Staubsaugerroboter Test - 09/2019

Unser Testsieger ist der Botvac D7 Saugroboter von Neato Robotics: Mit seinen Bürsten sorgt dieser kleine Helfer für ein besonders gutes Reinigungsergebnis bei nur geringer Lautstärke. Unser Favorit mit der Testnote: 1,8!

Wir haben 5 Staubsaugerroboter getestet und dabei besonders auf die Handhabung, die Lautstärke und das Reinigungsergebnis geachtet.

Staubsaugen zählt zu den lästigsten Aufgaben im Haushalt, vor allem saugen unter dem Sofa und anderen Möbeln. Ein Staubsaugerroboter schafft da Abhilfe. Er saugt jeden Winkel und kommt problemlos unter Möbel. Außerdem spart der kleine Haushaltshelfer dir eine Menge Zeit.

zuletzt aktualisiert: 10.10.2019, 11:50
Testsieger
Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Neato Robotics Botvac D7 Saugroboter ECOVACS ROBOTICS 500 Staubsaugroboter EVERTOP Saugroboter Housmile Saugroboter Dirt Devil Spider M607 Saugroboter

Neato Robotics
Botvac D7 Saugroboter

ECOVACS ROBOTICS
500 Staubsaugroboter

EVERTOP
Saugroboter

Housmile
Saugroboter

Dirt Devil
Spider M607 Saugroboter

Vorteile
  • Smartfunktion
  • D-Form
  • Digitale Kartenerstellung
  • Hilfreiche Kontrollleuchten und genaue Problemmeldungen
  • Spiralbürste
  • Verschiedene Reinigungsmodi
  • Zubehörnutzung und dessen Verschleiß kann in der App kontrolliert werden
  • Suchfunktion
  • Fernbedienung
  • Bürste unter dem Sauger, die eine gute Reinigung begünstigt
  • Geringe Lautstärke
  • Festschraubbare Seitenbürsten
  • Leichte Reinigung von oben möglich
  • Empfindlichkeit der Fallsensoren kann eingestellt werden
  • Akku austauschbar
  • Hilfreiche Kontrollleuchten
Nachteile
  • Relativ laut
  • Volle Funktionalität nur via App
  • Keine genaue Akkustandsanzeige
  • Keine Kartenerstellung
  • Umständliche Handhabung
  • Keine besonderen Funktionen
  • Geringe Kapazität
  • Hängt sich an kleinen Erhöhungen - wie Stuhlbeinen, die über den Boden laufen - schnell auf
Zusammenfassung

Dieser Staubsauger ist perfekt ausgerüstet, allerdings etwas laut und effektiv nur über die App steuerbar.

Mit nützlichen Eigenschaften und Zubehör ausgestattet. Allerdings ungenaue Akkustandanzeige und ohne Kartenerstellung.

Das Gerät ist etwas umständlich zu bedienen, erledigt aber die Arbeit zur vollsten Zufriedenheit.

Staubsaugerroboter mit guter Ausstattung im handlichen Format, aber auch geringer Kapazität.

Staubsaugerroboter mit guter Ausstattung, hat allerdings Schwierigkeiten bei kleinen Erhöhungen.

Selbstständigkeit
Reinigungsergebnis
Handhabung
Lautstärke
Lieferumfang Staubsaugerroboter mit einem Filter und einer Bürste, Aufladestation, 2 Ladekabel mit Steckertyp F und Steckertyp G Staubsaugerroboter, Ladestation und Netzteiladapter, 2 Seitenbürsten, Fernbedienung mit Batterien, Reinigungswerkzeug, Bedienungsanleitung Staubsaugerroboter, 2 Seitenbürsten, Ladekabel, Bedienungsanleitung Staubsaugerroboter, 4 Seitenbürsten (2 davon als Ersatz), 4 Schrauben und passender Schraubenzieher, 2 Filter (1 davon als Ersatz) auswaschbar, Akku herausnehmbar, Ladekabel, Bedienungsanleitung Staubsaugerroboter, 4 Seitenbürsten (2 davon als Ersatz), 2 Filter (1 davon als Ersatz) auswaschbar, Akku herausnehmbar, Ladekabel, Bedienungsanleitung
Höhe 10 cm 8 cm 7 cm 8 cm 7 cm
Breite 31 cm 33 cm 29 cm 24 cm 28 cm
Tiefe 33 cm 31 cm 28 cm 25 cm 28 cm
Gewicht 3400 g 2500 g 1640 g 1240 g 1550 g
Zusatzgarantie 1 Jahr ab Kaufdatum 2 Jahre ab Kaufdatum 18 Monate Unbekannt Unbekannt
Akkuladezeit Ca. 150 Minuten bei 35 W Ca. 240 Minuten Ca. 240 Minuten bei 9,4 W Ca. 240 Minuten bei 8,3 W 240 Minuten bei 10,4 W
Material Kunststoff Kunststoff Kunststoff Kunststoff Kunststoff
Lautstärke 1m Entfernung 65 -68 dB 60 dB 55 dB 60 dB 60 dB
Länge Netzkabel 160 cm 150 cm 150 cm 145 cm 150 cm
Akkulaufzeit Ca. 120 Minuten Ca. 110 Minuten Ca. 90 Minuten Ca. 110 Minuten Ca. 90 Minuten
Kapazität 700 ml 500 ml Ca. 300 ml Ca. 100 ml Ca. 300 ml
Reinigung mit der Hand Leicht machbar Leicht machbar Leicht machbar Leicht machbar Leicht machbar
Reinigung glatter Böden Sehr gut, kaum Reste Ein gutes Ergebnis braucht mehrere Bearbeitungsgänge Sehr gut Befriedigend Gut
Reinigung Teppichböden Gut, vereinzelt bleiben verhakte Teilchen Ein gutes Ergebnis braucht mehrere Bearbeitungsgänge Sehr gut Gut Gut
Steuerung Per Knopfdruck am Gerät, App, Sprachsteuerung per Amazon Alexa oder Google Home Knopfdruck, App, Sprachsteuerung per Amazon Alexa oder Google Home Per Knopfdruck am Gerät Per Knopfdruck am Gerät Per Knopfdruck am Gerät
Reinigungsmodi Nimmt nach und nach ca. 4m x 4m große Bereiche vor und arbeitet diese im Linienmodus ab Automodus, Punktmodus, Randmodus Linienmodus Zufallsmodus, Kreiselmodus, Kantenmodus; unterschiedlicher Vorgang in großen und kleinen Räumen Zufallsmodus, Kreiselmodus, Kantenmodus
Hindernisserkennung Über eine Lasertechnologie, Sensibilität in der App einstellbar Bremst kaum ab Ja, bremst teilweise kurz vorher ab Bremst nicht ab Bremst nicht ab
Kontrolllampe Ladekontrollleuchte, Betriebsanzeige, WLAN Verbindung, Hausreinigung, Bereichsreinigung WLAN Verbindung, On/Off Taste mit Multifunktion Ladekontrollleuchte, Betriebsanzeige Ladekontrollleuchte, Betriebsanzeige Ladekontrollleuchte, Reinigungsanzeige, Batterieanzeige
Beutel Nein Nein Nein Nein, Filter waschbar Nein, Filter waschbar
Nasssaugfunktion Nein Nein Nein Nein Nein
Timer-Funktion Ja Ja Nein Nein Nein
Stoßfänger Ja Ja Nein Ja Ja
Absturzschutz Ja Ja Ja Ja, manuelle Empfindlichkeitseinstellung Ja, manuelle Empfindlichkeitseinstellung
Anleitungssprache EN, FR, ES, IT, DE, SV, NL, DK, NO, SU EN, DE, ES, FR, IT, RU EN, CHIN EN, DE, FR, ES DE, GB, FR, NL, ES, IT, TR
Anleitungsqualität Sehr ausführlich und übersichtlich beschrieben Einfach und knapp beschrieben, gute Bilder zum Verständnis Umständlich Bebildert, ausreichend beschrieben Sehr ausführlich, bebildert
App verfügbar Ja Ja Nein Nein Nein
Smartsteuerung Google Home, Amazon Alexa Amazon Alexa Nein Nein Nein
Amazon Bewertung
☆☆☆☆☆
★★★★★
375 Bewertungen
☆☆☆☆☆
★★★★★
7 Bewertungen
☆☆☆☆☆
★★★★★
54 Bewertungen
☆☆☆☆☆
★★★★★
147 Bewertungen
☆☆☆☆☆
★★★★★
538 Bewertungen
Testsiegel: Neato Robotics Botvac D7 Saugroboter, Testnote 1.8
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Testsiegel: ECOVACS ROBOTICS 500 Staubsaugroboter, Testnote 2.3
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Testsiegel: EVERTOP Saugroboter, Testnote 3.2
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Testsiegel: Housmile Saugroboter, Testnote 3.2
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Testsiegel: Dirt Devil Spider M607 Saugroboter, Testnote 3.5
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Neato Robotics

Botvac D7 Saugroboter

Testsiegel: Neato Robotics Botvac D7 Saugroboter, Testnote gut

Der Neato Robotics - Botvac D7 Saugroboter ist sehr leicht zu bedienen und lässt sich über die App aufwandfrei steuern. Es müssen lediglich der Filter, der Auffangbehälter und die Bürste regelmäßig gereinigt werden, damit sich der Sauger nicht selbst blockiert.

Der Roboter erkennt Gegenstände und fährt um sie herum und ist mit einem klugen, zeitsparendem System ausgestattet, welches effizient die Böden reinigen lässt. Das Ergebnis ist sehr gut.

Der Roboter fährt allerdings nur selten mehrmals über eine Stelle, sodass verdrecktere Stellen mit Unterstützung gereinigt werden müssen. Für einen Staubsaugerroboter aber ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis und eine angenehme Hilfe im Büro oder im Haushalt, während man nicht zuhause ist.

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Neato Robotics - Botvac D7 Saugroboter

Testsieger: jetzt Testbericht lesen
  • Lass den Sauger seine Arbeit erledigen, wenn du außer Haus bist, und komme in ein sauberes Heim zurück
  • Hochflorige Teppiche verstopfen den Sauger schnell und der Saugprozess wird unterbrochen
  • Kleine Gegenstände sollten beiseite geräumt werden
  • Wackelige Gegenstände, wie Vasen, die schnell kippen und kaputt gehen könnten, sollten vor dem Roboter in Sicherheit gebracht werden
  • Um ein besonders gutes Reinigungsergebnis zu erreichen, sollten die Möbel so auseinander gerückt werden, dass der Sauger problemlos an ihnen vorbei kommt
  • Seitenbürsten, die verknickt und verbogen sind, können in ein Glas mit heißem Wasser gelegt werden und biegen sich so wieder gerade
  • Rampenartige Gegenstände wie Ventilatoren oder die Füße von Barhockern sind Fallen für die Roboter, aus denen sich alleine oft nicht befreit werden kann
 

Testablauf
Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Reinigungsergebnis
  • Handhabung
  • Lautstärke

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Staubsaugerroboter definiert. In diesen wurde ein 15 qm Zimmer mit verschiedenen Hindernissen und Verschmutzungen präpariert. Der Boden des Raums besteht komplett aus Teppich. An schwer erreichbaren Stellen, wie neben Stuhl- und Tischbeinen, Ecken, Kanten und Übergängen wird Tierstreu verteilt. Das Ergebnis wird mit Vorher-Nachher-Bildern festgehalten. Zudem werden verschieden hohe Holzbretter in den Raum gelegt, um zu prüfen bis, zu welcher Höhe die Roboter Hindernisse erklimmen können. Während des Reinigungsprozesses wird die Lautstärke der Geräte gemessen. Um den Fallschutz der Roboter zu prüfen, werden diese auf einen Tisch zum Reinigen gesetzt. Die Roboter müssen das Zimmer säubern, bis der Akku leer ist. Eine Kamera nimmt alle 2 Sekunden Bilder auf, um die Reinigung in Intervallaufnahmen zu dokumentieren. Abschließend wird bei jedem Gerät die Reinigung beurteilt.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl
Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Wer möchte nicht nach Hause kommen und eine saubere Wohnung vorfinden? Vielen Menschen fehlt neben dem Beruf die Zeit, die Wohnung sauber zu halten oder das tägliche Saugen wird als lästig empfunden. Ein Saugroboter kann da Abhilfe schaffen. Doch es gibt einige Unterschiede, insbesondere bei der Saugtechnik, nicht jeder Staubsaugerroboter ist für jeden Anspruch geeignet.

Saugroboter sind zylinderförmig, rund oder in einigen Fällen quadratisch mit abgerundeten Ecken. Sie sind recht schmal gehalten, um theoretisch auch zwischen Stuhlbeinen hindurchfahren zu können. Die Breite beläuft sich auf 25 bis 35 Zentimeter, die Höhe auf ungefähr 10 Zentimeter. Durch die geringe Höhe soll der Saugroboter im Optimalfall unter Möbel gelangen können. Trotz der geringen Größe bringt es ein Saugroboter auf ein Gewicht zwischen zwei und vier Kilogramm.

Von der Lautstärke liegt ein durchschnittlicher Saugroboter mit 60 Dezibel nur wenige Dezibel unter einem normalen Bodenstaubsauger. Einige Modelle arbeiten leiser, was häufig allerdings zulasten der Leistungsfähigkeit geht.

In der Regel arbeiten die Roboter mit einem Akku, der über eine Ladestation oder ein Stromkabel wieder aufgeladen werden kann. Wie lang ein einzelner Roboter für eine Reinigung braucht, ist abhängig von seiner Reinigungsstrategie und der Beschaffenheit des Raumes. Sie kann zwischen einer halben Stunde bis zu zwei Stunden variieren. Ähnlich verhält es sich mit der Ladezeit für den Akku, diese ist ebenfalls modellabhängig.

Das Prinzip des Saugroboters ist einfach: Er fährt durch den Raum und saugt dabei Staub und Dreck auf. Ist er fertig, fährt er wieder an seine Ladestation, dockt dort an und lädt sich wieder auf. Doch es wird zwischen zwei Systemen unterschieden, wie der Saugroboter einzelne Räume reinigt. Diese unterscheiden sich gravierend und sind ausschlaggebend für die deutlichen Preisunterschiede.

Chaossystem

Eine Strategie wird als Chaossystem oder auch Amöbenstrategie bezeichnet. Für den Beobachter wirkt diese Säuberungsstrategie recht chaotisch und planlos, daher der Name. Der Saugroboter fährt tatsächlich ohne Plan solange geradeaus, bis er auf ein Hindernis stößt. Dieses ermittelt er über einen Infrarotsensor und berechnet dann über einen Entfernungssensor, in welche Richtung er weiterfahren soll. Wie groß der Winkel der Drehung des Roboters ist, wenn er aufgrund eines Hindernisses abwendet, wird über eine Art Zufallsgenerator ermittelt.

Zusätzlich gibt es noch die sogenannte Random-Strategie. Trifft der Saugroboter längere Zeit auf kein Hindernis, tut er allerdings so, als wäre dies der Fall. Der Winkel, in dem der Roboter abbiegt, ist ebenfalls wieder scheinbar zufällig. Auch wenn das Arbeiten des Saugroboters von außen völlig planlos wirkt, unterliegt es doch einem mathematischen System.

Der Vorteil bei Saugrobotern, die nach dem Chaossystem arbeiten, ist, dass sie eine weniger komplexe Software benötigen. Das macht die Herstellung einfach und den Saugroboter für den Endkunden billiger in der Anschaffung. Hinzu kommt, dass das Chaossystem tatsächlich funktioniert und der Saugroboter den kompletten Boden saugt. Allerdings unter der Voraussetzung, dass er lange genug dafür Zeit hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Roboter mit Chaossystem mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Stelle mehr als einmal reinigt und so zuverlässig Schmutz aufnimmt.

Nachteilig sind diese Staubsaugerroboter für stark verwinkelte Wohnungen und Räumen, mit vielen Hindernissen. Da der Roboter sehr oft über den Bewegungssensor ein Hindernis ermittelt, muss er immer wieder die Fahrtrichtung ändern. Das kann unter Umständen dazu führen, dass sich der Saugroboter festfährt oder bestimmte Bereiche einfach nicht gesäubert werden.

In der Regel verfügen Saugroboter mit Chaossystem über einen Timer, mit dem Du angeben kannst, wie lange der Roboter den Raum reinigen soll. Je nach Größe des Raums ist es ansonsten durchaus möglich, dass der Saugroboter ein bis zwei Stunden mit der Reinigung beschäftigt ist oder solange, bis sein Akku vollständig leer ist.

Systemnavigation

Die zweite Strategie ist die sogenannte Systemnavigation. Hier reinigt der Saugroboter den Raum systematisch in Bahnen und fährt nicht unstrukturiert durch den Raum, bis er auf ein Hindernis stößt. Der Roboter vermisst zunächst über die Deckenhöhe den Raum und ermittelt mögliche Hindernisse. Danach berechnet er, wie er den Raum am schnellsten und einfachsten gereinigt bekommt ohne Umwege zu fahren oder bestimmte Abschnitte doppelt zu reinigen.

Roboter im höheren Preissegment entwickeln sogar Raumpläne und ermitteln die Größe von Möbeln durch Umfahren. In der Regel speichern dann die verschiedenen Modelle den Plan von der Wohnung und wenden ihn dann beim nächsten Reinigungsvorgang direkt an.

Roboter, die mit einer Systemnavigation arbeiten, haben den Raum, im Vergleich zu Robotern mit Chaossystem, deutlich schneller gereinigt. Je nach Raumgröße ist es möglich, dass der Roboter nicht mal 30 Minuten zur Reinigung braucht. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Saugroboter weniger häufig an Möbeln andockt, da er diese bereits in seine Berechnungen einbezogen hat und entsprechend umfährt.

Ansonsten besitzen die verschiedenen Saugroboter noch einzelne Reinigungsstrategien wie die sogenannte Spiralfahrt oder die strategische Wandverfolgung. Roboter mit Systemnavigation nutzen die Wandverfolgung häufig, um den Raum genau abzumessen. Die Spiralfahrt wird von modernen Saugrobotern häufig dann angewendet, wenn diese über die Sensoren eine sehr stark verunreinigte Stelle wahrnehmen.

Für welchen Roboter Du dich entscheidest, ist letztendlich auch eine Kostenfrage. Viele Praxistests haben gezeigt, dass Saugroboter, die mittels Systemnavigation den Raum saugen, gründlicher arbeiten. Diese Saugroboter liegen allerdings im höheren Preissegment, arbeiten dafür aber schneller und lassen keine Stellen aus. Zu beachten ist auch der langfristige Verschleiß beider Modelle. Die erhebliche längere Reinigungszeit bei einem Roboter mit Chaossystem fördert einen schnelleren Verschleiß des Saugroboters.

Nicht zu vernachlässigen ist übrigens die Saugleistung. Ein Roboter, der zwar den kompletten Raum durchfährt, allerdings kaum Dreck aufnimmt, ist einem Roboter mit Chaossystem nicht zwingend vorzuziehen. Daher sollte beim Kauf nicht nur ein Augenmerk auf die Strategie des Saugroboters geachtet werden, sondern auch auf die Saugleistung. Die beschrieben Techniken gehen von einem Idealfall aus, es kann durchaus vorkommen, dass nicht jeder Saugroboter jede Wohnung auf die gleiche Weise gut reinigt. Einige Dinge müssen zusätzlich in der Praxis beachtet werden: So gibt es Modelle, die für die Reinigungsfahrt Licht benötigen, da sonst der Sensor nicht richtig arbeiten kann.

Im Grunde eignet sich ein Saugroboter für jeden, der nicht oft zu Hause oder einfach zu faul zum Saugen ist. Allerdings spielen noch einige weitere Faktoren eine Rolle. Dazu gehören unter anderem Deine eigene Erwartungshaltung beziehungsweise wie Du planst den Roboter einzusetzen. Ansonsten ist die Beschaffenheit Deiner Wohnung ein ausschlaggebender Punkt.

Du solltest dir bewusst sein, dass ein Saugroboter keinesfalls den gründlichen Hausputz ersetzen kann. Er ist aufgrund der eigenen Saugleistung nicht in der Lage den Schmutz, der sich innerhalb von einer Woche ansammelt, zu beseitigen. Ein gutes Ergebnis erzielst Du, wenn Du den Roboter täglich die Wohnung saugen lässt.

Kleine Gegenstände sollten beiseite geräumt werden.

Auf diese Weise entfernt er zuverlässig Staub und Schmutz und es entsteht gar nicht erst eine größere Schicht an Verunreinigungen. Für eine oberflächliche Reinigung ist der Roboter daher sehr gut geeignet.
Ebenso ist der Schnitt und die allgemeine Beschaffenheit Deiner Wohnung eine wichtige Komponente. In kleinen, sehr verwinkelten Wohnungen arbeiten die Saugroboter weniger effektiv, als es in einem weitläufigen Loft der Fall ist. Schwächen haben Staubsaugerroboter insbesondere bei der Ecken- und Kantenreinigung. Das gilt allerdings nicht für alle Modelle. Während sich runde Staubsauger bei der Eckenreinigung schwer tun, gibt es Modelle, die eckig gebaut und sogar über Bürsten verfügen, die die Ecken gezielt reinigen sollen.
Nicht zu vernachlässigen ist außerdem, wie der Untergrund beschaffen ist. Teppichböden sind die Schwachstellen, der Staubsaugerroboter. Nur wenige können auf diesem Terrain mit sehr guten Ergebnissen überzeugen. Seine Stärken spielen die Staubsaugerroboter auf glatten Oberflächen wie Parkett, Fliesen oder Laminat aus. Neuere Modelle im höheren Preissegment überzeugen allerdings stellenweise auch mit einem sehr guten Reinigungsergebnis auf Teppichen. Entsprechend teuer ist allerdings dann der Saugroboter.

Die ersten Male

Viele Hersteller empfehlen, den Saugroboter nicht unbeaufsichtigt durch die Wohnung fahren zu lassen. Es besteht in diesen Fällen die Gefahr, dass sich der Roboter festfährt und auf diese Weise seinen Akku komplett entlädt. Viele Berufstätige möchten aber gerade aus diesem Grund zu einem Staubsaugerroboter greifen, um die Wohnung während ihrer Abwesenheit säubern zu lassen. Prinzipiell ist es möglich, allerdings sollte der Roboter die ersten Male unter Aufsicht saugen dürfen. Das gibt Dir die Möglichkeit seine Technik und Vorgehen zu verstehen und mögliche Schwachstellen in der Arbeit zu entfernen. Dazu kann beispielsweise gehören, dass Du dem Saugroboter die Arbeit erleichterst, indem Du störende Gegenstände vom Boden entfernst. Kabel, Bücher oder herumliegende Gegenstände können dem Roboter die Arbeit erheblich erschweren. Daher empfiehlt es sich, aufzuräumen, bevor der Saugroboter beginnt. Denn grundsätzlich gilt, dass der Roboter besser arbeitet, wenn er möglichst viel freie Fläche hat. Du solltest besonders darauf achten, dass der Saugroboter freie Fahrt zu seiner Ladestation hat.

Lass den Sauger seine Arbeit erledigen, wenn du außer Haus bist, und komme in ein sauberes Heim zurück.

Um ein Gefühl für die Arbeitsweise zu bekommen, kann es außerdem helfen, dem Roboter erst mal nur einen gewissen Raum zur Verfügung zu stellen.
Übrigens sollten Haustierbesitzer schauen, wie ihr Tier auf den Saugroboter reagiert. Tritt Panik oder Angst bei Hund oder Katze auf, sollte der Roboter nicht ohne Aufsicht durch die Wohnung fahren gelassen werden. Um Deine Möbel musst Du keine Angst haben, da Saugroboter über einen Kollisionsschutz verfügen beziehungsweise in der Regel so konzipiert sind, dass sie erst gar nicht anecken. Wenn Du trotzdem ein ungutes Gefühl hast, gibt es die Möglichkeit, einen zusätzlichen Schutz zu bestellen, der Dein Mobiliar schützt.

Im Lieferumfang enthalten ist eine Ladestation, oftmals eine Fernbedienung und Betriebsanleitung.
Das gesamte Zubehör, inklusive Staubbehälter, sollte regelmäßig gereinigt werden. Das Entleeren des Staubbehälters empfiehlt sich nach jedem Saugvorgang, um den Roboter vor einer Überhitzung zu schützen. Fast alle Saugroboter arbeiten ohne Beutel und verfügen aufgrund der geringen Größe über ein geringes Behältervolumen. Der Staubbehälter kann zusätzlich feucht ausgewischt werden, sollte aber erst trocken wieder eingesetzt werden. Zudem sollte der Saugroboter regelmäßig feucht abgewischt werden. Insbesondere die Sensoren brauchen diese Pflegemaßnahme, um problemlos arbeiten zu können.

Tipp: Seitenbürsten, die verknickt und verbogen sind, können in ein Glas mit heißem Wasser gelegt werden und biegen sich so wieder gerade.

Wenn Du dich für einen Saugroboter entschieden hast, stellt sich schnell die Frage, mit welchen Anschaffungskosten zu rechnen ist. Grundsätzlich ist die Preisspanne relativ groß.

Wie viel Geld Du investieren möchtest, hängt letztendlich von Deinem persönlichen Anspruch an den Saugroboter und von Deiner Wohnung ab. Saugroboter im höheren Preissegment bringen einige sinnvolle Eigenschaften mit sich wie beispielsweise die Säuberung mittels Systemnavigation. Auch die Bedienung über eine App kann dazugehören. Bei teuren Modelle hast Du so die Möglichkeit durch Laser den Radius Deines Saugroboters zu bestimmen, den Raum in bestimmte Areale einzuteilen und den Saugvorgang zu überwachen.

Bei Robotern im sehr hohen Preissegment hat man die nahezu beste Saugleistung, da diese vor allem über ein gewisses Maß an Intelligenz verfügen. Sie arbeiten unter anderem mit visueller Lokalisierung, erkennen ihren Standort im Raum und wissen, wo sie bereits gesaugt haben. Hinzu kommt, dass viele über eine "Dirt Detect Technologie" verfügen, durch welche man weiß, welche Stellen im Raum besonders stark verschmutzt sind. Diese Stellen werden dann von den Saugrobotern häufiger abgefahren. Einige Staubsauger bringen sogar eine Wisch-Funktion mit, die den Boden noch gründlicher reinigen kann. Als nette Spielerei verfügen viele dieser Modelle außerdem über eine App-Bedienung und Sprachsteuerung. Diese Funktionen haben allerdings auch ihren Preis, Kosten von circa 1000 EUR müssen einkalkuliert werden.

Für eine oberflächliche Reinigung eignet sich ein Saugroboter sehr gut. Wer jedoch wirklich penibel ist und auf eine gründliche Reinigung Wert legt, kommt nicht umhin, ab und zu selbst saugen zu müssen. Das beste Putzergebnis erzielt man, wenn man den Staubsaugerroboter täglich durch die Wohnung fahren lässt und selbst einmal die Woche mit einem normalen Bodenstaubsauger eine Grundreinigung durchführt. Durchaus haben Saugroboter nach wie vor Verbesserungspotential, mit der richtigen Erwartungshaltung kann man allerdings sehr gute Ergebnisse erzielen und sich mit einem Saugroboter die Arbeit im Haushalt erleichtern.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
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  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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24.09.2019
Was ist der beste Staubsaugerroboter?
AskGeorge.com

Unser Testsieger ist der Botvac D7 Saugroboter von Neato Robotics: Mit seinen Bürsten sorgt dieser kleine Helfer für ein besonders gutes Reinigungsergebnis bei nur geringer Lautstärke. Unser Favorit mit der Testnote: 1,8!

Wir haben 5 Staubsaugerroboter getestet und dabei besonders auf die Handhabung, die Lautstärke und das Reinigungsergebnis geachtet.

Staubsaugen zählt zu den lästigsten Aufgaben im Haushalt, vor allem saugen unter dem Sofa und anderen Möbeln. Ein Staubsaugerroboter schafft da Abhilfe. Er saugt jeden Winkel und kommt problemlos unter Möbel. Außerdem spart der kleine Haushaltshelfer dir eine Menge Zeit.

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