Milchaufschäumer

Milchaufschäumertest - perfekter Milchschaum für zu Hause

Du willst den perfekten Milchschaum wie im Café für Deinen Cappuccino, Latte Macchiato oder Milchkaffee? Dies ist mit einem Milchaufschäumer ganz einfach auch zu Hause möglich. Wir haben die besten Induktions-Milchaufschäumer für Dich ausgewählt und ausführlich getestet.

Getestete Produkte

WMF LONO Milk & Choc - thumbnail

WMF

LONO Milk & Choc

Der WMF LONO Milk & Choc ist in punkto Design und Verarbeitung ebenso wie in Benutzerfreundlichkeit und Qualität des Milchschaums einer der Testsieger. Aus diesem Grund kann für das Produkt eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen werden. 

zum Test
Gastroback Gastroback 42360 Milchaufschäumer - thumbnail

Gastroback

Gastroback 42360 Milchaufschäumer

Der Gastroback Milchaufschäumer spricht sicher alle an, die auf ein elegantes Design in ihrer Küche nicht verzichten können. Dieses Modell überzeugt im Test mit guten Ergebnissen und einer einfachen Reinigung. Einziger Wermutstropfen ist der hohe Anschaffungspreis: Mit Kosten von 130 Euro ist der Gastroback Milchaufschäumer das teuerste Gerät im Test. 

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Tchibo Caffissimo Induktions-Milchaufschäumer - thumbnail

Tchibo

Caffissimo Induktions-Milchaufschäumer

Wenn Sie einen Milchaufschäumer mit soliden Testergebnissen suchen, sind Sie mit dem Tchibo Caffissimo Induktions-Milchaufschäumer gut beraten. Zwar schafft er es in keinem der getesteten Punkte zum Testsieger, punktet dafür aber mit kompakten Maßen und einem moderaten Anschaffungspreis. Zudem handelt es sich um eines der wenigen Geräte im Test, das sich nach drei Minuten automatisch abschaltet. 

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Severin SM 9688 Milchaufschäumer - thumbnail

Severin

SM 9688 Milchaufschäumer

Ein edles und ansprechendes Design, eine kinderleichte Bedienung und Reinigung sind die Punkte, welche für den Kauf des Dieser Milchaufschäumer von Severin sprechen. Der Milchschaum dagegen ist nur mittelmäßig und viel zu flüssig

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Jura 200105 Milchaufschäumer - thumbnail

Jura

200105 Milchaufschäumer

Vom Design her lässt der Milchausfschäumer von Jura sicher keine Kritik zu. Wer nur ab und an Milch aufschäumt, ist mit diesem Modell ganz gut beraten. Weniger gut gefällt die recht lange Aufschäumzeit. Von der Bedienung her ist das Gerät recht einfach gestaltet, doch kann man die einzelnen Teile nicht in die Spülmaschine geben. Entscheiden Sie also selbst, ob Sie Design vor Funktionalität setzen und sich nicht doch lieber für ein anderes Modell entscheiden. 

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Klarstein Soprano Milchaufschäumer rot - thumbnail

Klarstein

Soprano Milchaufschäumer rot

Der Klarstein Soprano Milchaufschäumer ist ein recht solides Gerät, was zugegeben nicht ganz mit preisintensiven Modellen mithalten kann. Die Verarbeitung wirkt teilweise nicht sehr hochwertig; auch hätte man sich die Wahlmöglichkeit aus verschiedenen Temperaturstufen gewünscht. Gleiches gilt für eine gewisse Flexibilität hinsichtlich der Milchmenge.

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Lavazza MilkUp (neue Generation) - thumbnail

Lavazza

MilkUp (neue Generation)

Der erste positive Eindruck des Milk Up von Lavazza bleibt im weiteren Testverlauf leider nicht bestehen: Vor allem das Milchschaumergebnis überzeugt im Vergleich zu den anderen Modellen im Test nicht. Ebenso ist der Aufsteckring eher kompliziert und die Milcherhitzung insgesamt nicht sehr praktisch

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Caso 1663 Crema Latte und Choco - thumbnail

Caso

1663 Crema Latte und Choco

Der Caso Crema Latte und Choc Milchaufschäumer ist leise im Betrieb und punktet mit einem eleganten Design. Dank kompakter Maße lässt er sich auch gut in eine kleine Küche integrieren. Negativ fielen dagegen die geringe Milchschaumausbeute und der sehr hohe Stromverbrauch auf. 

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Bartscher Milchaufschäumer Induktion - thumbnail

Bartscher

Milchaufschäumer Induktion

Der Bartscher Milchaufschäumer ist im Vergleich zu den anderen Modellen im Test extrem langsam und hat sich aus diesem Grund selbst aus der Top Liste heraus katapultiert. Das lange Warten lohnt auch nicht wirklich, denn der Milchschaum ist extrem fest. Eine Kaufempfehlung kann daher selbst mit gutem Willen nicht ausgesprochen werden. 

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Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: WMF LONO Milk & Choc Gastroback Gastroback 42360 Milchaufschäumer Tchibo Caffissimo Induktions-Milchaufschäumer Severin SM 9688 Milchaufschäumer Jura 200105 Milchaufschäumer Klarstein Soprano Milchaufschäumer rot Lavazza MilkUp (neue Generation) Caso 1663 Crema Latte und Choco Bartscher Milchaufschäumer Induktion

WMF

LONO Milk & Choc

Gastroback

Gastroback 42360 Milchaufschäumer

Tchibo

Caffissimo Induktions-Milchaufschäumer

Severin

SM 9688 Milchaufschäumer

Jura

200105 Milchaufschäumer

Klarstein

Soprano Milchaufschäumer rot

Lavazza

MilkUp (neue Generation)

Caso

1663 Crema Latte und Choco

Bartscher

Milchaufschäumer Induktion
Vorteile
  • Schnell
  • Hohe Milchschaumausbeute
  • Viele Küchengeräte im selben Design verfügbar (WMF Lono Serie)
  • Flexible Temperaturskalierung
  • Angenehme Lautstärke, relativ leise
  • Sehr standfest
  • Integrierter Messbecher 
  • Kompaktes Design
  • lange Garantie (40 Monate)
  • Flexible Temperaturskalierung
  • Einfach zu bedienen
  • Sehr leise
  • Sehr kompakt
  • Design & Verarbeitung
  • Zieht im Standby keinen Strom
  • Kompakte Ausmaße
  • Kompaktes Design
  • Schnell
  • Funktion für heiße Schokolade
  • Leise
  • Kompaktes Design
  • Kompakte Ausmaße
Nachteile
  • Hoher Stand-By-Stromverbrauch
  • Hoher Preis
  • Geringe Milchschaumausbeute
  • Der Schaum wird schnell wieder flüssig
  • Nicht Spülmaschinengeeignet
  • Teile werden sehr heiß
  • Langsam
  • Nicht Spülmaschinengeeignet
  • Keine Temperaturauswahl möglich
  • Wenig Volumen für die Milch
  • Geringe Milchschaumausbeute
  • Geringe maximale Füllmenge
  • Laut
  • Geringe Milchschaumausbeute
  • Hoher Stand-By-Stromverbrauch
  • Sehr langsam
  • Zu fester Milchschaum
Zusammenfassung

Tolles Design, perfekter Milchschaum und macht auch heiße Schokolade aus Schokoladenstücken - nur zu empfehlen!

Leises Gerät mit hochwertigem Design, welches sehr gute Ergebnisse erzielt und leicht zu reinigen ist.

Ein guter Allrounder, mit dem man sicher nichts falsch macht.

Ein vom Design her ansprechender Milchaufschäumer, dessen Milchschaum allerdings zu gering ist und sehr flüssig wirkt.

Sehr kompakt, hochwertige Haptik und elegantes Design aber leider nur mittelmäßig was Reinigung, Geschwindigkeit und Milchschaum angeht.

Kompakter Milchaufschäumer, der dementsprechend wenig Milch bei nur einer festen Temperatur aufschäumen kann.

Der Milk Up hat ein kompaktes Design und erzeugt sehr schnell Milchschaum, der allerdings etwas flüssig und einfach zu wenig ist.

Ein kompakter, leiser Milchaufschäumer, aber der Milchschaum kann leider nicht überzeugen.

Extrem langsamer Milchaufschäumer mit extrem festem Schaum: Nicht zu empfehlen.

Temperaturstufen 2 (kalt/heiß)
Individuell skalierbare Temperatur bis 75 °C
2 (kalt/heiß)
Selbst skalierbare Temperatur bis 65°C
3 (kalt/warm/heiß)
1
2 (kalt/heiß)
2 (kalt/heiß)
3 (kalt, 65 °C, 70 °C)
Milchschaumvolumen 300 %
250 %
240 %
250 %
230 %
300 %
190%
200 %
280 %
min. Aufschäummenge 150 ml
200 ml
85 ml
120 ml
90 ml
100 ml
60 ml
140 ml
140 ml
max. Aufschäummenge 350 ml
500 ml
260 ml
350 ml
200 ml
150 ml
120 ml
140 ml
370 ml
Dauer 1:35 min
2:22 min
2:08 min
1:51 min
3:28 min
2:19 min
1:45min
2:04 min
6:17 min
Spülmaschinengeeignet ja
ja
ja
ja
nein
nein
ja
nur Milchkanne
ja
max. Lautstärke 55 dB
64 dB
63 dB
65 dB
46 dB
60 dB
67 dB
52 dB
62 dB
Qualitätseindruck sehr gut
sehr gut
sehr gut
gut
sehr gut
befriedigend
gut
gut
ok
Anleitungsqualität sehr gut
sehr gut
sehr gut
gut
sehr gut - mit Rezepten
gut
sehr gut - mit Quick Start Guide
gut
sehr gut - verständlich bebildert
Höhe 230 mm
270 mm
210 mm
260 mm
210 mm
200 mm
225
220 mm
185 mm
Breite 190 mm
154 mm
175 mm
190 mm
125 mm
210 mm
165
165 mm
124 mm
Tiefe 135 mm
140 mm
130
180 mm
115 mm
140 mm
120
125 mm
150 mm
Gewicht 1.765 g
1.642 g
1.464 g
1.645 g
1.129 g
1.083g
1.096 g
1.302 g
1167 g
Stromaufnahme 647 W
473 W
492 W
497 W
604 W
460 W
495 W
533 W
572 W
Stand-By Stromaufnahme 1,1 W
0,5 W
0,6 W
0,5 W
0 W
0,0 W
0,6 W
1,2 W
0,7 W
Milchschaum
Geschwindigkeit
Lautstärke
Handhabung
Verarbeitung
Reinigung
Testnote

1,2

sehr gut

08/2018

Testnote

1,9

gut

08/2018

Testnote

2,1

gut

08/2018

Testnote

2,2

gut

08/2018

Testnote

2,2

gut

08/2018

Testnote

2,3

gut

08/2018

Testnote

2,4

gut

08/2018

Testnote

2,4

gut

08/2018

Testnote

3,1

befriedigend

08/2018

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LONO Milk & Choc

Unser Testsieger

Der WMF LONO Milk & Choc ist in punkto Design und Verarbeitung ebenso wie in Benutzerfreundlichkeit und Qualität des Milchschaums einer der Testsieger. Aus diesem Grund kann für das Produkt eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen werden. 

  • Kalte und frische Milch eignet sich am Besten.
  • Der Eiweißgehalt spielt beim Aufschäumen eine größere Rolle als der Fettgehalt der Milch.
  • Der Milchschaum fällt wieder zusammen, wenn die Milch zu heiß wird.
  • Ein Vorteil von Induktions-Milchaufschäumern ist, dass die Milch nicht anbrennen kann und sie sich deshalb sehr leicht reinigen lassen.
  • Zwischen 65° und 70° gelingt der Erhitzungsvorgang ideal.
  • Damit Du einen festeren Milchschaum für einen Latte Macchiato erhältst, solltest Du dem Milchschaum Zeit geben, um sich zu setzen, bevor Du den Espresso hinzufügst.
  • Aufgeschäumte Milch solltest Du nicht erneut aufschäumen.
  • Der Schaum wird seidiger, je geringer der Fettanteil in der Milch ist.
 

Welche Arten von Milchaufschäumern gibt es?

Beim Thema Milchschaum führen viele Wege zum Ziel: Wer den richtigen Milchaufschäumer finden möchte, hat die Wahl zwischen sechs verschiedenen Arten.

Induktionsmilchaufschäumer

Induktionsmilchaufschäumer sind relativ neu im Handel und bieten die angenehmste Handhabung von allen Geräten. Sie funktionieren elektrisch und können sowohl warmen als auch kalten Milchschaum herstellen. Bei den meisten Modellen wird die Milch in einen Rührbehälter gefüllt, der dann auf eine Bodenplatte gestellt wird. Erst wenn sich beide Teile berühren, entsteht ein Magnetfeld, das den Boden des Rührbehälters und somit die Milch erwärmt. Gleichzeitig schäumt ein magnetischer Ring die Milch im Behälter auf. Benutzer brauchen währenddessen nur danebenstehen und warten, bis sich der Schaum von selbst zubereitet hat.

Induktionsmilchaufschäumer bieten gegenüber den anderen Aufschäumern einige Vorteile: Da Wärme erst entsteht, wenn sich Rührbehälter und Unterteil berühren, kann die Temperatur viel besser gesteuert werden und die Milch brennt nicht mehr an. Außerdem ist es aus diesem Grund auch möglich, in den Geräten kalte Milchschäume zuzubereiten. Auch sind die meisten Rührbehälter mit einer Antihaftbeschichtung versehen und lassen sich leicht reinigen.

Klassischer elektrischer Milchaufschäumer

Diese Modelle funktionieren ähnlich wie elektrische Wasserkocher. Kalte Milch wird hier in den Milchaufschäumer gefüllt und durch eine Platte, an die gleichzeitig ein Aufschäumaufsatz aufgesteckt ist, erhitzt. Elektrische Milchaufschäumer können problemlos Milchschaum für mehrere Tassen produzieren, haben allerdings Nachteile, was ihre Reinigung angeht. Zum einen passiert es relativ schnell, dass Milch an der Platte anbrennt oder sich am Aufschäumaufsatz festsetzt. Das Saubermachen gestaltet sich daher sehr zeitaufwändig. Außerdem verbrauchen diese Geräte aufgrund ihrer Größe recht viel Platz in der Küche.

Stab-Milchaufschäumer

Bei den sogenannten "Zauberstäben" handelt es sich um die beliebtesten Milchaufschäumer. Sie punkten mit ihrer kompakten Größe und der unkomplizierten Handhabung. In der Regel bestehen sie aus einem Stück, bei dem ein Gehäuse mit Motor den Stabaufsatz mit der Aufschäumspirale zum Vibrieren bringt. Zum Aufschäumen muss zuerst die gewünschte Menge Milch in einem Behältnis erwärmt und dann aufgeschäumt werden. Jedoch passiert es schnell, dass man sich die Finger an dem heißen Behälter verbrennt und beim Aufschäumen Milch in der Küche verspritzt. Außerdem müssen bei häufiger Benutzung immer wieder Batterien nachgekauft werden. Diese Geräte eignen sich folglich eher für Leute, die selten Kaffee mit Schaum trinken.

Manueller Milchaufschäumer

Ganz ohne Strom kommen manuelle Milchaufschäumer aus. Sie bestehen aus einer Kanne und einem Einsatz mit einem feinen Sieb. Dieses muss mit der Hand schnell auf und ab bewegt werden, wodurch dann der Schaum entsteht. Dafür muss aber zum einen erst die Milch auf der Herdplatte oder in der Mikrowelle erhitzt werden. Zum andern ist recht viel Kraft und Ausdauer notwendig, um einen schönen Schaum herzustellen. Gerade wenn Schaum für mehrere Tassen benötigt wird, kann das sehr anstrengend werden und viel Zeit in Anspruch nehmen.

Dampfdüse

Hochwertige Siebträgermaschinen verfügen oft über eine Dampfdüse, mit der sich ebenfalls Milchschaum herstellen lässt. Dafür wird kalte Milch in ein Kännchen gefüllt und die Dampfdüse zuerst komplett eingetaucht, um die richtige Temperatur zu erreichen. Ist die Milch handwarm, wird die Düse knapp an die Oberfläche der Milch geführt. Die Milch beginnt zu wogen sobald ein schlürfendes Geräusch zu hören ist und es entsteht Milchschaum. Diese Variante kommt eher in der Gastronomie zum Einsatz, da diese Art der Kaffeemaschine mit Dampfaufsatz recht kostspielig ist. Außerdem erfordert es etwas Übung, eine schöne Schaumkrone mit einer Dampfdüse herzustellen und es kann zudem ziemlich spritzen.

Vollautomat

Zu guter Letzt gibt es mittlerweile auch Kaffeevollautomaten, die Kaffee gleich mit Schaumkrone zubereiten können. In der Regel muss hierbei Milch in einen gesonderten Behälter gefüllt werden, den ein Schlauch mit der eigentlichen Maschine verbindet. Benutzer wählen dann die gewünschte Kaffeespezialität und das Gerät saugt selbstständig die benötigte Menge an Milch an, erwärmt sie, schäumt sie auf und füllt sie gemeinsam mit dem Kaffee in eine Tasse oder ein Glas. So praktisch das Ganze klingt - diese Geräte überzeugen in der Regel leider nicht mit der Qualität ihres Milchschaums. Dieser ist oft nicht fest genug und von der Menge her knapp bemessen. Außerdem müssen der Vollautomat und besonders das Milchgefäß und der Schlauch am besten jeden Tag gründlich gereinigt werden, da es sonst schnell zu Schimmel kommen kann. Das kostet Zeit und ist aufwändig.

Unter Kaffee- und Milchschaumfans sind besonders die italienischen Spezialitäten Latte Macchiato und Cappuccino beliebt. Wie sich die einzelnen Kaffees unterscheiden, liegt oft auch an ihrem Schaumgehalt.

Latte Macchiato

Der Name dieses Getränks bedeutet wörtlich "gefleckte Milch". Hierbei wird Milch aufgeschäumt und in ein Glas gegossen. Danach kommt in der Regel eine Tasse Espresso dazu. Auf der Schaumkrone bildet sich dann der namensgebende Fleck. Bei dieser Spezialität muss mehr Milch als Espresso im Glas sein. Der Latte Macchiato wird in hohen Gläsern serviert.

Caffè macchiato

Diese Kaffeespezialität bildet das Gegenstück zum Latte Macchiato. Hierbei ist allerdings der Kaffee gefleckt. Bei der Zubereitung wird ein Espresso mit ein wenig Milch und Schaum gekrönt. Dadurch verfärbt sich der Espresso, was zu dem Namen geführt hat. Diese Spezialität ist auch unter dem Namen Espresso Macchiato oder Espresso Latte bekannt und wird in hohen Gläsern zubereitet.

Cappuccino

Dieser Name bezieht sich auf die Kutten der Kapuzinermönche, da das Getränk eine Farbe hat, die an deren Kleidung erinnert. Der Cappuccino besteht aus normalem Kaffee und aufgeschäumter Milch. Zur Dekoration wird häufig etwas Kakaopulver über die Schaumkrone gestreut. Cappuccino wird oft in vorgewärmten Tassen mit Henkel getrunken.

Flat White

Dieses Getränk ist eine Variante des Cappuccino, die in Australien entstand. Hierbei kombinieren Baristas zwei Tassen Espresso Ristretto – das ist ein konzentrierter Espresso – mit aufgeschäumter Milch. Der Schaum ist flüssiger als beim normalen Cappuccino und ragt nicht über den Tassenrand hinaus. Da er flach mit der Tasse abschließt, hat sich der Name Flat White etabliert.

Café au Lait

Hierbei handelt es sich um einen Milchkaffee wie er in Frankreich getrunken wird. Er besteht normalerweise nur aus Kaffee und Milch ohne Schaumkrone. Neuerdings wird er aber auch mit einer kleinen Schaumkrone in einer großen Schale ohne Henkel serviert.

Caffè Latte

Obwohl viele Menschen denken, dass es sich hierbei nur um den italienischen Namen für Café au Lait handelt, stimmt dies nicht. Anders als bei der französischen Spezialität wird nämlich Espresso statt Filterkaffee als Basis verwendet. Außerdem wird er immer mit aufgeschäumter Milch zubereitet und nicht aus einer Schale, sondern einem hohen Glas getrunken.

Marocchino

In Turin wird eine Mischung aus Espresso, Kakao und Sahne getrunken, der sogenannte Bicerin. Der Marocchino ist eine Abwandlung davon und besteht aus einem Espresso mit Milchschaum und Kakaopulver. Er wird in kleinen Tassen mit Henkel serviert.

 

Kaffeeliebhaber schätzen an Cappuccino oder Latte Macchiato gerade ihre samtige, weiche Schaumkrone. Das Milchaufschäumen, das im Café so mühelos aussieht, fällt Hobby-Baristas Zuhause deutlich schwerer. Kein Wunder, denn hinter dem perfekten, flaumigen Schaum steckt eine Menge Wissenschaft – tatsächlich sogar so viel, dass darüber Doktorarbeiten, zum Beispiel von Katja Borcherding von der Universität Kiel, geschrieben werden.

Was passiert beim Milchaufschäumen?

Wer seinen Kaffee mit einer perfekten Schaumkrone schmücken möchte, sollte sich erst einmal ein bisschen mit der Chemie der Milch beschäftigen. Das liegt daran, dass Milch nicht gleich Milch ist: Faktoren wie der Fettgehalt, die Frische, die Temperatur und ob es sich um Kuhmilch, laktosefreie Milch oder Sojamilch handelt, sind für die Entstehung des Schaums enorm wichtig.

Zuerst aber eine kurze Erklärung, was beim Milchaufschäumen genau passiert. Milch – besser gesagt normale Kuhmilch – besteht vor allem aus Wasser, Fett, Proteinen, Laktose und Mineralsalzen. All diese Bestandteile haben, je nachdem wie hoch sie konzentriert sind, Einfluss darauf, welche Konsistenz der Milchschaum hat. Außerdem sind für die richtige Cremigkeit auch noch der pH-Wert der Milch und ihre Temperatur relevant.

Besonders der Eiweiß- beziehungsweise Proteingehalt ist für die Entstehung des Milchschaums wichtig. Egal ob bei Kuhmilch oder bei laktosefreien Varianten, der Eiweißgehalt der gewählten Milch sollte nicht unter 3,3mg auf 100ml liegen. Beim Aufschäumen mit einem Induktionsmilchaufschäumer oder einem anderen Gerät werden die Fette und Eiweiße in der Milch mit Luft vermischt. Dabei bilden sie eine Struktur, den Schaum, der die Luftbläschen umschließt. Je mehr Eiweiße in der Milch enthalten sind, desto feiner und fester wird die Struktur und somit die Schaumkrone.

Über die gewünschte Konsistenz des Milchschaums entscheidet vor allem der persönliche Geschmack. Profi-Baristas bevorzugen aber einen halbfesten Schaum, der den Kaffee zwar krönt, aber gleichzeitig noch ein bisschen vom Löffel fließt. So lässt er sich gleichzeitig gut in den Kaffee rühren oder genüsslich abschöpfen. Zu vermeiden ist nach Meinung der Experten hingegen zu fester, stabiler Schaum, der wie ein Turm aus der Tasse ragt. Dieser sogenannte "Bauschaum" entsteht, wenn Milch zu lange aufgeschäumt wird.

Wer sich tiefergehend für die chemischen Grundlagen und Vorgänge bei der Milchschaumherstellung interessiert, sollte auf jeden Fall einmal einen Blick in die Doktorarbeit von Katja Borcherding werfen. Sie hat sich in ihrer Dissertation eingehend mit diesem Thema beschäftigt. Die Arbeit mit dem Titel "Untersuchungen zur Charakterisierung der Makro- und Mikrostruktur von Milchschäumen" ist über die Universität Kiel frei verfügbar (http://macau.uni-kiel.de/receive/dissertation_diss_1305).

Die Auswahl der richtigen Milch

Zuerst gilt es die richtige (Kuh-)Milch auszuwählen, um den perfekten Milchschaum hinzubekommen. Dabei gilt, dass das Aufschäumen umso leichter fällt, je höher der Fettgehalt der Milch liegt. Außerdem ist Schaum von fettreicher Milch cremiger und stabiler. Es ist daher ratsam, Milch mit einem Fettgehalt von mindestens 1,5 Prozent einzukaufen. Zusätzlich hilft ein Blick auf die Art der Milch: Bei homogenisierter Milch gelingt das Aufschäumen besser und der Schaum hält länger als bei frischer.

Wer keine Kuhmilch verträgt, kann auch problemlos auf laktosefreie Varianten zurückgreifen. Sowohl laktosefreie Kuhmilch als auch Sojamilch, Reismilch, Mandelmilch oder Hafermilch lassen sich aufgrund ihres Proteingehalts gut aufschäumen und überzeugen mit schönen Schaumkronen. Allerdings kann es sein, dass dieser Schaum weniger stabil ist als bei herkömmlicher Milch.

Die beste Temperatur zum Aufschäumen

Generell gilt, dass sich Milch bei Temperaturen bis 60°Celsius am besten aufschäumen lässt und der Schaum am längsten hält. Ist die Milch heißer, fällt das Aufschäumen schwer und die Schaumkrone zerfällt sehr schnell wieder. Das liegt vor allem daran, dass das Eiweiß bei über 70° Celsius zu gerinnen beginnt und die Strukturen, die die Luftbläschen umhüllen, zerfallen. Außerdem ist eine so hohe Temperatur nicht wünschenswert, da die Laktose verbrennt und dies für einen bitteren Geschmack der Milch sorgt.

Zudem gibt es noch Unterschiede zwischen fettreicher und fettarmer Milch. Obwohl der Fettgehalt vor allem geschmacklich einen Unterschied macht, hat er auch einen gewissen Einfluss auf die beste Temperatur fürs Aufschäumen. Fettreiche Milch bildet bei niedrigen bis mittleren Temperaturen den besten Schaum, während fettarme Milch am besten kalt in den Milchaufschäumer kommt, da sie dann am besten Luft aufnehmen kann.

Für Sojamilch, Hafermilch, Mandelmilch oder Reismilch hingegen hat sich eine ideale Aufschäumtemperatur von 45° Celsius bewährt.
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