USB-Sticks

USB-Sticks 128 GB im Test

Wir haben einige der beliebtesten USB-Sticks mit 128 GB Datenspeicher ausgewählt und getestet. Besonders wurde sich dabei auf die Geschwindigkeiten der USB-Sticks konzentriert. Sowohl das Lesen als auch das Schreiben von Daten wurde umfangreich, in vielen Testdurchgängen mit professioneller Software geprüft.

Unterschiede gibt es jedoch nicht nur bei den Datenraten, sondern auch sehr deutlich bei den Preisen pro Gigabyte. Alle Infos gibt es in der Tabelle mit den Testergebnissen und den einzelnen Testberichten.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

Getestete Produkte

SanDisk Extreme Pro 128GB - thumbnail Testsiegel: SanDisk Extreme Pro 128GB, Testnote gut

SanDisk

Extreme Pro 128GB

Der SanDisk Extreme PRO ist ein extrem leistungsfähiger USB-Stick. Mit seinen Geschwindigkeiten von über 300 MB/s sowohl im Lesen als auch im Schreiben erreicht er SSD-Geschwindigkeitswerte. Die Geschwindigkeit bleibt über die gesamte Dauer des Transfervorgangs konstant und reißt nicht ab.

jetzt Testbericht lesen
Transcend JetFlash 780 128GB - thumbnail Testsiegel: Transcend JetFlash 780 128GB, Testnote gut

Transcend

JetFlash 780 128GB

Der Transcend JetFlash kann durchaus in seiner Leistung überzeugen. Seine Lesegeschwindigkeit kann mit denen einer SSD-Festplatte mithalten. Seine Schreibgeschwindigkeiten sind wiederum durchschnittlich. Insgesamt ein überdurchschnittlicher USB-Stick, aber nicht für jeden Verbraucher ist er seinen Preis wert.

jetzt Testbericht lesen
Samsung Memory Bar USB Flash Drive Speicherstick 128GB - thumbnail Testsiegel: Samsung Memory Bar USB Flash Drive Speicherstick 128GB, Testnote gut

Samsung

Memory Bar USB Flash Drive Speicherstick 128GB

Der Samsung Memory Bar ist eine perfekte Lösung, um sich einen USB-Stick ans Schlüsselbund zu befestigen. Er ist extrem klein und extrem leicht. Außerdem können auch die Geschwindigkeitswerte überzeugen.

jetzt Testbericht lesen
Kingston DataTraveler Elite G2 DTEG2 128GB - thumbnail Testsiegel: Kingston DataTraveler Elite G2 DTEG2 128GB, Testnote gut

Kingston

DataTraveler Elite G2 DTEG2 128GB

Der Kingston DataTraveler ist ein durchschnittlich leistungsstarker USB-Stick. Die Lesegeschwindigkeiten konnten überzeugen, jedoch ist die Schreibgeschwindigkeit des Sticks langsamer als die vieler Konkurrenten. Zusätzlich wird der USB-Port von einer Plastikkappe geschützt, welche schnell verloren gehen kann.

jetzt Testbericht lesen
SanDisk Ultra USB 3.0 Flash Drive 128GB - thumbnail Testsiegel: SanDisk Ultra USB 3.0 Flash Drive 128GB, Testnote gut

SanDisk

Ultra USB 3.0 Flash Drive 128GB

Der SanDisk Ultra ist ein durchschnittlicher USB-Stick. Für den Ottonormalverbraucher - der nicht auf SSD-Geschwindigkeiten angewiesen ist - eine sehr gute Lösung, da er vom Preis-Leistungs-Verhältnis optimal ist.

jetzt Testbericht lesen
Patriot Supersonic Boost XT 128 GB - thumbnail Testsiegel: Patriot Supersonic Boost XT 128 GB, Testnote gut

Patriot

Supersonic Boost XT 128 GB

Der Patriot Supersonic Boost ist ein durchschnittlich leistungsstarker USB-Stick, der von einer Gummiummantelung geschützt wird. Der Geschwindigkeitstest hat gezeigt, dass der Stick im Lesen schnell ist, im Schreiben jedoch Luft nach oben ist. Insgesamt für den Ottonormalverbraucher aber geeignet.

jetzt Testbericht lesen
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: SanDisk Extreme Pro 128GB Transcend JetFlash 780 128GB Samsung Memory Bar USB Flash Drive Speicherstick 128GB Kingston DataTraveler Elite G2 DTEG2 128GB SanDisk Ultra USB 3.0 Flash Drive 128GB Patriot Supersonic Boost XT 128 GB

SanDisk

Extreme Pro 128GB

Transcend

JetFlash 780 128GB

Samsung

Memory Bar USB Flash Drive Speicherstick 128GB

Kingston

DataTraveler Elite G2 DTEG2 128GB

SanDisk

Ultra USB 3.0 Flash Drive 128GB

Patriot

Supersonic Boost XT 128 GB
Vorteile
  • Hohe Lese- und Scheibgeschwindigkeit
  • USB-Port ausziehbar
  • Extrem hohe Lesegeschwindigkeit
  • Extrem klein und kompakt
  • Innovatives Design
  • Hohe Lesegeschwindigkeit
  • Ausziehbarer USB-Port
  • Leicht und handlich
  • Geschützt durch Gummiummantelung
Nachteile
  • Groß
  • Keine Möglichkeit zur Befestigung am Schlüsselbund
  • Verhältnismäßig langsame Lesegeschwindigkeit
  • Kappe geht leicht verloren
  • Langsame Schreibgeschwindigkeit
  • Langsame Schreibgeschwindigkeit
  • Kappe geht leicht verloren
  • Langsame Schreibgeschwindigkeit
Zusammenfassung

Extrem schneller und leistungsfähiger USB-Stick, der allerdings auch seinen Preis hat.

Ein USB-Stick mit extrem hoher Lesegeschwindigkeit und guter Schreibgeschwindigkeit.

Ein sehr kleiner, praktischer USB-Stick für den Schlüsselbund.

Ein durschschnittlicher USB-Stick mit langsamer Schreibgeschwindigkeit. Geeignet für den Ottonormalverbraucher.

Durchschnittlicher USB-Stick mit langsamer Schreibgeschwindigkeit.

Ein durchschnittlicher USB-Stick mit langsamer Schreibgeschwindigkeit, aufgrund des kleinen Caches.

Cent / GB 33,6 54 61 43 17,2 20,3
Geschwindigkeit (read) 325 MB/s 329 MB/s 141 MB/s 214 MB/s 172 MB/s 200 MB/s
Geschwindigkeit (write) 303 MB/s 152 MB/s 110 MB/s 92 MB/s 59 MB/s 76 MB/s
Zusatzgarantie 30 Jahre Garantie 5 Jahre Garantie 5 Jahre Garantie 5 Jahre Garantie 5 Jahre Garantie 3 Jahre Garantie
Lieferumfang USB-Stick USB-Stick USB-Stick USB-Stick USB-Stick USB-Stick
Qualitätseindruck sehr gut gut gut gut befriedigend gut
Verpackung Karton Pappe Pappe Pappe Pappe Pappe
Höhe 1,1 cm 0,8 cm 1,1 cm 1,9 1,1 cm 2 cm
Breite 7,1 cm 7 cm 4 cm 5,9 2,2 cm 6 cm
Tiefe 2,1 cm 1,8 cm 1,2 cm 1,1 6,2 cm 1,2 cm
Gewicht 18 g 12 g 9 g 18 g 13 g 13 g
Anleitungssprache EN, DE, ES, FR, IT, PO EN, ES, DE, IT, PO, NL, FR, RU, TK, KR, JA, CH EN, KR, JA, CH 25 Sprachen EN, FR, IT, DE, ES, RU, PO EN, FR, DE, ES, RU, CH
Anleitungsqualität gut gut gut gut gut gut
Anschlüsse USB 3.0 USB 3.0 USB 3.0 USB 3.0 USB 3.0 USB 3.0
Lesegeschwindigkeit
Schreibgeschwindigkeit
Kompaktheit
Design
Testsiegel: SanDisk Extreme Pro 128GB, Testnote 1.53
jetzt Testbericht lesen
Testsiegel: Transcend JetFlash 780 128GB, Testnote 1.85
jetzt Testbericht lesen
Testsiegel: Samsung Memory Bar USB Flash Drive Speicherstick 128GB, Testnote 1.98
jetzt Testbericht lesen
Testsiegel: Kingston DataTraveler Elite G2 DTEG2 128GB, Testnote 2.32
jetzt Testbericht lesen
Testsiegel: SanDisk Ultra USB 3.0 Flash Drive 128GB, Testnote 2.49
jetzt Testbericht lesen
Testsiegel: Patriot Supersonic Boost XT 128 GB, Testnote 2.49
jetzt Testbericht lesen
alle Angebote anzeigen
alle Angebote anzeigen
alle Angebote anzeigen
alle Angebote anzeigen
alle Angebote anzeigen
alle Angebote anzeigen

*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten. Verfügbarkeiten erfahren Sie beim jeweiligen Onlineshop. Änderungen der angezeigten Preise seit der letzten Aktualisierung sind möglich.

Unser Testsieger

Der SanDisk Extreme PRO ist ein extrem leistungsfähiger USB-Stick. Mit seinen Geschwindigkeiten von über 300 MB/s sowohl im Lesen als auch im Schreiben erreicht er SSD-Geschwindigkeitswerte. Die Geschwindigkeit bleibt über die gesamte Dauer des Transfervorgangs konstant und reißt nicht ab.

  • Für eine schnellere Datenübertragung benutzen Sie einen USB 3.0 Stick
  • Der USB Stick ist beim mobilen Datenzugriff eine Alternative zur Cloud
  • Er eignet sich gut zur Befestigung an einem Schlüsselbund
  • Mit einer Zusatzsoftware kann der USB Stick zum Verschlüsseln des Computers benutzt werden
 

USB-Sticks zeichnen sich durch ihre qualitative Wertigkeit und ihre vielseitigen Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten aus. Aber es gibt auch bestimmte Dinge, die Sie beim Kauf eines USB-Sticks beachten sollten.

So hat die Erfahrung gezeigt, dass nicht jeder USB-Stick gleichermaßen für jede Art von Datensicherung ideal ist. Damit eine möglichst hohe Schreib- und Lesegeschwindigkeit erzielt werden kann, sollte ein USB-Stick mindestens Version 3 bzw. 3.1 aufweisen. Sie erkennen dies an der blauen Kunststoffkennzeichnung im Stecker sowie nicht zuletzt auf der Umverpackung des USB-Sticks.

Es sind USB-Sticks mit einem Leistungsportfolio von bis zu zwei Terabyte erhältlich. Seit geraumer Zeit tummeln sich allerdings Fälschungen am Markt, die zu Niedrigstpreisen angeboten werden. Sicherlich mögen diese Billig-Teile auf den ersten Blick sehr verlockend sein. Aber meist weisen sie gerade einmal eine Speicherkapazität von wenigen Gigabyte auf.

Bei einem USB-Stick handelt es sich um ein mobiles, elektronisches Speichermedium, auf dem eine Fülle an digitalisierten Informationen unterschiedlichster Art gespeichert werden können. Die Bauweise ist sehr einfach gehalten und ähnelt in ihrer Optik einem Stock. Daher rührt auch die englische Bezeichnung "Stick". USB-Sticks werden über den sogenannten Universal Serial Bus bzw. den USB mit einem Computer oder einem anderen Endgerät verbunden.

Beide Elemente sind dabei direkt miteinander gekoppelt und stellen somit eine Einheit dar. Ein zusätzliches Kabel ist für die Funktionalität daher nicht erforderlich. Egal, ob Dokumente, Bilder, Filme oder Dateien: Ein USB-Stick ist unerlässlich für alle, die sich ein effizientes Medium wünschen, auf dem sogar größere Datenmengen gespeichert werden können. Vergleicht man allerdings den USB-Stick mit dem Leistungsvermögen einer klassischen Festplatte, so ist zu beachten, dass die gespeicherten Daten unter bestimmten Voraussetzungen lediglich für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stehen.

Es ist noch nicht allzu lange her, als man statt USB-Sticks noch DVDs oder CDs verwendete, um größere Datenmengen zu speichern. So vielseitig und flexibel USB-Sticks sind, so weisen sie doch vor allem einen entscheidenden Nachteil auf: Die so genannte Datentransfer-Rate hängt hinter der steigenden Kapazität mitunter stark hinterher. Das heißt, dass es gegebenenfalls eine halbe Stunde dauern würde, um einen USB-Stick mit einer Speicherkapazität von 64 GByte zu bestücken, wenn die Übertragungsgeschwindigkeit mit circa 50 MByte in der Sekunde angegeben ist.

Auch mit Blick auf die Gewährleistung hoher Sicherheitsstandards in Unternehmen gibt es durchaus noch "Luft nach oben" hinsichtlich der Funktionalität. So kann man theoretisch mit dem USB-Stick Schadsoftware in den privat bzw. gewerblich genutzten PC installieren. Über das Unternehmensnetzwerk kann diese beliebig verbreitet werden. Aber es ist zu erwarten, dass sich diesbezüglich in Zukunft etwas ändert. Auch in Bezug auf die Speicherkapazität hat sich bereits eine Menge getan.

In den ersten Jahren, nachdem USB-Sticks am Markt etabliert wurden, betrug die Speicherkapazität im Allgemeinen etwa ein bis zwei Gigabyte. Heute hingegen werden USB-Sticks geboten, die ein Speichervolumen von 32 Gigabyte bis hin zu einem TerraByte bieten. USB-Sticks werden bei Windows-Rechnern mit dem Dateisystem NTFS formatiert. Bei Dateigrößen von einem bis zwei Gigabyte setzt man auf das File-System FAT 32. Wer den USB-Stick hingegen bei einem Mac PC oder bei einem Linux Computer anwendet, greift hingegen auf Filesyteme Ext, Ext2 oder auch BtrFS zurück. Diese Systeme sind mit Windows-Rechnern nicht kompatibel.

Natürlich stellt sich der eine oder andere mit Blick auf den USB-Stick die Frage, inwiefern dieses tragbare Medium mehr zu bieten hat, als die neuen sogenannten Sync-and-Share-Tools wie Dropbox oder WeTransfer. In jedem Fall ist der USB-Stick buchstäblich "greifbar" und wird in unterschiedlichen Farben und Designs angeboten. Er passt in jede Handtasche und jede Geldbörse und ist daher ideal zum Verschenken oder als kreativer Werbegag.

USB-Sticks zeichnen sich durch ihr vielseitiges Verwendungsportfolio aus. So wird er in erster Linie zur Speicherung von Daten bzw. als Massenspeicher genutzt. Es ist möglich, sie als funktionalen Speicherstick zu verwenden oder Daten auf einen Computer oder ein anderes Endgerät zu übertragen. Hier ist zum Beispiel von Digitalkameras, MP3-Playern oder Smartphones die Rede. Je nach Bedarf können auch Speicherkartenleser oder andere Adapter zur Anwendung kommen, um so von erweiterten Speicherkapazitäten zu profitieren. Sowohl im beruflichen, als auch im privaten Alltag kommen USB-Sticks zum Einsatz, wenn es um den drahtlosen Austausch von Daten geht.

Man kann den USB-Stick unter anderem an ein lokales Funknetzwerk koppeln oder mit einem Mobilfunknetz verbinden. USB-Sticks nutzt man darüber hinaus auch als Marketing-Gag in designstarken Optiken. Dadurch wirken sie noch attraktiver, und die aufgespielten Daten können so an Käufer oder an potenzielle Kunden weitergegeben werden. Diesbezüglich bietet es sich an, entsprechende USB-Sticks mit technischen Daten, Werbevideos, Songs oder auch mit werbewirksamen Bildern oder Bildergalerien zu bespielen.

USB-Sticks mit integrierter WLAN-Funktion erfreuen sich heute wachsender Beliebtheit. Sie sind zwar im Vergleich etwas teurer in der Anschaffung, jedoch beinhalten sie einen USB-A-Anschluss und können darüber mit dem Computer verbunden werden. Während sie dort eingesteckt sind, können sie als WLAN-Accesspoint genutzt werden. Der Anwender ist daher in der Lage, mit einem USB-Stick sein eigenes WLAN zu eröffnen, in welches sich dann weitere Geräte implementieren können. Dies wiederum bietet den Vorteil, dass man über das Netzwerk auf die Daten zugreifen kann, welche auf dem Stick gespeichert sind. Ferner sind USB-Sticks Empfangsgeräte für den digitalen Rundfunk. In dem Zusammenhang spricht man unter anderem vom DVB-T-Stick. Des Weiteren nutzt man USB-Sticks zur Datenkonvertierung analoger Video- oder Audio-Signale.

Wer heutzutage nach günstigen USB-Sticks sucht wird schnell fündig: Sticks mit hoher Speicherkapazität zu niedrigen Preisen und das auch noch von Markenherstellern, sind in zu Hauf in Onlineshops vorhanden. Geblendet von dem Schnäppchen kommt man vielleicht erst zu spät auf den Gedanken, dass es sich um eine Fälschung handeln könnte.

Wir geben dir Tipps, wie Du gefälschte Geräte erkennst und die Speicher schon gekaufter Ware überprüfen kannst.

Wie kann ich prüfen, ob der gekaufte Stick gefälscht ist?

Bevor Du den gekauften Stick verwendest, solltest Du seine Kapazität erstmal an einem PC prüfen. Mit den Testprogrammen H2testw (Windows) und F3 (Linux/Mac) lässt sich herausfinden, ob die vorhandene Speichergröße mit den Herstellerangaben übereinstimmt. Je nach Größe des Speichermediums kann der Überprüfungsprozess mehrere Stunden dauern. Wenn man Datenverlust vermeiden möchte lohnt sich der Zeitaufwand allerdings. Einige gefälschte Sticks enthalten weniger als 5% der angegebenen Kapazität.

Tauchen beim Testlauf nicht lesbare Sektoren oder Fehler auf, solltest Du das Gerät umtauschen bzw. wieder zurückschicken. Wenn bei den Produkten Angaben zur Lese- und Schreibgeschwindigkeit fehlen, ist das noch kein eindeutiges Indiz dafür, dass es sich um eine Fälschung handelt. Auch einige große Hersteller verzichten auf diese Angaben. Bei Hochwertigen Speichermedien finden sich in der Regel aber konkrete Geschwindigkeitsangaben.

Orientierung zur Geschwindigkeit: Ein USB-2.0-Speicher schafft über 30 MBytes/s, gute USB 3.0 sollten über 60 MBytes/s schaffen. Beim Schreiben sind viele Speichermedien normalerweise langsamer als beim Lesen. Die Geschwindigkeit kannst Du ganz einfach mit Windows-Tools wie Crystal Disk Mark testen. Ergebnisse die deutlich zu langsam sind, solltest Du beim Hersteller beanstanden.

Leider können die Programme nicht alle Fälschungen entlarven. USB-Sticks die beispielsweise, unter falscher Marke verkauft werden, laufen zu Beginn noch ohne Problem, können nach einiger Zeit aber den Geist aufgeben. Um den versehentlichen Kauf einer Fälschung zu umgehen, solltest Du Speichermedien am besten beim Händler deines Vertrauens kaufen. Eine anschließende Prüfung durch die Programme H2testw oder F3 schadet trotzdem nicht. So kannst Du dir wirklich sicher sein, dass es sich um ein echtes Gerät handelt.

Was ist bei Datenverlust zu tun?

Ein USB-Stick mit falschen Speicherangaben kann fatale Folgen mit sich bringen: Wenn das Gerät mit mehr beschrieben wird, als es fassen kann, gehen Daten für immer verloren. Bei Fake-Speichermedien gibt es keinen Weg zurück, die Daten lassen sich nicht wiederherstellen. Die einzige Prävention lautet: Sicherheitskopien anlegen. Dupliziere wichtige Daten, wie kostbare Urlaubsbilder und wichtige Dokumente und speichere sie auf mindestens einem anderem Speichermedium. So kannst Du sicherstellen, dass dir deine Daten nicht abhandenkommen.

Wie gebe ich die Fake-Ware zurück?

Wenn Du dir sicher bist, dass Du ein gefälschtes Gerät gekauft hast, solltest du es sofort an den Händler zurückschicken. Bei Verkäufern in Deutschland und der EU ist das insbesondere bei Onlineshops innerhalb der ersten 14 Tage und ohne Angabe von Gründen möglich.

Bei Händlern außerhalb der EU sieht das allerdings anders aus. Wenn die Rückgabe überhaupt möglich ist, verläuft sie deutlich komplizierter. Der Kaufvertrag wird dann nicht nach deutschem oder europäischem Recht geschlossen, sondern kommt direkt mit dem Händler zustande und unterliegt damit anderen Gesetzen.

Wie umgehe ich gefälschte USB-Sticks?

Der Verkaufspreis ist der erste wichtige Hinweis: Ein USB-Stick aus dem Hause Kingston mit 2 TB Speicher kostet beispielsweise über 1100 Euro. Wenn Händler auf Amazon oder eBay diesen Stick für unter 20 Euro anbieten, solltest Du als Käufer sofort misstrauisch werden. Bei solchen Preisunterschieden kann es sich nur um einen Fake handeln. In der Praxis haben die Geräte dann meist nur einen Bruchteil vom angegebenen Speicherplatz.

Vor dem Kauf ist es ratsam Speichergeräte mit der gewünschten Kapazität in Preissuchmaschinen miteinander zu vergleichen. So kannst Du dir ein ungefähres Bild des derzeitigen Marktpreises machen und erkennen wie realistisch die Preise im Netz sind.

Ein genauer Blick auf die aufgedruckten Schriftzeichen des Produkts kann ebenfalls hilfreich sein. Schon bei kleinen Rechtschreibfehlern kannst Du davon ausgehen, dass es sich um eine Fälschung handelt.

Bei Online-Plattformen wie eBay oder Amazon solltest Du auf den Standort des Verkäufers achten. Die meisten gefälschten USB-Sticks stammen aus Fernost. Hier kann schon die Einfuhr problematisch werden, wenn z.B. notwendige Dokumente fehlen oder die Ware kein CE-Zeichen aufweist. Bei Verdacht auf Produktfälschung beschlagnahmt der Zoll die Ware und vernichtet sie oder schickt sie zurück. Im schlimmsten Fall erhältst Du die Ware und auch dein Geld nicht wieder.

Um dir solche Probleme zu ersparen solltest Du nach Möglichkeit bei einem vertrauenswürdigen Händler einkaufen. Bei einem seriösen Verkäufer hast Du den stärksten Verbraucherschutz und kannst die Produkte erfolgreich reklamieren.

Wichtige Fragen vor dem Kauf

Die folgenden Fragen können dir helfen, den Kauf von gefälschten USB-Sticks zu vermeiden.

  • Entspricht der Preis der marktüblichen Preislage?
  • Ist die Kapazitätsangabe realistisch?
  • Ist die Geschwindigkeit des Geräts angegeben? Wenn ja, ist diese hoch genug?
  • Finden sich Produktangaben auf der Herstellerseite?
  • Sitzt der Verkäufer in Deutschland oder in der EU?
  • Macht der Verkäufer einen seriösen Eindruck?

Wenn Du die meisten Fragen mit “ja” beantworten kannst, handelt es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um ein echtes Gerät und Du kannst den gewünschten Stick ohne Bedenken kaufen.

Es war im Jahre 1988, als der USB-Stick das Licht der Welt erblickte. Wenn man es genau nimmt, handelte es sich dabei seinerzeit nicht etwa um eine jahrelang geplante Innovation, sondern sie ist vielmehr aus einer Notsituation heraus entstanden. So war es der aus Israel stammende Ingenieur Dov Moran, der heute als der Erfinder des USB-Sticks gilt. Er war im Flugzeug unterwegs und bereitete sich seinerzeit auf eine wichtige Präsentation vor. Sein Problem war allerdings, dass die Technik ihm einen Streich spielte: Sein Akku funktionierte nicht und auch die von ihm generierten Daten und Ergebnisse wurden nicht korrekt gespeichert. Das Datenvolumen war schlichtweg zu groß und überschritt die Speicherkapazität der Diskette. Die Folge war: Alles, was er sich mit Blick auf die bevorstehende Präsentation erarbeitet und aufgeschrieben hatte, war nicht mehr zu retten. Dies war für ihn ein bahnbrechendes Erlebnis und Moran schwor sich, dass ihm etwas Derartiges nie wieder passieren würde.

Seinerzeit arbeitete man noch recht häufig mit Disketten und nutzte sie als Speichermedium. Die Speicherkapazitäten ließen allerdings zu wünschen übrig. Somit reichten sie für die Zwecke des Dov Moran nicht aus. Er wollte also etwas ganz Neues schaffen und gründete im Jahre 1989 die Firma M-Systems. Das Ziel von Dov Moran und seinem Team war es, einen universellen Anschluss zu konzeptionieren, auf dem man eine möglichst große Menge an Daten speichern konnte. Dennoch sollten die Herstellungskosten sowie auch der spätere Verkaufspreis möglichst moderat sein. Im Unternehmen M-Systems stand man folglich vor einer schier unlösbaren Herausforderung. Nach umfassenden Forschungsarbeiten und zahlreichen Experimenten war schon bald der weltweit erste USB-Flash Drive geboren, der von Dov Moran und seinem Team den Namen DiskOnKey erhielt.

Damals betrug die Speicherkapazität des USB-Sticks lediglich 5 MB. Wenngleich dies, gemessen an heutigen Standards, ausgesprochen wenig war, kam der Stick etwa ab dem Jahr 2000 in den Handel - zu einem Verkaufspreis von rund 50 US-Dollar. Was heute unglaublich erscheint, war seinerzeit heiß begehrt. Und das, obwohl der USB-Stick außerdem die Größe eines Taschenmessers aufwies. Allerdings war man im Hause M-Systems mit Feuereifer damit beschäftigt, die Innovation sukzessive zu verbessern und mit erstklassiger Software zu bestücken. Interessanterweise war der weltweit erste USB-Sticksage und schreibe 1,6 mm x 54,1 mm x 85,4 mm groß. Die Ansprüche der Kunden wuchsen, und so versuchte man, USB-Sticks in kleineren Abmessungen zu konzipieren. Moderne USB-Sticks sind heute rund 20 mm x 3 mm x 15 mm klein - und das bei einem Gesamtgewicht von etwas über 1,9 Gramm. 2006 verkaufte Dov Moran sein Unternehmen für mehr als 1,6 Milliarden US-Dollar an die Firma SanDisk Corporation.

Wer ist Dov Moran?

Dov Moran wurde im Jahre 1956 in Israel geboren und ist ein renommierter Geschäftsmann, Erfinder und Ingenieur. Heute ist er Inhaber und Vorsitzender der Firma modu. Das Unternehmen ist bekannt dafür, dass es an der Entwicklung und Konzeptionierung des sogenannten modu arbeitet. Hierbei handelt es sich um ein modulares Smartphone, welches mit einer Reihe von Zusatzgeräten, den "Jackets", zum Einsatz gebracht werden kann. Ziel des Ganzen ist es, mit Hilfe dieser Technologie sowie unter Zuhilfenahme einer App die soziale Interaktion bei Fernsehschauen zu gewährleisten.

So unverzichtbar der USB-Stick heute in vielen Bereichen ist, so bewegend ist zugleich seine Geschichte. Als Speichermedium ist der USB-Stick aus der beruflichen und aus der privaten Welt nicht mehr wegzudenken. Fast jeder trägt einen oder manchmal sogar mehrere mit sich herum. Wenn man bedenkt, dass dieser fulminante Werdegang mit einer kleinen, unscheinbaren Lochkarte seinen Anfang nahm...

Im Jahre 1890 bzw. 1891 war es so weit: Die erste Lochkarte war erfunden worden und galt damals in der Branche als eine echte Sensation. Herman Hollerith, späterer Gründer der Firma IBM, gilt als Erfinder dieser Innovation. Er wollte seinerzeit die maschinelle Verarbeitung von Informationen forcieren und dabei eine größtmögliche Transparenz gewährleisten. Eben dies ist ihm mit großem Erfolg gelungen. Nach dieser beeindruckenden Erfindung folgte der Lochstreifen, welcher im Jahre 1937 von Konrad Zuse konzeptioniert worden war. Wenn man es aber genau nimmt, waren Lochstreifen noch vor den Lochkarten im Einsatz. Damals verwendete man sie allerdings nur für den Betrieb von Webstühlen. Später spielten Lochstreifen in der Telegraphie eine wichtige Rolle. Im legendären "Zuse Z1" verwendete man Lochstreifen als Speichermedium, und in der Nachkriegszeit gelang es damit, kleine Datenmengen elektronisch zu verarbeiten.

Ein Blick zurück in die Anfänge des USB-Sticks...

Die Ansprüche an die Kapazitäten und das Leistungsportfolio der Lochstreifen wuchs. Ab den 1950er Jahren liefen jedoch Magnetbänder den Lochstreifen und -karten den Rang ab. Damit war es endlich möglich, weitaus größere Datenmengen zu speichern. Bei den Magnetbändern handelte es sich um einfache Kunststofffolie, welche mit einem magnetischen Material bestückt war. Was seinerzeit 10.000 Lochkarten speicherten, war fortan mit nur einem Magnetband möglich. Der Siegeszug hielt etwa 20 Jahre lang. Bis zu Beginn der 1970er Jahre die 8-Zoll-Floppy-Disk das Licht der Welt erblickte. Es war das Unternehmen IBM, dem es gelang, den EDV-Markt auf diese Weise zu revolutionieren. Verfügte die Floppy-Disk anfangs über eine Speicherkapazität von etwa 80 Kilobyte, was mit der von rund 1.000 Lochkarten vergleichbar war, eroberten schon wenig später Disketten mit einer Kapazität von 1 Megabyte den Markt. Im Jahre 1982 wurde die Compact Disc erfunden, die zu einem großen Teil selbst heute noch Verwendung findet. Egal, ob für die Speicherung von Informationen oder Songs - die CD zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Leistungsfähigkeit aus. Genauso wie das ZIP-Laufwerk, das 1994 für Furore sorgte. Dann kamen die DVD und die Blu-Ray-Disk auf den Markt. Und nur wenig später war es dann so weit - der USB Stick war geboren. 2001 gelang es einem weiteren Highlight, der SD Memory Card, die Herzen der Technik-Fans zu erobern. So darf man sicher auch weiterhin gespannt sein auf das, was das Genre der Speichermedien für den Verbraucher bereit hält.

Wenn man doch etwas mehr Speicherplatz benötigt, eignet sich eine externe Festplatte.
Wir haben externe Festplatten mit 1 TB Speicherkapazität ausführlich für euch getestet. Welche Modelle die besten sind, erfährst Du in unserem großen Festplatten Test. Außerdem haben wir ebenfalls Festplatten mit 4 TB Speicherkapazität getestet.

Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: SanDisk Extreme Pro 128GB Transcend JetFlash 780 128GB Samsung Memory Bar USB Flash Drive Speicherstick 128GB Kingston DataTraveler Elite G2 DTEG2 128GB SanDisk Ultra USB 3.0 Flash Drive 128GB Patriot Supersonic Boost XT 128 GB

SanDisk

Extreme Pro 128GB

Transcend

JetFlash 780 128GB

Samsung

Memory Bar USB Flash Drive Speicherstick 128GB

Kingston

DataTraveler Elite G2 DTEG2 128GB

SanDisk

Ultra USB 3.0 Flash Drive 128GB

Patriot

Supersonic Boost XT 128 GB
alle Angebote anzeigen
alle Angebote anzeigen
alle Angebote anzeigen
alle Angebote anzeigen
alle Angebote anzeigen
alle Angebote anzeigen

*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten. Verfügbarkeiten erfahren Sie beim jeweiligen Onlineshop. Änderungen der angezeigten Preise seit der letzten Aktualisierung sind möglich.

Bewerte diesen Test