Bosch

Das Unternehmen Bosch ist unter Handwerkern und Heimwerkern bekannt und beliebt. Die elektronischen Werkzeuge, die aus der Innovationsschmiede von Robert Bosch stammen, haben bis heute einen hervorragenden Ruf. Aber wer und was verbirgt sich hinter dem Namen Bosch?

Der nachfolgende Artikel verfolgt die Anfänge des Stuttgarter Unternehmens von Robert Bosch bis in die aktuelle Gegenwart hinein. Er erzählt die Geschichte eines Unternehmens, das von der Schaffenskraft, Entwicklung und Forschung geprägt ist. Robert Bosch trug den Familiennamen bereits ab 1886 als Autozulieferer von einer kleinen Werkstatt bis in die Welt hinaus. Dabei geht der Artikel außerdem auf die gegenwärtige Produktpalette ein. Wie begegnet das Unternehmen der modernen Digitalisierung? Wie steht es um die Konkurrenz von Bosch? Wie behauptet sich das Unternehmen in einer globalisierten, leistungsorientierten und konsumgeprägten Welt?

Historie – Tradition von Robert Bosch seit 1886

Die Gründung des Konzerns erfolgte als »Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik« im Jahr 1886. Am 15. November wurde der Grundstein für die Firmengeschichte in einem Hinterhof im Westen Stuttgarts gelegt. Robert Bosch steckte von Anbeginn der Unternehmensgeschichte voller Elan und Begeisterung. Die Selbstständigkeit war sein Ziel. Zusammen mit einem Laufburschen und einem Gesellen richtete er sich die erste Werkstatt ein. Dort gaben Kunden elektrotechnische und feinmotorische Arbeiten in Auftrag.

Zu den Aufgaben gehörte ebenfalls ein Magnetzündeapparat. Diesen sollte Robert Bosch ursprünglich einem Muster folgend bauen. Stattdessen gelang ihm ein wahres Meisterstück: Er optimierte den Apparat, was die Produktion von Magnetzündern rasant vorwärtsbrachte. Kurz vor dem Jahrhundertwechsel entstand im Hause Bosch der entsprechend erste Zünder auf Magnetbasis für das Automobil. Durch diese Entwicklung etablierte sich Bosch zu einem Anbieter, dessen Zündungen tatsächlich zuverlässig funktionierten. Noch dazu musste Robert Bosch keine Konkurrenz befürchten – er war der einzige wirklich erfolgreiche Anbieter für diesen Markt.

Das Ganze führte im neuen Jahrhundert zur ersten Bosch-Fabrik. 1901 begann daher in Stuttgart der Siegeszug des Unternehmens, das noch heute erfolgreich den Elektro-Markt bedient. Bereits im Vorfeld war das Unternehmen mehrfach umgezogen. Der Erfolg der Firma führte dazu, dass Robert Bosch die Fabrik zunehmend auf angrenzende Gebäude ausbreitete.

Dank des Chefentwicklers, der einst als Geselle bei Robert Bosch begonnen hatte, gelang es, 1902 den Magnetzünder mit Hochspannung und einer Zündkerze zu betreiben. Dies war die Geburtsstunde von dem Unternehmen Bosch als Autozulieferer, der weltweit führend ist. Schon 1906 entstand das 100.000. Modell des Magnetzünders von Bosch – rund 20 Jahre nach der Gründung.

Bosch auf dem Weltmarkt – 1900 bis 1913

Die Entwicklung zum Großunternehmen führte bereits vor der Jahrhundertwende zu einer Bosch-Gesellschaft in London. Dies war lediglich der Beginn der Entwicklung auf dem weltweiten Markt. Nach London folgte 1899 eine weitere Tochtergesellschaft in Frankreich. Zur gleichen Zeit waren international stattfindende Autorennen eine beliebte Methode für Hersteller und Zulieferer, um die eigenen Produkte ins bestmögliche Licht zu setzen. Die zuverlässige Zündung aus dem Hause Bosch unterstützte beispielsweise den Belgier Camille Jenatzy im Jahr 1903 dabei, den Sieg zu holen.

Auch in den nachfolgenden Jahren setzte sich der Siegeszug von Robert Bosch auf dem Weltmarkt fort. Mit Tochtergesellschaften auf allen Kontinenten bis zum Ersten Weltkrieg etablierte das Unternehmen ein erfolgreiches Netz auf dem Globus. Diese globale Verbreitung von Bosch sorgte dafür, dass das Unternehmen über 80 Prozent seines Umsatzes außerhalb von Deutschland erwirtschaftete. Die herausragende Auftragslage durch das Geschäft in den USA sorgte schließlich dafür, dass im US-Bundesstaat Massachusetts eine erste eigene Fabrik außerhalb deutscher Grenzen entstand.

Das Auto wurde zunehmend allgegenwärtig. Den Anfang der Bosch-Produkte machte daher das sogenannte »Bosch-Licht«. Dies war optimal, um Fahrten bei Nacht sicherer zu gestalten. Das umfangreiche System bestand aus Batterie, Lichtmaschine, Regler und Scheinwerfern. Daneben hielt der Anlasser in die Karosserien der Automobile Einzug.

Die dunklen Jahre des Ersten Weltkrieges für Bosch – 1914 bis 1918

Der Erste Weltkrieg brachte enorme Rückschläge für das Bosch-Unternehmen mit sich. Sobald der Krieg begann, waren sämtliche Auslandsmärkte unerreichbar. Anstatt Magnetzünder für Automobile stellte das Unternehmen fortan Rüstungsgüter, wie Granatzünder, her. Zahlreiche Mitarbeiter wurden im Krieg eingesetzt anstatt in den Fabriken.

Im Zuge des Krieges musste zudem ein neues Erkennungszeichen geschaffen werden. Markenzeichen hatten keinerlei Bedeutung mehr, aber in den USA warb die einstige Niederlassung dennoch mit dem Bosch-Logo. Damit es weltweit keine Verwechslungen gab, entstand ein neues Symbol für Bosch: der bis heute genutzte Anker im Kreis. Gleichzeitig wandelte sich das Unternehmen im Jahr 1917 zu einer Aktiengesellschaft.


Nach dem Ersten Weltkrieg: 1918 bis 1930 – der Neubeginn für Bosch?

Mit dem Ende des Krieges stand auch ein Neubeginn für Robert Bosch auf dem Plan. Die Schaffenskraft des Unternehmens war ungebremst. Selbst nachdem die Patente enteignet worden waren, setzte das Unternehmen Bosch auf Innovation. Neue Entwicklungen mussten erforscht und erprobt werden. Durch das Aufleben alter Kontakte gelang dem Unternehmen der Start in die Nachkriegszeit.

Da sich Bosch auf Automobile spezialisiert hatte, ging die Entwicklung in diesem Bereich weiter. Bis zum Jahr 1926 ergänzten Scheibenwischer, Beleuchtungen für Fahrräder und Motorräder sowie das »Bosch-Horn« das Sortiment.

Der Kundendienst startete bereits 1921 als »Bosch-Dienst« bzw. »Bosch Services« im Ausland. Derlei Werkstätten in 70 Ländern im Jahr 1930 trugen maßgeblich dazu bei, dass das Unternehmen weltweite Erfolge feierte. Längst war der Achtstundentag in Bosch-Fabriken Realität geworden. Daher folgte ab 1925 die Umstellung auf die Fließbandproduktion. Das beschleunigte die Herstellung immens und sorgte zudem für eine einheitliche Qualität zum günstigeren Preis.

Die Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg – Neuerungen von 1927 bis 1945

Zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg entwickelten sich Dieselmotoren rasant weiter. Bosch erkannte dies ebenfalls und sorgte deshalb für die Serienproduktion der Dieseleinspritzpumpe für LKW. Das genügte jedoch nicht, um dem Wandel des Marktes standzuhalten.

Ab 1926 durchlebte die Automobilindustrie eine Krise. Diese brachte Robert Bosch dazu, seine Produkte neu anzupassen und weiterzuentwickeln. Insbesondere im Bereich der Fernseh- und Radiotechnologie entstanden neue Entwicklungen. In dieser Zeit offenbarte sich ebenfalls die Richtung, die das Unternehmen Bosch künftig einschlug: Erste Haarschneidemaschinen mit eingebautem Motor sowie Bohrhämmer entstanden und revolutionierten den Markt.

Obwohl sich das Unternehmen im Ausland neu aufstellen konnte, sank der Umsatz bis zum Jahr 1939 bis auf 9 Prozent – ein Tiefpunkt in der Geschichte des Unternehmens. Dabei erwies sich der Weltkrieg erneut als Bestandsprobe für das Unternehmen. Der Gründer Robert Bosch starb 1942, sodass eine neue Führung nötig wurde. Allerdings hatte Robert Bosch präzise Anweisungen hinterlassen, um die Bosch-Werke in seinem Namen und gemäß seinem Willen weiterzuführen.

Während der Kriegsjahre schützte das Unternehmen nach Möglichkeit Juden und widersetzte sich dem nationalsozialistischen Regime. Etwa die Hälfte der Bosch-Werke wurden durch Bombenangriffe zerstört. Da Bosch die Produktion für das Militär durchführte, galten diese Angriffe als strategisch geplant. Das Ende bedeutete diese einschneidende Zeit für das Unternehmen von Robert Bosch jedoch nicht.

Nachkriegszeit 1945 bis 1959 – Der zweite Neustart von Bosch

Die nachfolgenden Jahre dienten zum Großteil dem Wiederaufbau. Die weitgehende Zerstörung der Bosch-Werke machte den erneuten Aufbau im Sinne ihres Gründers Robert Bosch notwendig. Hans Walz übernahm bis 1963 die Führung von Bosch. In den zerstörten Werken wurden anfangs hauptsächlich einfache Alltagsgegenstände, wie Regenschirme oder Kochtöpfe, hergestellt. Später kamen Zündkerzen für militärische Kraftfahrzeuge hinzu.

Ein weiteres Mal sorgte der Krieg dafür, dass im Ausland nahezu keine Umsätze mehr gemacht wurden. Das erneute Aufleben von Kontakten war deshalb erforderlich. Dieser Wiederaufbau der weltweiten Produktion vollführte sich zunächst langsam. Erst ab 1960 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 20 Prozent.

Mit dem Ende des Krieges und dem Abschluss des Wiederaufbaus folgte der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland und Europa. Das Unternehmen unterstützte den Wunsch nach Konsumgütern und produzierte Haushaltsgeräte, wie z. B. Waschmaschinen, Küchenmaschinen und Werkzeuge wie Bohrmaschinen.

Neben der erweiterten Produktpalette rund um die Küche blieb Bosch den Grundlagen treu: Auch in den 50er Jahren entwickelte sich die Benzineinspritzung aus dem Hause Bosch weiter. Zum Ende des Jahrzehnts hin begann die Heimwerkerwelle in deutsche Haushalte einzuziehen. Zugleich wurde die Elektronik ein mächtiges, stark wachsendes Geschäftsfeld.

Das neue Zeitalter für Bosch – 1960 bis 1990

Die Elektronik entwickelte sich rasant, was auch bei Bosch nicht unberücksichtigt blieb. Das Unternehmen erweiterte die Produktion. Dadurch blieb die Automobilbranche zwar weiterhin der wichtigste Markt. Allerdings gewannen Themen wie die Autoelektrik, Hydraulik und Verpackungsmaschinen an Bedeutung.

Der Erfolg von Bosch wuchs mit den Jahren. Insbesondere der erhöhte Bedarf an elektronischen Bauteilen bot genügend Anlässe, um die Mitarbeiterzahl von 15.000 auf 70.000 bis 1960 zu steigern.

Im Jahr 1964 wurde schließlich die Robert-Bosch-Stiftung ins Leben gerufen. Gleichzeitig entstand ein neues Forschungszentrum, das es dem Unternehmen ermöglichte, Neuerungen bis hin zur Marktreife zu bringen. Ein Beispiel dafür sind integrierte Schaltungen und die »Jetronic«. Dabei handelte es sich um ein elektronisches Benzineinspritzsystem, das zuerst in den USA Fuß fasste.

Damit war lediglich der Anfang in der Geschäftssparte Elektronik vollbracht. Das Antiblockiersystem (ABS) war in den 1970er Jahren eine weitere Errungenschaft aus dem Hause Bosch. Zusätzlich begann Bosch ab den 80er Jahren mit dem Einstieg und der Entwicklung im Bereich der Telekommunikation. Ab den 80er Jahren gelang es außerdem, erneut an den einstigen Erfolg in den USA und Asien anzuknüpfen. Speziell in den USA bekam das Unternehmen erst 1983 die früheren Markennutzungsrechte zurück.

Der schnelle Wirtschaftswandel für Bosch im globalen Zeitalter – 1990 bis heute

Das Unternehmen nutzte den Fall des Eisernen Vorhangs und expandierte in den Osten Europas. Zugleich wurde der chinesische Markt für Bosch als regionaler Produzent in den 90er Jahren interessant.

Für das Automobil sorgte Bosch mit mikromechanischen Sensoren für eine bedeutungsvolle Weiterentwicklung. Diese Sensoren sind besonders für Steuergeräte nützlich, um den Airbag im Auto beispielsweise zur richtigen Zeit auszulösen. Seit 2005 kommen diese kleinen Bauteile ebenso in Spielekonsolen und modernen Smartphones zum Einsatz.

Das Besondere an den Sensoren: Sie messen Geräusche, Drehungen, Beschleunigung und den Druck. Inzwischen ist Bosch in dem Bereich Marktführer. Das Unternehmen produziert täglich ungefähr 4 Mio. dieser Sensoren. Weniger Kraftstoffverbrauch, Navigationssysteme, Fahrerassistenzsysteme und das Elektronische-Stabilitäts-Programm ESP® sind weitere Errungenschaften der 90er Jahre, die das Bosch-Unternehmen auf den Markt brachte.

Mit dem Wechsel des Jahrtausends trennte sich Bosch von dem Segment der Telekommunikation. Fortan lag der Fokus auf Industrietechnik, Sicherheitstechnik und Thermotechnik. Obwohl Bosch sich ab 2008 mit der Solarenergie befasste, erfolgte auch hier bald wieder die Trennung.

Seit 2003 befasst sich das Unternehmen mit leichten Elektrowerkzeugen, die mit Lithium-Ionenakkus betrieben werden. Gleichzeitig folgte der Entwicklung der E-Bikes die Entstehung passender Antriebe im Jahr 2011. Zukunftsszenarien, wie das autonome Fahren, gehören längst zum Fokus der Forschung bei Bosch. Die Übernahme von Bosch und Siemens Hausgeräte ermöglicht dem Unternehmen bis heute die stetige Weiterentwicklung internetfähiger Geräte im Haushalt (»Smart Home«).

Wie geht es weiter? Geschäftsentwicklung bei Bosch

Das Unternehmen startete als Werkstatt in einem Stuttgarter Hinterhof. Seitdem hat sich die Robert Bosch GmbH zu einem deutschen multinational agierenden Mischkonzern entwickelt. Durch die etwa 460 Tochtergesellschaften und regionalen Gesellschaften rund um den Erdball bezeichnet sich die Robert Bosch GmbH als »Bosch-Gruppe«. Die Entwicklung des Geschäfts ist inzwischen weit gewachsen, sodass das Unternehmen innerhalb Deutschlands als eine der größten GmbHs gilt. Innovation und zukunftsorientierte Weiterentwicklung sind die Grundpfeiler des Unternehmens, das seit 2012 von Volkmar Denner als Geschäftsführungsvorsitzender geführt wird.

2018 sorgte der Automobilbereich bei Bosch für rund 61 Prozent des gesamten Umsatzes. Mittlerweile zählen vier Sparten zum Unternehmen:

  • Kraftfahrzeugtechnik
  • Industrietechnik
  • Gebrauchsgüter
  • Energie- und Gebäudetechnik

Zahlen, Daten und wissenswertes über die Robert Bosch GmbH im Überblick

Dieser Abschnitt bringt interessierten Lesern die bedeutendsten Daten und Fakten (Stand: 2018) kurz und bündig näher.

  • 100 größere Standorte allein in Deutschland
  • etwa 139.500 Mitarbeiter in Deutschland (409.900 weltweit)
  • 16,1 Mrd. Euro Jahresumsatz in Deutschland (78,5 Mrd. Euro insgesamt)
  • weltweit 130 Entwicklungsstandorte
  • Mischkonzern (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)
  • 1,2 Mrd. Euro Stammkapital
  • Geschäftsführung: 9 Mitglieder, 1 Vorsitzender + Stellvertreter, 7 weitere Geschäftsführer
  • Aufsichtsrat besteht aus 20 Personen
  • Sitz der Geschäftsführung: Schillerhöhe in Gerlingen
  • Sitz des Unternehmens: Stuttgart
  • Telefon: 0711 400 40990 (Kosten richten sich nach dem individuellen Tarif ins deutsche Festnetz)
  • Fax: 0711 400 40999

Die Postanschrift von Bosch ist wie folgt auf der Internetseite angegeben:

Robert Bosch GmbH
Bosch Service Center
Postfach 30 02 20
70442 Stuttgart

Bosch und Social Media – Wie sich der Konzern in den sozialen Medien präsentiert

Das Unternehmen Bosch Global ist inzwischen gut digital vernetzt. Die Social Media Plattformen Facebook, LinkedIn, Youtube und Twitter sind feste Bestandteile der modernen Kommunikation mit dem potenziellen Kunden. Damit gelingt der Robert Bosch GmbH etwas, was heutzutage nicht allen großen Unternehmen gelingt: Sie haben die Verknüpfung des analogen Zeitalters mit dem modernen Digitalismus geschafft.

Innerhalb der Internetpräsenz der Robert Bosch GmbH finden sich zahlreiche Artikel, die das Produktsortiment und hilfreiche Tipps und Tricks für Anwender/innen bereit halten. Einen explizit aufgeführten Blog nutzt Bosch allerdings nicht.

Bosch Produkte im Detail: Was und wo stellt Bosch her?

Die Robert Bosch GmbH ist inzwischen in 3 wesentlichen Lebensbereichen vertreten:

  • Mobilität
  • Zuhause
  • Industrie und Handwerk

Das Unternehmen verfügt über ein weltweit verbreitetes Netzwerk an Produktionsstätten. Die Fabriken für Haushaltsgeräte befinden sich vorwiegend in den Ländern USA, Slowakei, Polen, Russland, Spanien sowie natürlich in Deutschland. Werkzeuge von Bosch werden in Deutschland, der Schweiz sowie dem asiatischen Raum produziert.

Mobilität

Werkstattlösungen, Hardware, Software und Kundendienst gehören maßgeblich zum Bosch-Produktsortiment. Das Unternehmen setzt sich aus einer Vielzahl von Tochtergesellschaften zusammen, die sich auf verschiedene Mobilitätslösungen spezialisiert haben. Klassische Produkte aus dem Portfolio sind Scheibenwischer, Luftfilter oder Autobatterien. Anlasser, Bremssysteme und Lichtsysteme gehören auch nach über einem Jahrhundert des Wandels zum Namen Bosch.

Zuhause

Die Robert Bosch GmbH ist heutzutage neben ihrer Stellung als Autoteilezulieferer vor allem für ihre Werkzeuge im Heim- und Handwerkerbereich bekannt. Elektro-Werkzeuge in hoher Qualität und mit modernster Technologie überzeugen noch immer zahllose Kunden. Daneben gehören Gartengeräte (z. B. Astscheren, Rasenmäher ...) und Hausgeräte (z. B. Waschmaschinen, Kaffeemaschinen ...) zum Produktsortiment.

Bosch bietet außerdem Hilfestellung beim Thema »energetische Sanierung« und Raumklima. Solarthermie, Wärmepumpen und dergleichen bereichern das Portfolio des deutschen Herstellers. Des Weiteren bietet Bosch »Smart Home«-Lösungen, um die Sicherheit und Energieeffizienz im eigenen Heim zu optimieren.

Die Bosch Healthcare Solutions unterstützen Menschen darin, ihre Lebensqualität zu verbessern. Dazu zählen vorrangig Therapiemanagement und Hightech-Komponenten. Nicht zuletzt bietet das Unternehmen eine eigene Krankenkasse »Bosch BKK« für gesetzlich Versicherte.

Industrie und Handwerk

Bosch versorgt die Industrie und das Handwerk mit Dienstleistungen sowie neuartigen Produkten. In der Antriebs- und Steuertechnik ist Bosch Rexroth im Bereich der Fabrikautomation, Engineering und mobilen Anwendungen relevant. »Bosch Service Solutions« führen den weltweiten Markt für Business Process Outsourcing mit effektiven Lösungen an. Intelligente Sensor-Geräte stammen ebenfalls aus den Laboren von Bosch. Sicherheit und produktives Arbeiten stehen bei »Connected Devices and Solutions« im Fokus. Vernetzte Geräte sind bei allen Produkten wichtige Kernpunkte.

Werkzeuge für den professionellen Anspruch, die zudem mit leistungsstarken Akkus versorgt sind, sind unter Laien die bekannteren Umsatzbringer von Bosch. Daneben ist das Unternehmen ebenfalls in der Eisengießerei tätig. Moderne Produktionstechnik für Kanalguss, Maschinenbau und Schienenfahrzeuge gehören zum Produktsortiment von Bosch.

Sensoren spielen bei der Tochtergesellschaft Bosch Sensortec GmbH eine bedeutsame Rolle. Smartphones, Wearables und Tablets profitieren von MEMS (»mikroelektromechanische Sensoren«) von Bosch.

Neben all diesen industriell und handwerklich relevanten Produkten bereichern moderne und innovative Lösungen zum Schutz von Gebäuden und Menschen (Videoüberwachung, Brandmeldeanlagen, etc.) sowie solche zum branchenübergreifenden Vernetzen von Services und Produkte das Sortiment von Bosch.

Nicht zuletzt bietet die Bosch Global Gruppe Systemlösungen für thermische Großanlagen sowie in der Verpackungstechnik an. Für den Endverbraucher spielen letztendlich Autoteile, Werkzeuge und Schutzmaßnahmen für Güter und Gebäude eine große Rolle. Die Industrie schätzt hingegen die zuverlässige Qualität von Verpackungen, Fertigungsanlagen und smart vernetzte Dienste.

Die Konkurrenz schläft nicht – Bosch im Wettbewerb

Die Robert Bosch GmbH ist eines der führenden Unternehmen weltweit im Bereich der Elektrotechnik. Allerdings geriet der Konzern 2016 unter Druck. Der Abgasskandal bei der Volkswagen AG sorgte dafür, dass Bosch in die Kritik geriet. Demnach hat das Unternehmen eine Motorsteuerungssoftware ausgeliefert, deren Abschalteinrichtungen nicht zulässig waren. Aufgrund des Skandals wurde Bosch zu einem Bußgeld von 90 Mio. Euro verurteilt.

Für das Unternehmen sind vor allem Wettbewerber in der Automobilbranche sowie bei Elektro-Werkzeugen und Haushaltsgeräten relevant. Ein direkter Konkurrent ist beispielsweise Kärcher, dessen Rasenmäher und Staubsauger zu einem großen Anteil akkubetrieben sind.

Daneben ist Tesla ein wichtiger und unmittelbarer Konkurrent für Bosch. Der Grund liegt in der rasanten Zunahme an E-Scootern, E-Bikes, Elektroautos und künftig auch Elektro-Tretrollern. Tesla setzt bei den Elektroautos auf sogenannte Rundzellen als Akku.

Andere Autohersteller vertrauen bislang auf Batteriezellen, deren Bedarf gestiegen ist. Das Problem bei dieser Konstellation: Batteriezellen kommen ebenfalls in Elektrogeräten wie Bohrmaschinen zum Einsatz – Produkte, die bedeutende Bereiche bei Bosch abdecken. Die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Rundzellen und deren Einsatz in Elektroautos könnte demnach eine Herausforderung für Bosch darstellen.

Fazit – aktuelle Neuigkeiten von Bosch

Robert Bosch GmbH ist ein Unternehmen der Weltklasse. International vernetzt schafft es der Mischkonzern, den modernen Digitalismus mit der Tradition und den persönlichen Werten von Robert Bosch zu vereinen. Aktuell setzt Bosch alles daran, um elektronische Geräte (und Bosch-Werke) verstärkt zu digitalisieren und miteinander zu vernetzen.

Industrie 4.0 ist gegenwärtig der Trend, den die Bosch Gruppe weiterentwickelt. Zugleich stehen die Luftqualität und ein sauberes Klima neben den Services für E-Bikes und 3D-Interaktionssysteme in Kraftfahrzeugen auf der Agenda des Konzerns. Durch innovative technologische Lösungen schultert die Robert Bosch GmbH die neuzeitliche Verantwortung.

durchschnittliche Bewertung

Handhabung
1,9
Lautstärke
1,9
Reinigung
1,7
Verarbeitung
2,0
Geschwindigkeit
2,0
Funktionsumfang
1,8
Sicherheit
1,3
Kapazität
2,5
Ausstattung
2,5
Ergebnis
3,0
Gesamteindruck
2,0
Design
1,5
Mahlgut
2,0
Zubehör
1,0
Pürierergebnis
1,0
Ergonomie
1,0
Reinigungsergebnis
3,0
Akkuleistung
2,0
Saft
1,0
Reinigungsleistung
2,0
Qualitätseindruck
2,0
Schnittqualität
3,0

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