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Engel
Kühlbox MR040 Test

Testsiegel: Engel Kühlbox MR040, Testnote 1.9

zuletzt aktualisiert: 30.08.2019, 16:26

Alle Bewertungskriterien im Detail:

Kühlung 40%
Funktionsumfang 20%
Kapazität 15%
Isolierzeit 15%
Temperaturkontrolle 10%
Getestet von: Marie

Marie

Produkttesterin

Fazit

Die Engel Kühlbox MR040 ist ein solides Produkt. Allerdings gibt es ein paar Mankos. Die Box verfügt leider nicht über Temperaturanzeigen oder -einstellungen und ist relativ geräuschintensiv. Auch die Griffe müssen vor Benutzung montiert werden und die Scharniere des Deckels müssen mit vielen Schrauben gelöst und umgebaut werden, um die Schwenkrichtung des Deckels zu ändern.

Die Kühlleistung schneidet aber sehr gut ab. Schnell kühlt die Box auf ihr Maximum hinunter. Diesen Kühlgrad hält sie verglichen mit der Konkurrenz gut.

Vorteile

  • Türschwenkrichtung änderbar
  • Gummifüße
  • Herausnehmbarer Korb
  • Abschaltautomatik

Nachteile

  • Griffe nicht vormontiert
  • Hohes Gewicht
  • Keine digitale Temperaturanzeige
  • Kaum variable Temperaturregelung
  • Kein Batterieentladungsschutz

360° Ansicht

Die Box hat die beste Kühlleistung. Einziges Manko: die Temperatur ist nicht auf das Grad genau einstellbar.

Kühlbox MR040 im Video-Testbericht

Das Gerät

Die Engel Kühlbox MR040 ist in einem schlichten Pappkarton verpackt, der außer ein paar Standardinformationen über keinen weiteren Aufdruck verfügt. Die Kühlbox ist mit einem Schutz aus Pappe vor Transportschäden gesichert.

Außerdem ist sie in eine Hülle aus Plastik eingeschlagen. Das Gehäuse aus einem matten, hell- und dunkelgrauen Kunststoff gefertigt.

Unter dem Deckel ist ein roter Streifen mit dem Logo aufgedruckt. Die Griffe sind ebenfalls dunkelgrau gefärbt. Beim Herausnehmen fühlt der Behälter sich qualitativ sehr gut an. Allerdings ist die Box mit einem Gewicht von 18 kg extrem schwer.

Da die Griffe noch nicht anmontiert sind, entpuppte sich die Entnahme aus der Kühlbox als große Herausforderung. Es ist grade so möglich, sie alleine anzuheben, am besten lässt sie sich zu zweit auspacken und transportieren.

Zum Öffnen der Box müssen die Schnallen auf der rechten Seite gelöst werden, dann kann man den Deckel einfach aufmachen. Ansonsten ist sie zugesperrt. Indem man die Scharniere abschraubt und an der gegenüberliegenden Seite der Kühlbox anbringt, kann man die Türschwenkrichtung beliebig variieren. Im Gegensatz zu anderen getesteten Gefrierkühlboxen ist das eher umständlich, denn die Konkurrenz verfügt über beidseitig aufmachbare Deckel.

Außerdem sticht negativ heraus, dass die Griffe vor dem Ersttransport montiert werden müssen. Beim Öffnen der Kühlbox fällt auf, dass sie leicht chemisch riecht. Die Kabel, Kfz-Kabel und Netzwerkkabel liegen in der Box zur Nutzung bereit. Ebenfalls vorzufinden sind dort die Gebrauchsanweisung, ein Energieausweis und eine Anweisung zum Austauschen der Sicherung.

Die Bedienungsanleitung ist in vier Sprachen äußerst ausführlich und verständlich geschrieben. Sehr hilfreich sind Bilder und Illustrationen, die Aufbau und Gebrauch visuell darstellen. Die Garantiezeit beläuft sich auf 3 Jahre.

Das Gerät wurde uns freundlicherweise vom Hersteller Roega für den Testzeitraum zu Verfügung gestellt.

Die Lieferung umfasst:

  • Kühlbox
  • Kfz-Stecker
  • Netzstecker
  • Integrierter Tragekorb
  • Gebrauchsanweisung
  • Energieausweis
  • Anleitung zum Austauschen der Sicherung

Die Anwendung

Die Kühlgefrierbox sollte vor der Anwendung mit einem leicht angefeuchteten Tuch ab- und ausgewischt und anschließend wieder abgetrocknet werden. Außerdem unbedingt auf beschädigte Kabel und Anschlüsse prüfen, da diese eine hohe Gefahr darstellen können! Hat man sich vergewissert, dass alle Bestandteile des Geräts intakt sind, kann die Box an den Strom angeschlossen werden.

Lebensmittel, die in die Kühlbox gefüllt werden, sollten mindestens vorgekühlt sein, wenn nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen. Dann erst wird die optimale Kühlung gewährleistet. Natürlich haben wir im Zuge dessen auch die Kapazität der Kühlbox getestet. 1,5 l Flaschen passend stehend genau in die Box rein, können also problemlos transportiert werden. Insgesamt passen in die Kühlbox ungefähr 12 1,5 Liter Trinkflaschen gleichzeitig hinein.

Um die Kühlung zu starten, muss der Temperaturregler der Engel Kühlbox MR040 von 0 auf eine beliebige Stufe von 1-5 gestellt werden.

Kontrollrad der Engel Kühlbox
Die Temperatur lässt sich über den Temperaturregler einstellen.

Die Kühlung startet, sobald das Kontrolllämpchen leuchtet. Die Einstellungen waren sehr einfach. Man muss nur das Temperaturrad drehen. Eine bestimmte Gradzahl lässt sich leider nicht einstellen. Nur eine von 1-5 Stufen. Für unsere Tests haben wir immer auf Stufe 5 gestellt, um die maximale Leistung des Gerätes zu testen. Die Lüftung erzeugt im Maximalbetrieb einen erhöhten Geräuschpegel. Die Messung mit dem Schallpegelmesser, in einem Meter Abstand zur Box, hat einen Wert von ca. 54 dB ermittelt.

Wir haben jeden Test mit einer leeren, einer halb vollen und einer gefüllten Gefrierkühlbox durchgeführt. Dabei haben wir in 30-bis-20-Minuten-Abständen die Innentemperatur zuerst mit einer Thermografiekamera ermittelt und aufgezeichnet. Schnell machte sich aber bemerkbar, dass die Wärmebildkamera zum Teil sehr extreme Ergebnisse lieferte und haben ab da an mit mehreren Thermometern gemessen. Wir haben außerdem den Anlaufstrom in Form einer Kurve aufgezeichnet und die Leistung über einen längeren Zeitraum.

Die Anfangsleistung nimmt langsam zu und liegt nicht über der Nennleistung, genau wie es der Hersteller verspricht. Du brauchst deine Geräte also nicht entsprechend einstellen. Die Leistungsaufnahme beim Einschalten und über einen Zeitraum von 5 Minuten sah bei der Engel Kühlbox MR040 folgendermaßen aus:

Anlaufleistung der Engel-Kühlbox bei 220V

Leistungsaufnahme der Engel-Kühlbox über einen Zeitraum von 5 Minuten

Auch den Temperaturverlauf haben wir in einer Kurve aufgezeichnet. Sobald die Boxen ihre maximale Kühlung erreicht hat, testen wir die Isolierung, indem wir wieder in 30-Minuten-Abständen die Innentemperatur mit der Wärmebildkamera und dem Thermometer festhalten. Daran machen wir aus, wie lange die Box ohne Stromzufuhr kühl hält, also über welchen Zeitraum die Kühlleistung gewährleistet ist. Alle Tests wurden sowohl mit 220-V-Spannung, als auch mit 12-V-Spannung und ungefähr 22 °C Außentemperatur durchgeführt.

Das Ergebnis

Im leeren Zustand hatte die Box einen Anfangswert von ca. 18 °C. Nach 30 Minuten war sie laut Thermografiekamera bereits auf -6 °C heruntergekühlt. Bedenke: Mit der Wärmekamera wurde der kälteste Punkt aufgenommen. Die allgemeine Temperatur im Inneren kann abweichen. Nach einer Stunde und 20 Minuten war die Box maximal gekühlt. Der Kompressor der Kühlbox hat automatisch die Stromzufuhr gestoppt. Am kältesten Punkt haben wir auch die Außentemperatur gemessen.

Bei der Engel Kühlbox MR040 hatte das Gehäuse der Box eine Temperatur von 13,6°C.

Aussentemperatur der Engel Kühlbox
Die Außentemperatur ist während des gesamten Kühlungs-Prozesses mit gefallen.

Dafür, dass innen enorme Minusgrade herrschen, ist die Temperatur außen noch ganz in Ordnung, aber schon etwas kühler, was für eine mittelmäßige Isolierung spricht.

Im halb leeren Zustand hatte die Kühlbox einen Anfangswert von ca. 21 °C. Um eine Verlaufskurve der Temperatur zu ermitteln, haben wir Thermometer mit in die Box gelegt, und alle 20 Minuten abgelesen. Daraus haben wir im Schluss eine Grafik erstellt. Nach den ersten 20 Minuten war sie laut Thermometer bereits auf 12 °C heruntergekühlt. Nach 40 Minuten lag die Temperatur laut Temperaturmesser bei ca. 7 °C. Nach 4 1/2 Stunden hatte die Kühlbox eine Temperatur von -9,2°C. Im Gegensatz zur Kühlung mit der leeren Box dauert der Kühlvorgang hier also schon deutlich länger, was natürlich daran liegt, dass die Lebensmittel mitgekühlt werden müssen. Den Temperaturverlauf könnt ihr der unten stehenden Kurve entnehmen:

Temperatur der halbgefüllten Engel-Kühlbox in Sekunden, im 220-V-Modus

Im vollen Zustand hatte die Box einen Anfangswert von ca. 21 °C. Nach 20 Minuten war sie laut Wärmemessgerät auf 13,1 °C heruntergekühlt. Nach 40 Minuten lag die Temperatur laut Thermometer bei ca. 10 °C. Im leeren Zustand hatte die Kühlbox ungefähr zur selben Zeit bereits den Minusbereich erreicht.

Es lässt sich also schon nach 20 Minuten die Tendenz erkennen, dass die Box langsamer herunterkühlt, wenn mehr Lebensmittel und Getränke enthalten sind. Nach 60 Minuten war die Kühlbox dann auch erst auf ca. 8,5 °C gekühlt, zur Hälfte befüllt hatte sie hier bereits einen Wert von 3 °C. Im Gegensatz zur Kühlung im nicht befüllten und im halb leeren Zustand hat die Box dieses Mal also erkennbar mehr Zeit für den Kühlvorgang gebraucht. Bedenke: Lebensmittel werden mit gekühlt, daher dauert der Kühlprozess länger, wenn du deine Kühlbox komplett befüllst.

Im 12-V-Betrieb hatte die Box einen Anfangswert von ca. 19 °C. Nach 20 Minuten war sie laut Thermometer auf ca. 16 °C heruntergekühlt. Nach 60 Minuten lag die Temperatur laut Temperaturmesser bei ca. 1,9 °C. Nach ca. 65 Minuten hat die Kühlbox den Minus-Temperaturen-Bereich erreicht. Nach etwas mehr als 2 Stunden war die Box auf -16 °C hinuntergekühlt. Die Kühlbox unterbricht dann von alleine die Stromzufuhr. Nach ungefähr 5 Minuten schaltet sich der Kompressor automatisch wieder an.

Die Anfangsleistung entspricht an dieser Stelle, entgegen einigen billigeren Geräten, der Nennleistung, und ist nicht so hoch. Es lässt sich hier sehr gut erkennen, dass die Angaben über die Leistung seitens des Herstellers zuverlässig sind. Die Kühlung im 12 V-Modus dauert also ähnlich lange wie die im 220 V-Modus. Den Verlauf der Leistungsaufnahme bei 12 V über einen Zeitraum von 5 Minuten seht ihr hier:

Leistungsaufnahme der Engel-Kühlbox bei 12V über einen Zeitraum von 5 Minuten

Zum Schluss haben wir die Isolierung und damit gleichzeitig die Kühlleistung nach Trennung der Stromversorgung getestet. Dazu haben wir die Box zunächst vom Strom genommen. Dann haben wir alle 30 Minuten die Temperatur des Innenraumes gemessen. Anfangs war der kälteste Punkt in der Box auf ca. -20 °C abgekühlt. Nach den ersten 30 Minuten war die Temperatur bei ca. -10 °C. Nach 90 Minuten lag sie bei -2 °C. Nach 3 Stunden ist die Box noch auf einer kühlschrank-ähnlichen Temperatur von 4 °C. Die Gefrierkühlbox hält Lebensmittel und Getränke also ca. 3 1/2 Stunden frisch und kühl, was für eine gute Isolierung spricht.

Die Reinigung

Laut Gebrauchsanweisung soll man vor der Reinigung immer das Gerät von der Stromversorgung trennen. Es empfiehlt sich, die Box außerdem auftauen zu lassen. Es sollen keine scheuernden Reinigungsmittel, Bürsten, Seifenpulver uvm. verwendet werden. Die Box sollte innen und außen gelegentlich mit einem warmen befeuchteten Tuch abgewischt werden und anschließend mit einem trockenen Lappen nachgewischt werden. Außerdem sollte regelmäßig der Kondensator von Verschmutzung gereinigt werden.

Wir haben gut 20 Kundenbewertungen im Internet ausgewertet. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass etwa 75 Prozent der Käufer zufrieden (4 Sterne) oder sogar sehr zufrieden (5 Sterne) sind. Teilweise (2 Sterne) oder ganz und gar unzufrieden sind knapp 25 Prozent der Nutzer. Die Durchschnittsnote lag zum Zeitpunkt der Auswertung bei 4.0 von 5 Sternen.

Zusammenfassung: 75% positive und 25% negative Bewertungen

Positiv angemerkt wurden folgende Punkte:

  • Einsatzkorb
  • Gute Kühlleistung

Negativ angemerkt wurden folgende Punkte:

  • Fehlende Temperaturanzeige
  • Bruchhafte Verschlüsse
  • Hohes Gewicht
  • Geräuschvoll
Hersteller Engel
EAN 0830151000280
Lieferumfang Kühler, Anschlusskabel für 12/24 V, Anschlusskabel für 220 bis 240 V
Höhe 47,5 cm
Breite 63 cm
Tiefe 39 cm
Gewicht 18 kg
Fassungsvermögen 38 l
Fassungsvermögen 1,5 l Flaschen ca. 12 Flaschen, stehend
Lautstärke Im maximalen Modus: ca. 54 dB, gemessen aus einem Meter Abstand
Max. Neigung Keine Angabe
Anleitungsqualität Sehr gut, umfangreich, detailliert und verständlich erklärt, Illustrationen und Bilder zur Erläuterung
Zusatzgarantie 3 Jahre
Material Kunststoff
Isolierung Pu-Isolierung Fckw/Fkw-Frei
Gummifüße
Rollen Nein
Tragegriff Ja, vor Inbetriebnahme montieren
Elektrisch
Leistung Durschnittlich ca. 45 W
Energieeffiziensklasse A+
Batterie-Überwachung Keine Angabe
Energiesparmodus Nein
Kühlsystem Keine Angabe
Klimaklasse T
Kühlmittel R134a
Digitale Temperaturanzeige Nein, Temperatureinstellknopf
Temperatureinstelllung Temperatureinstellknopf, 5 Stufen einstellbar
Umgebungstemperatur +16°C bis +43°C
Abschaltautomatik Ja, der Kompressor schaltet sich nach Erreichen einer bestimmten Temperatur ab
Reinigung Mit einem mit warmen Wasser befeuchteten Tuch, anschließend trocken reiben, Kondensator in regelmäßigen Abständen reinigen
Kühlung
Isolierzeit
WLAN / LAN Nein
USB-Anschluss Nein
Qualitätseindruck Sehr gut, robust
Anleitungssprache EN, DE, FR, DA
Verpackung Schlichter Pappkarton mit vereinzelten Daten
Funktionsumfang
Kapazität
Temperaturkontrolle

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Fragen

  • am 30.08.2019 um 15:15 Uhr

    Hat die Box ein TÜV-Zertifikat?

    AskGeorge.com

    Ja, die Box ist CE-, TÜV-, GS- und EMV-zertifiziert.

  • am 30.08.2019 um 15:15 Uhr

    Wie hoch ist die Lautstärke in dB, wenn die Box in Betrieb ist?

    AskGeorge.com

    Aus einem Meter Abstand zur Box gemessen, liegt die Lautstärke ungefähr bei 55 dB.

  • am 30.08.2019 um 15:14 Uhr

    Gibt es einen Ablauf für Kondenswasser?

    AskGeorge.com

    Nein, einen Ablauf gibt es nicht.

  • am 30.08.2019 um 15:14 Uhr

    Hat die Box einen Batterieentladungsschutz?

    AskGeorge.com

    Leider nein.

Kommentare

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