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Laserdrucker Test - 03/2019

Unser Testsieger der Canon i-SENSYS LBP613Cdw: Das Gerät kann beidseitig drucken und überzeugt mit einer äußerst guten Druckqualität bei Texten sowie Bildern. Unser Favorit mit der Testnote 1,8!

Wir haben 3 Laserdrucker getestet und dabei besonders auf die Druckqualität und den Funktionsumfang geachtet.

Ob für das Büro oder für zu Hause: Laserdrucker kommen selbst in unserer digitalen Welt immer noch täglich zum Einsatz. Dabei sollte die Qualität auf jeden Fall stimmen, um scharfe Ergebnisse zu erzielen und gleichzeitig zuverlässig, schnelle Unterstützung im Alltag zu erhalten.

Laserdrucker
Winner IconUnser Testsieger:
Canon i-SENSYS LBP613Cdw

Product Icon
3
Produkte getestet
Hours Icon
34.5
Arbeitsstunden
Reviews Icon
580
Amazon-Rezensionen analysiert
zuletzt aktualisiert: 13.11.2019, 15:28
Testsieger
Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Canon i-SENSYS LBP613Cdw Brother HL-3142CW Testbericht HP Color LaserJet Pro M254nw Testbericht

Canon
i-SENSYS LBP613Cdw

Brother
HL-3142CW

HP
Color LaserJet Pro M254nw

Vorteile
  • Einfaches beidseitiges Drucken möglich
  • Gute Druckqualität
  • Unterstützung von Wi-Fi und weiteren mobilen Standards
  • Hohe Auflösung (dpi)
  • Unterstützung von Wi-Fi und weiteren mobilen Standards
  • Lange Herstellergarantie (3 Jahre)
  • Schnelles Drucken
  • Einfache Bedienung über Touchdisplay
  • Schnelle Einrichtung
  • Mit richtigem Ausschalter
  • Leichter um kompakter als die Konkurrenzdrucker
Nachteile
  • Kein USB-Kabel vorhanden
  • Langsames Drucken
  • Kleine Papierkassette
  • Kein automatisches zweiseitiges Drucken möglich
  • Fehlender LAN-Anschluss
  • Vergleichsweise laut auch nach dem Drucken
  • Kein Touch-Display
  • Lange Aufwärmzeit
  • Geringe Auflösung (dpi)
  • Hohe Lautstärke
  • Kein automatisches zweiseitiges Drucken möglich
Zusammenfassung

Mit guter Druckqualität und einfachem Duplexdrucken ein praktischer Begleiter im Büroalltag.

Drucker mit hoher Auflösung (dpi), konnte im Qualitätstest jedoch nicht überzeugen.

Ein Bürobegleiter, der schnell Dokumente ausdrucken kann, sobald er erst mal in Betrieb ist.

Druckqualität
Funktionsumfang
Geschwindigkeit
Handhabung
Lautstärke
Beidseitiger Druck möglich Ja Nein Nein
Anschlüsse USB 2. 0, LAN, Wi-Fi USB 2.0, Wi-Fi USB 2.0, LAN
Papierkapazität 150-Blatt Papierfach 250-Blatt Papierfach 250-Blatt Papierfach
Zeit bis erstes Blatt gedruckt wird 25 Sekunden 18 Sekunden 13 Sekunden
Druckgeschwindigkeit 17 A4 Dokumente pro Minute 18 - 19 A4 Dokumente pro Minute 22 A4 Dokumente pro Minute
Aufwärmzeit 10 Sek. 24 Sek. 37 Sek.
Maximale Mediengröße 215 mm x 355 mm 76. 2 mm x 116 mm 216 mm x 356 mm
Minimale Mediengröße 76.2 mm x 127 mm 216 mm x 356 mm 76 mm x 127 mm
Stand-By Stromaufnahme 0,7 W 6,5 W 6 W
Breite 43 cm 41 cm 39,2 cm
Höhe 24,7 cm 24 cm 24,7 cm
Tiefe 41,8 cm 46,5 cm 38,6 cm
Gewicht 15,5 kg 17,4 kg 13,8 kg
Auflösung 1200 x 1200 dpi 2.400 x 600 dpi 600 x 600 dpi
Einscanner Nicht vorhanden Nicht vorhanden Nicht vorhanden
max. Lautstärke 64 dB 71 dB 76 dB
Reichweite der mitgelieferten Toner Circa 1400 Seiten in Schwarz und 690 Seiten in Farbe Für insgesamt circa 1000 Seiten Circa 700 Seiten in Schwarz und 800 Seiten in Farbe
Preis der S/W-Toner für Nachkauf Ab 56 € für 1300 Seiten Ab 60 € für 2500 Seiten Ab 54 € für 1500 Seiten
Preis der Farbtoner für Nachkauf Ab 60 € für 1300 Seiten (Preis pro Toner) Ab 60 € für 1400 Seiten (Preis pro Toner) Ab 69 € für 1400 Seiten (Preis pro Toner)
Preis/Seite in Schwarz 0,04 € 0,02 € 0,04 €
Preis/Seite in Farbe 0,14 € 0,13 € 0,15 €
Testsiegel: Canon i-SENSYS LBP613Cdw, Testnote 1.85
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Testsiegel: Brother HL-3142CW, Testnote 2.1
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Testsiegel: HP Color LaserJet Pro M254nw, Testnote 2.5
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Getestete Produkte

Platz 1: Canon i-SENSYS LBP613Cdw

Testsiegel: Canon i-SENSYS LBP613Cdw, Testnote gut

Der Canon - i-SENSYS LBP613Cdw A4 Farblaserdrucker hat mit seiner Druckqualität im Test überzeugt. Texte werden scharf dargestellt und auch bei Abbildungen und Bilder harmonieren die Farben gut, ohne zu gesättigt auszusehen. Nicht überzeugt hat die Geschwindigkeit, denn das Gerät lässt sich beim Drucken etwas Zeit. Ausgeglichen wird dieser Nachteil durch das verlässliche und einfache zweiseitige Drucken.

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Brother HL-3142CW - thumbnail Testsiegel: Brother HL-3142CW, Testnote gut

Platz 2: Brother HL-3142CW

Trotz der hohen dpi Auflösung hat die Druckqualität des Brother HL3142CW Farbdrucker nicht überzeugt. In unserem Test konnten andere Geräte bei farbintensiven Abbildungen ein besseres Ergebnis abliefern. Auch die vergleichsweise hohe Lautstärke macht das Gerät zu keinem ruhigen Kollegen. Insbesondere nach dem Drucken sind noch Geräusche zu vernehmen. Der Drucker sollte lieber in einem Nebenraum gestellt werden, am besten in die Nähe des WLAN-Routers, da die Verbindung häufig abbricht.

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HP Color LaserJet Pro M254nw - thumbnail Testsiegel: HP Color LaserJet Pro M254nw, Testnote befriedigend

Platz 3: HP Color LaserJet Pro M254nw

Der HP Color LaserJet Pro M452nw Drucker ist ein solider Farblaserdrucker, welcher über LAN, USB und optional gegen Aufpreis auch über WLAN zuverlässig Dokumente druckt. Der größte Vorteil an dem Gerät ist die Geschwindigkeit, denn 22 farbige Dokumente können pro Minute gedruckt werden. Auch bei der Zeit, bis das erste Blatt gedruckt wird, liegt das Gerät vor der Konkurrenz. Nachteilig sind die Lautstärke des Druckers und die nur geringe dpi-Auflösung von 600 x 600 dpi.

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Canon - i-SENSYS LBP613Cdw

Testsieger: jetzt Testbericht lesen
  • Die Toner lassen sich in der Regel einzeln tauschen. Es ist nicht notwendig, alle Druckerkartuschen gleichzeitig zu wechseln.
  • Du musst nicht unbedingt die originalen Toner kaufen. Es gibt günstige Alternativen, die man bei Amazon finden kann.
  • Die Drucker verbrauchen im Stand-By-Modus wenig Strom. Wenn Du jedoch längere Zeit nicht druckst, ist es besser, den Stecker vom Gerät zu ziehen.
  • Nicht alle Drucker können automatisch beidseitig drucken. Schau vorher bei uns in die Vergleichstabelle.
 

Testablauf

Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Druckqualität
  • Funktionsumfang
  • Geschwindigkeit
  • Handhabung
  • Lautstärke

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Laserdrucker definiert. Zunächst wird der Liefer- und Funktionsumfang kontrolliert. Es werden alle möglichen Anschlüsse geprüft und die Geräte nach Herstellerangaben eingerichtet.

In ersten Testdurchläufen wird überprüft, wie lange es für den Druck einer Seite braucht, inklusive Startvorbereitungen. Weiterhin wird getestet wie viele DIN-A4-Blätter die Drucker in einer Minute schaffen. Außerdem wird die Lautstärke beim Drucken gemessen.

Während der gesamten Testreihe wird die Benutzerfreundlichkeit und Handhabung beurteilt. Um die Druckqualität zu testen, wird unser Logo mit Testbildanteilen in Farbe ausgedruckt und das Ergebnis mit dem Original verglichen.

Das Askgeorge Logo ausgedruckt in der Papierausgabe
Eines der Testgeräte wird in unserem Testlabor auf Druckqualität getestet

Verfügen die Geräte über weitere Funktionen, wie Scannen oder Kopieren, werden auch diese getestet. Abschließend wird der Aufwand für den Farbpatronenwechsel beurteilt.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl
Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Beim Laserdrucker unterscheidet man zwischen dem Farblaserdrucker und dem monochromen Laserdrucker. Beide funktionieren nach dem Prinzip der Elektrofotografie. Die in der Anschaffung nicht ganz günstigen Geräte sind bei häufigem Drucken, gerade im nicht-farbigen Bereich, als echte Alternative zum Tintenstrahldrucker bekannt. Allerdings ist der Laserdrucker nicht für jeden geeignet, denn bei Farbdrucken stößt er schnell an seine Grenzen.

Toner
Der Laserdrucker arbeitet nicht mit Tinten, sondern mit Toner.

Der Laserdrucker arbeitet nicht mit Tinten, sondern mit Toner. Das sind Farbpartikel im Nanobereich, die auf dem Papier haften bleiben - und zwar genau dort, wo es für Deinen Ausdruck wichtig ist.

Auf der Druckertrommel wird eine elektrostatische Aufladung und Belichtung vorgenommen. So entsteht ein Bild des Motivs, das Du drucken willst. Anschließend bringt der Drucker Tonerpulver auf, das nur da haftet, wo die Aufladung besteht.

Das Motiv, das Du drucken willst, wäre also zu diesem Zeitpunkt (wenn Du in Deinen Laserdrucker hineinschauen könntest) auf der Trommel sichtbar. Anschließend wird das Papier um die Druckertrommel gelegt. Das Tonerpulver bleibt auf dem Papier haften und wird mit einer Walze dort fixiert.

Das ist an und für sich eine recht elegante Lösung. Allerdings gibt es ein wirklich sehr kleines Problem: die Tonerpartikel. Denn natürlich haften die nicht nur auf der Druckertrommel und auf dem Papier, sondern kleckern auch manchmal ein wenig.

Das klingt jetzt sehr salopp, kann aber zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Denn die Tonerpartikel sind so klein, dass sie in den Bereich von Feinstaub fallen. In den feinsten Abstufungsbereich von Feinstaub.

Vielleicht ist Dir schon einmal aufgefallen, dass es rund um den Laserdrucker etwas seltsam riecht, vor allem dann, wenn das Gerät in Betrieb ist. Das hat nichts mit der Verarbeitung des Druckers, billigem Kunststoff aus zweifelhafter Produktion oder ähnlichem zu tun.

Sondern das liegt in der Funktionsweise des Druckers begründet. Und die sorgt eben auch dafür, dass der Feinstaubgehalt in Druckernähe sehr hoch ist. Wie fein der Feinstaub ist, kannst Du ganz leicht feststellen: Tonerpulver in einer Flasche sieht aus wie eine schwarze Flüssigkeit.

Die Partikel sind so fein, dass sie sogar das Fließverhalten einer Flüssigkeit haben. Aber auf die Möglichkeiten, die Tonerkartusche mit Refilltoner zu befüllen, gehen wir hier nicht ein.

Tipp: Du kannst Deinen Laserdrucker unter Umständen mit einem Feinstaubfilter nachrüsten. Der Feinstaubfilter wird an die Lüftungsschlitze des Laserdruckers gesetzt und soll verhindern, dass das Gerät feinste Tonerstäube in den Raum pustet.

Wie sinnvoll und gut diese Feinstaubfilter sind und ob Dein Laserdrucker so etwas nicht ohnehin ab Werk mitbringt, musst Du allerdings selbst recherchieren.

Ansonsten gilt:

Laserdrucker sollten nur in Räumen betrieben werden, die gut zu belüften sind. Die Räume müssen regelmäßig gereinigt werden, und zwar idealerweise mit speziellem Gerät. Denn ein normaler Staubsauger saugt den Tonerstaub ein und pustet ihn mit der Abluft wieder hinaus.

Die Filter im Staubsauger sind nicht fein genug für diese Art von Feinstaub. Wenn Du also regelmäßig absaugst, ist das zwar löblich - wirbelt den Feinstaub aber nur durch die Luft.

Besser ist es, wenn der Bereich um den Laserdrucker herum mit einem Tuch gereinigt wird, das auch feinste Partikel über statische Ladung bindet. Bitte nicht falsch verstehen: Der Laserdrucker ist bei korrektem Gebrauch keine Gefahr für Deine Gesundheit. Du solltest ihn eben nicht auf dem Nachttisch oder direkt unter der Klimaanlage betreiben.

HP Color LaserJet Pro
HP Color LaserJet Pro

Laserdrucker gibt es in zwei Ausführungen: Der Laserdrucker mit einer schwarzen Kartusche wird als monochromer Laserdrucker bezeichnet. Der Farblaserdrucker hat vier Kartuschen in Schwarz, Magenta und Gelb sowie Cyan.

Aus diesen Farben werden alle anderen Nuancen additiv gemischt. Farblaserdrucker können einfache Farbdokumente wie Grafiken und Skizzen sehr gut bewältigen, stoßen aber spätestens bei Fotos an ihre Grenzen. Wenn Du einen Drucker suchst, der Dir hilft, Dein digitales Fotoalbum auf Papier zu bringen, ist ein Laserdrucker nicht ganz das Richtige für Dich.

Wenn Du für Deinen Beruf oder das Studium häufig monochrome und selten (für Präsentationen zum Beispiel) farbige Ausdrucke benötigst, macht Dich der Laserdrucker vermutlich glücklich.

Denn obwohl die Anschaffungskosten und die Kosten für die Kartuschen recht hoch sind (insbesondere beim Farblaserdrucker), ist der Druckpreis je Seite sehr viel geringer als beim Tintenstrahldrucker. Allerdings arbeitet der Farblaserdrucker aufgrund der kostenintensiveren Farbkartuschen nicht ganz so sparsam wie der monochrome Laserdrucker.

Die Papierkassette im Drucker
Die Papierkassette im Drucker

Vom Tintenstrahldrucker her kennst Du vermutlich die verschiedenen Möglichkeiten: Für Behördenbriefe und ähnliche Kleinigkeiten benutzt Du das günstige Papier mit einem Gewicht von 80g/qm, für Einladungen und Gratulationskarten einen dünnen Karton, Du bedruckst Deine Visitenkarten selbst, gestaltest die Label für Deine Ordner und CD selbst und druckst sie auf den entsprechenden Bögen aus.

Fotos werden auf spezielles, festes Fotopapier produziert, und die T-Shirt Folie für das selbstgestaltete T-Shirt, das Du Deiner Oma zum 80. Geburtstag schenkst, gibt es für den Tintenstrahldrucker auch.

Du willst auf Laserdrucker umsteigen? Vergiss es. Es gibt zwar viele dieser Produkte auch für den Laserdrucker, aber sie sind ungleich kostenintensiver, und die Handhabung ist nicht so einfach. Laserdrucker arbeiten mit einer Bildtrommel, über die sie das Papier rollen - dicke Papiere und Folien lassen sich nicht gut rollen.

Dazu kommt, dass nicht jede Oberfläche wirklich geeignet ist. Tonerpulver bleibt nicht überall haften. Deshalb mein

Tipp: Wenn Du einen Bürodrucker für Dein HomeOffice suchst, lies bitte weiter. Laserdrucker sind genau das Richtige für Dich. Wenn Du dagegen einen kreativen Helfer für die Freizeit suchst, mit dem Du vom T-Shirt über Labels bis hin zu Autoaufklebern und Fotoalben alles gestalten kannst, darfst Du Dir den Rest vom Text sparen. Denn dann ist der Laserdrucker nicht Dein Ding.

Drei verschiedene Trommelarten werden bei Laserdruckern verbaut. Da sind einmal permanent Bildtrommeln, dann gibt es semipermanente Bildtrommeln, und zu guter Letzt noch Wegwerfbildtrommeln. Was heißt das? Permanente Bildtrommeln können permanent immer wieder verwendet werden. Sie haben eine harte, fotosensitive Beschichtigung, die aus amorphem Silizium besteht. Alternativ kann sie aus einer dicken organischen Beschichtung gefertigt sein, das macht beispielsweise der Hersteller Kyocera so. Die Bildtrommel kann während des gesamten Druckerlebens im Gerät verbleiben und wird nicht ausgetauscht. Wird die Tonerkartusche gewechselt, soll auch der Drucker gereinigt werden. Die Reinigung ist recht einfach: Kyocera legt den Tonerkartuschen ein Tuch bei, mit dem die Ausrichtwalze abgewischt werden soll. Außerdem muss der Coronadraht gereinigt werden.

Semipermanente Bildtrommeln müssen nach circa 20.000 Druckseiten ausgewechselt werden, denn sie arbeiten dann nicht mehr sauber. Das ist kostenintensiv. Diese Bildtrommeln haben zwar eine dickere, organische Beschichtung, die fotosensitiv ist, aber sie verschleißen eben doch. Hersteller wie Brother, Oki, Konica-Minolta und Epson verbauen semipermanente Bildtrommeln in ihren Geräten. Bis Du den Verschleißpunkt der Bildtrommel erreicht hast, wird jeweils nur die Tonerkartusche ausgetauscht. Das ist zwar ökologisch sinnvoll, aber der Wechsel der Tonerkartusche geht bei diesem System mit viel Staub einher.

Wegwerfbildtrommeln sind nur mit einer sehr dünnen organischen Beschichtung versehen, die fotosensitiv ist. Sie verschleißen recht schnell und lassen sich nur mit jeweils einer Tonerkartusche verwenden. Ist die Tonerkartusche leer, wird auch die Bildtrommel entsorgt.

Die Toner lassen sich in der Regel einzeln tauschen. Es ist nicht notwendig, alle Druckerkartuschen gleichzeitig zu wechseln. Außerdem musst du nicht unbedingt die originalen Toner kaufen. Es gibt günstige Alternativen, die man bei Amazon finden kann.

In Sachen Umweltschutz und Müllvermeidung ist das nicht sehr sinnvoll, trotzdem verbauen HP, Samsung, Canon, Lexmark und Xerox solche Bildtrommeln in ihren Geräten. Im Unterhalt sind Laserdrucker mit Wegwerfbildtrommeln kostenintensiver als andere Laserdrucker. Der Vorteil liegt darin, dass die Bildtrommel und Kartuschen gemeinsam verkapselt sind, so dass weniger Tonerstaub austritt. Die Tonerkassetten inklusive Bildtrommel werden mit einem einzigen Handgriff gewechselt.

Vorteile:

- Die Druckqualität ist bei Textdokumenten und bei Grafiken hoch.
- Der Laserdrucker arbeitet schnell.
- Die Geräte haben eine vergleichsweise lange Lebensdauer.
- Die Druckkosten je Seite sind beim Laserdrucker recht niedrig.
- Meistens sind die Ausdrucke wischfest und wasserfest sowie lichtbeständig.
- Du musst nicht warten, dass die Tinte trocknet.
- Der Toner kann im Gegensatz zu einer Tintenpatrone nicht eintrocknen.

Laserdrucker haben aber auch Nachteile:

- Das Tonerpulver enthält oft Blei und Kadmium, das ist aufgrund der Feinstaubbelastung nicht günstig für die Gesundheit.
- Die Auflösung der Drucke ist schlechter, insbesondere der Fotodruck ist qualitativ nicht zufriedenstellend.
- Der Anschaffungspreis für Drucker wie auch Kartuschen ist höher.
- Das Gerät braucht eine längere Aufwärmphase vor dem ersten Druck.
- Laserdrucker sind größer als Tintenstrahldrucker und benötigen mehr Platz.
- Das Gerät ist laut im Betrieb

Daraus ergibt sich ganz logisch, dass Laserdrucker als Bürogeräte und für Vieldrucker eine kostengünstige Option darstellen und als Multifunktionsgerät im professionellen Bereich wirklich gute Arbeit leisten. Bastler/-innen und Menschen, die den Drucker für alles Mögliche und Unmögliche verwenden wollen und eher weniger drucken, sind aufgrund der eingeschränkten Qualität bei Farbdrucken und der schwierigen Auswahl hinsichtlich der Trägermedien wahrscheinlich nicht ganz glücklich mit einem Laserdrucker.

Beim Kauf eines Laserdruckers gibt es einiges zu beachten
Beim Kauf eines Laserdruckers gibt es einiges zu beachten

Das erste, was Dich an Deinem Laserdrucker interessiert, ist vermutlich der Preis. Günstig muss nicht toll sein, und umgekehrt bedeutet ein hoher Preis nicht, dass das Gerät besonders hochwertig arbeitet.

Oft ist es so, dass der Drucker selbst recht kostengünstig angeboten wird, dafür die Verbrauchsmaterialien wie der Toner, das Papier und eventuell benötigte Ersatzteile umso teurer ausfallen.

Achte beim Kauf also nicht nur darauf, was das Gerät selbst kostet, sondern auch insbesondere auf den Toner. Du solltest eine grobe Idee haben, wie viel Du druckst und wie viele Seiten die Tonerkartusche hergibt.

So kannst Du abschätzen, wie oft Du die Kartusche austauschen musst und wie hoch die Arbeitskosten, also die Druckkosten je Seite, dann wirklich sind.

WLAN: Geht es noch ohne?

Eigentlich nicht. Es gibt kaum noch Laserdrucker ohne diese Funktion, und das ist auch gut so. Denn die WLAN-Funktion ermöglicht den Zugriff auf den Drucker von ganz unterschiedlichen Geräten aus. Smartphone, Laptop oder Tablet - alles im Netzwerk kann den Drucker nutzen.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Freiheit des Standorts. Ein WLAN-Drucker kann auch in der selten genutzten Abstellkammer oder vor dem offenen Fenster auf dem Dachboden stehen. Eben überall dort, wo es eine Steckdose gibt und wo die Emissionen (Druckergeräusche und Feinstaub) kein Problem sind.

Großes Eingabefach und automatischer Papiereinzug

Vor allem dann, wenn Du eher viel druckst, ist ein großer Papiervorrat direkt am Drucker toll. Denn dann musst Du nicht ständig Blätter nachfüllen. Bei den meisten Bürogeräten ist ein großes Papierfach inzwischen Standard, genauso wie der automatische Papiereinzug.

Was viele Hersteller nicht extra bewerben, ist das Ausgabefach. Da sollte auch Platz für wenigstens 20 Blatt sein, sonst musst Du ständig Deine Dokumente herausnehmen. Das kann bei komplexen Druckaufträgen problematisch werden, denn es kann sein, dass Du die Seiten nach Zahl manuell sortieren musst, wenn Du Dein gesamtes Dokument in fünf oder mehr Stößen aus dem Ausgabefach nimmst.

Nicht alle Drucker können automatisch beidseitig drucken. Schau vorher bei uns in die Vergleichstabelle.

Schnittstellen, Module und Speicherkarten

Auch Laserdrucker lassen sich nicht mehr rein über die Kabelverbindung oder das WLAN bedienen. Viele Geräte kommen mit Steckplätzen für USB-Sticks daher, so dass Du direkt vom USB-Stick aus drucken kannst.

Auch eine Übertragung über Bluetooth oder NFC ist möglich. Manche Drucker erlauben Dir, die Speicherkarte von der Digitalkamera direkt einzustecken und von der Karte zu drucken. Was Du davon benötigst, entscheidest Du selbst.

Denke aber daran, dass der Drucker unter Umständen nicht nur von Dir genutzt wird. Welche Geräte befinden sich im Haushalt, und was davon könnte potentiell einen Drucker benötigen? Möglichkeiten, die man hat, nutzt man erfahrungsgemäß auch irgendwann.

Gerade bei einem kostenintensiven Gerät wie einem Laserdrucker solltest Du also vorausschauend planen. Stichwort Cloud-Computing: Kann Dein Laserdrucker das? Druckaufträge können dann über das Internet von nahezu überall auf der Welt aus an Deinen Drucker gesendet werden. Das Gerät benötigt dafür allerdings einen Internetzugang.

Der Drucker braucht Strom

Aber wie viel? Die meisten Menschen achten beim Druckerkauf auf alles Mögliche, aber nicht auf den Stromverbrauch. Dabei zahlt es sich aus, auch darauf zu schauen.

Denn der Drucker ist vermutlich oft und über längere Zeit im Büro in Gebrauch, so dass er die Stromrechnung auch ordentlich in die Höhe treiben kann. Da Bürogeräte meist rund um die Uhr eingeschaltet sind, ist neben dem Stromverbrauch in Aktion auch der Verbrauch im Standby Betrieb interessant.

Das mag wie gesagt für einen normalen Achtstundentag wenig erscheinen, aber ein Jahr besteht aus vielen solcher Tage, so dass insgesamt eine ordentliche Summe zusammenkommt. Hohem Stromverbrauch im Standby-Modus kannst Du etwa mit einer abschaltbaren Steckdose begegnen.

Dann kann das Gerät stromlos geschaltet werden, wenn es gerade nicht benötigt wird. Und LED-Drucker sind noch einmal sparsamer als Laserdrucker, liefern die gleichen guten Druckergebnisse, sind aber in der Anschaffung kostenintensiver.

Die Drucker verbrauchen im Stand-By-Modus wenig Strom. Wenn Du jedoch längere Zeit nicht druckst, ist es besser, den Stecker vom Gerät zu ziehen.

Muss es immer die teure Marke sein?

Generell tun es No-Name-Drucker auch. Aber bedenke, dass Du unter Umständen irgendwann einmal den Support benötigst. Und dass Du vielleicht Ersatzteile brauchst. Was kann der Hersteller eines No-Name-Druckers Dir in diesem Fall bieten?

Wenn Du mit dem Service zufrieden bist (auch damit, das Gerät notfalls kostenpflichtig entsorgen und ein neues Gerät kaufen zu müssen), muss es kein Markendrucker sein. Vergleiche einfach die verschiedenen Geräte.

Im Stromverbrauch wird Dir vielleicht auffallend ass die Markengeräte sparsamer sind. Was Umweltbewusstsein und nachhaltige Produktion angeht, wirst Du vermutlich ebenfalls Unterschiede feststellen.

Fazit: Der richtige Drucker ist wie die Liebe fürs Leben - gar nicht so einfach zu finden

Wenn Du Dir einen neuen Drucker zulegst, gibt es einfach viel zu bedenken und zu beachten. Ein Gelegenheitskauf ist keine gute Idee, denn das Gerät wird Dich für viele Jahre durch das (Arbeits-)Leben begleiten.

Informiere Dich ausführlich bezüglich der einzelnen Modelle, die für Dich in Betracht kommen.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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Fragen

Esther Hollenstedt
15.08.2019
Sind wiederbefüllte Tonerkartuschen empfehlenswert?
AskGeorge.com
Hallo Esther, Solche Tonerkartuschen können eine echte Geldersparnis sein. Leider sehen die Hersteller der Laserdrucker dies nicht so gern. Wenn du Online kaufst, achte am besten auf die aktuellen Rezensionen, dort erfährt man sehr schnell von Problemen. Solltest du einmal ein Problem haben, melde dich bei uns und dem Hersteller. Wir können das dann bei unserem Laserdrucker Test vermerken und die Tonerhersteller/Wiederbefüller regeln unverschuldete Probleme meist sehr kulant.
09.03.2019
Was ist der beste Laserdrucker?
AskGeorge.com

Unser Testsieger der Canon i-SENSYS LBP613Cdw: Das Gerät kann beidseitig drucken und überzeugt mit einer äußerst guten Druckqualität bei Texten sowie Bildern. Unser Favorit mit der Testnote 1,8!

Wir haben 3 Laserdrucker getestet und dabei besonders auf die Druckqualität und den Funktionsumfang geachtet.

Ob für das Büro oder für zu Hause: Laserdrucker kommen selbst in unserer digitalen Welt immer noch täglich zum Einsatz. Dabei sollte die Qualität auf jeden Fall stimmen, um scharfe Ergebnisse zu erzielen und gleichzeitig zuverlässig, schnelle Unterstützung im Alltag zu erhalten.

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