Bierbrauset

Der ultimative Bierbrauset-Test 2019: Hier geht’s zum ausführlichen Testbericht mit Bildern, Videos und Testnoten.

Wer hat noch nicht davon geträumt sein eigenes Bier zu brauen? Der Traum lässt sich mittlerweile ganz unkompliziert in deiner Küche umsetzen. Mit den Bierbrausets wird das Bier brauen zum Kinderspiel. Wir haben unser Büro für euch in eine kleine Brauerei verwandelt und getestet ob es wirklich so einfach ist sein eigenes Bier herzustellen.

5 Bierbrausets wurden getestet und dabei haben wir besonders auf die Zubereitung und den Geschmack geachtet. Unser Testsieger ist das Braukönig® Bier-Braufass: Das Set ermöglichst eine einfache Zubereitung und sorgt für ein gutes Brauergebnis. Unser Favorit mit der Testnote 2,1!

zuletzt aktualisiert: 09.07.2019, 17:14

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Getestete Produkte

BRAUKÖNIG Bier-Braufass - thumbnail Testsiegel: BRAUKÖNIG Bier-Braufass, Testnote gut

BRAUKÖNIG

Bier-Braufass

Das Bier-Braufass von Braukönig ist unser Testsieger. Die einzelnen Schritte werden in der Bedienungsanleitung anschaulich und einfach nachzuvollziehen erklärt. Besonders cool ist, dass du dir je nach Dosierung der Würze aussuchst, welches Bier du brauen möchtest. Das Endergebnis kann sich sehen lassen. Auch wenn wir die Absicht verfolgt haben, ein Pils zu brauen, das Endprodukt dann doch eher einem Weizen ähnelt, schmeckt es im Vergleich mit den anderen von uns gebrauten Bieren eindeutig am besten. Großen Einfluss darauf hat die Kohlensäure, die für ein angenehmes Prickeln sorgt. Auch die Schaumkrone kann sich sehen lassen. Ich muss gestehen, dass ich von dem Endprodukt positiv überrascht bin. Dennoch würde ich ein Bier aus dem Supermarkt vorziehen.

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Braubox Sorte Helles - thumbnail Testsiegel: Braubox Sorte Helles, Testnote gut

Braubox

Sorte Helles

Die Braubox - Sorte Helles von Besserbrauer hat zunächst den besten Eindruck hinterlassen. Das im Lieferumfang enthaltene Zubehör macht einen qualitativ gut verarbeiteten Eindruck. Positiv war ich ebenfalls von dem mitgelieferten Zutaten angetan. Bei den anderen getesteten Brausets wurden einem elementare Prozesse des Bierbrauens, wie das Maischen und das Läutern, vorweg abgenommen. Hier bist du wirklich aktiv der Braumeister. So bekommt man einen ernsthaften Einblick in die Kunst des Brauens und hat das Gefühl tatsächlich sein eigenes Bier zu brauen. Der Prozess nimmt dementsprechend mehr Zeit in Anspruch. Gut investierte Zeit, in meinen Augen. Die an das Endprodukt hohen Erwartungen, konnten leider nicht komplett erfüllt werden. Der von uns hergestellte Gerstensaft schmeckt zwar nach Bier, allerdings nicht nach einem Hellen. Die Menge an Kohlensäure fällt ein wenig zu gering aus. Auffällig ist die Ablagerung von Hefe am Flaschenboden, wie man es eigentlich nur bei untergärigen Bieren kennt. Alles in allem ein cooles Geschenk, um die ersten Erfahrungen im Bierbrauen zu sammeln. Da kriegt man glatt Lust auf mehr.

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Braufässchen Bierbrauset - Weißbier  - thumbnail Testsiegel: Braufässchen Bierbrauset - Weißbier , Testnote befriedigend

Braufässchen

Bierbrauset - Weißbier

Das Bierbrauset-Weißbier ist ein witziges und cooles Geschenk für Menschen, die ersten Erfahrungen im Bierbrauen sammeln wollen. Der Brau-Prozess wird in der Anleitung gut erklärt und ist einfach zu befolgen. Die wesentlichen Prozesse des Brauens werden allerdings schon vorweggenommen. Das Ergebnis ist eher ernüchternd, da das Endprodukt optisch ansprechend aussieht, der Geschmack aber zu wünschen übrig lässt. Geschmacklich sticht die auffällige Banane-Note hervor. Wie bei dem anderen Bierbrauset von Braufässchen hat das Bier leider kaum Kohlensäure. Das Bier ist auf jeden Fall genießbar. Mich persönlich hat das Bierbrauset nur noch mehr angestachelt, mein eigenes richtiges Bier zu brauen.

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Braufässchen Dunkles mit Eichenholz & Honig  - thumbnail Testsiegel: Braufässchen Dunkles mit Eichenholz & Honig , Testnote befriedigend

Braufässchen

Dunkles mit Eichenholz & Honig

Das Bierbrauset-Dunkles mit Eichenholz & Honig ist ein lustiges und cooles Geschenk für Menschen, die ersten Erfahrungen im Bier brauen sammeln wollen. Der Brau-Prozess wird in der Anleitung gut erklärt und ist einfach zu befolgen. Mit richtigem Bierbrauen hat der ganze Vorgang leider nicht viel zu tun. Die wesentlichen Prozesse werden in diesem Fall schon vorweggenommen. Das Ergebnis ist eher ernüchternd, da das Endprodukt nicht genießbar ist und die Kohlensäure fehlt. Mich persönlich hat das Bierbrauset nur noch mehr angestachelt, mein eigenes richtiges Bier zu brauen. Wenn du ebenfalls dein eigenes Bier brauen und dieses auch genießen möchtest, kann ich dir in diesem Fall vom Kauf abraten.

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Bier Kwik Bier Brau Set für Zuhause - Helles Bier - thumbnail Testsiegel: Bier Kwik Bier Brau Set für Zuhause - Helles Bier, Testnote befriedigend

Bier Kwik

Bier Brau Set für Zuhause - Helles Bier

Das Bier Brau Set für Zuhause von Bier Kwik ist einfach in der Anwendung. Die einzelnen Schritte werden in der Bedienungsanleitung gut dargestellt. In der Anleitung sind unterschiedliche Rezepte für diverse Biersorten enthalten. Du hast also die freie Wahl, welches Bier du brauen möchtest. Das Endprodukt hat leider nicht die erhoffte Wirkung erzielt und ähnelt eher einem Cider als einem Bier. Der Kohlensäure kannst du gefühlt beim Verschwinden zusehen. Eine vernünftige Schaumkrone hat sich leider nicht gebildet. Alles in allem ein witziges Geschenk, allerdings mit einem Ergebnis, welches einen Bierliebhaber nicht zufriedenstellen kann.

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Testsieger
Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: BRAUKÖNIG Bier-Braufass Braubox Sorte Helles Braufässchen Bierbrauset - Weißbier Braufässchen Dunkles mit Eichenholz & Honig Bier Kwik Bier Brau Set für Zuhause - Helles Bier

BRAUKÖNIG

Bier-Braufass

Braubox

Sorte Helles

Braufässchen

Bierbrauset - Weißbier

Braufässchen

Dunkles mit Eichenholz & Honig

Bier Kwik

Bier Brau Set für Zuhause - Helles Bier
Vorteile
  • Biersorte kann selbst ausgewählt werden
  • Guter Kohlensäuregehalt
  • Ansprechende Schaumkrone
  • Schmeckt nach Bier
  • Qualitativ gut verarbeitete Materialien
  • Die wesentlichen Prozesse des Brauens werden selbst gemacht
  • Einfache Anwendung
  • Cooles Geschenk
  • Witziges Geschenk
  • Einfache Anwendung
  • Biersorte kann selbst ausgewählt werden
  • Einfache Zubereitung
  • Witziges Geschenk
Nachteile
  • Gärbehälter aus Plastik
  • Schmeckt nicht wie ein Pils
  • Hefe-Ablagerung
  • Schmeckt nicht nach hellem Bier
  • Wenig Kohlensäure
  • Fehlende Kohlensäure
  • Schmeckt nicht nach Bier
  • Kohlensäure verpufft schnell
  • Schmeckt nicht nach Bier
  • Keine vernünftige Schaumkrone
Zusammenfassung

Einfach in der Zubereitung mit einem ansehnlichem Ergebnis.

Hier fühlt man sich wie ein richtiger Braumeister. Das Endprodukt macht Durst auf mehr.

Zubereitung ist einfach und schnell, hat allerdings wenig mit dem Prozess des Bierbrauens zu tun.

Super einfach in der Anwendung. Das Endprodukt lässt allerdings zu wünschen übrig.

Die Zubereitung ist unkompliziert und macht Spaß. Das Endergebnis ist allerdings eher ernüchternd.

Lieferumfang Gärbehälter aus Kunststoff, Gärrohr, Gummistopfen, Bierwürze, Hefe, Bedienungsanleitung Gärflasche, Malzmischung, Bierpumpe, Hopfen, Bierhefe, Oxi-Reiniger, Dosierer 5-Liter-Fass, Malzextrakt, Hefe, Hopfenextrakt, Druckventil 5-Liter-Fass, Malzextrakt, Hefe, Hopfenextrakt, Druckventil, 3 Bierdeckel 10 Liter Eimer mit Deckel, Bierwürze-Konzentrat, Bierhefe, Zapfhahn
Verpackung Ansprechend Ansprechend, schlicht Ansprechend Ansprechend 10 Liter Eimer
Zusatzgarantie - - - - -
Anleitungsqualität Sehr gut Sehr gut Sehr gut Gut Sehr gut
Anleitungssprache DE DE DE, EN DE DE
Breite 12,0 cm 17,5 cm 15,7 cm 15,7 cm 28,5 cm
Qualitätseindruck Befriedigend Sehr gut Sehr gut Gut Befriedigend
Höhe 26,5 cm 36,0 cm 24,7 cm 24,2 cm 26,0 cm
Tiefe 12,0 cm 17,5 cm 15,7 cm 15,7 cm 28,5 cm
Gewicht 815 g 2705 g 1239 g 1435 g 1807 g
Fassungsvermögen Liter 5 4 5 5 1
Material Gärbehälter Kunststoff Glas Metall Metall Kunststoff
Biersorte Pils Helles Helles Dunkles mit Eichenholz & Honig Kölsche Brauart
Sudansätze 1 1 1 1 Je nach Dosierung
Zapfhahn - -
Zutaten Bier-Trockenhefe, Bierwürzekonzentrat Hopfen, Malz, Hefe, Wasser Gerstenmalzextrakt, Hopfenaroma, Hefe, Wasser Gerstenmalzextrakt, Hopfenaroma, Honigaroma, Eichenholz, Hefe, Wasser Bier-Trockenhefe, Bierwürzekonzentrat
Zutaten reichen aus für 5 l 4 l 5 l 5 l 10 l
Zubereitungsdauer 60 min 4 Stunden 45 min 45 min Ca. 90 min
Geschmack
Lieferumfang
Verarbeitung
Zubereitung
Testsiegel: BRAUKÖNIG Bier-Braufass, Testnote 2.15
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Testsiegel: Braubox Sorte Helles, Testnote 2.35
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Testsiegel: Braufässchen Bierbrauset - Weißbier , Testnote 2.65
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Testsiegel: Braufässchen Dunkles mit Eichenholz & Honig , Testnote 3.35
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Testsiegel: Bier Kwik Bier Brau Set für Zuhause - Helles Bier, Testnote 3.35
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Unser Testsieger

Das Bier-Braufass von Braukönig ist unser Testsieger. Die einzelnen Schritte werden in der Bedienungsanleitung anschaulich und einfach nachzuvollziehen erklärt. Besonders cool ist, dass du dir je nach Dosierung der Würze aussuchst, welches Bier du brauen möchtest. Das Endergebnis kann sich sehen lassen. Auch wenn wir die Absicht verfolgt haben, ein Pils zu brauen, das Endprodukt dann doch eher einem Weizen ähnelt, schmeckt es im Vergleich mit den anderen von uns gebrauten Bieren eindeutig am besten. Großen Einfluss darauf hat die Kohlensäure, die für ein angenehmes Prickeln sorgt. Auch die Schaumkrone kann sich sehen lassen. Ich muss gestehen, dass ich von dem Endprodukt positiv überrascht bin. Dennoch würde ich ein Bier aus dem Supermarkt vorziehen.

  • Bei der Gärung kann es zum Austreten von Schaum und Bier aus dem Überdruckventil kommen. Das Fass während der Gärung in geeignetem Abstand zu Wänden und Einrichtungsgegenständen lagern.
  • Für optimalen Genuss das Fass vor dem Verzehr mindestens zwei Stunden kühl und aufrecht lagern.
  • Das Fass nicht übermäßig schütteln oder bewegen.
  • Je früher der Hopfen hinzugefügt wird, desto bitterer wird der Geschmack des Bieres. Je später, desto intensiver wird das Aroma.
  • Alle Utensilien, die mit der Würze in Berührung kommen, müssen steril sein!
  • Das Bier mit Freunden genießen!
 

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

In Deutschland ist es rechtlich erlaubt 200 Liter Bier pro Haushalt jährlich steuerfrei zu brauen – jedoch muss es beim jeweiligen Zollamt angemeldet werden. Der große Vorteil ist aber, dass die Vorgehensweise relativ einfach ist und keine Vorkenntnisse in diesem Bereich notwendig sind.
Bierbrausets gibt es für Anfänger bis Profis. Es wird zwischen zwei Arten des Brauens unterschieden: dem Extraktbrauen und dem Maischebrauen.

Das Maischen kann beginnen.
Erstmal eine kleine Geruchsprobe.

Das Extraktbrauen

Das Extraktbrauen ist für Einsteiger besonders geeignet. Das typische Bierbrauset hierfür besteht aus einem Gärbehälter mit Deckel und einem Auslaufhahn. Die mitgelieferten Zutaten sind Malzextrakt, das meist bereits die richtige Menge an Hopfen enthält, und Hefe. Das Extrakt gibt es in Pulverform als auch flüssig-sirupartig. Flüssig ist es etwas günstiger, jedoch lassen sich Pulverextrakte besser dosieren. Um den Brauprozess richtig durchzuführen, umfasst das Set auch immer eine detaillierte Anleitung sowie Bierrezepte. Bei größere Zusammenstellungen sind zusätzlich Flaschenetikette und Reinigungsmaterial mit enthalten.
Trotz aller Einfachheit der Bierbrausets für das Extraktbrauen, muss dennoch genügend Zeit für die komplette Bierherstellung aufgewendet werden. Vor allem auf die Sauberkeit der einzelnen Utensilien muss besonders achtgegeben werden. Unhygienisches Arbeiten führt oft zu einem schlechten Geschmack des fertigen Bieres.

Das Maischebrauen

Das Maischen.
Das Malz soll sich gut verteilen.

Auch wenn ein aromatisch hochwertiges Getränk entstanden ist, kann es dennoch nicht mit einem Bier verglichen werden, dass durch das Maischebrauverfahren hergestellt wurde. Diese Methode ist spezieller, aber dennoch auch für Anfänger geeignet.
Das Bierbrauset umfasst viel mehr Zubehör, da beinah alle Vorgänge selbst durchgeführt werden. Gerade das weckt die Leidenschaft der Hobbybrauer, da sie im direkten Kontakt mit ihren Rohstoffen stehen. Es wird keine fertige Extraktmischung geliefert, sondern Hopfenpellets, Trockenhefe und Malz. Letzteres muss je nach Hersteller noch in einer Malzmühle gemahlen werden.

Das Läutern
Jetzt wird das Malz von der Maische getrennt.

Zusätzlich umfasst das Set Brauerjod, welches für den Jodtest verwendet wird. Dabei wird überprüft, ob die gesamte Getreidestärke in Zucker umgewandelt wurde und der Maischevorgang somit erfolgreich war.
Zusätzliche Utensilien sind ein Gäreimer, Gär- und Abfüllröhrchen, ein Maischesack sowie ein Abstandshalter für den Maischesack und das nicht zu vernachlässigende Reinigungs- beziehungsweise Sterilisationsmittel.

Brauautomaten

Das Nachläutern.
Der ganze Zucker soll sich von dem Malz lösen.

Wer schon erfolgreich Bier mit dem Maischebrauverfahren hergestellt hat und nach einer weiteren Methode sucht, sollte ein halb- oder vollautomatisch gesteuertes Bierbrauset erwerben.
Vorteilhaft ist hierbei, dass der gesamte Ablauf des Bierbrauens meist in einem einzigen Gerät stattfindet, was Zeit und Platz spart.

Ursprung im südlichen Mesopotamien

Vor mehr als 6000 Jahren lebten zwischen Euphrat und Tigris die alten Sumerer. In ihren Keilschriften und Zeichnungen fand das erste Bier bereits Erwähnung. Es kann davon ausgegangen werden, dass es zufällig – durch vergorenen Brotteig – entdeckt wurde. Dieser wurde durch herbeigewehte Hefe so verändert, dass ein alkoholisches Getränk entstand. Im Laufe der Zeit wurde es bewusst gebraut und den Göttern geopfert.

Umfüllen des Jungbiers.
Umfüllen des Jungbiers vom Gärbehälter in Bügelverschlussflaschen.

Die ersten Anleitungen zum Bierbrauen

Schriftliche Aufzeichnungen lassen sich auf die Zeit um 2000 vor Christus datieren. Bierrezepte für große Mengen wurden dokumentiert, was darauf schließen lässt, dass auch für die Bevölkerung und nicht nur für Götter und Könige gebraut wurde.
Braumeister der damaligen Zeit bekamen ihr Getreide vom Staat und mussten ihre Produktion genau nachweisen können. Es gab bereits ein Dutzend verschiedener Biersorten.

Bierbrauen im Zusammenhang mit menschlicher Kulturentfaltung

Geschmacksprobe.
Geschmacksprobe.

Im ersten großen Werk der Weltliteratur – dem Gilgamesch-Epos – wurde die Geschichte der Menschwerdung nieder geschrieben. Dass bei der Entwicklung vom Urmensch zum kultivierten Mensch das Bier neben dem Brot eine entscheidende Rolle spielte, wurde hier eindeutig dargestellt.

Steigender Bierkonsum in Babylon

Im zweiten Jahrtausend vor Christus erfuhr das Bier in Babylon einen wahren Aufschwung. Zwanzig verschiedene Biersorten wurden gebraut und bis nach Ägypten exportiert. Da es noch keine Filtermöglichkeiten gab, wurde das Bier mit einer Art Strohhalm getrunken, um die ungenießbaren, festen Bestandteile nicht mitzutrinken.
Wie stark der Bierkonsum mit der jeweiligen sozialen Position zusammenhing, lassen die damaligen Anweisungen vermuten. Je nach Stellung wurde die Trinkmenge angepasst. So erhielten zum Beispiel Arbeiter nur zwei Liter Bier täglich, Provinzverwalter jedoch fünf.

Bier als unedles Getränk

Griechen und Römer lehnten das Bier zunächst vollständig ab. Für sie galt es als billige Weinimitation beziehungsweise sogar schmutziges Wasser, das nur die Barbaren tranken. Ab dem fünften Jahrhundert nach Christus galt Wein zwar immer noch als besser angesehen, jedoch fand das Bier langsam Einzug in den Klöstern.
Nördlichere Stämme wie die Kelten konzentrierten sich viel früher auf die Bierherstellung, da die Weinlieferung vom Mittelmeer für sie oftmals schlicht zu teuer war.

Die Entstehung des Mönchsbieres

Während langen Fastenzeiten war es den Mönchen erlaubt Bier zu trinken, da es sich dabei um etwas Flüssiges handelt und somit nicht gegen die Fastenregeln sprach. In den Klöstern kam es deshalb zu einem großen Fortschritt der Braukunst. Bereits im neunten Jahrhundert wurde im Benediktinerkloster in Weihenstephan (Bayern) das nahrhafte Getränk produziert.
Viele Gemälde und Zeichnungen beweisen, dass das Bier bei den Mönchen sehr beliebt war und auch die älteste Darstellung eines Braumeisters war ein Mönch. Deren durchschnittlicher Bierverbrauch lag bei fünf Litern pro Tag. Jeder Pilger, der ein Kloster besuchte, wurde ebenfalls mit Bier versorgt. Im Laufe der Zeit entwickelten sich daraus Wirtschaften, in denen mit einer Genehmigung gewerblich ausgeschenkt werden durfte.

Bürgerliche Gaststätten empfanden diese Entwicklung jedoch als Problem für ihr eigenes Geschäft. Große Proteste gegen die kirchlichen Einrichtungen fanden statt. Einmal, weil die Qualität des Klosterbieres sehr viel besser war. Zum anderen mussten die Mönchen von dem Verkaufserlös keine Steuern an den Staat zahlen, der dadurch große finanzielle Verluste verzeichnete. Aufgrund dessen wurde der Ausschank durch die Klöster wieder eingestellt.
1803 kam es zur Säkularisation, bei der Kirchengüter durch den Staat eingezogen wurden. Dies hat zur Folge, dass es heute nur noch vereinzelt Klosterbrauereien gibt. Jedoch hatte dies positive Auswirkungen auf die Städte, die durch den Aufschwung der Brauereien wieder höhere Steuereinnahmen erzielen konnten.

Ein frisch gezapftes Bier.
Frisch gezapft schmeckt es einfach am besten.

Die industrielle Revolution

Als die Industrialisierung in Deutschland Einzug fand, entwickelte sich die Braukunst noch einmal deutlich weiter. Das Malz wurde nicht mehr über offenem Feuer, sondern durch Heißluft getrocknet. Kältemaschinen ermöglichten das ganzjährige Brauen und Lagern, da es nun auch bei heißen Außentemperaturen gekühlt werden konnte.
Die Dampfmaschine wurde erfunden und ebenfalls für die Bierherstellung eingesetzt. All diese Veränderungen hatte eine größere Produktionsmenge in besserer Qualität zur Folge.
Ein weiterer wichtiger Schritt war die Verwendung von Reinzuchthefe, deren Gebrauch eine konstante Qualität und guten Geschmack des Bieres garantierte. Natürliche Hefe besteht stattdessen immer aus mehreren Arten, was zu einem schnelleren Verderben und einem ungewissen Brauergebnis führen kann.

Bierbrauen in der heutigen Zeit

Das Einsparen von Energie ist mittlerweile ein wichtiges Thema in der Bierbrauerei. Es werden deshalb vermehrt Systeme zur Energierückgewinnung und Solarzellen eingesetzt. Auch der Frischwasserverbrauch wurde reduziert – von früher zehn Liter für einen Liter Bier auf mittlerweile nur noch 3,5 Liter.

Begeisterung bei der Arbeit.
Wir sind immer mit Herzblut dabei.

Pils

Neun von Zehn ausgeschenkten Bieren in Deutschland sind ein Pils. Dass es zu solch einer großen Beliebtheit kommen konnte, lag vor allem daran, dass es in so gut wie jeder Region des Landes gebraut wird. Es wird in nur wenigen Minuten gezapft und serviert, weshalb ein kühler Genuss garantiert werden kann.
Im Jahr 1842 kam der Braumeister Joseph Groll aus Bayern in die Stadt Pilsen, welche heute zur Tschechischen Republik gehört, um dort sein bayerisches Bier zu brauen. Das böhmische Bier war in der Vergangenheit durch Verunreinigungen in Verruf geraten.

Dank der hervorragenden Rohstoffe der Region und seiner modernen Brautechnik gelang Groll eine ganz einzigartige Sorte. Die Gerstensorte Haná und die beiden Hopfensorten Žatec und Saaz galten als die besten Bier Rohstoffe dieser Zeit. Und auch das dortige Wasser war ideal zum Brauen, da es sehr eisenhaltig aber gleichzeitig schwefelarm war. Diese Faktoren führen zu dem typisch herben Geschmack mit der feinen bis kräftigen Bitternote des Pils und einer Stammwürze zwischen elf und zwölf Prozent.

Das bei niedrigen Temperaturen gebraute untergärige Bier mit einem Alkoholgehalt von circa 5 Volumenprozent fand großen Anklang bei der Bevölkerung. Optimal erfolgt die Herstellung des Pils bei vier bis neun Grad Celsius. Aufgrund industrieller Kühlungsanlangen konnte die Braumenge im Laufe der Zeit immer mehr erhöht werden.

Durch den Ausbau des Eisenbahnnetzes verbreitete sich das goldgelbe Pils bald international. Andere Braumeister sahen ihre Existenz jedoch durch die neue Konkurrenz in Gefahr und probierten sich ebenfalls an dem Brauen dieser neuen Biersorte. Aufgrund dessen gibt es heutzutage viele verschieden Pilsarten mit ihren jeweiligen regionalen Besonderheiten. Zwei Drittel werden aber immer noch nach Pilsener Brauart hergestellt.

Bei acht Grad Celsius erreicht das Pils seine optimale Trinktemperatur und kann besonders gut zu Geflügel, Fisch und Käse – wie zum Beispiel Emmentaler – getrunken werden.

Helles Lagerbier/Export

Sowohl das Lagerbier als auch das Export zählen zu den untergärigen Bieren. Oft wird das Lager auch als „Helles“ bezeichnet, da durch ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Hopfen und Malz eine helle bis goldgelbe Farbe entstanden ist.

In früheren Jahren verloren die Braumeister oft große Mengen an Bier. Dies geschah dadurch, dass es durch Bakterien, wie zum Beispiel Lactobazillen, angegriffen wurde. Um dem entgegenzuwirken kam es zur untergärigen Brauweise. Dafür werden niedrige Temperaturen benötigt, was zur Folge hat, dass sich die Hefezellen nicht verbinden können und zum Boden absinken. Schädliche Mikroorganismen können durch die kalte Umgebung nicht besonders aktiv sein und das Bier wird insgesamt haltbarer.

Um das Getränk auch ins Ausland zu exportieren, wurde das Lager stärker eingebraut. Dadurch entstand das Export, dass durch eine noch höhere Haltbarkeit und somit auch bessere Transportfähigkeit charakterisiert ist. Der Alkoholgehalt liegt hierbei mit 5,6 etwas höher als beim Lager Bier mit um die 5 Volumenprozent. Der Geschmack ist vollmundiger und malzaromatischer mit einer Stammwürze von mehr als 12,5 Prozent im Vergleich zum eher süß schmeckenden Lager mit unter 12 Prozent.

Ein bekanntest Lager ist das Märzen, beziehungsweise Oktoberfestbier. Dies passt besonders gut zu den kulinarischen Spezialitäten dieses Volksfestes: der Weißwurst und milden Käsesorten. Aber auch zu Salaten und Meeresfrüchten kann es mit einer optimalen Trinktemperatur von acht Grad Celsius gereicht werden.

Helles von Braufässchen.
Ein frisch gezapftes Helles von Braufässchen.

Dunkles Lagerbier/Export

Heutzutage ist vor allem das Helle bei den meisten Biertrinkern sehr beliebt. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war jedoch das Dunkle das Standardbier der Bayern, welches somit eine der ältesten Biersorten der Welt ist.

Um helles Bier brauen zu können, benötigt man Wasser mit einem niedrigen Härtegrad. In München war es jedoch schlicht zu hart um dafür verwendet zu werden, weshalb sich die Braumeister auf die Produktion des dunklen Bieres konzentrierten.

Dunkles Lagerbier erhält seine typische karamellartige bis dunkelbraune Farbe durch die Farbstärke des verwendeten Malzes, dessen Anteil hier bei mindestens 50 Prozent liegt. Die Röstung erfolgt bei Temperaturen zwischen 100 und 110 Grad Celsius, wodurch das Malz seine dunkle Farbe annimmt. Der Stammwürzgehalt dieses untergärigen Biers liegt zwischen elf und zwölf Prozent und der kräftige, malzbetonte Geschmack wird oft durch eine Karamell-, Röst- oder auch Schokoladennote unterstrichen.

Das Export hat auch in der dunklen Variante eine Stammwürze von mehr als zwölf Prozent und – im Vergleich zum Lager Bier – einen etwas höheren Alkoholgehalt. Dieser liegt bei den dunklen Bieren zwischen 4,6 und 5,6 Volumenprozent. Mit einer Trinktemperatur von acht Grad Celsius passt es vor allem zu herzhaften Mahlzeiten, wie Wurst, Braten oder Gegrilltem.

Erste Geschmacksprobe.
Erste Geschmacksprobe des Dunkelbiers von Braufässchen.

Hefeweizen und Kristallweizen

Das Hefeweizen beziehungsweise Weißbier war seit jeher eines der beliebtesten Biere. Im Jahr 1567 wurde es jedoch durch das bayerische Herrscherhaus verboten. Als Grund dafür wurde angegeben, dass es nur zum Trinken animieren würde und keinen weiteren Nutzen hätte. Eigentlich sollte aber durch das Verbot bestimmt werden, den Weizen nicht zum Bierbrauen, sondern nur für die Herstellung von Brot zu verwenden. Ausgenommen von dieser Regel war nur das niederbayerische Geschlecht der Degenberger.

Aufgrund mangelnder Nachfolgern erhielt das bayerische Herrscherhaus 1602 das Privileg zum Weißbier Brauen, wodurch sich eine äußert lukrative Einnahmequelle ergab.
Dies änderte sich jedoch Mitte des 18. Jahrhunderts, als andere Biere mehr in Mode kamen. Aufgrund mangelnden Umsatzes wurde das Recht daraufhin an alle Brauer erteilt.
Das obergärige Bier mit einem Mindestgehalt von 50 Prozent Weizenmalz erfreut sich heutzutage wieder großer Beliebtheit. Besonders im Sommer wird es konsumiert, da das fruchtige Aroma und der hohe Kohlensäureanteil für eine besondere Erfrischung sorgen.

Kristallweizen wurde erstmals 1924 gebraut. Bei dieser Art des Weizenbieres werden nach der Gärung Schwebestoffe und Hefe herausgefiltert, was zu seiner klaren Farbe führt.
Die Stammwürze des Weißbieres liegt zwischen elf und 14 Prozent, wobei manche Weizenstarkbiere sogar bis zu 20 Prozent erreichen können. Der Alkoholgehalt liegt zwischen fünf und sechs Volumenprozent. Aufgrund seines fruchtigen, erfrischenden Aromas lässt sich das Weizen gut mit einer Nachspeise kombinieren.

Schwarzbier

Bereits im Jahre 1390 wurde das erste Schwarzbier in Braunschweig gebraut. Aufgrund seiner Beliebtheit wurde es im Mittelalter sogar bis nach Indien und in die Karibik per Schiff exportiert.
Bis zu dem Zeitpunkt als das Helle und Pils den Markt eroberten, gehörte es zu den meistgebrauten Bieren in Deutschland. Nach der deutschen Wiedervereinigung erreichte das Schwarzbier jedoch erneut an Popularität, weil Bierkenner begannen sich vor allem für regionale Spezialitäten zu interessieren.

Dadurch, dass dunkles Röst- und Braumalz bei der Herstellung verwendet wird, bekommt dieses untergärige Bier seine typische dunkelbraune bis schwarze Farbe. Zudem erhält das Schwarzbier dadurch seine teils sehr kräftigen Röstmalzaromen. Es passt besonders gut zu dunklem Fleisch, Wildgerichten und Gegrilltem – bestenfalls mit einer Trinktemperatur von acht Grad Celsius. Die Stammwürze liegt bei circa elf Prozent und der Alkoholgehalt bei rund fünf Volumenprozent.

Bockbier und Doppelbockbier

Oftmals wird das Bockbier sofort mit Bayern in Verbindung gebracht. Jedoch stammt es ursprünglich aus Norddeutschland und wurden dort bereits im Jahr 1351 unter dem Namen „Einbecker Bier“ gebraut. Zum Bockbier wurde es umbenannt, als es dann auch im Süden populär wurde.

Aufgrund des hohen Kaloriengehalts war diese Starkbiersorte zunächst insbesondere bei Mönchen während der Fastenzeit als Nahrungsmittelersatz sehr beliebt. Später wurde es auch an die übrige Bevölkerung verkauft.

Geschmacklich können große Unterschiede bestehen, jedoch erfolgt das Brauen der meisten Bockbiere untergärig aus Gerstenmalz. Sie werden dann als cremig, malzig bis hin zu bittersüß beschrieben. Auch Röstaromen können in dieser goldgelben bis dunkelbraunen Biersorte vorhanden sein.

Das Bockbier hat eine Stammwürze von 16 Prozent und der Alkoholgehalt liegt bei mindestens 6,5 Volumenprozent. Noch höhere Werte erreicht jedoch der Doppelbock mit bis zu zwölf Volumenprozent und einer Stammwürze von 18 Prozent.

Wenn man das Bockbier nicht gerade in der Fastenzeit zu sich nimmt, passen dazu hervorragend scharfe Speisen und Wildgerichte. Die optimale Trinktemperatur liegt zwischen acht und zehn Grad Celsius.

Leichtbiere und alkoholfreie Biere

Wer generell keinen Alkohol trinkt oder zum Beispiel nach dem Sport kein normales Bier zu sich nehmen möchte, dem stehen die alkoholfreien Varianten beziehungsweise Leichtbiere zur Verfügung. Die isotonischen Eigenschaften und der typische Geschmack bleiben jedoch weitgehend erhalten. Ganz frei von Alkohol sind sie jedoch nie, da er auch als Geschmacksträger dient und somit in gewisser Menge erwünscht ist. Bis zu einem Gehalt von 0,5 Volumenprozent darf das Bier als alkoholfrei betitelt werden.

Gebraut wurde es erstmals 1972 in der ehemaligen DDR unter dem Namen AUBI (Autofahrerbier) aufgrund der dort vorherrschenden Null-Promille-Grenze für Autofahrer.
Um den Alkohol jedoch aus dem Bier zu entfernen, bestehen verschiedenste Möglichkeiten.

Einmal kann der Gärungsprozess frühzeitig abgebrochen werden, bevor der gesamte Malzzucker von der Hefe in Alkohol umgewandelt werden kann. Entweder wird hierbei die Gärung durch sehr niedrige Temperaturen verlangsamt oder es läuft bei normalen Tempo ab und die Hefe wird bei erreichtem Grenzwert in einem Kurzzeiterhitzer abgetötet.

Ein anderes Verfahren ist das der Vakuumrektifikation, wobei der Alkohol nach der Gärung abgedampft wird. Der Hopfen kann sich dann aufgrund von fehlendem Zucker besonders gut entfalten, weshalb ein besonders intensives Geschmackserlebnis garantiert werden kann.

Es besteht außerdem die Möglichkeit den Alkohol und Wasser durch eine feine Membran zu filtern. Dabei wird die verloren gegangen Flüssigkeit durch reines Wasser so lange ersetzt bis die 0,5 Volumenprozent erreicht sind. Diese Variante wird jedoch nur noch sehr selten durchgeführt.

Modern sind heutzutage Prozesse bei denen speziell gezüchtete Hefesorten eingesetzt werden. Diese stoppen die Umwandlung von Zucker zu Alkohol automatisch bevor das Limit von 0,5 Volumenprozent erreicht wird.

Die Brauart der alkoholfreien und leichten Biere kann sowohl untergärig als auch obergärig sein, da es so viele verschiedene Arten gibt. Aufgrund dessen kann auch nicht zu einer typisch passenden Speise geraten werden. Die Stammwürze liegt immer zwischen sieben und zwölf Prozent.

Diese Biersorte kann problemlos von Schwangeren getrunken werden. Abgeraten wird es jedoch bei trockenen Alkoholikern und auch Kindern. Der Geschmack, der dem normalen Biergeschmack doch sehr ähnlich ist, kann dazu führen in Zukunft vermehrt gewöhnliches Bier konsumieren zu wollen.

Rauchbier

Seit Beginn der Braugeschichte wurde Bier meist rauchig hergestellt. Das lag daran, dass der Darrvorgang – der Vorgang, bei dem das Malz getrocknet wird – über offenem Holzfeuer stattgefunden hat. Durch den dabei entstandenen Rauch erhielt das Malz eine gewisse Würze, die dann später für den herb-würzigen Geschmack und die ausgeprägte Rauchnote des Bieres verantwortlich war.

Durch die Industrialisierung kam es zu einem kostengünstigeren Verfahren, bei dem das Malz durch spezielle Heizungen direkt über heißer Luft getrocknet werden konnte. Durch die einfachere Handhabung und den geringeren Kosten setzte sich diese Technik mit der Zeit durch. Es war der Beginn der vielen unterschiedlichen Biersorten der heutigen Zeit.

Zwei Brauereien in Franken setzten die Tradition ihres Rauchbieres jedoch fort und auch heute noch steht die bekannteste Rauchbierbrauerei in Bamberg.

Die karamellfarbene bis hin zu goldbraune Biersorte kann sowohl unter- als auch obergärig gebraut werden und erhält eine Stammwürze von elf bis 14 Prozent. Der Alkoholgehalt des Rauchbieres beträgt 4,5 bis 5,5 Volumenprozent und es kann idealerweise mit geräuchertem Speck, fränkischen Wurstspezialitäten oder auch Gegrilltem verzehrt werden. Die optimale Trinktemperatur beträgt hierbei acht bis zehn Grad Celsius.

Naturtrübe Biere

Neben dem Rauchbier sind naturtrübe Biere eine weitere Spezialität. Besonders bekannt ist hierbei das untergärige Zwickel- und Kellerbier.

Die naturtrübe Farbe des Zwickels entsteht dadurch, dass es nicht filtriert wird und somit Schweb- und Trubstoffe bestehen bleiben. Diese enthalten wertvolle Vitamine, weshalb es oftmals auch als gesundes Bier vermarktet wird.

Es ist ein helles, meist untergärig gebrautes Bier mit einem oftmals sehr fruchtigen – an Äpfel und Birnen erinnernden – Geschmack. Es wird in einem Fass ohne Spund (Holzzapfen) gelagert, wodurch die Kohlensäure entweichen kann. Dies hat zur Folge, dass es beim Servieren keine besonders große Schaumkrone besitzt.

Im Vergleich zum Zwickel wird das Kellerbier stärker gehopft. Die Haltbarkeit wird durch den Hopfen erhöht und das Bier kann somit länger eingelagert werden. Hilfreich war dies besonders früher, als es noch keine Kühlungsanlagen gab und das Bier im Keller aufbewahrt werden musste.

Beide Sorten haben einen Alkoholgehalt von 4,5 bis 5,5 Volumenprozent, wobei das Kellerbier immer etwas mehr besitzt. Aufgrund einer Stammwürze von zwölf bis 13 Prozent haben beide Biere einen sehr vollmundigen Geschmack mit einem starken Malzaroma, das am besten mit einer Trinktemperatur von acht Grad Celsius genossen wird.

Porter

Alle dunklen Biere haben ihren Ursprung im Porter. Benannt wurde es durch Londoner Hafenarbeitern, den Porters, bei denen diese Sorte Ende des 17. Jahrhunderts besonders beliebt war. Das kalorienreiche Getränk versorgte die Engländer mit der nötigen Energie bei ihrem kräftezehrenden Job und machte ihn wohl allgemein erträglicher.

Mitte des 19. Jahrhunderts verbreitete sich das Porter auch in Deutschland. Es war besonders beliebt auf langen Reisen, da es durch eine starke Hopfung länger haltbar gemacht wurde. Auch ein Export in weit entfernte Länder war dadurch möglich.

Geschmacklich war das Porter früher sehr sauer. Verantwortlich dafür war eine bestimmte Hefesorte, die Brettanomyces, die durch die Lagerung in Holzfässern das Bier leicht befallen konnte. Heutzutage wird dem gezielt entgegen gewirkt und eine kräftige Malznote dominiert das Aroma. Der Stammwürzgehalt liegt bei hohen 16 bis 18 Prozent.

Bezogen auf den Geschmack gilt als stärkstes Porter das Stout-Porter. Es wird mittlerweile nur noch als Stout vertrieben und ist durch sein extrem malziges Aroma und seine tiefschwarze Farbe charakterisiert.
Da der Alkoholgehalt bis zu neun Prozent betragen kann, wird das Porter zu den Starkbieren gezählt. Seine Farbe reicht von tiefbraun bis schwarz und kann besonders gut zu schwarzer Schokolade und Schmorbraten getrunken werden. Eine Trinktemperatur von acht bis zehn Grad Celsius gilt hierbei als ideal.

Saisonale und regionale Spezialitäten

Abgesehen von den national und international bekannten Bieren, gibt es noch unzählige saisonale sowie für bestimmte Regionen typische Sorten.

Das Roggen- beziehungsweise Dinkelbier wird vor allem in Bayern produziert und konsumiert. Roggen war lange Zeit ein wichtiger Rohstoff beim Bierbrauen. Mit dem Reinheitsgebot wurde es den Brauern jedoch untersagt diese Getreideart zu verwenden, um sie ausschließlich für das Brotbacken zur Verfügung zu stellen. Seit dem Jahr 1988 wird jedoch auch wieder mit Roggen gebraut, um vielfältigere Biersorten produzieren zu können. Es erinnert oftmals an Weizenbier, jedoch ist der Geschmack des Roggenbieres oft brotiger und der Schaum gröber und von dunkler Farbe.

Besonders bei gesundheitsbewussten Biertrinkern ist das Dinkelbier mittlerweile sehr beliebt, da dieses Getreide einen deutlich höheren Eiweißgehalt und mehr Vitamine und Mineralstoffe enthält als andere.
Eine regionale Spezialität ist das Vollmondbier, das erstmals in Appenzell in der Schweiz gebraut wurde. Das Brauen in Vollmondnächten mit Hilfe der Energie des Mondes und die Verwendung von besten Rohstoffen aus biologischem Anbau führen zu einem besonders vollmundigen Geschmack dieser besonderen Biersorte.

Das Reinheitsgebot besteht mittlerweile seit mehr als 500 Jahren. Es ist somit das älteste Lebensmittelgesetz der Welt, das auch noch heute seine Gültigkeit besitzt.

Der Gesetzesbeschluss

Eingeführt wurde es von den Herzögen Wilhelm IV und Ludwig X im April 1516 in Ingolstadt. Es besagte, dass nur mit den Rohstoffen Gerste, Hopfen und Wasser gebraut werden darf. Diese Regelung war dringend erforderlich, da zuvor anstelle von Hopfen verschiedenste Kräuter, wie zum Beispiel Bilsenkraut, als Aromaspender verwendet wurden. Dadurch und durch die Verwendung von Ochsengalle, Eichenrinde oder Fichtenspänen entstand nicht nur ein schlecht schmeckendes, sondern auch teilweise tödliches Getränk. Wurde diese Regelung nicht eingehalten, drohten Lizenzentzug und bei giftigen Zutaten sogar die Todesstrafe.
Ein weiterer Grund für das Gesetz war damit den Mangel an Nahrungsmitteln zu bekämpfen. Weizen sollte nicht für die Bierbrauerei, sondern ausschließlich für die Brotherstellung verwendet werden. Dasselbe galt für Hafer, welcher für die Fütterung der Pferde angebaut wurde.

Abwandlungen des Reinheitsgebotes

Bis zum heutigen Datum wurde das Gesetz mehrmals geändert und angepasst. Im 19. Jahrhundert wurde die entscheidende Bedeutung von Hefe für den Gärungsprozess entdeckt und somit in das Reinheitsgebot integriert.
Aufgrund der Tatsache, dass sich (Gersten-) Malz besser zum Bierbrauen eignet als reine Gerste, wurde dieser Punkt ebenfalls umbenannt.

Schäumendes Bier.
Ohne Zugabe von Hefe würde sich keine Kohlensäure und somit auch kein Schaum bilden.

Weitere Regelungen

Im Jahr 1923 entstand das Deutsche Biersteuergesetz (BierStG). Dies bestimmte die Zutaten Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser für untergäriges sowie Stärke- und Rohrzucker für obergäriges Bier. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges wurde diesem Gesetz jedoch keine weitere Beachtung geschenkt, weshalb 1993 ein „Vorläufiges Biergesetz“ (VorlBierG) verfasst wurde. Dies lockerte die alte Regelung auf, indem zum Beispiel auch Hopfenextrakt verwendet werden durfte.
Für Weißbier bestand bereits seit 1602 eine besondere Ausnahme – das „Weißbier-Privileg“. Dies erlaubte den Braumeistern durch die Zahlung eines gewissen Betrags Weizen zu verwenden, was im ursprünglichen Gesetz untersagt war.

Hopfen wurde im Jahr 1516 mit in das Reinheitsgebot aufgenommen und gilt als einer der entscheidenden Rohstoffe des Bieres. Bereits Mönche und Nonnen waren sich diesem bewusst und achteten besonders auf eine gute Qualität des verwendeten Hopfens.

Anbau und Ernte

Diese Frucht kann nur in ganz bestimmten Gebieten angebaut werden, da der Boden hierfür tiefgründig sowie lehmig-sandig sein sollte. Auch das Klima ist von entscheidender Bedeutung. Im Frühling sollte es trocken und warm sein, der Mai wiederum darf eine höhere Niederschlagsmenge besitzen. Um eine besonders hohe Ertragsmenge erzielen zu können, sollte daraufhin bestenfalls ein kühler, regenreicher Sommer folgen.
Die Ernte findet größtenteils nur drei Wochen lang zwischen August und September statt. Danach muss der Hopfen sofort verarbeitet werden, um ihn nicht zu verderben. Hierbei werden nur die besten Dolden – der Blüten tragende Teil – der weiblichen Pflanzen ausgesucht. Diese werden getrocknet, um deren Haltbarkeit zu erhöhen, und daraufhin hauptsächlich zu Pellets weiter verarbeitet und gekühlt.

Haltbarkeit des Bieres

Da erst seit ein paar Jahrzehnten ausreichend Kühlmöglichkeiten für Bier zu Verfügung stehen, mussten die Braumeister der vergangenen Jahrhunderte andere Möglichkeiten für die Konservierung finden. Insbesondere im 18. Und 19. Jahrhundert brauten sie ihr Bier mit einem besonders großen Hopfenanteil, weil dadurch keine (krankheitserregenden) Keime entstehen konnten. Das Bier wurde für einen langen Zeitraum haltbar gemacht ohne jegliche chemischen Zusätze.

Das Bier von KWIK wird eingeschenkt.
Das Kösch von KWIK wird eingeschenkt.

Der einzigartige Biergeschmack

Die Zugabe von Hopfen bietet außerdem die Möglichkeit dem Bier seinen typisch herben Geschmack zu geben. Das Malz alleine würde dem Getränk ein zu süßes Aroma verleihen, weshalb der Hopfen mit seinen Bitterstoffen dem entgegen wirkt.
Unterschieden wird hierbei zwischen dem Bitterhopfen und dem Aromahopfen. Letzterer enthält viele Aromaöle, die für einen vielfältigeren Biergeschmack ausschlaggebend sind. Wichtig dafür ist außerdem, wo der Hopfen angebaut wurde. Ein und dieselbe Hopfensorte kann an den verschiedensten Orten der Welt unterschiedliche Geschmacksnoten entwickeln.

Bier – auch für das Auge ein Genuss

Der Hopfen ist nicht nur für die Haltbarkeit und den Geschmack zuständig – auch optisch ist er von entscheidender Bedeutung. Dank ihm und seiner schaumverbessernden Eigenschaft erhält das Bier seine feste Schaumkrone.

Wer schon einmal ein abgestandenes Bier getrunken hat weiß, Kohlensäure gehört ins Bier, genau so wie Hopfen und Malz. Sie sorgt für das einzigartige, unverwechselbare und prickelnde Geschmackserlebnis auf der Zunge, sowie im Gaumen.

Doch wie entsteht eigentlich Kohlensäure?

Um diese Frage zu beantworten müssen wir zunächst eine alte Binsenweisheit aufklären. Die Kohlensäure von der wir im Volksmunde sprechen, gibt es in diesem Sinne gar nicht. Wenn wir von Kohlensäure sprechen, dann meinen wir eigentlich Kohlendioxid. Das Gas, welches beim öffnen einer Flasche entweicht und für den uns so vertrauten Zischlaut sorgt, ist nämlich keine Kohlensäure, sondern Kohlendioxid.

Treffen Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H20) aufeinander, entsteht Kohlensäure (HCO3). Die Kohlensäure allerdings ist sehr instabil und zerfällt binnen Bruchsekunden in elektrisch geladene Bikarbonat-Ionen (HCO3 - ) und Protonen (H + ).

Chemisch korrekt gesehen, sorgt demnach also das Kohlendioxid (CO2) für das unverkennbare blubbern im Erfrischungsgetränk.

Nach einem kleinen Chemie-Exkurs können wir uns wieder unser eigentlichen Fragestellung widmen. Wie enstehen den nun die aufsteigenden Gase, die für die einzigartige spritzige Note sorgen.

Jetzt kommt unser Wundermittel die Hefe ins Spiel. Die Hefe ist ein lebender Organismus und leistet während des Gärprozesses ganze Arbeit. Sie wandelt den im Malz enthaltenen Zucker zu Kohlendioxid um. Sie ist nicht nur für die Bildung der Kohlensäure, sondern auch für die Bildung des Alkohols verantwortlich. Es entstehen noch weitere Stoffwechsel-Produkte, wie zum Beispiel Aromastoffe und viele weitere natürliche Geschmacksstoffe.

Damit wäre die Frage auch schon geklärt und die Hefe hat einen ganz neuen Stellenwert erreicht. Während wir gemütlich auf unser Endprodukt warten, ist die Hefe unermüdlich am Arbeiten.

Bei einer Erkältung wird seit jeher zu warmen Bier geraten. Und tatsächlich wirken die enthaltenen Bitterstoffe antibakteriell und die im Hopfen enthaltenen ätherischen Öle schlaffördernd. Abgesehen davon werden die meisten Kenner jedoch ihr Bier im warmen Zustand als ungenießbar bezeichnen und die kühle Variante bevorzugen.
Optimal ist hierbei eine Temperatur von fünf bis acht Grad Celsius, was durch eine einfache Lagerung im Kühlschrank erreicht werden kann. Da große Temperaturschwankungen dem Geschmack schaden können, sollte in jedem Fall darauf verzichtet werden, dass Bier im Eisfach herunter zu kühlen. Sollte die Zeit knapp sein, bietet sich eine Badewanne oder ein Eimer mit kaltem Wasser und Eis für die Aufbewahrung an.
Auch wenn es vor allem im Sommer sehr beliebt ist, sollte man nicht zu kaltes Bier zu sich nehmen. Dieses bietet zwar die gewünschte Abkühlung, jedoch können dadurch der Geschmack und die Aromastoffe des Bieres nicht mehr vollständig wahrgenommen werden.
Einige Biersorten können sogar mit einer Temperatur von über acht Grad Celsius getrunken werden, da sie nur dann ihr optimales Aroma entfalten. Dazu gehören Starkbiere mit bis zu 14 Grad Celsius sowie gewisse Bockbiere, Porter, Stout, IPA, Ale und das Rauchbier.

Eine Beschreibung dieser neuen Bewegung

Craft Beer bezeichnet ein Bier, das in kleinen Brauereien mit einer traditionellen Vorgehensweise hergestellt wird. Es unterscheidet sich von herkömmlichen Bieren ganz entscheidend in seiner Geschmacksvielfalt. Es wird gewagt neue Sorten auszuprobieren, weshalb solch ein Bier auch mal nach Schokolade, Kaffee oder zum Beispiel überwiegend sauer schmecken kann.

Umrühren und Temperatur-Kontrolle der Maische.
Theoretisch dürfen wir auch noch weitere Aroma-Stoffe verwenden.


Die Entstehungsgeschichte

In den 1970er Jahren war der gesamte Biermarkt der USA in Besitz von drei Brauereikonzernen. Viele Amateure begannen daraufhin ihr eigenes Bier zu brauen, um dem immer gleichen Geschmack entgegen zu wirken. 1978 erteilte der amerikanische Präsident Jimmy Carter die Erlaubnis diese selbstgebrauten Biere kommerziell zu vertreiben. Daraus entstanden im Laufe der Zeit die craft brewers.
Wirklich berühmt wurde das Craft Beer um das Jahr 2000, als Bioprodukte immer mehr Beliebtheit erfuhren und Menschen mehr auf ihr Essen und dessen Inhaltsstoffe achtgaben. Kleine Firmen wurden mehr unterstützt als die Großkonzerne, weshalb auch das ursprüngliche Handwerk des Bierbrauens wieder mehr geschätzt wurde.

Craft beer Brauerei

Eine Brauerei, die Craft Beer produziert, muss mehrere Kriterien erfüllen. Es wird zunächst sehr auf Tradition geachtet und auf viele Maschinen verzichtet. Zudem ist die Produktionsmenge meist relativ klein (es gibt mittlerweile auch Ausnahmen!) und die Brauerei ist nicht so sehr auf großen Kommerz aus. Sie sind sehr eigenständig und zu Dreivierteln im Besitz des Braumeisters.
Ziel ist jedoch immer den Standard der hohen Qualität, unter anderem dank guter Rohstoffe, zu halten. Gleichzeitig muss aber auch Spielraum für neue Sorten und geschmackliche Experimente vorhanden sein.

Ist Craft Beer mit dem Reinheitsgebot zu vereinbaren?

Im deutschen Reinheitsgebot wurde 1516 festgelegt, dass Bier nur aus Hopfen, Malz und Wasser gebraut werden darf. Später wurde noch die Verwendung der Hefe hinzugefügt.
Es bestehen jedoch mehr als zwei Millionen Kombinationsmöglichkeiten aus diesen Rohstoffen Bier herzustellen, da beinah unzählige Hopfen- und Malzsorten zu Verfügung stehen. Die Geschmacksvielfalt ist somit ohnehin groß.

Wem das jedoch nicht genügt und zum Beispiel sein Bier mit Gewürzen, Kräutern, Früchten oder sogar Espressobier brauen möchte, kann dies durch Einhaltung gewisser Regeln durchaus tun.
Einmal besteht die Möglichkeit außerhalb von Deutschland zu brauen, wo das Reinheitsgebot keine Gültigkeit besitzt. Andererseits kann dies aber auch in der Bundesrepublik geschehen, solange man das fertige Produkt dann nicht als „Bier“ benennt.

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