Pizzaofen

Pizzaofen Test 2018

Mit einem Pizzaofen kannst Du ganz flexibel auch ohne großen Ofen jederzeit perfekte Pizza backen. In unserem Vergleich findest Du den besten Pizzaofen für Deine Ansprüche. Alle Geräte haben wir ausführlich getestet und für Dich bewertet.

Getestete Produkte

Rosenstein & Söhne Pizzaofen: Pizza-Maker mit Timer und Steinofenplatte - thumbnail Testsiegel: Rosenstein & Söhne Pizzaofen: Pizza-Maker mit Timer und Steinofenplatte, Testnote 2.1

Rosenstein & Söhne

Pizzaofen: Pizza-Maker mit Timer und Steinofenplatte

Der Rosenstein & Söhne Pizzaofen mit Steinofenplatte eignet sich perfekt zur Herstellung von Pizza jeder Größe. Auf der großzügigen Steinofenplatte können Pizzen in Standardgröße, Minipizzen und Pizzen im American Style problemlos zubereitet werden. Innerhalb von 25 Minuten inklusive Aufwärmzeit erhält man eine sehr gut zubereitete Pizza. Insbesondere durch die Steinofenplatte wirkt das Gerät vergleichsweise hochwertig und die Verarbeitung macht einen guten Eindruck.

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Bestron APZ400 Pizzabäcker - thumbnail Testsiegel: Bestron APZ400 Pizzabäcker, Testnote 2.2

Bestron

APZ400 Pizzabäcker

Als erheblicher Nachteil stellt sich bei dem Bestron Pizzabäcker Tischgrill der fehlende Timer heraus, denn nichts weist darauf hin, dass die Pizza oder jedes anderweitige Nahrungsmittel fertig ist. Leicht kann auch vergessen werden, dass das Gerät noch in Betrieb ist. Positiv ist die flexible Nutzung als Pizzaofen und als Tischgrill, sodass viele unterschiedliche Lebensmittel zubereitet werden können. In den Pizzaofen passen sowohl kleine als auch große Pizzen bis zu einem Durchmesser von 26 Zentimeter zubereiten.

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Melissa 16250069 Pizzamaschine 3 in 1 - thumbnail Testsiegel: Melissa 16250069 Pizzamaschine 3 in 1, Testnote 2.3

Melissa

16250069 Pizzamaschine 3 in 1

Die Melissa Pizzamaschine ist ein 2-in-1 Gerät und eignet sich zur Nutzung als Pizzaofen und als Tischgrill. Das Gerät wirkt dabei nicht sehr hochwertig, da es insbesondere an den Scharnieren sehr wackelig ist. Positiv hervorzuheben ist, dass das Gerät zwei Heizplatten besitzt. Die beiden Heizplatten können getrennt voneinander oder gemeinsam in Betrieb genommen werden, sodass keine unnötige Energie verschwendet wird. Die Qualität der Pizzen bei diesem Gerät ist gut, jedoch ist der Pizzaofen nicht für Liebhaber von besonders knuspriger Pizza geeignet. Für eine normale Tiefkühlpizza muss die Pizza nach einer circa 10-minütigen Aufwärmphase in das Gerät gelegt werden und für weitere 10 Minuten in dem Gerät verbleiben. Dann erhält man eine durchschnittlich gebräunte Pizza.

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Domo DO9177PZ My Express Partypfanne - thumbnail Testsiegel: Domo DO9177PZ My Express Partypfanne, Testnote 3

Domo

DO9177PZ My Express Partypfanne

Bei der Domo Partypfanne haben sich die fehlenden Schalter als allergrößter Kritikpunkt herausgestellt. Es kann weder die Temperatur verändern, noch ein Timer gestellt werden. Zudem fehlt ein Ein-Aus-Schalter, sodass der Stecker des Gerätes immer gezogen werden muss, um das Gerät außer Betrieb zu nehmen. Diese Reduktion der Schalter macht die Bedienung zwar einfach, sorgt allerdings häufig für schlechte Stimmung.

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Rosenstein & Söhne Pizzarette: Pizzaofen mit Metallhaube - thumbnail Testsiegel: Rosenstein & Söhne Pizzarette: Pizzaofen mit Metallhaube, Testnote 3.1

Rosenstein & Söhne

Pizzarette: Pizzaofen mit Metallhaube

Der Rosenstein & Söhne Pizzaofen mit Metallhaube eignet sich definitiv nicht für Tiefkühlpizza oder größere Stückchen selbst gemachte Pizza. Das Problem bei dem Gerät ist, dass sich in der Mitte ein Metallstab befindet und deshalb keine größeren Stücke Pizza oder anderweitige Nahrungsmittel auf dem Pizzaofen platziert werden können. Dieses Gerät ähnelt mit den vier Spateln eher einem Raclettegerät und eignet sich eher für Minipizzen. Allerdings muss auch bei der Zubereitung der Minipizzen oder kleinerer Snacks beachtet werden, dass das Gerät keine verstellbare Temperatureinstellung oder einen Timer besitzt.

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Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Rosenstein & Söhne Pizzaofen: Pizza-Maker mit Timer und Steinofenplatte Bestron APZ400 Pizzabäcker Melissa 16250069 Pizzamaschine 3 in 1 Domo DO9177PZ My Express Partypfanne Rosenstein & Söhne Pizzarette: Pizzaofen mit Metallhaube

Rosenstein & Söhne

Pizzaofen: Pizza-Maker mit Timer und Steinofenplatte

Bestron

APZ400 Pizzabäcker

Melissa

16250069 Pizzamaschine 3 in 1

Domo

DO9177PZ My Express Partypfanne

Rosenstein & Söhne

Pizzarette: Pizzaofen mit Metallhaube
Vorteile
  • Timer
  • Spezielle Steinofenplatte
  • Temperatur verstellbar
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Schnelle Zubereitung
  • Großer Griff
  • Nutzung als Pizzaofen und Tischgrill
  • Temperatur verstellbar
  • Backplatte und Grillplatte
  • Seperate Ein-Aus-Schalter für beide Heizplatten
  • Kompaktes Gerät
  • Schnelle Zubereitung
  • Nutzung als Pizzaofen und Tischgrill
  • Große Backbleche
  • Perfekt für kleine Snacks in geselliger Runde

  • Inkl. verschiedenfarbige Pizzaspatel

  • Kleine Pizzen können einzeln aus dem Gerät genommen werden

Nachteile
  • Großes Gerät
  • Schnelle Abnutzungserscheinung der Steinofenplatte
  • Fehlender Timer
  • Kleine Zubereitungsfläche
  • Kein Timer
  • Keine Temperaturregelung
  • Instabil und klapperig
  • Kein Ein-Aus-Schalter (Stecker muss gezogen werden)
  • Keine Temperaturregelung
  • Kein Timer
  • Nicht für große Pizzen geeignet
  • Komplizierte Handhabung
  • Ohne Timer
  • Temperatur nicht verstellbar
Zusammenfassung

Besonderer Pizzaofen mit echter Steinofenplatte zur Zubereitung von leckerer Pizza.

Ideales 2-in-1 Gerät zur Nutzung als Pizzaofen und als Grill für Fleisch, Fisch oder Gemüse.

Kompakter Pizzaofen und Tischgrill in einem Gerät mit seperatem Ein-Aus-Schalter für Grill- und Backplatte.

Bei diesem Pizzaofen vermisst man Temperatureinstellungen ebenso wie einen Timer und einen Ein-Aus-Schalter. 

Ofen, der jedoch nicht für große, sondern eher für kleine Pizzen und Snacks geeignet ist.

Größe Ø 29 cm Ø 27 cm Ø 28 cm Ø 30 cm Ø 11 cm
Zubereitungsdauer 25 Minuten inkl. Aufwärmen 17 Minuten inkl. Aufwärmen 18 bis 20 Minuten inkl. Aufwärmen 18 bis 25 Minuten inkl. Aufwärmen 18 bis 20 Minuten inkl. Aufwärmen
Temperatureinstelllung Stufenlos einstellbare Temperatur bis 220 Grad Stufenlos einstellbare Temperatur 100 bis 230 Grad - - -
Timer Bis 30 Minuten - - - -
Leistung 1200 Watt 1800 W 1200 W 1450 W 1100 W
Geeignet für Tiefkühlpizza Ja Ja Ja Ja -
Nutzung als Tischgrill möglich - Ja Ja Ja -
Rezeptheft - - 2 Rezepte in der Bedienungsanleitung - 1 Rezept für Pizzateig in der Bedienungsanleitung
Beleuchteter Ein-Aus-Schalter - Ja Ja - Ja
Kontrolllampe Ja Ja - Ja -
Gewicht 3,65 kg 3,1 kg 3,3 kg 3,3 Kg 1,73 kg
Höhe 18 cm 16 cm 14,5 cm 15 cm 16 cm
Breite 34 cm 31 cm 32 cm 34 cm Ø 28 cm
Tiefe 41 cm 37,5 cm 39 cm 38 cm -
Pizzaqualität
Handhabung
Funktionsumfang
Geschwindigkeit
Stabilität
Testsiegel: Rosenstein & Söhne Pizzaofen: Pizza-Maker mit Timer und Steinofenplatte, Testnote 2.15
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Testsiegel: Bestron APZ400 Pizzabäcker, Testnote 2.2
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Testsiegel: Melissa 16250069 Pizzamaschine 3 in 1, Testnote 2.35
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Testsiegel: Domo DO9177PZ My Express Partypfanne, Testnote 3
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Testsiegel: Rosenstein & Söhne Pizzarette: Pizzaofen mit Metallhaube, Testnote 3.1
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Unser Testsieger

Der Rosenstein & Söhne Pizzaofen mit Steinofenplatte eignet sich perfekt zur Herstellung von Pizza jeder Größe. Auf der großzügigen Steinofenplatte können Pizzen in Standardgröße, Minipizzen und Pizzen im American Style problemlos zubereitet werden. Innerhalb von 25 Minuten inklusive Aufwärmzeit erhält man eine sehr gut zubereitete Pizza. Insbesondere durch die Steinofenplatte wirkt das Gerät vergleichsweise hochwertig und die Verarbeitung macht einen guten Eindruck.

  • Nicht mit allen Geräten können sie große Pizzen herstellen. Bei Modellen mit einer Terrakotta-Haube können Sie lediglich Minipizzen mit einem kleinen Durchmesser zubereiten.
  • Ein Timer erleichtert die Bedienung des Pizzaofens. Nicht jeder Pizzaofen besitzt einen Timer, deshalb müssen Sie in manchen Fällen selbst auf die Zeit achten.
 

Knusprig und lecker - Mit dem eigenen Ofen zur perfekten Pizza

Kaum eine andere Mahlzeit ist weltweit so verbreitet und beliebt wie die Pizza. Vorbei sind jedoch die Zeiten, als die herzhafte Speise ausschließlich in Restaurants gebacken wurde. Längst haben Pizzaöfen ihren Platz in vielen Haushalten gefunden. Doch wie funktioniert ein solcher Pizzaofen, welche Varianten gibt es und worauf solltest Du beim Kauf achten?

Es gibt eine große Auswahl unterschiedlichster Pizzaöfen
Es gibt eine große Auswahl unterschiedlichster Pizzaöfen - Foto: © Photographee.eu adobestock

Bei einem Pizzaofen handelt es sich um eine spezielle Form eines Ofens, der eine besonders hohe Hitze erzeugen kann. Im Gegensatz zu herkömmlichen Backöfen, deren Temperatur meist nicht über 250 Grad Celsius reicht, können Pizzaöfen eine deutlich höhere Temperatur erzeugen. Das Resultat daraus sind besonders knusprige Pizzen, die innerhalb weniger Minuten fertig gebacken sind. Ursprünglich wurden Pizzaöfen aus Steinen gemauert, heutzutage werden sie insbesondere für den Heimbedarf aus unterschiedlichsten Materialien gefertigt. Die meisten Modelle werden ganz bequem mithilfe von Strom betrieben. Allerdings gibt es auch Modelle, die für den Betrieb im Garten konzipiert sind und deren Hitze durch Gas oder Holz erzeugt wird.

Wer darüber nachdenkt, sich einen eignen Pizzaofen anzuschaffen, der muss sich zunächst für ein Modell entscheiden. Dies ist gar nicht so einfach, denn der Markt bietet mittlerweile vielfältige Pizzaöfen an, die sich sowohl in ihrer Funktionsweise als auch optisch stark voneinander unterscheiden.

Pizzaöfen mit Steinplatte haben sich im Haushalt bislang als beste Modelle bewährt. Ausschlaggebend hierfür ist die integrierte Steinplatte. Durch sie ist es möglich, Temperaturen von bis zu 400 Grad Celsius zu erzeugen und den Teig gleichmäßig zu backen. Das Resultat sind authentische Pizzen, da die hohe Temperatur für einen kurzen Backprozess sorgt, wobei der Boden dennoch schön knusprig wird. Der Aufbau der meisten Modelle erinnert dabei leicht an einen Kugelgrill. Der untere Bereich des Pizzaofens ist mit einem Pizzastein versehen, während der obere Teil einer Haube gleicht, die für den Backvorgang über den Pizzastein geschoben wird. Auf diese Weise kann eine hohe Temperatur erzeugt werden, da keine Wärme nach außen dringen kann. Auch in puncto Geschwindigkeit bietet ein Pizzaofen mit Steinplatte einen großen Vorteil: Das Vorheizen dauert meist nur wenige Minuten. Darüber hinaus sorgt die hohe Backtemperatur dafür, dass die Pizzen in der Regel nur etwa fünf Minuten gebacken werden müssen, bis sie serviert werden können.

Eine etwas geringere Temperatur bietet hingegen ein Pizzaofen mit Terrakottahaube. Etwaige Modelle sind besonders interessant, solltest Du viel Wert darauf legen, gemeinsam mit Freunden oder der Familie zu kochen zu speisen. In ihrem Aufbau erinnern Pizzaöfen mit Terrakottahaube nämlich zunächst eher einem Raclettegrill. Durch mehrere Öffnungen in der Haube können mehrere kleine Pizzapfännchen in den Pizzaofen geschoben werden. Somit kann sich jeder Gast seine Pizza individuell belegen und zubereiten. Wie auch die Pizzaöfen mit Steinplatte verfügen Modelle mit einer Terrakottahaube über eine geringe Vorwärmzeit. Meist sind sie nach nur zehn Minuten einsatzbereit. Ähnlich wenig Zeit vergeht, bis die kleinen Pizzen in ihren Pfannen fertig gebacken sind. Ausschlaggebend für die Backzeit ist jedoch die Anzahl der Pizzen, die zeitgleich zubereitet werden sollen. Nur wenn der Pizzaofen möglichst komplett gefüllt ist, kann die Backzeit eingehalten werden. Andernfalls brauchen die Pizzen einige Minuten länger, bis sie verzehrt werden können.

Sofern Du über einen Garten verfügst, kommt auch eine dritte Variante der Pizzaöfen für Dich infrage. Outdoor Pizzaöfen machen nicht nur optisch etwas her, sie beeindrucken auch mit sehr hohen Temperaturen. Auf den ersten Blick sehen die meisten Outdoor Pizzaöfen wie Miniaturmodelle echter Pizzaöfen aus, können in puncto Backtemperatur allerdings mithalten. Bis zu 500 Grad Celsius sorgen für den perfekten Pizzagenuss. Nach kurzem Vorheizen von etwa 15 Minuten kann die Pizza bereits in den Ofen geschoben. Dort braucht es nur zwei bis fünf Minuten, bis die Pizza fertig ist. Ähnlich den Pizzaöfen mit Steinplatte kann allerdings nur eine große Pizza zur selben Zeit gebacken werden. Der Geschmack der fertigen Pizza überzeugt jedoch auf ganzer Linie.

Solltest Du mit dem Gedanken spielen, dir einen eigenen Pizzaofen anzuschaffen, gilt es unterschiedliche Kriterien zu beachten. Neben der maximalen Temperatur, die der Pizzaofen erzeugen kann, spielen auch die Größe und das damit verbundene Volumen sowie mögliches Zubehör eine große Rolle.

Normalerweise beträgt die Temperatur beim Backen einer Pizza im herkömmlichen Backofen etwa 200 Grad Celsius. Diese reicht zwar aus, um sowohl frische Pizzen als auch Tiefkühlpizzen zu backen, jedoch leidet meist der Geschmack unter der niedrigen Temperatur. Folglich sollte der Pizzaofen Ihrer Wahl eine höhere Temperatur erzeugen können. Daher empfiehlt sich insbesondere der Kauf von Modellen, die eine Backtemperatur von mindestens 300 Grad Celsius erreichen. Nur so wird der Boden genauso knusprig wie in einer echten Pizzeria.

Mit Blick auf die Größe müssen die verschiedenen Varianten der Pizzaöfen separat betrachtet werden. Pizzaöfen mit Terrakottahaube, an denen mehrere Personen ihre Pizzen gleichzeitig zubereiten können, sind auf das Backen kleinerer Pizzen ausgelegt. Da diese natürlich auch sättigen sollen, ist es ratsam auf Öfen zurückzugreifen, deren Pizzapfannen über einen Durchmesser von mindestens zehn Zentimeter verfügen. Outdoor Pizzaöfen oder Modelle mit Steinplatte sollten groß genug sein, um darin Pizzen von 32 cm Durchmesser backen zu können. Dies entspricht etwa der Größe einer Pizza, wie sie auch beim Italiener um die Ecke angeboten wird.

Darüber hinaus kann sich ein Pizzaofen durch seinen Funktionsumfang sowie sein Zubehör stark von anderen Modellen unterscheiden. Insbesondere Einsteiger sollten darauf achten, dass der Pizzaofen über einen Timer verfügt. Somit gehen Sie jederzeit sicher, dass Ihre Pizza gelingt. Im Lieferumfang eines guten Pizzaofens sollten auch Zubehörteile wie Backblech, Pizzaheber oder Grillrost nicht fehlen.

Heutzutage ist das runde Teiggebäck aus Italien in der ganzen Welt bekannt und beliebt. Dies ist besonders beeindruckend, denn es ist noch gar nicht so lange her, seitdem die Pizza ihren Siegeszug antrat. Auch gehen Historiker und Archäologen mittlerweile davon aus, dass erste Varianten der Pizza gar nicht in Italien erfunden wurden.

Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen waren es vielmehr die Griechen, genauer gesagt die Etrusker, die erste pizzaähnliche Gebäcke zubereiteten. Etwa um 800 v. Chr. sollen sie damit begonnen haben, Teigfladen aus Mehl, Wasser und Salz mit Zutaten zu belegen und diese auf Steinen am offenen Feuer zu backen. Circa 200 v. Chr. wurde Rom durch die Etrusker besetzt. Erst auf diese Weise kamen die Italiener erstmals mit der Pita in Berührung. Pita war damals die etruskische Bezeichnung für kleine Teigfladen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich in Italien darauf hin der Begriff Pizza. Da die Teigfladen damals jedoch nur spärlich und meist mit Speiseresten belegt wurden, galt die Pizza viele Jahrhunderte lang als Mahlzeit für arme Leute.

Eine erste grundlegende Veränderung am Rezept fand im 16. Jahrhundert statt. Von Südamerika aus wurden erstmals Tomaten nach Europa gebracht. Aufgrund ihrer knallroten Farbe galten sie zunächst als giftig. Aus der Not heraus begannen Bauern aus der Region Neapel damit, ihre Pizzen mit Tomaten zu belegen. Dies gilt heutzutage als Geburtsstunde der ersten echten Pizzen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trug die zunehmende Auswanderung der italienischen Bevölkerung nach Amerika sowie in Teile Europas dazu bei, dass sich die Pizza rasch verbreitete und sich bis heute einer großen Beliebtheit erfreut.

Pizza ist eines der beliebtesten Gerichte
Pizza ist eines der beliebtesten Gerichte - Foto: © GreenArt adobestock

Das leckere Teiggebäck aus dem Pizzaofen gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Sorten. Hierzulande sind es weniger die klassischen Beläge, die sich einer großen Beliebtheit erfreuen. Deutlich vor allen anderen Pizzen gilt die Pizza Salami als beliebteste Variante. Dahinter folgt die Pizza Speziale, die neben Salami zusätzlich mit Pilzen und Schinken belegt wird. Es folgen die Pizza Tonno mit Thunfisch sowie die Pizza Hawaii mit Schinken und Ananas. In Italien hingegen schwören viele Menschen noch immer auf die Grundzutaten der Pizza. Etwas Tomatensoße, Basilikum, Mozzarella und ein wenig Olivenöl reichen vielen vollkommen aus. In Deutschland schafft es die Pizza Margherita hingegen nur auf den fünften Platz der beliebtesten Pizzasorten.

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