieb)
  • Schnelle Reinigung
  • Hochwertiges Design
  • Einfache Handhabung
  • Schnelles Gerät
  • 2 Deckel (mit und ohne Sieb)
  • Schnelle Reinigung
  • Sehr leise
  • Hochwertiges Design
  • Einfache Handhabung
  • Einfache Reinigung
  • Leicht
  • Hochwertiges Design
  • Einfache Handhabung
  • Schnelle Reinigung
  • Schnelles Gerät
Nachteile
  • Hohe Außentemperatur
  • Sichtbare Kalkablagerungen
  • Kein herausnehmbarer Filter
  • Tee kommt während des Kochens mit dem Wasser in Berührung
  • Hohe Außentemperatur
  • Sichtbare Kalkablagerungen
  • Kein herausnehmbarer Filter
  • Hohe Außentemperatur
  • Sichtbare Kalkablagerungen
  • Langsames Gerät
  • Teesieb befindet sich immer im Kocher
  • Hohe Außentemperatur
  • Sichtbare Kalkablagerungen
  • Kein herausnehmbarer Filter
  • Handhabung nicht intuitiv
  • Hohe Außentemperatur
  • Sichtbare Kalkablagerungen
  • Kein herausnehmbarer Filter
  • Hoher Stromverbrauch
Zusammenfassung

Schneller, leichter und sehr praktischer Teekocher.

Edler Wasserkocher mit einfacher Handhabung.

Kleiner, leichter und edler Teekocher.

Langsames Gerät mit einfacher Handhabung.

Schnelles Gerät mit vielen Tücken.

Temperaturstufen 4 Temperaturstufen 4 (70°C-100°C) + Warmhaltefunktion 5 (60°C-100°C) + Warmhaltefunktion 6 Temperaturstufen 13 (40°C-100°C) + Warmhaltefunktion
Zeit bis Abschaltung 3:15 Minuten 3:11 Minuten 3:35 4:31 Minuten 2:50 Minuten
Außentemperatur bei Siedepunkt 93 °C 94 °C 100°C 99°C 97°C
Lautstärke 1m Entfernung 65 dB 58 dB 68,6 dB 65 dB 70 dB
Kabellänge 78 cm 77 cm 74 cm 67 cm 81 cm
Abschaltautomatik
Stromaufnahme 1 Liter auf 100 °C 0,1 KWh 1 Liter auf 100 °C 0,09 KWh 1 Liter auf 100 °C 0,09 KWh 1 Liter auf 100 °C 0,10 KWh 1 Liter auf 100 °C 0,10 KWh
Stand-By Stromaufnahme 0,6 W 0,7 W 0,7 W 0,7 W 1,4 W
Gewicht Mit und ohne Basisstation: 1239 g/ 1030 g Mit und ohne Basisstation: 1520 g / 962 g Mit und ohne Basisstation: 1311 g/ 892 g Mit und ohne Basisstation: 1651 g/ 1144 g Mit und ohne Basisstation: 1650 g/ 1142 g
Anleitungssprache DE, EN EN, FR, DE, NL, ES, IT DE, EN, FR, IT, ES, NL, DA, SV, FI, NO DE, FR DE, EN, FR, NL, ES, IT, DK, SE, FI, PL, GR, RU
Breite 15 cm 15,5 cm 13 cm 17 cm 17 cm
Zusatzgarantie 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre
Lieferumfang Basisstation, Wasserkocher, Deckel mit Sieb, Deckel, Anleitung Basisstation, Wasserkocher, Deckel mit Sieb, Deckel, Anleitung Basisstation, Wasserkocher, Sieb, Anleitung Basisstation, Wasserkocher, Sieb, Anleitung Basisstation, Wasserkocher, Sieb, Anleitung
Höhe 24 cm 25 cm 22 cm 27,5 cm 29 cm
Fassungsvermögen Liter 1,7 1,5 1 1,5 1,7
Tiefe 15 cm 20 cm 16,5 cm 21 cm 20,5 cm
Verpackung Gut Gut Gut Gut Gut
Anleitungsqualität Gut Gut Gut Gut Gut
Qualitätseindruck Gut Sehr gut Sehr gut Gut Gut
Handhabung
Geschwindigkeit
Reinigung
Sicherheit
Verarbeitung
Testsiegel: Arendo Glas Teekocher, Testnote 1.75
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Testsiegel: H.Koenig TI600 Teekocher, Testnote 1.75
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Testsiegel: WMF 2 in 1 Vario Wasserkocher, Testnote 1.95
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Testsiegel: Rosenstein & Söhne Teezubereiter, Testnote 2.05
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Testsiegel: Severin Glas Tee-/ Wasserkocher, Testnote 2.4
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Glas Teekocher

Unser Testsieger

Der Teekocher von Arendo ist besonders leicht und lässt sich intuitiv bedienen. Zudem ist es eins der schnellsten Geräte im Test. Bei diesem Teekocher werden praktischerweise zwei Deckel mitgeschickt, wodurch das er auch als Wasserkocher verwendet werden kann. Nachteile, die durch das Glasdesign entstehen, sind eine hohe Außentemperatur und stets sichtbare Kalkablagerungen.

  • Die Teemenge ist entscheidend für den Geschmack und das Aroma des Tees. Grundsätzlich gilt: ein Teelöffel Tee pro Tasse. Natürlich ist es nur ein Richtwert, den sowohl die Teesorte als auch die eigenen Präferenzen sollten beachtet werden. Wer einen starken Tee mag, sollte mehr Teeblätter verwenden.
  • Die Qualität des Wassers ist in Deutschland grundsätzlich unbedenklich, sodass es für den Tee verwendet werden kann. Es gibt jedoch regionale Unterschiede. Besonders kalk- und chlorhaltiges Wasser sollten zuvor abgekocht werden. Alternativ kann auch auf Quellwasser zurückgegriffen werden.
  • Die Temperatur und Ziehzeit haben einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Geschmacks und der Aromen. Nicht jede Teesorte verträgt das Aufgießen mit kochend heißem Wasser, den dabei werden die Geschmacksstoffe zerstört und die Teeblätter verbrannt. Hinweise befinden sich üblicherweise auf der Teeverpackung.
  • Zudem sollte Tee kühl, trocken und luftdicht gelagert werden. Andernfalls verliert der Tee sein Aroma.
 

Der alltäglichen Hektik entfliehen, ein paar Minuten Pause, etwas Genuss. Das verstehen wir darunter, wenn wir einen Tee zubereiten und genießen. Der Tee dient aber auch Hilfsmittel und Unterstützung bei Erkältungen. In manchen Kulturen wird er als Medizin verwendet und seine wohltuende Wirkung kann sich nicht nur positiv auf die Seele auswirken, sondern je nach Teesorte auch Halsschmerzen oder Husten lindern und zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Das Teetrinken und –zubereiten genießt einen besonderen Status in vielen Kulturen und wird vielfach besonders und auf unterschiedlichste Weise zelebriert. Das Teekochen selbst ist in unserem Kulturkreis im Vergleich zu den Zubereitungsvorgängen in Japan oder Tibet schnell erledigt. Aber wird der Tee auch immer richtig zubereitet? Nicht alle Teekräuter vertragen die Temperaturen von kochendem Wasser. Das Wasser deshalb vor dem Aufguss noch etwas stehen zu lassen kann helfen, die passende Temperatur für den jeweiligen Tee zu erreichen. Doch ist das Wasser dann auch wirklich noch heiß genug, um damit gesundheitlich unbedenklich den Tee aufgießen zu können?

Teekanne von oben

Ein Hilfsmittel für müheloses und perfekt auf die Sorte abgestimmtes Teekochen ist ein spezieller Teekocher, denn mit ihm ist die Zubereitung von temperiertem Tee automatisch möglich. Der Teekocher kommt aber nicht lediglich zum Teekochen zum Einsatz, sondern kann gleichzeitig auch als Wasserkocher genutzt werden.

Teekocher, Teemaschine oder Teeautomat. Die modernen Geräte für eine automatisierte, elektrische Teezubereitung haben viele Namen, aber alle dienen der leichten und vor allem richtigen Zubereitung des weltweit beliebten aromatischen Aufgussgetränks.


In deutschen Haushalten wird der Tee bislang meist mit der bekanntesten und einfachsten Methode zubereitet, den Teebeutel in eine Tasse zu geben, kochendes Wasser darüber zu gießen und anschließend mehr oder minder lange ziehen zu lassen. Diese Zubereitungsform ist durch das kochende Wasser gesundheitlich unbedenklich und auch nicht grundsätzlich falsch. Viele Teesorten können so zubereitet werden und benötigen den kochend heißen Aufguss. Aber bei manchen Sorten Tee kann durch diese Art der Zubereitung reichlich Geschmacksintensität und damit der echte Teegenuss oder gar die Wirkung verloren gehen.

Temperatureinstellung beim Teekocher
Moderne Teebereiter verfügen über eine Abschaltautomatik bei unterschiedlichen Temperaturen

Beispielsweise können sowohl grüner als auch weißer Tee und einige chinesische Teespezialitäten ihren Geschmack nicht vollständig entfalten, wenn sie mit kochendem Wasser zubereitet werden und zu lange ziehen. Sie brauchen eine Wassertemperatur von 70 bis 80° C und eine kurze Ziehzeit von maximal drei Minuten für die optimale Geschmacksentwicklung. Für den Aufguss solch besonderer Teesorten sind Teekocher gedacht. Die geringere Wassertemperatur des Teewassers reicht dabei aber vollkommen aus, um gesundheitlich unbedenklich zu sein.


Das Wasser wird in diesem modernen Gerät zur Teezubereitung entweder bis zum Siedepunkt oder bis zu einer individuell anders eingestellten Temperatur auf Knopfdruck erhitzt. Der aufsteigende Wasserdampf verursacht einen Überdruck und das Teewasser wird schließlich in das Gefäß gepresst, in dem der Tee anschließend ziehen kann. Das Wasser umspült im Ziehgefäß den in einem Sieb befindlichen – in der Regel losen aus Teeblättern bestehenden - Tee. Nach dem Ablauf einer vorher im besten Fall mithilfe eines integrierten Timers festgelegten Ziehzeit läuft der trinkfertige Tee durch ein Ventil am Boden des Ziehgefäßes in die Teekanne. Die Teekannen bestehen oftmals aus Glas, es gibt aber auch andere Modellvarianten, z. B. aus Edelstahl. Sie stehen auf einer Heizplatte und beherbergen das fertige Heißgetränk. Häufig zeigen zusätzlich eine Leuchte oder ein Tonsignal an, dass der Tee fertig ist.

Diese Art der Erhitzung des Teewassers auf eine exakte Temperatur und das anschließende Halten dieser Wassertemperatur begünstigt die perfekte geschmackliche Entfaltung von empfindlicheren Teesorten.

Im Vergleich zum Teekessel auf dem Herd ist ein spezieller Teekocher viel zeitsparender und überdies auch noch energieeffizienter. Mit einem Teekocher ist nicht nur der Tee schnell und bei Bedarf ausreichend schonend mit geringeren Temperaturen zubereitet, es lässt sich darin auch einfach nur Wasser erhitzen und kochen. Der Teekessel dagegen wird über das Kochfeld erhitzt, bis das Wasser heiß genug ist. Dabei kann nicht nur mehr Energie verloren gehen, sondern das Wasser wird so heiß, dass die optimale Aufgusstemperatur für einige Teesorten überschritten wird. Dasselbe gilt für den Wasserkocher, der das Wasser ebenso heiß werden lässt und die Temperatur nur mittels einer Messung optimal bestimmt werden kann.


Einige Teekochgeräte erlauben sogar die Zubereitung von Kaffee oder Suppe. Es gibt für diese Modelle verschiedene Aufsätze bzw. Zusatzfunktionen, sodass der Tee später weder nach Kaffee noch nach Suppe schmeckt. Insofern sind elektrische Teekocher nicht nur sehr praktisch, sondern darüber hinaus gegenüber dem Teekessel oder dem Wasserkocher auch noch recht vielseitig.

Eine Abschaltautomatik dient zum einen als Überhitzungsschutz, zum anderen schützt sie den Tee davor, zu lange zu hohen Temperaturen ausgesetzt zu sein und dadurch geschmacklich zu leiden. Denn zu langes Ziehen und zu große dauerhafte Hitze würden das Aroma einiger Teesorten zerstören. Beispielsweise wird der Geschmack durch die Freisetzung von Bitterstoffen negativ beeinträchtigt.

Das Kochen des Wassers in einem Topf auf dem Herd stellt wegen der Dauer die energetisch ungünstigste Variante dar.

In Teekochern wird durch den Siebeinsatz eher loser Tee als ein Teebeutel genutzt. Dies spiegelt sich mit dem Sparen von einigen Cent pro Tasse nicht nur im Geldbeutel wider, es schont durch den Wegfall des Mülls aus einzeln verwendeten Beuteln auch die Umwelt. Für den Aufguss losen Tees in einer Tasse oder Kanne wird zusätzlich ein geeignetes Teesieb benötigt.

Häufig wird sich feststellen lassen, dass der mit dem Teekocher auf den Punkt zubereitete Tee deutlich intensiver und deshalb weniger verdünnt schmeckt und vor allem bekömmlicher ist als die mit der Teebeutelmethode und kochendem Wasser aufgebrühte Variante. Damit schlägt der Teekocher den Wasserkocher und den Teekessel, die das Wasser unabhängig von der Teesorte jeweils bis zum Siedepunkt erhitzen, in Sachen Geschmack und Energieeffizienz um Längen. Darüber hinaus ist es komfortabler, nach dem Knopfdruck ohne weiteres Zutun nur noch die rechte Zeit abwarten zu müssen und den frisch aufgebrühten Tee sofort genießen zu können.

Im Handel gibt es unterschiedlichste Modelle verschiedener Hersteller zu Preisen von unter 50,00 EUR bis hin in den hohen dreistelligen Preisbereich. Aus dem sehr breiten Modellangebot kann nach individuellen Bedürfnissen und - das Design betreffend - auch nach dem persönlichen Geschmack und Einrichtungsstil der Küche ausgewählt werden.

Es empfiehlt sich vor der Anschaffung eines elektrischen Gerätes zum Teekochen aber neben der Festlegung von Budget und Designwünschen zusätzlich die Überlegung, welche Funktionen und Eigenschaften bei dem neuen Teekocher benötigt werden, damit das Gerät auch wirklich alle Zwecke erfüllt.

Für den Genuss vieler verschiedener Teesorten sind Teekocher mit einstellbarer Temperatur und integriertem Timer für die Ziehzeit von Vorteil. So ist keine weitere Eieruhr notwendig oder unruhige Blicke auf eine Uhr sind überflüssig. Für den häufigeren Genuss von grünem, weißem oder chinesischem Tee und anderen Teesorten, die keine Siedetemperaturen vertragen, ist ein Teekocher deshalb durchaus eine sinnvolle Anschaffung.


Ein Teekocher sollte die verschiedenen Temperaturstufen für die üblichsten Teesorten aufweisen, also 70 °C für grünen Tee, 80 °C für beispielsweise den chinesischen Oolong-Tee, 95 °C für schwarzen Tee und 100 °C für Früchte- und Kräutertee. So besteht die Sicherheit, dass jede Teesorte mit dem Teekocher richtig zubereitet werden kann.

Ein Kalkfilter bietet sich bei sehr kalkhaltigem Wasser an, er schützt das Gerät.

Auch bei der Suche nach einem neuen Wasserkocher kann der Kauf eines Teekochers eine sinnvolle Option sein, insbesondere dann, wenn der Wasserkocher oft bzw. hauptsächlich zum Zubereiten von Tee benutzt werden soll. Das Wasserkochen ist mit dem Teekocher ebenso möglich und die Anschaffung des Teekochers spart durch die Vereinigung in einem Gerät etwas Platz. Zusätzliche Einsätze wie beispielsweise zum Kochen von Suppen oder die Kombination mit weiteren Funktionen wie z. B. für den Kaffeegenuss empfehlen sich nur dann, wenn diese Funktionen anschließend auch genutzt werden. Ist dies der Fall, ist das Einsparen von noch mehr Platz möglich, indem der Teekocher diese zusätzlichen Geräte ebenfalls einspart.

Modelle aus Kunststoff sollten frei von Bisphenol A (BPA) sein.

Die Arten unterscheiden sich neben der Funktionsweise oder den zusätzlichen Features hauptsächlich in dem Material, aus dem sie hergestellt sind. Die gängigsten verwendeten Materialien sind Kunststoff, Edelstahl und Glas. Jedes Material für sich genommen hat Vor- und Nachteile. Die Entscheidung für oder gegen ein Modell ist deshalb je nach individuellem Geschmack und im Hinblick auf die Handhabung zu treffen.


Kunststoff
Sie sind preiswert und hitzebeständig. Es gibt eine große Vielfalt an Designs und vor allem Farben, aus der sich das richtige Modell finden lässt. Sehr günstige Modelle aus Kunststoff haben allerdings häufig keine gute Isolation. Zudem kann ein Geruch nach Kunststoff direkt nach dem Kauf die Freude an der Teezubereitung zunächst beeinträchtigen. Der Geruch verfliegt aber nach einer gründlichen Reinigung oder mehrmaliger Nutzung (zunächst ohne Tee).

Edelstahl
Ein Modell aus Edelstahl ist optisch ansprechend, es wirkt hochwertig, und ist geruchsneutral. Im Vergleich zu Glas ist ein Gefäß aus Edelstahl sehr robust und erlaubt eine weniger zaghafte Handhabung. Edelstahl isoliert gut, lässt sich leicht reinigen und ist aufgrund des Materials rostfrei. Dafür werden die Außenwände zügig recht heiß, damit ist bei der Teezubereitung Vorsicht geboten. Für ein Edelstahlmodell wird wegen der Materialwahl ein höherer Kaufpreis fällig als für einen Teekocher aus Kunststoff.

Teekocher im Betrieb

Glas
Teekocher mit Teekannen aus Glas sind wegen ihrer modernen Optik sehr beliebt. Das Glas lässt sich zudem ebenso wie Edelstahl leicht reinigen und es verhindert eine Verfälschung des Teegeschmacks, was die volle Aromaentfaltung bei der Zubereitung sehr begünstigt. Glas ist allerdings bruchanfällig, deshalb muss damit vorsichtiger umgegangen werden als mit Modellen aus Edelstahl oder Kunststoff. Wenn das Wasser sehr kalkhaltig ist, muss häufiger gereinigt werden, um sichtbare unappetitliche Kalkablagerungen auf dem Glas zu vermeiden.

Die Teekocher gibt es inzwischen mit LED-Beleuchtung und ohne, der Signalton kann bei einigen Modellen bei Bedarf abgeschaltet werden, die Gehäuseformen unterscheiden sich je nach Hersteller. Die Produktvielfalt ist groß, aber mit der richtigen Herangehensweise – der Überlegung, was im eigenen Haushalt am Sinnvollsten ist - lässt sich das passende Modell für jedes Budget und jede Küche finden.

China wird als das Ursprungsland des Tees gehandelt, denn schon vor etwa 5.000 Jahren wussten die Chinesen um die heilende und wohltuende Wirkung des pflanzlichen Aufgusses sowohl für die Seele als auch für den Körper. Der Tee war nicht nur ein Getränk, er war eine spirituelle Medizin und wird auch heute noch rituell und aus medizinischen Gründen getrunken.

Zahlreiche Entdeckungstheorien des Tees wurden in den Jahrtausenden überliefert. So soll der Kaiser Shennong nur abgekochtes Wasser getrunken haben. Nachdem ein Teeblatt zufällig in sein noch heißes Wasser geweht war und diesem Farbe und einen guten Geschmack verlieh, war der Tee („Tschai“) geboren.

In Indien dagegen glaubt man, dass Missionar Darma durch den Genuss von Teeblättern weitere zwei Jahre ohne Schlaf verbringen konnte. Er erhofft sich auf einer siebenjährigen Reise nach China göttliche Unterstützung und versprach, während der Nächte nicht zu schlafen, sondern sich der Meditation zu widmen. Schließlich fielen ihm nach fünf Jahren nächtlicher Meditation die Augen zu. Daraufhin zerkaute er Teeblätter, wodurch er wieder wach wurde und es ihm nicht schwerfiel, auch die letzten beiden Jahre schlaflos zu verbringen.

Tee und Bücher

Wie der Tee auch entdeckt worden sein soll, viele Kulturen sind bis heute geprägt durch die bis zu 5.000 Jahre alten Bräuche rund um den Tee. Tee war nicht nur ein Genussmittel, es wurde später auch reger handelt damit getrieben.

Aus China wurde der Tee durch Mönche in Richtung Indien gebracht. Auch in Japan wurde Tee ein populäres Getränk, dorthin gelangte der Tee wahrscheinlich ebenfalls durch Mönche, die das begehrte Gut schmuggelten. Eine besondere und ausschließlich dem Kaiser vorbehaltene Teesorte wurde in Japan sogar unter besonderen Sicherheitsbedingungen in den kaiserlichen Teegärten bewacht.


Erst etwa 850 n. Chr. wurde Tee als Ware gehandelt und breitete sich danach rasant auch in Europa aus. Die Engländer waren es schließlich, die den Anbau in mehreren Ländern förderten. Durch die englischen Einwanderer gelangte der Tee Ende des 17. Jahrhunderts letztlich nach Nordamerika. Dort wurde der Tee schnell zur Importware Nummer eins der Neuen Welt. In den gehobenen Schichten wurde zu ausschweifenden Tea-Partys geladen. Die Amerikaner standen seinerzeit noch unter der Herrschaft des vom siebenjährigen Krieg finanziell gebeutelten englischen Königs. Dieser erhöhte zur wirtschaftlichen Rehabilitation Englands die Steuern auf alle Importe nach Neu-England. Die Bewohner der Neuen Welt boykottierten daraufhin die britischen Waren. Dies hatte zur Folge, dass die Steuererhöhungen zwar zurückgenommen wurden – allerdings mit Ausnahme der Steuererhöhung für den Tee als eines der beliebtesten Importgüter.

So kam es zu den weltgeschichtlich bedeutsamen Begebenheiten der Boston Tea Party: Im Dezember 1773 wurden drei englische Segler mit Tee an Bord, die gerade in den Hafen eingelaufen waren, von als Indianern verkleideten Bostonern gestürmt. Die gesamte Ladung wurde von Bord geworfen, darunter auch über 340 Kisten Tee, deshalb der ironische Name „Boston Tea Party“. Mit diesem Vorfall begann der Unabhängigkeitskrieg der Amerikaner, der mit der Entstehung der heutigen United States of America (USA) endete.

Tee ist nach dem Wasser das weltweit am meisten verzehrte Getränk und wird somit fast auf der ganzen Welt getrunken. Über die vielen Jahrhunderte und Jahrtausende sind Teezubereitungstechniken und Teezeremonien entstanden und haben sich weiterentwickelt. Tee ist durch die Möglichkeit der unterschiedlichen Mischungen sehr vielseitig und lässt sich nicht nur im Beutel oder lose aufgebrüht genießen, sondern auch mit Marmelade, Milch oder sogar mit Butter verfeinert.

In England zum Beispiel wird Tee traditionell mit Milch zubereitet. Ein Schwarztee wird mit Milch aufgegossen und genießt wegen seiner jahrhundertealten Tradition im englischen Königshaus Weltberühmtheit. Neben dem Tee am Nachmittag genießen die Briten aber auch ihren Early Morning Tea, den Breakfast Tea und weitere Tassen Tee täglich. Die perfekte Zubereitung des englischen Tees gelingt nach einem bestimmten Rezept unter Beachtung besonderer Vorgehensweisen: Eine Teekanne wird heiß ausgespült, dies soll die Aromaentfaltung fördern. Der Tee wird lose oder in einem Stoffbeutel in die Kanne gegeben. Die Mengen werden mit einem Teelöffel pro Tasse und einem zusätzlichen Teelöffel für die Kanne, den „pot“, bemessen. Nachdem das Wasser sprudelnd aufgekocht wurde, muss es noch einige Sekunden stehen und wird dann in die Kanne gegossen. Der Tee muss je nach gewünschter Intensität drei bis fünf Minuten ziehen und wird schließlich durch ein Sieb gelassen bzw. der Stoffbeutel wird entfernt. Zum Warmhalten dienen ein Stövchen oder -stilecht englisch - eine Teehaube.

Teekanne mit Tee

Wird der Tee lieber stärker und bitterer getrunken, so verbleiben die Teeblätter in der Kanne. Durch mehrmaliges Aufgießen mit heißem Wasser wird der Tee verdünnt. Die Milch führt zu einem milden Geschmack des anfangs stark schmeckenden schwarzen Tees. Es lässt sich darüber streiten, ob die Milch dem Tee hinzukommt oder anders herum. Langsames Zugießen des Tees in die Milch erzielt schöne optische Effekte und schont kostbares Porzellan. Trotzdem scheiden sich in England die Geister an der „tif“-Methode (tea-in-first) und der „mif“-Methode (milk-in-first).

In Russland wird der Tee mit Parallelen zu den türkischen Teetraditionen und zu denen asiatischer Völker zubereitet. Die Russen vertrauen dabei auf den klassischen Samowar. Samowar bedeutet wörtlich übersetzt etwa „Selbstkocher“ und ist – wie der Teekocher auch - eine Maschine für die Teezubereitung, funktioniert aber etwas anders. Der aus Bronze oder Kupfer bestehende Kessel wird mit Holz, Kohle oder heutzutage auch technisch mit Strom beheizt. Auf dem Samowar findet die „Tscheinik“ Platz, ein Kännchen, in dem sehr starker schwarzer Tee gekocht wird. Dafür werden mehrmals gewaschene ganze Teeblätter benutzt. Der Samowar selbst ist nur mit kontinuierlich heiß gehaltenem Wasser gefüllt und fungiert wie eine Warmhalteplatte für heißes Wasser. Je nach persönlicher Vorliebe wird etwas von dem Konzentrat aus dem Tscheinik in ein Teeglas gegeben und mit dem heißen Wasser aus dem Samowar verdünnt. Der Samowar verfügt über einen kleinen Abflusshahn, der sich öffnen und schließen lässt. Der Tee wird oft ohne Milch, dafür aber mit viel Zucker oder Marmelade genossen. Die Marmelade wird entweder in den Tee eingerührt oder dazu gegessen. In einem so großen Land wie Russland haben aber einzelne Gegenden wie die Mongolei oder Georgien eigene und sich je nach ländlicher Region unterscheidende Traditionen im Hinblick auf den Teegenuss.

Die Teezeremonie ist in Ostfriesland ein Pausenbestandteil im Alltag. Ostfriesentees sind spezielle Mischungen aus Schwarztee, sie heißen beispielsweise klanghaft Swantje oder Hajo. Aus bis zu 20 Teeblättersorten werden aromatische Teemischungen hergestellt, die meist kupferrotbraun gefärbt und im Geschmack herb, sehr kräftig und aromatisch sind. Der Ostfriesentee wird nie rührend zubereitet, sondern in drei verschiedenen Schichten in die Tasse gegeben. Zuerst wird ein Stück Kandiszucker in die Tasse gelegt, dann folgt der Tee und anschließend wird ungeschlagene süße Sahne hinzugegeben. Wenn ein Teelöffel gereicht wird, dann nur der Symbolik wegen. Benutzt werden soll der Teelöffel nur, um dem Gastgeber zu signalisieren, dass er keinen Tee mehr nachgeschenkt möchte. Dazu wird der Löffel symbolisch in die leere Teetasse gelegt.

Auch in Tibet in seiner besonderen Klimaregion mit sehr harten Wintern ist Tee nicht nur ein Getränk, sondern Nahrung. Die Tibeter trinken allerdings Yak-Buttertee, den sogenannten „Po cha“, der einen sehr hohen Nährwert- und Kaloriengehalt aufweist, daher als Nahrungsmittel gilt und besonders bei schwer arbeitenden tibetischen Nomaden getrunken wird. Diese Teeart wird auch in Nepal und Bhutan viel verzehrt. Der Tee ist salzig, verdauungsanregend und eines der beliebtesten Getränke. Der Buttertee wird hergestellt, indem gepresste Teeziegelstücke zerstampft werden. Das dadurch entstehende Pulver wird in einem Wasserkessel über dem Feuer viele Stunden lang gekocht. Das so gewonnene Teekonzentrat geben die Tibeter in längliche Holzgefäße und verrühren es darin mit Yak-Butter und Salz, daher der salzige du leicht fettige Geschmack. Buttertee kann auch ohne Yak-Butter zubereitet werden, indem 200 ml Wasser aufgekocht werden. Ein bis zwei Teelöffel schwarzer Tee werden hinzugegeben, nach einer Ziehzeit von etwa drei Minuten wird der Tee in gemixte oder pürierte Butter (ein Teelöffel) mit drei bis vier Esslöffeln Milch gegeben. Hinzu kommt noch eine Prise Salz und nach gründlichem Mixen oder Pürieren wird der Tee nach Tibet-Art sofort genossen.

Nach Marokko gehört der typische Minztee. Dort wird er bevorzugt nach dem Essen wie ein Dessert getrunken und ist deshalb sehr süß. Der Tee wird mit einem Esslöffel Teeblätter grünen Tees und wenig Wasser in einem Kännchen hergestellt, indem zunächst ein Sud aufgekocht wird. Um dem späteren Minztee die Bitterkeit des grünen Tees zu nehmen, wird der Sud nicht verwendet, sondern entsorgt. Die verbliebenen Teeblätter bleiben in der Kanne und werden um ein Bündel frisch geerntete marokkanische Minze ergänzt. Mit etwa 400 ml Wasser aufgefüllt wird die Mischung gut gekocht, anschließend vom Feuer oder Herd genommen und die Kanne mit etwa 150 g Zucker, meist mit Stangenzucker, befüllt. Nachdem der Zucker sich aufgelöst hat, wird das Einschenken besonders zelebriert. Dekorative Teegläser werden dazu kreisförmig auf einem traditionell silbernen Tablett arrangiert. Die Teekanne wird ca. 30 bis 40 Zentimeter oberhalb der Gläser gehalten und die Teegläser werden gezielt mit einem dünnen Strahl der Flüssigkeit befüllt. Der Tee aus den Teegläsern wird anschließend wieder in die Kanne zurückgegeben. Nach einer Wiederholung von bis zu fünfmal ist eine Mischung aus aromatischem Tee und Zuckerschaum entstanden.

In Japan hat Tee nicht nur eine weit zurückreichende geschichtliche, sondern auch eine besondere kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung. Seit Jahrhunderten kultivieren Teemeister die Japanische Teezeremonie. Das Ritual des Teetrinkens findet in extra hierfür eingerichteten Teehäusern statt, in der Regel sind es traditionell aus Holz gebaute japanische Gebäude. Während des Teetrinkens gibt es keine Standesunterschiede. Es wird ausschließlich grüner Tee getrunken, der als „dick“ oder „dünn“ bezeichnet wird. Der Tee wird in eisernen Kännchen und Teeschalen ohne Henkel gereicht. Das rituelle Teetrinken steht dem Zen nahe, die ein wichtiger Bestandteil der klassischen japanischen Erziehung ist. Es ermöglicht allen Menschen die Meditation und dadurch das Erreichen höherer geistiger Ebenen. Das rituelle Teetrinken beginnt mit einer Einladung, danach versammeln sich die Gäste im Garten des ausgewählten Teehauses und gehen gemeinsam in einen Warteraum. Der Gastgeber reinigt dort in Anwesenheit aller ein Steinbecken, das anschließend mit frischem Wasser gefüllt wird. Mit diesem Wasser waschen sich alle Gäste sowohl den Mund als auch die Hände. Danach wird das schlicht eingerichtete und mit Matten ausgelegte Teehaus betreten. Traditionell wird eine kleine Mahlzeit serviert. Nach dem Genuss des Essens gehen alle Gäste wieder in den Warteraum, bis der Gastgeber ein weiteres Mal in den Teeraum bittet. In der Zwischenzeit wurde alles für die Zeremonie vorbereitet. Der Gastgeber oder ein eigenes engagierter Teemeister führen das Ritual fort. Ohne zu sprechen wird – je nachdem, welche Ausbildung der Teemeister genossen hat – zuerst der „dünne Tee“ oder zuerst der „dicke Tee“ zubereitet. Alle Gegenstände, die dafür benutzt werden, werden mit einem Seidentuch gesäubert. Für die Teezubereitung wird pulverisierter Grüntee mit einem Bambuslöffel in Teeschalen gegeben und mit heißem Wasser aufgegossen. Die Schale wird als Erstes an den Hauptgast weitergereicht. Nach drei kleinen Schlucken wird die Schale an den Nächsten weitergegeben, bis die Schale leer ist. Dieser komplexe Ablauf folgt seit Jahrhunderten festgelegten Regeln und Handgriffen. Da die alten Traditionen unverfälscht erhalten bleiben sollen, geben altehrwürdige Lehrer das Regelwerk für die Teezeremonie an interessierte Schüler weiter. Eine Teezeremonie mit etwa fünf Gästen kann vier bis sechs Stunden dauern. In dieser Zeit haben alle Gäste die Möglichkeit, die innere Ruhe zu erreichen.

Auch in Südamerika wird Tee bereits seit vielen Jahrhunderten getrunken. Die mittelamerikanische Teekultur ähnelt der Südamerikanischen. In Südamerika überwiegt der Genuss von Mate-Tee, aber auch Catuaba- und Lapacho-Tee werden viel während traditioneller Riten und gesellschaftlicher Zusammenkünfte getrunken. Mate-Tee wird in südamerikanischen Ländern „Trank der Götter“ oder „Grünes Gold der Indios“ genannt und vor allem im Süden Brasiliens, in Paraguay und Argentinien getrunken. Dort wird er aus den Blättern einer Stechpalmenart hergestellt. Die grünen Blätter werden geröstet, getrocknet und anschließend zerkleinert und pulverisiert. In Südamerika wird der Mate-Tee hauptsächlich wegen seines Koffeingehalts geschätzt und der würzige, rauchige Geschmack ist dort weithin beliebt. Das im Mate-Tee enthaltene Koffein ist an Gerbstoffe gebunden und wird langsam schrittweise vom Körper aufgenommen. Die anregende Wirkung des Mate-Tees hält daher länger an als beim Kaffeegenuss. Die Ziehdauer des Mate wirkt sich ebenso wie beim Schwarztee auf den Effekt aus. Während eine kurze Ziehdauer von bis etwa fünf Minuten anregend wirkt, nimmt diese Wirkung bei einer längeren Ziehdauer ab.

Tee mit Zitronenscheibe

Im Norden Brasiliens ist der Catuaba-Tee beheimatet. Er wird aus der Rinde der Bäume im Regenwald hergestellt. Die Rinde wird in etwa 15 cm breiten Streifen vorsichtig vom Baum abgelöst. Die Rinde wächst wieder nach und stellt damit für die Einwohner eine sehr nachhaltige Einnahmequelle dar. Dem Catuaba-Tee wird eine heilende Wirkung zugeschrieben. Er gilt als Aphrodisiakum mit potenzfördernden Effekten. Dies nimmt in der dortigen Lebenswelt einen sehr hohen Stellenwert ein. Der Genuss des Catuaba ist erfrischend und belebend, angeblich soll der Tee die Durchblutung steigern, magenberuhigend und krampflösend wirken. Catuaba wird deshalb und wegen seines Geschmacks auch Erfrischungsgetränken beigemischt.

Der Lapacho-Tee wird aus der rot gefärbten inneren Rinde des Lapacho-Baumes gewonnen. Für viele südamerikanische Völker gilt dieser Tee als Heilmittel für nahezu alles. Neben seiner schmerzlindernden und sauerstoffanreichernden Wirkung soll Lapacho belebend und revitalisierend, angeblich aber auch antibakteriell und sogar antiviral wirken. Deshalb wird er in indianischen Völkern zur Behandlung von Entzündungen und im Rahmen der Wundheilung angewandt. Der Tee wird deshalb von den Medizinleuten der Indianer seit Jahrhunderten als natürlich gewonnenes „Antibiotikum“ verwendet.

Zum Teetrinken wird in Südamerika die „Kalebasse“ verwendet. Das ist ein spezielles Gefäß, bestehend aus einem Flaschenkürbis. Dieser wird ausgehöhlt und ist mit seiner getrockneten Schale gut haltbar. Da er sich für Mate-Tee besonders gut eignet, wird er teilweise auch „Mati“ genannt und ist durch diese Bezeichnung untrennbar mit dem Genuss von Mate-Tee verbunden.

Wie hoch ist die Füllmenge?

In der Regel lassen sich etwa 1,5 Liter Tee und 1,8 Liter Wasser erhitzen oder kochen.

Welche Funktionen bieten Teekocher?

Mit Teekochern lässt sich Tee in der richtigen Temperatur und mit der richtigen Ziehzeit aufbrühen. Daneben ist das Kochen von Wasser möglich. Je nach Modell verfügen die Geräte auch über präzise Temperatursensoren, Warmhaltefunktionen und verschiedene Ziehzeitprogramme.

Kann man im Teekocher auch Kaffee kochen?

Wenn der Teekocher die Zusatzfunktion für das Aufbrühen von Kaffee bietet, ist das möglich. Das Teekochermodell muss aber ausdrücklich dafür geeignet sein.

Kann ich mit dem Teekocher auch anderweitig kochen?

Nur, wenn das Gerät ausdrücklich auch für das Kochen von Kaffee oder Suppe geeignet ist, kann es dafür verwendet werden.

Braucht man ein Teesieb?

Die meisten Teekocher verfügen über ein integriertes Teesieb, in dem der lose Tee seinen Platz findet.

Wieviel Leistung hat ein Gerät?

Die Teekocher haben je nach Modell in der Regel etwa 2200 bis 3000 Watt, damit sind Tee oder Wasser schnell gekocht.

Aus welchem Material bestehen Teekocher?

Sie bestehen aus Kunststoff , Edelstahl und hitzebeständigem Glas.

Was kosten Teekocher?

Die Preisspanne reicht für die Haushaltsgeräte von unter 50,00 EUR bis hin zu rd. 600,00 EUR. Teemaschinen für die Gastronomie können mehr kosten, weil sie größere Mengen Tee zubereiten können.

Neben Teekochern gibt es für verschiedene Temperatureinstellungen auch Wasserkocher mit dieser Funktion. Auch diese haben wir ausführlich für euch getestet. Alle Informationen und Messergebnisse dazu findest du hier.

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