Kabelgebundene Mäuse im Test - 03/2019

Unser Testsieger ist die Asus UX300 Cord Blue-ray Mouse: Das Gerät ist solide in der Verarbeitung und liegt komfortabel in der Hand, außerdem lässt sich die Präzision je nach Anwendung einstellen. Unser Favorit mit der Testnote 1,4!

Wir haben 6 kabelgebundene Mäuse getestet und dabei besonders auf die Handhabung, die Lautstärke beim klicken und die Präzision geachtet.

Sie ist neben der Tastatur das Eingabegerät am PC: Die Maus. Ob im Berufsalltag oder in der Freizeit, für bequemen Umgang am Computer ist sie unabdingbar. Dabei muss das Gerät nicht nur präzise Eingabe ermöglichen, sondern auch gut in der Hand liegen.

zuletzt aktualisiert: 11.09.2019, 21:04
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Asus UX300 Cord Blue-ray Mouse CSL-Computer HPM130 Kabelgebundene Maus SZMDLX Computermaus K1019 Logitech G203 Kabelgebundene Maus CSL-Computer Vertical Ergonomic Right Hander Logitech B100 Kabelgebundene Maus

Asus

UX300 Cord Blue-ray Mouse

CSL-Computer

HPM130 Kabelgebundene Maus

SZMDLX

Computermaus K1019

Logitech

G203 Kabelgebundene Maus

CSL-Computer

Vertical Ergonomic Right Hander

Logitech

B100 Kabelgebundene Maus
Vorteile
  • Solide Verarbeitung
  • Leise in der Bedienung
  • Hohe Anwenderfreundlichkeit
  • Großer Funktionsumfang
  • Hohe Präzision
  • Für Gaming- und Büroarbeit
  • Hoher Funktionsumfang
  • Gute Handhabung
  • Hohe Präzision
  • Angenehme Ergonomie
  • Gamingtauglich
  • Atmsophärische Beleuchtung
  • Geflochtene Kabelummantlung
  • Hohe Funktionsumfang
  • Gewicht ist manuell variierbar
  • Großer Funktionsumfang
  • Leise in der Anwendung
  • Beidhändig bedienbar
  • Geeignet als Gaming- und als Büromaus
  • RGB-Beleuchtung
  • Ergonomische Form
  • Hoher Funktionsumfang
  • Geringe Lautstärke
  • Hohe Präzision
  • Präzise in der Anwendung
  • Angenehme Ergonomie
  • Beidhändig bedienbar
Nachteile
  • Nur geringe Anzahl von DPI-Switch-Stufen (primär keine Gaming-Maus)
  • Anfällig für Fettabdrücke
  • Präzision
  • Präzision
  • Es bedarf Übung um mit dieser Maus zu arbeiten
  • Hohe Anfälligkeit für Fettflecken
  • Nur für Rechtshänder geeignet
  • Nur geringe Anzahl von DPI-Switch-Stufen (primär keine Gaming-Maus)
  • Geringer Funktionsumfang
  • Laut in der Anwendung
  • Keine DPI-Regulation möglich
  • Sperrig beim Scrollen
Zusammenfassung

Die Maus hält was sie verspricht. Einziger Nachteil: wenige DPI-Switch-Stufen.

Mit hoher Präzision und guter Handhabung geeignet für Gaming- und Arbeitswelt.

Hoher Funktionsumfang und angenehme Bedienung mit variierbarem Gewicht.

Hochwertig verarbeitet, allerdings geringe Präzision über einen längeren Zeitraum.

Präzise, vielseitig nutzbare und leise Maus, jedoch mit ein paar Einschränkungen.

Präzises, angenehmes Arbeiten, allerdings mit sperrigem Scrollrad.

Lautstärke
Präzision
Ergonomie
Funktionsumfang
Handhabung
Lieferumfang Asus Garantie Formular, Bedienungsanleitung Bedienungsanleitung Bedienungsanleitung Bedienungsanleitung Bedienungsanleitung Bedienungsanleitung
Verpackung Stabil, informativ, viel Plastik Schwarz, Produktinformationen, Stabil Schlicht, braun, wenig Produktinformation, Stabil Blau, einige Produktinformationen und Abbildung des Produktes, Stabil Wenig informativ, stabil, Weiß, Einige Produktinformationen und Abbildung des Produktes, Stabil
Zusatzgarantie Nein Nein Nein Nein Nein Nein
Anleitungsqualität Befriedigend Gut Befriedigend Befriedigend Gut Befriedigend
Anleitungssprache CHN, JPN, FR, DE, IT, RUS, CZE, EST, HUN, POL, PRT, ROU, SVK, SVN, ESP, TUR, GRC DE, EN, EN, DE, JP EN, FR, DE, I, ES, POR, NL, SW, NW, FI, RUS, T, AE, DE, EN EN, DE, FR, I, ES, POR, NL, SWE, D, NOR, FI, RUS, CZE, HU, POL, EE, LVA, LTU, HR, SRB, SVN, ROU, GRC, UKR, TUR, ISR, AE
Breite 6,6 cm 7,9 cm 8,5 cm 6,5 cm 6 cm 5,5 cm
Höhe 10 cm 12,3 cm 13,8 cm 11,8 cm 12,2 cm 11,3 cm
Tiefe 4 cm 4 cm 4,3 cm 3,3 cm 7,5 cm 3,5 cm
Gewicht 92 g 126 g 152 g 112 g 145 g 88 g
Scrollrad
Lautstärke Scrollrad 40,1 dB 43,2 dB 37,5 dB 40,2 dB 35,4 dB 53,7 dB
Anzahl der Tasten 6 9 7 6 6 3
dots per inch (dpi) 1000/1600 max. 3200 max. 4800 200 - 8000 1000/1600 k. A.
DPI-Umschalter -
Lautstärke Tasten 51,4 dB 56,9 dB 55,2 dB 57,5 dB 57,2 dB 57,0 dB
Für Rechtshänder geeignet
Für Linkshänder geeignet Nein
Beleuchtung Nein -
Programmierbare Tasten
Plug & Play
Browser-Schnellnavigationstasten -
Rubber Pad Nein -
Geflochtenes Textilkabel Nein Nein - Nein Nein
Kunststoffkabelummantelung -
Laser Nein Nein - Nein -
Rote Leuchtdiode (LED) Nein -
Blue-ray Nein Nein - -
Testsiegel: Asus UX300 Cord Blue-ray Mouse, Testnote 1.4
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Testsiegel: CSL-Computer HPM130 Kabelgebundene Maus, Testnote 1.6
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Testsiegel: SZMDLX Computermaus K1019, Testnote 1.6
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Testsiegel: Logitech G203 Kabelgebundene Maus, Testnote 1.6
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Testsiegel: CSL-Computer Vertical Ergonomic Right Hander, Testnote 1.8
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Testsiegel: Logitech B100 Kabelgebundene Maus, Testnote 2.4
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Asus

UX300 Cord Blue-ray Mouse

Testsiegel: Asus UX300 Cord Blue-ray Mouse, Testnote sehr gut

Die Asus UX300 Optische Maus (5 Tasten, USB) schwarz ist unser Testsieger! Sie brilliert durch ihre vielseitige Einsetzbarkeit und mit ihr lässt sich sowohl als Links- und auch als Rechtshänder präzise und leise Arbeiten oder aber auch das ein oder andere Spiel spielen. Weitere Stärken sind ihre vorteilhafte Ergonomie und ihr großer Funktionsumfang.

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  • Achte auf die richtige Handhaltung: Das Handgelenk sollte nicht geknickt oder aber die Maus nur aus dem Handgelenk heraus bedient werden. Ergonomische Mäuse bieten gute Voraussetzungen für eine gesunde Handhabung.
  • Wenn Du Linkshänder bist, überprüfe, dass die Maus auch für Dich problemlos bedienbar ist. Dies trifft nicht auf alle Mäuse zu.
  • Wie leicht oder schwer eine Maus sein sollte, liegt im persönlichen Ermessen. Bemerkenswert ist jedoch, dass sich Mäuse mit hohem Gewicht ruhiger führen lassen aber Mäuse mit geringem Gewicht schneller bewegt werden können. Und: Ein höheres Gewicht bedeutet einen höheren Kraftaufwand und somit eine stärkere Belastung des Handgelenkes: Daher sind Geräte mit einem Gewicht von weniger als 100g zu bevorzugen.
  • Die Tasten der Maus sollten leicht zu bedienen sein. Dennoch sollte ein gewisser Druck aufgewendet werden müssen um einen Tastendruck auszuführen.
  • Über die Anzahl der Tasten solltest Du selbst entscheiden. Sinnvoll sind jedoch die sog. "Internet-Forward"- Tasten und die "Internet Backward" -Tasten. Damit kannst du während des Surfens zügig und bequem umblättern. Ebenso empfiehlt es sich eine Maus mit einer "DPI-Switch" Taste zu nutzen. Damit kannst du die dots per inch regulieren und dadurch die Geschwindigkeit der Maus. Je nach Aufgabenstellung kann dies von großem Nutzen sein.
  • Achte zusätzlich darauf mit welcher Technologie die Maus den Untergrund abtastet. Wir empfehlen eine Maus mit Laser-Technologiem, da diese sich auf Glasuntergründen problemlos bedienen lässt, was bei Mäusen mit einer roten Leuchtdiode (LED) oftmals nicht der Fall ist.
  • Nutze ein Mouspad. Viele Mouspads weisen Strukturen auf, durch die die Reibungskraft der Maus optimiert wird. Dadurch werden auch bei schnellen Bewegungen die Befehle präzise umgesetzt. Die Größe des Mouspads ist dabei entscheidend: Ist es zu klein, muss die Maus immer wieder angehoben werden, was sehr lästig während des Arbeitsverlaufs ist.

 

Testablauf

Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Handhabung
  • Funktionsumfang
  • Lautstärke
  • Präzision
  • Ergonomie

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die kabelgebundenen Mäuse definiert. Zunächst wird der Liefer- und Funktionsumfang kontrolliert. In den Testdurchläufen wird mit den Geräten auf einem Mousepad, Holz, Glas, Stein und Stoff gearbeitet.

Im weiteren Verlauf wird geprüft, ob sowohl Links- als auch Rechtshänder mit den Mäusen arbeiten können. Da diese Testdurchläufe mehrere Stunden beanspruchen, wird währenddessen und danach die Ergonomie beurteilt. Außerdem wird die Lautstärke beim Klicken gemessen.

Um die Präzision zu testen, wird ein Fadenkreuz mit dem Cursor nachgefahren.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl

Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Neben ergonomischen Mäusen sind auch ergonomische Tastaturen ein großes Thema, für Menschen die viel mit dem PC arbeiten. Eine ergonomische Tastatur, die Unterarmschmerzen vorbeugen sollen, erfüllt drei Kriterien:

1. Geteiltes Tastenfeld: Das Tastenfeld ist in zwei Bereiche eingeteilt. Im linken Bereich lehnen sich die Tasten leicht nach links und im rechten Bereich nach rechts. Dadurch wird ein Abknicken der Handgelenke verhindert, was die Blutzufuhr blockieren würde und zu einer Sehnenscheidenentzündung führen kann.

2. Handballenauflage: Damit die Handgelenke nicht nach unten abknicken und die Blutzufuhr blockieren oder die Sehnen somit an den Sehnenscheiden reiben, sollte die Tastatur über eine Handballenauflage verfügen. Im besten Fall ist die Tastatur sogar leicht nach hinten geneigt.

3. Gewölbtes Tastenfeld: Dadurch wird das Eindrehen der Arme verhindert.


Daneben gibt es schmale Tastaturen, die eingesetzt werden, um Schulterschmerzen vorzubeugen. Bei normalen Tastaturen muss der rechte Arm weit nach außen geschoben werden. Außerdem muss der Nutzer zum Bedienen der Maus nach außen greifen.

Mit einer schmalen Tastatur kann sowohl die Tastatur als auch die Maus näher am Körper geführt werden.

Der Unterschied zwischen einer Maus mit einem optischen Sensor und einer Lasermaus ist der verwendete Sensor. Die Lasermaus arbeitet mit einer Laserdiode und ein optischer Sensor verwendet eine Leuchtdiode. Die unterschiedlichen Techniken bieten Vor- und Nachteile.
Optische Sensoren funktionieren nicht auf jeder Oberfläche, beispielsweise wenn diese zu glatt ist. Dafür reagieren die Leuchtdioden auf Unebenheiten nicht empfindlich. Lasermäuse funktionieren dagegen auf jeder Oberfläche, aber kleine Erhebungen im Mauspad beeinflussen die Präzision.

Wir empfehlen eine Maus mit Laser-Technologie, da diese sich auf Glasuntergründen problemlos bedienen lässt, was bei Mäusen mit einer roten Leuchtdiode (LED) oftmals nicht der Fall ist.

Zudem lässt sich bei Lasermäusen die Mausbeschleunigung nicht abstellen, da die Technologie das nicht zulässt. Das ist insbesondere für professionelle e-Sportler ein Problem. Für das Spielen wäre es optimal, wenn eine bestimmte Mausbewegung immer in dieselbe Bewegung auf dem Bildschirm übersetzt werden würde und nicht von der Geschwindigkeit abhängt. Das können lediglich optische Mäuse.

Weiteren technischen Parametern, auf die Sie achten sollten, sind:

DPI-Wert

DPI ist eine englischsprachige Abkürzung und steht für “dots per inch”. DPI ist die Maßeinheit für die Empfindlichkeit der Maus, je höher der DPI-Wert, desto höher ist die Sensibilität der Maus. Viele Hersteller werben mit sehr hohen DPI-Werten, die in der Praxis allerdings niemals verwendet werden. Für den durchschnittlichen Nutzer fühlt sich ein DPI-Wert zwischen 1.600 und 800 DPI gut an.

Mit oder ohne Kabel?

Kabellose Mäuse haben einen offensichtlichen Vorteil: Das lästige Kabel stört nicht mehr beim Bewegen der Maus. Außerdem kann es zu keinem Kabelbruch kommen. Der gewonnene Komfort geht allerdings mit kleinen Leistungseinbußen einher. Die Reaktionszeit von schnurlosen Mäusen ist höher, da die Maus das Signal erst an den Empfänger senden muss. Die Latenzzeit variiert und ist von der Qualität des Signals und möglichen Interferenzen durch andere Funkverbindungen abhängig. Ob Ihre Maus über ein Kabel verfügen sollte, hängt vor allem von Ihrer Verwendung ab. Für das Gaming wäre eine schnurlose Maus nicht geeignet, im Homeoffice ist sie dagegen eine bequeme Alternative.

Konfigurierbare Tasten

Viele Mäuse verfügen über zusätzliche Tasten, auf die der Nutzer verschiedene Funktionen legen kann. Dazu gehören auch Shortcuts für Programme oder Makros. Dadurch muss der Nutzer keine langen Tastenkombinationen mehr drücken und kann die gewünschte Aktion mit dem Drücken einer Taste ausführen. Ein Nachteil von konfigurierbaren Tasten ist, dass diese oft das Design und manchmal die Ergonomie stören. Ob und wie viele konfigurierbare Tasten sie benötigen, hängt ebenfalls von der Verwendung der Maus ab.

Pollingrate

Die Pollingrate gibt an, wie oft die Maus Signale an den PC sendet. Liegt die Pollingrate bei 500 Hertz, sendet die Maus pro Sekunde 500 Signale an den PC. Die Pollingrate ist vor allem für Gamer interessant und sollte im Gamingbereich bei mindesten 1000 Hertz liegen. Die Pollingrate der Tastatur sollte 1000 Hertz ebenfalls nicht unterschreiten.

Die Ergonomie der Maus

Die Ergonomie der Maus beeinflusst die Leistungsfähigkeit und die Gesundheit. Passt die Mausform nicht zur Anwendung oder zum Griff des Nutzers, kann das gesundheitliche Folgen haben. Dazu gehören Verspannungen und Schmerzen. Verspannungen der Schulter- und Nackenmuskulatur sind oft das Resultat einer falschen Maus und Haltung beim Arbeiten mit dem Computer. Es gibt drei verschiedene Griffarten.

Palm-Grip: Der Palm-Grip wird am häufigsten verwendet. Dabei umschließt die Hand die Maus, daher auch “Palm”-Grip ( “Handfläche”). Da die Hand komplett auf der Maus aufliegt, wird diese mit dem Unterarm und Handgelenk gesteuert. Für diesen Griff-Typ eigenen sich besonders große, schwere Mäuse. Bei kleineren Modellen würde ein Teil der Handinnenfläche die Bewegungen abbremsen.

Claw-Grip: “Claw” ist englisch und bedeutet “Kralle”. Dabei krallt der Nutzer seine Hand zusammen, sodass lediglich die Handfläche und die Fingerspitzen die Maus berühren. Die Finger berühren die Maus dagegen nicht. Dadurch berühren die Fingerspitzen die Maustasten fast senkrecht. Der Claw-Grip wird in Reinform nur selten praktiziert, da es schnell zu Verspannungen kommt. Bei dieser Griffart wird die Maus meist aus dem Handgelenk bewegt. Daher eignen sich besonders kleine, symmetrische Mäuse für Nutzer mit dem Claw-Grip.

Finger-Grip: Bei dieser Art schwebt die Hand über der Maus und lediglich die Finger berühren die Maustasten. Die Mausbewegung kommt aus den Fingergelenken, wodurch sehr präzise, langsame Bewegungen möglich sind. Die meisten Gamer benutzen eine Mischung aus Claw- und Finger-Grip. Für den Finger-Grip eignen sich vor allem sehr kleine, leichte und symmetrische Mäuse.

Achte auf die richtige Handhaltung: Das Handgelenk sollte nicht geknickt oder aber die Maus nur aus dem Handgelenk heraus bedient werden. Ergonomische Mäuse bieten gute Voraussetzungen für eine gesunde Handhabung.

Ergonomische Mäuse: Ergonomische Mäuse werden eingesetzt, um typische Belastungen des Körpers bei der Arbeit mit dem PC zu verhindert. Ergonomische Mäuse sind oft so geformt, dass das Handgelenk leicht nach außen gedreht wird. Dadurch wird weniger Druck auf die Pulsader im Arm und auf die Nerven ausgeübt. Der Blutfluss wird somit nicht gestört und die Nerven werden nicht gequetscht.

Bestimmte Anwendungen haben andere Varianten der Maus hervorgebracht. Dazu zählt beispielsweise der Trackball, bei der die Maus nicht bewegt wird und der Cursor über eine Kugel auf der Oberseite der Maus gesteuert wird. Ein ähnliches Prinzip verwenden Mäuse, die auf das typische Scrollrad verzichten und dieses durch einen Scrollball ersetzen.
Eine Alternative zur Maus ist die Steuerung über die Tastatur. Ein ständiger Wechsel zwischen Maus und Tastatur ist besonders bei Routineaufgaben, wie dem Ausfüllen einer Exel-Tabelle, zeitraubend.
Die wohl bekannteste Alternative zur Computermaus sind berührungsempfindliche Touchpads. Diese sind in den meisten Fällen nicht nur Maus-, sondern auch Tastaturersatz. Der Vor- und Nachteil von Touchpads ist es, dass diese in das Gerät integriert sind. Falls es defekt ist, kann in vielen Fällen das Gerät nicht mehr verwendet werden und eine Reparatur ist aufwendig und kostspielig. Dagegen lässt sich eine defekte Maus oder Tastatur problemlos austauschen. Ein Vorteil von Touchpads ist die Empfindlichkeit des Bildschirms. Dadurch können Designer und Grafiker auf sogenannten Grafiktabletts viel präziser zeichnen, als das mit einer Maus möglich wäre.

Es ist noch gar nicht allzu lange her, als Computer ihre Daten lediglich aus Tastaturen erhielten. Mäuse waren am Anfang der Entwicklung des Computers schlicht nicht notwendig, denn diese hatten keine grafische Oberfläche. Als sich die Computer weiterentwickelten, wurden weitere Eingabegeräte interessant. Als Erfinder der Maus gilt Douglas C. Engelbart, der den Prototypen der ersten Maus 1963 zeichnete. Das Ziel von Engelbart war es, den Computer von einer komplexen Maschine, die nur von ausgewählten Wissenschaftlern bedient werden konnte, zu einem alltäglichen Gebrauchsgegenstand zu transformieren. Das ist dem amerikanischen Erfinder auf jeden Fall gelungen, fast jeder Computer wird heutzutage durch eine Computermaus bedient. Die heutigen Computermäuse sind allerdings nicht mit dem damaligen Prototyp von Engelbart vergleichbar: Der Prototyp verfügte über ein Platine, die in einer Holzschale eingebaut war und über zwei Metallräder bewegt wurde. Dieses Modell löste schon damals wenig Begeisterung aus und die Wissenschaftler bedienten den PC weiterhin über Tasten.
Acht Jahre später wurde das Design der Maus von Bill English, der schon den ersten Prototypen der Maus baute, verbessert. Die Metallräder wurden durch eine Kugel ersetzt und es entstand das populäre Modell der Kugelmaus. Bill English arbeitete damals bei “Xerox Parc” (Palo Alto Research Centre), die sich als Ziel gesetzt hatten, die Zukunft des Computers zu formen. Die Maus fand allerdings kaum Käufer, da sie circa 400 US-Dollar kostete.
In den 90iger Jahren konnte Apple eine bezahlbare Variante der Kugelmaus produzieren und auf den Markt bringen. 1988 kam es zu einer weiteren großen Entwicklung. “Xerox” entwickelte die erste optische Maus, wodurch die Kugel unter der Maus nicht mehr benötigt wurde. Die Kugel war nicht mehr nötig, um mechanisch die Bewegung zu erfassen. Ein optischer Sensor unter der Maus konnte diese Aufgabe nun erfüllen. Das hatte vor allem den Vorteil, dass die Kugeln nicht mehr verdrecken konnten. Es dauerte allerdings bis 1998, bis die optische Maus eine wirkliche Alternative zur Kugelmaus worden. 2004 kam die Lasermaus auf den Markt, die auch auf glatten Oberflächen funktioniert.
Heutzutage werden vor allem Laser-Mäuse und Mäuse mit einem optischen Sensor verkauft.

Es gibt keinen Computer auf der Welt, der ohne sie auskommt: Eingabegeräte. Kann der Nutzer dem Computer keine Anweisungen geben, wird dieser nichts machen. Die beiden wichtigsten Hauptvertreter der Eingabegeräte sind Computermäuse und Tastaturen. 1963 wurde der erste Prototyp einer Computermaus von William English und 1969 die erste Tastatur gebaut. Seitdem sind einige Jahre vergangen und die Technik hat sich rasant weiterentwickelt.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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Fragen

  • am 16.03.2019 um 22:14 Uhr

    Was ist die beste kabelgebundene Maus?

    AskGeorge.com

    Unser Testsieger ist die Asus UX300 Cord Blue-ray Mouse: Das Gerät ist solide in der Verarbeitung und liegt komfortabel in der Hand, außerdem lässt sich die Präzision je nach Anwendung einstellen. Unser Favorit mit der Testnote 1,4!

    Wir haben 6 kabelgebundene Mäuse getestet und dabei besonders auf die Handhabung, die Lautstärke beim klicken und die Präzision geachtet.

    Sie ist neben der Tastatur das Eingabegerät am PC: Die Maus. Ob im Berufsalltag oder in der Freizeit, für bequemen Umgang am Computer ist sie unabdingbar. Dabei muss das Gerät nicht nur präzise Eingabe ermöglichen, sondern auch gut in der Hand liegen.

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