Video Babyphone Test

03/2019

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7
Produkte getestet
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80.5
Arbeitsstunden
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110
Amazon-Rezensionen analysiert
Video Babyphone

Unser Testsieger ist der Philips Avent SCD843/26 Video-Babyphone: Das Gerät hat eine optimale Bild- und Soundübertragung und bietet sogar eine Zoomfunktion an. Unser Favorit mit der Testnote 1,5!

Wir haben 7 Video Babyphones getestet und dabei besonders auf die Handhabung, die Übertragung und die Sicherheit geachtet

Egal ob die Gartenarbeit und die Mittagsstunde aufeinandertreffen oder ob Nachtruhe ansteht: Der Nachwuchs soll immer gut im Auge behalten werden, um bei Problemen sofort zur Stelle sein zu können. Mit einem Video Babyphone funktioniert das problemlos.

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zuletzt aktualisiert: 18.11.2019, 9:10
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Philips Avent AVENT SCD843/26 Video-Babyphone KODAK CHERISH C520 Video-Babyphone Testbericht Babymoov YOO-Moov 360 Grad Testbericht Nuk Eco Control 550VD Digitales Babyphone Testbericht DENVER BC-245 Baby Monitor Testbericht HelloBaby HB65 Video Babyphone Testbericht Lollipop Die smarte Baby-Kamera Testbericht

Philips Avent
AVENT SCD843/26 Video-Babyphone

KODAK
CHERISH C520 Video-Babyphone

Babymoov
YOO-Moov 360 Grad

Nuk
Eco Control 550VD Digitales Babyphone

DENVER
BC-245 Baby Monitor

HelloBaby
HB65 Video Babyphone

Lollipop
Die smarte Baby-Kamera

Vorteile
  • Sehr gute Bildübertragung
  • Gute Soundübertragung
  • Zoomfunktion
  • Sehr gutes Farbdisplay
  • Gute Verbindung
  • Akku herausnehmbar
  • Nachtlicht in verschiedenen Farben
  • Verschiedene Einschlafmelodien
  • Kamera lässt sich automatisch und aus der Ferne bewegen
  • Sehr viele individuelle Einstellungsmöglichkeiten
  • Grundsätzlich leicht verständliches Menü
  • Klein und handlich mit Klipp zur Befestigung
  • Ton und Bild werden klar übertragen
  • Tempreaturalarmeinstellung möglich
  • Einfache Menühandhabung
  • Per App auf vielen Geräten innerhalb eines WLANS verbindbar
  • Der biegsame Fuß lässt sich gut am Gitterbett befestigen
  • Langes Kabel
Nachteile
  • Kamera Position muss manuell eingestellt werden und funktioniert nicht elektronisch
  • Umständliche Tastenführung
  • Manuell einstellbare Kamera
  • Schlechtes Display
  • Bild wird verzögert übertragen
  • Umständliches hin und her Klicken im Menü
  • Kleines Display
  • Geringe Übertragungsreichweite
  • Nur englischsprachige Bedienungsanleitung
  • Sehr starker Zoom
  • Der biegsame Fuß steht nur schwer auf flachen Flächen
  • Stark verzögerter Ton und leicht verzögertes Bild
  • Mehrmaliges Echo von dem gesprochenen Ton in der Gegensprechfunktion
  • Umständliche Menüführung
  • Unsicherheit und Abhörgefahr durch die Internetverbindung vor allem bei offenen WLANs
  • Akku des Smartphones wird hoch beansprucht
Zusammenfassung

Das Babyphone ist ein gutes Babyphone, welches seine Zwecke zufriedenstellend erfüllt.

Das Babyphone ist ein technisch gut ausgestattetes Gerät, welches vor allem mit dem Display punktet.

Technisch gut ausgestattet, allerdings ist das Display eher langsam und grobkörnig.

Das Babyphone ist leicht zu bedienen und hat viele Einstellungsmöglichkeiten.

Klein und praktisch, besitzt aber eine geringe Reichweite und hat durch die geringe Größe ein kleines Display.

Das Babyphone ist leicht zu handhaben und lässt sich leicht und individuell einrichten.

Das Gerät hat eine tolle Reichweite übers Internet, weist aber auch einige Schwächen auf.

Batterielaufzeit 10 Stunden Elterneinheit: 4 Stunden; Kameraeinheit: 5 Stunden Ca. 8 Stunden 8 Stunden Ca. 20 Stunden im Vox Modus 8 Stunden -
Batterie-Überwachung Ja Ja Ja Ja Ja Ja -
Reichweite 25 m (Leichtbauwände) oder 1 Stockwerk (Betonbau) 25 m (Leichtbauwände) oder 1 Stockwerk (Betonbau) Ca. 25 Meter (Leichtbauwände) 25 m (Leichtbauwände) oder 1 Stockwerk (Betonbau) Ca. 25 m (Leichtbauwände) 20 Meter (Leichbauwände) Die Geräte müssen sich in einem funktionsfähigen Internet befinden
Übertragung
Sound/ Klang
Bildqualität
Höhe Elterneinheit: 11,5 cm; Kameragerät: 16,5 cm Eltereinheit: 8,5 cm, Kameraeinheit: 12cm Elterneinheit: 8,5 cm; Kameragerät: 15 cm Elterneinheit: 7,5 cm, Babyeinheit: 9 cm Elterneinheit: 12 cm; Kameragerät: 10,5 cm Elterneinheit: 10 cm; Kameragerät: 10,5 cm 4 cm
Breite Elterneinheit: 9,5 cm; Kameragerät: 9 cm Eltereinheit: 16,5 cm, Kameraeinheit: 9 cm Elterneinheit: 13 cm; Kameragerät: 13 cm Eltereinheit: 15,5 cm, Babyeinheit: 7 cm Elterneinheit: 6,5 cm; Kameragerät: 6,5 cm Elterneinheit: 12 cm; Kameragerät: 8,5 cm 7,5 cm
Tiefe Elterneinheit: 5 cm; Kameragerät: 9 cm Eltereinheit: 2 cm, Kameraeinheit: 9 cm Elterneinheit: 1,5 cm; Kameragerät: 13 cm Eltereinheit: 2,5 cm, Babyeinheit: 7 cm Elterneinheit: 2 cm; Kameragerät: 6,5 cm Elterneinheit: 2 cm; Kameragerät: 7 cm 30 cm
Verpackung Ansprechend bebildert und gestaltet Unbebilderter schlichter Karton Ansprechend bebildert Ansprechend und mit einem Klettverschluss verschließbarem Sichtfenster Bebilderter Karton, ansprechend und beschreibend gestaltet Ansprechend bebildert Hochwertig und schlicht gestaltet
Lieferumfang Elterneinheit, Kameragerät, 2 Ladekabel, Wandhalterung, Bedienungsanleitung Elterneinheit, Kamereinheit, 2 Ladekabel, 2 Akkus, knappe Anleitung Sender mit Kamera, Empfänger mit Display, 2 Ladekabel ohne USB-Adapter, Wandhalterung Kamereaeinheit, Elterneinheit, Ladekabel, Akku, Wandhalterung Sender mit Kamera, Empfänger mit Display, 2 Ladekabel Kameragerät, Bildschirmgerät, 2 Ladekabel, Wandhalterung, Kabelhalterung Kameragerät, Kabelhalterung, Ladekabel mit Steckdosenadaptern
Gewicht Elterneinheit: 110g; Kamergerät: 120g Eltereinheit: 180 g, Kameraeinheit: 105 g Elterneinheit: 150 g; Kameragerät: 295 g Eltereinheit: 175 g, Babyeinheit: 130 g Elterneinheit: 80 g; Kameragerät: 70 g Elterneinheit: 120 g; Kameragerät: 185 g 150 g
Anleitungssprache Nur bebildert - FR, EN, DE, NL, ES, PT, IT, CZ DE, GB, E, I, CZ, GR DA, DE, EN, ES, FI, FR, IT, NL, NO, PL, PT, SE, EN EN
Anleitungsqualität Grob aber ausreichend bebildert, ohne Text Nicht vorhanden, nur online als PDF downloadbar, gut und ausführlich beschrieben Gut und ausführlich beschrieben Sehr gut Gut Gut beschrieben, unbebildert Bebildert und knapp beschrieben
Zusatzgarantie Unbekannt 24 Monate Unbekannt 24 Monate Unbekannt 12 Monate Unbekannt
Stromversorgung Stromkabel Stromkabel und Akku Stromkabel Stromkabel Stromkabel Stromkabel Stromkabel
Batterietyp Akku aufladbar Akku Akku Akku Akku Eingebauter Akku -
Batterien mitgeliefert Nein Ja - Ja - Nein -
Verbindung FHSS FHSS FHSS FHSS Funk FHSS WLAN
Gegensprechfunktion Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Alarm für Verbindungsschwäche Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein
Tag- und Nachtsicht Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Displaygröße 3,5 Zoll 5 Zoll 4,3 Zoll 2,8 Zoll 2 Zoll 3,2 Zoll Größe des Handybildschirms
Auflösung Sehr gut, realitätsnah farbig Sehr gutes Farbdisplay Ausreichendes Farbdisplay Gut, realtitätsnah farbig Ausreichendes Farbdisplay Ausreichendes Farbdisplay In Ordnung
Kamera elektronisch bewegbar Nein Nein Ja Nein Nein Ja Nein
Bewegungssensor Nein Nein Ja Nein Nein Nein Nein
Displaystandby Nein Per Tastendruck Nein Nein Nein Ja, variable Zeiteinstellung Ja
Kamera hinzufügbar Nein 4 4 Ja Unbekannt Ja Ja
Stativvorrichtung Nein Nein Nein Nein Nein Ja Nein
Eco-Funktion Ja Nein Nein Ja Nein Nein Nein
Temperatursensor Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Einschlaflieder 5 5 5 5 1 8 6 (Klassikmusik) und 6 Geräusche (Staubsauger, Haartrockner, Meeresrauschen, Wasser, Rauschen, Mutterleib)
Fernbedienung Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein
Trageband Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein
SD-Kartenslot Nein Ja Nein Nein Nein Nein Nein
Testsiegel: Philips Avent AVENT SCD843/26 Video-Babyphone, Testnote 1.5
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Testsiegel: KODAK CHERISH C520 Video-Babyphone, Testnote 1.8
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Testsiegel: Babymoov YOO-Moov 360 Grad, Testnote 1.95
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Testsiegel: Nuk Eco Control 550VD Digitales Babyphone, Testnote 2
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Testsiegel: DENVER BC-245 Baby Monitor, Testnote 2.25
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Testsiegel: HelloBaby HB65 Video Babyphone, Testnote 2.55
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Testsiegel: Lollipop Die smarte Baby-Kamera, Testnote 3
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Getestete Produkte

Platz 1: Philips Avent AVENT SCD843/26 Video-Babyphone

Testsiegel: Philips Avent AVENT SCD843/26 Video-Babyphone, Testnote gut

Das Babyphone Philips Avent - Philips AVENT SCD843/26 Video-Babyphone ist ein tolles Gerät, welches den Eltern erleichtert auf das Baby oder die spielenden Kinder Acht zu geben Das Bild ist klar und deutlich, sowie der Ton und die Soundqualität. Die Gegensprechfunktion funktioniert gut und die Geräte sind handlich und lassen sich gut aufstellen. Alarme werden ausgelöst, wenn etwas nicht mehr den Einstellungen entspricht oder es vibriert, rundum ein zur Hand gehendes Gerät.

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KODAK CHERISH C520 Video-Babyphone - thumbnail Testsiegel: KODAK CHERISH C520 Video-Babyphone, Testnote gut

Platz 2: KODAK CHERISH C520 Video-Babyphone

Das Babyphone KODAK - KODAK CHERISH C520 Video-Babyphone ist ein sehr funktionales Babyphone mit einem tollen Display, welches in Größe und Auflösung punktet. Die Einstellungen sind etwas umständlich zu klicken, da die Pfeiltasten ungewohnt angeordnet sind, man gewöhnt sich aber schnell daran. Die Reichweite reicht für ein normales Wohnhaus aus, jedoch verschlechtert sich das Bild und der Ton bei größerer Entfernung und mehreren Barrieren. Die Nachtsicht funktioniert einwandfrei.

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Babymoov YOO-Moov 360 Grad - thumbnail Testsiegel: Babymoov YOO-Moov 360 Grad, Testnote gut

Platz 3: Babymoov YOO-Moov 360 Grad

Das Babymoov - YOO-Moov 360 Grad ist ein praktisches Gerät, welches den Eltern Sicherheit geben kann, dass bei dem Nachwuchs alles in Ordnung ist. Über verschiedene Einstellungen, die übersichtlich im Menü aufgelistet sind, kann das Babyphone individuell eingestellt werden. Wie hell es in dem Raum ist, spielt keine Rolle. Das Babyphone kann über eine Nachtsichtfunktion auch im Dunkeln Bilder zeigen, dann allerdings in schwarz-weiß und etwas gröber. Einen kleinen Minuspunkt bringt die Übertragung, da das Display das Geschehen verzögert wiedergibt und die Reichweite durch dickere Wände eingeschränkt ist.

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Nuk Eco Control 550VD Digitales Babyphone - thumbnail Testsiegel: Nuk Eco Control 550VD Digitales Babyphone, Testnote gut

Platz 4: Nuk Eco Control 550VD Digitales Babyphone

Das Babyphone Nuk - NUK Eco Control 550VD Digitales Babyphone ist ein tolles Gerät mit vielen Einstellungsmöglichkeiten, welche individuell einrichtbar sind. Die Übertragung von Bild und Ton ist sehr gut und nur kaum verzögert. Auch der Nachtmodus funktioniert sehr gut. Man kann verschiedene Alarme setzen, die einem signalisieren, dass sich etwas verändert hat und kontrolliert werden muss. Die Nachtlieder und das Nachtlicht sind sehr angenehm und lassen sich leicht an und ausstellen.

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DENVER BC-245 Baby Monitor - thumbnail Testsiegel: DENVER BC-245 Baby Monitor, Testnote gut

Platz 5: DENVER BC-245 Baby Monitor

Der DENVER - BC-245 Baby Monitor ist sehr klein und kompakt und dadurch handlich und praktisch mitzuführen. Durch die geringe Größe ist auch das Display mit nur 2 Zoll sehr klein. Im Allgemeinen lässt sich das Babyphone gut bedienen und hat Einstellungen wie Zeit und Alarme zusätzlich integriert. Per Knopfdruck kann ein Lied abgespielt und per Gegensprechfunktion über das Babyphone kommuniziert werden.

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HelloBaby HB65 Video Babyphone - thumbnail Testsiegel: HelloBaby HB65 Video Babyphone, Testnote befriedigend

Platz 6: HelloBaby HB65 Video Babyphone

Das Babyphone HelloBaby - HelloBaby HB65 Video Babyphone ist für kurze Distanzen gut geeignet, die Verbindung hält aber nicht so weit wie angegeben und bricht dann ab. Die Übertragung von Video und Ton ist ausreichend aber etwas langsam und körnig. Toll ist die bewegliche Kamera, die in alle Richtungen und elektrisch und ohne hörbaren Ton einstellbar ist. Auch die verschiedenen Alarme, die man einstellen kann sind hilfreich.

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Lollipop Die smarte Baby-Kamera - thumbnail Testsiegel: Lollipop Die smarte Baby-Kamera, Testnote befriedigend

Platz 7: Lollipop Die smarte Baby-Kamera

Das Babyphone sieht zwar sehr schön aus, die Handhabung ist allerdings etwas aufwändig, da das Gerät nicht von alleine stehen kann und erst zurecht gebogen werden muss und die Menüführung über die App ist auch etwas umständlich. Für weitere Einstellungen muss man sogar noch ein 3. Gerät dazukaufen. Allerdings punktet die Reichweite, da diese quasi unendlich ist, dadurch, dass beide Geräte nur mit einem guten Internetempfang abgedeckt sein müssen.

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Philips Avent - AVENT SCD843/26 Video-Babyphone

Testsieger: jetzt Testbericht lesen
  • Nicht zu weit entfernen, um eine Signalstörung zu vermeiden
  • Auf WLAN Verbindungen verzichten, da diese leichter gehackt werden können
 

Testablauf
Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Sicherheit
  • Handhabung
  • Übertragung
  • Sound/Klang
  • Bildqualität

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Video Babyphone definiert. In diesen wird die Reichweite mit einem Abstand von bis zu 25 m, mit Leichtbauwänden zwischen Sender und Empfänger, getestet.

Zudem wird geprüft, ob die Geräte auch über mehrere Stockwerke – mit Betonwänden – verbunden bleiben. Während des Reichweitentests werden die Bild- und Tonqualität beurteilt: Die Auflösung, Flüssigkeit der Bewegungen und Auswirkung von verschiedenen Helligkeiten auf die Bilder wird geprüft.

Außerdem werden die Bildwiedergabe und die Bewegungssensoren bei Tag und simulierter Nacht beurteilt. Das Ergebnis wird mit Fotos dokumentiert. Um die Tonqualität zu prüfen, werden Geräusche in unterschiedlichen Entfernungen zu den Geräten erzeugt, und die Auswirkung auf die Elterneinheiten wird beurteilt.

Während der gesamten Testreihe werden die Menüführung und Handhabung aller Video Babyphone bewertet. Außerdem wird geprüft, ob die Geräte über weitere Einstellungen, wie Kamerasteuerung, Apps oder Nachtlichter verfügen und wie gut diese funktionieren.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Eine Testzusammenfassung im Video gibt es hier:

Produktauswahl

Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Stiftung Warentest bewertete bereits im Februar 2018 Video Babyphone, das Ergebnis fiel im Schnitt befriedigend aus. Sechs Geräte durchliefen den Testdurchlauf. Die Mix&Match Cam von Reer und das BCF 877 von Switel wurden beide nur mit “Ausreichend” bewertet. Das Eco Control+ von Nuk, Topcoms KS-4248, das MBP48 von Motorola und Philips SCD630/26 wurden alle mit “Befriedigend” benotet – wobei das Babyphone von Philips mit einer 2,6 der Testsieger ist. Die Endnote setzte sich aus den Kriterien Übertragung (45%), Handhabung (25%), Akku (10%) und Umwelteigenschaften (20%) zusammen.

An den Video Babyphonen wurde der Klang am Empfänger sowie die Bildqualität bei Tageslicht und im Dunkeln geprüft. Viele Videoübertragungen waren im Dunkeln eher unscharf, das Baby war nur halbwegs zu erkennen. Unter Beeinflussung von anderen Babyphonen wurde gemessen, ob durch diese Geräte Interferenzeffekte auftreten und wie störfest die getesteten Video Babyphone sind. Außerdem wurde die Reichweite überprüft, indem Messpunkte über mehrere Etagen verteilt wurden.

In puncto Handhabung wurde beurteilt, wie hilfreich und verständlich die Gebrauchsanweisung ist. Standfestigkeit sowie Bedienoberfläche der Video Babyphone fiel ebenfalls in dieses Kriterium. Hier schnitten die Geräte recht gut ab, nur das Video Babyphone von Switel erreichte eher durchschnittliche Ergebnisse. Dieses Gerät warnte auch nicht ausreichend bei Störungen wie z.B. Reichweitenüberschreitung.

Die Akkulaufzeit der Geräte wurde mit und ohne eingeschalteter Bildübertragung überprüft. Die Betriebsdauer wurde dabei rechnerisch ermittelt. Außerdem wurden der Stromverbrauch, Verarbeitung und mittels eines Falltests die Stabilität geprüft. Wichtig bei Babyphonen: elektromagnetische Felder. Mit einem Meter Abstand vom Sendegerät wurde die elektrische Feldstärke gemessen. Diese ist aber bei allen Geräten weit unter den Grenzwerten des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, somit ist die Angst vor Elektrosmog unbegründet.

In unserem Praxistest finden sich keine der von Stiftung Warentest geprüften Produkte wieder. Nur einige Hersteller überschneiden sich.

Babyphones sind in den meisten Haushalten mit Babys oder Kleinkindern nicht wegzudenken. Die Möglichkeit, mittels des Babyphones stets mit einem Ohr am Kind zu sein, auch wenn es sich gerade nicht im Raum befindet, sondern im eigenen Bett schläft, vermittelt Eltern Sicherheit und Ruhe. Während das Baby schläft, können sie unbesorgt ihren Alltagstätigkeiten nachgehen oder auch einfach selber schlafen.

In der neuesten Zeit kamen diverse Geräte auf den Babyphone-Markt , die sogar noch deutlich mehr Funktionen bieten: Babyphones mit Bild liegen voll im Trend und in immer mehr Haushalten sind Geräte zu finden, die per App mit Bild- und Tonnachricht die Eltern über das Aufwachen ihres Babys informieren.

Diese Geräte sind jedoch nicht ohne Tücke, wie der folgende Artikel zeigen wird. Auch die potenziellen Gesundheitsgefahren, die immer wieder mit digitalen Babyphones, den so genannten DECT-Babyphones, in Verbindung gebracht werden, weil die von ihnen ausgehende Strahlung dem Baby angeblich schadet, sind Thema des Artikels. Sind die Strahlen wirklich so gefährlich für die Gesundheit des Babys? Gibt es Alternativen zum Babyphone, die Eltern sorgenfreier nutzen können? Und nicht zuletzt: Wie finden Eltern überhaupt das passende Babyphone, das ihre Bedürfnisse abdeckt, sicher ist und sich einfach bedienen lässt?

Die Grundfunktion des Babyphones ist schnell erklärt: Das klassische Babyphone besteht aus 2 Geräten, einem Sender und einem Empfänger. Der Empfänger befindet sich im gleichen Raum mit dem Baby, der Empfänger steht da, wo die Eltern sich aufhalten. Produziert das Baby Geräusche, übermittelt das Babyphone diese unmittelbar. Moderne, qualitativ hochwertige Geräte verfügen dabei über eine äußerst klare Übertragung und eine große Reichweite, die es den Eltern ermöglicht, sich auch etwas weiter entfernt vom Kinderzimmer aufzuhalten.

Die Vorteile

Die Vorteile eines Babyphones liegen auf der Hand. Es meldet auch kleinere Geräusche des Babys, so dass Eltern sich nicht im Raum oder in der unmittelbaren Nähe befinden müssen, um darauf aufmerksam zu werden, dass das Baby wach geworden ist und weint. Sie hören durch das Babyphone auch leisere Geräusche des Babys, die durch eine geschlossene oder angelehnte Tür nicht zu hören wären. Das bietet ihnen die Möglichkeit, dem Baby ein störungsfreies Schlafumfeld zu schaffen, da die Tür des Kinderzimmers angelehnt werden kann. Damit wird der Raum schlaffreundlicher – Licht, das in der übrigen Wohnung noch angeschaltet ist, dringt nicht ins Babyzimmer, Geräusche von anderen Familienmitgliedern werden ebenfalls gedämpft. So findet das Baby schneller in den Schlaf und wacht vor allem auch dann nicht auf, wenn der Rest der Familie nicht auf Zehenspitzen läuft. Eltern haben außerdem die Möglichkeit, sich in vom Kinderzimmer etwas weiter entfernt liegenden Räumen aufzuhalten – von einer Entfernung aus der Wohnung wird allerdings dringend abgeraten, da ein elektrisches Gerät kein Eltern-Ersatz ist und im Notfall nicht eingreifen kann! Der Aufenthalt in einem anderen Teil der Wohnung, der sich etwas weiter entfernt vom Babyzimmer befindet, ist jedoch bedenkenlos möglich.

Ein besonders wertvoller Helfer ist das Babyphone auch für den eigenen Schlaf der Eltern: Viele haben in den ersten Lebensmonaten des Kindes schlaflose Nächte, weil sie Angst haben, das Weinen ihres Babys nicht zu hören, wenn sie selbst eingeschlafen sind. Da die ersten Lebensmonate eines Kindes ohnehin von wenig Schlaf und durchwachten Nächten geprägt sind, kann die Belastung durch die eigene innere Unruhe schnell zu viel werden. Ein Babyphone vermittelt in diesem Punkt Sicherheit: Es verstärkt die Geräusche des Kindes, sodass Eltern sich sicher sein können, es nicht zu verschlafen, wenn ihr Baby sich meldet. Die Beruhigung durch den elektrischen Helfer kann dazu führen, dass die Eltern in den Schlafenszeiten des Babys den für sie gerade in der ersten Phase des neuen Lebens äußerst wichtigen Schlaf genießen können.

Die Nachteile des Babyphones sind ebenso klar und schnell zusammengefasst. Ein Nachteil ist es, dass das Babyphone selbst Geräusche produziert. Steht es nah neben Babys Kopf und gibt das Baby eventuell ein leiseres Geräusch von sich oder schreit nur kurz im Halbschlaf auf, nimmt das Babyphone dieses Geräusch auf und leitet es an die Eltern weiter. Dabei entstehen eigene Geräusche. Bei sensiblen Babys kann es unter Umständen sein, dass sie erst von den Geräuschen des Babyphones richtig aufwachen. Allerdings sind die neuen digitalen Geräte mittlerweile so geräuscharm geworden, dass dieser Nachteil sich kaum noch zeigt. Neuere digitale Geräte geben kaum noch störende Zusatzgeräusche von sich, die das Baby im Schlaf stören könnten.

Neben der Übertragung von Geräuschen des Babys an die Eltern gibt es auch Babyphone-Modelle, die eine 2-Wege-Übertragung bieten: Hier können Eltern nicht nur die Geräusche des Babys hören, sondern auch über ihr Gerät Geräusche ans Baby übermitteln. Dies ermöglicht es, bei Schreien des Babys auch aus weiterer Entfernung beruhigend auf es einzureden, bis man das Baby erreicht hat.

Manche Eltern schwören auf diese Art der Übertragung, da die beruhigende Stimme der Eltern Babys unter Umständen wieder in den Schlaf versetzen kann, wenn sie nur oberflächlich aufgewacht sind. Andere lehnen die Kommunikation durch das Gerät ab, weil sie vermuten, dass das Baby durch das Sprechen aus dem Gerät erst richtig wach wird, ohne dabei durch die Anwesenheit der Eltern beruhigt zu werden. In jedem Fall nützlich sind die Geräte mit Zwei-Wege-Übertragung jedoch für die Überbrückungszeit, in der das Babyphone das Aufwachen des Kindes bereits gemeldet hat, die Eltern sich aber noch auf dem Weg ins Kinderzimmer befinden. Schon bevor sie angekommen sind, können sie mit Hilfe dieser Technik beruhigend auf das Baby einreden.

Je nach Modell hat das Babyphone nicht nur eine Geräuschübertragung, sondern übermittelt auch Bilder. Dies funktioniert entweder über ein Video oder per App über eine Webcam. So können Eltern nicht nur dann etwas von ihrem Baby wahrnehmen, wenn es sich meldet, sondern stets sehen, wie es ihm geht. Vielen Eltern vermittelt die Bildfunktion besondere Sicherheit, denn es irritiert sie gerade in den ersten Lebensmonaten des Kindes, wenn es noch viel schläft, wenn sie längere Zeit nichts vom Baby hören. Gibt das Baby über längere Zeit keine Geräusche von sich, werden sie unruhig und können den Drang kaum bezwingen, doch noch einmal nach dem Baby zu sehen. Diese Unruhe und Verunsicherung führen nicht nur dazu, dass Eltern die Schlafphasen ihres Kindes nicht richtig genießen und für wichtige Tätigkeiten oder zur eigenen Erholung nutzen können, sondern manchmal auch dazu, dass sie den Schlaf des Babys stören, weil dieses wahrnimmt, dass sich jemand im Raum befindet. Im schlimmsten Fall wacht das Baby durch das Auftauchen der Eltern im Zimmer auf und lässt sich wegen des abrupt gestörten Schlafes einige Zeit nicht mehr beruhigen. Vielen Eltern hilft die Bildaufnahme des Kindes im Babyphone, sich zu vergewissern, dass es dem Kind gutgeht, ohne dass sie es stören müssen. Andere Eltern lehnen die Bildübertragung ab, da sie keine richtige Ruhe finden, wenn sie ständig dazu verführt werden, im Monitor noch einmal nachzuschauen, ob das Kind ruhig schläft oder was es gerade macht. Sie möchten lieber erst dann eine Meldung von dem Gerät, wenn das Kind wirklich schreit und damit signalisiert, dass es die Eltern braucht. Welche Variante man bevorzugt, ist stark typabhängig und muss von jedem selbst entschieden werden. Eltern sollten in sich gehen und überlegen, ob ihnen die reine Ton- oder die Ton-Bild-Variante mehr Sicherheit und Ruhe vermitteln.

Neben den hier aufgelisteten klassischen Funktionen von Babyphones gibt es auch Geräte mit Sonderfunktionen, die für bestimmte Gruppen von Familien eine gute Alternative sein könnten: So existieren spezielle Babyphones für gehörlose oder hörgeschädigte Menschen. Diese Modelle senden statt Tonsignalen Lichtsignale, sodass auch Eltern, die nicht oder nur schlecht hören, nicht auf das Babyphone verzichten müssen. Interessant können solche Modelle auch für Eltern sein, die häufiger die schon nicht mehr gut hörenden Großeltern auf ihr Baby aufpassen lassen.

Der wichtigste Nachteil des Babyphones wurde jedoch noch nicht genannt: In allererster Linie ist es ein elektrisches Gerät, das meist in der Nähe des Kopfes platziert wird, um möglichst alle Geräusche des Kindes aufzufangen. Die meisten Modelle arbeiten mit Funkwellen, die eine gewisse Strahlung mit sich bringen. Ob und in welchem Umfang diese Strahlung schädlich ist, ist wissenschaftlich umstritten, auch wenn neuere Untersuchungen immer mehr dazu tendieren, dass sie keine gesundheitlichen Auswirkungen haben. Es gibt jedoch Alternativen zu den gebräuchlichsten Babyphones, mit denen Eltern einige dieser möglichen Gefahren umgehen können. Außerdem existieren Tipps zum Kauf eines Babyphones und zur korrekten Nutzung, mit deren Hilfe sich viele dieser Gefahren minimieren oder ganz aus dem Weg räumen lassen. Dazu wird der Artikel weiter unten mehr verraten, nachdem die wichtigsten Funktionen von Babyphones vorgestellt wurden.

Die meisten Babyphones erreichen ihre Funktion über Funkwellen, die es ihnen ermöglichen, sich erst einzuschalten, wenn das Baby ein Geräusch von sich gibt. Dazu müssen sie nah am Kopf des Kindes stehen, da sie nur so auch leisere Geräusche auffangen können. Neben allen praktischen Aspekten von Babyphones wird immer wieder diskutiert, ob diese so genannten DECT-Babyphones durch die Strahlung, die diese Funkwellen verursachen, fürs Baby gefährlich sind. Die Antwort darauf ist umstritten und wird in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Klar ist bisher nur, dass es keinen klaren Nachweis dafür gibt, dass die Strahlung für gesundheitliche Probleme verantwortlich ist. Vermutet wird auch, dass es elektrosensible Menschen gibt, die durch Strahlung beispielsweise unruhiger schlafen etc. Eltern können einer zu großen Einwirkung von Strahlung auf ihr Kind entgegenwirken, indem sie folgende Tipps beherzigen:

1. Lassen Sie das Babyphone nur dann am Strom, wenn Sie es auch wirklich brauchen, und ziehen Sie ansonsten den Stecker.
2. Kaufen Sie ein hochwertiges Babyphone, das Geräusche auch aus größerer Entfernung aufnimmt und stellen Sie dieses etwas weiter entfernt vom Kopf des Babys auf (gute Babyphones nehmen auch dann die Geräusche Ihres Babys auf, wenn Sie sie am Fußende des Bettes oder sogar 2-3 Meter vom Baby entfernt aufstellen).
3. Achten Sie bei der Anschaffung darauf, dass das Babyphone über ein hochwertiges Mikrophon verfügt – eine gute Sprachqualität ermöglicht es, das Babyphone weiter entfernt vom Kind aufzustellen.

Eine weitere mögliche gesundheitliche Gefährdung, die von Gegnern von Babyphones ins Feld geführt wird, ist die Beleuchtung von Babyphones. Viele von ihnen haben eine kleine integrierte Lampe, die gleichzeitig als Nachtlicht dient, oder eine integrierte Uhr mit Leuchtziffern. In der Forschung wird diskutiert, ob nächtliche künstliche Lichtquellen den Schlafrhythmus stören können und damit langfristig gesundheitsschädlich seien. Es scheint erste Beweise für diese Theorie zu geben. Eltern, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten auf Babyphones zurückgreifen, die ein dunkleres Licht haben. Da ohnehin geraten wird, das Babyphone nicht zu nah am Kopf aufzustellen, sollte mit diesem zusätzlichen Tipp eine gesundheitliche Gefährdung des Babys durch das Licht ausgeschlossen sein.
Eltern, die sich Sorgen über mögliche Gesundheitsgefahren durch das Babyphone machen, sei zuletzt noch die erfreuliche Botschaft mitgeteilt, dass die Stiftung Warentest in ihrem letzten Test 2018 ermittelt hat, dass von keinem der getesteten Geräte Gesundheitsgefahren durch Strahlung ausgingen.

Eltern müssen bei der Auswahl ihres Babyphones entscheiden, ob dieses Signale analog oder digital übermitteln soll. Während das analoge Gerät auf einen Kanal eingestellt ist, der manuell geändert werden muss, wenn der Empfang schlecht ist, wählen digitale Geräte den Kanal selbst aus. Damit ist die störungsfreie Übertragung gewährleistet, das Signal klingt deutlich klarer als in der analogen Übertragungsform, auch die Reichweite ist höher. Der Nachteil ist, dass die digitalen Geräte eine höhere Strahlungsintensität haben. Analoge Geräte sind preiswerter, jedoch auch störungsanfälliger. Ein großer Nachteil ist es, dass sie ihre Signale unverschlüsselt senden. Außerdem muss der Nutzer selbst überprüfen, ob auf der Frequenz, die auf dem Gerät eingestellt ist, kein anderes Funkgerät sendet, denn das würde die Übertragung stören.

Ganz anders als die restlichen Geräte funktionieren Baby-Webcams. Hier überträgt die Cam die Aufnahmen des Babys ins Internet. Sobald das Baby aufwacht, erhalten Eltern ein Video mit Ton auf ihr Smartphone. Problematisch daran ist, dass die Schlafbilder des Babys aufgrund dieser Funktionsweise ins Internet übertragen werden, wo sie wie bereits beschrieben dem Angriff von Hackern ausgesetzt sein können. Außerdem ist die Reichweite der Geräte geringer.

In den Medien kursieren immer wieder Fälle von gehackten Babyphones. Besonders betroffen hiervon sind die Babyphones, die mit zusätzlicher Bildfunktion über App arbeiten. Da diese Modelle über das Internet laufen, ist ihre Sicherheit besonders gering.

Fremde können sich relativ leicht Zugang zu den Babybildern verschaffen. Den Testern der Stiftung Warentest gelang der Zugriff auf die Babybilder bei 2 von 5 smarten Geräten. Auch der Spiegel kam zu dem Schluss, dass smarte Babyphones mit Webbcam ohne große technische Vorkenntnisse zu hacken sind.

Wer diese Sicherheitslücke ausschließen möchte, geht auf Nummer sicher, wenn er Geräte bevorzugt, die nicht übers Internet laufen. Diese haben jedoch Nachteile bezüglich der Bildqualität. Babyphones ohne Bild sind deutlich seltener von Hackerangriffen betroffen, da sie ebenfalls ganz anders funktionieren und keine Verbindung zum Internet herstellen.

Auf dem Markt gibt es zahlreiche unterschiedliche Modelle von Babyphones, die jeweils andere Funktionen haben. Die Preisspanne ist dabei enorm. Eltern sollten sich erst einmal darüber klarwerden, welche Funktionen das neue Babyphone haben sollte und welche Eigenschaften des Gerätes ihnen wichtig sind. Möchten sie eine reine Ein-Wege-Übertragung der Laute ihres Kindes oder soll das Baby auch ihnen zuhören können? Möchten sie ein Bild des Kindes zusätzlich zum Ton und ist es ihnen dabei wichtig, dass die Bildübertragung per App in Form einer Webcam funktioniert? Wie hoch ist der Stellenwert der Sicherheit vor Hackerangriffen? Welche weiteren Eigenschaften des Babyphones von der besonders hohen Reichweite bis hin zur perfekten Tonqualität sind ihnen wichtig?

Sind sich Eltern über die Grundfunktionen einig geworden, die ihr Babyphone unbedingt haben soll, ist als nächstes ein Blick auf die Bedienerfreundlichkeit des Gerätes zu empfehlen. Erklären sich die verschiedenen Funktionen des Babyphones quasi auf den ersten Blick oder scheinen sie eher kompliziert anzuwählen zu sein? Sind Knöpfe, Schalter und Ähnliches so gestaltet, dass sie langlebig wirken und lassen sie sich leicht herunterdrücken? Babyphones werden im Alltag häufig genutzt, daher sollte das Gerät auch insgesamt einen soliden und stabilen Eindruck machen.


Neben diesen Kriterien sollten Eltern das Babyphone im Hinblick auf die Qualität seines Mikrofons und seiner Lautsprecher begutachten. Welche Klangqualität bieten diese? Hören sich die übertragenen Geräusche klar an und werden von wenig Rauschen begleitet?
Eltern, die in einer sehr großen Wohnung oder in einem Haus wohnen, sollten sich auch über die Reichweite des Babyphones informieren, denn hier gibt es große Unterschiede. Wer das Babyphone häufig über mehrere Stockwerke hinweg mit sich führen möchte, muss darauf achten, ob das von ihm ausgewählte Gerät diese Nutzung auch ermöglicht.


Eine Entscheidungshilfe für den Kauf des richtigen Babyphones über die hier aufgelisteten Tipps hinaus können die Tests der Stiftung Warentest bieten, die 2018 zum letzten Mal Babyphones getestet und diese Tests mit umfangreichen Kommentaren zu Vorzügen und Nachteilen der einzelnen getesteten Modellen versehen hat.


Wer Wert auf besonders hohe Sicherheit des Babyphones legt, der sei darauf hingewiesen, dass die Stiftung Warentest in ihrem Test zu dem Ergebnis kam, dass Babyphones mit reiner Tonübertragung grundsätzlich sicherer sind als solche, die per Webcam und App die Beobachtung des Babys ermöglichen. Auch hier gibt es jedoch Geräte, die mit dieser Einschränkung empfehlenswert sind.

Eine – allerdings umstrittene – Alternative zu Babyphones sind Bewegungssensoren, die unter der Matratze des Babys angebracht werden. Diese Methode wurde ursprünglich entwickelt, um einen plötzlichen Kindstod zu vermeiden und soll immer dann ein Alarmsignal geben, wenn die Herz- und Atemfunktion des Babys aussetzt. Diese Geräte sind jedoch sehr umstritten, weswegen keine Empfehlung zum Kauf als Alternative gegeben werden kann.

Damit bleibt festzuhalten, dass es derzeit keine echte Alternative zum Babyphone gibt, die ansatzweise dessen umfangreiche Funktionen bietet und ähnlich deutlich zur Sicherheit und Beruhigung von Eltern beitragen kann.

Eltern, die auf diesen Komfort nicht verzichten möchten, sind mit dem Kauf eines qualitativ hochwertigen Babyphones gut bedient. Wenn sie zusätzlich zur richtigen Auswahl des Gerätes noch die Tipps beherzigen, die hier im Abschnitt zu möglichen gesundheitlichen Gefährdungen aufgelistet wurden, ist bereits viel getan.

Eltern, die dennoch Bedenken bei der Benutzung eines digitalen Gerätes haben, können auf die strahlungsärmere analoge Verbindungsalternative zurückgreifen. Diese haben jedoch, wie es oben im Artikel dargestellt wurde, ihre eigenen Schwächen.

Das Babyphone ist und bleibt ein unverzichtbarer Helfer für den Familienalltag. Es gibt keine wirklich sinnvollen Alternativen zu dem Gerät, die ähnlich viel Sicherheit und Komfort beim Überwachen des Babys oder Kleinkindes bieten könnten. Die meisten Eltern werden auf die Vorteile eines Babyphones daher nicht verzichten wollen. Wer dies dennoch in Erwägung zieht, sollte überlegen, ob er sich nicht auch mit dem Kauf eines gut getesteten hochwertigen Babyphones arrangieren kann, dessen Reichweite es ermöglicht, dass es weiter entfernt vom Kind aufgestellt wird. Auch die über App und Internet arbeitenden Geräte können eine Alternative sein, sofern Eltern sich mit deren Sicherheitslücken auseinandergesetzt haben. Für wen alle diese Alternativen nichts sind, weil er trotz der verschiedenen Tests zu große Sorge um die Gesundheit des Kindes hat, dem bleibt nur, auf den (umstrittenen) Bewegungssensor zurückzugreifen oder ganz auf eine wie auch immer geartete Überwachung des Babys zu verzichten. Dann bleibt nur, die Tür aufzulassen und sich nicht zu weit vom Baby zu entfernen, damit dessen Schreie gehört werden.

Für die meisten Eltern jedoch wird der Komfort eines Babyphones unverzichtbar sein. Wie der Artikel zeigte, spricht auch nichts gegen die Verwendung eines solchen Gerätes, sofern Eltern beim Kauf die wichtigsten Kriterien der Auswahl und der Nutzung berücksichtigen. Das Babyphone sollte den relevanten Sicherheitskriterien genügen, da es häufig in einem besonders sensiblen Bereich, dem Schlafzimmer des Babys oder Kleinkindes, eingesetzt wird und aufgrund seines Haupt-Anwendungsgebietes in der Regel ohne im Raum anwesende Aufsichtsperson eingeschaltet ist. Babyphones, die Bilder vom Kind machen, sollten diese nicht ohne zusätzliche Sicherheit ins Internet stellen können.

Wie die Ausführungen zu den Anschaffungskriterien zeigen, gibt es Geräte, die sich ohne Bedenken verwenden lassen, da sie ausreichend geprüft sind und allen Sicherheitsvorschriften genügen. Von anderen Geräten ist dagegen eher abzuraten, da sie erhebliche Mängel zeigen, so zum Beispiel eine hohe Störungsanfälligkeit. Gesunheitliche Gefährdungen des Kindes sind nicht zu befürchten, dies haben zumindest diverse Forscher sowie die Tester der Stiftung Warentest ermittelt . Der Abhörgefahr können Eltern entgegenwirken, indem sie Babyphones nutzen, die nicht übers Internet arbeiten. Sofern sich Eltern also gemäß den hier besprochenen Kriterien für ein gutes Babyphone entscheiden und dieses gemäß den Ratschlägen weit entfernt vom Kopf des Babys aufstellen, hält das Gerät, was es verspricht: Ein guter und sicherer Elternhelfer zu sein.

  • Wenn das Baby eher ruhig ist und selten schreit, dann bietet sich ein Video Babyphone an
  • Das Babyphone sollte eine Nachtsichtfunktion haben
  • Je nach Größe des Hauses oder der Wohnung sollte darauf geachtet werden, wie die Reichweite des Babyphones ist
  • Einzelne Funktionen wie ein Nachtlicht, Schlaflieder oder Ähnliches
  • Weitere Funktionen wie Alarmsetzungen oder Standbymodi können in der Nutzung hilfreich sein
 

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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20.03.2019
Was ist das beste Video Babyphone?
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Unser Testsieger ist der Philips Avent SCD843/26 Video-Babyphone: Das Gerät hat eine optimale Bild- und Soundübertragung und bietet sogar eine Zoomfunktion an. Unser Favorit mit der Testnote 1,5!

Wir haben 7 Video Babyphones getestet und dabei besonders auf die Handhabung, die Übertragung und die Sicherheit geachtet

Egal ob die Gartenarbeit und die Mittagsstunde aufeinandertreffen oder ob Nachtruhe ansteht: Der Nachwuchs soll immer gut im Auge behalten werden, um bei Problemen sofort zur Stelle sein zu können. Mit einem Video Babyphone funktioniert das problemlos.

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