Induktionskochplatten Test

05/2020

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4
Produkte getestet
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Rommelsbacher CT 3420/IN
Induktionskochplatten

Unser Testsieger ist der Rommelsbacher - CT 3420/IN: Seine 2 Kochplatten heizen zuverlässig und lassen sich im Alltag einfach per Touch Slider bedienen. Unser Favorit mit der Testnote 1,3 !

Wir haben 4 Induktionskochplatten getestet und dabei besonders auf die Sicherheit, Temperaturregelung und die Alltagstauglichkeit geachtet.

Immer mehr Haushalte setzen auf Induktionskochfelder. Mit ihnen kann Essen schneller und energieeffizienter zubereitet werden. Doch der Einbau einer komplett neuen Herdplatte ist kostspielig. Als Alternative lassen sich ganz einfach Induktionskochplatten in der Küche anschließen.

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zuletzt aktualisiert: 18.08.2020, 15:41
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Rommelsbacher CT 3420/IN Gemlux  GL-IP34 DOUBLE Testbericht MEDION MD 15324 Testbericht Gemlux  GL-IP20 SLIM Testbericht

Rommelsbacher CT 3420/IN

Gemlux GL-IP34 DOUBLE

MEDION MD 15324

Gemlux GL-IP20 SLIM

Testsiegel: Rommelsbacher CT 3420/IN, Testnote 1.35
Testsiegel: Gemlux  GL-IP34 DOUBLE, Testnote 1.6
Testsiegel: MEDION MD 15324, Testnote 1.85
Testsiegel: Gemlux  GL-IP20 SLIM, Testnote 1.95
Vorteile
  • "Slidertouch" ermöglicht ein schnelles Einstellen der Temperatur
  • Stufenangaben wie an einem herkömmlichen Herd
  • Übersichtliches Menü
  • Zwischen °C und den Stufen kann man hin und her springen, ohne dass die vorherige Einstellung verloren geht
  • Geht nach einer Minute in den Standbymodus
  • 2 Kochfelder
  • Heizt schnell und zuverlässig
  • 2 Kochplatten verfügbar
  • Voreinstellungen für verschiedene Kocharten, wie Dämpfen, Milch kochen etc.
Nachteile
  • Temperaturen nur bis 220°C
  • In der Einstellung 100°C beginnt das Wasser auch nach 15 Minuten nicht zu kochen
  • Recht laut (ca. 60 dB)
  • Mittlerer Steg könnte ein Schmutzfang sein, wenn man kleckert
  • Kein Zusammenspiel von Watt und Temperatur
  • Einstellungen werden nicht gespeichert
  • Sehr groß
  • Umständliche Menüführung über einen Touchsensor
  • Kein Individualprogramm
  • Keine Möglichkeit 100°C einzustellen
Zusammenfassung

Sehr einfach zu bedienen. Allerdings braucht das Gerät etwas länger, um das Topfinnere zu erhitzen.

Heizt sehr schnell auf und bietet Platz für 2 Töpfe, jedoch sind die Einstellungen von Watt und Temperatur etwas unpraktisch.

Eine solide Induktionskochplatte mit verschiedenen Einstellungen und Möglichkeiten.

Stark voreingestelltes Gerät mit vielen Programmen, die nicht verändert werden können.

Höhe 4,5 cm 6,5 cm 7 cm 4 cm
Breite 56 cm 51 cm 60 cm 36 cm
Tiefe 36 cm 30 cm 31,5 cm 28 cm
Gewicht 4,40 kg 3,9 kg 4,75 kg 2,1 kg
Lieferumfang Induktionskochplatte mit zwei Feldern, Bedienungsanleitung Induktionskochplatten, Bedienungsanleitung Induktionskochplatten, Bedienungsanleitung Induktionskochplatte, Bedienungsanleitung
Qualitätseindruck Gut Gut Gut Gut
Anleitungsqualität Gut, bebildert und übersichtlich Gut Gut Gut
Anleitungssprache EN, DE DE, EN DE, FR, ES, IT DE, EN
Bedienung Touchsensoren, "Slider Touch" Touchsensoren Touchsensoren Touchsensoren
Anzahl der Kochplatten 2 2 2 1
Stromverbrauch Bis 1780 W Bis 2000 W Bis 1800 W Bis 1890 W
Geringste Temperatur 60°C 60°C 60°C 60°C
Maximale Temperatur 220°C 240°C 240°C 240°C
Temperaturstufen Links und rechts 60-220°C Links und rechts 60-240°C Links und rechts 60-240°C 60-240°C
Wattstufen - Links 200-2000W; rechts 200-1400W Links 200- 2000W; rechts 200-1500W 300-2000 W
100 °C erreicht Links nach 0.59 Minuten; rechts nach 1.55 Minuten (Pfanne) Links nach 18 Sekunden; rechts nach 33 Sekunden (Pfanne) Links nach 17 Sekunden; rechts nach 40 Sekunden Nach 13 Sekunden (Pfanne)
200 °C erreicht Links nach 0.59 Minuten; rechts nach 1.55 Minuten (Pfanne) Links nach 0.59 Minuten; rechts nach 1.55 Minuten (Pfanne) Links nach 90 Sekunden; rechts nach 2.35 Min Nach 55 Sekunden (Pfanne)
1 Liter kochendes Wasser Links nach 3.30 Minuten; rechts nach 5.30 Minuten (Topf) Links nach 3.30 Minuten; rechts nach 5.30 Minuten (Topf) Links nach 3.50 Min; rechts nach 4.20 Min 3.30 Minuten (Topf)
Verpackung Ansprechend mit dem Produkt bebildert Bebilderter Karton Ansprechend bebildert Bebilderter Karton
Zusatzgarantie Unbekannt 1 Jahr ab Kaufdatum Unbekannt 1 Jahr ab Kaufdatum
Amazon Bewertung - - - -
Handhabung
Menüführung
Sicherheit
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Getestete Produkte

Platz 1: Rommelsbacher CT 3420/IN

Testsiegel: Rommelsbacher CT 3420/IN, Testnote sehr gut

Die Rommelsbacher - CT 3420/IN macht einen sehr guten Eindruck und punktet vor allem mit der Handhabung und der besonderen Funktion "Slider Touch". Durch diese Funktion kann man einfach per Touchleiste die richtige Temperatur bzw. Stufe einstellen. Das Erhitzen dauert etwas länger im Vergleich zu anderen Platten, was vor allem bei der Einstellung von 100°C aufgefallen ist.

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Gemlux  GL-IP34 DOUBLE - thumbnail Testsiegel: Gemlux  GL-IP34 DOUBLE, Testnote gut

Platz 2: Gemlux GL-IP34 DOUBLE

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Gemlux - GL-IP34DOUBLE Induction Cooker leicht zu bedienen ist und seine zusätzliche Funktionen wie Kindersicherung und Timer sehr praktisch sind. Auch die Erhitzung über °C und W zu verstellen ist gut. Allerdings spielen die beiden Variablen nicht zusammen und springen hin und her, wenn man umschaltet. Auch die Lüftung ist deutlich hörbar, auch wenn man mit niedriger Temperatur kocht.

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MEDION MD 15324 - thumbnail Testsiegel: MEDION MD 15324, Testnote gut

Platz 3: MEDION MD 15324

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die MEDION - MD 15324 Doppel-Induktionskochplatte leicht zu bedienen ist und seine zusätzlichen Funktionen wie Kindersicherung und Timer sehr praktisch sind. Auch die Erhitzung über °C und W zu verstellen ist gut. Die angegebene Leistung weicht von der tatsächlichen ab. Alles in allem aber eine solide Kochplatte.

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Gemlux  GL-IP20 SLIM - thumbnail Testsiegel: Gemlux  GL-IP20 SLIM, Testnote gut

Platz 4: Gemlux GL-IP20 SLIM

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gemlux - GL-IP20 SLIM durch die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten zunächst einen guten Eindruck macht, die Anwendung allerdings etwas umständlich ist, da man zwischen den Programmen springen muss, wenn man die Temperatur regeln möchte, außerdem wird in den voreingestellten Programmen nicht die verwendete Temperatur angezeigt und auch Anpassungen sind in den meisten Programmen nicht möglich. Dennoch erhitzt die Platte sehr schnell und hat eine gute Leistung.

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Rommelsbacher - CT 3420/IN

Testsieger: jetzt Testbericht lesen
  • Achte beim Kauf auf folgende Eigenschaften: eine automatische Abschaltung beim Entfernen des Topfs, verschiedene Wärmestufen, ein integrierter Timer.
    Eine gute Induktionskochplatte sollte neben der Gewährleistung von Sicherheit und guter Handhabung mindestens diese Kriterien erfüllen.
  • In einem Haushalt mit Kindern sollte außerdem auf einen zusätzlichen Schutz geachtet werden.
  • Sei dir vor deinem Kauf bewusst, wofür du eine Induktionskochplatte benötigst:
    • Bei kleineren Küchen oder für den Ein-Mann-Haushalt kann ein einfaches Kochfeld mit einer Platte genügen, welches an die Steckdose angeschlossen wird. Diese Exemplare können meist preiswert erworben werden.
    • Solltest du mehrere Töpfe gleichzeitig nutzen wollen, eignen sich Kochfelder mit zwei Platten.
    • Bei mehr Küchenplatz und größerem Budget könnte ein fest eingebauter Induktionsherd infrage kommen. Hier können beispielsweise Kochfelder mit definierten Zonen gewählt werden, die optisch einem Ceranfeld ähneln, jedoch die Vorteile eines Induktionsherds bieten. Induktionskochfelder mit freien Zonen bringen Luxus in dein Zuhause. Neben häufig sämtlichen Einstellungen können hier die Töpfe frei auf der Kochzone platziert werden. Ein Kochspaß, der allerdings auch seinen Preis hat.
 

Testablauf

Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Sicherheit
  • Temperaturregelung
  • Alltagstauglichkeit

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Induktionskochplatten definiert. Zunächst werden die Produkte wie vom Hersteller empfohlen angeschlossen und in Betrieb genommen. Im Praxistest werden auf allen Geräten 1 Liter Wasser auf der höchsten Temperatur und mit maximaler Wattzahl erhitzt. Dabei wird die Zeit gestoppt, bis der Siedepunkt erreicht ist. Verfügen die Kochplatten über genaue Gradeinstellungen zum Kochen, wird auch bei ihnen die Zeit gestoppt, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. In einem weiteren Durchlauf werden während des Kochens Funktionen und Sicherheitsmaßnahmen der Kochplatten geprüft. Zudem wird der Geräuschpegel, der von den Geräten ausgeht, gemessen. Abschließend wird die Reinigung der Produkte beurteilt.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl

Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Schon im 19. Jahrhundert legte der Brite Michael Faraday das Fundament in der Forschung für die Induktionskochplatte. Auch wenn diese Entdeckung damals noch nicht so viel Anklang fand, sieht man Induktionskochplatten seit einigen Jahren immer häufiger in deutschen Küchen. Sie sind echte Allrounder-Talente und die Mobilität macht es möglich, diese Vorteile überall zu nutzen. Beim Camping, im Urlaub, bei der Gartenparty oder auch, wenn der heimische Herd seinen Dienst versagt. Wie Induktionskochplatten funktionieren, welche Vorteile du mit Induktion genießt, sowie Tipps zur Nutzung und für die richtigen Utensilien findest du im folgenden Text.

Was ist der Unterschied zum Induktionsherd?

Eine Induktionskochplatte unterscheidet sich in ihrer Funktion nicht von einem Induktionsherd. Ein Induktionsherd ist die in die Arbeitsplatte eingebaute Variante, während man eine Induktionskochplatte lediglich an eine Steckdose anschließen muss und sie somit überall mit hinnehmen kann. Eine Induktionskochplatte verfügt, wie der Name verrät, jedoch nur über ein, höchstens zwei Kochfelder. Ein Induktionsherd hat meistens vier bis fünf Kochfelder.

Was ist der Unterschied zu einem herkömmlichen Cerankochfeld?

Während bei einem Cerankochfeld die Platte durch das Einschalten und nach einer Weile auch Topf und Inhalt heiß werden, wird bei dem Induktionsfeld nur der Topf und damit auch die Speisen erhitzt. Und das doppelt so schnell. Das geht so: Unter der Kochplatte befindet sich eine Kupferspirale, die beim Einschalten des Stromes ein Magnetfeld erzeugt. Stellt man nun einen induktionsfähigen Topf auf die angeschaltete Platte, entsteht Wirbelstrom, der in thermische Energie oder auch die Wärme, die man zum Kochen braucht, umgewandelt wird. Wirbelstrom bedeutet, dass kleine, freie Elektronen am Topfboden in Bewegung gesetzt werden und dadurch Wärme im und am Topf erzeugen.
Fasst man mit der bloßen Hand auf die eingeschaltete Kochplatte, passiert demnach nichts, denn das Kochfeld braucht ein magnetisches Pendant. Bei einem Cerankochfeld würde man sich verbrennen.

Was sind die Vorteile einer Induktionskochplatte?

Die zwei größten Vorteile beim Kochen mit Induktion sind besonders Zeit und Energieeffizienz. Eine Induktionskochplatte wird doppelt so schnell heiß als eine herkömmliche Kochplatte. Das ist besonders attraktiv nach einem langen Arbeitstag, an dem man sich ein schnelles Abendessen zubereiten möchte.
Weil der Kochvorgang schneller geht und zudem nicht so viel Energie gebraucht wird, freut sich außerdem dein Konto.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man nicht mehr auf das Wärmefeld der Platte angewiesen ist. Bei einem Cerankochfeld kann man beim Anschalten einen roten, glühenden Ring beobachten, der in etwa die Größe des Topfes oder der Pfanne festlegt, die man daraufstellen möchte. Auch wenn Wärme strahlt, ist es dennoch häufig der Fall, dass manche Stellen des Topfes heißer werden als andere. Bei einem Induktionskochfeld passiert das aufgrund des physikalischen Prinzips nicht mehr. Denn durch den Magnet am Topf- oder Pfannenboden wird die Hitze im Topf gleichmäßig verteilt.
Die Temperatur lässt sich übrigens beim Induktionskochfeld viel besser regulieren, denn wenn man beim Nudelkochen bemerkt, dass das Wasser überzukochen droht, kann man einfach eine Stufe runterstellen und innerhalb von Sekunden hat man die Situation wieder unter Kontrolle.

Wer kennt es nicht? Man rührt gerade eine Soße an und hat dabei etwas zu viel Schwung im Handgelenk, sodass die Soße auf dem Kochfeld landet. Es beginnt unangenehm zu riechen, die Flecken werden schwarz und nach dem Kochen muss man das Kochfeld mühsam mit dem Schwamm sauber rubbeln. Das kann bei einem Induktionskochfeld nicht mehr passieren, denn hier wird die Platte ja bekanntermaßen nicht heiß.

Töpfe und Pfannen

Bei der Benutzung einer Induktionskochplatte ist es wichtig, das richtige Kochgeschirr zu haben. Deshalb sollte man beim Kauf darauf achten, zu induktionsfähigen Töpfen und Pfannen zu greifen. Mittlerweile gibt es auf dem Markt eine große Auswahl unterschiedlicher Töpfe, die man sowohl auf einem herkömmlichen- als auch auf einem Induktionsherd benutzen kann. Unter den Töpfen findet man ein Quadrat mit einigen Spulen- das ist das Zeichen für Induktion.
Gusseiserne Töpfe und Pfannen eignen sich ebenfalls. Wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, ob deine Töpfe geeignet sind, kannst du mit einem Magnet testen, ob der Boden magnetisch ist. Dann sollte das Kochen damit kein Problem werden.

Da bei Induktionskochplatten eine sehr große Hitze entsteht, solltest Du auch auf die richtige Beschichtung der Pfannen achten. So kann eine Teflonbeschichtung leichter kaputt gehen als eine Keramikversiegelung oder eine hitzebeständige Antihaftversiegelung. Beachte, dass die Dämpfe, die bei einer kaputten Teflonbeschichtung entstehen, gesundheitsschädigend sein können.

Welche Kochplatte passt zu Dir?

Neben der richtigen Topf- oder Pfannenauswahl solltest Du Dir auch überlegen, ob Du ein einzelnes oder ein doppeltes Kochfeld brauchst. Diese Frage beantwortet sich meistens von selbst, wenn Du weißt, wofür du die Induktionskochplatte anschaffst. Wenn Dir wichtig ist, eine kleine, leichte und kompakte Möglichkeit zum Kochen zu haben, wirst Du Dich wohl eher für ein Kochfeld entscheiden. Gerade im Wohnwagen ist nicht unendlich viel Platz und Du wirst froh sein, wenn Du die kompaktere Version gewählt hast. Zudem sind einfache Kochfelder natürlich auch leichter und lassen sich besser im Rucksack oder auf dem Fahrrad transportieren. Bedenke aber, dass Du dann nur sogenannte "One-Pot" oder Pfannengerichte machen kannst, bei denen alle Zutaten in einem Topf gegart werden.
Möchtest Du jedoch eine Induktionskochplatte für Deine Küche haben, in der sich beispielsweise kein Herd befindet, dann wären zwei Kochfelder gewiss eine gute Idee. Letztendlich musst Du aber überlegen, was Du brauchst und was Dir wichtig ist.

Die Möglichkeit zum Einbau

Je nach Bedarf sollte man darauf achten, dass die Induktionskochplatte sich in die Küche einbauen lässt. Das ist häufig bei Kochplatten mit zwei Feldern möglich. Achtung: Das geht nicht mit allen Induktionskochplatten, die man im Handel findet.
Sollte man jedoch die Kochplatte zum Mitnehmen benötigen, ist es sinnvoll, eine Kochplatte mit einer Umrandung aus Edelstahl oder Kunststoff zu besorgen. Denn es kann bei häufigem Umräumen und Mitnehmen auch passieren, dass die Ecken der Kochplatten beschädigt werden oder irgendwo anschlagen.

Unterschiedliche Funktionen für individuelle Prioritäten

Beim Kauf solltest Du auch darauf achten, dass Du dich für eine einfach zu bedienendes Gerät entscheidest. Ein Touchsystem ist hier die bessere und benutzerfreundlichere Wahl. Es gibt auch die Variante, die Temperatur mit einem Drehregler zu bedienen, aber das gilt als etwas unpräziser, ist aber günstiger. Optimal wären sogenannte Direktwahltasten, mit denen man die Temperatur der Platte und die Wattzahl einstellt, sowie ein Timer, der klingelt, wenn das Essen fertig ist. Das ist besonders praktisch beim Nudel- oder Kartoffelkochen. Manche Induktionskochplatten verfügen außerdem über eine Abschaltautomatik, die dafür sorgt, dass nach dem klingelnden Timer die Platte abgeschaltet wird. Das verhindert ein Übergaren der Speisen. Außerdem schalten sich die Platten auch ab, wenn nach einer gewissen Zeit kein Topf auf die Kochfläche gestellt wird.
Eine Displayanzeige kann sinnvoll sein, damit man weiß, auf welcher Stufe man kocht, oder um zu sehen, wann der Timer abläuft. Das ist allerdings auch optional und als Nutzer muss man sich überlegen, was man hier möchte und benötigt.

Wie bei allen Kochplatten bestimmt auch bei Induktionskochplatten die Wattzahl die Leistung. Je höher die Wattzahl, umso schneller wird es warm. Überlege dir, was dir hier wichtig ist.

Im Endeffekt gibt es viele unterschiedliche Ausstattungen und jeder Nutzer hat die Möglichkeit, sich für eine Version zu entscheiden, die seinen Kochgewohnheiten und -vorlieben am meisten entspricht.

Wie bereits oben gesehen, gibt es für die unterschiedlichsten Bedürfnisse angepasste Induktionskochplatten. Demnach ist die Preisspanne der aktuellen Kochplatten recht groß. Man bewegt sich hier in einem Rahmen von 40 Euro bis zu 200 Euro. Entscheidend ist hier auch die Anzahl der Kochfelder. Neben der Anschaffung der Kochplatte sollte man auch das eventuelle Besorgen von kompatiblen Töpfen und Pfannen berücksichtigen.

Kochgewohnheiten anpassen

Normalerweise wartet man bei einem gewöhnlichen Kochfeld eine Weile, bis der Topf wirklich heiß ist. Kocht man zum Beispiel Nudeln, kann man in der Zeit, in der das Wasser beginnt zu kochen, andere Dinge erledigen. Zum Beispiel schneidet man Zutaten für die Soße. Bei einem Induktionskochfeld geht das Ganze allerdings entschieden schneller. Deshalb sollte man zu dem Zeitpunkt, an dem man den Herd einschaltet, bereits das Essen so vorbereitet haben, dass es nur noch in Topf oder Pfanne wandern kann. Das heißt, man hat nicht mehr so viel Zeit, nebenher etwas zu machen, weil der Topfinhalt sich viel schneller erhitzt als bei einem anderen Kochfeld.
Fett wird schneller heiß und auch Zwiebeln, Fleisch und Co. braten viel schneller an, als Du es gewöhnt bist. Deshalb ist es auch hier wichtig, die Zutaten schon fertig geschnitten zur Hand zu haben.

Essen warmhalten

Da die Platte nach dem Abschalten des Herdes direkt kalt wird, sollte man beim Kochen darauf achten, entweder die Speisen direkt zum Zeitpunkt der Essensaufnahme fertig zu haben, oder die Platte auf einer niedrigen Stufe eingeschaltet zu lassen, damit das Essen nicht erkaltet.

Reinigung und Pflege

Weil in der Regel keine Essensreste einbrennen können, ist die Reinigung der Induktionskochplatte recht simpel. Es genügen Wasser, ein Tuch und herkömmliches Spülmittel zum Fettlösen. Es muss lediglich etwas Spülmittel auf die Platte gegeben werden, welches man mit einem Schwamm oder einem Spültuch verteilt und dann mit Wasser abgewaschen wird. Bei dem Schwamm sollte man darauf achten, dass er keine kratzende Oberfläche hat, damit die Platte nicht beschädigt wird.

Die Nachrüstung mit einer Induktionskochplatte

Wenn der eigene Herd nicht mehr die gewünschte Leistung erzielt, hat man, wie bereits erwähnt, die Möglichkeit, eine Induktionskochplatte in die bestehende Küche einzubauen. Da diese jedoch weniger Kochfelder haben als ein herkömmlicher Herd, hat man die Möglichkeit, die Platte daneben in die Arbeitsplatte einzubauen, oder sich für eine freistehende Variante zu entscheiden. Der benötigte Platz auf der Arbeitsplatte ist der Gleiche. Möchte man den kompletten Herd austauschen, dann ist es sinnvoll, nach einem Induktionsherd mit den gleichen Maßen zu suchen.

Nutzung von Adapterplatten

Wenn Du nicht auf Deine bisher genutzten Töpfe verzichten möchtest, gibt es die Möglichkeit, eine Adapterplatte zu besorgen. Adapterplatten machen jeden Topf induktionsfähig. Die runden, an die gängigen Kochfeldgrößen angepassten Adapter sind ebenfalls magnetisch und erhitzen sich beim Anschalten der Platte. Wenn man dann einen Topf auf die Adapterplatte stellt, erhitzt sich der Topfinhalt. Weil die Adapter recht dünn sind, entsteht nur ein minimaler Energieverlust und zudem bleibt das Essen länger warm, weil sich eine Restwärme in den Adapterplatten speichert. Das ist eine günstigere Variante, wenn man nicht alle Töpfe und Pfannen neu kaufen möchte. Man kann hier mit Kosten von ab etwa 20 Euro rechnen.

Gibt es Auswirkungen auf die Gesundheit?

Mit der häufigeren Nutzung der Induktionskochplatten hält sich das Gerücht, dass Induktion schädlich für die Gesundheit sein soll.
Das kann tatsächlich der Fall sein, wenn man einen Herzschrittmacher hat. Durch das entstehende Magnetfeld kann dieser gestört oder sogar zerstört werden, was logischerweise ernst zu nehmende Konsequenzen mit sich bringt. Deshalb wird im Allgemeinen empfohlen, einen Abstand von 40 cm einzuhalten. Für Ringe und Ketten gilt das Gleiche, damit sie sich nicht beim Kontakt mit der angeschalteten Platte erhitzen.
Im Normalfall ist eine Induktionskochplatte jedoch völlig unbedenklich für die Gesundheit.

Geräuschkulisse

Am Anfang können die Geräusche etwas ungewöhnlich sein, die beim Anschalten der Platte entstehen. Das liegt zum einen an der Leistung der Platte. Je höher die Temperatur, umso mehr entsteht ein leichtes Brummen oder Rauschen. Auch das Material des Topfes kann dafür ausschlaggebend sein. Wenn mehrschichtige Böden eingebaut sind, können Schwingungen entstehen und man hört ein leichtes Surren, Fiepen oder Brummen. Häufig hört man auch nach dem Abschalten der Platte noch ein leichtes Surren. Das liegt daran, dass die Platte abkühlt.
Die Geräusche sind nicht weiter schlimm und man gewöhnt sich nach einer Weile daran.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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14.05.2020
Was ist die beste Induktionskochplatte?
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AskGeorge.com

Unser Testsieger ist der Rommelsbacher - CT 3420/IN: Seine 2 Kochplatten heizen zuverlässig und lassen sich im Alltag einfach per Touch Slider bedienen. Unser Favorit mit der Testnote 1,3 !

Wir haben 4 Induktionskochplatten getestet und dabei besonders auf die Sicherheit, Temperaturregelung und die Alltagstauglichkeit geachtet.

Immer mehr Haushalte setzen auf Induktionskochfelder. Mit ihnen kann Essen schneller und energieeffizienter zubereitet werden. Doch der Einbau einer komplett neuen Herdplatte ist kostspielig. Als Alternative lassen sich ganz einfach Induktionskochplatten in der Küche anschließen.

Kommentare

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AndiSh
13.08.2020
Wie schnell oder langsam pulst die Rommelsbacher CT 3420/IN zum Beispiel auf kleinster Stufe? Also, was ist die Periodendauer der Puls-Breiten-Modulation für kleine Stufen? (Was ich bisher an solchen Platten gesehen habe, kam alles aus dem "selben Stall", also vom selben schlechten chinesischen Programmierer, sie heizen einige Sekunden mit recht hoher Leistung hoch, um dann lange Pause zu machen, 3sec "An" folgt 9-10sec "Aus". In der Summe recht konstant bei 12sec. Periodendauer ca., für empfindliches Kochgut viel zu lang... Ich habe mir vorgenommen, so eine Platte nicht zu kaufen, da man damit empfindliche Gerichte kaum gut kochen kann, es kocht direkt hoch, und fällt dann zusammen, und hängt gerne an. Alle normalen Einbaukochfelder, die ich getestet habe oder kenne, regulieren recht Flott mit Periodendauern um 1 Hz. Aber vielleicht kann die Rommelsbacher die Leistung bis herunter zur kleinsten Stufe direkt über das induktive Wechselfeld regulieren, das wäre mal eine Innovation. Bisher haben die Hersteller das nicht geschafft, vielleicht weil die Effizienz in diesem Modus sehr sinkt. A propos Effizienz: Haben Sie die beworbene Effizienz mal nachgemessen? Da werden traumhafte Werte von über 90% versprochen, und das ist echt gewagt.
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AskGeorge.com
18.08.2020
In unserem Test wurde keine Messung der Pulsfrequenz, sondern lediglich der gesamten Aufheizdauer vorgenommen. Laut Käuferbewertungen liegt die Taktung in den unteren Leistungsstufen zwischen 1 und 9 Sekunden. (Eventuell ein anderer Programmierer, da Rommelsbacher ein deutsches Unternehmen ist und sein Produktionswerk in Dinkelsbühl hat) Den genauen Wirkungsgrad haben wir nicht ermittelt. Uns ist lediglich aufgefallen, dass weniger Leistung genutzt wird, als angegeben. Die Zahlen befinden sich 10-15% unterhalb der angegebenen Leistung.

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