Wetterstation

Wetterstationen im Test

Wetterstationen finden auch heute noch große Beliebtheit. Schließlich beeinflussen Sonne und Niederschläge unsere täglichen Entscheidungen:

Was ziehe ich an?

Brauche ich einen Schirm mit oder nicht?

Nehme ich das Auto oder schwing ich mich aufs Fahrrad?

Die heutigen Barometer erleichtern dir diese Entscheidungen. Mit Funk, WLAN, Wind- und Regenmessern können oft verlässliche Vorhersagen ermittelt werden.

Wir haben für dich Wetterstationen unter 100€ getestet und zeigen dir, welche am besten ist.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

Getestete Produkte

Hama  EWS-3200 - thumbnail Testsiegel: Hama  EWS-3200, Testnote sehr gut

Hama

EWS-3200

Die EWS-3200 von Hama überzeugt in allen Bereichen. Das Gerät lässt sich einfach bedienen und verfügt über viele verschiedene Funktionen. Das Display lässt sich von kurzer wie von weiter Distanz wunderbar ablesen. Die Funkübertragung läuft einwandfrei und die Daten werden korrekt angezeigt und regelmäßig aktualisiert.

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BALDR Wetterstation Funk mit Außensensor - thumbnail Testsiegel: BALDR Wetterstation Funk mit Außensensor, Testnote sehr gut

BALDR

Wetterstation Funk mit Außensensor

Besonders an der BALDR Wetterstation ist das LCD-Display mit Touchscreen, welches sich sehr angenehm bedienen lässt. Alle Daten lassen sich von kurzer und von weiter Distanz prima ablesen. Dafür sorgt auch der übersichtliche Aufbau des Menüs. Die Funkübertragung läuft einwandfrei. Im Vergleich zu den anderen Geräten hat die Wetterstation keine Luftdruck-Anzeige.

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SKEY Wetterstation Funk mit Außensensor - thumbnail Testsiegel: SKEY Wetterstation Funk mit Außensensor, Testnote sehr gut

SKEY

Wetterstation Funk mit Außensensor

Die SKEY Wetterstation überzeugt besonders durch ein gut ablesbares Display und eine angenehme Handhabung. Das Menü ist sehr übersichtlich aufgebaut. Die Funkübertragung läuft einwandfrei und wird immer in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Du kannst auf viele verschiedene Funktionen zurückgreifen, nur eine Luftdruck-Anzeige gibt es nicht.

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CSL-Computer Funk Wetterstation mit Farbdisplay - thumbnail Testsiegel: CSL-Computer Funk Wetterstation mit Farbdisplay, Testnote gut

CSL-Computer

Funk Wetterstation mit Farbdisplay

Die CSL Wetterstation hat ein übersichtliches Menü, welches sich ohne Betätigung der Beleuchtung allerdings kaum ablesen lässt. Das Gerät lässt sich angenehm bedienen. Die Funkübertragung läuft einwandfrei und die angezeigten Daten sind zutreffend und sehr genau.

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FanJu FJ3365W Funkwetterstation - thumbnail Testsiegel: FanJu FJ3365W Funkwetterstation, Testnote befriedigend

FanJu

FJ3365W Funkwetterstation

Die FJ3365W Wetterstation von FanJu macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Optisch ist das Gerät in der Holz-Optik ansprechend gestaltet. Allerdings merkt man schnell, dass das Gerät billig verarbeitet ist. Die Tasten lassen sich nur schwerfällig drücken und es macht keinen Spaß das Gerät zu bedienen. Außerdem ist das Display ohne Betätigung der Beleuchtung schwer bis gar nicht, je nach Sehstärke abzulesen. Die Funkübertragung läuft einwandfrei und die angezeigten Daten sind genau.

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Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Hama  EWS-3200 BALDR Wetterstation Funk mit Außensensor SKEY Wetterstation Funk mit Außensensor CSL-Computer Funk Wetterstation mit Farbdisplay FanJu FJ3365W Funkwetterstation

Hama

EWS-3200

BALDR

Wetterstation Funk mit Außensensor

SKEY

Wetterstation Funk mit Außensensor

CSL-Computer

Funk Wetterstation mit Farbdisplay

FanJu

FJ3365W Funkwetterstation
Vorteile
  • Funkübertragung
  • Display gut ablesbar
  • Übersichtliches Menü
  • Handhabung
  • Funkübertragung
  • Display gut ablesbar
  • Übersichtliches Menü
  • Handhabung
  • Touchdisplay
  • Übersichtliches Menü
  • Daten gut ablesbar
  • Funkübertragung
  • Funkübertragung
  • Übersichtliches Menü
  • Handhabung
  • Funkübertragung
  • Design
Nachteile
  • Wenige Funktionen
  • Display schwer ablesbar
  • Handhabung
  • Display schwer ablesbar
  • Billig verarbeitet
Wettervorhersage Wird nicht angezeigt Wird nicht angezeigt
Kalender und Mondphase Wird nicht angezeigt
Luftfeuchtigkeit im Innen- und Außenbereich
Zusammenfassung

Die Wetterstation erfüllt die gestellten Erwartungen komplett.

Angenehme Bedienung mit Touchdisplay und übersichtlichem Menü.

Einfach bedienbare Wetterstation mit gut ablesbarem Display.

Die Funkübertragung funktioniert einwandfrei. Das Display ist ohne Beleuchtung nur schwer abzulesen.

Wirkt billig verarbeitet, lässt sich nur schwerfällig bedienen.

Lieferumfang Haupteinheit, Sensor, Bedienungsanleitung, Batterien Haupteinheit, Sensor, Bedienungsanleitung Haupteinheit, Sensor, Bedienungsanleitung, Anshin Garantiekarte Haupteinheit, Sensor, Netzteil, Bedienungsanleitung Haupteinheit, Sensor, Netzteil, Bedienungsanleitung
Verpackung Schlicht, Ansprechend Schlicht, Ansprechend Schlicht, Ansprechend Schlicht Schlicht, Ansprechend
Zusatzgarantie - - 1 Jahr Anshin Reparatur Garantieservice - -
Anleitungsqualität Sehr gut DE, FR, EN Sehr gut Sehr gut Sehr gut
Anleitungssprache GB, DE, FR, ES, RUS, IT, CZ, PL, SK, RO Gut DE, EN, FR DE, FR, IT, ES EN, DE
Batterien mitgeliefert - - - -
Batterietyp 3x AA, 2x AAA Haupteinheit: 3x AAA, Sensor: 2x AA Haupteinheit: 2x AAA, Sensor: 2x AA Haupteinheit: 2x AA, Sensor: 2x AA 2x AA
Qualitätseindruck Gut Befriedigend Befriedigend Gut Ausreichend
Breite Haupteinheit: 10,9 cm, Sensor: 6,5 cm Haupteinheit: 14,2 cm, Sensor: 5,8 cm Haupteinheit: 7,7 cm, Sensor: 5,8 cm Haupteinheit: 16,5 cm, Sensor: 2,5 cm Haupteinheit: 16,4 cm, Sensor: 4,9 cm
Höhe Haupteinheit: 15,6 cm, Sensor: 9,1 cm Haupteinheit: 9,7 cm Sensor: 9,6 cm Haupteinheit: 16,0 cm, Sensor: 9,5 cm Haupteinheit: 13,0 cm, Sensor: 9,7 cm, Haupteinheit: 12,5 cm, Sensor: 9,7 cm
Tiefe Haupteinheit: 5,3 cm Sensor: 2,3 cm Haupteinheit: 2,1 cm, Sensor: 2,2 cm Haupteinheit: 2,2 cm, Sensor: 2,3 cm Haupteinheit: 2,7 cm, Sensor: 2,5 cm Haupteinheit: 4,5 cm, Sensor: 2,4 cm
Gewicht Haupteinheit: 257 g, Sensor: 65 g Haupteinheit: 159 g, Sensor: 50g Haupteinheit: 155 g, Sensor: 50 g Haupteinheit: 260 g, Sensor: 54 g Haupteinheit: 247 g, 52 g
Aufhängevorrichtung Haupteinheit: ✔, Sensor: ✔ Haupteinheit: ✔, Sensor: ✔ Nur für den Sensor
Frequenz 433 MHz 433 MHz 433 Mhz 433 MHz 433 MHz
LED-Leuchte Funktioniert nur mit Netzkabel
Display LCD-Display LCD-Farbdisplay mit Touchscreen LCD-Display LCD-Display LCD-Display
Menüsprache Englisch Englisch ES, DA, EN, DE, IT, FR, NE Englisch Englisch
Uhrzeit (Display) Musste manuell eingestellt werden Ja - Nicht Korrekt
Außentemperatur-Anzeige
Innentemperatur-Anzeige
Alarm Funktioniert nicht Funktioniert nicht
Genauigkeit der Daten
Funktionsumfang
Handhabung
Reichweite
Testsiegel: Hama  EWS-3200, Testnote 1.3
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Testsiegel: BALDR Wetterstation Funk mit Außensensor, Testnote 1.45
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Testsiegel: SKEY Wetterstation Funk mit Außensensor, Testnote 1.45
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Testsiegel: CSL-Computer Funk Wetterstation mit Farbdisplay, Testnote 2.2
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Testsiegel: FanJu FJ3365W Funkwetterstation, Testnote 2.9
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Unser Testsieger

Die EWS-3200 von Hama überzeugt in allen Bereichen. Das Gerät lässt sich einfach bedienen und verfügt über viele verschiedene Funktionen. Das Display lässt sich von kurzer wie von weiter Distanz wunderbar ablesen. Die Funkübertragung läuft einwandfrei und die Daten werden korrekt angezeigt und regelmäßig aktualisiert.

  • Damit die gemessenen Daten korrekt angezeigt werden, musst du dem Gerät ein bisschen Zeit zum Einpendeln geben.
  • Versuche zu beachten, dass du den Sensor windgeschützt platzierst, damit die Daten so genau wie möglich angezeigt werden und die angezeigte Temperatur nicht am schwanken ist.
  • Es ist zu empfehlen den Außensensor im Schatten zu platzieren.
  • Für die Montage eignen sich besonders energiegedämmte Hauswände.
  • Damit du die Wetterstation immer im Blick hast, solltest du sie an einem zentralen Punkt hinstellen.
 

Eine Wetterstation dient der Erfassung von tagesaktuellen Wetterdaten. Sie besteht aus verschiedenen meteorlogischen Messgeräten, welche Daten zu einem festgesetzten Zeitpunkt liefern. Zu den Messgeräten gehören: das Thermometer zur Messung der Außentemperatur, das Hygrometer liefert die Daten zur Luftfeuchtigkeit, ein Barometer misst den Luftdruck, sowie der Niederschlagsmesser und Windmesser.

Die EW-3200 von Hama
Die Wetterstation von Hama im Einsatz

Zudem unterscheidet man analoge und digitale Wetterstationen. Analoge Wetterstationen sind kleine Holz- oder Kunststoffkästen, die Wettermessungen zu festgelegten Zeitabständen durchführen. Die Wetterdaten müssen anschließend abgelesen werden. Bei digitalen Wetterstationen erfolgt die Datenerfassung und Übermittlung per Kabel oder Funk in Echtzeit. Wetterstationen werden in der Regel für staatliche Wettermessungen und Wettervorhersagen genutzt. Auch Privatpersonen nutzen Wetterstationen für die eigene Bestimmung des Wetters.

Eine Wetterstation setzt sich aus verschiedenen Messgeräten zusammen, die Daten Meteorlogen zur weiteren Auswertung bereitstellen. Nachfolgende fünf Instrumente kommen bei der Wettermessung zum Einsatz:

1. Das Thermometer

Thermometer messen Temperaturen einer bestimmten Umgebung. In der modernen Messtechnik erfolgt die Temperaturmessung mittels elektrischer Spannung. Hierbei wird der elektrische Widerstand im Draht des Thermometers mit der Umgebungstemperatur verglichen. Das Messergebnis hängt dabei von zwei Faktoren ab: Zum einen ist die Wahl des Materials im Inneren des Thermometers entscheidend. Die besten Messeigenschaften haben nachweislich Drähte aus Platin. Zum anderen kommt es auf den Durchmesser des Messelements an. Diese beiden Komponenten ermöglichen den Idealfall. Dieser sieht vor, dass der gemessene Widerstand und die Temperatur sich linear zueinander verhalten. Diese Methode gilt als die genauste Messmethode von Temperaturen.

Der Sensor von der SKEY-Wetterstation in einer Kühltruhe.
Der Sensor von SKEY im Kältetest.

Das bekannteste Thermometer misst Temperaturen mittels dem Kaltdraht-Widerstandsmessfühler. Handelsübliche Fieberthermometer zählen beispielsweise zu dieser Sorte.

Eine weitere Art der Temperaturmessung erfolgt mit einem Thermoelement. Bei Thermoelementen verläuft die Messung über zwei verschiedene Metalldrähte, die an der vorgesehenen Messstelle miteinander verbunden werden und anschließend elektrischer Spannung ausgesetzt werden. An der Messstelle des Thermometers kann anschließend die Messstellentemperatur abgelesen werden und mit der bekannten Referenztemperatur verglichen werden. Durch die unterschiedliche Spannung in den zwei Metallstückchen kann die genaue Messstellentemperatur erfasst werden.

2. Das Hygrometer

Das Hygrometer misst die Luftfeuchtigkeit in seiner Umgebung. Das Messprinzip eines Hygrometers greift, bei heutigen Geräten, auf die Funktion der elektrischen Kapazität zurück. Den Messsensor bezeichnet man in der Fachsprache auch Substrat. Er besteht in den meisten Fällen aus Glas, Keramik oder Kunststoff. Das Substrat wird als dünne Schicht zwischen der Kathode und Anode aufgetragen und nimmt, je nach der Höhe der Luftfeuchtigkeit, Wasserdampf auf oder gibt Dampf ab. Kommt es zu einer Änderung der Luftfeuchtigkeit regiert der Sensor sofort und misst die geänderte elektrische Kapazität und rechnet sie sogleich um.

Das Haarhygrometer ist das bekannteste Messgerät in Deutschland. Das Gerät ermittelt die Luftfeuchtigkeit mit der Hilfe von einem Haar. Haare dehnen sich in Abhängigkeit von der Luftfeuchte aus. Neben menschlichen oder tierischen Haaren werden häufig auch Kunstfasern verwendet. Die Fasern besitzen einen ähnlichen Ausdehnungskoeffizienten wie die Haarstruktur eines Menschen und eigenen sich deshalb für die Bestimmung der Luftfeuchtigkeit besonders gut.

Die aktuelle Luftfeuchtigkeit lässt sich dabei gut darstellen. Hierfür wird das Haar des Hygrometers mit einem Hebelzeiger verbunden. Auf diese Weise werden Änderungen der Luftfeuchtigkeit auf einer Skala sofort anzeigt.

3. Das Barometer

Ein Barometer misst den Luftdruck. Das Dosenbarometer hat sich in den vergangen Jahren in der Luftdruckmessung oft bewährt. Der Messvorgang des Barometers erklärt sich durch die Funktionsweise der Dose, in der ein Unterdruck herrscht, der sich wiederrum durch den sich ändernden Luftdruck immer wieder stark verändert. So kommt es bei sinkendem Druck zu einer Ausdehnung der Dose und bei steigendem Luftdruck zu einer Verdichtung der Dose. Die messbaren Änderungen des Luftdrucks werden dabei auf einen Zeiger übertragen und können von der Skala abgelesen werden.

Bei amtlichen Messungen wird dagegen die Variante der elektrischen Kapazitätsmessung verwendet. Dabei ermittelt ein kleiner Messfühler jede Veränderung des Luftdrucks. Der Fühler reagiert schon auf die geringsten Änderungen, der sich biegenden Membranhaut, die an ihren Enden mit winzigen Elektroden überzogen ist. Mit zunehmender Membranbiegung entsteht eine Lücke, die den Abstand der Elektroden auf der Membranhaut verringert. So entsteht eine messbare Änderung, aus dessen Wert Meteorlogen den Luftdruck berechnen können.

4. Der Niederschlagsmesser

Niederschlagsmesser ermitteln die Regenmenge. Häufig nutzen Wetterstationen noch die altbewerte Regenwippe. Man nennt die Wippe auch Niederschlagskippwaage. Sie besitzt verschiedene Kammern, die in unterschiedlichen Höhen übereinander angeordnet sind. Die Schalen füllen sich mit Regenwasser. Überschreitet die Niederschlagsmenge ein bestimmtes Gewicht, kippt die Waage die Schale nach unten und das Regenwasser entleert sich in die nächste Kammer. Dieser Vorgang wiederholt sich weiter. Durch die Anzahl der Kippbewegungen und dem Gewicht der Wasserkammern lassen sich Niederschläge addieren.

Neueste Geräte messen dagegen direkt die Niederschlagsmenge in einer einzigen großen Kammer und addieren die Summen. Ein solcher Niederschlagsmesser ist der Hellmann-Niederschlagsmesser. Bei ihm fällt der Regen durch eine vorgesehene Öffnung in ein extra Metallgehäuse, an dem sich eine Sammelkanne befindet. Zur Messung des Niederschlags wird das enthaltene Regenwasser der Kanne in einen Messbecher umgefüllt und der Wert anschließend abgelesen.

5. Der Windmesser

Windmesser oder Anemometer bestimmen aktuelle Windverhältnisse. Es gibt drei bekannte Arten von Windmessgeräten. Ein nützliches Windmesser ist das Schalensternanemometer. Diese Messung funktioniert über drei halbrunde Schalen, die im gleichen Abstand zueinander, die Messung der Windgeschwindigkeit aufzeigen. Zusätzlich befindet sich an dem Anemometer eine Windfahne. Sie zeigt die Windrichtung an, indem sie dahin weht, von wo der Wind kommt. Allerdings hat der Schalenstern einen Nachteil gegenüber anderen Geräten. Durch seine Trägheit, rotiert er nach dem Windimpuls noch weiter, obwohl die Windstille bereits eingesetzt hat.

Das Propelleranemometer ist die andere Variante. Es verfügt über eine integrierte Windfahne und kann Windgeschwindigkeiten und Windrichtungen gleichzeitig bestimmen. Da auch hier die Windfahne immer in die Richtung zeigt, woher der Wind kommt, steht der Propeller grundsätzlich gegen den Wind und kann so die Maximalgeschwindigkeit des Windes ganz einfach erfassen. Die Geschwindigkeit des Luftstroms errechnet man anschließend aus dem Verhältnis zu den Propellerumdrehungen. Allerdings gibt es auch hier Messabweichungen aufgrund der Gerätebeschaffenheit.

Ultraschallanemometer werden heutzutage am häufigsten zur Bestimmung des Windes eingesetzt. Das Messprinzip funktioniert wie folgt: Zwei Schallimpulse wandern zwischen kleinen Messfühlern hin und her. Die Windgeschwindigkeit errechnet sich somit aus der Entfernung des Messfühlers und der Durchgangszeit der Impulse. Die Windrichtung kalkuliert man über die Achsenposition der beiden Messfühler. Die Besonderheit der Ultraschallmessung, gegenüber den beiden anderen Methoden, liegt in der deutlich schnelleren Reaktionszeit der Gerätschaft.

Alle beschriebenen meteorologischen Messinstrumente werden idealerweise in einer Wetterhütte befestigt. Diese sollte dann in unmittelbarer Nähe zu einer Wetterwiese aufstellen. Um unverfälschte Messergebnisse zu ermöglichen, die sich mit anderen Wetterstationen vergleichen lassen, hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) einige Tipps zum Aufbau einer Wetterstation zusammengefasst:

Die EW-3200 von Hama
Die Wetterstation von Hama im Test auf einer unserer Fensterbänke im Buero.

  • Niederschlagsmessung: 1 Meter über dem Erdboden.
  • Lufttemperaturmessung: 2 Meter über dem Erdboden.
  • Luftfeuchtemessung: 2 Meter über dem Erdboden.
  • Windmessung: 10 Meter über dem Erdboden.
  • Freier Standort der Wetterstation – im Umfeld von 10 Metern sollten sich keine Hindernisse wie Gebäude oder Bäume befinden.

Die Aufzeichnung des Wetters reicht bis in das Jahr 1881 zurück. Im späten 19. Jahrhundert gab es allerdings noch keinen staatlichen Wetterdienst. In Klöstern und Kirchen interessierten sich Geistliche seit jeher für das Zusammenspiel von Mensch und Natur, deshalb bekamen geistliche Institutionen den Auftrag regelmäßige Wettermessungen durchzuführen und die gewonnen Daten zu dokumentieren. Allerdings ist die Geschichte der Wettermessung viel älter. Sie reicht zurück bis in das Mittelalter. Es ist bekannt, dass bekannte Forscher wie Galileo Galilei bereits damals Forschungen zum Wetter betrieben und erste Messgeräte bauten.

In Deutschland kam es bereits viele Jahre vor dem Start der Wetteraufzeichnung zur Gründung einer Meteorologischen Gesellschaft. Mannheimer Wissenschaftler führten ab 1780 Wettermessungen an verschiedenen Orten in Deutschland durch. Dabei legten sie genaue Zeiten fest, an denen die Messungen durchgeführt wurden. Sie dokumentierten drei Mal täglich die Wetterdaten – morgens um 7 Uhr, nach der Mittagszeit um 14 Uhr sowie zum Tagesabschluss um 21 Uhr. Diese Aufzeichnungen dienten viele Jahre später als Grundlage für die Entwicklung von Wetterkarten und den heutigen Klimazonen der Erde. Übrigens sind die drei Mess-Stunden noch heute bekannt. In Meteorlogenkreisen spricht man von den „Mannheimer Stunden“.

Die Sensoren der Wetterstationen in einer Kühltruhe.
Auch Minus-Temperaturen können die Sensoren messen.

Für die Fortentwicklung der Forschung des Wetters spielte die Entwicklung der Morsefunktechnik eine wichtige Rolle. Die Messwerte wurden nicht mehr von Postkurieren zwischen den einzelnen Wetterstationen ausgetauscht, sondern konnten fortan an eine zentrale Wetterstation gemorst werden. Dank dieser Technik konnten die Wetterdaten schneller ausgewertet werden und Vorhersagen getroffen werden, bezüglich der Wettersituation in anderen Teilen Deutschlands oder gar in Europa. Ein enormer Fortschritt der Wissenschaft, der dazu führte, dass Politiker und hohe Militärfunktionäre die Vorteile der Wetteraufzeichnung erkannten. Denn natürlich spielte das Wetter auch in bewaffneten Konflikten immer wieder eine entscheidende Rolle. Diesen Vorteil wollte man nutzen und so kam es zu der Entwicklung erster Wetterkarten in Deutschland.

Heute spielen die Daten der Wettermessung aus den vergangenen Jahrzehnten eine weitaus wichtigere Rolle im Feld der Klimaforschung. Dank des Datenmaterials sind Klimatorlogen in der Lage gezielte Aussagen über die Klimaveränderung zu treffen. Anhand von Statistiken können die Veränderungen des Wetters in den 16 deutschen Bundesländern von 1880 bis heute genau beurteilt werden. So weiß man heute, dass die Temperaturen in Deutschland seit dem Jahr 1881 tendenziell ansteigen. Nachweislich sind die Temperaturen jetzt schon im Durchschnitt einen Grad höher als zu damaligen Zeiten. Damit ist der Klimawandel durch die Daten der Wetteraufzeichnungen eindeutig wissenschaftlich belegbar.

Beim Kauf einer Wetterstation gibt es heutzutage eine große Auswahl und eine Vielzahl von Ausstattungsmerkmalen. Da fällt die Entscheidung oft nicht leicht. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf einer Wetterstation darüber im Klaren sein, für welche Zwecke die Wetterstation später dienen soll. Will man eine Wetterstation mit Beleuchtung und einem Farbdisplay oder eine Station, die gleichzeitig eine Wettervorhersage liefern kann? Nachfolgend sind verschiedene Modelle von handelsüblichen Wetterstationen aufgelistet:

Der Sensor von der CSL-Wetterstation in einer Eistruhe.
Der Sensor von CSL im Kältetest.

  • Mit Außentemperatur
  • Mit Beleuchtung
  • Mit Datenlogger
  • Funkwetterstation
  • Mit Funkuhr
  • Mit Innentemperaturmesser
  • Mit Internet
  • Mit Mondphasenanzeige
  • Mit Luftfeuchtigkeit
  • Mit Luftdruckanzeige
  • Mit PC-Schnittstelle
  • Mit Solar-Betrieb
  • Mit SAT-Unterstützung
  • Mit Regenmesser
  • Mit Temperaturverlauf
  • Mit USB-Anschluss
  • Mit WLAN
  • Mit Windmesser
  • Mit Wettervorhersage und viele mehr.

Schon lange hält sich die Geschichte des Wetterfroschs! Doch was ist eigentlich dran an dem Mythos und woher stammen die Erzählungen und Zeichnungen? Der Laubfrosch gilt schon lange als echter Wetterexperte in Deutschland. Laut der Geschichte sitzt er in einem großen Einmachglas und klettert je nach Wetterlage eine kleine Leiter hinauf- oder hinunter. Diese Klettereinlagen sollen Menschen Rückschlüsse auf kommende Wetterlagen geben. Aber nicht nur seine Freude am Klettern dient uns für die Wettervorhersage. Auch Unterschiede in seiner Hautfarbe, dem Quaken und Eierlegen gelten, laut der Sage, als Hinweise für nahende Sonne oder Regenfälle. Doch wurde der Mythos jemals wissenschaftlich Untersucht oder gar belegt?

Naturwissenschaftler haben lange das Verhalten von verschiedenen Amphibienarten in tropischen Gebieten unserer Erde beobachtet. Sie haben festgestellt, dass beispielsweise kurz vor dem einsetzenden Regen Frösche deutlich aktiver sind und ihre geänderte Stimmung durch lautes Quaken zum Ausdruck bringen. Immer dann krabbeln die kleinen Tiere aus ihren Verstecken im Dickicht hervor. Auffällig ist auch, dass tropische Frosch- und Krötenarten ihre Eier zum Schlüpfen grundsätzlich nur in Tümpeln oder großen Pfützen ablegen. Kaulquappen benötigen die feuchte nasse Umgebung nämlich, um sich erfolgreich entwickeln zu können. Scheinbar wissen Amphibien genau, wann die beste Zeit für die Fortpflanzung ist und nahende Regenfälle geeignete Plätze zur Ablage ihrer Eier bieten.

Aber liegt die Verhaltensänderung der Tiere wirklich am Wetter? Spüren Sie die Veränderungen tatsächlich so deutlich? Biologisch gesehen, müssen die Kröten und Frösche sich genau auf ihren Instinkt verlassen können. Das liegt an der Tatsache, dass Amphibien wechselwarm sind. Das bedeutet, dass die Tiere keine Körperfunktion besitzen, die ihre Temperatur selbstständig regeln kann. Aus diesem Grund haben das Blut, die Organe und alle Muskeln der Amphibien die gleiche Temperatur wie die Umwelt in der sie leben. Dieses Wunder der Natur wird über die besondere Hautstruktur der Tiere geregelt, die von vielen kleinen Drüsen durchzogen wird und deshalb sehr stark auf Temperaturunterschiede reagiert. Über die Hautdrüsen sondern Frösche und Kröten ihre Körperflüssigkeit ab, die zugleich verdunstet. In dieser erstaunlichen Funktion des Körpers von Amphibien liegt der Grund, warum sie Unterschiede in der Luftfeuchtigkeit besser wahrnehmen können als wir Mensch.

Wie aber regieren unsere heimischen Laubfrösche auf Wetterveränderungen? Warum klettern sie bei Sonnenschein und warmen Temperaturen auf Bäume und Sträucher hinauf und bleiben dagegen bei nahenden Regenfällen am Boden, im feuchten Gras sitzen? Forscher vermuten gleich zwei Gründe für das Verhalten unserer einheimischen Tiere: Im Gegensatz zu den tropischen Frosch- und Krötenarten liebt der Laubfrosch das Klettern und mag es gerne sonnig und warm. Im Spätsommer kann man nicht selten junge Froschmännchen auf dünnen Zweigen oder Blättern beim Sonnen beobachten. Allerdings spielt hierbei wohl auch die Nahrungssuche eine entscheidende Rolle. Denn Laubfrösche nutzen die Klettertouren auch, um Fressen zu finden. Insekten sind die Grundlage ihrer Ernährung. Und diese Lebewesen wiederrum, reagieren ebenfalls stark auf die Veränderungen des Wetters. Bei sonnigen Temperaturen und wenig Wind fliegen Insekten höher. An windig kühlen Tagen halten sich Mücken dagegen eher am Boden auf. Ein interessantes Phänomen!

Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Hama  EWS-3200 BALDR Wetterstation Funk mit Außensensor SKEY Wetterstation Funk mit Außensensor CSL-Computer Funk Wetterstation mit Farbdisplay FanJu FJ3365W Funkwetterstation

Hama

EWS-3200

BALDR

Wetterstation Funk mit Außensensor

SKEY

Wetterstation Funk mit Außensensor

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FanJu

FJ3365W Funkwetterstation
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