PC-Bildschirme Test

01/2020

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5
Produkte getestet
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62.5
Arbeitsstunden
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560
Amazon-Rezensionen analysiert
Winner IconUnser Testsieger:
AOC AGON AG273QCG
PC Bildschirm

Unser Testsieger ist der AOC - AGON AG273QCG: Das Gerät ist hochwertig in der Verarbeitung und überzeugt besonders durch eine niedrige Reaktionsgeschwindigkeit, eine hohe Bildwiederholungsrate und einem großen Funktionsumfang. Unser Favorit mit der Testnote 1,6!

Wir haben 5 PC-Bildschirme getestet und dabei besonders auf die Reaktionszeit, die Leuchtkraft, die Blickwinkelstabilität sowie die Farbdarstellung geachtet.

Ob im Büro oder Zuhause: Ein Leben ohne Bildschirme ist heutzutage undenkbar. Deswegen ist es umso wichtiger, den richtigen Bildschirm für deine Tätigkeit zu finden. Welcher Bildschirm am besten zu dir passt, erfährst du in unserem Testbericht.

Auch in Zeiten von Corona testen wir unabhängig und helfen bei deiner Kaufentscheidung. Askgeorge.com verwendet Affiliate-Links. Bei einem Kauf über einen Link, erhalten wir ggf. eine kleine Provision.

zuletzt aktualisiert: 30.03.2020, 11:51
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: AOC AGON AG273QCG AOC CQ32G1 Gaming Monitor Testbericht Philips Momentum 326M6VJRMB Testbericht LG Electronics UltraGear Gaming Monitor 27GL850-B  Testbericht Denver Electronics  MLC-2701  Testbericht

AOC AGON AG273QCG

AOC CQ32G1 Gaming Monitor

Philips Momentum 326M6VJRMB

LG Electronics UltraGear Gaming Monitor 27GL850-B

Denver Electronics MLC-2701

Testsiegel: AOC AGON AG273QCG , Testnote 1.6
Testsiegel: AOC CQ32G1 Gaming Monitor, Testnote 1.8
Testsiegel: Philips Momentum 326M6VJRMB, Testnote 1.8
Testsiegel: LG Electronics UltraGear Gaming Monitor 27GL850-B , Testnote 2
Testsiegel: Denver Electronics  MLC-2701 , Testnote 2.8
Vorteile
  • Hohe Reaktionsgeschwindigkeit
  • Hohe Bildwiederholungsrate
  • Blinkwinkelstabilität
  • Viele Anschlüsse
  • LED-Ring
  • Höhenverstellbar
  • Helligkeit
  • Kontrast
  • Farbdarstellung
  • Blickwinkelstabilität
  • Helligkeit
  • Kontrast
  • Farbdarstellung
  • Viele Anschlüsse
  • Ambiglow
  • Höhenverstellbar
  • Hohe Reaktionsgeschwindigkeit
  • Blickwinkelstabilität
  • Handhabung
  • Höhenverstellbar
  • 90° Drehung
  • Kontrastverhältnis
  • Blickwinkelstabilität
Nachteile
  • Einfarbige Flächen sind teilweise etwas grobkörnig
  • Wenig Anschlüsse
  • Nicht höhenverstellbar
  • Reaktionsgeschwindigkeit
  • Blickwinkelstabilität
  • Helligkeit
  • Farbdarstellung
  • Nicht höhenverstellbar
Zusammenfassung

Überzeugt besonders mit seiner Reaktionsgeschwindigkeit von 1 ms und der Bildwiederholungsrate von 165 Hz.

Glänzt mit optimaler Darstellung von Farbe, Helligkeit und Kontrast, jedoch verbesserungswürdiger Funktionsumfang.

Der Gaming-Monitor brilliert mit seinem hohen Farbspektrum sowie einer hohen Leuchtdichte.

Überzeugt durch eine hohe Blickwinkelstabilität und kann als einziges Gerät um 90° gedreht werden.

Solider Bildschirm mit einem hohen Kontrastverhältnis. Die Farben wiederum könnten kräftiger und natürlicher dargestellt werden.

Anschlüsse VGA, HDMI, Displayport, USB, Headphone out, 2W DTS Sound HDMI, Displayport HDMI 2.0, Displayport 1.4, Mini DisplayPort 1.2, USB 3.0, Headphone out HDMI, Displayport, USB, Headphone out HDMI, VGA
Lieferumfang Treiber-CD, Garantiekarte, Strom-, HDMI-, Displayport-, Audio- und USB-Kabel Stromkabel, HDMI/Displayport, Treiber-CD, Garantiekarte Stromkabel, HDMI/DisplayPort Kabel, Treiber-CD, Garantiekarte Treiber-CD, Garantiekarte, Strom-, HDMI-, Displayport-, Audio- und USB-Kabel Bedienungsanleitung, Montage-Zubehör, Strom-, HDMI- und VGA-Kabel
Leuchtkraft
Farbdarstellung
Reaktionszeit
Blickwinkelstabilität
Funktionsumfang
Displaygröße 27-Zoll 31,5 Zoll 31,5 Zoll 27 Zoll 27 Zoll
Display LCD-Display LCD-Display LCD-Display LCD-Display LCD-Display
Displayhelligkeit 400 cd/m² 300 cd/m² 600 cd/m² 350 cd/m² 250 cd/m²
Bildseitenverhältnis 16:9 16:9 16:9 16:9 16:9
Bildwiederholfrequenz 165 Hertz 144 Hz 60 Hz 144 Hz 75 Hz
Reaktionszeit 1 ms 1 ms 4 ms 1 ms 8 ms
Kontrastverhältnis 1.000:1 3.000:1 3.000:1 1000:1 3.000:1
Paneltechnologie TN VA MVA-Panel IPS VA
Auflösung 2560 x 1440 2560 x 1440 3840 x 2160 2560x1440 1920 x 1080
AMD FreeSync Nein Ja Ja Ja -
Nvidia G-Sync Ja Ja - Ja -
LED-Leuchte LED-Ring Ja Ambiglow Ja Ja
Neigbar Ja Ja Ja Ja Ja
Schwenkbar Ja Ja - Ja -
Höhenverstellbarkeit 11 cm - 11 cm 10 cm -
Höhe 42,7 cm - 53,7 cm 53,2 cm 49,4 cm 46,7 cm 44,9 cm
Breite 61 cm 71,0 cm 72,9 cm 61,2 cm 61,2 cm
Tiefe 22,9 cm 23,7 cm 27,8 cm 22,4 cm 24,4 cm
Gewicht 8137 g 7355 5412 g 6121 g 6302 g
Zusatzgarantie 3 Jahre 3 Jahre ab Kaufdatum 2 Jahre ab Kaufdatum 2 Jahre 2 Jahre
Verpackung Bedruckt mit Informationen, Anleitung und Abbild Bedruckt mit Informationen und Abbild Bedruckt mit Informationen und Abbild Bedruckt mit Informationen und Abbild Bedruckt mit Informationen und Abbild
Anleitungsqualität Gut Sehr gut Sehr gut Gut Sehr gut
Anleitungssprache DE, FR, NL, PL, ES, IT, PT, RU DE, EN, FR, NL, PL, ES, IT, PT EN EN, FR, DE, PL, SRP, SLV, ES, PT, IT, SCH, CE EN, DE, DK, SP, NL, IT, FR, PT, SV, FI, NO
Qualitätseindruck Sehr gut Sehr gut Gut Sehr gut Befriedigend
Amazon Bewertung - - - - -
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Getestete Produkte

Platz 1: AOC AGON AG273QCG

Testsiegel: AOC AGON AG273QCG , Testnote gut

Der AGON AG273QCG von AOC macht einen qualitativ hochwertig verarbeiteten Eindruck. Der Bildschirm besticht besonders durch seine schnelle Reaktionsgeschwindigkeit von 1 ms und der hohen Bildwiederholungsrate von 165 Hertz. Die Bildqualität überzeugt mit einem hohen Kontrast und einer satten, kräftigen und natürlichen Darstellung der Farben. Zu bemängeln ist, dass speziell beim Surfen im Internet einfarbige Flächen teilweise grobkörnig wirken. Der angezeigten Inhalte sind auf dem kurvenförmigen Bildschirm auch aus unterschiedlichen Winkeln gut zu erkennen. In den Einstellungen findest du viele zusätzliche Optionen, um den Bildschirm deinen individuellen Vorlieben und Tätigkeiten anzupassen. Auch ergonomisch überzeugt der Bildschirm und lässt sich in alle erdenklichen Richtungen schwenken und drehen, wobei der Neigungswinkel noch ein wenig höher sein könnte.

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AOC CQ32G1 Gaming Monitor - thumbnail Testsiegel: AOC CQ32G1 Gaming Monitor, Testnote gut

Platz 2: AOC CQ32G1 Gaming Monitor

Der CQ32G1 Gaming Monitor von AOC wurde qualitativ hochwertig verarbeitet. Besonders hervorzuheben sind die Leuchtkraft und die Farbdarstellung des Monitors. Die Bildqualität besticht durch ein hohes Kontrastverhältnis und eine natürliche und kräftige Darstellung der Farben. Die Blickwinkelstabilität ist hoch, die dargestellten Inhalte lassen sich aus allen unterschiedlichen Betrachtungswinkeln, weiterhin gut ablesen. Die Reaktionszeit ist mit einer 1 ms sehr niedrig, aufgrund der VA-Panels kommt es allerdings schneller als beim AGON AG273QCG zu Schlierenbildung. Ebenfalls zu bemängeln ist der geringe Funktionsumfang, der Bildschirm ist beispielsweise nicht höhenverstellbar und verfügt über sehr wenig Anschlüsse.

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Philips Momentum 326M6VJRMB - thumbnail Testsiegel: Philips Momentum 326M6VJRMB, Testnote gut

Platz 3: Philips Momentum 326M6VJRMB

Besonders hervorzuheben ist der hohe Farbumfang sowie die Leuchtdichte des Momentum 326M6VJRMB von Philips. Die Bildqualität besticht durch ein hohes Kontrastverhältnis und eine natürliche und kräftige Darstellung der Farben. Ebenfalls positiv anzumerken sind die vielen Anschlussmöglichkeiten und die ergonomische Flexibilität. Die Ambiglow-Funktion sowie der 4K UHD-Auflösung sorgen zusätzlich für eine besondere Atmosphäre und bringen so dein Gamingerlebnis auf das nächste Level. Der Bildschirm eignet sich aber auch für Anwendungsbereiche der Fotografie und des Grafikdesigns. Ausbaufähig sind die Blickwinkelstabilität und die Reaktionsgeschwindigkeit.

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LG Electronics UltraGear Gaming Monitor 27GL850-B  - thumbnail Testsiegel: LG Electronics UltraGear Gaming Monitor 27GL850-B , Testnote gut

Platz 4: LG Electronics UltraGear Gaming Monitor 27GL850-B

Der UltraGear Gaming Monitor 27GL850-B von LG Electronics macht einen qualitativ hochwertig verarbeiteten Eindruck. Die Bedienung des Geräts mithilfe eines Knopfs, der einem Joystick ähnelt, erfolgt angenehm und intuitiv. Hervorzuheben ist die Reaktionsgeschwindigkeit von 1 ms, welche eine ruckelfreie Bildübertragung ermöglicht. Außerdem lässt sich der Bildschirm als einziger von allen getesteten Produkten um 90° drehen.

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Denver Electronics  MLC-2701  - thumbnail Testsiegel: Denver Electronics  MLC-2701 , Testnote befriedigend

Platz 5: Denver Electronics MLC-2701

Der MLC-2701 von Denver Electronics überzeugt besonders durch ein hohes Kontrastverhältnis und eine hohe Blickwinkelstabilität. Auch die Farben haben zunächst einen kräftigen und natürlichen Eindruck auf mich gemacht. Beim direkten Vergleich mit den anderen Bildschirmen ist erst aufgefallen, wie blass und teilweise ausgewaschen die Farben auf dem Bildschirm dargestellt werden. Die Farbdarstellung ist trotzdem nicht schlecht, kann jedoch mit den Konkurrenzprodukten im Test nicht mithalten. Der Monitor verfügt über zwei integrierte Lautsprecher, vermisst habe ich allerdings die Höhenverstellbarkeit und mehr Anschlussmöglichkeiten.

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  • Der Abstand zwischen dir und dem Bildschirm sollte ungefähr einen halben Meter betragen.
  • Je nach Höhe des Schreibtisches und deiner eigenen Körpergröße sollte dein Bürostuhl eine Sitzhöhe zwischen 42 und 53 cm haben.
  • Auf die Pixeldichte achten! Generell gilt: je höher die Pixeldichte, desto schärfer das Bild.
 

Testablauf
Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Funktionsumfang
  • Reaktionszeit
  • Leuchtkraft
  • Farbdarstellung
  • Blickwinkelstabilität

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die PC-Bildschirme definiert.

Die Geräte werden zunächst wie vom Hersteller empfohlen an Computer angeschlossen und in Betrieb genommen. Anschließend wird die Bildqualität der Bildschirme überprüft. Hierfür wurde ein Testbild entwickelt, mit dem Farbdarstellung, Kontrast und Helligkeit bewertet werden können. Beim Kalibrieren der Bildschirmeinstellungen wird die Menüführung und der Einstellungsumfang beurteilt.

In den weiteren Testdurchläufen werden alle Geräte bei der alltäglichen Arbeit verwendet. Dabei wird vor allem auf die Ergonomie, die Schärfe und Reaktionszeit geachtet. Es wird auch getestet ob die Darstellungen auf den Bildschirmen, je nach Betrachtungswinkel weiterhin gut zu erkennen sind.
Abschließend werden, falls vorhanden, zusätzliche Funktionen wie Lautsprecher und Beleuchtung geprüft.

Testbild Kontrast
Mit dem von uns entwickeltem Testbild, werden Kontrast, Helligkeit und Farbdarstellung der Bildschirme geprüft.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl
Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Sei es zum Arbeiten, Spielen oder Filme schauen - die Wahl des richtigen PC-Bildschirmes ist nicht leicht. Schließlich sitzt Du meist mehrere Stunden vor dem Monitor und solltest Deine Augen nicht über die Gebühr anstrengen. Nicht alle PC-Bildschirme beherrschen alle Einstellungsfunktionen. Wir geben Dir einige Entscheidungshilfen, bei der Auswahl des passenden Monitors.

Bist Du Dir erst einmal im Klaren darüber, wofür Du den Monitor hauptsächlich verwenden möchtest, stehen Dir unterschiedlichste Bildschirmarten zur Verfügung.

LED Monitore

Die am weitesten verbreiteten Monitore sind heutzutage LED Monitore. Neben dem günstigen Preis können sie vor allem durch die Technik punkten, die jedes Jahr weiterentwickelt wird. Durch die verwendete LED-Technik ist eine besonders flache Bauart solcher Monitore möglich. Von der Farbgebung her bieten LED-Monitore satte und kräftige Farben, sowie hohe Kontraste. Der Stromverbrauch solcher PC-Bildschirme ist in der Regel niedrig.

Beachtet werden muss, dass es sich bei LED-Bildschirmen keinesfalls um Nachfolger der LCD-Monitore handelt, wie uns manche Händler glauben lassen wollen. In beiden Monitor-Arten werden Flüssigkristalle verwendet, die mit Leuchtdioden bestrahlt werden. Daher rührt auch der Name LCD (Liquid Crystal Display). LED-Bildschirme sind also genaugenommen LCD-Bildschirme. Bei PC-Bildschirmen mit LED werden die Flüssigkristalle zusätzlich noch per LED beleuchtet.

Die Reaktionszeit von LED-Monitoren hängt nicht nur vom Bildschirm selbst, sondern auch von der restlichen verwendeten Hardware ab. LED PC-Bildschirme eignen sich aufgrund ihres geringen Stromverbrauchs besonders für Dauerbetrieb. Durch die äußerst flache Bauweise sind sie außerdem auch dann eine gute Wahl, wenn Platz gespart werden muss.

LCD/TFT-Monitore

Diese PC-Bildschirme waren in erster Linie die Ablöse der alten Röhrenmonitore. Im Gegensatz zu LED-Screens beleuchten bei LCD/TFT-Bildschirmen immer noch konventionelle Leuchtstoffröhren die Flüssigkristalle. In der Regel funktionieren heute alle angebotenen LCD-Monitore mit TFT-Technik, die für "Thin Film Transistor" steht und die Grundlage für Aktiv-Matrix Bildschirme bildet.

Solche PC-Bildschirme punkten besonders durch ein flimmerfreies Display und besonders hohes Farbspektrum. Die Auflösung beträgt in der Regel 1920×1080 bis 1920×1200, also Full HD. Bei der Reaktionszeit liegen diese flachen PC-Bildschirme ungefähr auf einer Linie mit LED-Monitoren.

Ein kleiner Nachteil gegenüber Bildschirmen mit LED-Technik sind der etwas geringere Kontrast, sowie der eingeschränkte Blickwinkel. Auch die Farben sind etwas blasser gehalten.

FED Monitore

Auch sogenannte Feldemissionsbildschirme sind Flachbildschirme, bei denen per Elektronenstrahl aktiv leuchtende Punkte auf einem Bildschirm mit fluoreszierender Schicht erzeugt werden. Allerdings wird dabei nicht der komplette Screen beschrieben. FED-Bildschirme benötigen keine Hintergrundbeleuchtung, sondern funktionieren als Selbstleuchter.

CRT Bildschirme

Der CRT-Bildschirm oder Kathodenstrahlröhren Bildschirm ist weitgehend durch Flachbildschirme vom Markt verdrängt worden. Er basiert auf der Kathodenstrahlröhre von Ferdinand Braun und wird immer noch in verschiedenen Größen hergestellt. Entscheidend ist bei der Verwendung eines solchen Röhrenbildschirms nicht die Auflösung der Darstellung, sondern der Betrachtungsabstand.

Plasmabildschirme

Plasmabildschirme sind Farb-Flachbildmonitoren, bei denen mit Hilfe von Leuchtstoffen, verschiedenfarbiges Licht erzeugt wird. Die Leuchtstoffe werden durch Plasma angeregt, das durch Gasentladungen erzeugt wird. Zum Einsatz kommen Plasmascreens hauptsächlich in Form von Fernsehgeräten, da sie in der Regel als recht große Bildschirme gebaut werden (ab 42 Zoll Bildschirmdiagonale). Die in Sandwichbauweise gefertigten Plasmabildschirme werden nach und nach durch LCD-Monitore vom Markt gedrängt. Namhafte Hersteller, wie etwa Samsung haben die Produktion solcher Bildschirme bereits vor einigen Jahren eingestellt.

OLED Monitore

OLED-Bildschirme mit organischen Leuchtdioden kommen ebenfalls als PC-Bildschirme zum Einsatz. Besonders die Tatsache, dass aufgrund der Materialeigenschaften auch die Herstellung biegsamer Bildschirme möglich ist, spricht für OLED-Screens. Diese PC-Bildschirme kommen ohne Hintergrundbeleuchtung aus und bieten gegenüber herkömmlichen LCD-Bildschirmen einen sehr hohen Kontrast und sind daher besonders als farbverbindliche Bildschirme für Grafiker die erste Wahl.
OLED-Bildschirme benötigen weniger Energie als LCD-Monitoren und werden auch weniger warm. Sie können außergewöhnlich dünn gefertigt werden.

Der größte Nachteil von OLED-Bildschirmen ist die relativ geringe Lebensdauer mancher aus organischen Materialien gefertigter Bauelemente. Ein OLED-Bildschirm hält nur etwa halb so lange, wie ein LCD-Bildschirm. Beeinflusst werden kann die Lebensdauer geringfügig durch ausreichende Kühlung. Sie sind außerdem besonders anfällig für Umwelteinflüsse wie etwa falsche Luftfeuchtigkeit, eindringender Sauerstoff und ähnliches. Das Display muss also hermetisch gekapselt werden. Farben in solchen PC-Bildschirmen altern normalerweise unregelmäßig, wodurch sich mit der Zeit Farbverschiebungen ergeben können.

SED Bildschirme

Die SED-Technik ist mit der Technik der Feldemissionsbildschirme verwandt und wurde ursprünglich von Canon und Toshiba entwickelt. SED-Monitoren haben einen besonders hohen Wirkungsgrad, was sich in wesentlich geringerem Stromverbrauch als bei LCD-Bildschirmen bemerkbar macht. Zudem ist auch der erreichbare Kontrast von SED ausnehmend hoch, da bei dieser Technik keine Hintergrundbeleuchtung verwendet wird. Eine sehr schnelle Reaktionszeit - ähnlich klassischer Röhrenmonitoren - und hohe Farbtreue runden das Spektrum an Pluspunkten ab. Allerdings unterstützen SED-Bildschirme lediglich eine einzige Auflösung und weisen immer wieder Pixelfehler auf. Auch bei SED-Bildschirmen besteht die Gefahr des Einbrennens statischer Bildschirminhalte.

Wer regelmäßig und lange am Rechner arbeitet, weiß den Vorteil eines Monitors gegenüber einem Laptop oder gar Tablet zu schätzen. Doch es gilt beim Kauf eines solchen PC-Bildschirms neben der Bildschirmtechnik noch einige weitere Punkte zu beachten.

Verstellbarkeit

Im Idealfall wird ein Monitor so eingestellt, dass die Augen mit der oberen Bildschirmkante auf einer Höhe sind. Hierzu ist der Wunschkandidat im besten Fall höhenverstellbar. Ein Bildschirm, der sich nur in der Neigung verstellen lässt, ist nicht ausreichend. Ein Monitor, der in Höhe, Drehung und Neigung passt, schont nicht nur die Augen, sondern auch den Rücken.

Die Anzahl der Anschlüsse

Meist werden mehrere Geräte in Kombination mit dem Bildschirm verwendet. Hierzu solltest Du beim Kauf des PC-Bildschirms unbedingt auf eine Mindestausstattung an Anschlüssen achten. Zu diesen zählen unter anderem ein HDMI und Display-Port. Wer mit Apple arbeitet, benötigt zudem noch einen Thunderbolt 3-Port, über den sowohl Strom, als auch Daten übertragen werden. Praktisch sind auch eventuell vorhandene DVI- und VGA-Anschlüsse. Damit kann auch ältere Hardware noch problemlos eingesetzt werden.

Die korrekte Auflösung

In der Regel lässt sich sagen: je höher, desto besser. 1920×1080 Pixel (Full HD) ist mittlerweile zum Standard geworden. Besser noch greifst Du zu einem Gerät mit 4K Auflösung, die etwa viermal so hoch ist, auch wenn der Unterschied mit bloßem Auge so gut wie nicht sichtbar ist.

Ist die Auflösung etwas höher, sollte auch die Größe des Bildschirmes entsprechend gesteigert werden. Denn mit steigender Auflösung verkleinern sich Icons und Schriften.

Die Reaktionszeit

Die Reaktionszeit ist besonders für Gamer und Leute, die gerne am PC Filme ansehen, wichtig. Völlig ausreichend ist eine bei vielen Monitoren angegebene Reaktionszeit von ein bis zwei Millisekunden. Liegt die Reaktionszeit bei über zehn Millisekunden, wird sich unweigerlich ein Ruckeln bemerkbar machen, sobald schnelle Bilder im Spiel sind. Wer hingegen normale Office-Anwendungen am PC durchführt, wird auch mit einer langsamen Reaktionszeit keine Probleme haben.

Die Größe des PC-Bildschirms

Standardmäßig haben PC-Monitore zwischen 24 und 27 Zoll Bildschirmdiagonale. Die ideale Größe des Monitors hängt in erster Linie vom vorhandenen Platz und dem Sitzabstand ab. Der Berufsverband der Augenärzte rät zu einem Abstand zwischen 50 und 80 Zentimetern zwischen Bildschirm und Auge.

Eine Mindestgröße von 24 Zoll sollte der Bildschirm in jedem Fall aufweisen. Sie bietet noch genug Platz, um beispielsweise zwei Programmfenster nebeneinander zu platzieren. Auch bei kleinteiligen Arbeiten, wie etwa Excel, bist Du mit einem 24 Zoll Monitor noch auf der sicheren Seite.

Die Größe eines Bildschirms schlägt sich in der Regel direkt im Preis nieder.

Es ist im Allgemeinen zu einer matten Monitorfläche zu neigen. Nur allzu leicht können sich ansonsten Gegenstände in der Ansicht spiegeln und ein konzentriertes Arbeiten unmöglich machen. Viele Büromonitore beherrschen außerdem die Pivot-Funktion. Damit lässt sich der Bildschirm hochkant drehen und stellt eine Seite vollständig auf der gesamten Screenfläche dar.

Bildschirme mit Wölbung

Immer mehr im Trend liegen auch sogenannte Curved Monitore. Diese können aufgrund ihrer Anpassung an das ebenfalls gewölbte Sichtfeld des Menschen ein wesentlich angenehmeres Bilderlebnis bieten, als ein herkömmlicher Bildschirm.

Am Markt sind unterschiedliche Monitorwölbungsradien, die sich gering voneinander unterscheiden und auf unterschiedliche Anwendungen ausgelegt sind. Gewölbte Monitoren bringen einige nicht unwesentliche Vorteile mit sich, als da sind:

  • Sie decken einen größeren Bereich des periphären Sehens ab (Panorama)
  • Sie empfinden die natürliche Krümmung des menschlichen Sichtfelds nach und sind daher augenschonend.
  • Bilder werden größer wahrgenommen, da ein größerer Teil des Sichtfeldes abgedeckt wird.
  • Die Tiefenwahrnehmung wird verbessert und Verzerrungen reduziert.
  • Nicht zuletzt haben Curved Monitore auch einen ästhetischen Pluspunkt. Sie setzen in jedem Raum einen schönen Akzent.

Curved Bildschirm
Curved Monitore sind unanfälliger für Lichteinstrahlungen

Dank ihrer augenschonenden Vorteil, sind gewölbte PC-Bildschirme besonders für den Arbeitsplatz hervorragend geeignet. Die allgemeine Belastung der Augen liegt um 33 Prozent niedriger, als bei flachen Bildschirmen. Arbeitest Du etwa mit Grafik, so kommt Dir die geringere Verzerrung an den Kanten des Bildschirms bei einem Curved Monitor noch zusätzlich entgegen. Für Gamer zeigt sich mit einem gewölbten Screen ebenfalls ein wesentlich realistischeres Bilderlebnis.

Gewölbte Monitore können als weiteren Vorteil Blenden und andere Probleme im Zusammenhang mit Lichtquellen wesentlich reduzieren.

Die richtige Bildwiederholfrequenz

Die Bildwiederholfrequenz ist immer dann wichtig, wenn auf einem Bildschirm schnell bewegte Bilder angezeigt werden müssen. Dabei spielt natürlich die Zusammenarbeit von Grafikkarte und Bildschirm eine entscheidende Rolle. Ist die Frequenz, in welcher erstere Bilder erzeugt werden, höher, als die Frequenz, die der Monitor anzeigen kann, kommt es zu Rucklern und anderen Bildfehlern.

Um dies zu vermeiden, wird im Idealfall die Bildwiederholfrequenz des Monitors gesteigert, sodass mehr neu generierte Bilder pro Sekunde angezeigt werden. Bislang zeigten Monitore in der Regel 60 Einzelbilder pro Sekunde an. Viele neue PC-Bildschirme weisen jedoch mit 144 Hz bereits eine weitaus höhere Bildfrequenz auf. Besonders für Gamer ist diese Entwicklung von großem Vorteil.

Der Paneltyp

Neben der Reaktionszeit und der Bildwiederholfrequenz ist auch der Paneltyp entscheidend für ein flüssiges Bilderlebnis. Es handelt sich dabei um Bauweise und Anzeigetyp eines LCDs bezeichnet.
Die gängigsten Paneltypen sind TN (Twisted-Nematic), VA (Vertical Alignment) und IPS (In-Plane-Switching).

TN-Panels zeichnen sich durch besondere Reaktionsgeschwindigkeit aus, während VA-Panels ausnehmend farbecht sind. Der größte Marktanteil fällt auf TN-Panels, die aufgrund schneller Reaktionszeiten und attraktiver Preise sowohl für Office- und Multimedia-Anwendungen, als auch für Spiele gut geeignet sind. IPS-Panels verbinden beide Vorteile, schwächeln aber meist bei der Bildwiederholungsrate. Nur wenige Modelle sind mit einer Bildwiederholungsfrequenz von 144 Hz oder höher erhältlich - und wenn, dann zu stolzen Preisen.

G-Sync

Wer einen Monitor mit einer Bildwiederholungsfrequenz von 60 Hz besitzt und in der Folge nicht ruckel- und verzögerungsfrei spielen kann, wird früher oder später mit der von NVidia entwickelten G-Sync Technologie konfrontiert werden. Dabei wird die Bildausgabe mit der Ausgabe der Grafikkarte synchronisiert und die oben genannten Probleme eliminiert. Voraussetzung sind ein entsprechender Grafikprozessor sowie ein G-Sync-fähiger Monitor.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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Wir haben 5 PC-Bildschirme getestet und dabei besonders auf die Reaktionszeit, die Leuchtkraft, die Blickwinkelstabilität sowie die Farbdarstellung geachtet.

Ob im Büro oder Zuhause: Ein Leben ohne Bildschirme ist heutzutage undenkbar. Deswegen ist es umso wichtiger, den richtigen Bildschirm für deine Tätigkeit zu finden. Welcher Bildschirm am besten zu dir passt, erfährst du in unserem Testbericht.

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