Elektrische Espressokocher im Test

12/2018

Product Icon
7
Produkte getestet
Hours Icon
80.5
Arbeitsstunden
Reviews Icon
1110
Amazon-Rezensionen analysiert
elektrische Espressokocher

Wir haben gleich 2 Testsieger in dieser Kategorie: Sowohl der elektrische Espressokocher von Rommelsbacher als auch der Cloer 5928 Espresso-Kocher sind hochwertig in der Verarbeitung, leicht zu reinigen und sorgen für ein köstliches Geschmackserlebnis. Unsere Favoriten mit der Testnote 1,4!

Wir haben 7 Espressokocher getestet und dabei besonders auf die Handhabung, Reinigung und das Geschmacksergebnis geachtet.

Beginnst Du deinen Morgen gerne mit einem heißen und kräftigen Espresso, aber eine Espressomaschine ist für deine Küche zu sperrig? Dann ist ein elektrischer Espressokocher genau das Richtige für dich. In nur wenigen Minuten bereitet er den starken Kleinen zu.

Wir testen unabhängig. Askgeorge.com verwendet Affiliate-Links. Bei einem Kauf über einen Link, erhalten wir ggf. eine kleine Provision.

zuletzt aktualisiert: 20.11.2019, 13:38
Testsieger Testsieger
Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Rommelsbacher  Espressokocher elektrisch Edelstahl Unser Testsieger: Cloer 5928 Espresso-Kocher Bialetti Elektrika Testbericht Cilio 273861 Espressokocher  Testbericht Ariete elektrische Espressomaschine Testbericht DeLonghi Alicia Plus Testbericht GOURMETmaxx Elektrischer Espressokocher 6 Tassen Testbericht

Rommelsbacher
Espressokocher elektrisch Edelstahl

Cloer
5928 Espresso-Kocher

Bialetti
Elektrika

Cilio
273861 Espressokocher

Ariete
elektrische Espressomaschine

DeLonghi
Alicia Plus

GOURMETmaxx
Elektrischer Espressokocher 6 Tassen

Vorteile
  • Hochwertiges Design
  • Hochwertiges Design
  • Leises Gerät
  • Klein und Praktisch
  • Hochwertiges Design
  • Sehr leise
  • Schneller Kochvorgang
  • Leises Gerät
  • Leises Gerät
Nachteile
  • Wird sehr heiß
  • Wird sehr heiß
  • Wird sehr heiß
  • Schlechte Dichtung
  • Wassertank reicht nicht für 6 Tassen
  • Wird sehr heiß
  • Oberteil aus Plastik
  • Oberteil aus Plastik
  • Oberteil aus Plastik
Zusammenfassung

Hochwertiges Design, einfache Reinigung und gute Handhabung, aber sehr heiß im Betrieb.

Großer und robuster Espressokocher im hochwertigen Design, der sich jedoch schnell erhitzt.

Praktischer, leiser Espressokocher für Reisen, jedoch mit schlechter Dichtung.

Hochwertig designter Espressokocher, der leider nicht für die angegebenen 6 Tassen ausreicht.

Schneller und leiser Espressokocher mit Warmhaltefunktion und einem Oberteil aus Plastik.

Einfach zu handhaben und schnelles Brühen von bis zu 6 Espressotassen, jedoch knifflige Reinigung.

Einfach zu handhaben, jedoch knifflige Reinigung und billiges Design.

Handhabung
Reinigung
Ergebnis
Design
Abschaltautomatik Nein Nein Nein Nein
Anzahl der Tassen 2-4 3-6 2 6 2-4 3-6 3-6
Fassungsvermögen 250 ml 350ml 150 ml 280 ml 250 ml 300 ml 300 ml
Material Edelstahl, Kunststoff Edelstahlgehäuse, Kunststoffgriff Aluminium Aluminium farbig beschichtet Edelstahl, Kunststoff Edelstahl / Kunststoff Edelstahl, Kunststoff
Sicherheitsventil
Siebeinsatz mit Feder Nein Nein Nein Nein Nein
Warmhaltefunktion Nein Nein Nein Nein
Wasserstandanzeige Nein Nein Nein Nein
Zubereitungsdauer für 2 Tassen 2:45 min für 4 Tassen 4:45 min 3:40 min für 3 Tassen 6:15 für 6 Tassen 5 min 4:50 für 6 Tassen 3:00 für 4 Tassen Für 2 Tassen 2:30 min 4 Tassen Espresso 3:15 min 3:00 bei 3 Tassen 4:45 bei 6 Tassen 4 min für 3 Tassen 4:45 min für 6 Tassen
Qualitätseindruck Sehr gut Sehr gut Gut Hochwertig Gut Gut Befriedigend
Zusatzgarantie keine Angabe 2 Jahre 2 Jahre 5 Jahre Keine Angabe keine Angabe keine Angabe
Lieferumfang Kaffeebehälter, Wasserbehälter, Filtereinsatz, Filtertrichter, Sockel, Bedienungsanleitung Kaffeebehälter, Wasserbehälter, Filtereinsatz, Filtertrichter, Sockel, Bedienungsanleitung Kaffeebehälter, Wasserbehälter, Filtertrichter, Bedienungsanleitung Kaffeebehälter, Wasserbehälter, Filtereinsatz, Filtertrichter, Sockel, Messlöffel, Bedienungsanleitung Kaffeebehälter, Wasserbehälter, Filtereinsatz, Filtertrichter, Sockel, Messlöffel, Bedienungsanleitung Kaffeebehälter, Wasserbehälter, Filtereinsatz, Filtertrichter, Sockel, Bedienungsanleitung Kaffeebehälter, Wasserbehälter, Filtereinsatz, Filtertrichter, Sockel, Bedienungsanleitung
Höhe 20 cm 21,5 cm 19,5 cm 24,5 cm 21,5 cm 24 cm 21,5 cm
Breite 11 cm 13,5 cm 9,5 cm 16 cm 16 cm 12 cm 12,5 cm
Tiefe 11 cm 13,5 cm 9,5 cm 12,5 cm 12,5 cm 19,5 cm 18,5 cm
Anleitungsqualität Gut Gut Gut Gut Gut Gut Gut
Anleitungssprache DE, EN, FR, NL DE, EN, FR, IT, NL, DK, NO, SV, FI, ES, TR, GR IT, DE, EN, FR, ES, PT, DE, EN, FR, IT, NL IT, EN, DE, RU, AR, EL, NL, PT, ES, FR IT, EN, ES, PT, EL, NO, CS, HR, SL, BG, RO, AR, DA, DE, FI, FR, HU, KZ, NL, PL, RU, SK, SV, TR, HU DE, EN, FR, NL
Testsiegel: Rommelsbacher  Espressokocher elektrisch Edelstahl, Testnote 1.45
jetzt Testbericht lesen
Testsiegel: Cloer 5928 Espresso-Kocher, Testnote 1.45
jetzt Testbericht lesen
Testsiegel: Bialetti Elektrika, Testnote 2.15
jetzt Testbericht lesen
Testsiegel: Cilio 273861 Espressokocher , Testnote 2.25
jetzt Testbericht lesen
Testsiegel: Ariete elektrische Espressomaschine, Testnote 2.45
jetzt Testbericht lesen
Testsiegel: DeLonghi Alicia Plus, Testnote 2.45
jetzt Testbericht lesen
Testsiegel: GOURMETmaxx Elektrischer Espressokocher 6 Tassen, Testnote 2.55
jetzt Testbericht lesen
alle Angebote anzeigen alle Angebote anzeigen alle Angebote anzeigen alle Angebote anzeigen alle Angebote anzeigen alle Angebote anzeigen alle Angebote anzeigen

*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten. Verfügbarkeiten erfahren Sie beim jeweiligen Onlineshop. Änderungen der angezeigten Preise seit der letzten Aktualisierung sind möglich.

Getestete Produkte

Platz 1: Rommelsbacher Espressokocher elektrisch Edelstahl

Testsiegel: Rommelsbacher  Espressokocher elektrisch Edelstahl, Testnote sehr gut

Der elektrische Espressokocher der Marke Rommelsbacher bietet ein qualitativ hochwertiges Design, lässt sich dank des Filtertrichters mit Feder einfach reinigen und ermöglicht eine einfache Handhabung. Zu beachten ist, dass die Kanne sehr heiß wird.

jetzt Testbericht lesen
Cloer 5928 Espresso-Kocher - thumbnail Testsiegel: Cloer 5928 Espresso-Kocher, Testnote sehr gut

Platz 2: Cloer 5928 Espresso-Kocher

Der elektrische Espressokocher der Marke Cloer ist einfach in der Handhabung und Reinigung und bietet zudem ein schickes Design. Im Betrieb ist Vorsicht geboten, da die Edelstahlkanne sehr heiß wird.

jetzt Testbericht lesen
Bialetti Elektrika - thumbnail Testsiegel: Bialetti Elektrika, Testnote gut

Platz 3: Bialetti Elektrika

Der elektrische Espressokochers von Bialetti ist besonders praktisch auf Reisen, da er sehr klein ist und über einen integrierten Sockel verfügt. Er ist sehr leise und bereitet knapp 2 Tassen Espresso in einer angemessenen Zeit. Die Dichtung erfüllt nicht die erwünschte Funktion. Zudem benötigt er vergleichsweise länger für die Zubereitung als andere Geräte.

jetzt Testbericht lesen
Cilio 273861 Espressokocher  - thumbnail Testsiegel: Cilio 273861 Espressokocher , Testnote gut

Platz 4: Cilio 273861 Espressokocher

Der elektrische Espressokocher der Marke Cilio ist einfach in der Handhabung und bietet ein schickes Design. Die Reinigung ist ohne Feder und durch das Rausfummeln des Filtereinsatzes etwas schwieriger. In unserem Test reicht die maximale Füllmenge nicht für 6 Tassen aus.

jetzt Testbericht lesen
Ariete elektrische Espressomaschine - thumbnail Testsiegel: Ariete elektrische Espressomaschine, Testnote gut

Platz 5: Ariete elektrische Espressomaschine

Der Espressokocher von Ariete ist einfach zu bedienen und bereitet 2-4 Tassen Espresso in sehr kurzer Zeit zu. Der Espressokocher ist zudem sehr leise und verfügt über eine Warmhaltefunktion. Leider ist das Oberteil aus Plastik und hinterlässt dadurch einen billigen Eindruck. Zudem ist die Reinigung des Filters und des Filtereinsatzes schwierig.

jetzt Testbericht lesen
DeLonghi Alicia Plus - thumbnail Testsiegel: DeLonghi Alicia Plus, Testnote gut

Platz 6: DeLonghi Alicia Plus

Der elektrische Espressokocher der Marke DeLonghi bereitet bis zu 6 Tassen Espresso in 4:45 min und schaltet sich anschließend in die Warmhaltefunktion. Das Oberteil besteht aus Plastik. Da der Filtereinsatz über keine Feder verfügt und der Filtereinsatz mit den Nägeln rausgeholt werden muss, gestaltet sich die Reinigung eher schwierig.

jetzt Testbericht lesen
GOURMETmaxx Elektrischer Espressokocher 6 Tassen - thumbnail Testsiegel: GOURMETmaxx Elektrischer Espressokocher 6 Tassen, Testnote befriedigend

Platz 7: GOURMETmaxx Elektrischer Espressokocher 6 Tassen

Der elektrischen Espressokocher der Marke GOURMETmaxx ist einfach in der Handhabung und brüht bis zu 6 Tassen Espresso. Da der Filtereinsatz über keine Feder verfügt und der Filtereinsatz mit den Nägeln rausgeholt werden muss, gestaltet sich die Reinigung eher schwierig. Das Oberteil aus Plastik hinterlässt einen eher billigen Eindruck.

jetzt Testbericht lesen

Rommelsbacher - Espressokocher elektrisch Edelstahl

Testsieger: jetzt Testbericht lesen

Welche Kaffeesorte?

  • Der Mahlgrad sollte etwas feiner als jener für Filterkaffeezubereitung sein aber nicht so fein wie für eine Siebträger Espressomaschine

  • schmeckt der Kaffee wässrig ist die Mahlung eventuell zu grob, schmeckt der Kaffee bitter könnte der Mahlgrad zu fein sein

  • Sie können Espressopulver aber auch Kaffeepulver verwenden - das hängt von Ihrem Geschmack ab
  • Grundsätzlich wird eine eher kräftigere Kaffeesorte verwendet, denn nur mit Espressobohnen bekommt man den typischen, kräftigen Geschmack hin
  • Die Kaffeestärke lässt sich über die Pulver- und Wassermenge regulieren

Feine Kaffeespezialitäten

  • Einen Espressokocher können Sie auch verwenden um andere Kaffeespezialitäten zuzubereiten, den die meisten davon basieren auf Espresso zum Beispiel:
  • einen leckeren Cappuccino oder
  • einen milden Latte Macchiato,
  • einen Espresso Macchiato
  • oder auch einen Cafe Americano

Was sie noch wissen sollten

  • Perfekter Espresso soll richtig heiß sein, weshalb die Tassen z.B. mit heißem Wasser vorgewärmt werden
  • Die Warmhaltefunktion ist zwar praktisch, jedoch verliert der Espresso schnell sein typisches Aroma
 

Testablauf
Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Handhabung
  • Reinigung
  • Ergebnis
  • Design

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Espressokocher definiert. In diesen muss jedes Gerät, je nach Füllmenge, 2 bis 6 Tassen Espresso in mehreren Durchgängen kochen. Zunächst werden die Handhabung und Qualität der Kocher begutachtet. Geräte, die mit billigen Plastikteilen verarbeitet sind, schneiden im Design schlechter ab. Die Espressokocher werden nach Herstellerangaben vorbereitet und bis zum Filterrand mit befüllt. Sind die Geräte am Kochen, wird die Lautstärke und Temperatur gemessen. Außerdem wird die Zeit gestoppt, die die Geräte für ihre maximale Anzahl an Espresso-Tassen brauchen. Zudem werden die Espressokocher auf Funktionen wie Abschaltautomatik und Warmhalten geprüft. Die fertigen Getränke werden an mehrere Probanden verteilt. Diese prüfen die Qualität der Espressi und beurteilen das Ergebnis. Abschließend werden die Kocher gereinigt.

Wärmebild eines Espressokochers
Wärmebild aus dem Test eines Espressokochers

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl
Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Kaffee-Enthusiasten erleben mit einem Espressokocher den traditionellen Kaffeegenuss seines Ursprungslandes Italien. Bei Liebhabern der italienischen Kaffeekultur darf ein Espressokocher nicht fehlen. Das Handling ist sehr einfach. Es bedarf nur weniger Schritte, bis Du den fertigen Kaffee genießen kannst. Was Du dazu benötigst, wie es geht und was Du sonst noch wissen solltest, erfährst Du in den nachfolgenden Ausführungen.

Espressokocher der Marke Cloer und Espresso
Moderne Espressokocher bestehen häufig aus Edelstahl

Ein Espressokocher, auch als Espressokanne bezeichnet, wird zur klassischen Zubereitung von Kaffee auf dem Kochherd verwendet. Er wurde im Jahre 1933 von dem Italiener Alfonso Bialetti entwickelt und produziert. Seither haben sich diese Geräte in den Küchen von Liebhabern der italienischen Kaffeekunst fest etabliert. Angeboten werden Espressokocher in der klassischen Variante für die Kochherdzubereitung und als elektrisch betriebenes Modell in verschiedenen Formen, Größen und Materialien.

Eines haben aber alle Kaffeekocher gemeinsam, sie haben einen typischen und einfachen Aufbau. Sie bestehen aus fünf Teilen, die da sind:

ein Kannenunterteil mit einem Sicherheitsventil (der sogenannte Kessel) für das benötigte Wasser. Das Überdruckventil sorgt bei eventuell auftretenden Verstopfungen für die Druckregulierung. So kann der Wasserdampf schnell entweichen und Explosionen des Kochers werden vermieden;

  • ein Filtereinsatz für das Kaffeemehl;
  • ein Feinsieb mit Dichtring;
  • ein Kannenoberteil mit Steigrohr;
  • ein meist ergonomisch geformter, hitzebeständiger Griff und
  • ein klappbarer Deckel.

Die elektrischen Modelle sind zusätzlich mit einer Bodenplatte inklusive Heizelement und einem Kabel mit Stecker versehen.

Ansonsten unterscheiden sich die klassischen Herdkannen von den elektrischen Geräten nur in der Energieversorgung und im Funktionsumfang, wie integrierte Heizelemente, Abschaltautomatik, Wasserstandsanzeige und automatische Hitzeregulierung. Viele elektrischen Kocher sind auch auf dem Sockel mit einer um 360 Grad drehbaren Kanne ausgestattet. Doch wie funktioniert ein Espressokocher?

Bevor Du Deinen Kaffee genießen kannst, ist das Gerät auf seinen Einsatz vorzubereiten. Das heißt, bevor Du den Kocher in Betrieb nimmst, muss er mit Wasser und Kaffeemehl bestückt und die Kanne mit dem Kessel gut verschraubt worden sein. Erst jetzt kann mit der Wärmezufuhr begonnen werden, bis das Wasser kocht.

Grundsätzlich wird eine eher kräftigere Kaffeesorte verwendet, denn nur mit Espressobohnen bekommt man den typischen, kräftigen Geschmack hin.

Während des Erhitzens steigt der Wasserdampf von unten her über den Trichter in das Kaffeepulver und durchtränkt es. Dabei werden alle Aromen und Geschmacksstoffe herausgelöst. Der entstandene Kaffee wird nun mit einem Druck von circa 1,5 Bar durch den Filter gepresst und durch das Steigrohr nach oben gedrückt. In die Kanne gelangt der Espresso mit blubbernden Geräuschen durch eine entsprechende Öffnung oberhalb des Rohres.

Sehr wichtig ist es, die Kanne erst von der Wärmequelle zu nehmen, wenn die Extraktion beendet und kein Fauchen mehr zu hören ist. Die elektrischen Modelle basieren auf dem Prinzip eines Wasserkochers und schalten sich automatisch ab. Das Resultat ist ein starker Kaffee, den Du sofort schwarz, aber auch als Kaffee-Milchgetränk genießen kannst.

Wenn Du es am Morgen eilig hast und nicht auf Deinen aromatischen Kaffee verzichten willst, dann ist ein elektrischer Espressokocher unverzichtbar. Er sorgt dafür, dass Du in drei bis vier Minuten Deinen fertigen Kaffee genießen kannst. Das Funktionsprinzip der elektrischen Modelle erinnert an das eines Wasserkochers. Durch das integrierte Heizmodul sind diese Kocher überall dort, wo sich eine Steckdose befindet, flexibel einsetzbar. Ansonsten gleicht der Aufbau eines elektrischen Espressokochers dem der klassischen Herdvariante. Wie wird nun aber der trinkfertige Kaffee zubereitet?

Zunächst musst Du den Kocher auseinander schrauben, den Trichter entnehmen und den Kessel mit Wasser so befüllen, dass das Überdruckventil nicht bedeckt ist. Da die Größe einer Espressokanne in der Anzahl der Tassen angegeben ist, wird angeraten, für die Befüllung des Kessels mit der richtigen Wassermenge eine Espressotasse zu verwenden.

Um einen maximalen Kaffeegenuss erleben zu können, sind die Kaffeebohnen für das benötigte Kaffeemehl erst kurz vor der Zubereitung zu mahlen. Hierbei ist es wichtig, den richtigen Mahlgrad zu verwenden. Er ist auf die Siebgröße des Kochers abzustimmen und sollte dem Mahlgrad entsprechen, der auch für den Handaufguss mit einem Kaffeefilter verwendet wird. In der Regel ist das der etwas gröbere, mittlere Mahlgrad.

Mit dem gemahlenen Kaffeepulver ist der gesamte Filtereinsatz zu befüllen. Dabei solltest Du beachten, dass das Kaffeemehl nicht angedrückt wird. Dies ist sehr wichtig, da sonst das Hochsteigen des Wassers im Kocher möglicherweise verhindert werden könnte. Erst nachdem Sie die Trichterränder durch Abwischen von Kaffeespuren befreit haben, kann die Dichtung aufgesetzt und der Trichter in das Unterteil eingesetzt werden. Nun brauchst Du nur noch das Oberteil mit dem Unterteil zusammensetzen und festschrauben.

Außerdem ist das Gerät mittels Stromstecker mit der Steckdose zu verbinden und einzuschalten. Nun wird das Wasser durch den Espressokocher erhitzt und der Brühvorgang ausgelöst. Wenn die Extraktion beginnt und der Kaffee kontinuierlich in den oberen Teil des Gerätes läuft, ist ein leichtes Blubbern zu hören. Durch den sich aufbauenden Druck wird das Wasser durch das Kaffeepulver gedrückt, löst dort die Aromen und gelangt über das Steigrohr in den oberen Teil der Kanne. Der Kaffee zeigt sich hierbei in einer dunkelbraunen Farbe, wird jedoch immer heller. Auf Crema musst Du jedoch verzichten, da sich der Brühdruck der elektrischen Espressokocher nur auf eineinhalb Bar beläuft. Hierfür werden neun bar benötigt.

Wenn das Blubbergeräusch nicht mehr zu hören ist, ist der Brühvorgang beendet und das Gerät schaltet sich automatisch ab. Einige Espressokocher der elektrischen Variante geben sogar einen Signalton ab, wenn der Kaffee fertig ist. Die Abschaltautomatik reagiert auch, wenn der Druck zu hoch wird oder wenn es andere Probleme mit dem Gerät gibt.

Nun steht dem Eingießen und Genießen des fertigen Kaffees bei einer bevorzugten Trinktemperatur von circa 86 Grad nichts mehr im Wege. Es sind nur noch die möglichst dickwandigen Tassen mit Kaffee zu füllen. Dickwandige Tassen halten den Kaffee länger warm. Doch zuvor sollte der Kaffee im Kocher kurz umgerührt werden. Damit wird gewährleistet, dass der Kaffee in allen Portionen den gleichen Geschmack und die gleiche Stärke hat. Du kannst aber auch das Getränk in kleinen Mengen auf die entsprechenden Tassen verteilen.

Du benötigst für die Zubereitungsmethode mit dem klassischen, traditionellen Kocher nur frisch gemahlenen Kaffee, eine Herdplatte und etwas Zeit. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Elektroherd, einen Herd mit Ceranfeld oder einen Gasherd handelt. Sie eignen sich alle. Eine Ausnahme bildet der Induktionsherd. Er darf nur verwendet werden, wenn für die Herstellung des Espressokochers ferromagnetischer Stahl verwendet wurde. Ob dies so ist, kannst Du mithilfe eines Magneten, den Du an den Boden hältst, feststellen. Bleibt der Magnet am Boden des Gerätes haften, kann der Kocher auch auf dem Induktionsherd Platz nehmen. Doch welche Schritte sind im Einzelnen bei der Kaffeezubereitung mit den traditionellen Espressokochern erforderlich und was musst Du dafür tun?

Wie bei den elektrischen Espressokochern ist der erste Schritt das Auseinanderschrauben und das Entnehmen des Trichters. Danach wird der Kessel bis Unterkante Überdruckventil mit Wasser befüllt. Vorteilhaft ist auch, den Kessel mit Warmwasser zu befüllen. Dieses verhindert ein zu starkes Erhitzen des Kannenunterteils und somit das Verbrennen des Kaffeemehles. Außerdem wird der Geschmack nicht negativ beeinflusst. Ist das einzufüllende Wasser jedoch schon im Vorfeld zu heiß, kann es passieren, dass der Brühvorgang zu schnell vonstattengeht. Dadurch wird der Kaffee zu heiß und schmeckt bitter.

Um einen besonders aromatischen Kaffee zu erhalten, solltest Du frisch gemahlenes Kaffeemehl verwenden.

Der Mahlgrad sollte etwas feiner als jener für Filterkaffeezubereitung sein aber nicht so fein wie für eine Siebträger Espressomaschine.

Dazu kannst Du einen Mörser, eine handbetriebene Kaffeemühle oder eine elektrische Kaffeemühle mit verschiedenen Mahlgraden verwenden. Das frisch gemahlene Kaffeepulver ist dann in den vorgesehenen Aufsatz (Trichter) locker einzufüllen und nicht zu drücken. Dabei ist zu beachten, dass Dir genügend Pulver zur Verfügung steht, um den Trichter vollständig füllen zu können. Nur so wird nach dem Brühvorgang ein aromatischer Geschmack erreicht.

Nachdem dies geschehen ist, ist der Deckel zu verschließen und der Espressokocher kann auf den Herd gestellt werden. Unter Einwirkung von großer Hitze wird das Wasser im Kessel zum Kochen gebracht und der Brühvorgang ausgelöst. Dies ist an dem Blubbergeräusch, das für die traditionelle Zubereitungsmethode charakteristisch ist, erkennbar. Jetzt solltest Du die Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren. Analog den elektrischen Espressokochern wird auch bei der klassischen Kochervariante ein Druck aufgebaut, das Wasser durch das Kaffeemehl gedrückt und über das Steigrohr in das Oberteil (Kanne) des Kochers geleitet.

Wenn Du ein „Fauchen“ des Gerätes vernehmen kannst, ist das Wasser völlig aufgestiegen. Jetzt kannst Du den Kocher vom Herd nehmen und unter kaltem Wasser abkühlen. Der Brühvorgang ist damit beendet. Die Zubereitungsdauer eines Kaffees mit der klassischen Espressokanne beläuft sich auf circa sechs bis sieben Minuten.

Schmeckt der Kaffee wässrig ist die Mahlung eventuell zu grob, schmeckt der Kaffee bitter könnte der Mahlgrad zu fein sein.

Espresso mit Cantuccini
Das Zubereitungsverfahren führt zu einem sehr konzentrierten Kaffee mit dichter, nussbrauner Schaumschicht, der so genannten „Crema„

Für einen Espresso, auch als „kleiner Schwarzer“ bekannt, wird gegenüber dem klassischen Filterkaffee Kaffeepulver aus Espressobohnen hergestellt. Diese Bohnen werden länger und dunkler geröstet als Kaffeebohnen für den Filterkaffee. Dadurch verlieren die Bohnen mehr Kaffeesäure. Dies führt dazu, dass während des Brühvorganges verhindert wird, dass die Säuren aus dem Kaffeepulver schnell gelöst werden. Außerdem ist der Koffeingehalt des Kaffeemehles niedriger als das normale Filterkaffeepulver. Da aber gegenüber dem Filterkaffee bei der Zubereitung eines Espressos weniger Wasser verwendet wird, ist der Koffeingehalt eines Espressos höher als der eines Filterkaffees. Auch der Mahlgrad des Kaffeepulvers für die Zubereitung eines Espressos (mittlerer Mahlgrad) unterscheidet sich vom Filterkaffee. Die Extraktion erfolgt in Espressomaschinen nach einem streng standardisierten Brühverfahren in 25 bis 30 Sekunden. Dabei beträgt der Brühdruck sechs bis neun Bar. Die Wassertemperatur liegt bei 90 bis 96 Grad Celsius. Der Geschmack ist sehr aromatisch und intensiv. Außerdem weist er eine Crema auf. Serviert wird der Espresso in kleinen Tassen.

Auch bei der Zubereitung eines klassischen Filterkaffees sollten die Bohnen oder das fertige Filterkaffeepulver eine ausgezeichnete Qualität haben. Die Zubereitung eines Filterkaffees erfolgt nach keinem standardisierten Brühverfahren. Außerdem unterscheiden sich der Espresso und der Filterkaffee im Mahlgrad. Die Kaffeebohnen für einen Filterkaffee werden wesentlich gröber gemahlen. Zur Zubereitung eines Kaffees wird das Kaffeepulver in einen Papierfilter gegeben, der zuvor durchgespült wurde. Nach und nach wird nun das Kaffeemehl im Filter mit Wasser einer Temperatur von 88 bis 96 Grad Celsius aufgebrüht. Dieses Verfahren ist auch als „Pour Over“-Verfahren bekannt. Es ist aber auch möglich, das Kaffeemehl in ein Gefäß, beispielsweise French Press, zu geben, mit heißem Wasser aufzufüllen und umzurühren.
Nachdem der Kaffee mehrere Minuten zum Ziehen stehen gelassen wurde, kannst Du ihn genießen. Bei diesem Verfahren handelt es sich um das „Full Immersion“-Verfahren. Überwiegend wird jedoch zur Zubereitung eines Filterkaffees die Kaffeemaschine benutzt. Eingeschenkt wird der Filterkaffee in klassischen Kaffeetassen.

Ein Milchaufschäumer als sinnvolle Ergänzung

Wer seinen Espresso so richtig genießen will, ergänzt ihn mit leckerem Milchschaum. Zum Aufschäumen von Milch eignen sich unserer Meinung nach am besten Milchaufschäumer mit Induktion. Welche Modelle die besten sind, erfährst Du in unserem großen Milchaufschäumer Test.

Neben dem klassischen Espresso und Filterkaffee gibt es noch viele Arten an Heißgetränken, die auf Basis von Kaffee oder Espresso zubereitet werden. Einige Kaffeespezialitäten und ihre Zubereitung werden Ihnen nachstehend vorgestellt.

Cappuccino – der milde, cremige Genuss

Der aus Italien stammende Cappuccino gehört, wie der Espresso auch, zu den Klassikern. Er besteht aus je einem gleich großen Teil Espresso, erhitzte Milch und Milchschaum. Für die Zubereitung eines Cappuccino wird erst einmal ein Espresso hergestellt. Dieser wird dann in eine circa 120 Milliliter fassende Tasse gegeben und mit heißer Milch sowie Milchschaum aufgefüllt. Um einen samtigen, dichten und cremigen Milchschaum zu erhalten, ist heiße frische Vollmilch mit einem hören Fettgehalt aufzuschäumen. Abschließend kannst Du den Cappuccino über der Crema je nach Wunsch mit Schokostreuseln oder Kakao garnieren. Er kann auch nach Geschmack individuell gesüßt werden.

Latte Macchiato – die „befleckte Milch“ für Genießer

Auch der Latte Macchiato, übersetzt „befleckte Milch“, hat seinen Ursprung in Italien. Bei dieser Kaffeespezialität kommen 150 bis 200 Milliliter Milch beziehungsweise Milchschaum auf 30 Milliliter Espresso. Zunächst wird die erhitzte Milch in ein hohes Glas gefüllt und der Espresso dazugegeben. Nun füllst Du den Milchschaum bis zum Glasrand auf. Da der Milchschaum leichter ist als der Espresso und die Milch, entsteht die typische Latte Macchiato-Schichtung. Serviert wird diese Kaffeespezialität entweder mit einem langen Löffel oder mit einem Strohhalm. Mit einem Strohhalm kannst Du jede Schicht für sich genießen, da sie sich beim Trinken nicht miteinander vermischen. Nach Belieben kann der Latte Macchiato mit Zucker gesüßt werden.

Milchkaffee – die Kaffeespezialität aus dem Süden Europas

Milchkaffee ist in vielen Ländern sehr beliebt. In Italien ist er als Caffè Latte, in Frankreich als Café au Lait und in Spanien als Café con Leche bekannt. Wenn Du in Portugal einen Galão oder Meia de Leite bestellst, erhälst Du ebenfalls einen Milchkaffee. All diese Variationen werden in den einzelnen Ländern unterschiedlich interpretiert.

Ein Milchkaffee wird in Deutschland aus Filterkaffee und warmer Milch im Verhältnis 50:50 zubereitet. Der frisch gebrühte Kaffee wird in eine große Tasse oder Schale gegeben und mit heißer Milch aufgefüllt. Er wird aber auch gelegentlich mit Milchschaum serviert.

Der in Frankreich als „Cafè au Lait“ bekannte Milchkaffee wird analog der deutschen Variante zubereitet. Das heißt, auch für den Café au Lait werden Filterkaffee und Milch beziehungsweise Milchschaum in einer Mischung von 50:50 verwendet. Er gehört zu einem französischen Frühstück dazu und wird traditionell in einer sogenannten Bol, das ist eine große Tasse ohne Henkel, serviert.

Für einen italienischen Milchkaffee, einem Caffè Latte, wird anstelle von Filterkaffee ein normaler oder doppelter Espresso mit Milch aufgefüllt. Hierbei variiert das Mischungsverhältnis. Auf Milchschaum wird generell verzichtet. Je nach Jahreszeit genießen die Italiener den Milchkaffee entweder mit warmer oder kalter Milch.

Auch in Spanien wird der Milchkaffee mit dem Namen „Café con Leche“ zubereitet. Die Zubereitung des Getränkes ist ähnlich wie die der Italiener. Für den Café con Leche wird ebenfalls Espresso verwendet. Allerdings ergänzen die Spanier die Milch durch Milchschaum. Dies verleiht der Kaffeespezialität eine französische Komponente.

In Portugal besteht der Milchkaffee namens Galão, ähnlich wie der italienische Caffé Latte, aus einem mit heißer Milch gestreckten Espresso. Angerichtet wird er aber wie der Latte Macchiato in einem Glas. Wenn Sie in Portugal einen Meia de Leite genießen möchten, dann erhalten Sie die portugiesische Interpretation des französischen Café au Laits. Der Meia de Leite wird jedoch aus 50 Prozent Espresso Lungo und 50 Prozent Milch zubereitet.

Mokka oder Türkischer Kaffee – die älteste Kaffeespezialität der Welt

Der aus der Türkei stammende Mokka oder Türkische Kaffee ist nicht nur die älteste Kaffeespezialität weltweit, sondern er ist auch von der UNESCO zum Kulturerbe ernannt worden. Er ist nicht nur in den arabischen Regionen ein Hochgenuss. Auch in Deutschland erfreut er sich großer Beliebtheit. Um diese Kaffeespezialität zuzubereiten, wird ein langstieliges Kännchen, feines Kaffeemehl und Wasser benötigt. Das Kaffeepulver wird mit dem Wasser in dem Kännchen meist zweimal aufgekocht. Ist der erste Kochvorgang beendet, wird der entstandene Schaum löffelweise in die mit heißem Wasser ausgespülten Tassen verbracht. Danach wird das Getränk ein zweites Mal aufgekocht und der Kaffee samt Kaffeepulver in die Tassen gefüllt. Nun muss der Kaffee so lange ziehen, bis sich die Kaffeepartikel abgesetzt haben. Dieser Vorgang lässt sich beschleunigen, wenn Du ein paar Tropfen eiskaltes Wasser hinzugibst. Eine orientalische Note verleihst Du dem Mokka, wenn Du ihm eine Prise Kardamom, Nelken oder Zimt hinzufügst.

Der perfekte Latte Macchiato mit einem Milchaufschäumer


Wer seinen Kaffee richtig genießen möchte, ergänzt ihn mit leckerem Milchschaum. Zum Aufschäumen von Milch eignen sich unserer Meinung nach am besten Milchaufschäumer mit Induktion. Welche Modelle die besten sind, erfährst Du in unserem großen Milchaufschäumer Test.

Wenn Du gewillt bist, dir einen Espressokocher anzuschaffen, solltest Du
vor dem Kauf einige Kriterien beachten. Nur so kannst Du das bestmögliche Ergebnis erreichen. So solltest Du vorab wissen:

  • ob die Energiezufuhr klassisch auf der Herdplatte oder über Stromanschluss erfolgen soll. Geräte mit Stromanschluss sind flexibel einsetzbar;
  • die Art des zu verwendenden Herdes, Elektro-, Induktions-, Keramik- oder Gasherd, Cerankochfelder;
  • das Herstellungsmaterial des Espressokochers, Aluminium oder Edelstahl. Aluminium ist günstig, kann aber den Geschmack beeinflussen. Edelstahl ist zwar etwas teuerer, ist jedoch geschmacksneutral;
  • das Fassungsvermögen der Kanne (Tassenangabe);
  • die Kanne sollte abnehmbar sein und sich leicht reinigen lassen (spülmaschinenfest);
  • ob Crema gewünscht wird (Brühdruck neun bar). Dies erreichen klassische Espressokocher nicht. Mit ihnen erhälst Du einen starken Kaffee, der einen höheren Koffeingehalt aufweist als ein Filterkaffee;
  • für die Sicherheit beim Handling mit der Kanne ist auch wichtig, dass sie über einen ergonomischen, wärmeisolierten Griff und ein Sicherheitsventil verfügt;
  • die Standfestigkeit des Gerätes ist aus Sicherheitsgründen ebenfalls sehr wichtig;
  • auch ein Tropfschutz zur Vermeidung von Verbrühungen ist von Vorteil;
  • außerdem solltest Du dich über die Form und das Design schon vor dem Kauf Gedanken machen und
  • natürlich spielt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis eine Rolle.


Wenn Du all diese Kriterien beim Kauf berücksichtigst, wirst Du viel Freude an Deinem Espressokocher haben.

  • Vor der Benutzung einer elektrischen Espressokanne ist darauf zu achten, dass sie fest verschlossen ist.
  • Der Kessel (Unterteil) des Kochers darf nur bis unter das Sicherheitsventil befüllt werden. Es könnte sonst verkalken.
  • Nur wenn sich Wasser im Unterteil befindet, darf der Espressokocher betrieben werden.
  • Auf keinen Fall darf der elektrisch betriebene Kocher mit Milch befüllt werden.

Espressokocher - Reinigung

Auch Espressokocher sind nach Gebrauch zu reinigen. Angeraten wird die Reinigung per Hand. Einige Teile sind aber auch spülmaschinengeeignet. Elektrische Kocher sollten jedoch nie mit dem Geschirrspüler gereinigt werden. Bevor Du mit der Reinigung beginnst, musst Du den Kocher auseinander schrauben und das Kaffeepulver durch leichtes Klopfen aus dem Filter entfernen. Auf keinen Fall solltest Du spitze Gegenstände verwenden, da sonst unschöne Kratzer auf der Oberfläche entstehen könnten.
Anschließend gibst Du die einzelnen Teile in warmes Wasser ohne Zugabe von Spülmittel. Spülmittel würde den Geschmack des Kaffees negativ beeinträchtigen. Mithilfe eines Schwammes oder Tuches ist die Reinigung der Geräteteile schnell getan. Nachdem Du die einzelnen Teile mit einem Geschirrtuch abgetrocknet und wieder zusammengesetzt hast, steht dem nächsten Einsatz nichts mehr im Wege.

Mit einem Espressokocher kannst Du in Deinem Zuhause den „kleinen starken Italiener“ schnell und einfach zubereiten. Es wird zwischen den traditionellen und elektrischen Modellen unterschieden. Espressokocher sind meist aus Aluminium oder Edelstahl gefertigt. Sie bestehen aus Unterteil (Kessel), Trichter mit Feinsieb und Kanne. Bei der traditionellen Zubereitung wird eine Herdplatte als Energiezufuhr genutzt. Der elektrische Kocher benötigt nur eine Steckdose und ist dadurch flexibel einsetzbar. Außerdem verfügt diese Variante über zusätzliche Funktionen. Die Bedienung der Geräte ist sehr einfach. Je nachdem, für welchen Espressokocher Du dich entscheidest, der zubereitete Kaffee ist auf jeden Fall ein Genuss.

Wenn Du auch zu den Liebhabern einer kleinen Portion intensiven Kaffees gehörst, dann solltest Du dir einen Espressokocher nach Hause holen. Du wirst auf die schönen Momente mit Deinem „kleinen köstlichen Italiener“ nicht mehr verzichten wollen.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

Bewerte diesen Test

Fragen

Avatar
20.12.2018
Was ist der beste Espressokocher?
Avatar
AskGeorge.com

Wir haben gleich 2 Testsieger in dieser Kategorie: Sowohl der elektrische Espressokocher von Rommelsbacher als auch der Cloer 5928 Espresso-Kocher sind hochwertig in der Verarbeitung, leicht zu reinigen und sorgen für ein köstliches Geschmackserlebnis. Unsere Favoriten mit der Testnote 1,4!

Wir haben 7 Espressokocher getestet und dabei besonders auf die Handhabung, Reinigung und das Geschmacksergebnis geachtet.

Beginnst Du deinen Morgen gerne mit einem heißen und kräftigen Espresso, aber eine Espressomaschine ist für deine Küche zu sperrig? Dann ist ein elektrischer Espressokocher genau das Richtige für dich. In nur wenigen Minuten bereitet er den starken Kleinen zu.

Kommentare

Avatar
18.10.2019
Kleiner Tipp: Heißes Wasser in den Espressokocher füllen, dann wird er nicht so bitter.

Frage stellen oder kommentieren

E-Mail-Adresse und Name sind optional

Abschicken