Entsafter

Entsafter Test 2018

Wer mehr als nur Zitronen oder Orangen zuhause pressen möchte, benötigt unbedingt einen Entsafter. Denn dann lassen sich aus Mangos, Melonen, Ananas und anderen herrlichen Früchten einfach gesunde Säfte herstellen. Unsere Experten haben deshalb Entsafter unter 100 Euro angesehen und ausführlich für Sie getestet.

Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Bosch MES25A0 Entsafter VitaJuice 2 Philips HR1855/00 Entsafter Russell Hobbs 20366-56 Entsafter Desire Monzana Entsafter Aicok Entsafter Wide-Mouth Zentrifugaler Entsafter Aigostar Grape 30JDA - Entsafter

Bosch

MES25A0 Entsafter VitaJuice 2

Philips

HR1855/00 Entsafter

Russell Hobbs

20366-56 Entsafter Desire

Monzana

Entsafter

Aicok

Entsafter Wide-Mouth Zentrifugaler Entsafter

Aigostar

Grape 30JDA - Entsafter
Vorteile
  • Tropfstopp
  • Großer Saftauffangbehälter mit Schaumtrennung
  • Gute Reinigungsbürste
  • Sehr großer Einfüllschacht
  • Sehr Leise
  • Hoher Saftertrag
  • Großes Fassungsvermögen des Saftbehälters
  • Leise
  • Zwei Leistungsstufen
  • Gute Saftqualität
  • Sehr großer Einfüllschacht
  • Tropfstopp
  • Großer Einfüllschacht
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Hoher Saftertrag
  • Kleines Gerät
Nachteile
  • Schwer
  • Nur eine Leistungsstufe
  • Geringer Saftertrag
  • Sehr lockerer Fruchtfleischbehälter
  • Sehr laut
  • Instabil
  • Kleiner Einfüllschacht
  • Geringes Fassungsvermögen des Saftbehälters
  • Geringer Saftertrag
  • Unangenehme Lautstärke
Zusammenfassung

Idealer Entsafter mit sehr gutem Saft, Tropfstoppfunktion, großem Einfüllschaft und perfektem Saftauffangbehälter.

Guter Entsafter mit Pluspunkten hinsichtlich des Saftertrages und des Fassungsvermögens des Saftbehälters.

Gute Saftqualität - Geringer Saftertrag

Lautes Gerät mit Pluspunkten hinsichtlich des großen Einfüllschachtes und des integrierten Tropfstopps.

Ertragreicher Entsafter mit Einschränkungen hinsichtlich des Fassungsvermögen des Saftbehälters und Einfüllschachtes.

Handlicher Entsafter mit wenig Volumen für nur geringe Mengen Saft

Saftqualität Sehr guter Saft, fast ohne Schaum
Etwas Schaumig an der Oberfläche, jedoch sehr flüssig ohne Stückchen.
Sehr flüssig, nur ein bisschen Schaum und keine Stückchen.
Der Saft schaumt etwas, ist aber sehr flüssig
Schaumig und eher Smoothieartig.
Sehr flüssig und besitzt nur wenig Schaum.
Saftertrag 260 ml (++)
300 ml (+++)
230 ml (++)
250 ml (++)
270 ml (+++)
200 ml (+)
Fassungsvermögen Saftbehälter 1,25 l
1,2 l
700 ml
800 ml
500 ml
600 ml
Tropfstopp Ja
Nein
Nein
Ja
Nein
Nein
Einfüllschacht 22 x 7,3 cm
19 x 7,5 cm
22 x 7,5 cm
18 x 7,4 cm
18 x 6,5 cm
12 x 6,6 cm
Reinigungsbürste Ja
Nein
Nein
Ja
Ja
Nein
Höhe 40 cm
40 cm
42,5 cm
40 cm
32 cm
28 cm
Breite 31 cm
25,5 cm
31 cm
32 cm
31 cm
26 cm
Tiefe 18 cm
25,5 cm
21 cm
19 cm
18 cm
17 cm
Gewicht 5 kg
4,2 kg
3,8 kg
3,6 kg
3 kg
3 kg
Leistung in Watt 700 W
700 W
550 W
1100 W
400 W
400 W
Standfestigkeit sehr gut
sehr gut
gut
gut
befriedigend
gut
Lautstärke 1m Entfernung 61 dB
65 dB
76 dB
80 dB
77 dB
76 dB
Leistungsstufen 2
1
2
2
2
2
Handhabung
Lautstärke
Zubehör
Saft
Testnote

1,3

sehr gut

Testbericht
Testnote

1,5

gut

Testbericht
Testnote

2,2

gut

Testbericht
Testnote

2,5

befriedigend

Testbericht
Testnote

2,6

befriedigend

Testbericht
Testnote

2,8

befriedigend

Testbericht

Unser Testsieger

Der Bosch MES25A0 VitaJuice 2 kann ohne schlechtes Gewissen empfohlen werden. Die Saftqualität ist hoch und auch der Ertrag ist akzeptabel. Überzeugend sind der Saftbecher und der Auslaufschutz. Schön ist außerdem, dass Bosch Rezeptideen in der Bedienungsanleitung beigefügt hat, so dass man sich gleich ausprobieren und genießen kann.

Tipps & Tricks

  • Um möglichst viel Saft zu extrahieren, verwenden Sie am besten frische Früchte und Gemüse, die einen hohen Saftgehalt besitzen. Zudem ist es ideal, wenn Sie den Schieber langsam auf die Früchte im Einfüllschacht drücken, denn dann kann die maximale Menge an Saft gewonnen werden.
  • Entsafter sind ungeeignet für die Verarbeitung von faserigen oder sehr harten Früchten und Nahrungsmitteln.
  • Damit Ihr Saft aus dem Entsafter schmecht, suchen Sie sich idealerweise vor dem Kauf der Früchte ein Rezept heraus, denn nicht alle Früchte- und Gemüsesorten schmecken in ihrer Kombination köstlich.
  • Wenn Ihr Entsafter keinen Tropfstopp besitzt, sollten Sie unbedingt einen Behälter unter den Saftausguss platzieren damit kein restlicher Saft aus dem Entsafter auf die Arbeitsfläche o.ä. tropfen kann.

Entsafter - Vitaminbomben kommen aus der Küche

Ob Obst-, Kräuter- oder Gemüsesaft - mit einem Entsafter sind frische, gesunde Drinks garantiert. Notwendige Geräte sind längst nicht nur für den Gastronomieeinsatz verfügbar. Für die heimische Küche gibt es handlich kompakte Kleingeräte, die das Entsaften zum Kinderspiel machen. Wenn auch Sie einen Entsafter für den Hausgebrauch suchen, stehen Sie jedoch vor der Wahl. Derzeit stehen drei verschiedene Gerätetypen zur Auswahl: Dampfentsafter, Saftpressen und Zentrifugenentsafter. 

Entsafter kaufen: Welcher ist für mich geeignet? 

Welcher Entsafter für Sie geeignet ist, hängt individuell von Ihren Bedürfnissen und Vorstellungen im Bezug auf die Anwendung ab. Wenn Sie nur hin und wieder eine Zitrusfrucht entsaften möchten, genügt eine Zitruspresse. Wollen Sie dagegen auch andere Früchte, Gemüse oder Kräuter entsaften, empfiehlt sich die Saftpresse. Zentrifugenentsafter sind eine hervorragende Möglichkeit, um beispielsweise Säfte aus Möhren oder anderen harten Bestandteilen zu kreieren. Besonders empfehlenswert sind allerdings Dampfentsafter. Sie verarbeiten Obst, Gemüse oder Kräuter sehr schonend, wobei der Arbeitsaufwand gering bleibt. Außerdem lassen sich die verschiedenen Varianten individuell verwenden. 

Entsafter-Arten
Verschiedene Entsafter - von uns für Sie getestet
 

- Herkömmliche Saftpressen

Typische Saftpressen kennt jeder. Im Allgemeinen sind sie die am Häufigsten im privaten Haushalt vorkommenden Geräte zur Entsaftung. Sie üben einen mechanischen Druck aus, mit welchem der Saft von den festen Rückständen getrennt wird. Diese Kategorie der Entsafter lässt sich zusätzlich zwischen Zitruspressen und Saftpressen unterscheiden. Dabei gilt zu beachten, dass die Zitruspressen tatsächlich nur Zitrusfrüchte entsaften können. Wenn Sie zusätzlich Gemüse oder Kräuter entsaften möchten, sind Zitruspressen nicht geeignet. In diesem Fall empfehlen sich Saftpressen mit einer oder mit zwei Schnecken. Mithilfe der Schnecken werden zuerst einzelne Stücke des Pressguts, also des Obsts, Gemüses oder der Kräuter, abgebrochen. Anschließend werden die einzelnen Stücke ausgequetscht. Durch ein integriertes Sieb wird der Saft vom Rest des Pressguts getrennt. Der übrig bleibende Rest wird am Ende der Schnecke ausgeworfen. Die Qualität der Säfte ist sehr gut, was unter anderem daran liegt, dass die Drehzahl der Schnecken sehr gering ist. Dadurch gelangt nur wenig Sauerstoff in den Saft. 

- Zentrifugenentsafter

Zentrifugenentsafter empfehlen sich vor allem zum Entsaften von sehr hartem Obst oder Gemüse. Weiche Zutaten wie Blattsalate, Beeren oder auch Gräser lassen sich mit dieser Art von Entsafter nur sehr schwer auspressen. Zentrifugenentsafter haben eine Reibscheibe und ein Sieb. Während des Vorgangs dreht sich die Reibscheibe recht schnell. Das Pressgut wird zerkleinert und durch die Zentrifugalkraft gegen das Sieb geschleudert. Der Saft tritt durch den Schleudervorgang direkt durch den Siebschlitz hindurch. Die Saftausbeute ist bei Zentrifugenentsaftern relativ groß. Allerdings ist die Qualität des Safts im Vergleich zu Säften, die mit einer Saftpresse hergestellt werden, nicht ganz so gut. Die schnellen Umdrehungen sorgen für eine permanente Luftzirkulation, die wiederum sehr viel Sauerstoff in den Saft abgibt. 

- Dampfentsafter

Dampfentsafter eignen sich besonders, wenn mehrere Kilo Obst gleichzeitig zu Saft verarbeitet werden sollen. In den meisten Fällen weist diese Art der Entsafter drei Teile auf. Im unteren Teil befindet sich ein Behälter, der für den Entsaftungsvorgang mit Wasser gefüllt wird. Darüber sitzt ein Auffangbehälter mit einem Trichter. Außerdem besitzt der Auffangbehälter einen Ablauf, an welchem ein Schlauch angeschlossen werden muss. Im Auffangbehälter wird ein Fruchtkorb mit sehr vielen Löchern und einem Deckel eingesetzt. Beim Entsaften muss der untere Behälter vom Entsafter mit Wasser gefüllt werden. Das Wasser muss anschließend über den Herd zum Kochen gebracht werden. Der heiße Wasserdampf steigt nun über den Trichter in den Fruchtkorb auf. Durch die Hitze werden die Pflanzenzellen zum Platzen gebracht. Unter Umständen kann auch Zucker hinzugefügt werden. Sobald die eingesetzten Früchte platzen, fließt der Fruchtsaft in den Auffangbehälter. Beachtet werden muss, dass bei diesem Entsafter unerwünschte Kerne oder auch Stile im Fruchtkorb verbleiben. Sie werden nicht mit verarbeitet. Der Aufwand während des Entsaftens ist sehr gering. Die Säfte lassen sich jederzeit verdünnen und sind im Allgemeinen sehr lange haltbar. Verschiedene Hersteller bieten Entsafter mit Dampf an, welche sich auch individuell, etwa als großer Kochtopf oder zum Dürren von Gemüse eignen. Außerdem gibt es Einsätze für Einkochtöpfe, mittels derer ein Entsaften ebenfalls möglich ist. 

Früchte entsaften - welche Früchte sind besonders geeignet?

Frisch-gepresster-Orangensaft
Frisch gepresste Fruchtsäfte stärken zu jeder Jahreszeit das Immunsystem
 

Abhängig vom Entsafter können prinzipiell alle Früchte und Gemüsesorten, ebenso Kräuter und Gräser, entsaftet werden. Besonders empfehlenswert sind jedoch Früchte, die von Grund auf sehr reich an Saft sind. Orangen, Zitronen oder auch verschiedene Beerenarten. Weintrauben liefern ebenfalls einen gesunden und reichhaltigen Saft. Gleiches gilt für Pflaumen, Äpfel oder Birnen. Nicht zu vernachlässigen ist die Wassermelone, welche fast ausschließlich aus Wasser mit dezent süßem Geschmack besteht. Geschmacklich überzeugen vor allem Erdbeeren, Bananen oder auch Äpfel. Auch exotische Variationen sind möglich, beispielsweise durch das Mischen verschiedener Früchte. Auf diese Weise kommt keine Langeweile auf und es gibt jederzeit genügend Abwechslung. Wenn Sie mit Ihrem Entsafter richtige Vitaminbomben herstellen möchten, sollten Sie unbedingt einmal Papayasaft probieren. Papayas sind sehr reich an Vitamin A, C und E. Außerdem liefern sie wichtige Ballaststoffe und sind darüber hinaus noch recht kalorien- und salzarm. Ebenso ist natürlich der Orangensaft sehr reich an Vitamin C. Er stärkt vor allem das Immunsystem und die Abwehrkräfte. Für Orangensaft würde sich eine einfache Zitruspresse als Entsafter eignen. Schon gewusst? Orangen lassen sich bestens mit Karotten kombinieren. 

Gemüse entsaften - welches Gemüse für den Entsafter?

Verschiedene Gemüsesorten lassen sich ebenso problemlos entsaften wie Obst. Besonders beliebt sind an dieser Stelle Karotten oder Tomaten. Für Karotten empfiehlt sich ein Zentrifugenentsafter oder ein Dampfentsafter, da diese doch sehr fest sind. Für Tomaten eignen sich Saftpressen oder Dampfentsafter. Darüber hinaus lassen sich auch weitere Gemüsearten wie Paprika, Lauch oder Sellerie entsaften. Gurkensaft ist eine weitere Möglichkeit. Mit einem Entsafter können Sie auch Gemüsecocktails herstellen, indem Sie einfach verschiedene Gemüsesorten miteinander kombinieren. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, mithilfe von Kräutern für das gewisse Etwas zu sorgen. Beispielsweise mit Schnittlauch, Petersilie oder Basilikum. Wenn Sie einen Gemüsesaft mit besonders vielen Nährstoffen wünschen, empfiehlt sich Grünkohl. Grünkohl ist in Bezug auf die Nährstoffe kaum zu toppen. Nur 100g des Kohls decken den gesamten Tagesbedarf an Vitamin C, Vitamin A und Vitamin K. Außerdem ist er sehr reich an Beta Karotin und Folsäure. Des Weiteren liefert er jede Menge Mineralstoffe. Zusätzlich gesunde Alternativen wären Brokkoli oder Rosenkohl. Ebenso Fenchel, Spinat oder Feldsalat. Mit einem Entsafter holen Sie alle gesunden Inhaltsstoffe aus dem Gemüse heraus und genießen einen leckeren Saft, den es im Handel nicht zu kaufen gibt. 

Green-Kale-Juice
Frischer, grüner Gemüsesaft - Foto:  © nblxer adobestock
 

Lohnt sich ein Entsafter? - Wie gesund ist Saft wirklich?

Vielleicht fragen Sie sich, ob Saft wirklich gesund ist? Schließlich wird von vielen Seiten immer wieder beteuert, dass dem Saft eine viel zu große Aufmerksamkeit zugeschrieben wird. So sollen Säfte beispielsweise dick machen. Tatsächlich ist es aber so, dass Saft durchaus sehr viele Vitamine und Nährstoffe liefert. Ein Glas zum Frühstück kann jederzeit empfohlen werden. Dies gilt vor allem, wenn der Saft mit einem eigenen Entsafter hergestellt und frei von Zusatzstoffen ist. Dennoch muss bedacht werden, dass Säfte keine dauerhaften Durstlöscher sind. Sie erhalten generell sehr große Mengen Fruchtzucker, der sich von Natur aus auch nicht vermeiden lässt. Andererseits liegt die Betonung zahlreicher Wissenschaftler darauf, dass Saft nicht gleich Saft ist. Saft aus dem Supermarktregal sollte keinesfalls mit frisch gepresstem Saft verglichen werden. Fruchtsäfte, die mit einem Entsafter selbst hergestellt wurden, enthalten in der Regel 100 Prozent Frucht. Sämtliche Vitamine und Nährstoffe bleiben enthalten. Anders sieht es bei Regalware aus. Hier sind meist Zusatzstoffe enthalten. Außerdem weisen sie oftmals einen hohen Verlust der wichtigsten Inhaltsstoffe auf. Ein Entsafter ist somit durchaus lohnenswert, wenn der getrunkene Saft auch wirklich gesund und nährstoffreich sein soll. Etwa für einen perfekten Start in den Tag. 

Smoothie oder Saft - wo sind die Unterschiede und was ist gesünder?

Säfte werden nicht selten mit Smoothies verwechselt. Allerdings gibt es große Unterschiede. Ein Entsafter trennt die Flüssigkeit vollständig von den Fasern der Pflanze. Dabei bleiben die enthaltenen Mineralstoffe, Vitamine und alle anderen Bestandteile erhalten. Sie werden lediglich komprimiert. Man könnte sagen, dass Saft den Körper mehr oder weniger mit wichtigen Vitalstoffen flutet. Dazu gibt es eine Faustregel: "1,6 kg Obst/Gemüse entsprechen dem gleichen Nährwert wie 1 Liter Saft". Vorteilhaft am Saft: Er enthält keinerlei feste Bestandteile, wodurch auch der Verdauungstrakt nachweislich geschont wird. Innerhalb von wenigen Minuten stehen dem Körper alle enthaltenen Stoffe des Safts zur Verfügung. Smoothies beinhalten dagegen auch die Fasern der Pflanzen. Hier bleiben also auch die festen Bestandteile, in zerkleinerter Form, erhalten. Smoothies haben allerdings auch eine sättigende Wirkung, da sie zusätzlich die im Obst oder Gemüse enthaltenen Ballaststoffe liefern. Circa ein Drittel der im Smoothies vorkommenden Energie wird vom Verdauungstrakt genutzt. Und auch die restlichen Vitalstoffe werden im Vergleich zu Saft nur sehr langsam vom Körper aufgenommen. Sie stehen dem Organismus also nicht sofort zur Verfügung. Darüber hinaus haben Smoothies im Vergleich zum Saft nur sehr geringe Vitalstoffkonzentrationen. Aufgrund dessen, dass Smoothies auch sättigend sind, lässt sich nur wenig trinken. Auch die Nahrungsaufnahme wird reduziert. Säfte, die mit einem Entsafter hergestellt wurden, können also durchaus als gesünder im Vergleich zu Smoothies beschrieben werden. Hierzu gibt es auch eine interessante Studie. 

Studie: Bereits 2013 wurde festgestellt, dass Säfte bis zu zwei Mal mehr Nährstoffe haben, als Smoothies. Hierzu wurden zwei vollkommen identische Portionen an frischem Gemüse und Obst verarbeitet. 50g Grünkohl, 60g Sellerie, 100g Karotten, 150g Orangen und 100g Apfel. Eine Portion wurde mit einem Zentrifugenentsafter zu Saft gepresst und die andere mit einem Hochleistungsmix zu einem Smoothie gemixt. Der Saft hatte 142 Prozent mehr Vitamin C, 109 Prozent mehr Beta-Carotin, 73 Prozent mehr Alpha-Carotin und 54 Prozent mehr Kalium als der Smoothie. Durchgeführt wurde diese Untersuchung am Australian Government National Measurement Institute. 

Wie reinigt man einen Entsafter optimal?

Sie haben sich entschieden und möchten einen Entsafter kaufen? Das ist eine hervorragende Entscheidung. Vorab möchten wir Sie jedoch noch über die Reinigungsmöglichkeiten für einen Entsafter informieren. Sobald Sie einen Entsafter genutzt haben, sollten Sie ihn unmittelbar einweichen. Anderenfalls würden die Reste festkleben und sich nur schwer lösen lassen. Bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt sich das Einweichen in einer Spüllauge. Durch das Einweichen ist später auch kein hartnäckiges Schrubben notwendig. Die meisten Entsafter werden mit einer passenden Reinigungsbürste geliefert. Sollte diese jedoch kaputt gehen oder aus sonstigen Gründen nicht vorhanden sein, können Sie auch eine Zahnbürste für die Reinigung nutzen. Mit ihr lassen sich vor allem Siebe und kleinere Reibeflächen hervorragend putzen. Gehen Sie beim Putzen unbedingt vorsichtig vor und üben Sie keinen großen Druck aus. Abtrocknen müssen Sie Ihren Entsafter in der Regel nicht. Die Oberflächen sind zumeist sehr glatt, wodurch eine problemlose Lufttrocknung möglich ist. Andererseits können unschöne Wasserflecken auf den Metallteilen entstehen. Sofern Sie Ihren Entsafter oder zumindest die Metallteile abtrocknen möchten, ist äußerste Vorsicht an den Reibeflächen geboten. Diese sind sehr scharf und können zu unterschiedlichen Verletzungen führen. Tupfen Sie diese lieber vorsichtig ab. 

Hinweis: Warten Sie keinesfalls allzu lange mit der Reinigung von Ihrem Entsafter. Die verschiedenen Rückstände können sehr hartnäckig sein. Achten Sie auch auf kleinere Ecken, in denen sich Tresterreste festsetzen können. Bei unzureichender Reinigung kann es schnell zur Schimmelbildung kommen. Achten Sie auch darauf, dass Sie ausreichend Licht während der Reinigung zur Verfügung haben. Nur so können Sie wirklich alles sehen. Gehen Sie mit Ruhe vor, um Keimen keine Chance zu geben. 

Fazit: Entsafter - ja oder nein?

Stellt sich abschließend die Frage, ob es sich wirklich lohnt, einen Entsafter zu kaufen? Wir sagen eindeutig ja! Selbst hergestellte Säfte sind nicht nur lecker. Sie sind außerdem unglaublich gesund und liefern dem Körper in kürzester Zeit notwendige Vitalstoffe. Frisch gepresste Säfte sind frei von jeglichen Zusatzstoffen, was ihnen einen deutlich Pluspunkt im Vergleich zu Regalprodukten verschafft. Darüber hinaus können Entsafter vielfältige Variationen an Saft ermöglichen. Unterschiedliche Früchte, Gemüsesorten oder Kräuter lassen sich miteinander mischen. Die Möglichkeiten reichen damit weit über typische Handelsprodukte hinaus. Außerdem lassen sich mit einem Entsafter jederzeit Produkte aus dem eigenen Garten oder vom Balkon verarbeiten. Selbst nicht mehr ganz so ansehnliches Obst wird mit einem Entsafter zu einem schmackhaften Produkt.