Akkubohrer

Akkubohrer Test: ausführlicher Testbericht mit Bildern, Videos und Testnoten.

In der Werkzeugkiste eines Heimwerkers, sollte ein Akkubohrer auf keinen Fall fehlen. Auch wenn man nicht regelmäßig mit Werkzeug hantiert, ist ein Akkubohrer eine sinnvolle Anschaffung. Ob für den Aufbau des neuen Regals, das anbringen einer Garderobe oder ähnliches - die Geräte sparen eine Menge Mühe und Zeit. Wir haben 4 Akkubohrer getestet und mit einander verglichen. Unser Testsieger ist der Makita DF331DSMJ Akku Bohrschrauber: Mit seiner Kraft, Präzision und Ausstattung macht das Werken Freude. Unser Favorit mit der Testnote 1,0!

zuletzt aktualisiert: 22.08.2019, 10:39

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Getestete Produkte

Makita DF331DSMJ Akku Bohrschrauber - thumbnail Testsiegel: Makita DF331DSMJ Akku Bohrschrauber, Testnote sehr gut

Makita

DF331DSMJ Akku Bohrschrauber

Der Akkubohrer DF331DSMJ von Makita ist qualitativ hochwertig verarbeitet. Der Bohrer liegt gut in der Hand und hat eine sehr gute, benutzerfreundliche Handhabung. Das Gerät verfügt über sehr viel Kraft und auch härtere Widerstände lassen den Bohrer nicht ins schwitzen kommen. Eine besondere Funktion ist die LED-Leuchte mit Nachglühfunktion. Auch wenn der Akkubohrer nicht mehr in Betrieb ist, leuchtet die LED-Leuchte weiter um dich bei weiteren Vorkehrungen visuell zu unterstützen. Auffällig im Vergleich mit unseren anderen getesteten Produkten ist die schnelle Akku-Aufladezeit.

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Bosch Akku Bohrschrauber PSR 14,4 Li-2 - thumbnail Testsiegel: Bosch Akku Bohrschrauber PSR 14,4 Li-2, Testnote gut

Bosch

Akku Bohrschrauber PSR 14,4 Li-2

Der Akkubohrer PSR 14,4 LI-2 von Bosch ist qualitativ hochwertig verarbeitet. Der Bohrer liegt nicht so gut wie die anderen von uns getesteten Produkte in der Hand. Die Einstellung des Rechts-/Linkslauf lässt sich nur schwerfällig während des Werkelns bedienen. Die Gummipolsterung sorgt dafür, dass der Handballen auch bei längeren Aufgaben geschont wird. Besonders positiv aufgefallen ist die lange Akkulaufzeit.

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Metabo BS 18 Set Mobile Werkstatt - thumbnail Testsiegel: Metabo BS 18 Set Mobile Werkstatt, Testnote gut

Metabo

BS 18 Set Mobile Werkstatt

Der Akkubohrer 602207880 BS 18 Set Mobile Werkstatt von Metabo weist eine qualitativ hochwertige Verarbeitung auf. Das Gerät lässt sich benutzerfreundlich bedienen und hat eine sehr gute Handhabung. Der Akkubohrer verfügt über sehr viel Kraft, somit sind auch robustere Flächen kein Problem. Der Überlastungsschutz sorgt für ein sicheres und unbeschwertes Arbeiten.

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Einhell  TC-CD 18-2 Li  - thumbnail Testsiegel: Einhell  TC-CD 18-2 Li , Testnote gut

Einhell

TC-CD 18-2 Li

Der Akkubohrer TC-CD 18-2 Li von Einhell lässt sich einfach bedienen und hat eine gute Handhabung. Der ergonomische Softgrip sorgt auch bei längeren Arbeiten für ein angenehmes Gefühl in der Hand. Einziger Nachteil ist die geringe Akkuleistung, weshalb der Akku vor dem Werkeln immer voll aufgeladen sein sollte.

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Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Makita DF331DSMJ Akku Bohrschrauber Bosch Akku Bohrschrauber PSR 14,4 Li-2 Metabo BS 18 Set Mobile Werkstatt Einhell  TC-CD 18-2 Li

Makita

DF331DSMJ Akku Bohrschrauber

Bosch

Akku Bohrschrauber PSR 14,4 Li-2

Metabo

BS 18 Set Mobile Werkstatt

Einhell

TC-CD 18-2 Li
Vorteile
  • Schnelle Aufladezeit
  • Handhabung
  • Viel Kraft
  • LED-Leuchte mit Nachglühfunktion
  • Hochwertig verarbeitet
  • Gummipolsterung
  • Akkulaufzeit
  • Handhabung
  • Viel Kraft
  • Überlastschutz
  • Handhabung
  • Ergonomischer Softgrip
Nachteile

-

  • Handhabung

-

  • Akkulaufzeit
Zusammenfassung

Sehr guter Akkubohrer, mit dem das Arbeiten Spaß macht.

Ein hochwertig verarbeiteter Akkubohrer mit guter Akkulaufzeit.

Ein sehr guter Akkubohrer mit viel Kraft und einer guten Handhabung.

Solider Akkubohrer mit guter Handhabung und schwacher Akkuleistung.

max. Drehmoment 30 Nm 40 Nm 48 Nm 38 Nm
Akkulaufzeit Ca. 150 Minuten Ca. 120 Minuten Ca. 90 Minuten Ca. 60 Minuten
Spannung 10,8 V 14,4 V 18 V 18 V
Besonderheiten Licht mit Nachglühfunktion - - -
Drehmomentstufen 18+1 11 + 1 20+1 18+1
Gänge 18 1 2 2
Leerlaufdrehzahl 0-350/ 0-1700 min-1 0-390 / 0-1300 min-1 0-450/0-1650/min-1 0-350 / 0-1250 min-1
Rechts-/Linkslauf Ja Ja Ja Ja
Spannweite Bohrfutter max. 0,8-10 mm max. 10 mm max. 0,8-10 mm max. 10 mm
Lieferumfang Ladestation, Akku, PH2-Aufsatz, Tragekoffer Ladekabel,Tragekoffer Teppichmesser, Maßband, Schnellspannbohrfutter, Aufsätze in sämtlichen Größen Ladekabel
Zusatzgarantie - 3 Jahre Herstellergarantie bei online Registrierung - -
Anleitungssprache EN, FR, DE, IT, NL, ES, PT, DA, EL, TR DE, EN, FR, ES, PT, IT, NL, DA, SV, NO, FI, El, TR, AR, PL, CS, SK, HU, RU, UK, KK, RO, BG, MK, SR, SL, HR, ET, LV, LT DE, EN, FR, NL, IT, ES, PT, SV, FI, NO, DA, PL, EL, HU, RU DE, GB, FR, IT, DK, NL, S, HR, BIH, RS, CZ, SK
Breite 7,1 cm 8,0 cm 8,2 cm 8,0 cm
Höhe 22,8 cm 22,0 cm 22,4 cm 22,5 cm
Tiefe 19 cm 19,0 cm 18,0 cm 19,0 cm
Gewicht 1303 g 1208 g 1299 g 1427 g
Akku-Typ Lithium-Ion Lithium-Ion Lithium-Ion Lithium-Ion
Akkukapazität 4,0 Ah 2,5 Ah 2,0 Ah 1,5 Ah
Material Edelstahl, Kunstoff Edelstahl, Kunstoff Edelstahl, Kunstoff Edelstahl, Kunstoff
LED-Leuchte Akku-Anzeige Akku-Anzeige Akku-Anzeige Akku-Anzeige
max. Lautstärke 90 dB 78 dB 80 dB 84 dB
Verarbeitung
Sicherheit
Akkuleistung
Handhabung
Testsiegel: Makita DF331DSMJ Akku Bohrschrauber, Testnote 1
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Testsiegel: Bosch Akku Bohrschrauber PSR 14,4 Li-2, Testnote 1.6
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Testsiegel: Metabo BS 18 Set Mobile Werkstatt, Testnote 1.6
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Testsiegel: Einhell  TC-CD 18-2 Li , Testnote 2.1
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Unser Testsieger

Der Akkubohrer DF331DSMJ von Makita ist qualitativ hochwertig verarbeitet. Der Bohrer liegt gut in der Hand und hat eine sehr gute, benutzerfreundliche Handhabung. Das Gerät verfügt über sehr viel Kraft und auch härtere Widerstände lassen den Bohrer nicht ins schwitzen kommen. Eine besondere Funktion ist die LED-Leuchte mit Nachglühfunktion. Auch wenn der Akkubohrer nicht mehr in Betrieb ist, leuchtet die LED-Leuchte weiter um dich bei weiteren Vorkehrungen visuell zu unterstützen. Auffällig im Vergleich mit unseren anderen getesteten Produkten ist die schnelle Akku-Aufladezeit.

  • Bei lauten Bohrarbeiten einen Hörschutz tragen.
  • Eine Schutzbrille schützt vor Staub.
  • Die Drehrichtung sollte so lange beibehalten werden, bis der Schraubkopf fest sitzt. Andernfalls kann es sich negativ auf das Getriebe auswirken.
  • Hinter dem Akkubohrer stehen und aber nur leicht mit dem Gewicht gegen das Gerät lehnen.
  • Während des Arbeitens keine Ketten, Schals oder hängende Kleidung tragen, da sie sich schnell im Gerät verfangen können.
  • Ein Ersatzakku ermöglicht unterbrechungsfreies Arbeiten.
  • Ein Stück farbiges Klebeband am Bohrer ermöglicht die Bohrtiefe besser einzuschätzen.
  • Wenn Du nicht sicher bist, wie groß das Loch werden muss, beginne immer mit einem kleineren Bohrer. Breiter kannst Du es danach immer noch machen.
 

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

Testablauf
Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Handhabung
  • Akkuleistung
  • Sicherheit
  • Verarbeitung

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Akkubohrer definiert. Im Test werden verschiedene Bretter unterschiedlicher Stärke durchbohrt. Währenddessen werden Handhabung, Bedienung und Sicherheit beurteilt. Außerdem werden im Praxistests Lautstärke gemessen und die Ergonomie bei Dauereinsatz bewertet. Die Geräte werden für die Sicherheit auf automatische Abschaltung bei Überlastung geprüft. Um die Akkuleistung zu testen, wurde die Zeit für das Auf- und Entladen der Bohrer gemessen.

Alle unsere Testprodukte müssen die gleichen Holzarten und Brettstärken durchbohren.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl
Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen dabei einen wichtigen Faktor für uns da. Durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Die Stiftung Warentest prüfte erst im Februar 2019 Akkubohrer. Ganze 17 Bohrer durchliefen den Test. Davon erzielten zehn Bohrer ein gutes Resultat. Der Rest setzt sich aus drei befriedigenden Geräten, zwei ausreichenden und zwei mangelhaften zusammen. Bei den beiden Verlierern handelt es sich um preiswerte Geräte von Obi aus der Lux Tools Serie. Sehr knapp auf dem ersten Platz landet der WX 175 von Worx. Dieses Ergebnis setzt sich aus drei Kriterien zusammen: Funktion (50%), Handhabung (35%) und Haltbarkeit (15%) zusammen.

Gebohrt wurde durch drei unterschiedliche Materialien: Buche, Kalksandstein und Stahl. Mit Holz hat fast kein Bohrer ein Problem. Mit den günstigen Geräten von Einhell und Obi dauert es deutlich länger in Holz zu bohren, bei den anderen Materialien streiken sie. Das Gerät von Makita bohrt am besten Löcher in Kalksandstein. Durch Stahl bohrt der Worx Akkubohrer am besten. Währenddessen wurde die Effizienz beim Bohren beurteilt. Mit einem vollen Akku und nach einer Ladezeit von 15 Minuten wurde überprüft wie viele Löcher ins Buchenholz gebohrt werden können. Als wirklich effizient stellten sich nur drei Akkubohrer heraus. Der Bosch Easy Drill 1200 konnte hier nur ein mangelhaftes Resultat abliefern.

Um die Handhabung zu beurteilen, wurde unter anderem auf die Verständlichkeit der Gebrauchsanweisung geachtet sowie die Ladedauer. Bei vier Geräten dauert das Laden im Verhältnis zur Arbeitszeit deutlich zu lange. Außerdem wurden die Handlichkeit und Benutzerfreundlichkeit der Bohrer von drei erfahrenen Handwerkern bewertet. Die Prüfer beurteilten zudem die Vielseitigkeit, mit Hinblick auf festen Halt der Bohrköpfe, LED-Ausstattung und Einstellmöglichkeiten. Der MAS18xMZ von Meister konnte in Sachen Handhabung am besten überzeugen.

Abschließend wurden die Akkubohrer einem Dauertest unterzogen. 33 Stunden mussten die Geräte in Kiefern-, Buchenholz oder Stahl bohren. Zwischendurch gab es Leerlauf- und Ruhephasen. Somit wurde eine Arbeitsleistung von über 16.000 Bohrlöchern simuliert. Nach etwa zehn Prozent der Prüfzeit machten die Obi-Geräte bereits schlapp. Den Falltest aus einem Meter Höhe auf Beton überstanden alle Akkubohrer sehr gut.

Die von Stiftung Warentest geprüften Produkte kamen nicht direkt in unserem Praxistest vor. Allerdings gibt es Überschneidungen bei der Bewertung der Akkubohrer von Bosch, Einhell und Makita. Ein Gerät von Metabo wurde nicht von Stiftung Warentest überprüft.

Im Alltag eines Heimwerkers fallen unterschiedliche Aufgaben an. Typische Beispiele sind das Anbringen von Gardinenstangen und der Aufbau von Möbeln. Bei beiden müssen Löcher gebohrt werden. Akkubohrer sind nützliche Helfer, die diesen Zweck erfüllen und deshalb in keinem Heimwerkerhaushalt fehlen dürfen.

Der Markt bietet eine Vielzahl von Geräten unterschiedlicher Hersteller, wie AEG, Makita, BOSCH, Metabo, um nur einige zu nennen, sowie verschiedener Preisklassen. Sowohl Hobbyheimwerker als auch professionelle Nutzer finden darunter das für ihre Vorhaben und Ansprüche passende Modell.

TC-CD 18-2 Li Akkubohrer von Einhell.
Der TC-CD 18-2 Li Akkubohrer im Betrieb.

Wie das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest im Jahr 2015 anhand eines Vergleichs herausfand, muss ein guter Akkubohrer nicht unbedingt teuer sein. Kriterien, die beim Kauf eines solchen Gerätes eine entscheidende Rolle spielen, sind unter anderen die zu bearbeitenden Materialien – denn das Bohren von Löchern in Stein und Beton erfordert eine andere Leistungsfähigkeit als das in Holz – und die Einsatzhäufigkeit – denn kommt das Gerät nur ab und an im Haushalt zum Einsatz, muss es sicherlich keine teure Profiausführung sein.

Was genau ein Akkubohrer ist und wie das Gerät entwickelt wurde, welche Unterschiede zu Akkuschraubern bestehen, wie ein solches Werkzeug funktioniert und welches Zubehör für den Gebrauch notwendig ist, erfährst Du hier.

Wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich um ein Elektrogerät, das mithilfe eines Akkus betrieben wird und zum Bohren von Löchern dient.

Metabo - 602207880 BS 18 Set Mobile Werkstatt
Der Akkubohrer von Metabo im Betrieb.

In Form und Größe unterscheiden sich die Geräte ebenso wie in ihren technischen Merkmalen und der damit verbundenen Leistungsfähigkeit. Für den Hausgebrauch sind Miniversionen erhältlich, die sich durch ihre besondere Handlichkeit und die kompakte Form hervorragend einsetzen lassen, wenn der Arbeitsbereich räumlich sehr begrenzt ist.

Der erste Handbohrer mit Elektromotor wurde im Jahr 1898 von der Firma Fein auf den Markt gebracht. Dasselbe tat der bekannte Elektronikhersteller AEG. Die Sensation zur damaligen Zeit bestand darin, dass es sich um transportable Geräte handelte. AEG entwickelte die elektrische Bohrmaschine in den darauf folgenden Jahren weiter und vertrieb bereits 1901 das erste Model mit metallischem Gehäuse.

Die Firma Fein spezialisierte sich nach der Herstellung ihrer einhundert-tausendsten Bohrmaschine im Jahr 1906 auf die Produktion von Elektrowerkzeugen – überließ damit AEG das Feld. Das Unternehmen stellte zwei Jahre darauf eine Bohrmaschine mit Pistolengriff vor, der im Laufe der Entwicklung bis in die heutige Zeit vom ergonomisch vorteilhafteren T-Griff abgelöst wurde. Im Jahr 1912 gab es dann erstmals Geräte mit eingebautem Drehzahlregler.

Doch auch andere Hersteller eroberten den Markt. Das bekannte japanische Unternehmen Makita beispielsweise wurde 1915 gegründet und stieg in die Weiterentwicklung von Akkubohrern ein. Das Patent für Bohrmaschinen mit Pistolengriff mit Druckschalter sicherte sich im Jahr 1917 die amerikanische Firma Black & Decker.

Einige Jahre vergingen und das deutsche Unternehmen Metabo entwickelte ebenfalls eine elektrische Bohrmaschine, die es ab 1934 zu kaufen gab. AEG sorgte zu dieser Zeit mit dem ersten doppelt isolierten Motor für Aufsehen und Black & Decker vertrieben bereits 1950 ihr einhunderttausendstes Modell. Zwei Jahre später brachte Metabo das praktische Schnellspannbohrfutter auf den Markt. Atlas Copco, ein schwedisches Unternehmen, entwickelte den ersten Druckluftbohrer, der ab 1954 käuflich erwerbbar war. Ein Jahr später vertrieb Metabo die erste Schlagbohrmaschine. Das Patent für die erste elektrische Bohrmaschine mit Kunststoffgehäuse erhielt die zu Beginn bereits erwähnte Firma Fein im Jahr 1956. Knapp zehn Jahre später veröffentlichte AEG die Schlagbohrmaschine mit zwei Gängen. Im Jahr 1969 kam dank der Firma Metabo zum ersten Mal die elektronische Regelautomatik hinzu.

Auf all diese Entwicklungen folgten innerhalb der genannten Firmen zahlreiche Optimierungen der Funktionen.

Der allererste mit Akku betriebene Bohrer wurde im Jahr 1969 von Makita auf den Markt gebracht – es handelte sich dabei um den Akku-Bohrer 6500D. Über zehn Jahre später erschien das erste Modell mit einem Nickel-Kadmium-Akku. Makita entwickelte immer weiter und veröffentlichte schließlich im Jahr 1997 den Akkubohrer mit Nickel-Hybrid-Technologie.

Im gleichen Zeitraum war der deutsche Hersteller BOSCH bekannt geworden und vertrieb Akkuschrauber mit Lithium-Ionen-Technologie so erfolgreich, dass diese im Laufe der Zeit zum meist gekauften Werkzeug wurden.

Makita nahm sich ein Beispiel daran und produzierte ab 2005 ebenfalls Akkubohrer mit Lithium-Ionen-Technologie.

Der Konkurrenzkampf der genannten Firmen über die Jahre hinweg brachte eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle von Akkubohrern mit unterschiedlichen technischen Merkmalen hervor. Heutzutage führt jeder Baumarkt mehrere Geräte dieser Art im Sortiment. Für einmalige Anwendungen im Hausgebrauch stehen oft auch Geräte zum Ausleihen zur Verfügung.

Häufig wird im Alltag der Begriff Akkuschrauber verwendet. Besteht ein Unterschied zwischen Akkubohrer und Akkuschrauber? Die Antwort lautet Ja. Wie die Namen bereits erahnen lassen, handelt es sich um unterschiedliche Geräte, die jeweils zum Schrauben beziehungsweise Bohren verwendet werden.

Der PSR 14,4 LI-2 von Bosch Home and Garden
Der PSR 14,4 LI-2 von Bosch im Betrieb.


Ein Akkuschrauber im Gegensatz zum Akkubohrer kommt zum Einsatz, wenn mit Schrauben gearbeitet wird. Es handelt sich dabei praktisch um die elektronische Variante eines Schraubendrehers, die die Arbeit enorm erleichtern kann.
Akkuschrauber besitzen eine Sechskantaufnahme für sogenannte Bits – dazu später mehr – beziehungsweise seltener eine Vierkantaufnahme für Stecknüsse anstelle eines Bohrfutters.

Meist verfügen Akkuschrauber wie Akkubohrer über eine Gangschaltung. Grund dafür ist die Tatsache, dass beim Schrauben geringere Drehzahlen benötigt werden als beim Bohren. Akkuschrauber sind daher nicht so leistungsstark wie Akkuschrauber.
Im Laufe der Zeit trat die Funktionalität von Werkzeugen immer mehr in den Vordergrund, sodass Geräte entwickelt wurden, mit denen das Bohren und Schrauben gleichermaßen ausgeführt werden kann – sogenannte Akkubohrschrauber.

Diese sind flexibel einsetzbar, quasi zwei Geräte in einem.

Der erste Schritt, um einen Akkubohrschrauber zum Einsatz zu bringen, ist das Drücken des Schalters, der sich bei den meisten Modellen am Griff befindet und beim Zufassen bedienen lässt. Voraussetzung für das Funktionieren des Gerätes ist natürlich ein aufgeladener Akku. Durch die Betätigung des Schalters fließen Steuerströme zur Steuerelektronik über Leiterbahnen.

Hinter dem Bohrer stehen und leicht mit dem Gewicht gegen das Gerät lehnen.

Die Bauteile der Steuerelektronik regeln den Rechts- beziehungsweise Linkslauf des Akkubohrschraubers sowie die Drehmomentkontrolle und die Motorrotation. Der dafür benötigte Strom fließt aus den Akkuzellen direkt zum Motor. Höhere Wirkungsgrade haben dabei sogenannte EC-Motoren, die keine Kohlebürsten aufweisen, die Verschleiß mit sich bringen. Der weitergeleitete Strom erzeugt ein Drehfeld, dessen Drehzahl durch den Nutzer des Akkubohrschraubers über die Steuerelektronik einstellbar und regulierbar ist. Es kommt zur Rotation eines mehrpoligen Permanentmagneten, der Sensorsignale produziert.

Diese gelangen zum Sensor, der wiederum die Stellung des Polrades erfasst und die Steuer- und Leistungselektronik mit der Information zur Drehzahl und Position versorgt. Ein Zahnrad sorgt für die Übertragung der im Motor entwickelten Energie an das Getriebe. Von dort wird diese an die Werkzeugaufnahme übertragen über eine Antriebswelle.

Akkuobohrer DF331DSMJ von Makita
Einstellung der Drehmomentstärke und des Ganges.


Je nach Einsatzzweck sollte ein Gerät mit passender Energieleistung eingesetzt werden. Errechnet werden kann diese der Spannung und Kapazität – das Produkt aus beiden ergibt in Wattstunden den Energiegehalt des Akkus. Je höher dieser ist, desto länger kann das Gerät zum Arbeiten eingesetzt werden.

Die Drehrichtung sollte so lange beibehaltenwerden, bis der Schraubkopf fest sitzt. Andernfalls kann es sich negativ auf das Getriebe auswirken.

Der wohl größte Vorteil von Akkubohrschraubern besteht in der Kabellosigkeit. Für ein effektives Arbeiten wird keine Kabeltrommel benötigt und somit liegen keine Kabel am Boden, über die eventuell gestolpert werden könnte. Dies trägt wesentlich zur Sicherheit am Arbeitsplatz beziehungsweise auf der Baustelle bei. Dank des Akkus ist zudem das Arbeiten an Orten möglich, die noch nicht mit Elektrizität versorgt sind.
Ein Akkubohrschrauber vereint zwei Funktionen in einem Gerät – das Bohren von Löchern und das Schrauben. Für beide Tätigkeiten ist daher die Anschaffung nur eines Gerätes notwendig. Dank der Vielfalt der unterschiedlichen Modelle lässt sich für jedes Projekt und Vorhaben das passende Gerät finden.

Der DF331DSMJ Akkubohrer von Makita
Der Akkubohrer von Makita im Betrieb.


Zur Grundausstattung heute erhältlicher Geräte zählt eine Zweigang-Schaltung, sodass die Geschwindigkeit der Tätigkeit im Handumdrehen angepasst werden kann.
Die meisten Akkubohrschrauber verfügen über ein integriertes Licht, welches das Arbeiten im Dunkeln ermöglicht – ganz ohne zusätzliche Lichtquelle.
Viele Modelle verfügen zudem über eine Kapazitätsanzeige am Akku, sodass leicht eingeschätzt werden kann wie lange dieser noch Strom zum Bohren und Schrauben liefert.
Integrierte Temperaturüberwachung und ein Überlastungsschutz sorgen in den meisten heutzutage käuflich erwerbbaren Akkubohrschraubern für sicheres Arbeiten und Langlebigkeit.

Um zuhause beziehungsweise auf der Baustelle direkt die Arbeit aufnehmen zu können, ist ein Akkubohrer, - schrauber beziehungsweise beides in einem häufig mit verschiedenen Zubehörteilen erhältlich. Zu diesen gehört in den meisten Fällen ein zweiter Akku, der ein Arbeiten ohne Unterbrechung ermöglicht, weil er parallel zum Bohren und Schrauben mit dem ersten Akku aufgeladen und bei Bedarf direkt eingesetzt werden kann.

Ein weiteres Zubehörteil ist ein sogenannter Einhängebügel für Gürtel oder Hosentasche. Daran kann der Akkubohrschrauber befestigt und am Körper des Benutzers angebracht werden, sodass ein ständiges Ablegen und Aufheben nicht notwendig ist – rückenschonenderes Arbeiten ist damit garantiert.

Natürlich dürfen im Lieferumfang die Bits nicht fehlen. Dabei handelt es sich um Schraubendreherklingen für das Schraubenkopfprofil des Geräts. Entsprechend des Bithalters am Akkubohrschrauber ist die Aufnahme vier- oder sechskantig. Je nach Form der Schraube wird der passende Bit auf das Gerät aufgesetzt. Der Bit selbst ist magnetisch, sodass die Schraube nicht herunterfallen kann.

Für die Bohrfunktion sind Aufsätze erhältlich. Diese werden auf den Akkubohrschrauber aufgesteckt und mithilfe eines Schnellspannverschlusses gehalten. Es sind beispielsweise auch Aufsätze mit Korkenzieherfunktion im Handel erwerbbar, sodass der Akkubohrschrauber noch mehr Funktionen im Haushalt und auf der Baustelle erfüllen kann.

Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Makita DF331DSMJ Akku Bohrschrauber Bosch Akku Bohrschrauber PSR 14,4 Li-2 Metabo BS 18 Set Mobile Werkstatt Einhell  TC-CD 18-2 Li

Makita

DF331DSMJ Akku Bohrschrauber

Bosch

Akku Bohrschrauber PSR 14,4 Li-2

Metabo

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Einhell

TC-CD 18-2 Li
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