Staubsauger Test - 02/2019

Unser Testsieger ist der Beutellose Zylinder Staubsauger von Amazon Basics: Das Gerät ist einfach in der Handhabung, umweltfreundlich und überzeugt mit einer starken Leistung. Unser Favorit mit der Testnote 1,2!

Wir haben 5 Staubsauger getestet und dabei besonders auf Handhabung, Funktionsumfang und das Reinigungsergebnis geachtet.

Staubsaugen ist ein fester Bestandteil unseres Alltags. Deshalb solltest Du dir einen Staubsauger zulegen, der deinen Anforderungen entspricht und Dreck zuverlässig entfernt.

zuletzt aktualisiert: 11.09.2019, 11:46
Testsieger
Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: AmazonBasics Beutelloser Zylinder Staubsauger deik 18Kpa Beutelloser Staubsauger Siemens VS06B1110 synchropower Rowenta RO3731EA Compact Power Cyclonic AmazonBasics Bodenstaubsauger mit Beutel

AmazonBasics

Beutelloser Zylinder Staubsauger

deik

18Kpa Beutelloser Staubsauger

Siemens

VS06B1110 synchropower

Rowenta

RO3731EA Compact Power Cyclonic

AmazonBasics

Bodenstaubsauger mit Beutel
Vorteile
  • Verschiedene Füße und Aufsätze für alle Oberflächen und Ecken
  • Handliches Format
  • Langes Kabel
  • Umweltfreundlich durch beutelloses Staubsaugen

  • Leichte Reinigung
  • Umweltfreundlich, durch beutelloses Staubsaugen
  • Verstaumöglichkeit am Gerät
  • Langes Netzkabel
  • Einstellung der Saugkraft
  • Leichtes Kabel ausziehen, ohne dass der Sauger mitrollt
  • Umweltfreundlich durch beutelloses Staubsaugen
  • Einstellung der Saugkraft
  • Handliches Format
  • Viele Aufsatzmöglichkeiten
Nachteile
  • Filterklappe schwer zu öffnen
  • Einklick-Möglichkeit der Aufsätze nur teilweise möglich
  • Keine Einklick-Möglichkeit der Aufsätze
  • Ecken werden nicht gut abgesaugt
Zusammenfassung

Der Staubsauger ist einfach in der Handhabung, umweltfreundlich und überzeugt mit seiner Leistung.

Der Staubsauger erfüllt seine Aufgaben zuverlässig und umweltfreundlich.

Der Staubsauger ist ein guter Sauger mit praktischen Eigenschaften.

Der Staubsauger ist ein Umweltfreundliches handliches Gerät.

Der Staubsauger ist ein handliches kleines Gerät mit allen notwendigen Eigenschaften.

Reinigungsergebnis
Handhabung
Funktionsumfang
Höhe 30 cm 30 cm 27 cm 31 cm 20 cm
Breite 24 cm 27 cm 28 cm 28 cm 26 cm
Tiefe 36 cm 40 cm 40 cm 41 cm 36 cm
Gewicht 3800 g 3750 g 3580 g 5000 g 5160 g
Lieferumfang Staubsauger, Saugarm, Schlauch, 2 Saugfüße, 3 variable kleinere Eckenaufsätze, Aufsatzverbindungsstück, 2 Staubsaugerbeutel, Energieausweis, Bedienungsanleitung Staubsauger, Saugarm, Schlauch, Saugfuß, 2 variable kleinere Aufsätze, Aufsatzverbindungsstück, Energieausweis, Bedienungsanleitung Staubsauger, Saugarm, Schlauch, Saugfuß, 2 variable kleinere Aufsätze, 1 Staubsaugerbeutel, Energieausweis, Bedienungsanleitung Staubsauger, Saugarm, Saugfuß, 3 variable kleinere Eckenaufsätze, Energieausweis, Bedienungsanleitung Staubsauger, Saugarm, Schlauch, 2 Saugfüße, 3 variable kleinere Eckenaufsätze, Aufsatzverbindungsstück, 2 Staubsaugerbeutel, Energieausweis, Bedienungsanleitung
Verpackung Skizzenhaft, nicht funktional bebilderter Karton Ansprechend, bebildert, funktional gestaltet Ansprechend, bebildert, funktional gestaltet Ansprechend, bebildert, funktional gestaltet Skizzenhaft, nicht funktional bebilderter Karton
Anleitungssprache EN, DE, FR, IT, ES DE, EN, IT, FR, ES DE, EN, FR, NL, DA, NO, SV, FI, ES, PT, EL, TR, AR EN, FR, DE, NL, IT, ES, PT, EL, TR, AR, FA, RU, UK, HK, TH, MS, VI, KO, PL, CS, HU, SK, RO, BG, SR, HR, BS, SL, ET, LV, LT EN, DE, FR, IT, ES
Anleitungsqualität Gut, bebildert Gut, bebildert, schlecht übersetztes Deutsch Gut, bebildert Gut Gut, bebildert
Zusatzgarantie 1 Jahr ab Kaufdatum 1 Jahr ab Kaufdatum 2 Jahre ab Kaufdatum 2 Jahre ab Kaufdatum 1 Jahr ab Kaufdatum
Material Kunststoff Kunststoff Kunststoff Kunststoff Kunststoff
Lautstärke 1m Entfernung 75 dB 70 dB 72 dB 72 dB 70 dB
Kapazität 1,5 l 1,3 l 1,5 l 1,5 l 1,5 l
Länge Netzkabel 5 m 4,4 m 6 m 6 m 5 m
Leistung in Watt 660 760 670 780 760
Saugarm 50- 80 cm 50- 80 cm 50- 80 cm 50- 80 cm 50- 80 cm
Saugschlauch 160 cm 150 cm 160 cm 150 cm 140 cm
Beutel Nein Nein Ja Nein Ja
Reinigung glatter Böden Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut
Reinigung Teppichböden Sehr gut Sehr gut Gut Befriedigend Gut
Nasssaugfunktion Nein Nein Nein Nein Nein
Reinigung mit der Hand Leicht machbar Leicht machbar Gut Leicht machbar Leicht machbar
Testsiegel: AmazonBasics Beutelloser Zylinder Staubsauger, Testnote 1.25
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Testsiegel: deik 18Kpa Beutelloser Staubsauger, Testnote 1.75
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Testsiegel: Siemens VS06B1110 synchropower, Testnote 2.25
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Testsiegel: Rowenta RO3731EA Compact Power Cyclonic, Testnote 2.25
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Testsiegel: AmazonBasics Bodenstaubsauger mit Beutel, Testnote 2.5
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*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten. Verfügbarkeiten erfahren Sie beim jeweiligen Onlineshop. Änderungen der angezeigten Preise seit der letzten Aktualisierung sind möglich.

AmazonBasics

Beutelloser Zylinder Staubsauger

Testsiegel: AmazonBasics Beutelloser Zylinder Staubsauger, Testnote sehr gut

Der Staubsauger AmazonBasics - Beutelloser Zylinder-Staubsauger ist ein toller handlicher Staubsauger, der umweltfreundlich ohne Beutel arbeitet und seine Arbeit zuverlässig und äußerst sauber erledigt. Die verschiedenen Aufsätze helfen einem, jede Ecke sauber zu bekommen. Die Reinigung des Geräts ist sehr leicht zu handhaben und schnell wieder einsatzbereit.

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  • Die Eckensaugaufsätze helfen in alle Ecken und Kanten zu kommen
  • Häufiges Filterwechseln oder -waschen sorgt für eine bessere Saugleistung
  • Das Zusammenschieben des Saugarms hilft den Staubsauger platzsparender zu verstauen
 

Testablauf
Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Reinigungsergebnis
  • Handhabung
  • Funktionsumfang

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Staubsauger definiert. In diesen müssen die Geräte Tierstreu von Laminatboden und Teppichboden aufsaugen. Dabei gilt es auch Übergänge und Kanten zu reinigen. Das Ergebnis wird in Vorher-Nachher-Bildern festgehalten. Während einer Dauerprüfung wird die Handhabung und Ergonomie beurteilt. Außerdem werden die Geräte auf weitere Funktionen, wie verschiedene Saugstufen, und zusätzliche Aufsätze geprüft. Abschließend wird bei jedem Gerät die Reinigung beurteilt.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl
Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Staubsauger mit und ohne Beutel wurden im Juni 2018 von Stiftung Warentest geprüft. Mit einer 1,9 stehen der SGSK3 Complete von Miele und der VSZ7442S von Siemens unter den Beutelstaubsaugern als Testsieger da. Rowentas RO3953 EA liegt mit einer 4,7 weit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Bei den beutellosen Staubsaugern belegt der BGS5BL432 von Bosch den ersten Platz und ist damit Testsieger. Dysons CY27 steht mit einer 3,0 auf dem letzten Platz.

Von 11 Staubsaugern mit Beutel wurden fünf mit “Gut”, vier mit “Befriedigend”, einer mit “Ausreichend” und einer mit “Mangelhaft” benotet. Bei den 9 beutellosen Staubsaugern war das Feld nicht so breit gefächert. Vier wurden mit “Gut” und fünf mit “Befriedigend” bewertet. Beide Staubsaugerarten wurden direkt miteinander verglichen und wurden nach den folgenden Kriterien benotet: Saugen (45%), Handhabung (30%), Umwelteigenschaften (15%) und Haltbarkeit (10%). Auf Sicherheit und Schadstoffe wurden die Geräte ebenfalls geprüft, aber nicht mit in die Bewertung aufgenommen.

Fünf Tester prüften die Staubsauger auf ihre Alltagstauglichkeit. Sie beurteilten Montage und Demontage von Zubehör sowie Manövrierfähigkeit. Außerdem bewerteten sie das Entleeren der Staubbehälter bzw. Wechseln der Staubbeutel. Aufbewahrung und Tragen der Geräte floss ebenfalls in die Benotung mit ein.

Um eine ordentliche Saugleistung zu gewährleisten, mussten die Geräte gründlich Ritzen, Ecken und Kanten säubern. Außerdem mussten die Sauger Reis und Linsen vom Hartboden entfernen, die wurden von einigen Geräten aber nur vor sich hergeschoben. Eine besondere Herausforderung für jedes Produkt war die Aufnahme von Tierhaare vom Teppichboden – hier konnte keiner der 20 Staubsauger überzeugen.

In Sachen Umwelteigenschaften wurde der Geräuschpegel, Stromverbrauch und Staubrückhaltevermögen bewertet. Alle Geräte schnitten dabei relativ gut ab, nur waren einige zu Laut. Ein Staubsauger von Clatronic hielt den Staub nicht genügend im Staubfilter fest, der feine Staub wird so wieder in Luft entlassen.

Um die Haltbarkeit zu prüfen wurden einige maschinelle Dauertests durchgeführt. Darunter eine Motordauerprüfung von 600 Stunden, die Geräte mussten 10.000 Mal über Türschwellen fahren und 1 000 Mal gegen einen simulierten Türpfosten stoßen. Kabelauszug und Schlauchbefestigung mussten sich ebenfalls dem Härtetest stellen. Das Ergebnis fiel nur bei sehr wenigen Geräten schlecht aus.

In unserem Praxistest finden sich keine der von Stiftung Warentest geprüften Staubsauger wieder. Lediglich einige Hersteller überschneiden sich.

1. Beutelstaubsauger

Beutel und separater Luftfilter eines Beutelstaubsaugers
Beutel und separater Luftfilter eines Beutelstaubsaugers

Bei dem Beutelstaubsauger wird die Luft durch einen luftdurchlässigen Beutel gesaugt. Dieser filtert die Luft und sammelt sie. Meist werden mehrere Filter in Folge eingesetzt, um eine hohe Reinigungswirkung zu erzielen. Der Motor selbst besitzt ebenso einen Filter, der verhindert, dass durch ein versehentliches Reißen des Beutels Staub oder Schmutz Teile des Staubsaugers beschädigt.
Das Problem bei alten Staubsaugern ist, dass sie verschmutzte Luft ansaugen und direkt in den Beutel blasen. Die Tasche fängt den Schmutz auf und die relativ saubere (aber oftmals ziemlich staubige) Luft driftet zurück in den Raum. Je länger Sie den Staubsauger nutzen, desto mehr füllt sich der Beutel. Wenn der Sack voll ist, nimmt die Menge der sauberen Luft die er aufnehmen kann ab, so dass die Saugstärke allmählich verringert wird. Je länger Du saugst, ohne den Beutel zu entleeren, desto schlimmer wird das Problem.

2. Zyklon Staubsauger

Der Inhalt des Behälters kann meist eingesehen werden
Der Inhalt des Behälters kann meist eingesehen werden

Die meisten Staubsauger nutzten das zuvor genannte Verfahren bis in die späten achtziger Jahre, als ein anderer britischer Ingenieur namens James Dyson das Gefühl hatte, es sei an der Zeit, noch besser zu werden.

Dyson entschied sich, dieses Problem zu beseitigen, indem er die Tasche gleich ganz wegließ. Zu dieser Zeit war er bereits ein erfolgreicher Erfinder, der seine eigenen Gartengeräte aus Kunststoff herstellte. Seine Fabrik in England war von Staub geplagt, weshalb er den Zyklon entwarf –ein Luftfiltergerät. Mit einem leistungsstarken Lüfter saugte er staubige Luft ein und schleuderte sie wie eine Zentrifuge mit hoher Geschwindigkeit. Durch das Drehen der staubigen Luft konnte der Staub effektiv von der Luft getrennt werden. In einer Waschmaschine wird das gleiche Prinzip genutzt, um am Ende des Waschzyklus Wasser aus der Kleidung zu schleudern. Wenn sich die Trommel mit hoher Geschwindigkeit dreht, werden die Kleidungsstücke durch die Zentripetalkraft gegen den Rand der Trommel gepresst und das darin enthaltene Wasser wird durch die winzigen Löcher der Trommel herausgedrückt.
Dieselbe Idee erwies sich bei Dysons Luftfilter ebenso als wirksam. Durch das Schleudern der Schmutzluft wurden die schweren Staubpartikel abgeschieden, die eingeschlossen und aufgefangen werden konnten. Die gereinigte Luft könnte so wieder in den Raum geleitet werden. Dysons Maschine war so effizient und erfolgreich, dass er sich fragte, warum man diese Idee nicht in Staubsauger einbauen könne. Er beschloss einen „Zyklon-Staubsauger“ zu erfinden.

Wie funktioniert der Zyklonstaubsauger?

Luft tritt tangential (senkrecht zum zylindrischen Schmutzbehälter) ein und dreht sich in der Mitte um den Zyklon. Die Schmutzpartikel wirbeln bis zum Rand, fallen nach unten und sammeln sich am Boden, während die Luft durch Löcher im Zyklon selbst angesaugt wird. Die relativ saubere Luft strömt durch einen HEPA-Filter. Da der größte Teil des Schmutzes bereits entfernt wurde, behindert dieser Filter den Luftstrom durch die Maschine nicht wirklich. Die Luft strömt zurück in den Raum, nachdem sie einen zweiten HEPA-Filter passiert hat.

3. Multizyklon Staubsauger

Im Vergleich zum Einfach-Zyklon Staubsauger wird zwar ebenso die verunreinigte Luft zur Rotation gebracht, jedoch besitzt der Mulitzyklonstaubsauger keinen Zentralfilter, sondern eine sekundäre Reinigunsstufe, welche sich in mehreren Zyklonen abspielt. Nachdem der Durchmesser der Zyklonen durch ihre Anzahl verringert wird, erhöht sich die Rotationsgeschwindigkeit. Feinere Staubpartikel können so viel effektiver gefiltert werden. Je mehr Zyklonen ein Staubsauger hat, desto kleiner sind die Partikel, die abgeschieden werden. Der bei dem Einfachzyklonstaubsauger zum Einsatz kommende Zentralfilter findet im Mehrfachzyklonstaubsauger keine Anwendung, da die Luft durch die Zyklonen ohnehin schon sauber genug ist. Dysons Zyklonstaubsauger sind und waren seit den achtziger Jahren Marktführer. Viele Hersteller kopierten diese Staubsauger bereits, weshalb schon preislich günstigere Alternativen existieren.

4. Akku-Staubsauger

Akku-Staubsauger
Akku-Staubsauger

Falls Du nicht viel Fläche zum Reinigen hast, und eher selten Staubsaugst, so kannst Du dir einen Akku-Staubsauger zulegen. Dieser hat nicht unbedingt die Saugleistung eines normalen Staubsaugers, erfüllt aber dennoch seinen Zweck. Auch die Anzahl der Funktionen ist teilweise geringer. Vorteilhaft ist jedoch vor allem das Gewicht, welches meist relativ gering ist und so die Handhabung erleichtert. Wir haben aktuelle kabellose Staubsauger getestet und hier den ausführlichen Testbericht. Es gibt auch einen Test zu kleinen Akkusaugern, um schnell kleinflächigen Schmutz zu entfernen.

5. Staubsaugerroboter

Staubsaugerroboter
Staubsaugerroboter

Staubsaugerroboter machen Dir den Alltag unter allen Saugern am leichtesten. Du musst nichts tun, als die Ladestation anzustecken und schon fährt der kleine, meist runde Sauger durch den Raum und reinigt den Boden. Die meisten Modelle können auch keine Erhöhungen wie Teppiche überwinden. Leider sind diese was die Ausgaben angeht eher mit hochpreisigen Staubsaugern zu vergleichen, da die verbaute Technologie relativ neu ist. Zudem reinigen sie den Raum nicht nach speziellen Saugrhytmen, was bedeutet, dass Flächenteile häufig doppelt oder sogar dreifach gereinigt werden. Roboterstaubsauger können ebenso keine Treppen überwinden, und müssen in die verschiedenen Räume gebracht werden. Günstige Einsteigermodelle haben wir getestet und den Test zu den Staubsaugerrobotern gibt es hier.

Nachdem Du dir die drei Grundkomponenten Deines Hauses - Größe, Treppen und Bodenfläche - angesehen hast, überprüfst Du als Nächstes Deinen Lebensstil und Deine persönlichen Bedürfnisse, um herauszufinden, welches Gerät für Dich am besten geeignet ist.

Hier sind Kurze Tipps, die Dir den Kauf erleichtern sollen:

1. Zeitliche Gegebenheiten:
Du hast wahrscheinlich nicht jeden Tag Zeit um Staub zu saugen. In diesem Fall reicht ein leichter Staubsauger aus, um den Haushalt sauber zu halten.
Wenn Du jedoch häufig saugst, ziehst Du möglicherweise einen größeren Staubsauger mit einem stärkeren Motor in Betracht, um eine gründliche Reinigung zu gewährleisten. Wenn Du jeden Tag staubsaugen möchtest, aber keine Zeit hast, solltest Du Dir einen programmierbaren Saugroboter ansehen, welcher sich während Deiner Abwesenheit um den Schmutz am Boden kümmert.

2. Allergien:
Wenn saisonale Allergien wie zum Beispiel Hausstauballergie vorliegen, so gibt es ebenfalls Optionen, die Abhilfe schaffen. Wenn dies der Fall ist, solltest Du einen „HEPA“-Zertifizierten Staubsauger wählen. Wechsel oder reinige den Filter mindestens alle sechs Monate und bei schweren Allergien im besten Fall sogar noch frequentierter. Um Geld zu sparen, solltest Du einen Staubsauger mit einem abwaschbaren Filter in Betracht ziehen.

3. Lärm:
Wenn Du laute Geräusche nicht magst oder in einem Apartmentkomplex wohnst, in dem Nachbarn durch zu starken Lärm gestört werden könnten, wähle einen Staubsauger, der ruhig läuft, aber dennoch die nötige Saugkraft hat, um effektiv zu sein. Um die Geräuschpegel zu vergleichen, überprüfe am besten die Produktspezifikationen oder frage einen Fachverkäufer nach dem Dezibelpegel (dB). Ein Staubsauger mit einem Dezibelwert im Bereich von 60 bis 65 dB ist extrem leise.

4. Gewicht:
Das Gewicht ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl eines Staubsaugers. Einige Modelle in voller Größe wiegen mehr als 10 Kilogramm, während leichte Stockmodelle oft weniger als 4-5 Kilogramm wiegen. Wenn dein Haus mehrere Etagen hat und Du den Staubsauger hoch und runter schleppen musst, suchst Du einen leistungsstarken Sauger mit geringerem Gewicht.

5. Haustiere:
Es gibt Staubsauger, die speziell für Tierhaarbeseitigungen entwickelt wurden. Vergewissere dich zunächst, dass das von Dir gewählte Gerät mindestens 12 Ampere aufweist. Beim Reinigen von Tierhaaren und Haarschuppen reicht die Kraft der Staubsauger häufig nicht aus, weshalb Du dich nach speziellen Tierhaaraufsätzen oder breiteren Öffnungen umsehen solltest, um das Verstopfen des Saugers durch die Haare zu verhindern.

Die meisten Staubsauger nutzten das zuvor genannte Verfahren bis in die späten achtziger Jahre, als ein anderer britischer Ingenieur namens James Dyson das Gefühl hatte, es sei an der Zeit, noch besser zu werden.
Dyson entschied sich, dieses Problem zu beseitigen, indem er die Tasche gleich ganz wegließ. Zu dieser Zeit war er bereits ein erfolgreicher Erfinder, der seine eigenen Gartengeräte aus Kunststoff herstellte. Seine Fabrik in England war von Staub geplagt, weshalb er den Zyklon entwarf –ein Luftfiltergerät. Mit einem leistungsstarken Lüfter saugte er staubige Luft ein und schleuderte sie wie eine Zentrifuge mit hoher Geschwindigkeit. Durch das Drehen der staubigen Luft konnte der Staub effektiv von der Luft getrennt werden. In einer Waschmaschine wird das gleiche Prinzip genutzt, um am Ende des Waschzyklus Wasser aus der Kleidung zu schleudern. Wenn sich die Trommel mit hoher Geschwindigkeit dreht, werden die Kleidungsstücke durch die Zentripetalkraft gegen den Rand der Trommel gepresst und das darin enthaltene Wasser wird durch die winzigen Löcher der Trommel herausgedrückt. Dieselbe Idee erwies sich bei Dysons Luftfilter ebenso als wirksam. Durch das Schleudern der Schmutzluft wurden die schweren Staubpartikel abgeschieden, die eingeschlossen und aufgefangen werden konnten. Die gereinigte Luft könnte so wieder in den Raum geleitet werden. Dysons Maschine war so effizient und erfolgreich, dass er sich fragte, warum man diese Idee nicht in Staubsauger einbauen könne. Er beschloss einen „Zyklon-Staubsauger“ zu erfinden.

Bei dem Beutelstaubsauger wird die Luft durch einen luftdurchlässigen Beutel gesaugt. Dieser filtert die Luft und sammelt sie. Meist werden mehrere Filter in Folge eingesetzt, um eine hohe Reinigungswirkung zu erzielen. Der Motor selbst besitzt ebenso einen Filter, der verhindert, dass durch ein versehentliches Reißen des Beutels Staub oder Schmutz Teile des Staubsaugers beschädigt.
Das Problem bei alten Staubsaugern ist, dass sie verschmutzte Luft ansaugen und direkt in den Beutel blasen.

Häufiges Filterwechseln oder -waschen sorgt für eine bessere Saugleistung.

Die Tasche fängt den Schmutz auf und die relativ saubere (aber oftmals ziemlich staubige) Luft driftet zurück in den Raum. Je länger Du den Staubsauger nutzt, desto mehr füllt sich der Beutel. Wenn der Sack voll ist, nimmt die Menge der sauberen Luft die er aufnehmen kann ab, so dass die Saugstärke allmählich verringert wird. Je länger Du saugst, ohne den Beutel zu entleeren, desto schlimmer wird das Problem.

Wieso der Staubsauger ein bewundernswertes Gerät ist, wie vielfältig er sein kann, wie er entwickelt wurde und wie seine Geschichte aussieht, erfährst Du im folgenden Text!

Im Jahr 1869 patentierte der Erfinder, Ives McGaffey, eine sogenannte „Kehrmaschine“. Er nannte seine Erfindung "Whirlwind". Die Maschine saugte Schmutz mit einer Handpumpbewegung ein. Es war das erste Patent für ein Gerät, das Teppiche reinigte, jedoch nicht als motorisierter Staubsauger betrachtet wurde. Trotz seiner bahnbrechenden Vorteile, war der "Whirlwind" sperrig und teuer.
Der nächste bedeutende Sprung kam mit der Erfindung von Hubert Cecil Booth aus London. Er patentierte den ersten motorbetriebenen Staubsauger im Jahr 1901. Booths Staubsauger lief mit Benzin und wurde wegen seiner massiven Motorgröße auf einem Pferdewagen gezogen. Die Maschine bot Reinigungsdienste über lange Schläuche an, die in die Fenster von Häusern und Geschäftsgebäuden gebracht wurden und dort zur Reinigung genutzt wurden.
Im Jahr 1926 produzierte William Hoovers Firma den ersten kommerziellen Taschenstaubsauger. Das Design des Staubsaugers ähnelte einem Dudelsack, der an einem Schaukasten befestigt war. Das Design wurde als sehr effektiv angesehen und die Einbeziehung von Metallschlägern erhöhte die Effizienz der Schmutzentfernung erheblich. In den 1930er Jahren kamen die ersten Kunststoffstaubsauger auf den Markt.

Im Jahr 1963 entwickelte David Oreck einen leichten und dennoch leistungsstarken Standstaubsauger für die Hotellerie. Ein robuster Staubsauger, den Haushälterinnen im Idealfall anderen schweren Modellen vorziehen würden. Seine Idee war so erfolgreich, dass das Hotelpersonal selbst den Wunsch hatte, die Maschine für den privaten Gebrauch zu kaufen. Mit der offensichtlichen Nachfrage begann Oreck seine Produkte an die breite Öffentlichkeit zu verkaufen. Sein eigenes Unternehmen, Oreck Corporation, ergriff auch die Initiative, als er mit Whirlpool einen für beide Seiten vorteilhaften Deal ausarbeitete. Oreck erhielt die Möglichkeit, sich die Freiheit zu verschaffen, sich bei der Neugestaltung der rückwärts gerichteten Whirlpool-Maschinen durchzusetzen.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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Fragen

  • am 04.02.2019 um 16:14 Uhr

    Was ist der beste Staubsauger?

    AskGeorge.com

    Unser Testsieger ist der Beutellose Zylinder Staubsauger von Amazon Basics: Das Gerät ist einfach in der Handhabung, umweltfreundlich und überzeugt mit einer starken Leistung. Unser Favorit mit der Testnote 1,2!

    Wir haben 5 Staubsauger getestet und dabei besonders auf Handhabung, Funktionsumfang und das Reinigungsergebnis geachtet.

    Staubsaugen ist ein fester Bestandteil unseres Alltags. Deshalb solltest Du dir einen Staubsauger zulegen, der deinen Anforderungen entspricht und Dreck zuverlässig entfernt.

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