Heißluftfritteusen Test

11/2018

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5
Produkte getestet
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57.5
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2500
Amazon-Rezensionen analysiert
Heißluftfritteuse

Unser Testsieger ist der Philips HD9240/90 Airfryer XL: Das Gerät wird über ein digitales Display bedient und seine Einzelteile sind leicht in der Spülmaschine zu reinigen. Außerdem sorgt er für ein köstliches Frittiererlebnis. Unser Favorit mit der Testnote 1,8!

Wir haben 5 Heißluftfritteusen getestet und dabei besonders auf die Handhabung und die Frittierleistung geachtet.

Du kannst von Pommes und Co. nicht genug bekommen? Hol dir jetzt den Pommesgenuss ohne schlechtes Gewissen ins Haus! Heißluftfritteusen können Tiefkühlprodukte und andere Lebensmittel fettfrei und unkompliziert erwärmen.

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zuletzt aktualisiert: 22.11.2019, 16:47
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Philips HD9240/90 Airfryer XL Tefal ActiFry YV960130 2in1 Heißluft-Fritteuse Testbericht Princess XL Heißluftfritteuse Testbericht Aicok Heißluftfritteuse 3,5 L Testbericht GOURMETmaxx Heißluft-Fritteuse Digital Testbericht

Philips
HD9240/90 Airfryer XL

Tefal
ActiFry YV960130 2in1 Heißluft-Fritteuse

Princess
XL Heißluftfritteuse

Aicok
Heißluftfritteuse 3,5 L

GOURMETmaxx
Heißluft-Fritteuse Digital

Vorteile
  • Sehr gutes Frittierergebnis
  • Inkl. Rezepteheft
  • Intelligente Speichertaste
  • Alle herausnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest
  • Großes Füllvolumen
  • Garbehälter + Grillplatte (großes Füllvolumen)
  • Rezepteheft
  • Sichtfenster
  • Inkl. 2in1 Messlöffel für die richtige Menge an Salz und Öl
  • Manueller Modus und 7 automatische Programme
  • Leises Gerät
  • Inkl. Grillrost
  • Leises Gerät
  • Sieben automatische Programme
  • Einfache Menüführung
Nachteile
  • Keine automatischen Programme
  • Schwer
  • Temperatur kann nicht verändert werden
  • Vergleichsweise hohe Lautstärke
  • Schlechte Menüführung
  • Kein Sichtfenster
  • Ohne Rührarm
  • Schlechtes Display
  • Keine Rezepte
  • Schlechte Menüführung
  • Keine automatischen Programme
  • Geringes Fassungsvermögen
  • Unbefriedigende Frittierleistung
  • Ohne Rührarm
Zusammenfassung

Sehr gutes Frittierergebnis, anschauliches Rezeptheft und Speicherfunktion zeichnen dieses Gerät aus. Leider fehlen vorkonfigurierte Automatikprogramme.

Das Gerät bietet einen Garbehälter, eine Grillplatte, ein besonders großes Füllvolumen und lässt durch das Sichtfenster ein Beobachten des Vorgangs zu.

Eine solide Heißluftfritteuse, die ähnliche Funktionen wie die teurere Konkurrenz besitzt. Entscheidende Features wie ein Sichtfenster oder ein Rührarm fehlen dem Gerät jedoch, um eine durchgehend gute Zubereitung zu gewährleisten.

Diese Heißluftfritteuse hinkt den anderen Geräten hinsichtlich der Menüführung hinterher, da kein digitales Display vorhanden ist. Auch die Zubereitungsqualität überzeugte im Test nur bedingt.

Heißluftfritteuse mit einem geringen Fassungsvermögen. Geht man nach Herstellerangaben vor, liefert das Gerät unbefriedigende Ergebnisse.

Automatische Programme - Fleisch
Geflügel
Fisch
Teigtaschen
Pommes
Fleisch
Garnelen
Kuchen
Huhn
Steak
Fisch
- Manuell
Hähnchen
Pommes frites
Garnelen
Backen
Fleisch
Fisch
Timer 1 bis 60 Minuten 1 bis 60 Minuten 1 bis 60 Minuten 0 bis 30 Minuten 1 bis 60 Minuten
Handhabung
Frittierleistung
Bedienfeld
Zubehör
Rezeptheft Mehr als 30 Rezepte 20 Rezepte Nein Nein 7 Rezepte in der Bedienungsanleitung
Fassungsvermögen 3l 1,5 kg 3,2 l 3,5 l 2,5 l
Sichtfenster Nein Ja Nein Nein Nein
Leistung in Watt 2100 W 1400 W 1400 W 1400 W 1500 W
Temperaturstufen 60 bis 200 °C 150 °C 80 bis 200 °C 80 bis 200 °C 80 bis 200 °C
Menüführung Digitales Display Knopfdruck Digitales Display Drehknöpfe Digitales Display
max. Temperatur 200 °C 150 °C 200 °C 200 °C 200 °C
Verpackung Gut Gut Gut Gut Gut
Lieferumfang Heißluftfritteuse, Bedienungsanleitung, Rezepteheft Heißluftfritteuse, Bedienungsanleitung, Rezeptheft, Sicherheitshinweise, Garantiebedingungen Heißluftfritteuse, Gitterrost, Bedienungsanleitung Heißluftfritteuse, Bedienungsanleitung Heißluftfritteuse, Bedienungsanleitung
Anleitungsqualität Gut Gut Ausreichend Gut Sehr Gut
Breite 31,4 cm 59 cm 32 cm 25 cm 26 cm
Höhe 30,2 cm 27 cm 38 cm 31 cm 33 cm
Tiefe 42,2 cm 30 cm 34 cm 31 cm 26 cm
Display Ja, beleuchtet Ja Ja Nein Ja
Gewicht 7,03 kg 6,0 kg 4,47 kg 4,86 kg 3,61 kg
Qualitätseindruck Sehr gut Sehr gut Gut Befriedigend Befriedigend
Testsiegel: Philips HD9240/90 Airfryer XL, Testnote 1.85
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Testsiegel: Tefal ActiFry YV960130 2in1 Heißluft-Fritteuse, Testnote 2.15
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Testsiegel: Princess XL Heißluftfritteuse, Testnote 2.55
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Testsiegel: Aicok Heißluftfritteuse 3,5 L, Testnote 2.7
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Testsiegel: GOURMETmaxx Heißluft-Fritteuse Digital, Testnote 3.4
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Getestete Produkte

Platz 1: Philips HD9240/90 Airfryer XL

Testsiegel: Philips HD9240/90 Airfryer XL, Testnote gut

Der Philips Airfryer XL überzeugt im Test mit der besonders guten Frittierleistung. Verschiedenste Nahrungsmittel kann der Airfryer problemlos zubereiten, insbesondere das Rezeptheft hilft herrliche Gericht zuzubereiten. Mithilfe der intelligenten Speichertaste können die Dauer- und die Temperatur eingespeichert werden und einfach beim nächsten Mal abgerufen werden.

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Tefal ActiFry YV960130 2in1 Heißluft-Fritteuse - thumbnail Testsiegel: Tefal ActiFry YV960130 2in1 Heißluft-Fritteuse, Testnote gut

Platz 2: Tefal ActiFry YV960130 2in1 Heißluft-Fritteuse

Die Tefal ActiFry 2in1 Heißluftfritteuse ist das perfekte Gerät für größere Mengen, denn zum einen besitzt das Gerät einen Garbehälter und eine Grillplatte. Parallel kann auf beiden Flächen verschiedene Nahrungsmittel zubereitet werden, wobei insbesondere die Pommes im Garbehälter sehr viel Zeit benötigen. Als größtes Hindernis zeigte sich das Verständnis für die Bedienung und die richtigen Zubereitungszeiten.

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Princess XL Heißluftfritteuse - thumbnail Testsiegel: Princess XL Heißluftfritteuse, Testnote befriedigend

Platz 3: Princess XL Heißluftfritteuse

Wer die Princess XL Heißluftfritteuse in seine Küche stellt, darf nicht die optimale Premium Heißluftfritteuse erwarten. Jedoch erhält man für einen guten Preis ein gutes Mittelklassegerät, welche optimal für die Zubereitung von Fleisch, Pommes, Fisch oder auch Kuchen genutzt werden kann. Unsere Empfehlung ist, dass sie nach der hälfte der Zeit bei kleineren Zutatenmenge das Gerät kurz ausschalten und den Korb mit dem Nahrungsmittel durchschütteln, so können sie ihr Gericht mit einer gleichmäßigen Garung genießen.

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Aicok Heißluftfritteuse 3,5 L - thumbnail Testsiegel: Aicok Heißluftfritteuse 3,5 L, Testnote befriedigend

Platz 4: Aicok Heißluftfritteuse 3,5 L

Die Aicok Heißluftfritteuse lässt sich nicht über ein digitales Display bedienen, sondern nur über zwei Drehknöpfe, die für die Temperatur und den Timer geeignet sind. Dadurch ist insbesondere der Timer nicht so exakt skalierbar wie bei den vergleichbaren Geräten. So besitzt das Gerät auch keine automatischen Programme, sondern nur Angaben für Garzeiten und Gartemperaturen. Die Frittierleistung liegt bei diesem Gerät im Mittelfeld. Bei der Zubereitung von Pommes erhält man beispielsweise einen bunten Mix aus knusprigen, guten und labbrigen Pommes.

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GOURMETmaxx Heißluft-Fritteuse Digital - thumbnail Testsiegel: GOURMETmaxx Heißluft-Fritteuse Digital, Testnote befriedigend

Platz 5: GOURMETmaxx Heißluft-Fritteuse Digital

Die GOURMETmaxx Heißluft-Fritteuse besitzt nur einen vergleichsweise kleinen Garbehälter, wodurch die Menge an Lebensmittel pro Durchgang nur gering ist. Zudem kann die Frittierleistung des Gerätes im Test nicht überzeugen.

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Philips - HD9240/90 Airfryer XL

Testsieger: jetzt Testbericht lesen
  • In der Regel dürfen in eine Heißluftfritteuse weder Öl noch andere Flüssigkeiten hinzugegeben werden.
  • Wir empfehlen, kleinere Zutatenmengen nach halber Zubereitungszeit zu schütteln, um eine ungleichmäßige Zubereitung zu verhindern.
 

Testablauf
Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Frittierleistung
  • Handhabung
  • Bedienfeld
  • Zubehör

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Heißluftfritteusen definiert. In diesen müssen alle Geräte 750 g geriffelte Pommes und 750 g Chicken Wings zubereiten. Können Geräte diese Menge nicht aufnehmen, wird die maximal mögliche Menge verwendet. Zunächst wird der Liefer-, Funktionsumfang und Füllmenge der Geräte geprüft. Als erste Lebensmittel werden Pommes in den Fritteusen zubereitet. Währenddessen wird die benötigte Zeit gestoppt. Anschließend werden die Pommes von Probanden probiert und beurteilt. Dabei wird vor allem auf die Knusprigkeit geachtet. Der Vorgang wird mit den Chicken Wings wiederholt. Die Lautstärke wird im normalen Modus bei 200 Grad ohne Inhalt gemessen. Abschließend werden die Geräte gereinigt und geprüft ob einzelne Teile Spülmaschinenfest sind.

Fritteusen die wir Testen
Unsere Testgeräte in unserer Testküche

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl
Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Die Stiftung Warentest prüfte erst im Januar 2019 Heißluftfritteusen, das Ergebnis ist eher enttäuschend: Von 13 getesteten Geräten bekamen fünf die Note “Befriedigend”, vier “Ausreichend” und weitere vier sogar “Mangelhaft”.

Einen klassischen Testsieger gibt es nicht, mit einer glatten 3,0 schließen der Airfryer HD 9220 von Philips und PC-FR 1147 H von Proficook am besten ab. Das Schlusslicht bilden drei Tefal-Geräte und die Multifry von De´Longhi, die alle mit einer 5,5 benotet wurden. Die Endnote setzt sich aus vier Kriterien zusammen: Zubereitung der Lebensmittel (55%), Handhabung (30%), Sicherheit (10%) und Umwelteigenschaften (5%).

In allen 13 Heißluftfritteusen wurden Pommes, Hähnchenschenkel, Gemüse und Muffins nach Anbieterangaben gegart. In den meisten Fällen waren die Pommes zu labbrig oder ausgetrocknet, nur vier Geräte bereiteten gute Pommes zu. Die Hähnchenschenkel wurden häufig vom integrierten Rührarm zerfleddert, sahen unappetitlich aus und waren nicht knusprig – hier konnte keine Heißluftfritteuse überzeugen. Bei der Tefal Genius wurden die Schenkel im Kern nicht mal auf 70 Grad Celsius erhitzt, dabei können Krankheitserreger überleben. Vier Produkte backten Muffins gut, der Rest fabriziert verbrannte oder keksartige Backware. Bei den meisten Zubereitungsarten wurde festgestellt, dass die Anbieterangaben nicht zum besten Ergebnis führen. Veränderung an Temperatur oder Gardauer brachten ein besseres Resultat.

Für die Handhabung prüften fünf erfahrene Nutzer die intuitive Bedienbarkeit, Füllen und entnehmen der Lebensmittel, Überwachen des Garvorgangs, ablesen des Displays, sowie Reinigung und Aufbewahrung der Geräte. Außerdem wurden Bedienungsanleitung und die Garhinweise der Anbieter bewertet.

In Punkto Sicherheit versagten vier Heißluftfritteusen, da das Gehäuse der Geräte zu heiß wurde. Bei der De´Longhi entstanden Höchsttemperaturen von 97 Grad, bei den Tefal-Modellen bis zu 118 Grad, somit besteht Verbrennungsgefahr.

Für die Umwelteigenschaften wurde der Stromverbrauch beim Garen, Aus- und Standby-Zustand beurteilt. Im Standbymodus brauchte kein Gerät mehr als 0,5 Watt. Des Weiteren wurden Betriebsgeräusche und -gerüche bewertet.

Keines der von Stiftung Warentest geprüften Produkte durchlief unseren Praxistest. Lediglich die Hersteller überschneiden sich, so haben wir ebenfalls Geräte von Philips, Tefal, Princess und GOURMETmaxx getestet. Wobei eine Heißluftfritteuse von Philips auch unser Testsieger ist.

Philips HD9240/90 Airfryer XL
Philips HD9240/90 Airfryer XL

Gesünderes Frittieren mit der Heißluftfritteuse

Pommes Frites, Kartoffelchips, Kürbis, Knoblauchzehen, Chicken Nuggets und Champignons: Frittierte Lebensmittel schmecken einfach lecker. Herkömmliche Fritteusen arbeiten mit Öl, das gilt als fettreich und ungesund. Mit der Heißluftfritteuse sollen die Leckereien vitaminschonend und fettarm zubereitet werden.

Und noch mehr: Die Medien sind voll von Rezepten für Sachertorte, Muffins, Zimtschnecken, Putengeschnetzeltes und andere Gerichte, die man normalerweise nicht mit einer Fritteuse in Verbindung bringen würde. Wir haben für Dich die wichtigsten Informationen zusammengestellt: Lies alles nach, was Du zur Heißluftfritteuse wissen musst.

Heißluftfritteusen gibt es sowohl in kleinen Ausführungen für Privathaushalte als auch in großen Versionen für professionelle Küchen. Optisch sind die meisten Geräte auf den ersten Blick nicht von herkömmlichen Fritteusen zu unterscheiden, ihre Funktionsweise ist jedoch eine ganz andere. Denn die neuartigen Geräte kommen ganz ohne Fett aus. In der Fritteuse sitzen ein Ventilator und ein Ringheißkörper, die im Gerät heim Luft zirkulieren lassen.

In der Regel dürfen in eine Heißluftfritteuse weder Öl noch andere Flüssigkeiten hinzugegeben werden.

Genau genommen frittiert die Fritteuse also nicht, zumindest nicht nach der Definition des Dudens. Der sagt: Frittieren bedeutet, dass etwas in heißem Fett schwimmend gegart wird. Die Speisen werden in der Heißluftfritteuse ohne Öl allein durch die heiße Luft gegart. Damit ist das Gerät nicht nur der Gesundheit zuträglich, sondern auch sicherer und umweltfreundlicher als eine herkömmliche Fritteuse.

Princess XL Heißluftfritteuse
Princess XL Heißluftfritteuse

Du solltest Dir die Heißluftfritteuse wie einen kleinen Umluftbackofen vorstellen. In der Fritteuse zirkuliert heiße Luft, die die Lebensmittel schonend und schnell gart. Da der Innenraum der Geräte kleiner ist als der Backofen, heizt die Fritteuse schneller auf und verbraucht dabei auch noch weniger Energie. Alles, was du im Heißluftofen zubereitest, kannst Du auch in der Heißluftfritteuse machen. Da die Geräte mit Heißluft statt heißem Öl arbeiten, können Sie nicht nur frittieren. Die Heißluftfritteuse kann backen, grillen und schonend garen. Allerdings kann das nicht jedes Gerät: Je nach Hersteller und Modell bringen die Fritteusen mehr oder weniger Funktionen mit.

Wir empfehlen, kleinere Zutatenmengen nach halber Zubereitungszeit zu schütteln, um eine ungleichmäßige Zubereitung zu verhindern.

Interessant ist aber, dass die Fritteuse mehrere andere Küchengeräte ersetzt, wenn Du darin eben nicht nur in Fett frittierst. Durch den kleinen, kompakten Innenraum benötigt die Heißluftfritteuse weniger Zeit zum Aufheizen im Vergleich zum Umluftofen und verbraucht nicht so viel Energie. Der Stromrechnung kommt sie also auch zugute.

Die Unterschiede von Heißluftfritteusen und anderen Fritteusen
Die Unterschiede von Heißluftfritteusen und anderen Fritteusen

Konventionelle Fritteusen arbeiten mit heißem Öl. Ihr Garraum, meist eine große Schüssel, wird mit Fett oder Öl gefüllt. Das Gerät heizt das Öl auf, und die Lebensmittel werden schwimmend in heißem Öl oder Fett gegart. Natürlich kann man das auch in einer Pfanne oder einem Topf tun, aber das spritzt und birgt einige Gefahren. In der konventionellen Fritteuse ist das etwas sicherer, denn die Lebensmittel werden mit einem Sieb in das heiße Öl gelassen, anschließend wird der Deckel verschlossen. Dadurch kann kein heißes Fett austreten. Trotzdem verströmen die Geräte einen intensiven Geruch, die Öldämpfe setzen sich in der Küche auf allen Oberflächen ab.

Bei der Heißluftfritteuse ist das nicht der Fall. Das Gerät arbeitet nur mit heißer Luft und kommt ohne Öl oder Fett aus. Dadurch entstehen die intensiv riechenden und recht penetranten Dämpfe nicht, es setzt sich auch kein Ölfilm auf den Möbeln der Küche ab. Die Fritteuse ist also erstens sicherer (kein spritzendes heißes Fett), zweitens geruchsneutral (kein Fett), drittens sauberer und viertens umweltfreundlicher (insbesondere hinsichtlich Reinigungsmitteln). Denn das benutzte Öl muss bei der herkömmlichen Fritteuse entsorgt werden, hier entfällt das. Da die Fritteuse nur mit Heißluft arbeitet, ist sie ressourcenschonend. Scharfe Reinigungsmittel zum Entfernen von Fettfilmen werden ebenfalls nicht benötigt. Noch ein Vorteil: Die Fritteuse heizt schnell auf, sodass sie weniger Energie verbraucht und bei der Zubereitung der Mahlzeiten Zeit spart.

Es gibt aber auch ein paar Nachteile. Fett ist ein Geschmacksträger. In der Heißluftfritteuse zubereitete Lebensmittel schmecken etwas weniger intensiv, die Aromen der Lebensmittel entfalten sich anders. Das ist nicht unbedingt schlechter, aber für viele Menschen eben doch ungewohnt. Fette werden außerdem vom Körper benötigt, um Energie zu liefern. Viele Fette enthalten essenzielle Fettsäuren, sind Lösungsmittel für fettlösliche Vitamine. Der Körper kann diese Vitamine aus Obst und Gemüse nur bedingt aufnehmen, wenn sich nicht gleichzeitig auch etwas Öl oder Fett im Verdauungstrakt befindet. Fette und Öle gehören also zu den Grundnährstoffen, die der Mensch benötigt. Allerdings sind sie zumindest in großen Mengen trotzdem nicht gesund. Werden Lebensmittel in der Heißluftfritteuse zubereitet, sollten sie mit etwas ÖL versehen werden.

Wer beispielsweise Kürbisspalten frittiert, Pommes Frites zubereitet oder Süßkartoffeln frittiert, kann die Gemüsestücke mit etwas Öl beträufeln oder mit dem Ölsprüher behandeln, bevor sie in die Heißluftfritteuse gegeben werden. Das kommt auch dem Geschmack zugute. Das ist etwas aufwendiger als die Zubereitung in der konventionellen Fritteuse, ist aber aufgrund der geringeren Menge an Fett deutlich besser für die Gesundheit. Übrigens sind tiefgekühlte, vorgefertigte Nahrungsmittel wie beispielsweise Chicken Nuggets, panierte Fischstücke oder Pommes frites oft schon mit Fett behandelt, sodass Du Dir dann doch etwas Arbeit sparst.

Generell können die meisten Lebensmittel in der Heißluftfritteuse gegart werden. Von den verschiedenen Gemüsesorten (ausgenommen Blattgemüse) über Fleisch und Fisch bis hin zu Meeresfrüchten sowie Brot und Kuchen kann alles in Heißluft gegart werden. Muffins, Cupcakes, kleine Kuchen, sogar Brote können im Umluftbackofen zubereitet werden. Das alles funktioniert in der Heißluftfritteuse genauso. Allerdings ist der Garraum kleiner, sodass auch kleinere Mengen umweltschonend und stromsparsam gegart oder gebacken werden können. Blätterteigtaschen, Gratins und Ofenkäse, aber auch Geschnetzeltes und gröbere Fleischstücke lassen sich gut garen. Gemüse behält durch die schonende Zubereitung einen Großteil der Vitamine. Vor allem Pilze können in der Heißluftfritteuse gut zubereitet werden, weil sie sich hier nicht voll Fett saugen.

Tiefkühlhuhn aus der Heißluftfritteuse
Tiefkühlhuhn aus der Heißluftfritteuse

Generell kann die Heißluftfritteuse für alles verwendet werden, was normalerweise im Umluftbackofen gemacht wird. Und zwar nicht nur im privaten Bereich: Die Technik steht auch für gastronomische Betriebe und Begegnungsstätten sowie soziale Einrichtungen zur Verfügung. Allerdings sind die Geräte dort etwas größer als im privaten Bereich, denn in der Regel werden größere Mengen der einzelnen Speisen zubereitet.

Für die Heißluftfritteuse eignen sich alle Arten von Lebensmitteln, die gegart, gebacken oder frittiert werden sollen. Panierte Gemüse- und Fleischstücke, Pommes und Ähnliches wird mit etwas Öl bestäubt oder beträufelt und kann dann wie in einer konventionellen Fritteuse zubereitet werden. Der Geschmack ist etwas anders, weil die Lebensmittel nicht in Öl frittiert wurden und insgesamt weniger Fett enthalten. Was der Gesundheit zugutekommt, geht mit einem etwas ungewohnten Geschmack einher. Diese Lebensmittel kannst du in der Heißluftfritteuse zubereiten:

  • Hähnchen: ganze Hähnchen, Hähnchenteile wie Schenkel, Flügel und Nuggets
  • Putenbrust
  • Schnitzel mit und ohne Panade
  • Fleisch allgemein, insbesondere Steak
  • Bratwurst
  • Fisch allgemein, Fischfilets, panierter Fisch und Fischstäbchen
  • Kartoffeln, auch als Bratkartoffeln
  • alle Arten von Gemüse, auch Mischgemüse wie Ratatouille
  • verschiedene Süßspeisen (beispielsweise Rote Grütze)
  • Pfannengerichte mit Gemüse, mit Fleisch oder beidem
  • Eintöpfe inklusive Chili con Carne
  • Brötchen und Brot, auch Aufbackwaren
  • Pizza, Quiche und andere ähnliche Speisen
  • Muffins und kleine Kuchen
  • Reisgerichte wie beispielsweise Risotto, aber auch Couscous und andere Getreidegerichte
  • Gerichte mit Hackfleisch
  • gebackenes Obst

Wenn im Haushalt eher kleinere Mengen von einzelnen Nahrungsmitteln im Backofen zubereitet werden, kann die Heißluftfritteuse den Backofen nahezu ersetzen. Alles kann man allerdings nicht in der Fritteuse zubereiten: Wer beispielsweise japanische Tempura liebt, muss die in einen kühlen, dünnen Teig gehüllten Gemüse und Meeresfrüchte entweder in Öl vorfrittieren oder tatsächlich eine konventionelle Fritteuse verwenden.

Da die Fritteuse nur mit Heißluft arbeitet, sind die Speisen generell nicht so fetthaltig wie aus der herkömmlichen Fritteuse. Wer sich gesund und fettreduziert ernähren will, profitiert also von dem Gerät: Sogar die eigentlich als Figurkiller bekannten Pommes frites lassen sich in der Heißluftfritteuse fettarm und gesund zubereiten. Ein weiterer Pluspunkt für die Gesundheit ist, dass durch das Garen in der heißen Luft ohne Fett bis zu 30 % mehr Vitamine in den verschiedenen Gemüsen erhalten bleiben, die beim Frittieren in Fett oder Öl verloren gingen. Die Lebensmittel behalten in der heißen Luft außerdem ihre Farbe und schmecken natürlicher. Der leicht ölige Geschmack, der Frittiertem normalerweise anhaftet, fehlt.

Tefal ActiFry 2in1 Heißluft-Fritteuse
Tefal ActiFry 2in1 Heißluft-Fritteuse mit Pommes

Außerdem entstehen in der Heißluftfritteuse keine Acrylamide, die als krebserregend gelten. Das ist ein Vorteil gegenüber der Bratpfanne und konventionellen Fritteusen. Allerdings muss der Fairness halber bemerkt werden, dass viele Hersteller bereits seit einigen Jahren sogenannten Kaltzonenfritteusen im Angebot haben, die das Öl nur auf geringere Temperaturen erhitzen. Auch da entstehen beim Frittieren keine Acrylamide.

Zuerst einmal musst Du auf die Größe achten. Wie viele Pommes in den Garraum passen, ist wichtig: Wenn Du für ein oder zwei Personen kochst, kann die Heißluftfritteuse grundsätzlich den Backofen ersetzen. Wenn Du eine ganze Familie mit mehreren Kindern und Großeltern versorgst, sind die meisten Modelle zu klein. Außerdem haben einige Hersteller Mehrebenen-Fritteusen im Angebot. Du kannst also unten in der Fritteuse Gemüse garen, darüber den Nachtisch zubereiten und auf der obersten Ebene das Fleisch garen, beispielsweise. Bei so einem Modell ist ein transparentes Gehäuse sinnvoll, andernfalls kannst Du die einzelnen Speisen nicht im Blick behalten. Paare und kleine Familien kommen mit einem Fassungsvermögen von 1,5 bis 2 l aus, größere Fritteusen mit bis zu 9 Litern Fassungsvermögen sind eher für größere Familien oder für besondere Anlässe gedacht.

Du solltest außerdem darauf achten, dass Du alle Teile zum Reinigen aus dem Innenraum der Fritteuse nehmen kannst. Denn obwohl Du mit heißer Luft garst, enthalten die Lebensmittel Fett. Das kommt mit den einzelnen Teilen der Fritteuse in Berührung, sodass diese gereinigt werden müssen. Idealerweise sind die Teile spülmaschinenfest.

Für viele Familien ist die Anschaffung auch eine Frage der Kosten. Die Heißluftfritteuse gibt es beim Discounter für deutlich unter 100 Euro. Allerdings ist die Ausstattung dann auch eher mager, es fehlen Funktionen, die Modelle können nicht so viel. Zubehör ist ein weiterer Punkt: Manche Hersteller packen einige Teile dazu, andere nicht. Während die Discounter zweistellige Preise angeben, kosten die Modelle von Philips, De Longhi, Tafel, Klarstein und anderen Anbietern für Elektrokleingeräte deutlich mehr. Mit 150 bis 300 Euro muss man rechnen.

Welche Funktionen sollte die Fritteuse haben? Natürlich sollten sich erst einmal unterschiedliche Temperaturen einstellen lassen. Ob zu der Temperatureinstellung auch noch richtige Programme kommen, ist Geschmacksache. Nett ist beispielsweise die Warmhaltefunktion. Manche Geräte wenden den Inhalt des Garraums selbstständig. In diesem Fall muss man die Fritteuse nicht ständig öffnen, um Pommes und andere Speisen durchzuschütteln oder umzuwälzen. Beim Öffnen verliert die Fritteuse an Temperatur, was wiederum mit höheren Stromkosten und ungleichmäßigen Temperaturen im Innenraum verbunden ist.

Fritteusen gibt es seit einigen Hundert Jahren in der ein oder anderen Form. Denn die Menschen haben bereits früh begonnen, ihre Lebensmittel in heißem Fett oder ÖL zu garen. Der Vorteil liegt darin, dass das Öl nicht nur eine hohe Temperatur erreicht, sondern auch länger diese Temperatur hält. Konventionelle Fritteusen halten ihre Temperatur von 140 bis 190 Grad Celsius. Bei diesen Temperaturen bilden sich aromatische Röststoffe auf den Lebensmitteln, sie entwickeln eine trockene Kruste. Das ist die sogenannte Maillard Reaktion, die man auch beim Braten und beim Grillen von marinierten Fleischstücken über dem Holzkohlefeuer beobachten kann. Für diese Reaktion benötigt man Fett oder Öl, das einen hohen Rauchpunkt aufweisen muss. In Frage kommen Palmkernfett, raffiniertes Erdnussöl und Sonnenblumenöl, aber nicht alle gehärteten Fette eignen sich zum Braten und zum Frittieren.

Im industriellen Bereich werden außerdem Vakuumfritteusen verwendet, die den Effekt noch einmal verstärken. Denn der Wasserdampf der Speisen legt sich bei den Vakuumfritteusen über das heiße Öl oder Fett und verhindert, dass Sauerstoff hineingelangt. Das Fett oxidiert also nicht. Oxidiert Fett, verdirbt es - der typische Geruch von altem Pommesfett ist bekannt. Die ersten Fritteusen, die mit Fett arbeiten, wurden bereits Ende der 1780er Jahre in Frankreich eingesetzt. Zuerst einmal wurden Fischgerichte zubereitet, kurz darauf auch Gemüse. Trotzdem hatte die Fritteuse in den letzten Jahren einen schlechten Ruf, weil sie ein doch sehr fettreiche und wenig gesunde Lebensmittel hervorbringt. Neuerungen wie die Kaltzonenfritteuse einiger Hersteller tragen den gesundheitlichen Bedenken Rechnung und versprechen gesündere Speisen. Ebenso die Heißluftfritteuse.

Die ersten Heißluftfritteusen gab es schon vor einigen Jahren, aber erst seit 2016 bekommt man die Geräte in jedem besser sortierten Elektrofachmarkt und sogar hin und wieder beim Discounter. Im Internet wird bisweilen schon diskutiert, ob die Heißluftfritteuse der neue Thermomix sei. Zweifelsohne liegen die Geräte im Trend, und vermutlich werden die Hersteller in den nächsten Jahren noch einige neue Funktionen einbauen.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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28.11.2018
Was ist die beste Heißluftfritteuse?
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Unser Testsieger ist der Philips HD9240/90 Airfryer XL: Das Gerät wird über ein digitales Display bedient und seine Einzelteile sind leicht in der Spülmaschine zu reinigen. Außerdem sorgt er für ein köstliches Frittiererlebnis. Unser Favorit mit der Testnote 1,8!

Wir haben 5 Heißluftfritteusen getestet und dabei besonders auf die Handhabung und die Frittierleistung geachtet.

Du kannst von Pommes und Co. nicht genug bekommen? Hol dir jetzt den Pommesgenuss ohne schlechtes Gewissen ins Haus! Heißluftfritteusen können Tiefkühlprodukte und andere Lebensmittel fettfrei und unkompliziert erwärmen.

Kommentare

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Harald
15.11.2019
Gibt es irgendwo einen Testbericht zum Philips HD9652/90 Airfryer XXL? Teste selbst privat ein bisschen herum, mich würde aber eure Meinung zu dem Gerät interessieren, da ich überlege, mir diesen anzuschaffen. Da er aber nicht ganz billig ist, wäre es toll, einen Vergleich zu haben. Schmackhafte Grüße, Harald
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AskGeorge.com
18.11.2019
Nein, wir haben nur XL-Variante des Airfryers getestet. Weitere Geräte nehmen wir immer mal wieder in bestehende Tests auf.

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