Im Kurztest: Die Infrarot Kochplatte von Rosenstein & Söhne

10.06.2020

Deinem Lieblingsessen noch schneller eingeheizt

Testsiegel Kochplatte
Unterwegs noch in Ordnung, für die Küche mit Abstrichen geeignet.

Wir haben für Dich die Infrarot Kochplatte von Rosenstein & Söhne getestet. Wie schneidet ihre Sicherheit ab? Ist die Menüführung benutzerfreundlich? Und wie angenehm ist ihre Handhabung? Diese und noch weitere Fragen haben wir uns gestellt und sind dem Ganzen nachgegangen.

Überblick und Verpackung

Die Rosenstein & Söhne - Infrarot Kochplatte wird von Styropor gepolstert und ist in einem Karton verpackt.

Im Lieferumfang befindet sich die Infrarot Kochplatte mit 2 Kochfeldern mit unterschiedlicher Wattzahl, sowie eine Bedienungsanleitung.

Funktionen

Auf zwei Kochplatten kann man gleichzeitig kochen - links bis 1800 W und rechts bis 1000 W. Per Drehregler kann man stufenlos die Temperatur verstellen. Das Gerät ist nicht mit Zahlen versehen, sondern lediglich mit dicker werdenden Balken, je höher man die Temperatur stellt. Eine kleine Kontrollleuchte zeigt neben dem Drehregler an, ob die Platte geheizt wird oder nicht.

Die Platten werden geheizt, auch ohne, dass ein Topf auf der Platte steht. Da es sich um ein Infrarot Kochfeld, bzw. ein Ceranfeld handelt, werden die Temperaturen sehr heiß auf dem Kochfeld und es kann bei Berührung zu Verbrennungen kommen.

Die Leistung der linken Platte
Die Leistung der linken Platte

Die Leistung der rechten Platte
Die Leistung der rechten Platte

Misst man die maximalen Stufen mit einem Leistungsmessgerät, so ist erkennbar, dass weniger Leistung genutzt wird, als angegeben. Mit 1760 W auf der linken Platte und 950 W auf der rechten Platte ist die Differenz aber sehr gering.

Auffällig ist, dass die Leistung im Wechsel sinkt und steigt, wenn der Drehregler aufs maximale Leistung gedreht ist. Das zieht den Kochvorgang in die Länge. Die maximale Leistung beträgt 2560 W, fällt aber trotzdem regelmäßig auf 0 W ab, trotz voll aufgedrehten Reglern. Dabei geht die Kontrollleuchte aus.

Die Regler sind recht abgenutzt
Die Regler sind recht abgenutzt

Die Leistung wird nicht permanent gehalten
Die Leistung wird nicht permanent gehalten

Die Griffe werden nicht heiß
Die Griffe werden nicht heiß

An den Drehreglern sind uns ein paar Verarbeitungsmängel aufgefallen, die aber nicht die Funktion einschränken.

Während das Gerät läuft, gibt es keinen Ton von sich und ist so gut wie stumm. Zusätzliche Einstellungen wie einen Timer oder eine Kindersicherung gibt es nicht. Links und rechts befinden sich Griffe zum Tragen.

Anwendung

In unserem Test haben wir auf beiden Platten jeweils einen Liter Wasser erhitzt mit maximaler Stufe die Zeit gemessen, sowie die allgemeine Handhabung überprüft. Dabei haben wir für jedes Testprodukt dieser Reihe die gleichen Töpfe und Pfannen genommen. Wir haben die Töpfe ohne Deckel genutzt.

Links:

Höchste Stufe: 7.03 Minuten

Rechts:

Höchste Stufe: 12.18 Minuten

Außerdem haben wir eine Pfanne bei der maximalen Stufe erhitzen lassen und den Temperaturanstieg verfolgt.

Links:

100°C nach 2.08 Sekunden

200°C nach 4.00 Minuten

250°C nach 5.17 Minuten

Rechts:

100°C nach 3.14 Minuten

200°C nach 7.32 Minuten

Stagniert bei 215 °C

Da die Platten unterschiedlich schnell erhitzen, kann man schonender die Lebensmittel zubereiten.

Das Wasser braucht lange, bis es kocht
Das Wasser braucht lange, bis es kocht

Die Temperaturen der Pfanne
Die Temperaturen der Pfanne

Reinigung

Die Kochplatten lassen sich einfach abwischen.

Fazit

Die Rosenstein & Söhne - Infrarot Kochplatte ist schlicht ausgestattet und lässt sich leicht per Drehregler bedienen. Auffällig sind die unsauber verarbeiteten Drehregler sowie die nicht konstante Leistung auch auf höchster Stufe. So zieht sich das Aufkochen in die Länge. Für den Alltag gibt es daher wohl angenehmer zu nutzende Platten. Als Beistellplatte oder unterwegs erfüllt sie ihren Zweck sehr gut.