Was darf in einer Studenten-WG auf keinen Fall fehlen?

Die ersten Blätter fallen, die Thermometeranzeige gleich mit und an vielen deutschen Unis steht das Wintersemester vor der Tür. Im Gepäck hat es ein Rudel aufgeregte Erstis und vor allem viel Organisationsbedarf: Es werden Studienorte gewechselt, Wohnungen gesucht und neue WGs gegründet. Für viele Studienanfänger bedeutet das, zum ersten Mal einen eigenen Haushalt auf die Beine zu stellen und das komfortable Zuhause mit Mamas Kochkünsten zu verlassen. Damit ihr die neue Freiheit nicht gleich mit ungesunder Ernährung inklusive Tiefkühlpizza, Mikrowellengerichten und Dosensuppen beginnt, gibt es einige unverzichtbare Gegenstände, die in eurer neuen Wohngemeinschaft auf keinen Fall fehlen dürfen!

Studenten-WG
Was darf in einer Studenten-WG auf keinen Fall fehlen? Foto: @ contrastwerkstatt adobe stock

Wasserkocher

Wasserkocher
Ein MUSS für jede Studenten-WG: der Wasserkocher. Foto: @ temp2media

Wahrscheinlich reicht dein Budget erst einmal nicht für den stylischen Kaffeevollautomaten, der dir den Morgen mit einem Cappuccino aus frisch gemahlenen Bohnen mit aufgeschäumtem Milchhäubchen versüßt. Kein Problem: Mit Instant-Kaffee, aufgegossen mit heißem Wasser, bekommst du einen genauso effektiven Muntermacher, den du dir nach Belieben mit Milch und Zucker verfeinern kannst. Das kochende Wasser dafür serviert dir im Handumdrehen ein guter Wasserkocher, der gar nicht mal teuer sein muss. Achte auf ein nicht zu kleines Fassungsvermögen (sonst ist das heiße Wasser schon komplett in der Teekanne des Mitbewohners verschwunden, wenn du aus der Dusche steigst) und eine möglichst kurze Aufheizzeit. Damit sind Kaffee, Tee, Wärmflaschen und ab und zu die Nudelsuppe im Becher ruckzuck zubereitet.

Thermo-Becher

In jeder Pause extra Kohle für einen Papp- oder Plastikbecher ausgeben, wenn du dir im Coffeeshop an der Ecke einen Koffeinkick holst? Das geht cleverer! Investier am besten gleich im ersten Semester ein paar Euro mehr in einen guten Thermo-Becher, der sicher schließt und am besten in der Spülmaschine (wenn deine WG-Küche mit einer solchen gesegnet ist) gereinigt werden kann. Darin kannst du dir den Kaffee für die erste Vorlesung von zuhause mitnehmen und ihn im Laufe des Tages entweder in der Mensa oder in einem Café mit einer frischen Portion auffüllen lassen. So schonst du nicht nur die Umwelt, sondern viele Coffeeshops geben sogar etwas Rabatt, wenn man einen eigenen Becher mitbringt.

Sandwich-Maker

Seien wir mal ehrlich: Erstaunlich viele Dinge im Leben werden viel besser, wenn man sie mit Käse überbackt! Das labberige Pausenbrot von gestern, die etwas fade geratene Gemüsepfanne, die blöde erste Nebenkostenabrechnung - Käse drüber und du hast ein Problem weniger. Ein echter Zauberer in puncto Resteverwertung unter Käseeinsatz ist der Sandwich-Maker. Die restlichen Wurstscheiben aus der angebrochenen Packung, die Saucenreste der zu Ende gehenden Grillsaison und alles, was dir sonst noch schmeckt und weg muss - drauf auf die Toastscheibe, Käse drüber, toasten, lecker! Ob heiß oder schon abgekühlt, die getoasteten Sandwiches sind ein beliebtes Partyfutter und auch als Snack für unterwegs super geeignet. Die verbackenen Ränder verhindern, dass der Belag herausläuft oder verschmiert. Macht auch echt was her, wenn die Party-Bekanntschaft plötzlich zum Frühstück bleibt und du Eindruck schinden möchtest: Bestreich Toastscheiben mit Nutella, toaste sie im Sandwich-Maker und voilá, kannst du eine knusprige Stärkung servieren.

Gute Küchenmesser

Zugegeben, auch mit den aussortierten Messern der Verwandtschaft, die schon ein paar Jahre in Benutzung waren, wirst du deine Zutaten irgendwie zerkleinert bekommen. Wie viel Mühe das aber macht und wie gequetscht und zerdrückt das Gemüse hinterher aussieht, steht auf einem anderen Blatt. Legt zusammen und gönnt euch bei der Küchenausstattung ein Set hochwertiger, scharfer Küchenmesser! Es muss ja nicht gleich der handgeschmiedete japanische Damaszenerstahl sein, ein guter Messerblock aus dem Kaufhaus tut es auch. Wenn ihr sie dann noch regelmäßig nachschärft und pfleglich behandelt, könnt ihr auch das Belohnungssteak zur bestandenen Abschlussprüfung noch damit zerteilen!

Großer Kochtopf

Der große Vorteil an einem Haushalt mit mehreren Mitbewohnern ist, dass man sich viele Kosten teilen kann. Neben der Miete und Nebenkosten, dem Internetzugang und dem Netflix-Account sind auch Lebensmittel oft viel günstiger, wenn man sie gemeinsam einkauft. Bei Großpackungen wird der Preis pro Portion oder Stück meist proportional kleiner. Vereinbart doch einfach einige Tage pro Woche, an denen ihr gemeinsam oder abwechselnd füreinander kocht! Dafür braucht ihr natürlich einen großen Topf, in den genug Pasta, Chili oder Suppe für alle passt. Wenn dann noch etwas übrig bleibt, könnt ihr es in kleinen Portionen einfrieren und habt eine fertige Mahlzeit parat, wenn es mal schnell gehen muss.

Aufbewahrungsbehälter

Vielleicht hast du dich schon häufiger über die Tuppersammlung deiner Mutter lustig gemacht, doch spätestens bei dem Anblick der Buffetreste eurer ersten WG-Party wirst du dir eine Auswahl der handlichen Behälter wünschen! Schließlich haben all die leckeren Sachen auch ordentlich Geld gekostet und ergeben so einige schmackhafte Mahlzeiten, wenn ihr sie haltbar machen könnt. Mit Ausbewahrungsdosen, die am besten für das Gefrierfach und auch die Mikrowelle geeignet sein sollten, lassen sich die Köstlichkeiten in einzelnen Portionen einfrieren oder gleich am nächsten Tag mit in die Uni nehmen. Und stell dir nur die strahlenden Augen deiner Mama vor, wenn du beim nächsten Besuch in der Heimat deine eigenen Transportbehälter zückst, um die Reste ihrer liebevoll gekochten Hausmannskost einzupacken!