Hochdruckreiniger

Coming Soon: Der große Hochdruckreiniger Test 2019

Wenn der Frühling kommt und der Garten wieder auf Vordermann gebracht werden soll, ist ein Hochdruckreiniger unersetzlich. Mit diesem praktischen Haushaltsgerät werden Terrassenböden, Einfahrten und sogar Dächer wieder blitzsauber und frei von Moos. Die Anschaffung dieses praktischen Helfers kann schnell zu einer größeren Investition werden. Deshalb kannst Du in unserer Coming Soon Kategorie alles Wissenswerte über Hochdruckreiniger erfahren.

Günstig vs. teuer: Wir werden gleich zwei Tests mit Hochdruckreinigern durchführen und beobachten, wie die günstigen und teureren Geräte jeweils untereinander abschneiden. Also bleib dran und hol Dir hier alle wichtigen Infos und Tipps!

Testkandidaten für diesen Test

Kärcher

Hochdruckreiniger K 2 Basic

Der Kärcher K2 Basic ist dafür geeignet, leichtere Verschmutzungen im Garten und an Fahrrädern, Autos und Ähnlichem zu beseitigen. Gelegentliche Einsätze lassen sich damit laut Hersteller problemlos bewältigen. Der K2 hat eine Flächenleistung von 20 m² pro Stunde und wiegt ohne Zubehör 4 Kilogramm.

Da das Gerät klein und handlich ist, eignet es sich auch zur Benutzung auf Balkonen und anderen kleinen Flächen. Der K2 fördert eine Wassermenge von 360 Litern pro Stunde.

69,99 €

    Kärcher

    K 5 Premium Full Control Plus Home

    Der Hochdruckreiniger K5 Premium Full Control Plus Home überzeugt laut Hersteller durch eine Kombination aus Komfort und Kontrolle. Mit dem 3-in-1 Multi Jet Strahlrohr wird ein fliegender Wechsel zwischen Flachstrahl- Rotor- und Reinigungsmitteldüse möglich. So muss die Reinigung zum Düsenwechsel nicht unterbrochen werden.

    Mithilfe eines LCD-Displays und Tasten kann der K5 gesteuert werden und der Wasserdruck, sowie die Reinigungsmittelzufuhr reguliert werden. Ohne Zubehör kommt der Hochdruckreiniger auf ein Gewicht von 13 Kilogramm. Der Teleskopgriff ist ausziehbar, wodurch das Gerät platzsparender verstaut werden kann.

    343,63 €

      Nilfisk

      128471000 C 110.7-5 PC X-Tra

      Der Nilfisk 128471000 C 110.7-5 PC X-Tra richtet sich an Einsteiger des Hochdruckreinigens. Mit seinen 6 Kilogramm Eigengewicht ist er laut Hersteller leicht transportierbar und handlich im Umgang. In dem Gerät wurde eine robuste Aluminiumpumpe verbaut. An einer Schlauchhalterung lässt sich der 5 Meter lange Schlauch aufwickeln und verstauen.

      139,90 €

        Nilfisk

        128471187 E 145.4-9 P X- tra 2100 W

        Das Produkt 128471187 E 145.4-9 P X- tra von Nilfisk ist für Reinigungsarbeiten auf größeren Flächen ausgelegt. Der beiliegende Patio Cleaner sorgt dafür, dass sowohl horizontale als auch vertikale Flächen schnell und einfach gereinigt werden können. Durch den 9 Meter langen Druckschlauch können auch Arbeiten mit einem größeren Aktionsradius durchgeführt werden.

        Der Hochdruckreiniger wiegt knapp 20 Kilogramm und hat eine Flächenleistung von 50 m² pro Stunde.

        299,27 €

          Bosch Home and Garden

          EasyAquatak 120

          Der Hochdruckreiniger Easy Aquatak 120 von Bosch ist ein handliches Gerät, welches mit 120 bar Wasserdruck arbeitet. Laut Hersteller arbeitet das Gerät besonders energieeffizient, da die Pumpe in der Lage ist, Wasser aus Tanks oder anderen Behältern anzusaugen und zum Reinigen zu verwenden.

          Das Gerät verfügt über eine große Standfläche, was ein sicheres Arbeiten ermöglicht. Mitgeliefert werden drei verschiedene Düsen. Der Schlauch des Hochdruckreinigers hat eine Länge von 5 Metern. Daher ist der Easy Aquatak 120 eher für kleinere Arbeiten geeignet.

          119,00 €

            Bosch Home and Garden

            AQT 45-14X

            Der Bosch AQT 45-14X ist nach Angaben des Herstellers besonders gut geeignet, um hartnäckige Verschmutzung an Haus und Garten zu entfernen. Der Motor arbeitet mit 2100 Watt, was die Reinigungsleistung schnell und effizient gestaltet. Das Gerät wiegt 15 Kilogramm und lässt sich im einem einfachen Klick-System montieren und demontieren.

            Das umfangreiche Zubehör sorgt für vielseitige Reinigungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete. Dank Handgriff und Ränderkonstruktion lässt sich der Bosch AQT 45-14X leicht transportieren.

            319,99 €

              Stürmer Cleancraft

              7101441-HDR-K 44-13

              Dieses Hochdruckreinigermodell von Stürmer Cleancraft lässt sich dank der verbauten Räder und des Handgriffes leicht transportieren. Gereinigt werden können Fliesen, größere Flächen und Wände. Die mitgelieferten Düsen lassen sich durch ein einfaches Click-Fast-System im Handumdrehen wechseln.

              Der Hochdruckreiniger ist mit einer Drei-Kolben-Axialpumpe ausgestattet und wiegt insgesamt 13 Kilogramm. Um die Pumpe vor Schmutzteilchen im Wasser zu schützen, ist außerdem ein Filter verbaut worden.

              182,28 €

                Stürmer Cleancraft

                7101481 HDR-K 48-15

                In diesem Modell des Hochdruckreinigers von Stürmer Cleancraft ist ein Hochdruckschlauch mit 15 Metern Länge verbaut. Der Arbeitsdruck kann manuell eingestellt werden, um ein optimales Reinigungsergebnis erzielen zu können. Ein Dampfstrahler mit Reinigungsmitteltank ist ebenfalls im Gerät integriert.

                Dadurch dient dieser Hochdruckreiniger laut Hersteller auch für die regelmäßige Reinigung größerer Flächen. Durch einen Motorschutzhalter wird der Motor vor Überlastung geschützt. Das Gerät wiegt 25 Kilogramm und ist mit Wartungszubehör ausgestattet.

                314,72 €

                  Makita

                  HW102

                  Der Makita HW102 ist ein Hochdruckreinigermodell, dass für kleinere Arbeiten, wie zum Beispiel am Balkon oder Fahrrad, genutzt werden kann. Der maximale Wasserdruck beträgt 100 bar. Durch das geringe Gewicht von 6 Kilogramm lässt sich der Hochdruckreiniger leicht transportieren und verstauen.

                  80,00 €

                    Makita

                    HW1200

                    Wassersparen mit dem Hochdruckreiniger: Der Makita HW1200 hat einen 80 Prozent geringeren Wasserverbrauch als ein Gartenschlauch und dafür einen 50 mal so hohen Wasserdruck. So lassen sich größere Flächen reinigen.

                    Die selbstansaugende Pumpe des Geräts ermöglicht die Verwendung von stehendem Gewässer als Reinigungswasser. Der Hochdruckreiniger wiegt 11 Kilogramm und ist mit einigem Zubehör ausgestattet, welches sich direkt am Gerät verstauen lässt. Der Wasserdruck ist regelbar.

                    289,00 €

                      Vorläufige Vergleichstabelle

                      Aktuell ist dieser Test noch in Planung und diese Daten sind aus Produktbeschreibungen und Datenblättern zusammengetragen. Selbst erhobene Daten folgen, sobald der Test durchgeführt wurde.

                      Kärcher

                      Hochdruckreiniger K 2 Basic

                      Kärcher

                      K 5 Premium Full Control Plus Home

                      Nilfisk

                      128471000 C 110.7-5 PC X-Tra

                      Nilfisk

                      128471187 E 145.4-9 P X- tra 2100 W

                      Bosch Home and Garden

                      EasyAquatak 120

                      Bosch Home and Garden

                      AQT 45-14X

                      Stürmer Cleancraft

                      7101441-HDR-K 44-13

                      Stürmer Cleancraft

                      7101481 HDR-K 48-15

                      Makita

                      HW102

                      Makita

                      HW1200
                      Lieferumfang ohne Zubehör Home Kit, Hochdruckpistole, HD-Schlauch 8 m, Teleskopgriff, Soft Bag, Adapter Gartenschlauchanschluss A3/4" Zubehör 1 x Nilfisk E145 4-9 X-tra Hochdruckreiniger + 1 x Hochdruckschlauch + 1 x Click&Clean Powerspeed Düse + 1 x Click&Clean Tornado Düse + 1 x Gummi Hochdruckschlauch + 1 x Click&Clean Schaumsprüher mit Flasche + 1 x Düsenreinigungsnadel + 1 x Patio Cleaner Bosch Hochdruckpistole; 5m Schlauch; Roto-Punkt-Düse; Hochdruck-Schaumdüse; Flachstrahl-Düse; transparenter Wasserfilter - Handspritzpistole - Stahlrohr mit rotierender Punktstrahldüse - Strahlrohr mit Multifunktionsdüse - Schaumsprühdüse - Flächenreiniger - Düsenreinigungsnadel - Wasseranschlussset mit Filter - Integrierter Reinigungsmitteltank - 6 m Hochdruckschrauch Handspritzpistole Strahlrohr mit Multifunktionsdüse für Punktstrahlen und Fächerstrahlen mit stufenweiser Winkeleinstellung und Schaumauftrag Düsenreinigungsnadel Wasseranschlussset mit Filter 15 m Hochdruckschlauch Zubehör 1 Außen-Innen-Anschlussset; 1 Wasserfilter; 1 Vario Sprühlanze; 1 Schaltpistole; 1 Dreckfräse; 1 Hochdruckschlauch 10m
                      Gewicht 4 KG 19 KG 6,2 KG 19,8 4,5 KG 15 KG 12,9 25 6 11
                      Tiefe 44,3 41,1 66 90 37,5 75 65 36 33 83
                      Breite 28 58,4 30 34,5 20 33 24 40 44 35,8
                      Höhe 17,6 30,5 26 39,5 40 37 28 84 28 29,2

                      *Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten. Verfügbarkeiten erfahren Sie beim jeweiligen Onlineshop. Änderungen der angezeigten Preise seit der letzten Aktualisierung sind möglich.

                      Zwei unterschiedliche Deklarierungen für ein Arbeitsgerät - Kärcher und Hochdruckreiniger. Im umgangssprachlichen Gebrauch hat sich der Begriff des Kärcherns eingebürgert. Das hat damit zu tun, dass diesen schwäbische Unternehmen bislang marktführend ist. Außerdem gelten diese Erzeugnisse als überaus hochwertig, extrem leistungsstark und langlebig.

                      Das Fundament, um heute solch erstklassige Produkte fertigen zu können, legte ursprünglich Alfred Kärcher, der in ganz Europa mit den ersten Reinigungsgeräten dieser Rubrik handelte. Er entwickelte das einst in den USA übliche Prinzip weiter und setze es technisch um. Bislang hat sich an der damals patentierten Arbeitsweise nichts geändert. Nur seitens der Technik gab es ständig Weiterentwicklungen. Um die verschiedenartigsten Untergründe zu reinigen, werden die Hochdruckreiniger daher gegenwärtig in vielen Sparten verwendet. Deshalb spricht man bei dieser Tätigkeit häufig vom "Kärchern".

                      Die umgangssprachlich häufig auch als „Kärcher“ bezeichneten Hochdruckreiniger sind eine spezielle Gerätekategorie, bei denen verschiedene physikalische Prozesse zum Entfernen von unerwünschten Ablagerungen auf Flächen genutzt werden. Grundlegend dafür ist die ausgeklügelte Konstruktion von Hochdruckreinigern, die eine Vielzahl technischer Komponenten einschließt.

                      Der Antrieb des Hochdruckreinigers bildet die Voraussetzung für alle weitere Abläufe. In der Regel werden in Hochdruckreinigern elektrische Motoren oder Verbrennungsmotoren verbaut. Der Motor treibt die Pumpe an. Dabei handelt es sich um komplette, miteinander verbundene Aggregate, die verschiedene Medien transportieren müssen. So gelangt über einen Schlauch beispielsweise Wasser in das Gerät. Befindet sich das Wasser in dem von zwei Wänden umgebenen Innenraum, beginnt die Pumpe mit dem Druckaufbau. Daraus resultiert einerseits eine Kühlung des Antriebs und andererseits wird die Lautstärke reduziert. Darüber hinaus sorgt das unter Druck stehende Wasser dafür, dass die Laufzeit des Reinigers verlängert wird.

                      So entsteht der Wasserdruck

                      Eine Taumelscheibe, die durch die Kraft des Motors und mittels eines Federmechanismus angetrieben wird, löst eine Auf- und Abwärtsbewegung des Pumpenkolbens aus. Taumelscheiben zeichnen sich durch einen recht eigenwilligen Aufbau aus. Dieser basiert auf teilweise abgeschrägten Seiten. Die Taumelscheibe dreht sich auf einer Achse, sodass sich die auf ihr gleitenden Kolben abwechselnd nach oben und nach unten heben und senken. Jeder Kolben ist mit einem Saug- und einem Druckventil gekoppelt. Die Anzahl der Kolben variiert je nach Modell. Üblich sind drei Pumpenkolben pro Sog. Wasser gelangt über das Saugventil in den Kolbenraum, der auch Zylinder genannt wird. Während der Aufwärtsbewegung des Kolbens erfolgt ein Hineinpressen des Wassers in das Druckventil und vor dort aus weiter in den sogenannten Injektor.
                      Bei den meisten Geräten wird der Injektor gleich genutzt, um das Wasser mit einer speziellen Reinigungssubstanz zu mischen.

                      Der hohe Druck des Wassers ist die Voraussetzung dafür, dass aus dem Reinigungs- oder Sprühkopf ein Wasserstrahl mit einer immensen Geschwindigkeit austreten kann. Der Bediener regelt diesen Arbeitsschritt, indem er die Handpistole drückt. Dann öffnet sich der Strahlkopf. Beim Loslassen wird der Strahlkopf geschlossen. In diesem Zustand des Strahlkopfes kommt es zu einem Druckanstieg im Korpus. Infolge dessen führt der Steuerkolben eine Bewegung aus, die eine Unterbrechung des elektrischen Kontaktes des Druckschalters nach sich zieht. Ein automatisches Abschalten des Antriebselements folgt. Nach dem Öffnen der Handpistole entsteht durch das nachfließende Wasser ein Druckabfall, sodass der Motor wieder anspringt. Das eigentliche Arbeitsresultat des Wasserstrahls auf bestimmte Oberflächen wird der entsprechend hohen Prallwirkung zugeschrieben, mit der das Wasser zentriert auftrifft.

                      Diese Fördermenge schaffen die Hochdruckreiniger

                      Weniger leistungsstarke Fabrikate gewährleisten einen Wasserdruck von etwa 40 bar bis zu 120 bar. Aus Hochleistungs-Druckreinigern schießt der Wasserstrahl mit einem Druck von 2.000 bar heraus. Derartige Arbeitsgeräte werden als Höchstdruckreiniger deklariert. Um einen möglichst intensiven, rückstandsfreien Reinigungseffekt zu erreichen, kann die sogenannte Fördermenge des Wassers zwischen 450 l/h und zwischen 1.500 l/h liegen.

                      Einzelne Geräteausführungen können das Wasser zusätzlich erhitzen, indem eine elektrische Heizvorrichtung in Betrieb gesetzt wird. Alternativ dazu dient auch Heizöl oder Gas diesem Zweck.

                      Um unseren Test zu Hochdruckreinigern so anwenderfreundlich wie möglich zu gestalten, haben wir von AskGeorge.com dazu entschieden, zwei komplett eigenständige Tests durchzuführen. Es ist für den Verbraucher wenig sinnvoll, wenn in einem groß angelegten Test günstige und teure Hochdruckreiniger miteinander verglichen werden. Daher werden wir sowohl einen Test mit preisgünstigeren Geräten, als auch mit Premiumprodukten durchführen.

                      Günstig vs. teuer: Wer gewinnt?

                      Damit unsere beiden Tests dennoch miteinander vergleichbar sind, haben wir uns dazu entschlossen, von jeder ausgewählten Marke einen günstigen und einen teuren Hochdruckreiniger zu testen. So wird am Ende ersichtlich, ob eine Marke besonders gut abschneidet, oder ob deutliche Unterschiede auch innerhalb der Marken festzustellen sind. Wer seinen Hochdruckreiniger nur selten im Jahr benutzen möchte und kleine Flächen zu reinigen hat, möchte in der Regel nicht viel Geld für seinen Hochdruckreiniger ausgeben. Hier reicht ein Gerät, dass seinen Zweck erfüllt und lange hält. Daher werden wir testen, welcher Hochdruckreiniger unter den günstigen der Beste ist.

                      Auch das Budget ist entscheidend

                      Profi- Heimwerker, die regelmäßiger große Flächen reinigen möchten, sollten sich nach einem hochwertigen und langlebigen Gerät umsehen. Um die Leistung des Hochdruckreinigers über längere Benutzungsdauer hinweg zu gewährleisten, ist ein hochpreisiges Gerät oft die bessere Wahl. Wer mehr Geld investiert, erhält in der Regel auch eine längere und konstante Druckleistung.
                      Daher werden wir zwei Tests mit Hochdruckreinigern durchführen. Die Kriterien und die getesteten Marken werden gleichbleiben. Wer sich also nicht sicher ist, ob es ein günstiger oder ein teurer Hochdruckreiniger werden soll, kann die beiden Tests miteinander vergleichen und dann entscheiden.

                      Hochdruckreiniger gibt es in verschiedensten Ausführungen. Die Stiftung Warentest veröffentlichte im Jahr 2014 einen Testbericht mit Produkten von bekannten Marken und günstigen Anbietern. Dabei stellten sich extreme Qualitätsunterschiede heraus. Als Testsieger gingen hochpreisige Produkte der Marken Kärcher und Kränzle hervor. Allerdings wurde im Test der Fokus stark auf die langfristige Performance der Produkte gelegt und weniger darauf, für welche Anwendungsgebiete welcher Hochdruckreiniger am sinnvollsten sind.

                      Wir suchen den idealen Hochdruckreiniger für Euch

                      Wir von askgeorge.com haben daher beschlossen, den Test in zwei Varianten aufzuteilen. Ein Test wird sich an Erst- und Gelegenheitsnutzer richten. Wer seinen Hochdruckreiniger nur selten und für kleinere Flächen benutzen möchte, kann sich folgend mit unserem Test für Basic Hochdruckreiniger informieren. Hier werden wir niedrigpreisige Geräte testen, die außerdem leicht und gut verstaubar sind. Der zweite Test wird die höherpreisigen Hochdruckreiniger unter die Lupe nehmen. Lohnt sich die Investition? Heimwerker, die regelmäßig eine größere Fläche saubermachen möchten, legen Wert auf eine gute Performance und lange Haltbarkeit. Hier sollten keine Kompromisse gemacht werden.

                      Gleiche Bedingungen für alle Hochdruckreiniger

                      Hochdruckreiniger ist nicht gleich Hochdruckreiniger. Das ist jedem Anwender klar, der sich mit den Preisunterschieden der Geräte beschäftigt hat. Aber auch hier gilt, dass der Kauf eines möglichst teuren Geräts nicht unbedingt die beste Lösung für jeden ist. Die Einsteigermodelle sind bereits ab 60 Euro erhältlich, während die Premiumvariante schon mal zwischen 300 und 400 Euro kosten kann. Darüber hinaus gibt es Hochdruckreiniger im Profisegment, die hauptsächlich für den gewerblichen Gebrauch bestimmt sind. Es liegt also nahe, dass ein günstiger Hochdruckreiniger in den meisten Fällen nicht mit einem teuren Modell mithalten kann. Daher werden unsere beiden Tests zum einen mit Einsteigermodellen und zum anderen mit Premiumgeräten durchgeführt. Innerhalb dieser Tests werden aber die gleichen Kriterien angewendet, um den Lesern einen besseren Gesamtüberblick zu verschaffen.

                      Gute Verarbeitung ist das A und O

                      Das Ziel des Tests ist, herauszufinden, welche Geräte der Basic Hochdruckreiniger und welche Geräte der Premium Hochdruckreiniger in allen Kategorien am meisten überzeugen können. Ein großer Schwerpunkt des Tests wird auf der Langlebigkeit und Verarbeitung der Modelle liegen. Ein guter Hochdruckreiniger sollte auch nach vielen Benutzungen noch einwandfrei und ohne Macken funktionieren. Auch die verbauten Materialien werden bei der Bewertung mitberücksichtigt. Wenn der Frühjahrsputz ansteht und die Terrasse den ganzen Tag bearbeitet wird, sollten die Nachbarn nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Von daher werden wir vergleichen, welche Hochdruckreiniger die geringste Lärmbelästigung verursachen. Bei der Arbeit mit Hochdruckreinigern trifft Elektrizität auf Wassernutzung. Deshalb steht auch die Arbeitssicherheit im Fokus der Testkriterien. Schließlich soll jeder Heimwerker seinen Hochdruckreiniger mit gutem Gefühl benutzen können.

                      Was wird noch bewertet?

                      Mitbewertet werden auch der Umfang des mitgelieferten Zubehörs, die Mobilität der Geräte und die Verstaubarkeit. Schlussendlich zählt natürlich auch das Reinigungsergebnis- damit die Gartenausstattung, die vermooste Einfahrt oder das schlammige Fahrrad wieder im neuen Glanz erstrahlen kann. Daher werden hier bei askgeorge.com demnächst zwei Hochdruckreiniger Testberichte zu finden sein.

                      Der Zusammenhang zwischen Hochdruckreiniger und Reinigungsmittel ist für den Reinigungseffekt entscheidend. Die Reinigung ohne Reinigungsmittel läuft als mechanischer Prozess ab, der auf der Einheit von Druck, eventuell Hitze und Wasser zurückzuführen ist. Kommen zusätzlich erhitztes Wasser und Reinigungssubstanzen dazu, ist der Reinigungseffekte wesentlich größer. Substanzen wie Fette und Öle lassen sich nur in Kombination von Druck, Hitze, Reinigungsmittel und Wasser lösen. Profis müssen häufig hartnäckige Schmierfette entfernen, wogegen im Haushalt eher normale Haushaltsfette weggespült werden müssen.

                      Deshalb genügt für den privaten Gebrauch in der Regel ein Kaltwasser-Hochdruckreiniger.

                      Der Untergrund bestimmt die Wahl des Reinigungsmittels

                      Bei Hochdruckreinigern kann daher mit oder ohne Reinigungsmitteln gearbeitet werden. Da die Verschmutzungen überaus vielfältig sind und eine differente Beschaffenheit aufweisen, können in Hochdruckreinigern mannigfaltige Reinigungszusätze genutzt werden. In diesem Zusammenhang ist auch der jeweils zu behandelnde Untergrund bedeutsam. Gerade in Außenbereichen kann die Reinigungsleistung durch das Hinzufügen eines Reinigers gesteigert werden.
                      Die Hochdruckreiniger-Reinigungsmittel werden in Allzweckreiniger und in Spezialreiniger unterteilt. Allzweckreiniger eignen sich für eine breite Palette an Oberflächen. Spezialreiniger sind dagegen nur für bestimmte Flächen und Verschmutzungsarten bestimmt. Mit Spezialreinigern lassen sich beispielsweise Steine, Fliesen, Autolacke sowie Kunststoff- und Holzflächen intensiv reinigen. Holzreiniger haben eine Mehrfachwirkung. Sie erhöhen die Unempfindlichkeit des Holzes gegenüber UV-Licht und Ausbleichen, sie schützen das Holz vor Fäulniserscheinungen und sie beseitigen Algen und Moos.
                      Steinreiniger nehmen zuverlässig Pilze, Algen und Umweltschmutz von Fassaden, Steinen und Straßen ab. Durch einen zusätzlichen Korrosionsschutz erbringen eine Versiegelung der Oberflächen. Kunststoffreiniger sind zweckmäßig für alle Oberflächen aus Kunststoffen oder Plastik, bei denen gleichzeitig ein Farb- und ein Materialschutz erwünscht ist. Autoreiniger in Hochdruckreinigern sind perfekte schonende Schmutzlöser, die eine schnelle Trocknung fördern und den Glanz des Lackes verstärken. Reinigungsvorgänge mit Hochdruckreinigern gliedern sind in das Auftragen und das mit Hochdruck durchgeführte Abspülen. Reinigungsmittel bewirken ein Aufweichen der Verschmutzung und eine leichte Transportierbarkeit.

                      So sind die Reinigungsmittel zusammengesetzt

                      Die Reinigungssubstanzen werden entsprechend des Reinigungsziels ausgesucht. In Frage kommen wasserbasierte sowie lösemittelbasierte Reiniger und Mikroemulsionen. Wasserbasierte Reinigungsstoffe sind Tenside, Alkalien und Komplexbildner, die zum überwiegenden Teil ökologisch abbaubar sein müssen. Kalt-Entfettungsmittel oder lösemittelbasierte Substanzen werden zum Großteil mit Lösemitteln und einem Wasseremulgator versetzt. In einem Ölausscheider werden die milchigen Restprodukte nach dem Reinigen gesammelt. Bei den Mikroemulsionen handelt es sich um einen Mix aus Kaltentfettungsmitteln und wasserbasierten Zusätzen, die für geschlossene Reinigungssysteme entwickelt wurden.
                      Vervollständigen lässt sich diese Auflistung durch die alkalischen (pH-Wert über 9), die sauren (pH-Wert zwischen 5 und 9) und die neutralen Reinigungssubstanzen (pH-Wert unter 5).
                      Die alkalischen Hochdruck-Reinigungsmittel sind für tägliche Reinigungsmaßnahmen von Fußböden, Wänden, Fliesen, Einbauten in Fahrzeugen sowie Einrichtungsgegenständen und Theken in der Lebensmittelindustrie und im Haushalt gebräuchlich. Sie beseitigen hauptsächlich natürliche Öle und Fette besonders wirtschaftlich.

                      Hochdruckreiniger erleichtern die Reinigungsarbeit maßgeblich

                      Wasserbasierte Reinigungsstoffe mit neutralem pH-Wert ersetzen warmes Wasser und eine Bürste, um Öl und Fette abzutragen. Demgegenüber sind die sauren, gleichfalls auf Wasser basierenden Reinigungsmittel in der Lage, Verschmutzungen mit Metalloxyden und Kalk abzunehmen. Sie sind daher überwiegend bei Baurenovierungen, in der Lebensmittelherstellung und bei Spezialeinsätzen anzutreffen. Reinigungsmittel mit mehr als 90% Lösemittelkonzentration, die in Hochdruckreinigern zur Anwendung kommen, richten sich gegen Öl- und Fettreste.
                      Wird bei Hochdruckreinigern ein mittlerer Druck von 50 bar bis 120 bar gewählt, dann lassen sich Innenreinigungen empfindlicher Oberflächen erledigen. Wird der Druck auf mehr als 120 bar erhöht, dann sind widerstandsfähige Oberflächen aus Metall, Keramik, Stein mit starkem Verschmutzungsgrad rationell damit zu reinigen. Werden Druck, Wassertemperatur und Reinigungszusatz nicht auf die Eigenschaften der Oberflächen abgestimmt, sind Beschädigungen beim Kärchern nicht auszuschließen. Zu beachten ist ebenfalls ein ausreichender Abstand zu den zu behandelnden Untergründen.
                      Mit multifunktional wandelbaren Hochdruckreinigern können viele anstregende Reinigungsarbeiten im Alltag und in Arbeitsprozessen tiefgründig und flächenschonend ausgeführt werden. Deshalb setzen sich diese transportablen Vorrichtungen in vielen Bereichen durch und erfreuen sich einer wachsender Beliebtheit.

                      In Hochdruckreinigern sind sowohl gegenüber Chemikalien beständige Kunststoffe als auch korrosionsbeständige und druckstabile Metalle zu finden. Ein neuartiger Kunststoff für Pistolen, Schläuche und Ummantelungen ist das PA-66-Premiumrezyklat. Des Weiteren kommen Aluminium-, Messing- und Keramikkomponenten für die Pumpen, teilweise Stahlgewebe für Schlaucheinheiten, pulverbeschichteter Stahl für die Gehäuse, Guss für die Kessel. Hochgradig verschleißarm sind Werkstoffe wie Polyamid für die Bedienmodule zur Verarbeitung. Bei zahlreichen Hochdruckreinigern, die im unteren Preissegment angesiedelt sind, werden die Hochdruckschläuche aus textilem Gewebe gestaltet. Bei den Kupplungen, die ein bedeutender Dichtheitsfaktor an Hochdruckreinigern sind, sind Verschraubungen aus Messing oder Bajonettverriegelungen aus Kunststoffen eingebaut.

                      Bei den Kaltwasser-Wassertanks hat sich ein rotationsgegossenes Polyethylen durchgesetzt. Rahmen aus Edelstahl sind gerade bei den Profigeräten anzutreffen.
                      Interessant für die Käufer dürften gleichfalls die Pumpen sein.
                      Vor allen Dingen die Werkstoffe für die Kolben stehen hierbei im Mittelpunkt:

                      Edelstahl ist zwar korrosionsbeständig, trägt aber zu einem hohen Abnutzungsgrad an den Dichtungen bei.
                      Eine ausgezeichnete Wahl sind Pumpenkolben aus Keramik oder aus Edelstahl mit einer Beschichtung aus Keramik. Beide Gruppen zeichnen sich durch einen niedrigen Verschleiß aus.

                      Der besseren Übersichtlichkeit halber sollen die Unterschiede anhand der Hochdruckreiniger-Arten dargestellt werden.

                      Leistungsstarke tragbare Benzinhochdruckreiniger gibt es ab 140 Euro zu kaufen. Sie benötigen keine feste Stromquelle, aber Benzin und Öl. Der Wechsel des Motoröls sollte regelmäßig (mindestens nach 50 Betriebsstunden oder bei schwarz gefärbtem Öl) geplant werden. Mit dem Benzin-Hochdruckreiniger, der zwar recht lautstark ist, kann unabhängig vom elektrischen Stromanschluss gearbeitet werden.
                      Die mit Netzstrom betriebenen, kostengünstigen elektrischen Reiniger sind sehr zuverlässig und können mit Netzanschluss (Schutzsteckdose) unendlich lange betrieben werden. Nur bei Akku-Hochdruckreinigern ergibt sich eine zeitliche Begrenzung durch das Leerlaufen der Akkus. Die umweltfreundlichen Arbeitsgeräte sind extrem wartungsarm, sauber bei der Inbetriebnahme und hinsichtlich des Gewichtes wesentlich leichter.

                      Bei allen Versionen sind Unterschiede zu beachten, die gerade die Motoren und die Antriebe betreffen. Die Drehzahl des Motors und dessen Anschluss- oder Aufnahmeleistung sind entscheidende technische Merkmale. Die Abgabeleistung sollte 1,7 kW nicht unterschreiten. Dasselbe trifft auf die Anschlussleistung von 2,4 kW bis 2,6 kW. Mit diesen Parametern können die Hochdruckreiniger von 100 bar mit einem optimalen Wasserverbrauch von 9 l/min erbringen. Der Verschleiß der Hochdruckpumpe nimmt zu, wenn die Drehzahl des Motors abnimmt. Langsame Antriebsmotoren sind schwergewichtiger und kosten zudem mehr, weil die Anzahl an Kupferwicklungen höher ist.

                      Hochdruckreiniger in der Praxis

                      Bei den Hochdruckreinigern haben sich gegenwärtig Motoren mit 1.400 U/min, mit 2.800 U/min und ungefähr 17.000 U/min durchgesetzt.
                      Hochdruck-Reiniger bewähren sich in der Praxis im Alltag außerdem als Kaltwasser- und als Heißwasser-Hochdruckreiniger sowie als diverse Mehrpumpenaggregate und als stationäre Vorrichtungen.
                      Spezielle Kaltwasser-Hochdruckreiniger arbeiten im Gegensatz zu Heißwasser-Hochdruckreinigern nicht mit einer Erhöhung der Wassertemperatur. Die Modelle können über die Einstellung im Sprührohr mit Niederdruck (minimaler Betriebsdruck) oder mit Hochdruck (maximaler Betriebsdruck) betrieben werden. Das heißt, wenn sich der Austrittsbereich der Sprührohrdüse ändert, wechselt auch das Drucklimit. Nicht alle Kaltwasserreiniger müssen über einen Injektor verfügen. Einzelne Exemplare weisen jedoch ein solches Bauteil auf.

                      Die zweckmäßigen Kaltwasser-Reiniger werden von Privatleuten und von Profis zum Beispiel in Fuhrparks, im Bauhandwerk, in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelindustrie genutzt.
                      Heißwasserreiniger oder Heißwasser-Hochdruckreiniger gleichen in ihrer Konstruktionsweise den Kaltwasserreinigern. Lediglich an dem zusätzlichen Wassererhitzer, einem Brenner mit einer Heizanlage, kann ein Hochdruck-Heißwasserreiniger erkannt werden. Das Wasser wird mit diesem Heizaggregat auf 100 °C erhitzt. Kühlere Temperaturen des Wassers können je nach Bedarf können stufenlos voreingestellt werden. Eine Ausnahme bilden Hochdruckreiniger mit Heizwasser, bei denen eine sogenannte Dampfstufe vorgesehen ist. Indem die Wassermenge verringert wird, kommt es bei diesen Innovationen zu einer Bereitstellung von Wasserdampf.

                      Im Zusammenhang mit einem integrierten Injektor ergeben sich bei Hochdruckreinigern mit Heißwasser zwei Funktionsmethoden. Bei der vorteilhaften, als einstufig bezeichneten Vorgehensweise wird das Reinigungsmittel sowohl im Niedrig- als auch im Hochdruckbereich über den Injektor und die Düse laufend dosiert aufgetragen und abgewaschen. Bei der zweistufigen Variante wird ein Vorbehandlungsmittel, beispielsweise ein Entfetter, mit dem Injektor auf der Oberfläche verteilt. Nach einer bestimmten Einwirkdauer wird der Reiniger samt Ablösungen mit Heißwasser und Dampf abgespült.
                      Großzügig ausgelegte stationäre Hochdruckreinigeranlagen werden für extreme, umfangreiche Reinigungsvorhaben benötigt, die überwiegend in der Industrie, im Handwerk, in der Dienstleistung und in der Landwirtschaft anfallen.

                      Solche Ausstattungen werden nicht unmittelbar am Einsatzort aufgestellt. Außerdem stellen stationäre Hochdruckreiniger eine Kombination aus mehreren Motorpumpen dar, die über ein Steuersegment bedient werden. Das unter Hochdruck stehende Wasser wird über fest installierten Rohrleitungen zur Abnahmestelle befördert. Nur der Hochdruckschlauch und der Injektor werden an Ort und Stelle angeschlossen. Bis zum Austritt aus der Strahlrohrdüse wird die Wassertemperatur konstant gehalten. Wassertemperaturen zwischen 45 °C und 60 °C sind beispielsweise in der Lebensmittelbranche mit einer Druck von 25 bar bis 170 bar ausreichend.

                      Die Hochdruckpistolen sind bei teuren Hochdruckreinigern durch einen Widerstand charakterisiert, der durch eine integrierte Feder ausgelöst wird.

                      Das Spektrum an Hochdruckreinigern ist äußerst umfangreich geworden. Die Produktentwickler und die Hersteller orientieren sich am Bedarf und an den vorhandenen technischen Lösungen, um anforderungsgerechte, anwenderfreundliche Fabrikate auf den Markt zu bringen. Angesichts dieser Tatsache kann die zielgerichtete Auswahl unter Umständen schon einiges Kopfzerbrechen verursachen. Sinnvolle Informationen und Kauftipps erleichtern in der Regel jedoch dieses Unterfangen.

                      Ein Gerät, viele Leistungsklassen

                      Mittlerweile haben sich mehrere Leistungsklassen an Hochdruckreinigern herauskristallisiert. Die Basis für die Einteilung ist das sogenannte Druckvolumen, das auch als Pumpvolumen bezeichnet wird. Geräte der Unterklasse sind durch ein Druckvolumen im Bereich unter 100 bar charakterisiert. Mittelklasse-Hochdruckreiniger weisen ein Druckvolumen zwischen 100 bar und 200 bar auf. Darüber liegen die Exemplare der Oberklasse mit einem Pumpvolumen ab 200 bar auf. Versionen bis zu 100 bar Pumpvolumen sind eine ideale Ausstattung für den Hausgebrauch. Mittelklassige Ausführungen eignen sich vorrangig für Heimwerker oder Hauseigentümer.

                      Mit Hochdruckreinigern, die ein Leistungsvermögen von 1.000 bar und darüber hinaus aufweisen, sind professionelle Nutzer optimal ausgerüstet. Die Abweichungen bezüglich des Arbeitsdrucks und des Maximaldrucks können bis zu 50 bar betragen. Modelle, die wegen eines noch größeren Druckvolumens den Höchstdruckreinigern zugeordnet werden, kommen hauptsächlich für gewerbliche Interessenten in Betracht, die besonders effektiv arbeiten müssen. Das ist dann der Fall, wenn binnen einer kurzen Zeitdauer sehr umfangreiche Flächen zu behandeln sind.
                      Wie bei allen technischen Hilfsmitteln sind auch beim Hochdruckreinigern spezielle Kriterien zu beachten. Dazu gehört neben der Kapazität oder der Leistungsfähigkeit der Pumpdruck oder das Druckvolumen, die Fördermenge, das Eigengewicht, die Größe und das Zubehör. Darüber hinaus spielen Faktoren wie ein ergonomisches Design, sicherheitstechnische Vorrichtungen, der Anschaffungspreis sowie die Betriebskosten eine zentrale Rolle.

                      Was zu beachten ist

                      Hinweis: Der maximale Druck, den Hochdruck-Reiniger erzeugen können, ist als Nenndruck oder als Arbeitsdruck definiert. Gemeint ist der Druck, der direkt an der Strahldüse messbar ist. Folgende Erklärung dient dem besseren Verständnis:
                      Das Druckvolumen, das unmittelbar von der Pumpe ausgeht, wird bis zur Düse abgeschwächt. Oftmals sind die Hochdruckreiniger mit einer zusätzlichen manuellen Einstellung zur individuellen Druckregulierung versehen, die sich an der Vario-Düse befindet. Bei zahlreichen Hochdruckreinigern lässt sich der Austrittsdruck über die Pistole steuern.

                      Hinsichtlich der Leistung gilt es zu bedenken, dass der Druck im Gerät proportional zur Leistung ansteigt. Dasselbe trifft auf die Fördermenge zu. Gleichzeitig nimmt auch der Verbrauch an Energie zu, was sich wiederum in den Betriebskosten niederschlägt.

                      Zahlen und Fakten zum Hochdruckreiniger

                      Bevor über den Druck gesprochen wird, soll kurz auf die Fördermenge eingegangen werden. Hinter der Fördermenge verbirgt sich die Durchflussmenge. Diese ist gleichbedeutend mit der Menge an Wasser, die den Hochdruck-Reiniger durchlaufen kann. Ausschlaggebend ist die die Fördermenge für die Erzeugung einer bestimmten Prallkraft. Ist diese unzureichend, werden Schmutzpartikel nicht in ausreichendem Maße aus dem Untergrund ausgewaschen oder ausgespült. Fachleute nennen diesen Faktor auch die Schwemmleistung. Optimal ist eine Schwemmleistung von 500 l/h.
                      Der durchschnittliche Wasserverbrauch bei einem Mittelklasse-Hochdruckreiniger liegt ungefähr bei 350 l bis 500 l, wenn das Gerät mit 150 bar etwa 60 min in Betrieb ist.
                      Das Druckvolumen bestimmt über die erzielbare Reinigungsleistung.

                      Für ein optimales Ergebnis muss der Reiniger technisch in der Lage sein, eine Abstimmung dieser Komponenten auf die Fördermenge zu gewährleisten. Hochdruck-Reiniger, bei denen die Wassermenge bei mindestens 10 l/min liegt, wobei vernachlässigt werden kann, ob der Pumpendruck von 130 bar oder 140 bar eingehalten wird, können durchaus empfohlen werden. Im Handel gibt es häufig Reiniger, deren Druck 150 bar beträgt. Die Wassermenge pro Minute ist allerdings nur 6 l. Eine typische Folge dieser schlechten Konstellation ist ein Fehlen der Prallkraft und ein schnelles Zerstäuben des Wassers. Entweder der Bediener nähert sich dann mit der Austrittsdüse bis auf 5 cm an die Fläche oder die Reinigungsleistung ist extrem mangelhaft.

                      Die Leistungsfähigkeit messen

                      Um die Leistungsfähigkeit eines Hochdruckreinigers im Vorhinein zu bestimmen, kann diese Formel hilfreich sein:
                      Wassermenge in l/min multipliziert mit dem Düsendruck in bar. Das Ergebnis wird durch 600 geteilt und in kW angegeben. Die Kapazität der Mehrheit der Hochdruck-Reiniger bewegt sich zwischen 0,6 kW und 6 kW.

                      Je leichtgewichtiger ein Hochdruck-Reiniger ist, desto besser lässt er sich handhaben und transportieren. Schwere Höchstdruckreiniger sind daher meist auf einem fahrbaren Gestellt befestigt. Hochdruckreiniger mit einem niedrigen Eigengewicht benötigen weniger Kraftaufwand, was natürlich vorzeitigen Ermüdungserscheinungen und schmerzenden Gelenken vorbeugt.
                      Bezüglich der Größe oder der Abmessungen der Hochdruck-Reiniger sollte von den verfügbaren Unterstellmöglichkeiten, den Transportvorrichtungen und der eigenen Körperkraft ausgegangen werden. Zu große, ausladende Modelle lassen sich zudem nur unter Schwierigkeiten positionieren und sind in beengten Räumlichkeiten nur schlecht einsetzbar.

                      Das Zubehör für Hochdruckreiniger

                      Reiniger mit Hochdruck können multifunktional sein. Das hängt von den Zubehörelementen ab, die vom Hersteller als kompatible Erweiterungen erworben werden können. Mit einem breit gefächerten Zubehör lassen sich die Hochdruckreiniger für mehr Einsatzzwecke, als nur für das tiefgründige Reinigen nutzen. Klassische Zubehöre sind unter anderem Aufsätze zur Flächenreinigung, Spezialdüsen und Verlängerungssegmente. Weitere praktische Zubehör- und Ergänzungsteile für Hochdruck-Reiniger sind Sprührohre. Diese werden als Einzelsprüh- und Doppelsprührohre, Multispeed und Powerspeed-Sprührohre sowie als Dampfrohre, Schaumrohre und Powerlifts angeboten. Das umfangreiche Repertoire an zweckmäßigen Zubehören für Hochdruck-Reiniger beinhaltet außerdem Schlammsauger für Schwimmbecken, Rotordüsen, Turbohammer und Dreckfräser, spezielle Bodenreiniger, Waschbürsten. Desinfektions- und Konzentratspritzen.
                      Für Interessenten, die sich noch weiter mit der Materie "Kauftipps Kärcher" beschäftigen wollen, gibt es an dieser Stelle noch weitere Anregungen. In diversen Tests werden immer wieder Aspekte wie die Art der Pumpenfunktion, die Länge des Schlauchs und die Normung von Anschlüssen hervorgehoben. Dieser Punkt kann wichtig sein, wenn Funktionsteile unterschiedlicher Hersteller miteinander kombiniert werden sollen. In diesem Zusammenhang sind insbesondere sicherheitstechnische Bedenken zu beachten.

                      Sicherheit ist wichtig beim Hochdruckreinigen

                      Mit Hochdruckreinigern sind diverse Gefährdungen verbunden, die seitens der Hersteller durch ausgeklügelte Sicherheitsvorrichtungen vermieden werden. Typisch ist die Autostop-Sicherheit und der Strahlwasserschutz (Schutzgrad IPX5). Überströmventil und Auto-Stop oder Selbststop verhindern einen Druckanstieg im Wassertank und hinsichtlich des Arbeitsdrucks.
                      Entscheidend für den Erwerb kann ebenso ein eingebauter Reinigungstank sein, die Verarbeitungsgüte (Materialien) und die Reinigungswirkung. Nicht zu vergessen sind ergonomische Belange, die bei Arbeitsgeräten gleichfalls Vorrang haben. Vordergründig ist bei ergonomischen Erwägungen das Vermeiden von Rückenbeschwerden und eine Entlastung der Finger sowie der Arm- und Schultergelenke. Die Reduzierung von Zug- und Haltekräften am Auslöseelement der Bedienpistole beugt beispielsweise einer vorzeitigen Ermüdung der Finger und einer schmerzhaften Verkrampfung der Hände vor. Ergonomische Montageteile, die das Umrüsten von Hochdruckreinigern körperlich weniger anstrengend machen, sind ebenfalls wichtig. Bewährt haben sich diesbezüglich die viergängig geformten Trapezgewinde, die mit einer einzigen Umdrehung alle betriebsrelevanten Funktionseinheiten miteinander verbinden können. Eine Vielzahl an Hochdruckreinigern weist schon jetzt eine ergonomische Anordnung von Bedien- und Einstellhebeln sowie eine Minimierung der Rückstoßwirkung des Sprühstrahls auf.
                      Des Weiteren werden variierende Typen von Antrieben integriert. Bei einem Hochdruck-Reiniger mit einem elektrischen Motor, der meist eine Leistung bis maximal 150 bar erbringen kann, genügt ein herkömmlicher Netzanschluss mit 230 V. Die Anwender sind jedoch örtlich immer durch das Elektrokabel begrenzt. Das Erledigen von Reinigungsarbeiten ohne Steckdose in der Nähe kann mit elektrischen Hochdruckreinigern nicht umgesetzt werden.

                      Alternativ dazu dienen wiederaufladbare Akkus als Energiequelle. Vorteilhaft und deshalb empfehlenswert sind die Lithium-Ionen-Akkus. Sie weisen einen geringen Memory-Effekt auf und die Ladezyklen sind auch auf Dauer gesehen kurz. Lithium-Ionen Akkus gelten zudem als äußerst langlebig. Die Nutzer müssen allerdings die nervigen Ladezeiten in Kauf nehmen.
                      Im Gegensatz dazu sind die Hochdruck-Reiniger mit einem Benzinmotor mit einer Kapazität ab 200 bar enorm flexibel. Die technische Konzeption dieser Produkte läuft aber eher auf die gewerblichen Einsätze hinaus. Zu bemängeln ist die Emission von Abgasen.
                      Eine weitere Gerätegruppe sind Hochdruckreiniger mit einem hydraulischen Motor oder mit einer Zapfwellenantriebsweise.

                      Fazit: Echte Qualität eines Hochdruckreinigers zeigt sich darin, dass alle wasserführenden Systeme aus druckfesten Werkstoffen wie Edelstahl oder Messing ausgeführt sind. Diese Metalle weisen eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber Wasser auf. Stahlgewebe, eine Feder in der Handpistole und ein ausgewogenes Verhältnis der beschriebenen technischen Faktoren garantieren einen lohnenswerten Einkauf.

                      In Abhängigkeit von den technischen Parametern, der Dimensionierung und der Antriebsart kommen Hochdruckreiniger sowohl im privaten Bereich als auch im Gewerbe zur Anwendung. Private Nutzer setzen die Kalt- oder Heißhochdruckreiniger für Gartenmöbel, Terrassenböden, Gehwegplatten oder Mauerwerksbegrenzungen ein. Praktisch sind diese Gerätschaften ebenso für Holzdielen, Swimming-Pools, Grills, Boote und Motorräder. Für Hausbesitzer sind die Hochdruck-Reiniger eine perfekte Unterstützung beim Freilegen von Rohren und Dachrinnen sowie bei der Beseitigung von Moos und mit dem passenden Zubehör sogar für die Bewässerung von Rasen.

                      Anwendungsgebiete des Hochdruckreinigers

                      In Innenbereichen lassen sich Kärcher für Teppiche, Möbeloberflächen und Fußböden unterschiedlicher Verlegematerialien sowie für Fliesen und sanitäre Ausstattungen verwenden.
                      Typische Beispiele für die professionelle Anwendung dieser Geräte sind unter anderem die Beseitigung von Verschmutzungen aus Straßenpflaster und Fassaden. Hochdruckreiniger sind ideal für das Säubern von Karosserien, Fahrzeug- sowie von anderweitigen Maschinenmotoren, in der Landwirtschaft oder im Bauhandwerk.

                      Unersetzlich sind die Reinigungsgeräte darüber hinaus für die Gebäude- und Anlagenreinigung sowie für außergewöhnliche Spezialeinsätze in der Industrie. In Tierhaltungsanlagen werden die Arbeitsgeräte zum Beispiel auch für die Flächendesinfektion in Betrieb genommen. Nicht zu vergessen sind Einsatzgebiete wie der Katastrophenschutz und die Feuerwehr, zum Beispiel wenn schädliche Chemikalien von der Straße gespült werden müssen.

                      Nicht immer sind die Anwendungen der Hochdruckreiniger so konventionell, wie es häufig angenommen wird. So ist beispielsweise das Vernichten von Unkraut ein Anliegen, das mit Heißwasser-Hochdruckreinigern mit 150 °C heißem Wasser gemeistert wird. Kaltwasserreiniger ergänzen die Heißwasser-Hochdruckreiniger hervorragend, wenn es um das Beseitigen von weniger stark haftendem Staub, Schlamm, Erde, Moosen und Schmutz geht. Mit Heißwasser-Hochdruckreinigern können vorwiegend im Gewerbe übliche, extrem verschmutzte, mit Ablagerungen von Ruß, Fetten und Ölen belegte Flächen gesäubert werden.

                      In Abhängigkeit von den technischen Parametern, der Dimensionierung und der Antriebsart kommen Hochdruckreiniger sowohl im privaten Bereich als auch im Gewerbe zur Anwendung. Private Nutzer setzen die Kalt- oder Heißhochdruckreiniger für Gartenmöbel, Terrassenböden, Gehwegplatten oder Mauerwerksbegrenzungen ein. Praktisch sind diese Gerätschaften ebenso für Holzdielen, Swimming-Pools, Grills, Boote und Motorräder. Für Hausbesitzer sind die Hochdruck-Reiniger eine perfekte Unterstützung beim Freilegen von Rohren und Dachrinnen sowie bei der Beseitigung von Moos und mit dem passenden Zubehör sogar für die Bewässerung von Rasen.

                      Anwendungsgebiete des Hochdruckreinigers


                      In Innenbereichen lassen sich Kärcher für Teppiche, Möbeloberflächen und Fußböden unterschiedlicher Verlegematerialien sowie für Fliesen und sanitäre Ausstattungen verwenden.
                      Typische Beispiele für die professionelle Anwendung dieser Geräte sind unter anderem die Beseitigung von Verschmutzungen aus Straßenpflaster und Fassaden. Hochdruckreiniger spielen ebenfalls beim Ablösen von Belägen aus Schaltafeln, an Gerüsten und Des Weiteren sind die Reiniger ideal für das Säubern von Karosserien und Fahrzeug- sowie von anderweitigen Maschinenmotoren in der Landwirtschaft oder im Bauhandwerk. Um schwer zugängliche Teile tiefgründig behandeln zu können, werden diese Komponenten dann oftmals in einzeln zerlegt.
                      Unersetzlich sind die Reinigungsgeräte darüber hinaus für die Gebäude- und Anlagenreinigung sowie für außergewöhnliche Spezialeinsätze in der Industrie und in der Medizin sowie in der Tier- und Pflanzenzucht. In Tierhaltungsanlagen werden die Arbeitsgeräte zum Beispiel auch für die Flächendesinfektion in Betrieb genommen. Nicht zu vergessen sind Einsatzgebiete wie der Katastrophenschutz und die Feuerwehr, wenn schädliche Chemikalien von Straßen gespült werden müssen.
                      Nicht immer sind die Anwendungen der Hochdruckreiniger so konventionell, wie es häufig angenommen wird. So ist beispielsweise das Vernichten Unkraut ein Anliegen, das mit Heißwasser-Hochdruckreinigern mit 150 °C heißem Wasser gemeistert wird. Kaltwasserreiniger ergänzen die Heißwasser-Hochdruckreiniger hervorragend, wenn es um das Beseitigen von weniger stark haftendem Staub, Schlamm, Erde, Moosen und Schmutz geht. Mit Heißwasser-Hochdruckreinigern können vorwiegend im Gewerbe übliche, extrem verschmutzte, mit Ablagerungen von Ruß, Fetten und Ölen belegte Flächen gesäubert werden.

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