Ventilatoren

Ventilatoren Tests 2018

Im Gegensatz zu den USA haben die meisten Büros in Europa keine Klimaanlagen. Im Jahr 2018 haben wir einen Jahrhundert-Sommer hinter uns und Ventilatoren im Büro wären nicht wegzudenken gewesen. Wir haben für euch verschiedene Ventilatoren von großen Standventilatoren bis zu kleinen USB-Ventilatoren getestet und sagen euch mit welchen Geräten ihr auch auf den nächsten Sommer vorbereitet seid.

Getestete Produkte

Rowenta Standventilator Turbo Silence Extreme - thumbnail Testsiegel: Rowenta Standventilator Turbo Silence Extreme, Testnote gut

Rowenta

Standventilator Turbo Silence Extreme

Der Roventa Standventilator bietet nicht nur die größte Leistung im Test, auch verfügt er über die größte Luftfläche. Vor allem der Turbomodus weiß im Test zu überzeugen, denn dieser liefert in den Sommermonaten die beste Kühlleistung. Auch in punkto Standfestigkeit und Verarbeitung kann das Modell im Test begeistern.

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AEG VL 5668 S Standventilator - thumbnail Testsiegel: AEG VL 5668 S Standventilator, Testnote gut

AEG

VL 5668 S Standventilator

Der AEG Standventilator ist ein recht einfaches Modell, welches aber durchaus seinen Zweck erfüllt. Zwar können die zahlreichen Funktionen im Test überzeugen, die Optik könnte jedoch deutlich ansprechender gestaltet werden. Zusammenfassend kann man also sagen, dass es sich um ein preiswertes Modell handelt, das in den Sommermonaten für Abkühlung sorgt.

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Honeywell HO-5500RE - thumbnail Testsiegel: Honeywell HO-5500RE, Testnote gut

Honeywell

HO-5500RE

Der Honeywell HO-5500RE ist ein solides Modell, welches mit zahlreichen nützlichen Funktionen und mehreren Leistungsstufen ausgestattet ist. Im Vergleich zum Clatronic Ventilator wirkt dieses Modell recht stabil. Insgesamt bietet der Ventilator ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Lediglich der Oszillationswinkel hätte größer ausfallen können.

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OZAVO Turmventilator - thumbnail Testsiegel: OZAVO Turmventilator, Testnote gut

OZAVO

Turmventilator

Der Ozavo Turmventialtor konnte im Test vor allem mit seinen verschiedenen Leistungsstufen und Windstärken punkten. Natürlich müssen Sie bedenken, dass es sich um einen Turmventilator handelt, der nur eine verhältnismäßig kleine Windfläche bietet. Dafür ist das Gerät mit einem Betriebsgeräusch von 47 Dezibel angenehm leise und verbraucht auch nur wenig Strom. Suchen Sie ein hochwertigeres Modell, sind die beiden Konkurrenzprodukte AEG T-VL 5537 oder Honeywell HO-5500RE zu empfehlen.

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AEG T-VL 5537 Edelstahl Säulenventilator - thumbnail Testsiegel: AEG T-VL 5537 Edelstahl Säulenventilator, Testnote gut

AEG

T-VL 5537 Edelstahl Säulenventilator

Wenn Sie einen edlen und eleganten Ventilator suchen, sind Sie mit dem AEG Turmventilator gut beraten. Sind Ihnen hingegen ausgereifte Funktionen wichtig, sollten Sie sich für ein anderes Modell entscheiden. Beim AEG Säulenventilator kann man voreingenommene Einstellungen nur schlecht ablesen. Zudem bewegt sich die Windstärke nur im unteren Mittelfeld; Gleiches gilt für die Lautstärke.

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BRANDSON 40 cm Standventilator - thumbnail Testsiegel: BRANDSON 40 cm Standventilator, Testnote gut

BRANDSON

40 cm Standventilator

Grundsätzlich ist der Brandson Standventilator ein empfehlenswertes Modell mit einem leisen Betriebsgeräusch und einem großen Oszillationswinkel, der für eine optimale Verteilung des Windes sorgt. Auch der Aufbau ist nicht wirklich schwierig. Die Windgeschwindigkeit ist sicher bei anderen Modellen überzeugender; für eine deutlich wahrzunehmende Kühlung ist aber auch bei diesem Gerät gesorgt.

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Honeywell HT-900E - thumbnail Testsiegel: Honeywell HT-900E, Testnote gut

Honeywell

HT-900E

Wenn Sie einen Tischventilator für den gelegentlichen Einsatz in kleinen Räumen suchen, sind Sie mit dem Honeywell HT-900E gut beraten. Überzeugen kann das Modell durch seine recht starke Leistung bei gleichzeitig niedrigem Stromverbrauch.

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Clatronic T-VL 3546 Tower-Ventilator - thumbnail Testsiegel: Clatronic T-VL 3546 Tower-Ventilator, Testnote ausreichend

Clatronic

T-VL 3546 Tower-Ventilator

Das Gerät aus dem Hause Clatronic ist ein Modell, welches im Test nicht gefallen hat. Sowohl die einfache Verarbeitung als auch die ungleichmäßige Verteilung der Luft führen dazu, dass leider nur die Note "mangelhaft" vergeben werden kann. Dazu kommt, dass das Gerät im Betrieb unangenehm laut ist und auch nicht sicher steht. Vom Kauf ist daher abzuraten.

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Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Rowenta Standventilator Turbo Silence Extreme AEG VL 5668 S Standventilator Honeywell HO-5500RE OZAVO Turmventilator AEG T-VL 5537 Edelstahl Säulenventilator BRANDSON 40 cm Standventilator Honeywell HT-900E Clatronic T-VL 3546 Tower-Ventilator

Rowenta

Standventilator Turbo Silence Extreme

AEG

VL 5668 S Standventilator

Honeywell

HO-5500RE

OZAVO

Turmventilator

AEG

T-VL 5537 Edelstahl Säulenventilator

BRANDSON

40 cm Standventilator

Honeywell

HT-900E

Clatronic

T-VL 3546 Tower-Ventilator
Vorteile
  • Starke Luftverteilung im gesamten Raum
  • Leise, angenehme Lautstärke besonders im Silent Night Modus
  • Leicht und leise
  • Naturmodus
  • Modernes Aussehen
  • Verschiedene Modi
  • Starker Windstrom
  • Timer bis 7,5 Stunden
  • Verschiedene Modi
  • Gute Fernbedienung
  • Hochwertiges Design
  • Timer bis 7,5 Stunden
  • Sehr gute Luftverteilung im Raum
  • Einfaches Aufbauen
  • Stark aber dabei relativ leise
  • Kompakt, gut zum Transportieren
  • Wandmontage möglich
  • Starker Luftstrom
Nachteile
  • Schwer
  • Anzeigeleuchten zu hell
  • Hoher Stromverbrauch
  • Keine Fernbedienung und Timer
  • Keine Batterien dabei
  • Nur mit Fernbedienung kompletter Zugriff auf die Funktionen
  • Stand-By-Stromverbrauch
  • Schwache Fernbedienung
  • Kleiner Oszillationswinkel
  • Hohe Lautstärke
  • Kleine Windfläche
  • Instabil
  • Ungenaue LED-Anzeige
  • Geringer Luftstrom
  • Schwacher Luftstrom
  • Schwache Fernbedienung
  • Instabiles Gehäuse
  • Wenig Reichweite
  • Kleine Windfläche
  • Kein Timer und Fernbedienung
  • Ungenauer Timer
  • Ungleichmäßiger Luftstrom und Lautstärke
  • Hoher Stromverbrauch
  • Keine Fernbedienung
Zusammenfassung

Ein sehr gutes Gerät, welches in den verschiedenen Modi für frischen Wind sorgt, allerdings dafür auch seinen Preis hat.

Erfüllt seinen Zweck, ist aber eher billig verarbeitet.

Auffallend großes und auch lautes Gerät mit viel Windpower.

Solider Turmventilator, der sich durch diverse zusätzliche Modi und Funktionen und einer guten Fernbedienung hervorhebt.

Der AEG Turmventilator sieht zwar edel und kraftvoll aus, besitzt aber Schwächen bei der Luftstärke und der Bedienung.

Angenehm leiser Ventilator, der für eine angenheme Brise im Raum sorgt.

Ein kleines Gerät, das für kleinere Räume zur schnellen Abkühlung definitiv geeignet ist.

Lauter, billig verarbeiteter Tower-Ventilator mit starkem Luftstrom

Außrichtung Oszilation um 90 °C, höhenverstellbar, neigbar Oszilation um 90 °C, höhenverstellbar, neigbar Oszillation um 65 °C Oszillation um 75 °C Oszillation um 75 °C Oszillation um 85 °C, höhenverstellbar, neigbar Neigbar um 90 °C Oszillation um 75 °C
max. Windgeschwindigkeit 7,0 m/s 5 m/s 6,5 m/s 5,6 m/s 5,7 m/s 4,9 m/s 5,2 m/s 7,0 m/s
max. Lautstärke 52,2 dB 43,2 dB 56,2 dB 46,8 dB 53,1 dB 50,8 dB 49 dB 56 dB
Fernbedienung nein ja ja ja ja ja nein nein
Stufenregulierung 3 Stufen 3 Stufen 3 Stufen 3 Stufen 3 Stufen 3 Stufen 3 Stufen 3 Stufen
Besonderheiten Schlafmodus Schlaf- und Naturmodus Schlaf- und Naturmodus Schlaf- und Naturmodus Naturmodus keine zusätzlichen Modi keine zusätzlichen Modi keine zusätzlichen Modi
Timer nein 1/2 Stunde bis 7,5 Stunden im Halbstundentakt 1/2h, 1h, 2h, 4h 1/2 Stunde bis 7,5 Stunden im Halbstundentakt 2, 4 und 8 Stunden 1/2 Stunde bis 7,5 Stunden im Halbstundentakt nein bis 120 Minuten individuell verstellbar
Tragegriff ja nein ja ja ja nein nein ja
Höhe 140 cm 125 cm 110 cm 85 cm 120 cm 122 cm 29 cm 76 cm
Durchmesser 60 cm 64 cm 17 cm 28 cm 32 cm 42 cm 25 cm 12 cm
Länge Netzkabel 150 cm 160 cm 192 cm 147 cm 180 cm 160cm 185cm 158 cm
Gewicht 8,85 kg 3 kg 5,2 kg 3 kg 5,25 kg 5,83 kg 1,4 kg 2,2 kg
Qualitätseindruck sehr gut gut sehr gut befriedigend sehr gut gut gut ausreichend
Zusatzgarantie 24 Monate 24 Monate 36 Monate 12 Monate - - 36 Monate privat 24 Monate, gewerblich 12 Monate
Anleitungsqualität gut sehr gut gut befriedigend sehr gut gut gut gut
Stabilität befriedigend ausreichend gut befriedigend sehr gut befriedigend sehr gut ausreichend
max. Leistung 72 W 38 W 39 W 38 W 34 W 41 W 29 W 47 W
Stand-By Stromaufnahme 0,0 W 0,6 W 0,7 W 0,6 W 0,6 W 0,7 W 0,0 W 0,0 W
Material Kunststoff, Edelstahl Plastik Aluminium, Plastik Kunststoff Edelstahl Plastik Plastik Plastik
Verpackung angemessen, relativ viel Plastik angemessen, relativ viel Plastik angemessen, relativ viel Plastik angemessen, kompakt angemessen, relativ viel Plastik angemessen, kompakt, stylish angemessen, umweltfreundlich angemessen
Lautstärke
Wind
Funktionsumfang
Handhabung
Aufbau
Testsiegel: Rowenta Standventilator Turbo Silence Extreme, Testnote 1.6
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Testsiegel: AEG VL 5668 S Standventilator, Testnote 1.8
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Testsiegel: Honeywell HO-5500RE, Testnote 1.9
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Testsiegel: OZAVO Turmventilator, Testnote 1.95
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Testsiegel: AEG T-VL 5537 Edelstahl Säulenventilator, Testnote 2.25
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Testsiegel: BRANDSON 40 cm Standventilator, Testnote 2.4
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Testsiegel: Honeywell HT-900E, Testnote 2.45
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Testsiegel: Clatronic T-VL 3546 Tower-Ventilator, Testnote 3.6
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*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten. Verfügbarkeiten erfahren Sie beim jeweiligen Onlineshop. Änderungen der angezeigten Preise seit der letzten Aktualisierung sind möglich.

  • Das Aufbauen von Turmventilatoren ist in der Regel einfacher als von Standventilatoren.
  • Die Luft wird von Turmventilatoren horizontal verteilt, Standventilatoren dagegen verteilen die Luft auf einer kreisförmigen Fläche.
  • Damit die Luftströme sich gut verteilen könne, sollte besonders bei Turmventilatoren die Oszillation eingeschaltet werden.
  • Für einige Ventilatoren können normale Fernbedienungen genutzt werden.
 

Die ideale Lösung für Umwälzung und Abkühlung

Die technische Entwicklung der letzten Jahre macht elektronische Geräte erschwinglicher und vielseitiger. Verschiedene Ventilatoren stellen dabei keine Ausnahme dar. Die praktischen Artikel erscheinen in unzähligen Varianten, die sich für wechselnde Vorhaben empfehlen. Um beim großen Angebot der heutigen Zeit nicht die Übersicht zu verlieren, erläutert dieser Ratgeber die Eigenheiten und Vorteile der erhältlichen Typen.

Bei der Suche nach Abkühlung an heißen Tagen gehen die Meinungen auseinander. Viele Menschen sind der Meinung, dass ein Ventilator bei schwüler Umgebungsluft lediglich die Wärme in Bewegung versetzt. Das ist aber nicht ganz korrekt und ein Blick auf die physikalischen Grundlagen belegt die erfrischende Wirkung bei jeder Temperatur. Der menschliche Körper reguliert sich durch die Schweißproduktion. Verdunstet der Schweiß auf der Haut, entzieht er der Umgebung und der Person automatisch Wärmeenergie. Allerdings sammelt sich die verdunstete Flüssigkeit mit ihrer gespeicherten Hitze direkt auf und über der Haut. Der biologische Vorgang verliert mit der Zeit an Effektivität. Feuchtigkeit und Wärme werden durch den Ventilator abtransportiert, indem er den gesamten Raum umwälzt. In der Folge sinkt die Luftfeuchtigkeit um den menschlichen Körper und die Verdunstung funktioniert wieder uneingeschränkt. Trotz einer hohen Umgebungstemperatur ist eine kühlende Wirkung wissenschaftlich belegt.

Verwendungszweck im Sommer

In der warmen Jahreshälfte liegt der Sinn eines Ventilators auf der Hand. Wie im vorherigen Absatz erläutert benötigt das Hilfsmittel keine kühlen Temperaturen, um faktisch für mehr Wohlbefinden zu sorgen. Darüber hinaus verbessert die Umwälzung das allgemeine Raumklima. An heißen Tagen sammelt sich Wärme bei Fenstern und Türen. Das gesamte Zimmer heizt sich laufend auf. Mit der richtigen Position fördert ein Ventilator die Zirkulation und verteilt Feuchtigkeit sowie Hitze.

Verwendungszweck im Winter

Im Herbst und Winter ist der positive Effekt eines Ventilators nicht zu vernachlässigen. Heizungen nehmen der Umgebung Feuchtigkeit. Trockene Luft ist weder für die Lunge noch die Haut gut. Deshalb kann eine Umwälzung die Bedingungen verbessern. So erreichen Zimmer gleichmäßigere Temperaturen mit einem angenehmeren Klima. Abkühlung ist also nicht der einzige Einsatz für einen leistungsstarken Ventilator.

Die Idee der künstlichen Winderzeugung ist alles andere als neu. Schon 1740 entwickelte Stephen Hales muskelbetriebene Geräte, welche die Zwischendecks von Schiffen mit Schläuchen belüfteten. Anfang des 19. Jahrhunderts erschienen in Indien dann kreisförmige Fächer mit Deckenmontage. Mit Seilen erzeugten Besitzer einen Luftstrom, der noch nicht konstant aufrechterhalten werden konnte. Ab 1851 produzierte Christian Schiele in Frankfurt Gebläsemaschinen, die Pedale oder Kurbel antrieben. Die Automatisierung fand dann ab 1860 in den USA statt. Immer beliebter werdende Deckenventilatoren erforderten sperrige Dampfmaschinen und komplexe Umlenksysteme als Motor. Mit Philip Diehl erhielt 1882 der erste Ventilator einen Elektroantrieb. 1902 ließ James Wood sich dann den ersten elektrischen Ventilator patentieren. Die nächsten Jahrzehnte führten zu Spezialisierungen, Optimierungen und neuen Technologien.

Grundsätzlich werden Ventilatoren anhand zweier Kriterien unterschieden. Das erste ist sehr technisch gehalten und für den Haushalt eher zu vernachlässigen. Eine kurze Erwähnung ist aber unverzichtbar.

Axialventilator

Auf diese Kategorie stoßen Privatinteressenten ganz automatisch. Der Axialventilator besteht aus einem einfachen Propeller oder Schaufelrad. Es zieht hinten Luft an und verteilt sie wieder nach vorne. Diese Luftbewegung erfolgt parallel, also axial, zur Antriebsachse. Daraus resultiert die Bezeichnung. Der Großteil handelsüblicher Geräte verwendet diese Bauweise. Zu den Vorteilen gehört ein äußerst kompaktes Endergebnis. Dafür erhöhen diese Modelle den Druck nur leicht. Etwas Abhilfe schafft die abgewandelte Form des Diagonalventilators. Durch konische Gehäuse ist die Austrittsöffnung größer als der Eintritt. Das verbessert die Luftverteilung.

Radialventilator

Beim Radialventilator geschieht das Ansaugen der Luft wiederum parallel zur Windrichtung. Die Austrittsöffnung liegt hinter einem 90°-Winkel. Auf diese Weise beschleunigt das System den Wind und kreiert einen höheren Druck. Solche Exemplare belüften vor allem in der Industrie.

Tangentialventilator

Mit den weiter unten näher erläuterten Turmventilatoren erhält das Tangentialprinzip Anwendungen im privaten Bereich. Die entscheidende Komponente ist das Lüfterrad. Es besteht nicht aus verschiedenen Rotorblättern, sondern aus zylindrisch angeordneten Lamellen. Selbige besitzen eine besonders effektive Schaufelwirkung. Dadurch genügen bei Tangentialventilatoren geringere Drehzahlen als bei anderen Ausführungen. Dies bedingt einen verminderten Stromverbrauch sowie ein leiseres Betriebsgeräusch. Die Streuung ist dafür leicht eingeschränkt.

Designtypen handelsüblicher Ventilatoren

Standventilator/ Bodenventilator

Diese beiden Typen weisen nur einen winzigen Unterschied auf: Der Standventilator ist mit einem Fuß und einem etwa hüfthohen Gehäuse bestückt. So befindet sich der Luftstrom im Sitzen auf Kopfhöhe und schafft optimale Abkühlung. Zahlreiche Standventilatoren besitzen eine verstellbare Höhe, mehrere Leistungsstufen sowie einen oszillierenden Kopf. Der Neigungswinkel ist häufig konfigurierbar. Wie das Standmodell nutzt der Bodenventilator einen herkömmlichen Propeller, den im Allgemeinen ein schützendes Metallgitter umgibt. Allerdings wird er auf dem Boden platziert und ist oft schräg nach oben geneigt. Das reduziert die Flexibilität, verbessert aber die Umwälzung in hohen Räumen. Für eine gezielte Brise sind die Standvarianten sinnvoller.

Tischventilator

Prinzipiell unterscheiden sich die deutlich kleineren Tischventilatoren kaum von der Standausführung. Sie sollen problemlos am Arbeitsplatz stehen, ohne Unterlagen zu verwirbeln oder störende Geräusche zu erzeugen. Dafür steht in erster Linie das kompakte Design mit niedriger Drehzahl. Hersteller greifen für Schutzgitter und Gehäuse auf günstigen Kunststoff zurück. Die Folge sind ein überschaubares Gewicht und vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Beim Neigungswinkel sind Sie meist flexibel, Oszillation existiert selten. Durch praktische USB-Stromversorgung oder simple Tischclips statt Standfüßen optimieren Unternehmen diese Produktreihe.

Turmventilator

Der Turmventilator setzte sich vor allem im 21. Jahrhundert weltweit durch. Moderne Herstellungsprozesse und Materialien erleichtern die Verwendung des Tangentialprinzips. Daraus ergibt sich die platzsparende Gestaltung, die Sie ebenfalls unter der Bezeichnung Säulenventilator entdecken. Trotz der schmalen Gehäuse kreieren die Schaufelräder eine effiziente Luftumwälzung. In erster Linie liegt dies an der größeren Ansaugfläche. Modelle dieser Art weisen auf den ersten Blick keine Oszillation auf. Tatsächlich verwenden Säulengeräte aber kaum sichtbare Lamellen im Inneren für die Streuung. Das reduziert den Platzbedarf weiter, da Sie keinen Raum für die Drehung einplanen müssen. Ein letzter Vorteil ist der vergleichsweise leise Betrieb dieser Version. Bei modernen Serien weisen diese Modelle gewöhnlich die besten Werte auf.

Deckenventilator

Mit einer festen Installation platzieren Sie einen Deckenventilator in einem Raum. Diese punkten im Allgemeinen durch große Rotorblätter, da der Platz an der Decke uneingeschränkt zur Verfügung steht. So ermöglichen niedrige Drehzahlen das gleiche Ergebnis. Unter anderem resultiert daraus ein kaum wahrnehmbares Geräusch. Geschickt positioniert erzeugen Deckenventilatoren eine absolut lückenlose Umwälzung. Spürbaren Wind bilden sie aber in den seltensten Fällen.

Für Unterwegs kann man sich zusätzlich einen USB-Ventilator anschaffen.
Mit ihrem USB-Anschluss kann man sie einfach in den Laptop stecken und sie laufen. Welche Modelle die besten sind, erfährst Du in unserem großen USB-Ventilatoren Test.

Je nach geplanter Anwendung sollten Sie sich genau überlegen, welche Kriterien der Ventilator erfüllen soll. Eine nahezu endlose Auswahl mit unzähligen Anbietern erleichtert die Anschaffung nicht sonderlich. Dafür stoßen Sie mit einigen Informationen auf das ideale System für Ihre Bedürfnisse. Die wohl wichtigsten Themen sind Stromverbrauch, Geräuschentwicklung und Effizienz. Für diese Angaben existieren standardisierte Vergleichswerte. Beispielsweise wälzen Tischventilatoren pro Stunde ungefähr 1000 m³ um. Hochwertige Boden- oder Deckenvarianten erreichen bis zu 20.000 m³ und mehr. Beim Verbrauch dient die Energieeffizienzklasse als Anhaltspunkt. Sie erhält eine Kennzeichnung zwischen A+++ und G. Auch bei der Geräuschentwicklung helfen Händler mit einer dB-Angabe aus. Hierzu sei darauf hingewiesen, dass einige Hersteller kleinere Anpassungen vornehmen oder nur unter Laborbedingungen testen. Gerade die Lautstärke überprüfen Sie bevorzugt anhand von Kundenrezensionen oder eines Praxistests. Selbstverständlich sollten zudem die Raumgröße, der verfügbare Platz, die Aufstellvariante und das verfügbare Budget beim Kauf Beachtung finden.

Das lateinische Wort ventilare bedeutet in etwa "Wind erzeugen". Dies ist die wichtigste Aufgabe eines Ventilators. Jedoch ist das fast die einzige Gemeinsamkeit der Ausführungen. Wechselnde Technologien erleichtern den Einsatz enorm. Unter anderem sind Modelle heutzutage mit Fernbedienung erhältlich. Der Infrarot-Sender steuert alle Elemente des Geräts aus der Distanz und erhöht so den Komfort. Für Deckenausführungen bilden Wandpanels mit Festeinbau eine Steuermöglichkeit.

Die komplett elektronische Steuerung mit mobiler Bedienung ist gewöhnlich mit höheren Kosten verbunden. Das gilt für fast alle zusätzlichen Funktionen eines Ventilators. Einige Angebote beinhalten einen Abschalt-Timer für entspanntes Einschlafen oder erhöhen mit Sprühnebel den Kühleffekt. Solche Ergänzungen erfordern jedoch Wassertanks und andere Bauteile, welche den Wartungsaufwand vergrößern. Oszillation und mehrere Gebläsestufen sind üblich, aber nicht selbstverständlich. Reinigung, Entfeuchtung oder Heizen übersteigen die Fähigkeiten eines Ventilators. Produkte mit diesen Modi finden Sie unter Klimaanlagen.

Bei der Suche nach elektronischer Abkühlung fallen zwei Optionen ins Auge. Neben einem Ventilator bietet sich eine Klimaanlage an. Die komplett im Gebäude integrierten Varianten, die vornehmlich in Gewerbeimmobilien zu entdecken sind, bedürfen hier keiner ausführlichen Erwähnung. Für einen Vergleich sind Anschaffungskosten und Montageaufwand zu groß. Sogenannte Monoblöcke sind ein anderes Thema. Sie stehen meist beweglich auf Rollen. Notwendig sind lediglich ein Stromanschluss sowie ein Fenster. Durch letzteres führt ein Schlauch die Wärme nach draußen ab. Dies stellt den entscheidendsten Vorteil im Vergleich zum Ventilator dar: Letzterer wälzt die vorhandene Luft ständig um, kühlt sie aber nicht aktiv.

Das Klimagerät setzt verschiedene Kältemittel ein, um der Umgebung die Wärme zu entziehen, bevor sie wieder ausströmt. Speziell langfristig betrachtet ist dies eine verbesserte Methode für ein angenehmes Raumklima. Andere Varianten sind mit einem Entfeuchter ausgestattet. Eine verminderte Luftfeuchtigkeit kann spürbar zur Erfrischung beitragen. Die Windverteilung bei Klimaanlagen ist nicht pauschal zu beschreiben, da sie vom Design abhängt. Durchschnittliche Ausführungen nutzen eine herkömmliche Ventilation mit mehreren Austrittsöffnungen. Wiederum existieren Axial- oder Tangentialprinzip mit oder ohne Oszillation. Insgesamt sind Klimageräte über größere Zeiträume effektiver als Ventilatoren.

Für schnelle Abkühlung sind die simplen Rotoren besser geeignet. Des Weiteren ist nicht zu vernachlässigen, dass Klimaanlagen bei Anschaffungs- und Betriebskosten weit stärker ins Gewicht fallen. Hinzu kommt die Wartung, welche sich beim Ventilator auf das gelegentliche Abstauben beschränkt.

Weitere Alternativen zu Ventilatoren

Die gefühlt immer schwüleren Sommermonate bringen einige Unannehmlichkeiten mit sich. Büros oder Wohnräume heizen bei ständiger Sonneneinstrahlung und heißer Luft unweigerlich auf. Abhilfe schaffen diverse, mehr oder weniger aufwendige Maßnahmen. Grundsätzlich sollte das Ziel sein, die Temperatur im Inneren gar nicht zu hoch steigen zu lassen. Dies ist deutlich unkomplizierter, als bereits erwärmte Umgebungen wieder zu kühlen. Schatten ist hierfür eine der wichtigsten Voraussetzungen. Insbesondere auf der Südseite sollten Vorhänge oder besser Rollos die Scheiben bedecken. Dies erfolgt bevorzugt auf der Außenseite, damit sich der Bereich zwischen Scheiben und Lichtschutz nicht zu sehr aufheizt. Eigens entwickelte Beschichtungen oder Gläser verbessern bei stark betroffenen Bauwerken das Ergebnis.

Pflanzen dienen ebenfalls als wirkungsvolles Vorgehen. Sie spenden Schatten und beschleunigen außerdem die Verdunstung von Wasser. Das führt zu einer Abkühlung der näheren Umgebung. Extreme Temperaturen ertragen Sie mit einem nassen Handtuch im Nacken und ausreichendes Trinken nicht zu kalter Flüssigkeit ist stets zu beachten. So wird der Sommer ohne laufende Stromkosten erträglicher.

Fazit

Der Bedarf an Ventilatoren oder Klimaanlagen wird immer größer. Entsprechend erweitern Hersteller ihre Auswahl und entwickeln neue Umwälzmethoden. Wer einfach eine frische Brise wünscht, sollte mit einem günstigen Tischventilator zufrieden sein. Beispielsweise in Großraumbüros oder verglasten Räumlichkeiten genügt eine solch einfache Anschaffung hingegen nicht. Hier ist eine eingehende Beschäftigung mit Luftstrom, Verbrauch und anderen Parametern empfehlenswert. Dann steht dem richtigen Ventilator für Ihre Anforderungen nichts mehr im Wege.

Getestete Produkte

Arctic Breeze - USB Tischventilator - thumbnail Testsiegel: Arctic Breeze - USB Tischventilator, Testnote gut

Arctic

Breeze - USB Tischventilator

Bei dem Artic Breeze USB Tischventilator handelt es sich um ein stabiles, gut verarbeitetes und solides Produkt.

Unser Test hat ergeben, dass dieser Ventilator der leisteste ist. Durch das lange Kabel, kann man den Ventilator auch aus weiter Entfernung nutzen.

Mit einem Drehschalter kann man die Windstärke einstellen, wobei die niedrigen Stufen nur sehr leicht pusten. Durch den flexiblen Hals, kann man den Ventilator in alle Richtungen drehen.

Ein Pluspunkt wäre es, wenn die Blätter abgedeckt wären.

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iVoler Aluminium Mini USB Ventilator - thumbnail Testsiegel: iVoler Aluminium Mini USB Ventilator, Testnote gut

iVoler

Aluminium Mini USB Ventilator

Ein robustes, unkompliziertes und stabiles Produkt, welches einen angenehm starken Wind erzeugt und dabei auch noch leise ist. Der iVoler steht auf ebenen Flächen stabil.

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EasyAcc EasyAcc USB Ventilator - thumbnail Testsiegel: EasyAcc EasyAcc USB Ventilator, Testnote gut

EasyAcc

EasyAcc USB Ventilator

Der EasyAcc USB-Ventilator ist ein schöner Ventilator, der gut verarbeitet ist. Man kann zwar relativ wenig einstellen und der Ventilator ist sehr laut, aber es wird ein starker Luftstrom erzeugt und er ist einfach zu bedienen.

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mumbi mumbi USB Ventilator Mini - thumbnail Testsiegel: mumbi mumbi USB Ventilator Mini, Testnote gut

mumbi

mumbi USB Ventilator Mini

Der mumbi USB-Ventilator wirkt im Vergleich zu anderen Produkten billig verarbeitet, aber steht sicher auf seinem Standfuß. Bei dem Ventilator handelt es sich um ein einfaches Gerät, das zwar etwas leiser sein könnte, aber seinen Zweck definitiv erfüllt.

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Arctic Breeze Mobile - thumbnail Testsiegel: Arctic Breeze Mobile, Testnote befriedigend

Arctic

Breeze Mobile

Der Arctic Breeze Mobile USB-Ventilator ist aufgrund des Preises, wenn man ohnehin immer eine Powerbank dabei hat, keine schlechte Investition. Allerdings gibt es für die Nutzung am Laptop, wesentlich geeignetere Ventilatoren.

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Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Arctic Breeze - USB Tischventilator iVoler Aluminium Mini USB Ventilator EasyAcc EasyAcc USB Ventilator mumbi mumbi USB Ventilator Mini Arctic Breeze Mobile

Arctic

Breeze - USB Tischventilator

iVoler

Aluminium Mini USB Ventilator

EasyAcc

EasyAcc USB Ventilator

mumbi

mumbi USB Ventilator Mini

Arctic

Breeze Mobile
Vorteile
  • Luftstrom stufenlos einstellbar
  • Sehr langes Netzteil
  • Flexibler Hals
  • Gute Verarbeitung, solider Stand
  • Sehr leise
  • Robust
  • Erzeugt den stärksten Wind im Vergleich
  • Ansprechendes, modernes Design
  • Sehr gute Verarbeitung
  • 2 Geschwindigkeitsstufen
  • Einfache Bedienung durch Berührungssteuerung
  • Stabil
  • Leicht
  • Hohe Flexibilität des Halses
  • Stabil
  • Sehr günstig
Nachteile
  • Keine Ventilatorblattabdeckung
  • Standfüße könnten stabiler sein
  • Stabilität des Metallständers
  • Laut
  • Verarbeitung wirkt sehr billig
  • Laut
  • Inflexibel, da kein Netzteil und direkter Anschluss an USB Port
  • Kein An-/Ausschalter
Zusammenfassung

Mit diesem leisem Arctic Breeze USB-Ventilator ist eine Abkühlung auch weiter weg vom USB-Port möglich.

Der iVoler Ventilator erzeugt genug Wind für eine spürbare Abkühlung. Dabei ist er nicht all zu laut, könnte jedoch einen stabileren Stand haben.

Der EasyAcc USB Ventilator ist ein sehr modernes Produkt, welches nicht nur abkühlt, sondern auch schön zum ansehen ist. Im Vergleich ist er jedoch relativ laut und steht ab einem Winkel von 135° nicht mehr sehr stabil.

Der USB Ventilator von Mumbi ist eine gute Wahl, wenn man keinen all zu großen Wert auf edle Verarbeitung legt. Er steht sicher auf seinem Ständer und ist zudem sehr leicht.

Für 5€ macht man mit diesem USB-Ventilator sicher nichts falsch - er tut was er soll. Die kurze Entfernung zum USB-Port und der fehlende An-/Ausschalter kann jedoch für den ein oder anderen Nutzer störend sein.

max. Windgeschwindigkeit 3,6m/s 3,8m/s 3,7m/s 3,6m/s 3,1m/s
max. Lautstärke 52dB 54,5dB 66,6dB 56,9dB 54,1dB
Zusatzgarantie Keine Keine Keine Keine Keine
Lieferumfang USB-Ventilator USB-Ventilator mit fixiertem Kabel USB-Ventilator, Bedienungsanleitung mit Sicherheits- und Wartungshinweise, Infokarte (Kundenservice des Herstellers) USB-Ventilator, Sicherheits- und Wartungshinweise USB-Ventilator
Qualitätseindruck Gut Gut Sehr gut Befriedigend Ok
Verpackung Sehr gut Befriedigend Sehr gut Ok Ok
Höhe 17cm 15,5cm 12,5cm 15cm 15cm
Breite 9,5cm 14,5cm 11,5cm 14,5cm 8,5cm
Gewicht 261g 321g 231g 134g 65g
Anleitungssprache Keine Anleitung vorhanden EN EN DE, EN Keine Anleitung vorhanden
Anleitungsqualität Keine Anleitung vorhanden Ok Gut Gut Keine Anleitung vorhanden
Stromaufnahme 2,03W 2,03W 1,29W 2,22W 1,0W
Länge Netzkabel 182cm 110cm 90cm 110cm 7cm
Stufenregulierung Drehgeschwindikeit flexibel einstellbar Keine 2 Stufen Keine Keine
Stabilität Ok Ok Ok Gut Gut
Lautstärke
Wind
Sicherheit
Verarbeitung
Gesamteindruck
Testsiegel: Arctic Breeze - USB Tischventilator, Testnote 1.5
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Testsiegel: iVoler Aluminium Mini USB Ventilator, Testnote 1.55
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Testsiegel: EasyAcc EasyAcc USB Ventilator, Testnote 1.85
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Testsiegel: mumbi mumbi USB Ventilator Mini, Testnote 2.15
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Testsiegel: Arctic Breeze Mobile, Testnote 2.5
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*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten. Verfügbarkeiten erfahren Sie beim jeweiligen Onlineshop. Änderungen der angezeigten Preise seit der letzten Aktualisierung sind möglich.

  • USB-Ventilatoren lassen sich mit jedem Gerät einsetzen, das über einen USB-Anschluss verfügt (z.B. Powerbank, Laptop, etc.)
  • Im Vergleich zu großen Ventilatoren sind USB-Ventilator besonders leise und daher auch für den Gebrauch im Büro oder der Schule geeignet
 

Die Technik der Ventilatoren hat in den letzten zehn Jahren enorme Fortschritte gemacht. War fast hundert Jahre lang der Dreiblatt-Propeller "State of the Art", so hat sich die Bandbreite in dieser Technologie doch deutlich erweitert. Heute haben Sie die Auswahl zwischen:

  • Dreiblatt-Ventilatoren in Tisch- oder Standausführung
  • Deckenventilatoren
  • Turmventilatoren
  • Dyson-Ventilatoren

Der Dreiblatt-Ventilator besteht aus einem Kunststoffpropeller und einem Elektromotor. Beides ist als bauliche Einheit konzipiert und auf einem Standfuß aufgebaut. Je nach dem wie lang dieser Standfuß ist, kann der Dreiblatt-Propeller als Tisch- oder als Standgerät ausgelegt werden. Der Propeller ist bei diesen Geräten in einem Käfig eingehaust. Das nimmt zwar einiges an Effizienz, ist aber für die Sicherheit wichtig. Der Dreiblatt-Ventilator erzeugt eine kegelförmige Strömung, die sehr stark auf einen Punkt ausgerichtet ist.

Deckenventilatoren haben vier oder fünf Blätter. Sie werden wie eine Deckenlampe an der Zimmerdecke montiert. VIele Geräte haben auch eine oder mehrere Lampen integriert. Um die Funktionen gezielt auswählen zu können, sind Gebläse und Beleuchtung technisch voneinander getrennt. Frühere Modelle wurden per Seilzug ausgelöst. Heute hat sich die Fernbedienung zur Aktivierung des Deckenventilators durchgesetzt.

Turmventilatoren haben eine vertikal angeordnete Luftschraube. Sie ist ebenfalls komplett eingehaust. Ihre Luftströmung wird über ihre gesamte Höhe erzeugt. Deshalb sind Turmventilatoren nur als Standgerät verfügbar.

Dyson-Ventilatoren erzeugen eine sehr schmale, scharfe Strömung. Ihre Geschwindigkeit ist sehr hoch. Dennoch gehören die Dyson-Ventilatoren zu den Geräten mit der höchsten Energieeffizienz. Diese Ventilatoren gibt es als Stand- oder als Tischausführung. Sie haben häufig noch Zusatzfeatures, wie beispielsweise eine Luftfilter-Funktion. Das hat allerdings auch ihren Preis: Gibt es Dreiblatt-Ventilatoren schon für unter 20 Euro, muss man bei den Dyson-Ventilatoren mit einigen hundert Euro rechnen.

Die konventionellen Ventilatoren mit 220 Volt Anschluss haben - mit Ausnahme der Deckenventilatoren - grundsätzlich ein eingebautes Schwenkwerk. Mit diesem kann auf Wunsch eine permanente Schwenkbewegung des Gebläses ausgelöst werden. Dies ist für das Klima und die Versorgung mit Frischluft im ganzen Raum sehr praktisch. Vor allem die Luftfeuchtigkeit wird auf diese Weise optimal im Raum verteilt.

Der USB-Ventilator ist schließlich ein Zwei- oder Mehrblatt-Ventilator, der an einem PC angeschlossen wird.

Wenn es besonders warm ist, sind Standventilatoren von Vorteil.
Neben einem kleinen USB-Ventilator kann auch ein großer Ventilator sehr praktisch sein. Welche Modelle die besten sind, erfährst Du in unserem großen Standventilatoren Test.

Ist die Rotation eines Dreiblatt-Ventilators schnell genug, verschwimmen sie für das menschliche Auge zu einer trüben, halb durchsichtigen Fläche. Dieser "Flächeneffekt" kann für spektakuläre LED-Lichtspiele genutzt werden. Auf dem Ventilator sieht das reichlich banal aus: Eine kleine Lichtleiste auf einem Rotorblatt reicht völlig aus, um die Effekte zu erzeugen. Das Geheimnis liegt in dem auf die hundertstel Sekunde genau getakteten Farbwechsel und An-Aus-Wechsel der einzelnen LED. Es gehört zu den Eigenschaften der LED, der Licht Emittierenden Diode, dass sie ein sehr kurzes Ansprechverhalten hat. Ein kurzer Stromimpuls genügt, und sie leuchtet in ihrer vollen Stärke. Das macht sie für diese Anwendungen ideal.

Vor wenigen Jahren waren diese Effekte auf dem USB-Ventilator noch nicht sehr spektakulär. Lediglich einige, fest einprogrammierte Schriftzüge waren verfügbar. Heute sieht das ganz anders aus:

Mit einem LED-USB-Ventilator können Sie heute ihre eigenen Lichteffekte herstellen. Dazu ist der Anschluss am Computer geradezu ideal: Auf diese Weise wird der USB-Ventilator nicht nur mit Strom versorgt. Auch steht ihm damit die notwendige Datenleitung schon zur Verfügung. Die Programme sind kinderleicht zu bedienen. Angeboten werden heute:

  • Lichtspiele, Muster und Farbwechsel
  • Schriftzüge mit Animation
  • Nützliche Informationen wie Uhrzeit, und Temperatur
  • Und sogar Fotografien und eigene, kurze Videoclips.

Diese Effekte lassen sich mit wenigen Mausklicks laden und können sofort bestaunt werden.

Je größer der USB-Ventilator ist, desto größer wird natürlich auch das projizierte Bild. Hier müssen Sie als Anwender eine Entscheidung treffen:

Ein kleiner Schwanenhals-USB Ventilator mit weichen Rotorblättern braucht keinen schützenden Käfig. Das Bild ist zwar klein, wird aber dafür nicht von den Gitterstäben der Einhausung gestört.

Die größere USB Ventilator hat meist einen Rotor aus Blech. Deshalb wird er eingehaust, damit von ihm keine Verletzungsgefahr ausgeht. Das erzeugte Bild ist zwar mit 7 cm Durchmesser fast vier Mal so groß wie bei dem Schwanenhals USB Ventilator. Jedoch sind die Gitterstäbe vom Käfig im Blickfeld. Dennoch sind sie schön anzusehen und mit einer Datums- und Temperaturanzeige auch sehr nützlich.

In Kürze noch spektakulärer

Im Internet kursieren einige Videos. Dort wird ein USB Ventilator aus einem chinesischen Forschungslabor präsentiert, der geradezu atemberaubende Effekte erzeugen kann. Mit diesen innovativen Geräten wurde nicht weniger als der Durchbruch in der 3D-Holografie-Technologie erreicht. Statt relativ einfacher Lichtspiele wird hier eine ganz neue Art der Visualisierung präsentiert: Die Animationen tanzen spielend durch den Raum und scheinen zum greifen nahe zu sein. Dennoch handelt es sich lediglich um exakt getaktete Lichtpunkte auf einem Ventilator Blatt. Was heute noch im Laborstadium ist wird jedoch in Kürze auch zu kaufen sein. Ob dazu jedoch tatsächlich der relativ schwache USB-Stromanschluss ausreichen wird, muss sich noch zeigen.

Ein Ventilator unterstützt die Kondensation vom Schweiß auf der Haut. Wir schwitzen nicht nur, wenn uns zu heiß ist. Tatsächlich ist die Haut ständig von einem Film aus Feuchtigkeit bedeckt. Der Körper reinigt sich auf diese Weise selbst. Die Luftströmung eines Ventilators streicht nun über diese leicht feuchte Haut und regt das Wasser dabei zum Verdunsten an. Beim Verdunsten entsteht die bekannte Verdunstungskälte - und der gewünschte Kühleffekt wird ausgelöst. In diesem Punkt sind alle Ventilatoren gleich. Man spricht deshalb auch von einer "Passiven Kühlleistung". Um eine "aktive Kühlleistung", also einen Luftstrom aus kalter Luft zu erzeugen, muss der Ventilator mit einem Kühlgerät kombiniert werden. Diese sind ungleich teurer in der Anschaffung wie auch im Unterhalt. Bevor Sie also ein teures Klimagerät anschaffen, versuchen Sie zunächst ob Ihnen mit einem Ventilator nicht schon ausreichend geholfen ist.

Der USB Ventilator ist ein kleines, kompaktes Gerät mit Direktanschluss an den PC oder Labtop. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen. Weit verbreitet sind folgende Konfigurationen:

  • Flexibler Schwanenhals
  • Fehlende Einhausung,
  • ggf. Zusatzfeatures wie LED Beleuchtung
  • Keine Schwenkfunktion

Der flexible Schwanenhals dient dazu, den USB Ventilator punktgenau in die gewünschte Richtung auszurichten. Das ist in der Regel das Gesicht.

Ein USB-Ventilator mit Schwanenhals ist relativ klein. Sein Durchmesser beträgt nur 4-5 Zentimeter. Seine Flügel sind zwar recht breit aber nur sehr kurz. Deshalb können sie aus weichem, flexiblem Gummi gefertigt werden. Dies und der relativ schwache Motor schließen jede Verletzungsgefahr so gut aus, dass auf eine Einhausung verzichtet werden kann.

Die LED-Beleuchtung ist beim USB Ventilator schon fast zum Standard geworden. Lesen Sie dazu später mehr.

Der kleine Durchmesser und die präzise Ausrichtung machen die Schwenkfunktion am USB Ventilator überflüssig.

Neben dieser praktischen Ausführung gibt es den USB-Ventilator auch als konventionellen, eingehausten Dreiblatt-Ventilator für den Schreibtisch. Er ist wesentlich kleiner als das normale Tischgerät, kann aber ebenso mit guten Leistungen überzeugen. Auch diesen USB-Ventilator gibt es mit einer interessanten LED-Beleuchtung, die heute spektakuläre Effekte liefern kann.

Seine Vorteile sind:

  • In Betrieben einfacher zu genehmigen
  • Gezielte Versorgung mit erfrischender Luftströmung
  • Sehr niedriger Energieverbrauch
  • Extrem leiser und störungsfreier Betrieb
  • praktische und unterhaltsame Zusatzfeatures

Ein USB-Ventilator ist ein Zusatzgerät für einen PC, ähnlich einer Maus oder einer externen Tastatur. In vielen Betrieben ist sein Einsatz daher wesentlich unkomplizierter als der eines normalen Ventilators mit Netzanschluss. Sie sollten dennoch in jedem Fall Ihren Vorgesetzten fragen. Es genügt bei diesen kleinen und harmlosen Geräten aber in der Regel das formlose OK vom Chef. Dennoch lassen Sie bitte den USB Ventilator nicht unbeaufsichtigt. Wenn Sie den Arbeitsplatz verlassen schalten Sie bitte den USB Ventilator aus und ziehen ihn am besten vom PC ab. Man kann es ja nun einmal nie wissen.

Die punktgenaue Versorgung mit der gewünschten kühlen Brise macht den Mini USB Ventilator zum perfekten Nothelfer. Er eignet sich auch für den Anschluss am Labtop oder direkt an eine Powerbank. Die einprogrammierte Leuchtfunktion funktioniert auch dann wie gewünscht.

Ein USB Ventilator verbraucht nur sehr wenig Strom. Vor allem die Ausführungen mit kleinem, flexiblem Propeller sind besonders leise. Das ist in einem Großraumbüro sehr angenehm, weil dadurch keine Kollegen gestört werden.

Die meisten USB Ventilatoren von heute verfügen über die LED-Zusatzfunktion. Neben mitgelieferten Schriftzügen und Funktionen bieten die meisten Geräte heute auch die individuelle Einprogrammierung von Texten oder Bildern an.

Der USB-Ventilator ist ein kleines, praktisches Feature dass bei warmer Umgebung für eine kühle Brise sorgt. Sein kompakter und flexibler Aufbau macht ihn ideal zur vorübergehenden Nutzung. Wenn er nicht gebraucht wird, lässt er sich platzsparend verstauen. Darüber hinaus bietet Ihnen der USB-Ventilator von heute zahlreiche nützliche Zusatzfeatures.

Beim Rekordsommer 2018 war es in vielen Unternehmen soweit: Die Arbeit musste wegen Überhitzung eingestellt werden! Häufig trägt aber auch die Firmenpolitik dazu bei, dass den Mitarbeitern die notwendige Abkühlung verwehrt bleibt. Stand- und Tischventilatoren gelten als Elektro-Kleingeräte und müssen daher vom Chef genehmigt werden. Dazu muss sich ein hauseigene oder bestellte Elektrofachkraft zunächst vom einwandfreien Zustand des Geräts überzeugen. Schließlich wird der Ventilator mit einem Prüfstempel versehen. Erst dann sind Mitarbeiter und Unternehmen im Schadensfall rechtlich auf der sicheren Seite. Diesen Aufwand scheuen viele Vorgesetzte und Inhaber.

Abgesehen davon: Normalen Tisch- und Standventilatoren können sehr laut sein und erzeugen einen kräftigen Luftstrom. In einem Großraumbüro machen Sie sich damit nicht unbedingt und in jedem Fall Freunde. Die großen Ventilatoren mögen in Fabrikhallen, auf Terrassen oder im eigenem Wohnzimmer angenehm sein. Wenn der schwenkenden Luftstrom aber die Papiere vom Nachbarstisch durcheinander wirbelt, wird es schnell mit der frischen Brise vorbei sein.