Standventilatoren

Ventilatoren Test 2018

An heißen Tagen sorgt der Ventilator für eine frische Brise in den Büros und zuhause. Doch welcher Ventilator sorgt dabei für die meiste Erfrischung und ist dennoch ruhig beim Betrieb. Unsere Experten haben Ventilatoren unter 100 Euro begutachtet und ausführlich für Sie getestet.

Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Rowenta Standventilator Turbo Silence Extreme AEG VL 5668 S Standventilator Honeywell HO-5500RE OZAVO Turmventilator AEG T-VL 5537 Edelstahl-Säulenventilator BRANDSON 40 cm Standventilator Honeywell HT-900E Clatronic T-VL 3546 Tower-Ventilator

Rowenta

Standventilator Turbo Silence Extreme

AEG

VL 5668 S Standventilator

Honeywell

HO-5500RE

OZAVO

Turmventilator

AEG

T-VL 5537 Edelstahl-Säulenventilator

BRANDSON

40 cm Standventilator

Honeywell

HT-900E

Clatronic

T-VL 3546 Tower-Ventilator
Vorteile
  • Starke Luftverteilung im gesamten Raum
  • Leise, angenehme Lautstärke besonders im Silent Night Modus
  • Leicht und leise
  • Naturmodus
  • Modernes Aussehen
  • Verschiedene Modi
  • Starker Windstrom
  • Timer bis 7,5 Stunden
  • Verschiedene Modi
  • Gute Fernbedienung
  • Hochwertiges Design
  • Timer bis 7,5 Stunden
  • Sehr gute Luftverteilung im Raum
  • Einfaches Aufbauen
  • Stark aber dabei relativ leise
  • Kompakt, gut zum Transportieren
  • Wandmontage möglich
  • Starker Luftstrom
Nachteile
  • Schwer
  • Anzeigeleuchten zu hell
  • Hoher Stromverbrauch
  • Keine Fernbedienung und Timer
  • Keine Batterien dabei
  • Nur mit Fernbedienung kompletter Zugriff auf die Funktionen
  • Stand-By-Stromverbrauch
  • Schwache Fernbedienung
  • Kleiner Oszillationswinkel
  • Hohe Lautstärke
  • Kleine Windfläche
  • Instabil
  • Ungenaue LED-Anzeige
  • Geringer Luftstrom
  • Schwacher Luftstrom
  • Schwache Fernbedienung
  • Instabiles Gehäuse
  • Wenig Reichweite
  • Kleine Windfläche
  • Kein Timer und Fernbedienung
  • Ungenauer Timer
  • Ungleichmäßiger Luftstrom und Lautstärke
  • Hoher Stromverbrauch
  • Keine Fernbedienung
Zusammenfassung

Ein sehr gutes Gerät, welches in den verschiedenen Modi für frischen Wind sorgt, allerdings dafür auch seinen Preis hat.

Erfüllt seinen Zweck, ist aber eher billig verarbeitet.

Auffallend großes und auch lautes Gerät mit viel Windpower.

Solider Turmventilator, der sich durch diverse zusätzliche Modi und Funktionen und einer guten Fernbedienung hervorhebt.

Der AEG Turmventilator sieht zwar edel und kraftvoll aus, besitzt aber Schwächen bei der Luftstärke und der Bedienung.

Angenehm leiser Ventilator, der für eine angenheme Brise im Raum sorgt.

Ein kleines Gerät, das für kleinere Räume zur schnellen Abkühlung definitiv geeignet ist.

Lauter, billig verarbeiteter Tower-Ventilator mit starkem Luftstrom

Außrichtung Oszilation um 90 °C, höhenverstellbar, neigbar
Oszilation um 90 °C, höhenverstellbar, neigbar
Oszillation um 65 °C
Oszillation um 75 °C
Oszillation um 75 °C
Oszillation um 85 °C, höhenverstellbar, neigbar
Neigbar um 90 °C
Oszillation um 75 °C
max. Windgeschwindigkeit 7,0 m/s
5 m/s
6,5 m/s
5,6 m/s
5,7 m/s
4,9 m/s
5,2 m/s
7,0 m/s
max. Lautstärke 52,2 dB
43,2 dB
56,2 dB
46,8 dB
53,1 dB
50,8 dB
49 dB
56 dB
Fernbedienung nein
ja
ja
ja
ja
ja
nein
nein
Stufenregulierung 3 Stufen
3 Stufen
3 Stufen
3 Stufen
3 Stufen
3 Stufen
3 Stufen
3 Stufen
Besonderheiten Schlafmodus
Schlaf- und Naturmodus
Schlaf- und Naturmodus
Schlaf- und Naturmodus
Naturmodus
keine zusätzlichen Modi
keine zusätzlichen Modi
keine zusätzlichen Modi
Timer nein
1/2 Stunde bis 7,5 Stunden im Halbstundentakt
1/2h, 1h, 2h, 4h
1/2 Stunde bis 7,5 Stunden im Halbstundentakt
2, 4 und 8 Stunden
1/2 Stunde bis 7,5 Stunden im Halbstundentakt
nein
bis 120 Minuten individuell verstellbar
Tragegriff ja
nein
ja
ja
ja
nein
nein
ja
Höhe 140 cm
125 cm
110 cm
85 cm
120 cm
122 cm
29 cm
76 cm
Durchmesser 60 cm
64 cm
17 cm
28 cm
32 cm
42 cm
25 cm
12 cm
Länge Netzkabel 150 cm
160 cm
192 cm
147 cm
180 cm
160cm
185cm
158 cm
Gewicht 8,85 kg
3 kg
5,2 kg
3 kg
5,25 kg
5,83 kg
1,4 kg
2,2 kg
Qualitätseindruck sehr gut
gut
sehr gut
befriedigend
sehr gut
gut
gut
ausreichend
Zusatzgarantie 24 Monate
24 Monate
36 Monate
12 Monate
-
-
36 Monate
privat 24 Monate, gewerblich 12 Monate
Anleitungsqualität gut
sehr gut
gut
befriedigend
sehr gut
gut
gut
gut
Stabilität befriedigend
ausreichend
gut
befriedigend
sehr gut
befriedigend
sehr gut
ausreichend
max. Leistung 72 W
38 W
39 W
38 W
34 W
41 W
29 W
47 W
Stand-By Stromaufnahme 0,0 W
0,6 W
0,7 W
0,6 W
0,6 W
0,7 W
0,0 W
0,0 W
Material Kunststoff, Edelstahl
Plastik
Aluminium, Plastik
Kunststoff
Edelstahl
Plastik
Plastik
Plastik
Verpackung angemessen, relativ viel Plastik
angemessen, relativ viel Plastik
angemessen, relativ viel Plastik
angemessen, kompakt
angemessen, relativ viel Plastik
angemessen, kompakt, stylish
angemessen, umweltfreundlich
angemessen
Wind
Aufbau
Funktionsumfang
Handhabung
Lautstärke
Testnote

1,6

gut

Testbericht
Testnote

1,8

gut

Testbericht
Testnote

1,9

gut

Testbericht
Testnote

1,9

gut

Testbericht
Testnote

2,2

gut

Testbericht
Testnote

2,4

gut

Testbericht
Testnote

2,4

gut

Testbericht
Testnote

3,6

ausreichend

Testbericht

Unser Testsieger

Der Roventa Standventilator bietet nicht nur die größte Leistung im Test, auch verfügt er über die größte Luftfläche. Vor allem der Turbomodus weiß im Test zu überzeugen, denn dieser liefert in den Sommermonaten die beste Kühlleistung. Auch in punkto Standfestigkeit und Verarbeitung kann das Modell im Test begeistern.

Tipps & Tricks

  • Das Aufbauen von Turmventilatoren ist in der Regel einfacher als von Standventilatoren.
  • Die Luft wird von Turmventilatoren horizontal verteilt, Standventilatoren dagegen verteilen die Luft auf einer kreisförmigen Fläche.
  • Damit die Luftströme sich gut verteilen könne, sollte besonders bei Turmventilatoren die Oszillation eingeschaltet werden.
  • Für einige Ventilatoren können normale Fernbedienungen genutzt werden.

Fazit

Der Bedarf an Ventilatoren oder Klimaanlagen wird immer größer. Entsprechend erweitern Hersteller ihre Auswahl und entwickeln neue Umwälzmethoden. Wer einfach eine frische Brise wünscht, sollte mit einem günstigen Tischventilator zufrieden sein. Beispielsweise in Großraumbüros oder verglasten Räumlichkeiten genügt eine solch einfache Anschaffung hingegen nicht. Hier ist eine eingehende Beschäftigung mit Luftstrom, Verbrauch und anderen Parametern empfehlenswert. Dann steht dem richtigen Ventilator für Ihre Anforderungen nichts mehr im Wege.

Vergleich zu Klimaanlagen

Bei der Suche nach elektronischer Abkühlung fallen zwei Optionen ins Auge. Neben einem Ventilator bietet sich eine Klimaanlage an. Die komplett im Gebäude integrierten Varianten, die vornehmlich in Gewerbeimmobilien zu entdecken sind, bedürfen hier keiner ausführlichen Erwähnung. Für einen Vergleich sind Anschaffungskosten und Montageaufwand zu groß. Sogenannte Monoblöcke sind ein anderes Thema. Sie stehen meist beweglich auf Rollen. Notwendig sind lediglich ein Stromanschluss sowie ein Fenster. Durch letzteres führt ein Schlauch die Wärme nach draußen ab. Dies stellt den entscheidendsten Vorteil im Vergleich zum Ventilator dar: Letzterer wälzt die vorhandene Luft ständig um, kühlt sie aber nicht aktiv. Das Klimagerät setzt verschiedene Kältemittel ein, um der Umgebung die Wärme zu entziehen, bevor sie wieder ausströmt. Speziell langfristig betrachtet ist dies eine verbesserte Methode für ein angenehmes Raumklima. Andere Varianten sind mit einem Entfeuchter ausgestattet. Eine verminderte Luftfeuchtigkeit kann spürbar zur Erfrischung beitragen. Die Windverteilung bei Klimaanlagen ist nicht pauschal zu beschreiben, da sie vom Design abhängt. Durchschnittliche Ausführungen nutzen eine herkömmliche Ventilation mit mehreren Austrittsöffnungen. Wiederum existieren Axial- oder Tangentialprinzip mit oder ohne Oszillation. Insgesamt sind Klimageräte über größere Zeiträume effektiver als Ventilatoren. Für schnelle Abkühlung sind die simplen Rotoren besser geeignet. Des Weiteren ist nicht zu vernachlässigen, dass Klimaanlagen bei Anschaffungs- und Betriebskosten weit stärker ins Gewicht fallen. Hinzu kommt die Wartung, welche sich beim Ventilator auf das gelegentliche Abstauben beschränkt.

Weitere Alternativen zu Ventilatoren

Die gefühlt immer schwüleren Sommermonate bringen einige Unannehmlichkeiten mit sich. Büros oder Wohnräume heizen bei ständiger Sonneneinstrahlung und heißer Luft unweigerlich auf. Abhilfe schaffen diverse, mehr oder weniger aufwendige Maßnahmen. Grundsätzlich sollte das Ziel sein, die Temperatur im Inneren gar nicht zu hoch steigen zu lassen. Dies ist deutlich unkomplizierter, als bereits erwärmte Umgebungen wieder zu kühlen. Schatten ist hierfür eine der wichtigsten Voraussetzungen. Insbesondere auf der Südseite sollten Vorhänge oder besser Rollos die Scheiben bedecken. Dies erfolgt bevorzugt auf der Außenseite, damit sich der Bereich zwischen Scheiben und Lichtschutz nicht zu sehr aufheizt. Eigens entwickelte Beschichtungen oder Gläser verbessern bei stark betroffenen Bauwerken das Ergebnis. Pflanzen dienen ebenfalls als wirkungsvolles Vorgehen. Sie spenden Schatten und beschleunigen außerdem die Verdunstung von Wasser. Das führt zu einer Abkühlung der näheren Umgebung. Extreme Temperaturen ertragen Sie mit einem nassen Handtuch im Nacken und ausreichendes Trinken nicht zu kalter Flüssigkeit ist stets zu beachten. So wird der Sommer ohne laufende Stromkosten erträglicher.

Nützliche Funktionen bei Ventilatoren

Das lateinische Wort ventilare bedeutet in etwa "Wind erzeugen". Dies ist die wichtigste Aufgabe eines Ventilators. Jedoch ist das fast die einzige Gemeinsamkeit der Ausführungen. Wechselnde Technologien erleichtern den Einsatz enorm. Unter anderem sind Modelle heutzutage mit Fernbedienung erhältlich. Der Infrarot-Sender steuert alle Elemente des Geräts aus der Distanz und erhöht so den Komfort. Für Deckenausführungen bilden Wandpanels mit Festeinbau eine Steuermöglichkeit. Die komplett elektronische Steuerung mit mobiler Bedienung ist gewöhnlich mit höheren Kosten verbunden. Das gilt für fast alle zusätzlichen Funktionen eines Ventilators. Einige Angebote beinhalten einen Abschalt-Timer für entspanntes Einschlafen oder erhöhen mit Sprühnebel den Kühleffekt. Solche Ergänzungen erfordern jedoch Wassertanks und andere Bauteile, welche den Wartungsaufwand vergrößern. Oszillation und mehrere Gebläsestufen sind üblich, aber nicht selbstverständlich. Reinigung, Entfeuchtung oder Heizen übersteigen die Fähigkeiten eines Ventilators. Produkte mit diesen Modi finden Sie unter Klimaanlagen.

Beim Kauf zu beachten

Je nach geplanter Anwendung sollten Sie sich genau überlegen, welche Kriterien der Ventilator erfüllen soll. Eine nahezu endlose Auswahl mit unzähligen Anbietern erleichtert die Anschaffung nicht sonderlich. Dafür stoßen Sie mit einigen Informationen auf das ideale System für Ihre Bedürfnisse. Die wohl wichtigsten Themen sind Stromverbrauch, Geräuschentwicklung und Effizienz. Für diese Angaben existieren standardisierte Vergleichswerte. Beispielsweise wälzen Tischventilatoren pro Stunde ungefähr 1000 m³ um. Hochwertige Boden- oder Deckenvarianten erreichen bis zu 20.000 m³ und mehr. Beim Verbrauch dient die Energieeffizienzklasse als Anhaltspunkt. Sie erhält eine Kennzeichnung zwischen A+++ und G. Auch bei der Geräuschentwicklung helfen Händler mit einer dB-Angabe aus. Hierzu sei darauf hingewiesen, dass einige Hersteller kleinere Anpassungen vornehmen oder nur unter Laborbedingungen testen. Gerade die Lautstärke überprüfen Sie bevorzugt anhand von Kundenrezensionen oder eines Praxistests. Selbstverständlich sollten zudem die Raumgröße, der verfügbare Platz, die Aufstellvariante und das verfügbare Budget beim Kauf Beachtung finden. 

Unterschiedliche Ventilatoren

Grundsätzlich werden Ventilatoren anhand zweier Kriterien unterschieden. Das erste ist sehr technisch gehalten und für den Haushalt eher zu vernachlässigen. Eine kurze Erwähnung ist aber unverzichtbar.

Axialventilator

Auf diese Kategorie stoßen Privatinteressenten ganz automatisch. Der Axialventilator besteht aus einem einfachen Propeller oder Schaufelrad. Es zieht hinten Luft an und verteilt sie wieder nach vorne. Diese Luftbewegung erfolgt parallel, also axial, zur Antriebsachse. Daraus resultiert die Bezeichnung. Der Großteil handelsüblicher Geräte verwendet diese Bauweise. Zu den Vorteilen gehört ein äußerst kompaktes Endergebnis. Dafür erhöhen diese Modelle den Druck nur leicht. Etwas Abhilfe schafft die abgewandelte Form des Diagonalventilators. Durch konische Gehäuse ist die Austrittsöffnung größer als der Eintritt. Das verbessert die Luftverteilung.

Radialventilator

Beim Radialventilator geschieht das Ansaugen der Luft wiederum parallel zur Windrichtung. Die Austrittsöffnung liegt hinter einem 90°-Winkel. Auf diese Weise beschleunigt das System den Wind und kreiert einen höheren Druck. Solche Exemplare belüften vor allem in der Industrie.

Tangentialventilator

Mit den weiter unten näher erläuterten Turmventilatoren erhält das Tangentialprinzip Anwendungen im privaten Bereich. Die entscheidende Komponente ist das Lüfterrad. Es besteht nicht aus verschiedenen Rotorblättern, sondern aus zylindrisch angeordneten Lamellen. Selbige besitzen eine besonders effektive Schaufelwirkung. Dadurch genügen bei Tangentialventilatoren geringere Drehzahlen als bei anderen Ausführungen. Dies bedingt einen verminderten Stromverbrauch sowie ein leiseres Betriebsgeräusch. Die Streuung ist dafür leicht eingeschränkt.

Designtypen handelsüblicher Ventilatoren

Standventilator/ Bodenventilator

Diese beiden Typen weisen nur einen winzigen Unterschied auf: Der Standventilator ist mit einem Fuß und einem etwa hüfthohen Gehäuse bestückt. So befindet sich der Luftstrom im Sitzen auf Kopfhöhe und schafft optimale Abkühlung. Zahlreiche Standventilatoren besitzen eine verstellbare Höhe, mehrere Leistungsstufen sowie einen oszillierenden Kopf. Der Neigungswinkel ist häufig konfigurierbar. Wie das Standmodell nutzt der Bodenventilator einen herkömmlichen Propeller, den im Allgemeinen ein schützendes Metallgitter umgibt. Allerdings wird er auf dem Boden platziert und ist oft schräg nach oben geneigt. Das reduziert die Flexibilität, verbessert aber die Umwälzung in hohen Räumen. Für eine gezielte Brise sind die Standvarianten sinnvoller.

Tischventilator

Prinzipiell unterscheiden sich die deutlich kleineren Tischventilatoren kaum von der Standausführung. Sie sollen problemlos am Arbeitsplatz stehen, ohne Unterlagen zu verwirbeln oder störende Geräusche zu erzeugen. Dafür steht in erster Linie das kompakte Design mit niedriger Drehzahl. Hersteller greifen für Schutzgitter und Gehäuse auf günstigen Kunststoff zurück. Die Folge sind ein überschaubares Gewicht und vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Beim Neigungswinkel sind Sie meist flexibel, Oszillation existiert selten. Durch praktische USB-Stromversorgung oder simple Tischclips statt Standfüßen optimieren Unternehmen diese Produktreihe.

Turmventilator

Der Turmventilator setzte sich vor allem im 21. Jahrhundert weltweit durch. Moderne Herstellungsprozesse und Materialien erleichtern die Verwendung des Tangentialprinzips. Daraus ergibt sich die platzsparende Gestaltung, die Sie ebenfalls unter der Bezeichnung Säulenventilator entdecken. Trotz der schmalen Gehäuse kreieren die Schaufelräder eine effiziente Luftumwälzung. In erster Linie liegt dies an der größeren Ansaugfläche. Modelle dieser Art weisen auf den ersten Blick keine Oszillation auf. Tatsächlich verwenden Säulengeräte aber kaum sichtbare Lamellen im Inneren für die Streuung. Das reduziert den Platzbedarf weiter, da Sie keinen Raum für die Drehung einplanen müssen. Ein letzter Vorteil ist der vergleichsweise leise Betrieb dieser Version. Bei modernen Serien weisen diese Modelle gewöhnlich die besten Werte auf.

Deckenventilator

Mit einer festen Installation platzieren Sie einen Deckenventilator in einem Raum. Diese punkten im Allgemeinen durch große Rotorblätter, da der Platz an der Decke uneingeschränkt zur Verfügung steht. So ermöglichen niedrige Drehzahlen das gleiche Ergebnis. Unter anderem resultiert daraus ein kaum wahrnehmbares Geräusch. Geschickt positioniert erzeugen Deckenventilatoren eine absolut lückenlose Umwälzung. Spürbaren Wind bilden sie aber in den seltensten Fällen. 

Entwicklung der modernen Ventilation

Die Idee der künstlichen Winderzeugung ist alles andere als neu. Schon 1740 entwickelte Stephen Hales muskelbetriebene Geräte, welche die Zwischendecks von Schiffen mit Schläuchen belüfteten. Anfang des 19. Jahrhunderts erschienen in Indien dann kreisförmige Fächer mit Deckenmontage. Mit Seilen erzeugten Besitzer einen Luftstrom, der noch nicht konstant aufrechterhalten werden konnte. Ab 1851 produzierte Christian Schiele in Frankfurt Gebläsemaschinen, die Pedale oder Kurbel antrieben. Die Automatisierung fand dann ab 1860 in den USA statt. Immer beliebter werdende Deckenventilatoren erforderten sperrige Dampfmaschinen und komplexe Umlenksysteme als Motor. Mit Philip Diehl erhielt 1882 der erste Ventilator einen Elektroantrieb. 1902 ließ James Wood sich dann den ersten elektrischen Ventilator patentieren. Die nächsten Jahrzehnte führten zu Spezialisierungen, Optimierungen und neuen Technologien. 

So ignoriert der Ventilator hohe Temperaturen

Bei der Suche nach Abkühlung an heißen Tagen gehen die Meinungen auseinander. Viele Menschen sind der Meinung, dass ein Ventilator bei schwüler Umgebungsluft lediglich die Wärme in Bewegung versetzt. Das ist aber nicht ganz korrekt und ein Blick auf die physikalischen Grundlagen belegt die erfrischende Wirkung bei jeder Temperatur. Der menschliche Körper reguliert sich durch die Schweißproduktion. Verdunstet der Schweiß auf der Haut, entzieht er der Umgebung und der Person automatisch Wärmeenergie. Allerdings sammelt sich die verdunstete Flüssigkeit mit ihrer gespeicherten Hitze direkt auf und über der Haut. Der biologische Vorgang verliert mit der Zeit an Effektivität. Feuchtigkeit und Wärme werden durch den Ventilator abtransportiert, indem er den gesamten Raum umwälzt. In der Folge sinkt die Luftfeuchtigkeit um den menschlichen Körper und die Verdunstung funktioniert wieder uneingeschränkt. Trotz einer hohen Umgebungstemperatur ist eine kühlende Wirkung wissenschaftlich belegt.

Verwendungszweck im Sommer

In der warmen Jahreshälfte liegt der Sinn eines Ventilators auf der Hand. Wie im vorherigen Absatz erläutert benötigt das Hilfsmittel keine kühlen Temperaturen, um faktisch für mehr Wohlbefinden zu sorgen. Darüber hinaus verbessert die Umwälzung das allgemeine Raumklima. An heißen Tagen sammelt sich Wärme bei Fenstern und Türen. Das gesamte Zimmer heizt sich laufend auf. Mit der richtigen Position fördert ein Ventilator die Zirkulation und verteilt Feuchtigkeit sowie Hitze.

Verwendungszweck im Winter

Im Herbst und Winter ist der positive Effekt eines Ventilators nicht zu vernachlässigen. Heizungen nehmen der Umgebung Feuchtigkeit. Trockene Luft ist weder für die Lunge noch die Haut gut. Deshalb kann eine Umwälzung die Bedingungen verbessern. So erreichen Zimmer gleichmäßigere Temperaturen mit einem angenehmeren Klima. Abkühlung ist also nicht der einzige Einsatz für einen leistungsstarken Ventilator.

Ratgebertext Ventilatoren

Die ideale Lösung für Umwälzung und Abkühlung

Die technische Entwicklung der letzten Jahre macht elektronische Geräte erschwinglicher und vielseitiger. Verschiedene Ventilatoren stellen dabei keine Ausnahme dar. Die praktischen Artikel erscheinen in unzähligen Varianten, die sich für wechselnde Vorhaben empfehlen. Um beim großen Angebot der heutigen Zeit nicht die Übersicht zu verlieren, erläutert dieser Ratgeber die Eigenheiten und Vorteile der erhältlichen Typen.