Slow Cooker Test - 04/2019

Unser Testsieger ist der Crock-Pot SCV400RD-050 Schongarer: Das Gerät ist einfach in der Handhabung, bietet einen hohen Funktionsumfang und ist Spülmaschinentauglich. Unser Favorit mit der Testnote 1,5!

Wir haben 4 Slow Cooker getestet und dabei besonders auf das Garergebnis, die Reinigung und die Erhitzung des Gehäuses geachtet.

Ein smarter Helfer in Deiner Küche: Der Slow Cooker sorgt dafür, dass du ganz einfach und stressfrei köstliche Eintöpfe und Schmorfleisch, wie Pulled Pork, zubereiten kannst.

zuletzt aktualisiert: 17.09.2019, 10:24
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Crock-Pot SCV400RD-050 Schongarer VonShef Slow Cooker Klarstein 35 Slow Cooker Russell Hobbs 24180-56 Schongarer

Crock-Pot

SCV400RD-050 Schongarer

VonShef

Slow Cooker

Klarstein

35 Slow Cooker

Russell Hobbs

24180-56 Schongarer
Vorteile
  • Zubehör anbei
  • Warmhalte-Funktion
  • Gute Standfestigkeit
  • Spülmaschinengeeigneter Topf
  • Zuverlässige Temperaturkontrolle
  • Wärmeisolierte Griffe und Knöpfe
  • Warmhalte-Funktion
  • Zuverlässige Temperaturkontrolle
  • Zuverlässige Temperaturkontrolle
  • Beschriftbar
  • Warmhalte-Funktion
  • Gute Standfestigkeit
Nachteile
  • Nicht spülmaschinenfest
  • Deckel ist undicht
  • Schlechte Standfestigkeit
  • Chemischer Geruch
  • Schlechte Standfestigkeit
  • Nicht spülmaschinenfest
  • Starke Erhitzung
  • Nicht spülmaschinenfest
Zusammenfassung

Erfüllt seinen Zweck vollkommen und bietet durch verschiedene Zusätze mehr als die Konkurrenz.

Trotz ein paar Mängeln der Verarbeitung hält der Kocher zuverlässig den eingestellten Temperaturbereich, worauf es bei der Nutzung ankommt.

Auch, wenn der Kocher funktional etwas abfällt, punktet er durch zuverlässige Temperaturkontrolle.

Das Gerät punktet mit seinen Funktionen und der Beschriftbarkeit. Leider erhitzt er im Test viel zu stark und kann somit nicht den Zweck des Schongarens erfüllen.

Handhabung
Temperaturkontrolle
Erhitzung
Funktionsumfang
Lieferumfang Slow Cooker mit Deckel und Keramikschale, Bedienungsanleitung, Schöpfkelle, 2 Kochlöffel Slow Cooker mit Deckel und Keramikschale, Bedienungsanleitung Slow Cooker mit Deckel und Keramikschale, Bedienungsanleitung Slow Cooker mit Deckel und Keramikschale, Bedienungsanleitung, Kreide
Zubehör Schöpfkelle, 2 Kochlöffel 2 Kreidestangen
Qualitätseindruck Sehr gut Gut Befriedigend Gut
Material Glas, Steingut Edelstahl, Glas, Keramik Edelstahl, Glas, Keramik Matte Tafel-Oberfläche, Keramik, Glas
Deckel Hartglasdeckel Sicherheitsdeckel aus gehärtetem Glas Glasdeckel Spülmaschinengeeigneter Glasdeckel
Energiestufen Off, Low, High, Warm Off, Low, High, Warm Off, Low, High, Auto 0, 1, 2, Warmhalten
Standfestigkeit Sehr gut Mäßig Mäßig Sehr gut
Abschaltautomatik
Wärmeisolierte Griffe ✔️
Warmhaltefunktion ✔️ ✔️ ✔️
Timer
Spülmaschinengeeignet ✔️ Ja, der Deckel
Höhe 24 cm 22 cm 22 cm 27 cm
Breite 35,5 cm 32,5 cm 32,5 cm 27 cm
Tiefe 23,5 cm 23,5 cm 25,5 cm 24,5 cm
Gewicht 3,43 kg 3,44 kg 3,88 kg 3,72 kg
Fassungsvermögen Liter 3,5 3,5 3,5 3,5
Zusatzgarantie 2 Jahre ab Kaufdatum Keine Angabe Keine Angabe 2 Jahre ab Kaufdatum, Garantie kann um 1 Jahr verlängert werden, wenn man sich innerhalb von 28 Tagen online registriert
Testsiegel: Crock-Pot SCV400RD-050 Schongarer, Testnote 1.55
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Testsiegel: VonShef Slow Cooker, Testnote 1.95
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Testsiegel: Klarstein 35 Slow Cooker, Testnote 1.95
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Testsiegel: Russell Hobbs 24180-56 Schongarer, Testnote 2.55
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Crock-Pot

SCV400RD-050 Schongarer

Testsiegel: Crock-Pot SCV400RD-050 Schongarer, Testnote gut

Der Crock-Pot - SCV400RD-050 Schongarer ist das, was man sich unter einem guten Slow Cooker vorstellt. Die Temperaturkontrolle ist gut und auch die Griffe erhitzen sich kaum, auch wenn das Gehäuse etwas heiß wird. Damit schneidet die Erhitzung durchschnittlich ab. Unser Rezept ist in diesem Kocher allerdings am besten gelungen und wir können ihn für den Gebrauch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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  • Benutze den Schongarer nicht, um kalte Speisen nur zu erwärmen – dafür ist er nicht geeignet. Warmhalten hingegen geht aber sehr wohl.
  • Vermeide es, den Deckel oft zu heben. So verliert der Topf Hitze und Feuchtigkeit – der Garprozess braucht länger und unter Umständen brennt das Essen an.
  • Am besten gart das Essen, wenn der Behälter mindestens bis zur Hälfte gefüllt ist. Voller als 2/3 sollte er aber nicht sein.
  • Bevorzuge Gerichte mit Flüssigkeit – Suppen, Eintöpfe, Schmorgerichte, Saucen. Dafür ist der Slow Cooker perfekt gemacht.
  • Falls möglich, starte den Kochprozess mit einer Stunde auf „high“ und drehe den Regler dann erst auf „low“. So wird eine sichere Temperatur schneller erreicht.
  • Wenn es während der Kochzeit eine Stromunterbrechung gegeben hat, setze den Kochprozess nicht im Slow Cooker fort. Gare die Zutaten auf dem Herd weiter.
 

Testablauf
Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Handhabung
  • Temperaturkontrolle
  • Erhitzung
  • Funktionsumfang

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Slow Cooker definiert. In diesen wird in allen Geräten Pulled Pork zubereitet. Zunächst wird der Liefer- sowie Funktionsumfang kontrolliert und die Geräte nach Herstellerangaben vorberietet. In jeden Kocher werden 1,5 Liter Wasser und 650 g Schweineschulter gelegt. Sobald die Geräte in Betrieb sind, wird in regelmäßigen Abständen die Temperatur des Gehäuses, der Griffe und des Inneren gemessen.

Die Testdurchläufe werden mit den Stufen “High”, “Low” und der Warmhaltefunktion durchgeführt. Sobald das Fleisch fertig ist, wird die Konsistenz beurteilt. Während der gesamten Testphase wird die Handhabung, Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit beurteilt. Abschließend werden die Geräte gereinigt.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl
Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Langsam und gründlich – Mit einem Slow Cooker werden Mahlzeiten über einen langen Zeitraum hinweg gekocht. Welche Vorteile bringt diese Art des Kochens mit sich? Für welche Speisen eignet sich die Methode? Wie lässt sich das Kochen variieren? In den folgenden Abschnitten werden diese Fragen beantwortet.

Der Begriff „Slow Cooker“ ist eine moderne Bezeichnung für einen Crock-Pot beziehungsweise einen Schongarer. Im Gegensatz zu einem normalen Kochverfahren oder der Zubereitung in einer Mikrowelle setzt der Slow Cooker zum Kochen auf niedrige Temperaturen über einen längeren Zeitraum.

Vom Prinzip her ist der „Crocky“, wie der Slow Cooker in Amerika umgangssprachlich auch genannt wird, einfach aufgebaut. Es handelt sich um einen oval geformten, elektrischen Kochtopf, der in seinem Inneren mit einer Schicht aus Porzellan oder gebrannter Keramik überzogen ist. Im Gegensatz zu einem normalen Kochtopf hat ein Slow Cooker eigene Heizelemente und ist nicht auf eine Herdplatte angewiesen, damit das Kochgut erwärmt werden kann. Stattdessen wird der Topf über den normalen Hausstrom betrieben. Je nach Modell lassen sich verschiedene Garstufen einstellen und viele Crock-Pots haben auch einstellbare Zeitschaltuhren. Dadurch kann genau eingestellt werden, wie lange das Kochgut gegart werden soll, bevor sich der Slow Cooker automatisch abstellt.

Bei einem Slow Cooker geht es darum, die Nahrungsmittel auf möglichst schonende Art und Weise so durchzugaren, dass sie gefahrlos verzehrt werden können und gleichzeitig zart und nahrhaft bleiben. Um das zu gewährleisten, darf die Temperatur in einem Slow Cooker die 100°C niemals erreichen. Die niedrigste Gartemperatur beträgt bei den meisten Geräten ca. 70°C. Diese Temperatur reicht aus, um alle Nahrungsmittel komplett durchzugaren. Die höchste Temperatur liegt bei einem Slow Cooker dagegen in der Regeln bei knapp 90°C.

Benutze den Schongarer nicht, um kalte Speisen nur zu erwärmen – dafür ist er nicht geeignet. Warmhalten hingegen geht aber sehr wohl.

Es klingt sicherlich verführerisch, alles mit einem Slow Cooker zuzubereiten, was man essen möchte. Immerhin ist es so einfach: man packt alle Zutaten in das Gerät, stellt die Temperatur ein und schaut nach ein paar Stunden nach dem Ergebnis. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Mahlzeit nicht so gelungen ist, wie man sie sich gewünscht hätte. Das hängt damit zusammen, dass unterschiedliche Nahrungsmittel auf verschiedene Art und Weise gegart werden müssen.

Die folgenden Mahlzeiten können in einem Slow Cooker zubereitet werden, ohne dass man sich Sorgen um das Ergebnis machen müsste:

1) Suppen & Eintöpfe

Suppen und Eintöpfe sind für das Schongaren nahezu prädestiniert. Bei solchen Mahlzeiten kommt es eher auf den gesamten Geschmack an und weder eine genaue Temperatur noch eine genaue Kochzeit müssen eingehalten werden. Darum ist es auch sehr einfach, eine Suppe oder einen Eintopf im Slow Cooker zuzubereiten.

2) Schmorfleisch

Jedes Fleischprodukt, das über einen längeren Zeitraum schmoren soll, ist für den Crock-Pot ideal geeignet. Durch den geringen Flüssigkeitsverlust bleibt das Kochgut auch nach einer längeren Garzeit noch sehr saftig und wird so zart, dass es buchstäblich im Mund zergeht. Der Slow Cooker gilt deshalb auch als ein absoluter Geheimtipp bei der Zubereitung von Pulled Pork oder Pulled Beef. Diese Art von Fleisch soll durch sehr langes garen so weich werden, dass es sich mit einer Gabel in Streifen ziehen lässt. Dafür ist es absolut notwendig, dass das Fleisch viel Flüssigkeit behält und nur sehr langsam gar wird.

Slow Cooker Endergebnis
Aus langsam gegartem Schweinefleisch lässt sich wunderbar Pulled Pork herstellen.

Mit einem Slow Cooker ist diese Art der Zubereitung sehr einfach, sodass auch Anfänger mit wenig Mühe ihr erstes Pulled Beef selbst zubereiten können.

3) Desserts

Desserts wie eine Creme brulee oder Milchreis neigen dazu schnell anzubrennen, wenn die Temperatur zu hoch wird. In einem Slow Cooker können diese Nachspeisen dagegen mit wenig Mühe und ohne die Gefahr des Hochkochens oder Anbrennens zubereitet werden.

4) Fonds

Ein einfacher Fond auf Fleischresten, Gemüseschnitten und vielleicht ein paar Zwiebelstückchen braucht nicht viel Aufmerksamkeit und kann ruhig mehrere Stunden ohne Aufsicht köcheln. Ähnlich wie eine Suppe kann ein Fond in einem Slow Cooker kaum misslingen und wird zu einer ausgezeichneten Basis für Soßen.

Diese Speisen eignen sich dagegen nicht dafür, um allein mit dem Slow Cooker zubereitet zu werden:

1) Reis & Pasta

Getreideprodukte wie Reis und Nudeln brauchen neben viel Flüssigkeit zum Kochen auch viel Aufmerksamkeit. Immer wieder müssen diese Zutaten umgerührt und auf ihre Festigkeit kontrolliert werden. Wenn sie zu lange garen, nehmen sie zu viel Flüssigkeit auf und werden dadurch schnell matschig. Darum ist es sinnvoller, solche Nahrungsmittel lieber auf traditionelle Art und Weise zu kochen.

2) Kurzgebratenes

Koteletts, Frikadellen, Roastbeef und Co. Brauchen eine hohe Temperatur und viel Bewegung. Das Fleisch soll gut durchgebraten sein und das Fleisch soll nachher eine gewisse Festigkeit besitzen. Dazu ist es notwendig, dass das Kochgut Flüssigkeit verliert. In einem Slow Cooker würde kurzgebratenes Fleisch aber nie auf die gleiche Weise gar werden wie in einem Bräter oder in einer Pfanne. Das Fleisch wäre zu weich und der Geschmack wäre nicht so gut.

3) Backwaren

Damit Gebäck richtig gelingt, sind in der Regel Temperaturen von weit über 100°C notwendig. Zu niedrige Temperaturen verhindern, dass ein Teig richtig aufgehen kann und man erhält statt einem Kuchen nur einen erhitzten Teig. Darum sollten Teigwaren statt im Slow Cooker lieber in einem Backofen zubereitet werden.

Es gibt verschiedene Dinge, die für und gegen die Nutzung eines Slow Cooker sprechen. Die größten Vorteile des Küchenutensils sind diese:


Unabhängigkeit:

Ein Slow Cooker erfordert deutlich weniger Aufmerksamkeit bei der Zubereitung als andere Küchengeräte. Nachdem er befüllt und auf die erforderliche Garstufe gestellt wurde, arbeitet der Slow Cooker selbstständig, ohne dass man sich um die Zubereitung weiter kümmern müsste.


Sicherheit:

Ein Slow Cooker ist im Vergleich zu einem Kochtopf sicherer. Es gibt kein Anbrennen und kein Überkochen. Man muss nicht auf heiße Herdplatten achten und kann das Gerät auch mal für ein paar Stunden außer Haus gehen oder den Crock-Pot über Nacht laufen lassen, ohne dass etwas Schlimmes passiert.

Achtung! Wenn es während der Kochzeit eine Stromunterbrechung gegeben hat, setze den Kochprozess nicht im Slow Cooker fort. Gare die Zutaten auf dem Herd weiter.


Energiesparend:

Im Vergleich zu einem Herd oder einer Kochplatte ist ein Slow Cooker deutlich genügsamer in seinem Energieverbrauch. Das hat auf der einen Seite damit zu tun, dass das Kochgerät nur geringere Temperaturen erzeugt. Auf der anderen Seite geht in dem geschlossenen Slow Cooker weniger Energie verloren als bei einer offener Herdplatte.


Für große Mengen:

Der großer Slow Cooker hat eine Füllmenge von 6,5l. Damit lassen sich auf sehr einfache Weise Gerichte für eine größere Gruppe an Gästen zubereiten, ohne dass der Aufwand größer wäre.


Gut für Gemüse:

Gemüse enthält viele Vitamine, die gut für die Gesundheit sind. Beim Kochen geht ein Großteil der Vitamine verloren, weil die Nährstoffe durch zu hohe Temperaturen zerstört werden. Im Slow Cooker lässt sich Gemüse dagegen bei deutlich niedrigeren Temperaturen garen, sodass der Großteil der Vitamine erhalten bleibt.


Einsteigerfreundlich:

Mit einem Slow Cooker gelingt auch Anfängern in der Küche eine nahrhafte Mahlzeit ohne große Vorkenntnisse. Man muss lediglich die Zutaten waschen und zurechtschneiden. Den Rest übernimmt der Crock-Pot.

Neben diesen Vorteilen gibt es aber auch ein paar Nachteile, die bei der Verwendung eines Slow Cookers zu beachten sind:


Wenige Funktionen:

Im Vergleich zu anderen Küchengeräten ist ein Slow Cooker wenig flexibel. Man kann mit ihm nur Speisen garen, während man mit anderen Hilfsmitteln wie einer Pfanne auch braten oder kochen kann.


Zeitintensiv:

Ein Slow Cooker ist nicht für die schnelle Mahlzeit zwischendurch geeignet. Egal, was zubereitet werden soll – jeder Garvorgang benötigt Zeit, damit die Zutaten richtig durchgegart werden.

Nicht für kleine Haushalte:

Ein kleiner Slow Cooker kann 3,5l Füllmenge fassen. Damit sich die Verwendung des Gerätes lohnt, sollte es immer bis zur Hälfte befüllt werden. Für einen 2-Personen-Haushalt ist das oft schon zu viel und bedeutet zwangsläufig, dass ein Teil der gekochten Mahlzeit eingefroren werden muss.


Vorarbeit notwendig:

Es können nicht alle Zutaten einer Mahlzeit zusammen im Slow Cooker zubereitet werden, da Fleisch beispielsweise eine andere Garzeit hat als Kartoffeln. Entsprechend ist man bei vielen Mahlzeiten darauf angewiesen, einzelne Zutaten vorzukochen, damit sie zusammen mit dem Rest im Slow Cooker zur gleichen Zeit gar werden können.

Die Unterschreitung der 100°C-Marke hat einen wichtigen Hintergrund. 100°C ist die Temperatur, bei der Wasser anfängt zu kochen. Als Folge davon entsteht Wasserdampf, der aus dem Kochgut austritt und sich in der Luft verteilt. Gekochte Zutaten wie Fleisch verlieren durch diesen Flüssigkeitsverlust an Textur und werden schnell zäh.

Wenn die Temperatur im Kochbehälter dagegen die 100°C nicht überschreitet, tritt deutlich weniger Flüssigkeit aus dem Kochgut aus. Also Folge davon bleiben die Zutaten saftig und zart, selbst wenn sie über einen längeren Zeitraum gekocht werden müssen.

Slow Cooker Endergebnis
Das Fleisch wird so lange gekocht, bis es quasi von alleine zerfällt.

Damit die Nahrungsmittel aber überhaupt gegart werden können, ist eine Temperatur von mindestens 70°C erforderlich. Das hängt damit zusammen, dass sowohl Fleischprodukte als auch einige Gemüse- und Obstsorten Stoffe enthalten können, die für Menschen unverträglich sind. So können vermeintlich gute Produkte Keime oder Bakterien enthalten, die für das menschliche Auge nicht erkennbar sind. Manche Nahrungsmittel wie zum Beispiel Rosenkohl enthalten dagegen von Natur aus Stoffe, die beim Verzehr Übelkeit oder Unwohlsein auslösen können. Diese Stoffe dienen als natürlicher Abwehrschutz gegen Fressfeinde, haben aber in einer Mahlzeit nichts zu suchen.

Um Keime und Bakterien abzutöten und gleichzeitig Pflanzenstoffe mit negativen Effekten zu zersetzen, reichen erfahrungsgemäß Temperaturen zwischen 60°C und 70°C bereits aus. Mit höheren Temperaturen beschleunigt sich die Zersetzung zusätzlich.

In Rezeptbüchern finden sich neben den Zutaten auch immer Garstufen und Garzeiten für den Slow Cooker. Obwohl diese Angaben eigentlich einheitlich sein sollten, kommt es trotzdem gelegentlich dazu, dass die zubereiteten Speisen nicht richtig gelingen. Hierfür kann es unterschiedliche Gründe geben. Vielleicht waren die Zutaten nicht klein genug geschnitten. Oder vielleicht hatte das Gerät, mit dem die Rezepte für das Kochbuch entwickelt wurden andere Temperaturen bei den Garstufen. Unabhängig von den möglichen Ursachen gibt es Möglichkeiten, um die Garzeit eines Slow Cookers zu verkürzen oder zu verlängern damit Mahlzeiten so gelingen, wie sie sollen.
Um die Garzeit zu verkürzen helfen diese Kniffe:


Andere Garstufe:

Statt der niedrigsten Stufe probiert man die mittlere oder die höchste Stufe, um die Zutaten mit höherer Temperatur zu garen.


Kleinere Stücke:

Schneidet man sein Kochgut in kleinere Stücke, werden sie auch deutlich schneller gar.


Vorkochen:

Gerade Fleischprodukte sollten vor dem Garen im Slow Cooker kurz in einem Topf oder einer Pfanne angebraten werden. Die Garzeit verkürzt sich dadurch deutlich.


Warm statt Kalt:

Gibt man kalte Flüssigkeiten wie eine Brühe in den Slow Cooker, wirkt sich das auf die Garzeit aus. Entsprechend kann man die Zeit etwas verkürzen, wenn man mit warmen Flüssigkeiten arbeitet.

Um die Garzeit zu verlängern, helfen wiederum diese Tipps:


Niedrigere Stufe:

Sofern ein Gericht auf der höchsten oder der mittleren Garstufe zubereitet werden soll, kann es helfen, wenn man stattdessen die niedrigste Garstufe auswählt. Wenn ein Rezept vorsieht, dass die niedrigste Stufe verwendet wird, kann man auch die Aufwärm-Funktion nutzen. In diesem Fall sollte das Gericht allerdings mindestens die Hälfte der ursprünglichen Garzeit auf der niedrigen Stufe vorgegart werden, bevor man auf die Aufwärm-Stufe umschaltet.


Tiefkühlzutaten:

Auch wenn frische Zutaten meistens besser sind, hilft es zur Verlängerung der Garzeit, wenn man tiefgekühlte Zutaten nutzt. Die Garzeit wird um die Zeit zum Auftauen verlängert.


Gröbere Stücke:

Je größer ein Stück ist, desto länger dauert es auch, bis es komplett durchgegart ist. Wenn eine Speise bei kleingeschnittenen Zutaten also zu schnell gar wird, dann kann es helfen, die Stücke beim nächsten Mal gröber zu schneiden.

Das Verfahren stammt noch aus einer Zeit, als Herdplatten nicht die Temperaturen erreichen konnten, die heute möglich sind. Damit die Mahlzeiten trotzdem gegart werden konnten, wurden sie in gusseisernen Töpfen über einen längeren Zeitraum hinweg gekocht. Mit dem Aufkommen modernerer Kochgeräte geriet das Schongaren aber langsam in Vergessenheit und wurde erst in den 1950er Jahren wieder mit der Präsentation des ersten Crock-Pots in den USA wieder populärer.

Seinen Aufschwung bekam der Slow Cooker in den 70er Jahren, als immer mehr Frauen ihre Rolle als klassische Hausfrauen ablegten und damit begannen arbeiten zu gehen. Da sie weniger Zeit zum Kochen hatten, stellten Crock-Pots eine echte Erleichterung für Zuhause dar und wurden zu einem Verkaufsschlager.

Fazit

Mit einem Slow Cooker lassen sich leckere Mahlzeiten vergleichsweise unkompliziert zubereiten. Es gibt ein paar Dinge, auf die man achten sollte. Allerdings ist die Handhabung insgesamt sehr einsteigerfreundlich. Wenn man die Dinge beachtet, die in diesem Text behandelt wurden, dann dürfte es nicht schwer werden, gewünschte Speisen zuzubereiten. Mit dem nötigen Quäntchen Kreativität lassen sich dann auch eigene Rezepte entwickeln, sodass ein Slow Cooker schnell zu einem unverzichtbaren Küchengerät aufsteigen kann.

Neben Slow Cookern haben wir außerdem andere Geräte getestet, die Lebensmittel schonend garen.

Einen ausführlichen Testbericht zu Dampfgarern findest du hier.

Auch mit einer Heißluftfritteuse kann man sehr schonend garen und die in den Lebensmitteln enthaltenen Vitamine gut erhalten, weshalb diese auch in Betracht gezogen werden sollten.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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Fragen

  • am 10.04.2019 um 16:52 Uhr

    Was ist der beste Slow Cooker?

    AskGeorge.com

    Unser Testsieger ist der Crock-Pot SCV400RD-050 Schongarer: Das Gerät ist einfach in der Handhabung, bietet einen hohen Funktionsumfang und ist Spülmaschinentauglich. Unser Favorit mit der Testnote 1,5!

    Wir haben 4 Slow Cooker getestet und dabei besonders auf das Garergebnis, die Reinigung und die Erhitzung des Gehäuses geachtet.

    Ein smarter Helfer in Deiner Küche: Der Slow Cooker sorgt dafür, dass du ganz einfach und stressfrei köstliche Eintöpfe und Schmorfleisch, wie Pulled Pork, zubereiten kannst.

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