Wassersprudler

Wassersprudler Test: Hier geht’s zum ausführlichen Testbericht mit Bildern, Videos und Testnoten. Live + authentisch!

Kein anstrengendes Kisten schleppen mehr - mit einem Wassersprudler machst du dir ganz bequem aus Leitungswasser dein perfektes Sprudelwasser, innerhalb weniger Sekunden und zwar jeder in seiner beliebigen Sprudelstärke! Nicht nur das Kisten schleppen bleibt in der Vergangenheit, auch die Umwelt wird es dir danken. Wir haben 4 verschiedene Wassersprudler für dich getestet und besonders auf die Benutzerfreundlichkeit und das Sprudelergebnis geachtet. Unser Testsieger ist der sodastream Easy Wassersprudler: Der Wassersprudler ist leicht in der Handhabung, mit viel Zubehör ausgestattet und bringt ein sehr gutes Sprudelergebnis hervor. Unser Favorit mit der Testnote 1,4!

zuletzt aktualisiert: 04.06.2019, 18:19

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Getestete Produkte

sodastream Easy Wassersprudler Set - thumbnail Testsiegel: sodastream Easy Wassersprudler Set, Testnote sehr gut

sodastream

Easy Wassersprudler Set

Der sodastream Easy Wassersprudler überzeugt in Handhabung, Lieferumfang und Ergebnis. Der Wassersprudler ist leicht zu bedienen und kompakt in der Größe. Das Sprudelergebnis ist gut und im Lieferumfang ist zusätzlich zum notwendigen Zubehör eine zweite Flasche, zwei Gläser und Sirup enthalten.

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mySodapop Jerry Wassersprudler - thumbnail Testsiegel: mySodapop Jerry Wassersprudler, Testnote gut

mySodapop

Jerry Wassersprudler

Der mySodapop Jerry Wassersprudler ist ein etwas größerer gut zu handhabender Wassersprudler. Das Gerät ist leicht zu bedienen und erzeugt ein gutes Sprudelergebnis. Im Lieferumfang ist alles notwendige Zubehör enthalten und zusätzlich erhältst du noch eine zweite Flasche, sowie einen Transportbeutel. Leider sind die mitgelieferten Flaschen nur 5 Monate nutzbar.

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Soda Trend Wassersprudler Set - thumbnail Testsiegel: Soda Trend Wassersprudler Set, Testnote gut

Soda Trend

Wassersprudler Set

Der Soda Trend Wassersprudler ist leicht zu bedienen und sorgt für ein gutes Sprudelergebnis. Das Gehäuse ist etwas instabil und klapprig und wirkt dadurch nicht sehr hochwertig verarbeitet. Im Lieferumfang ist das notwendige Zubehör enthalten und die mitgelieferte Flasche ist 1 1/2 Jahre nutzbar.

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Rosenstein & Söhne Wassersprudler - thumbnail Testsiegel: Rosenstein & Söhne Wassersprudler, Testnote befriedigend

Rosenstein & Söhne

Wassersprudler

Der Rosenstein & Söhne Wassersprudler lässt in der Handhabung etwas nach. Hebel sind schwer zu betätigen, überschüssiges CO2 wird kaum abgelassen und der Stand des Gehäuses ist etwas wackelig. Zudem ist im Lieferumfang nicht alles notwendige Zubehör enthalten, CO2 Zylinder muss beispielsweise zusätzlich bestellt werden. Ein gutes Sprudelergebnis bringt jedoch auch dieser Wassersprudler hervor.

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Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: sodastream Easy Wassersprudler Set mySodapop Jerry Wassersprudler Soda Trend Wassersprudler Set Rosenstein & Söhne Wassersprudler

sodastream

Easy Wassersprudler Set

mySodapop

Jerry Wassersprudler

Soda Trend

Wassersprudler Set

Rosenstein & Söhne

Wassersprudler
Vorteile
  • Sehr gutes Sprudelergebnis
  • Gelieferte Flaschen lange haltbar
  • Leichte Handhabung
  • Sehr gutes Sprudelergebnis
  • Einfache Handhabung
  • Umfangreicher Lieferumfang
  • Gelieferte Flaschen lange haltbar
  • Gutes Sprudelergebnis
  • Hohe Füllmenge der Flaschen
  • Gutes Sprudelergebnis
  • Gelieferte Flaschen lange haltbar
Nachteile
  • Weniger Füllmenge der Flaschen, als andere Testgeräte
  • Gelieferte Flaschen nicht lange haltbar
  • Groß
  • Instabil
  • Nicht sehr hochwertig verarbeitet
  • Bei zu langem Sprudeln läuft Wasser schnell über
  • Instabil
  • Sprudlerknopf schwer zu betätigen
  • Überschüssiges CO2 wird nur sehr langsam abgelassen
  • Wenig im Lieferumfang enthalten
Zusammenfassung

Leicht zu handhabender Wassersprudler, mit gutem Sprudelergebnis!

Großer Wassersprudler, mit gutem Sprudelergebnis und einfacher Handhabung.

Gutes Sprudelergebnis und leicht zu bedienen, jedoch etwas instabil und leicht zum Übersprudeln zu bringen.

Bringt gutes Sprudelergebnis hervor, lässt jedoch in Handhabung und Lieferumfang stark nach.

Füllmenge der Flaschen 850 ml 850 ml 950 ml 900 ml
Lieferumfang Wassersprudler, 2 Flaschen, 2 Gläser, CO2 Zylinder, Getränkesirup (6 Sorten), Bedienungsanleitung Wassersprudler, 2 Flaschen, CO2 Zylinder, Beutel, Bedienungsanleitung Wassersprudler, 1 Flasche, CO2 Zylinder, Bedienungsanleitung Wassersprudler, 1 Flasche, Bedienungsanleitung
Qualitätseindruck Sehr gut Gut Gut Gut
Amazon Bewertung
☆☆☆☆☆
★★★★★
457 Bewertungen
☆☆☆☆☆
★★★★★
16 Bewertungen
☆☆☆☆☆
★★★★★
85 Bewertungen
☆☆☆☆☆
★★★★★
95 Bewertungen
Verpackung Gut Gut Gut Gut
Zusatzgarantie
Anleitungssprache DE DE, EN, IT, FR DE, EN, FR, ES, IT, NL DE
Anleitungsqualität Sehr gut Gut Gut Befriedigend
Breite 13 cm 15 cm 12 cm 14 cm
Höhe 42,5 cm 44 cm 46,5 cm 46 cm
Tiefe 18,5 cm 25 cm 28 cm 15 cm
Gewicht 2,4 kg 2,7 kg 2,7 kg 3,3 kg
CO2 Zylinder 60 l 60 l 60 l 60 l
Farbe Schwarz Dunkelgrau Hellgrau Schwarz
Spülmaschinengeeignet Nein Nein Nein Nein
Anzahl mitgelieferter Flaschen 2 2 1 1
Material Wasserflaschen PET PET PET PET
Haltbarkeit der Flaschen 2 1/2 Jahre 5 Monate 1 1/2 Jahre 2 Jahre
Design
Lieferumfang
Ergebnis
Handhabung
Testsiegel: sodastream Easy Wassersprudler Set, Testnote 1.45
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Testsiegel: mySodapop Jerry Wassersprudler, Testnote 1.65
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Testsiegel: Soda Trend Wassersprudler Set, Testnote 2.35
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Testsiegel: Rosenstein & Söhne Wassersprudler, Testnote 2.55
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Unser Testsieger

Der sodastream Easy Wassersprudler überzeugt in Handhabung, Lieferumfang und Ergebnis. Der Wassersprudler ist leicht zu bedienen und kompakt in der Größe. Das Sprudelergebnis ist gut und im Lieferumfang ist zusätzlich zum notwendigen Zubehör eine zweite Flasche, zwei Gläser und Sirup enthalten.

  • Für ein möglichst starkes Sprudelergebnis empfiehlt es sich gekühltes Wasser zu verwenden, da kaltes Wasser mehr CO2 aufnimmt.
  • Um Wasseraustritt während des Wasser aufsprudeln zu vermeiden, fülle die Flasche nie über die Maximum Markierung.
  • Die PET Flaschen solltest du regelmäßig reinigen, damit sich keine Keime bilden.
  • Um Ärgernis bei einem plötzlich leerem Gaszylinder zu vermeiden, empfiehlt es sich immer einen Zweiten schon in Reserve zu haben.
  • Für ein wenig Abwechslung kannst du dein Soda mit Sirup, in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, mischen.
 

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

Produkte

In unserem Wassersprudler Test haben wir 4 verschiedene Sprudler von verschiedenen Herstellern getestet und miteinander verglichen. Die Geräte weisen leichte Unterschiede in ihrer Handhabung und ihrem Zubehör auf. Beim Test fand bei allen Geräten der gleiche Ablauf statt und es wurde nach den gleichen Kriterien bewertet.

Testablauf

In unserem Test haben wir nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Handhabung
  • Ergebnis
  • Zubehör
  • Design

Bei jedem Wassersprudler wurden die unterschiedlichen Sprudelstärken ausgetestet. Während der Nutzung haben wir sehr darauf geachtet, ob die Geräte leicht zu handhaben und dementsprechend benutzerfreundlich sind. Auch der Verbrauch hat in unserem Test eine Rolle gespielt. So haben wir die Gaszylinder vor und nach dem Sprudeln gewogen, um festzustellen, wie viel Gas verbraucht wird, um eine Flasche Wasser, auf maximale Sprudelstärke aufzusprudeln.

Zudem haben wir auch die mitgelieferten Flaschen ausgetestet. Hierbei haben wir darauf geachtet, wie lange die Flaschen haltbar sind und somit wie häufig du gezwungen bist, dir neue Flaschen anzuschaffen. Außerdem haben wir das aufgesprudelte Wasser über Nacht in den Flaschen stehen lassen, um zu testen wie gut die Flaschen die Sprudelstärke halten können.

Selber sprudeln liegt im Trend: Geschätzt jeder zehnte deutsche Haushalt nutzt heute bereits einen Wassersprudler, bei stetig steigender Tendenz. Die Vorteile liegen ja auch auf der Hand – die Qualität steht Flaschenwasser in nichts nach, lästiges Kistenschleppen entfällt, und sogar die Umwelt gewinnt!

Die Wassersprudler aus unserem Test
Die Wassersprudler aus unserem Test

Das Prinzip ist recht einfach: Langweiliges Leitungswasser wird durch Kohlensäure in spritziges Sprudelwasser verwandelt. Dazu füllst Du zuerst Wasser aus dem Wasserhahn in eine spezielle Flasche mit einem Gewinde. Diese Flasche drehst Du dann in den Wassersprudler. In diesem befindet sich eine Kartusche mit CO2, besser bekannt als Kohlendioxid und oft auch Kohlensäure genannt. Über einen Druckknopf auf der Oberseite des Geräts öffnet sich das Ventil der Kartusche, und die Kohlensäure entweicht unter Gezisch und Geblubber ins Wasser. Je nach Geschmack kannst Du dabei dosieren, wie viel Sprudel ins Wasser kommen soll, indem Du den Knopf kürzer oder länger gedrückt hältst.

Danach wird das CO2 ausgelassen, dass nicht den Weg ins Wasser gefunden hat. Das geschieht meistens über einen Kippschalter am Gerät. Damit wird ein Auslassventil geöffnet, und die überschüssige Kohlensäure entweicht.
Das war's dann aber auch schon – Flasche abschrauben, Wasser ins Glas füllen und Selbstgesprudeltes genießen. Geübte Sprudler brauchen für den Vorgang nicht viel mehr als ein oder zwei Minuten.

Den Zylinder eindrehen
Den Zylinder eindrehen

Flasche aufstecken
Flasche aufstecken

Den Sprudlerknopf betätigen
Den Sprudlerknopf betätigen

Sprudelwasser genießen
Sprudelwasser genießen

In seiner Grundform funktioniert das Sprudeln übrigens rein mechanisch. Das CO2 in der Flasche ist komprimiert; wenn das Ventil per Knopfdruck geöffnet wird, strömt es ohne weiteres Zutun in die Flasche. Damit braucht es auch keinen elektrischen Strom und das Gerät lässt sich praktisch überall verwenden. Die meisten Sprudler besitzen auch kaum Verschleißteile und halten entsprechend lang.

Es gibt auch elektrisch betriebene Modelle, bei denen Du zwischen verschiedenen voreingestellten CO2-Dosierungen auswählen kannst. Sie versprechen stets gleichbleibende Sprudelstärken und sind etwas angenehmer zu bedienen. Allerdings kosten sie auch mehr und können durch die aufwendigere Technik schneller kaputt gehen.

Es gibt einige gute Gründe, die fürs Selber sprudeln sprechen.

Der wichtigste: Das Schleppen von schweren Mineralwasserkisten entfällt. In Zeiten, in denen immer mehr Menschen auf ein eigenes Auto verzichten, um Geldbeutel und Umwelt zu schonen, kommen Sodastream und Co. höchst gelegen: Ein normaler Getränkekasten mit 12 Ein-Liter-Flaschen wiegt gut 13 Kilo – und wenn Dir Wasser aus Glasflaschen lieber ist, kommen noch mal vier bis fünf Kilogramm extra dazu.

Wenn Du dann noch das Glück hast, im 4. Stock ohne Aufzug zu wohnen, bedeutet der Wassersprudler im Haus schon eine ziemliche Erleichterung. Das Wasser selbst wird Dir via Leitung direkt ins Haus geliefert – rund um die Uhr, Transport inklusive. Und eine CO2-Patrone liefert so viel Wasser wie fünf volle Getränkekästen. Das dürfte eine Weile reichen.

Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass Nutzer von Wassersprudlern mehr trinken als Menschen, die ausschließlich Getränke aus Flaschen konsumieren. Ob das an der unterbewussten Abneigung gegen das Kistenschleppen liegt? Nach dem Motto: "Wenn ich weniger trinke, muss ich auch seltener zum Getränkemarkt!"

Tendenziell trinken die meisten von uns jedenfalls eher zu wenig als zu viel. Gut zwei bis drei Liter Wasser verlieren wir jeden Tag. Die sollten irgendwie ausgeglichen werden, was aber oft gar nicht so einfach ist. Denn wenn der Körper Energie braucht, dann bekommen wir Hunger und es knurrt der Magen. Wenn es an Wasser fehlt, dann kommt der Durst nicht unbedingt gleich sofort – aber wir merken die Folgen, zum Beispiel in Form von Konzentrationsstörungen oder Abgeschlagenheit.

Das kann natürlich auch andere Gründe haben, aber Dehydrierung ist auf jeden Fall eine mögliche Ursache.

Es kann also kaum schaden, etwas mehr zu trinken. Und wenn der Wassersprudler dabei hilft – umso besser!

Zumal das Wasser aus der Leitung hierzulande sehr hochwertig ist. Im Alltag nimmt man es kaum wahr – doch beim Urlaub im weiter entfernteren Ausland wird es uns schnell bewusst: Trinkbares Wasser aus der Leitung ist nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit.
In vielen Ländern ist Wasser oft stark mit Chlor versetzt, was die meisten Bakterien abtötet und es zum Waschen und Duschen verwendbar macht. Das war's aber auch schon; kochen oder gar pur trinken möchte es niemand. In diesen Ländern muss das Trinkwasser darum meistens aus der Flasche (oder gleich aus dem Kanister) kommen. Und bei uns?

Hier ist das Wasser aus der Leitung sauber. Einige Tausend regionale Wasserversorger kümmern sich darum, dass das überall reichlich vorhandene Grundwasser in Brunnen gefördert, regelmäßig auf Sauberkeit kontrolliert und über ein Leitungsnetz zu uns direkt nach Hause geliefert wird. Diese Wasserversorger gehören den Städten und Gemeinden – und damit letztendlich uns.

Es sind keine Unternehmen beteiligt, die in erster Linie Gewinn erzielen wollen. Und deshalb ist das Trinkwasser aus der Leitung auch unschlagbar günstig; etwa 0,1 bis 0,2 Cent pro Liter kostet es etwa.
Das ist wirklich wenig – vor allem wenn man bedenkt, wie aufwendig die Qualität des Trinkwassers kontrolliert wird.

Als Richtlinie gilt die Trinkwasserverordnung, die besagt: Trinkwasser darf weder irgendwelche Krankheitserreger noch andere gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. Die Grenzwerte sind sehr streng und werden auch regelmäßig angepasst. Etwa 50 verschiedene Faktoren werden aktuell geprüft. Sie alle müssen im grünen Bereich sein, damit das Wasser als Trinkwasser in die Leitung kommen darf. Damit ist auch klar: Das Wasser aus der Leitung ist KEIN aufbereitetes Abwasser, wie manchmal behauptet wird. Abwasser würde man gar nicht so sauber bekommen, dass es durch die strengen Tests kommt – auch nicht mit extrem viel Chlor.


Wie sieht es im Vergleich mit dem Mineralwasser aus?

In Sachen Qualität kann es noch halbwegs mithalten. Die Mineral- und Tafelwasserverordnung ist auch sehr streng, allerdings etwas lockerer als die Trinkwasserverordnung. Trinkwasser wird zum Beispiel auf den Pestizidgehalt geprüft, Mineralwasser dagegen nicht. Dafür werden Mineralwässer ja oft damit beworben, dass sie sehr viele extra-gesunde Inhaltsstoffe haben. Das mag zwar stimmen – aber zum einen fallen die Mineralien und Spurenelemente aus dem Wasser recht gering aus gegenüber denen, die wir über das Essen zu uns nehmen. Und zum anderen sind es meist auch nicht viel mehr als im Leitungswasser.

Die Stiftung Warentest kam in Sachen Wasserqualität 2012 zu einem recht eindeutigen Urteil: Von den 30 getesteten stillen Flaschenwässern war keines qualitativ besser als das durchschnittliche Leitungswasser.

Dafür war mit Sicherheit jedes Einzelne deutlich teurer. Denn während Leitungswasser quasi zum Selbstkostenpreis abgegeben wird, kommt beim Mineralwasser einiges an Kosten zusammen. Zum einen kosten die Abfüllung in Flaschen und der Transport zum Supermarkt Geld. Und zum anderen wird Mineralwasser natürlich kräftig beworben, damit wir Lust darauf bekommen und ganz vergessen: Wir haben doch schon ein super Wasser daheim!

Leitungswasser ist ziemlich günstig – wie sieht's mit Sprudler und Zubehör aus?

Den Wassersprudler selbst gibt es in einfacher Ausführung ab ca. 60 Euro zu kaufen – mitsamt einer oder mehreren passenden Flaschen und einem gefüllten CO2-Zylinder. Neben der vorher angesprochenen Elektro-Variante gibt es auch schickere Modelle oder Sets mit wertigen Glasflaschen, die entsprechend mehr kosten; am Grundprinzip ändert sich allerdings nichts. Somit gibt es auch keine Unterschiede bei Geschmack und Qualität des selbst gesprudelten Wassers. Neben dem Gerät braucht es dann noch folgende Verbrauchsmaterialien:

  • Die Kohlensäure. Eine CO2-Kartusche liefert etwa 60 Liter gesprudeltes Wasser – abhängig davon, ob Du es spritzig magst oder eher "medium", auch etwas weniger oder mehr.
    Leere Patronen kannst Du in den meisten Supermärkten und Drogerieketten gegen volle tauschen, was mit 6 bis 9 Euro zu Buche schlägt. Zusätzliche Patronen sind im Onlinehandel für etwa 35 Euro erhältlich.
  • Die passenden PET-Plastikflaschen müssen nach ein paar Jahren ausgetauscht werden (sie haben tatsächlich auch ein Haltbarkeitsdatum aufgedruckt). Es gibt sie für relativ kleines Geld in verschiedenen Farben und Größen. Die Glasflaschen sind prinzipiell unbegrenzt haltbar, aber sie fassen auch nur 0,6 Liter (in die Plastikflaschen passt ein voller Liter). Gerade wenn Du nicht für dich alleine sprudeln willst, ist es ganz praktisch, ein paar mehr Flaschen daheim zu haben.
  • Hin und wieder einmal eine Flasche Sirup, um Abwechslung reinzubringen. Die Preise sind recht unterschiedlich, je nach Qualität. Mit etwa 5 Euro für einen halben Liter "normalen" Sirup kannst Du rechnen - etwas weniger beim Discounter, etwas mehr in der Bio-Ausführung. Die Menge reicht dann aber auch für gut 10 Liter gesprudeltes Sirupgetränk. Mehr zum Thema "Pimp your Drink" findest Du auch weiter unten.

Lieferumfang mySodapop
Lieferumfang mySodapop

Selber sprudeln ist nicht nur gut für unseren Geldbeutel, sondern auch für unsere Umwelt. Denn damit das benötigte Leitungswasser aus dem Boden über die Wasserrohre zu uns kommt, wird vergleichsweise wenig Energie benötigt. Das meiste geschieht über natürliche Druckunterschiede: Unter der Erde steht das Wasser unter hohem Druck, durch die Gesteinsschichten darüber. Wenn ein Brunnen gebohrt wird, dann drückt es das Wasser nach oben. Und wenn es nach der Filterung in die Wasserleitung gepumpt wird, dann kommt wieder ein Überdruck ins Spiel. Der wird erst ganz abgebaut, wenn Du daheim den Wasserhahn öffnest.

Das Mineralwasser dagegen muss erst einmal vom Hersteller zum Getränke- bzw. Supermarkt gelangen. Das geschieht in den meisten Fällen per LKW – und wer schon einmal direkt hinter einem startenden Laster mit Dieselmotor gestanden hat, der weiß: Die Dinger stinken wie die Pest und qualmen wie die Hölle. Ein sauberer Transport sieht ganz sicher anders aus.
Für die "letzte Meile" vom Supermarkt nach Hause wird außerdem oft noch ein weiterer Motor angeworfen – der vom eigenen Auto. Und das verursacht in der Summe sogar noch mehr Abgase als der Transport vom Hersteller: Denn da ist der Anfahrtsweg vielleicht etwas länger, aber dafür werden mit einer LKW-Fuhre auch gleich ein paar hundert Kisten befördert. Was aber, wenn jede dieser Kisten danach noch mal einzeln und per Auto vom Supermarkt abgeholt wird?! Wenn Du also dank Wassersprudler öfter darauf verzichten kannst, mit dem Auto zum Getränke holen zu fahren, dann leistest Du einen sehr konkreten, eigenen Beitrag zum Umweltschutz. Du reduzierst also deinen CO2-Fußabdruck, wie es so schön heißt. Das CO2, das du mit Deinem selbst gesprudelten Wasser wegtrinkst, fällt bei der Ersparnis allerdings nicht weiter ins Gewicht…

Außerdem sollte man nicht vergessen: Die Herstellung von Abermillionen Mineralwasserflaschen pro Jahr verbraucht noch mal eine Unmenge an Energie und belastet so die Umwelt. Selbst Glas- und Mehrweg-Plastikflaschen sind bei näherer Betrachtung nicht wirklich "grün": Sie halten zwar lange, aber die Herstellung ist sehr energieaufwendig. Bei Einweg-Plastikflaschen sieht es noch schlechter aus, denn da kommt auch ein hoher Materialverbrauch dazu. Es klingt schon paradox: Um eine Plastikflasche herzustellen, wird bis zu fünfmal so viel Wasser verbraucht, wie am Ende reinpasst. Wenn die Flasche dann nur ein einziges Mal verwendet werden kann, ist das eine echte Verschwendung. Und nur ungefähr ein Viertel des Plastiks, aus dem eine durchschnittliche Einwegflasche besteht, stammt aus recyceltem Material. Da sind sogar Getränkedosen nicht viel schlimmer: Aluminium kann zumindest recht gut recycelt werden.

Keine Flaschen und Dosen mehr: Ein weiterer Öko-Pluspunkt für das selbst gesprudelte Wasser aus der Leitung.

Falls Dir Sprudelwasser pur auf die Dauer zu langweilig sein sollte – vielleicht willst Du es mal mit Sirup probieren?

Die Auswahl an Geschmacksvarianten ist groß: Von den Klassikern wie Cola, Himbeere und Zitrone über Außergewöhnliches wie etwa Basilikum bis hin zu Ausgefallenem (zum Beispiel isotonischen Sport- und Energydrinks) reicht das Angebot. Besonders auf Wochenmärkten gibt es oft auch hochwertigen, regional hergestellten Sirup aus natürlichen Zutaten, der noch mal ein wenig besser schmeckt.

Und wenn Du Dir die Zeit nimmst, kannst Du Sirup in jeder erdenklichen Variation auch selbst machen. Im Internet findest Du einige gute Anleitungen dazu.
Der Sirup sollte übrigens NICHT mitgesprudelt werden! Erst das Wasser alleine sprudeln, dann den Sirup dazugeben und die geschlossene Flasche ein paar Mal sachte schwenken. Wenn Du den Sirup mitsprudelst, dann schäumt er auf, was meistens in einem nassen Küchenboden und manchmal auch in einem beschädigten Gerät endet.

Es gibt neben Sirup aber auch noch andere Möglichkeiten, Wasser aufzupeppen. Zum Beispiel mit ein paar Zitronen- oder Limettenscheiben, einem Bund Minze – und fertig ist der erfrischende Sommerdrink. Am intensivsten schmeckt es übrigens erfahrungsgemäß mit stark gesprudeltem Wasser: Dadurch kommt Bewegung in die Flasche, und die Zutaten entfalten ihr volles Aroma.
Auch spritzige Saftschorlen sind ziemlich lecker und ganz schnell zubereitet. Etwas aufwendiger, aber garantiert der Hit bei Gästen und im Sommer, sind selbst gemachte Limonaden.

Es gibt sogar eine Cocktail-Familie, bei der Sprudelwasser nicht fehlen darf – die Fizzes. Einfach mal googeln!
Ganz Verwegene haben sich auch schon ihren eigenen Schampus hergestellt, indem sie ihren Lieblingswein einfach aufgesprudelt haben. Das aber nur als "Inspiration" – sämtliche Hersteller legen großen Wert darauf, dass in ihren Geräten ausschließlich Wasser gesprudelt wird!

Sirup bringt Geschmack in dein Sprudelwasser
Sirup bringt Geschmack in dein Sprudelwasser

Abschließend noch ein paar Tipps zur Reinigung des Gerätes. Der Punkt wird gerne vergessen, aber er ist sehr wichtig. Denn das sauberste Leitungswasser bringt nichts, wenn sich am Sprudler und in den Flaschen die Keime tummeln. Du solltest also möglichst nach jedem Gebrauch die Düse abtrocknen, über die das CO2 in die Flasche kommt. Nach dem Sprudeln hängt immer noch etwas Wasser daran, und wenn es sich mit der Zeit erwärmt, dann bildet sich ein ideales Biotop für Bakterien.

Außerdem ist Leitungswasser kalkhaltig – das macht es für uns nicht schlechter, aber Kalk lagert sich mit der Zeit ab (Du kennst das vielleicht vom Wasserkocher). Das sieht nicht nur seltsam "unsauber" aus, sondern kann auch die Funktion des Sprudlers beeinträchtigen, indem es die Düse verstopft. Wenn bei voller CO2-Patrone auf Knopfdruck kaum Kohlensäure ins Wasser gelangt, dann liegt das nicht selten daran. Um den Sprudler von Kalkrückständen zu befreien, empfiehlt zum Beispiel Sodastream das folgende Vorgehen:

  • Besorge Dir, Zitronensäure aus dem Supermarkt oder der Drogerie. Flüssige Zitronensäure findet sich meistens bei den Reinigungsmitteln; Zitronensäure als Pulver gibt es auch in der Backabteilung.
  • Fülle so viel davon in eine Sprudelflasche, wie auf der Verpackung angegeben. Meistens kommen ca. 50 ml flüssige oder zwei Esslöffel pulverförmige Zitronensäure auf einen Liter Wasser.
  • Danach füllst Du die Flasche mit warmem Leitungswasser auf.
  • Die Flasche schraubst du anschließend in den Sprudler und drückst einmal kurz auf den Sprudelknopf.
  • Anschließend muss die Zitronensäure etwa 10 bis 15 Minuten einwirken.
  • Zum Schluss kannst Du die Flasche abschrauben. Die Sprudlerdüse solltest Du noch einmal mit einem feuchten Tuch abwischen und danach abtrocknen.
  • Die verwendete Flasche solltest Du gleich ausleeren und sauber machen. Ausspülen mit klarem Wasser reicht meistens (was evtl. an Zitronensäureresten zurückbleibt, ist nicht der Rede wert). Falls Du allerdings garantiert keinen Zitronengeschmack im Wasser finden möchtest, kannst Du die Flasche auch intensiver reinigen.


Idealerweise solltest du die Flaschen nach jeder Benutzung gründlich reinigen (vor allem dann, wenn du Sirup verwendest). Dazu gibst Du ein paar Tropfen Spülmittel in die Flasche, füllst sie mit warmem Wasser auf und reinigst sie mit einer Spülbürste. Dann das Spülwasser raus, frisches Wasser rein und bei geschlossener Flasche kräftig schütteln, damit keine Spülireste zurückbleiben. Danach kannst Du die Flasche wieder mit Wasser zum Aufsprudeln befüllen.

Das Ganze solltest du sicherheitshalber auch machen, wenn du eine Flasche verwenden möchtest, die längere Zeit nicht benutzt wurde.
Lass Wasserflaschen mit gesprudeltem Wasser am besten nicht zu lange herumstehen. Es bleibt zwar recht lange spritzig, solange der Deckel gut verschlossen ist. Aber je wärmer es ist, desto leichter breiten sich Bakterien aus. Besser wäre es, die Flasche zwischenzeitlich in den Kühlschrank zu stellen (was meistens auch besser schmeckt).

Optimal ist es natürlich, wenn die Getränke gar nicht lange stehen müssen. Vor allem bei Wasser mit Sirup solltest Du nicht lange warten, weil sich der Sirup nach recht kurzer Zeit absetzt und am Flaschenboden kleben bleiben kann. Für den kleinen Durst zwischendurch ist es daher ganz praktisch, entsprechend kleine 0,6-Liter-Flaschen im Haus zu haben.

Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Die Plastikflaschen sind nicht spülmaschinenfest. Auch wenn es am Anfang etwas lästig erscheint: Spüle sie regelmäßig von Hand.

So stellst du sicher, dass dein Selbstgesprudeltes immer lecker und gesund ist – und jedes "normale" Mineralwasser ziemlich alt aussehen lässt.

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Unser Testsieger: sodastream Easy Wassersprudler Set mySodapop Jerry Wassersprudler Soda Trend Wassersprudler Set Rosenstein & Söhne Wassersprudler

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