Thermo-Hygrometer Test - 09/2019

Unser Testsieger ist das thermopro TP-50 Hygrometer: Das Gerät ist hochwertig in der Verarbeitung und sorgt für exakte Feuchtigkeits- und Temperaturmessungen. Unser Favorit mit der Testnote 1,5!

Wir haben 6 Thermo-Hygrometer getestet und dabei besonders auf die Temperaturgenauigkeit und den Funktionsumfang geachtet.

Du möchtest dein Umgebungsklima von zu Hause aus genauer bestimmen, ein Thermometer reicht dir aber nicht? Die neuen Thermo-Hygrometer können eine optimale Idee für dich sein. Je nach Funktionsumfang bestimmen sie neben der Außentemperatur auch Luftfeuchtigkeit und warnen dich vor potenzieller Schimmelbildung.

zuletzt aktualisiert: 12.09.2019, 10:57
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: thermopro TP-50 Hygrometer PEARL Digital-Hygrometer TFA Dostmann Digitales Hygrometer Homidy Digitales Hygrometer Beurer HM 16 Hygrometer Yojetsing Digitales Hygrometer

thermopro

TP-50 Hygrometer

PEARL

Digital-Hygrometer

TFA Dostmann

Digitales Hygrometer

Homidy

Digitales Hygrometer

Beurer

HM 16 Hygrometer

Yojetsing

Digitales Hygrometer
Vorteile
  • Genaue Messungen
  • Großes Display
  • Magnethalterung
  • Großer Temperatur-Messbereich
  • Schimmelalarm
  • Großes Display
  • Anzeige des Feuchtigkeitsverlaufes der letzten 12 Stunden
  • Genaue Messungen
  • Akustischer und visueller Schimmelalarm
  • Genaue Messungen
  • Vernünftige Messwerte
  • Kompaktes Design
  • E-Ink Display
  • Großes Display
  • Genaue Messungen
  • Großes Display
  • Magnethalterung
Nachteile
  • Langsame Anpassung der Messwerte auf eine schnelle Änderung des Raumklimas
  • Keine Angaben zur Messgenauigkeit
  • Langsame Anpassung der Messwerte auf eine schnelle Änderung des Raumklimas
  • Anleitung nur auf Französisch
  • Keine Angaben zur Messgenauigkeit
  • Langsame Anpassung der Messwerte auf eine schnelle Änderung des Raumklimas
  • Kleines Display
  • Anzeige bei schräger Betrachtung schlecht lesbar
  • Langsame Anpassung der Messwerte auf eine schnelle Änderung des Raumklimas
  • Messgenauigkeit im Test schlechter als vom Hersteller angegeben
  • Langsame Anpassung der Messwerte auf eine schnelle Änderung des Raumklimas
  • Schlechte Verarbeitung
  • Keine Angaben zur Messgenauigkeit
  • Langsame Anpassung der Messwerte auf eine schnelle Änderung des Raumklimas
  • Standfuß schlecht verarbeitet
  • Messgenauigkeit für Luftfeuchtigkeit: +/- 10 %
Zusammenfassung

Genaues Thermo-Hygrometer mit großem Temperatur-Messbereich und Magnethalterung.

Gut verarbeitetes Thermo-Hygrometer mit genauen Messungen und integriertem Schimmelalarm.

Genaues Thermo-Hygrometer mit Schimmelalarm. Die Anzeige ist jedoch bei schräger Betrachtung schlecht lesbar.

Kompaktes Thermo-Hygrometer mit E-Ink Display. Die Messgenauigkeit ist jedoch schlechter als angegeben.

Schlecht verarbeitetes Thermo-Hygrometer, das jedoch vernünftige Messwerte liefert.

Solides Thermo-Hygrometer mit einfacher Bedienung und akzeptabler Messgenauigkeit.

Funktionsumfang
Genauigkeit Feuchtigkeitsmessung
Genauigkeit Temperaturmessung
Verarbeitung
Lieferumfang Thermo-Hygrometer, Batterie, Bedienungsanleitung Thermo-Hygrometer, Bedienungsanleitung Thermo-Hygrometer, Standfuß, Batterien, Bedienungsanleitung Thermo-Hygrometer, Batterie, Bedienungsanleitung, Standfuß, Magnethalterung, Klebestreifen Thermo-Hygrometer, Batterie, Bedienungsanleitung, Service-Heft Thermo-Hygrometer, Bedienungsanleitung
Temperaturbereich -50-70 °C 0-50 °C -10-60 °C 0-60 °C 0-50 °C -10-50 °C
Genauigkeit der Temperaturmessung - - +/- 1 °C +/- 0,3 °C - +/- 1 °C
Luftfeuchtigkeitsbereich 10-99 % 20-95 % 1-99 % 0-100 % 20-95 % 10-99 %
Genauigkeit der Feuchtigkeitsmessung - - +/- 5 % +/- 3 % - +/- 10 %
Temperaturauflösung 0,1 °C 0,1 °C 0,1 °C 0,1 °C 0,1 °C 0,1 °C
Feuchtigkeitsauflösung 1 % 1 % 0,1 % 1 % 1 % 1 %
Temperatureinheiten °C, °F °C, °F °C, °F °C, °F °C, °F °C, °F
Höhe 7,9 cm 11,7 cm 9,3 cm 6,5 cm 9,9 cm 11,8 cm
Breite 6,7 cm 8,6 cm 9,3 cm 6,5 cm 8,1 cm 8,7 cm
Tiefe 2,1 cm 1,9 cm 2 cm 1 cm 1,1 cm 2,5 cm
Gewicht 66 g 120 g 134 g 38 g 70 g 104 g
Stromversorgung 1 x AAA Baterie 2 x AAA Batterien 2 x AAA Batterien 3 V Knopfzelle 3 V Knopfzelle 2 x AAA Batterien
Befestigung Integrierter Standfuß, Magnet Integrierter Standfuß, Nagelloch Standfuß, Nagelloch Standfuß, Magnet, Klebestreifen Integrierter Standfuß, Nagelloch Integrierter Standfuß, Magnet, Nagelloch
Qualitätseindruck Befriedigend Gut Gut Gut Befriedigend Ausreichend
Verpackung Sehr gut Sehr gut Gut Sehr gut Befriedigend Befriedigend
Zusatzgarantie 2 Jahre beschränkte Garantie - - 36 Monate Garantie 3 Jahre Garantie -
Anleitungssprache DE, EN, FR, IT, ES FR DE, EN, FR, IT, NL, ES DE DE, EN, FR, ES, IT, TR, ROA, PL, NL, PT, DA, SV, NO, CS, SK, AR DE, EN
Anleitungsqualität Befriedigend Mangelhaft Sehr gut Sehr gut Befriedigend Mangelhaft
Amazon Bewertung
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Testsiegel: thermopro TP-50 Hygrometer, Testnote 1.5
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Testsiegel: PEARL Digital-Hygrometer, Testnote 1.65
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Testsiegel: TFA Dostmann Digitales Hygrometer, Testnote 1.65
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Testsiegel: Homidy Digitales Hygrometer, Testnote 1.85
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Testsiegel: Beurer HM 16 Hygrometer, Testnote 2.3
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Testsiegel: Yojetsing Digitales Hygrometer, Testnote 2.35
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thermopro

TP-50 Hygrometer

Testsiegel: thermopro TP-50 Hygrometer, Testnote gut

Das thermopro TP-50 verfügt über einen sehr großen Temperatur-Messbereich und liefert in unserem Test gute Messergebnisse. Die integrierte Magnethalterung eröffnet vielseitige Anbringungsmöglichkeiten.

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  • Das optimale Raumklima variiert je nach Nutzung des Raumes. Als Richtwert sollte die Temperatur zwischen 17 °C und 23 °C und die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 60 % liegen.
  • Die gemessenen Werte hängen vom Aufstellort ab. Möchtest du das mittlere Klima in einem Raum messen, dann vermeide es das Gerät in der Nähe von Fenstern, Heizungen oder an Außenwänden aufzustellen.
  • Ist die Luftfeuchtigkeit zu gering, können Pflanzen dabei helfen diese zu erhöhen.
  • Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, kann das richtige Lüften helfen. Kurzes Stoßlüften ist dabei besser als langes Lüften mit gekipptem Fenster.
 

Testablauf
Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Genauigkeit Temperaturmessung
  • Genauigkeit Feuchtigkeitsmessung
  • Verarbeitung
  • Funktionsumfang

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Thermo-Hygrometer definiert. Zunächst werden der Liefer- sowie Funktionsumfang kontrolliert. Darauf werden die Geräte wie vom Hersteller empfohlen in Betrieb genommen. Um die Messgenauigkeit zu prüfen, werden die Thermo-Hygrometer zunächst im Kühlschrank aufgestellt. Zum Vergleich wird ein Flüssigkeitsthermometer ebenfalls in den Kühlschrank gestellt. Der Vorgang wird in einem Büroraum wiederholt. In den weiteren Testdurchläufen wird die Luftfeuchtigkeit mit den Geräten gemessen. Ebenfalls im Kühlschrank und im Büro. Als Referenzwert für die Luftfeuchtigkeit wird ein Mittelwert aller Testgeräte bestimmt. Abschließend wird getestet, wie lange es dauert, bis große Temperaturänderungen erfasst werden.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl
Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Das menschliche Wohlbefinden wird neben zahlreichen gesundheitlichen Faktoren von zwei wichtigen Klimaparametern wesentlich beeinflusst, der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit. Daher geht das Bestreben dahin, in Aufenthaltsräumen oder Räumen allgemein, in denen sich oft Menschen aufhalten, diese beiden Größen möglichst gleichzeitig zu erfassen. Ein Thermo-Hygrometer ist ein Kombinationsmessgerät, welches in klassischer Ausführung mittels zweier Zeiger und zwei getrennten Messskalen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit gleichzeitig misst und anzeigt. Modernere Thermo-Hygrometer erfassen Temperatur und Luftfeuchtigkeit und zeigen diese in digitaler Form an.

Allgemeines über Temperatur und deren Messung

Die Temperatur eines Stoffes charakterisiert dessen innere Energie und stellt damit eine wichtige Zustandsgröße dar. Sämtliche Materie setzt sich aus Atomen und Molekülen zusammen. Diese kleinen Bausteine der Materie führen kleine, unkontrollierte Bewegungen aus, die umso schneller ablaufen, je höher die Temperatur ist. Man nennt diese ständigen örtlichen Veränderungen der Teilchen die Brown'sche Molekularbewegung. Diese Erscheinung, deren Intensität proportional zur Temperatur auftritt, stellt die Grundlage dar, nach der jede Temperaturmessung erfolgt.

Was ist ein Thermometer?

Ein Thermometer erfasst die Raumtemperatur oder ganz allgemein die Umgebungstemperatur und zeigt diese in der Regel in Grad Celsius an. Thermometer sind in jedem privaten Haushalt, in Innenräumen, als Außenthermometer neben Haustüren, sowie auch im innerstädtischen Bereich an öffentlichen Gebäuden zu finden. Thermometer erleichtern das tägliche Leben, geben sie doch nützliche Hinweise auf die Temperaturen innerhalb und außerhalb von Gebäuden. Sie helfen somit, eine rasche Auswahl der notwendigen Bekleidung beim Verlassen des Hauses zu treffen.

Wie funktionieren Thermometer?

Beim klassischen Flüssigkeitsthermometer ist eine Flüssigkeit, meistens Quecksilber, in einem kleinen Glaskolben eingeschlossen. Der Glaskolben hat ein angeschmolzenes Haarröhrchen, in welchem das Quecksilber bei Erwärmung proportional zur Temperatur nach oben steigt. An der seitlich am Rahmengehäuse angebrachten Stricheinteilung kann man die Temperatur in Grad Celsius ablesen. Auch hier gibt es modernere Bauarten, die durch einen Temperaturfühler in der Lage sind, neben der Raumtemperatur innen auch die Außentemperatur zu erfassen und anzuzeigen. Diese erweiterte Funktion ist besonders im Winter sehr nützlich.

Welche Arten von Thermometern gibt es?

Man unterscheidet Thermometer nach der Art des Messverfahrens, nach denen sie arbeiten. Gebräuchliche Messmethoden bedienen sich hierbei mechanischer Verfahren, elektrischer Verfahren oder nutzen die Wärmeübertragung durch Strahlung aus.
Zu den mechanischen Messverfahren zählen Flüssigkeitsthermometer, Bimetall- und Stabausdehnungsthermometer und Dampfdruckfederthermometer.

Allgemeines über Luftfeuchtigkeit und deren Messung

Über den Weltmeeren verdunsten durch Sonneneinstrahlung große Wassermengen, welche dann im gasförmigen Zustand als Wasserdampf in der Luft enthalten sind. Das Gleiche geschieht in verminderter Form im Bereich von Flüssen, aber auch über Landflächen nach Regenfällen. Die Luft enthält daher immer einen mehr oder weniger großen Anteil von Wasserdampf, was man auch als Luftfeuchtigkeit bezeichnet.

Was ist ein Hygrometer?

Ein Hygrometer ist ein Messgerät, mit welchem man die Luftfeuchtigkeit erfassen kann. Bekannte und geläufige Bezeichnungen für Hygrometer sind Luftfeuchtigkeitsmesser oder allgemein Feuchtigkeitsmesser. Um menschlichen oder auch markttechnischen Bedürfnissen entgegenzukommen, werden Hygrometer oft durch ein Thermometer ergänzt und so als Thermo-Hygrometer angeboten und verkauft. Andere Varianten von Hygrometern sind zusätzlich mit einer Uhr und einem Barometer ausgestattet und leisten so als Wetterstation durch ihre Mehrfachfunktion hilfreiche Dienste.

Wie funktioniert ein Hygrometer?

Die Bestimmung der Luftfeuchtigkeit durch ein Hygrometer erfolgt je nach verwendetem Hygrometertyp auf unterschiedliche Weise. Auch bei Hygrometern erfolgt die Anzeige bei klassischen Modellen auf analoge Art. Neuere Ausführungen von Hygrometern zeigen die Messwerte der Luftfeuchtigkeit in digitaler Form an. Ein mögliches Messprinzip eines Hygrometers beruht auf der mechanischen Längenänderung eines Stoffes, der aufgrund von einer Feuchteänderung seine geometrische Gestalt ändert. Ein weiteres Messprinzip nutzt auf elektrotechnischer Basis die kapazitative Änderung eines Kondensators, welche durch Feuchteänderung hervorgerufen wird, aus. Eine weitere Funktionsmöglichkeit für ein Hygrometer, die ebenfalls auf elektrotechnischer Basis beruht, ergibt sich durch Messung eines ohmschen Widerstandes, der feuchteabhängig seine Größe verändert.

Welche Arten von Hygrometern gibt es?

Die auf dem Privatsektor am meisten verbreitete Art von Hygrometern sind die Absorptionshygrometer, die sich in drei wesentliche Unterbauarten aufgliedern. Haarhygrometer verwenden Haare als wesentliches Bauelement zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit. Ein entfettetes Haar verlängert sich, wenn es mit feuchter Luft in Berührung kommt. Das Positive an dieser Eigenschaft ist die fast lineare Proportionalität der Längenzunahme zur relativen Luftfeuchtigkeit. Bei älteren Modellen von Haarhygrometern wurden blonde Frauenhaare verwendet. Es sind jedoch auch die Haare von Schafen und Pferden für diesen Zweck geeignet. Bei neueren Exemplaren wird auch mit Erfolg Kunsthaar verwendet.

Spiralhygrometer haben als Messaufnehmer für die Luftfeuchtigkeit ein aufgerolltes Metall, welches eine Kunststoffbeschichtung hat. Diese Art von Hygrometern lassen sich in der Regel nicht nachjustieren. Sie sind im Vergleich zu Haarhygrometern in der Anschaffung preisgünstiger, jedoch sind Spiralhygrometer nicht so genau wie Haarhygrometer.

Digitale Absorptionshygrometer sind mit Sensoren ausgerüstet, mit welchen sie die Luftfeuchtigkeit erfassen. Es gibt dabei eine wesentliche Unterscheidung in der Art der Sensoren. Kapazitative Sensoren sind durch ihre nichtleitende, wasseranziehende Substanz zwischen zwei Elektroden eines Kondensators in der Lage, Feuchtigkeit zu absorbieren. Dies hat eine Änderung der elektrischen Kapazität des Sensors zur Folge. Diese messbare Änderung der Kapazität ermöglicht eine Bestimmung der Luftfeuchtigkeit.
Impedanzsensoren können durch ihre hygroskopische (wasseranziehende) Schicht zwischen zwei Gleichstrom-Elektroden Feuchtigkeit absorbieren, wodurch sich ihr ohmscher Widerstand ändert. Diese messbare Widerstandsänderung setzt das Absorptionshygrometer um in eine Aussage über die relative Luftfeuchtigkeit.

Außer dem Absorptionshygrometer haben noch das Psychrometer und das Taupunktspiegelhygrometer technische Bedeutung. Das wesentliche Merkmal des Psychrometers sind zwei gleichartige Thermometer, wobei eines davon an seinem Aufnahmeelement für die Temperatur mit einem kontinuierlich befeuchteten Mullstoff überzogen ist. An dem feuchten Thermometer lässt man nun Flüssigkeit verdunsten, wodurch an diesem Thermometer die Temperatur absinkt. Mithilfe der Temperaturdifferenz des feuchten und des trockenen Thermometers und einer Umrechnung lässt sich nun die relative Luftfeuchtigkeit bestimmen.

Das Taupunktspiegelhygrometer hat einen Spiegel als wesentliches Bauelement, welcher soweit abgekühlt wird, bis auf ihm ein Feuchtigkeitsniederschlag festgestellt wird. Die an diesem Taupunkt gemessene Temperatur und der zugehörige Luftdruck dienen als Werteparameter für die Umrechnung in absolute und relative Feuchte. Ein Photosensor und eine Lichtquelle dienen hierbei als Hilfsmittel zur Erhöhung der Genauigkeit. Die Bestimmung der absoluten und der relativen Luftfeuchtigkeit mit dem Taupunktspiegelhygrometer ist ein genaues und präzises Messverfahren, welches darüber hinaus noch allgemein leicht verständlich ist.

Als grobe Richtlinie für ein optimales Raumklima kann eine Raumtemperatur von 20 Grad Celsius und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 % angesehen werden.
Für Wohn- und Arbeitszimmer ist eine Luftfeuchtigkeit von 40 - 60 % und eine Temperatur von 20 °C optimal.
Schlafzimmer sollten eine Luftfeuchtigkeit von 40 - 60 % und eine Temperatur von 16 - 18 °C haben.
In Kinderzimmern sollte eine Luftfeuchtigkeit von 40 - 60 % und eine Temperatur von 20 - 22 °C herrschen.
Für eine Küche beträgt die optimale Luftfeuchtigkeit 50 - 60 % und die optimale Temperatur 18 °C.
Ein Badezimmer hat eine optimale Luftfeuchtigkeit von 50 - 70 % und eine optimale Temperatur von 23 °C.
Im Keller sollte die optimale Luftfeuchtigkeit 50 - 65 % und die optimale Temperatur 10 - 15 °C betragen.

Die absolute Luftfeuchtigkeit macht eine Aussage darüber, wie viel Gramm Wasser in einem Kubikmeter feuchter Luft enthalten sind. Die Einheit für die absolute Feuchte ist also g/m3.
Luft kann jedoch nur eine bestimmte Menge an Wasserdampf aufnehmen, wobei diese Menge druck- und temperaturabhängig ist. Ist diese maximale Wasserdampfmenge erreicht, spricht man von einer Sättigungsfeuchte, die zugleich die maximale Feuchte bei einer bestimmten Temperatur und einem bestimmten Luftdruck darstellt. Je höher die Temperatur ist, desto höher ist auch die Sättigungsfeuchte. Bei Überschreitung der maximalen Feuchte kommt es zu einem Kondensieren des Wasserdampfes, was sich als Tröpfchenbildung bemerkbar macht.
Die relative Luftfeuchtigkeit ist das Verhältnis von absoluter Luftfeuchtigkeit zur Sättigungsfeuchte. Die relative Luftfeuchtigkeit ist damit eine dimensionslose Kenngröße, die durch Multiplikation mit 100 in % angegeben wird.

Ein Hygrometer wird meistens in der Wohnung aufgestellt. Vor dem Kauf eines Hygrometers solltest du dich über bestimmte Kriterien informieren, was dessen Funktionsweise und Anzeigeart betrifft.

Ein wesentlicher Punkt ist die Messgenauigkeit. Ein Hygrometer erfasst die relative Luftfeuchtigkeit und zeigt den momentanen Wert in der Regel in % an. Die Messgenauigkeit des Hygrometers wird vom Hersteller mit einem +/- Wert angegeben. Wenn du das Hygrometer zur Beobachtung eines gesunden Raumklimas verwenden willst, sollte dessen Messgenauigkeit zwei bis drei Prozent betragen. Zu beachten ist jedoch, dass die Messgenauigkeit des Hygrometers im Laufe der Gebrauchsdauer abnimmt.

Ein weiterer, wichtiger Punkt ist der Messbereich. Es gibt Modelle, welche die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 0 und 100 Prozent messen. Bei anderen Exemplaren ist die Luftfeuchtigkeit nur in einem kleineren Bereich messbar. Wenn du dich für ein Thermo-Hygrometer entscheidest, ist der zugehörige Temperatur-Messbereich von erheblicher Bedeutung. Für den Gebrauch in Innenräumen sollte der Temperatur-Messbereich bei null Grad Celsius beginnen. Wenn du jedoch das Thermo-Hygrometer im Außenbereich verwenden willst, ist ein Temperaturbereich, der auch Minusgrade erfassen kann, auf jeden Fall empfehlenswert.

Ein digitales Thermo-Hygrometer sollte die Höchst- und Tiefstwerte der gemessenen Daten speichern und auf Bedarf abrufbereit halten. Es gehört zu einem besonderen Komfort, wenn die Temperatur und die relative Luftfeuchtigkeit nicht nur aktuell und zeitnah gemessen und angezeigt werden, sondern, wenn beide Größen und deren Minimal- und Maximalwerte selektiert werden. Diese Grenzwerte werden bei manchen Exemplaren, wenn sie abgerufen wurden, automatisch wieder gelöscht. Geschieht diese Löschung nicht automatisch, kann sie manuell per Knopfdruck erfolgen.

Ein digitales Hygrometer sollte als Highlight mit einem Komfortzonen-Indikator ausgestattet sein. Diese besondere Eigenschaft lässt den Benutzer erkennen, ob der Raum eine gesunde und angenehme Luftfeuchtigkeit hat. Das Hygrometer teilt die Luftfeuchtigkeit in drei Bereiche ein, trocken (Dry), komfortabel (Comfort) und nass (Wet). Zeigt das Gerät "Dry" an, ist die Luft zu trocken. Die Anzeige "Wet" meldet eine zu hohe Luftfeuchtigkeit. Um das menschliche Wohlbefinden zu fördern, sollte die Luftfeuchtigkeit sich möglichst immer im komfortablen Bereich befinden. Dieser komfortable Bereich wird vom Hygrometer optisch häufig durch einen Smiley angezeigt. Wird der komfortable Bereich nach der einen oder anderen Richtung verlassen, ist dies durch ein entsprechend anderes Symbol unmissverständlich erkennbar. Manche Hygrometer verwenden für die nicht wünschenswerten Bereiche auch farbliche Kennzeichnungen.

Komfortable Hygrometer sollten über verschiedene Montageoptionen verfügen. Standardmäßig haben Hygrometer meist einen ausklappbaren Ständer, oder sie sind mit einem abnehmbaren Standfuß ausgerüstet. Wenn du jedoch das Hygrometer, anstatt es einfach hinzustellen, an eine Wand hängen willst, sollte es die dafür notwendigen Bedingungen bereits erfüllen. Die Rückseite des Hygrometers sollte ein Loch zum Aufhängen an einem Nagel aufweisen. Ein besonderer Vorteil für die Montage eines Hygrometers ist seine Ausstattung mit einem Magnetstreifen. Dieser ermöglicht eine sehr flexible Befestigung an jedem Metallschrank oder auch an einem Kühlschrank.

Ein akustischer Schimmelalarm an einem Hygrometer sorgt auf jeden Fall für die notwendige Aufmerksamkeit bei zu schlechter Raumluftqualität durch zu trockene oder zu feuchte Luft. Besonders bei zu hoher Luftfeuchtigkeit besteht bekanntlich die Gefahr der Schimmelbildung. Ein Hygrometer mit einem akustischen Schimmelalarm ist hier eine äußerst wirksame Maßnahme, um dieser unerwünschten Erscheinung vorzubeugen.

Ein gutes Hygrometer sollte auch über einen Datenlogger verfügen. Ein Datenlogger ermöglicht die Aufzeichnung aller wichtigen Daten, die für eine spätere Auswertung von Bedeutung sein können. Eine solche Aufzeichnungsfunktion ermöglicht die Speicherung von relevanten Daten, wie die relative Luftfeuchtigkeit, über einen gewissen Zeitraum. Die Speicherung von gemessenen Daten ist dabei oft über mehrere Wochen oder auch Monate hinaus möglich. Du kannst also jederzeit diese Daten an den PC weiterleiten und hast so die Möglichkeit, verschiedene Auswertungen vorzunehmen und bei Bedarf Gegenmaßnahmen zu einer besseren Raumluftqualität einzuleiten.

Die Luftfeuchtigkeit in einem Raum sollte möglichst immer in einem idealen Bereich gehalten werden. Ist die Luft zu trocken, kann dies Hautentzündungen, trockene Lippen, Halskratzen und ähnliche Symptome hervorrufen. Wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, wird die Schimmelbildung begünstigt.

Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit kannst du mit einfachen Maßnahmen entgegensteuern. Besonders in der kalten Jahreszeit ist regelmäßiges Stoßlüften besser als längeres Kipplüften. Der Grund dafür liegt darin, dass die in den Raum einströmende Kaltluft erst erwärmt werden muss. Dadurch verringert sich die Raumluftfeuchtigkeit noch. Deshalb sollten Fenster nicht für längere Zeit gekippt, sondern lieber mehrmals am Tag kurzzeitig ganz geöffnet werden.

Durch gezielte Aufstellung von Pflanzen kann die Luftfeuchtigkeit gesteigert werden, da deren Blätter die Wasserverdunstung fördern. Dabei ist jedoch die Auswahl der Pflanzen wichtig. Grünlilien, Zyperngras, Zimmerlinden und Papyros-Pflanzen eignen sich besonders für den Zweck der Wasserverdunstung zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit.

Wenn du feuchte Lappen oder Tücher auf die Heizkörper legst, ist dies eine gute und hilfreiche Maßnahme zur Steigerung der Luftfeuchtigkeit.

Wenn du eine Schüssel mit Wasser füllst und an einen geeigneten Platz im Raum hinstellst, wird die Wasserverdunstung zu einer Erhöhung der Luftfeuchtigkeit beitragen. Es können auch andere Gefäße sein, welche für die gleiche Wirkung sorgen werden. Das Wasser muss jedoch von Zeit zu Zeit gewechselt werden, damit es immer frisch ist.

Eine noch bessere Wirkung zur Steigerung der Luftfeuchtigkeit ist der Einsatz von Luftbefeuchtern. Diese erfüllen sogar noch eine doppelte Wirkung und haben neben der Erhöhung der Luftfeuchtigkeit auch noch die positive Eigenschaft, unerwünschte Staubaufwirbelungen zu verhindern.

Bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit gibt es ebenfalls einfache Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um die Luftfeuchte zu reduzieren. Auch hier kommt es auf das richtige Lüften an. Wenn Fenster kurzzeitig und regelmäßig weit geöffnet werden, setzt dieses Stoßlüften die Luftfeuchtigkeit besser und schneller herab, als längeres Lüften bei gekippten Fenstern.

Eine gute und wirksame Maßnahme zur Verringerung der Luftfeuchte ist die Verwendung von kieselähnlicher Katzenstreu, welche die Luftfeuchtigkeit aufsaugt. Eine ähnlich gute Wirkung hat Meersalz. Du brauchst nur eine oder besser mehrere Gefäße mit Katzenstreu zu befüllen und gut im Raum verteilt aufzustellen.

Feuchte Kleidung und feuchte Wäsche erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum. Daher ist es auf jeden Fall besser, feuchte Wäsche nicht im Raum aufzuhängen, sondern nach draußen zu bringen und dort auf einer Wäscheleine aufzuhängen. Eine andere Möglichkeit zum Trocknen ist natürlich die Verwendung eines Wäschetrockners, wenn du einen zur Verfügung hast.

Duschen ist ein Vorgang, der zwangsläufig die Luftfeuchtigkeit im Bad erhöht. Daher sollte der Duschvorgang nicht zu lange dauern und auch nicht zu warm erfolgen. Nach dem Duschen solltest du das Fenster im Bad weit öffnen, damit die feuchte Luft ins Freie entweichen kann.

Die Verwendung von Luftentfeuchtern trägt äußerst wirkungsvoll dazu bei, zu hohe Luftfeuchtigkeitswerte zu senken. Auf dem Markt werden zahlreiche Modelle mit hoher Effektivität angeboten.

Ein Thermo-Hygrometer kann entweder aufgestellt oder aufgehängt werden. Du kannst solche Messgeräte praktisch in fast allen Räumen, wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küchen, Kellerräumen und Vorratsräumen platzieren. Wenn du jedoch mit dem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit allgemein beobachten und überwachen möchtest, gelten hierfür noch mal besondere Kriterien, die zu beachten sind. In welchem Raum du auch immer das Hygrometer aufstellen oder aufhängen möchtest, in dessen Nähe sollte sich kein Heizkörper und kein Luftbefeuchter befinden.

Auch solltest du das Hygrometer nicht in die Nähe eines Fensters oder hinter einem Vorhang platzieren. Vermieden werden sollten allgemein Standorte, die abweichende Werte von der durchschnittlichen Raumluftfeuchtigkeit aufweisen. So wird beispielsweise durch ein geöffnetes Fenster die Luftfeuchtigkeit maßgeblich von der einströmenden Luft bestimmt. Wenn du jedoch die Feuchtigkeit an einer kühlen Außenwand im Blick behalten möchtest, kann das Hygrometer auch an einem ansonsten untypischen Ort aufgestellt oder aufgehängt werden. Dies kann dann beispielsweise auch in der Nähe eines Fensters oder auch hinter einem Vorhang sein.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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