Briefwaage

Briefwaagen im Test

Sie wollten immer schon direkt zu Hause wissen wie viel sie für das verschicken ihres Briefes zahlen müssen, um vorbereitet zu sein? Dann schauen Sie sich unsere Briefwaagen im Test an und entscheiden Sie selbst welche Waage am besten zu Ihnen passt.

Getestete Produkte

Genie Digitale Briefwaage - thumbnail

Genie

Digitale Briefwaage

Die Genie - Digitale Briefwaage liefert exakte Ergebnisse. Gute innere Werte und ein schickes Aussehen sind bei dieser digitalen Briefwaage in einem sehr guten Einklang. Die Handhabung ist einfach. Die Wiegeergebnisse sind präzise. Die Waage kann ohne Einschränkungen empfohlen werden. 

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Smart Weigh Digitale Taschen-, Küchen- und Briefwaage - thumbnail

Smart Weigh

Digitale Taschen-, Küchen- und Briefwaage

Die Smart Weigh - Digitale Taschen-, Küchen- und Briefwaage  erfreut das Auge mit einem tollen Design. Sie wird in einer hochwertigen Verpackung geliefert. Wer die Waage überwiegend für das Wiegen leichter Gewichte benötigt, dürfte mit dem Gerät sehr zufrieden sein. 

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Joshs Digital- und Feinwaage - thumbnail

Joshs

Digital- und Feinwaage

Mit der Joshs - Digital- und Feinwaage  erhält der Käufer ein Gerät, das im Großen und Ganzen seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hat. Für schwere Gewichte hat die Waage leider nicht die notwendige Größe. Dank des Taschenformats kann sie jedoch problemlos transportiert werden. Sie eignet sich für Menschen, die unterwegs eine Waage benötigen. 

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Nohlex Digitale Briefwaage - thumbnail

Nohlex

Digitale Briefwaage

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Nohlex - Digitale Briefwaage einen rundum positiven Eindruck hinterlassen hat. Bei kleinen Gewichten ist die Präzision ausgezeichnet. Dagegen gibt es bei schweren Gewichte in dieser Hinsicht Abzüge

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Foraco Digitale Taschenwaage - thumbnail

Foraco

Digitale Taschenwaage

Die Foraco - Digitale Taschenwaage ist leicht zu bedienen. Damit sind bereits die positiven Eigenschaften erwähnt. Beim Wichtigsten, was jede Waage bieten sollte, versagt die Taschenwaage. Die unpräzisen Zielergebnisse überschreiten leider die Toleranzgrenze, so dass für dieses Gerät keine Kaufempfehlung ausgesprochen werden kann.

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VersionTech Digitale Küchenwaage und Briefwaage - thumbnail

VersionTech

Digitale Küchenwaage und Briefwaage

Die VersionTech - Digitale Küchenwaage und Briefwaage hat eine ansehnliche Aufmachung. Auch die vielfältigen Funktionen können überzeugen. Das reicht allerdings nicht für eine uneingeschränkte Empfehlung, denn beim Wiegen weicht bei schweren Gewichten deutlich vom Zielergebnis ab. 

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Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Genie Digitale Briefwaage Smart Weigh Digitale Taschen-, Küchen- und Briefwaage Joshs Digital- und Feinwaage Nohlex Digitale Briefwaage Foraco Digitale Taschenwaage VersionTech Digitale Küchenwaage und Briefwaage

Genie

Digitale Briefwaage

Smart Weigh

Digitale Taschen-, Küchen- und Briefwaage

Joshs

Digital- und Feinwaage

Nohlex

Digitale Briefwaage

Foraco

Digitale Taschenwaage

VersionTech

Digitale Küchenwaage und Briefwaage
Vorteile
  • hochwertiges Design
  • problemlos zu nutzen
  • sehr belastbar
  • Glasplattform 
  • aus robustem Kunststoff
  • relativ großes Display für eine Waage dieser Größe
  • tolles Design 
  • leicht zu bedienen
  • aufklappbarer Schutzdeckel
  • Gehäuse ist simpel aber robust
  • super verstaubar
  • extra Schutz durch Waagdeckel
  • sehr sensibel, wiegt auch das leichteste Plastik
  • genaue Anzeige
  • Schutzdeckel kann auch als Waagschale genutzt  werden
  • viele Wiegeeinheiten

 

 

  • sehr viele Wiegeeinheiten
  • leicht zu bedienen
  • große Wiegefläche
  • gut lesbares Display 
  • Gewicht wird zuverlässig gemessen
  • mühelos zu betätigen
  • leicht zu transportieren
  • automatische Abschaltung nach 30 Sekunden um mehr Energie zu sparen 
  • sehr viele Wiegeeinheiten
  • sehr gut geschützt
  • Display Beleuchtung
  • inklusive Schutzdeckel als Waagschale 
  • Stahlplattform
  • sehr viele Wiegeeinheiten 
Nachteile
  • sehr wenig Wiegeeinheiten
  • Display leuchtet nicht auf Anhieb
  • nicht für schwere Produkte geeignet 

 

  • kann keine schwereren Gegenstände wiegen 
  • Gewicht je nach Lagerung schwankhaft

 

  • Druckknöpfe wirken etwas billig verarbeitet
  • Anleitung nur auf Englisch

 

  • Bedienungsanleitung nur auf Englisch

 

Zusammenfassung

Diese Waage beeindruckt mit ihrem hochwertigen Aussehen und ihrer hohen Belastbarkeit, sie ist sehr präzise, bietet allerdings nur wenige Wiegeeinheiten.

Diese Digitalwaage überzeugt mit einem simplen aber doch robusten und tollen Design, lässt sich schnell verstauen und reagiert schon auf kleinste Gewichte.

Eine kleine Taschenwaage die mit zuverlässiger Messung, schlichtem Design und vielen Wiegeeinheiten glänzen kann. 

Eine hochwertig verarbeitete und robuste Waage, die dank ihrer leichten Nutzbarkeit und einer großen Wiegefläche einige Vorteile bietet.

 

Die Foraco Taschenwaage ist ein Allrounder der kleinen Art, sie konnte mühelos betätigt werden, aber man  erhält leider ungenaue Resultate.

Eine Waage die stabil gebaut ist, Displaybeleuchtung bietet und viele Wiegeeinheiten mit sich bringt. Das einzige Manko wäre die Bedienungsanleitung, die nur auf Englisch verfasst ist.

Maximal Gewicht 5000g x 1g
1000g x 0,1g
100g x 0,01g
2000g x 0,1g
500g x 0,1g
3000g x 0,1g
Abweichungen keine Abweichungen, auch am Rand der Plattform auf den Punkt genau
bei 100g sowie 50g gibt es keine Abweichungen, am Rand der Wiegeplattform sind es Abweichungen von 0,1g
bei 100g Abweichungen von 0,6g, bei 50g sind es 0,3g, wenn man das Gewicht am Rand platziert gibt es Abweichungen von 0,2g
hier sind bei 100g und 50g Abweichungen von 0,2g festzustellen, am Rand der Plattform sind 0,1g Abweichungen
bei 100g Abweichungen von 0,28g und bei 50g sind es 0,16g, am Rande ist es das selbe Ergebnis
auch hier sind es Abweichungen von 0,2g, bei 50g sogar nur 0,1g, am Rande der Waage ist es das selbe Ergebnis
Lieferumfang Bedienungsanleitung, Digitalwaage, Batterie
Betriebsanleitung, Digitalwaage, Batterien
Bedienungsanleitung, Digitalwaage, Waagschale, Batterien
Betriebsanleitung, Hinweis zum Batteriegesetz, Digitalwaage, Batterien, Schutzdeckel
Bedienungsanleitung, Digitalwaage, Batterien
Bedienungsanleitung, Digitalwaage, Waagschale, Batterien
Tiefe 19,8cm
7,5cm
8,5cm
12,5cm
7,5cm
12,5cm
Breite 15,8cm
12,7cm
5,9cm
10,4cm
12,7cm
10,5cm
Höhe 4,5cm
1,7cm
1,6cm
1,6cm
1,8cm
1,7cm
Gewicht 528g
530g
81g
221g
415g
204g
Besonderheiten Tarawägung, Überladeanzeige, Wiegeteller aus gehärtetem Glas
Tarawägung, Autokalibrierung
Digitale Autojustierung
Tara Funktion, Autokalibrierung
Tarawägung, Autokalibrierung, automatische Ausschaltung schon nach 30 Sekunden
Autokalibrierung, große Plattform, Tarawägung, Stückzählung Funktion
Automatische Abschaltung nach 60 Sekunden
nach 60 Sekunden
nach 60 Sekunden
nach ca. 50 Sekunden
nach 30 Sekunden
nach 60 Sekunden
Batterien mitgeliefert CR2032 3V Batterie
2x AAA Batterien
2x AAA Batterien
2x AAA Batterien
2x AAA Batterien
2x AAA Batterien
Stabilität Rutschfeste Füße
bruchsicheres Gehäuse aus Kunststoff
gut, bruchsicheres Gehäuse aus Kunststoff
gut, standfest
gut, bruchsicheres Gehäuse aus Kunststoff
befriedigend
Art der Tastatur Einfache Zwei-Tasten Bedienung
sehr leichte Drei-Tasten Bedienung
Komfortable Zwei-Tasten Bedienung
Einfache Vier-Tasten Bedienung
sehr leichte Drei-Tasten Bedienung
Einfache Vier-Tasten Bedienung
Displaygröße 1,5cm hoch, 4,5cm breit
1,1cm hoch, 3,2cm breit
1,3cm hoch, 3,2cm breit
1,5cm hoch, 4cm breit
1,1cm hoch, 3,1cm breit
1,3cm hoch, 4,2cm breit
Leuchtendes Display ja
ja
ja
ja
ja
ja
Menüführung einfach zu bedienen
mühelos zu bedienen
einfach zu bedienen
sehr leichte Betätigung
einfach zu bedienen
problemlose Bedienung
Einheiten g, oz
g, oz, ozt, dwt
g, oz, ozt, dwt
g, oz, gn, ct
g, ct, oz, ozt, dwt, tl, gn
g, ct, oz, ozt, dwt, gn,
Präzision
Geschwindigkeit
Funktionsumfang
Design
Gesamteindruck
Testnote

1,5

gut

08/2018

Testnote

2,1

gut

08/2018

Testnote

2,2

gut

08/2018

Testnote

2,2

gut

08/2018

Testnote

2,5

befriedigend

08/2018

Testnote

2,5

befriedigend

08/2018

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*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten. Verfügbarkeiten erfahren Sie beim jeweiligen Onlineshop. Änderungen der angezeigten Preise seit der letzten Aktualisierung sind möglich.

Digitale Briefwaage

Unser Testsieger

Die Genie - Digitale Briefwaage liefert exakte Ergebnisse. Gute innere Werte und ein schickes Aussehen sind bei dieser digitalen Briefwaage in einem sehr guten Einklang. Die Handhabung ist einfach. Die Wiegeergebnisse sind präzise. Die Waage kann ohne Einschränkungen empfohlen werden. 

  • Der Gegenstand sollte mittig in der Waage platziert werden, damit ein möglichst genaues Ergebnis erzielt wird.
  • Beim Wiegen sollte die Waage auf einem ebenen Untergrund stehen.
  • Damit die Waage möglichst lange und zuverlässig wiegt, sollte die Gewichtsbegrenzung eingehalten werden.
 

Definition Briefwaage

Die Briefwaage dient dem Wiegen von Briefen. Diese sehr vereinfacht wirkenden Definition macht auch wirklich den eigentlichen Zweck der Briefwaage aus. Beim Versenden von Briefen müssen diese dem Gewicht entsprechend frankiert werden. Dabei darf der einfache Brief beispielsweise für das geringste Porto aktuell nicht schwerer als 25 Gramm sein. Wiegt er auch nur ein Gramm mehr, fällt er sofort in die nächste teurere Kategorie. Moderne Briefwaagen lassen sich heute sogar für das exakte Wiegen von Päckchen und Paketen einsetzen.

Genau deshalb wird an die Briefwaage auch die Anforderung der Genauigkeit gestellt. Für den Versender, in den meisten Fällen handelt es sich dabei um die Post, ist es wichtig, dass die Briefe auch tatsächlich zum gewogenen Preis versendet werden. Denn wenn das Porto nicht stimmt, entsteht dem Transportunternehmen eventuell ein Verlust. Für den Kunden kann es ebenfalls wichtig sein, das genaue Porto zu kennen. So kann er beispielsweise mit einer anderen Aufteilung bei einem Brief erreichen, dass das Porto in die nächste geringere Preiskategorie fällt. Praktisch bedeutet dies beispielsweise, dass drei A 4 Seiten in einem einfachen DIN A 6 Umschlag das aktuell geringste Briefporto ergeben. Gerade für Unternehmen, die bei den Kosten für den Briefverkehr sparen wollen, können die Einsparungen beträchtlich sein, sobald man ausschließlich Briefe in der preiswertesten Kategorie verschickt. Aber auch für Verbraucher kann es sinnvoll sein, auf das Gewicht des Briefes zu achten.

Waagen sind generell dazu da, Gewichte zu messen und deren Masse zu ermitteln. Die Messgeräte sind nicht nur als Briefwaage zum Wiegen der Briefe, sondern vieler weiterer Materialien und Produkte gedacht. Wieviel ein Produkt oder Material wiegt, bestimmt in den meisten Fällen auch dessen Preis. Bis in früheste Zeiten bestand die Preisbestimmung darin, dass Menschen Tauschgeschäfte betrieben. Erst mit der Erfindung der Waage konnte dazu übergegangen werden, den Preis eines Produkts anhand dessen Gewicht festzulegen. Die ersten Waagen waren sogenannten Balkenwaagen und entstanden bereits im 2. Jahrtausend vor Chr. Älteste Funde in Ägypten können das Datum der ersten Waagen sogar auf das 7. Jahrtausend vor Chr. zurückdatieren. Die frühesten Waagen dienten meist dem Wiegen schwerer Güter wie Steinen oder Metallen. Bei den Balkenwaagen bestand die Aufhängung aus einem Seil, das an einem Balken befestigt war. An dessen beider Enden hingen die Gewichte. Ebenfalls beliebt waren Balkenwaagen, an dessen Enden Schalen aus Kupfer hingen. Dort hinein wurde vor allem kleineres Wieggut gefüllt. Die Römer kannten dann bereits ungleicharmige Waagen, die sogar eine Strichmarkierung aufwiesen. Die hohe Präzision bereits der ersten Waagen der Ägypter und der Römer ergab sich aus dem Schwerpunkt und der Länge des Balkens. Die Menschen nutzen schon damals das physikalische Gesetz der Präzision und konnten daher Waagen von hoher Genauigkeit anfertigen.

alte Briefwaage
alte Briefwaage

Balkenwaagen wurden für eine sehr lange Zeit zur typischen Wiegevorrichtung. Bis in die Barockzeit hinein war die Balkenwaage die einzige Wiegeform, die es gab. Erst mit der Erfindung des französischen Mathematikers Gilles Personne de Roberval konnte die Geschichte der Waage einen wichtigen weiteren Entwicklungsschritt verzeichnen. Der Mathematiker erfand 1669 die Tafelwaage, die zwar wie die Balkenwaage ebenfalls, einen gleichschenkligen Waagebalken aufwies, allerdings im Unterschied dazu keine Hängevorrichtungen hatte. Im Gegensatz zur Balkenwaage besaß die Tafelwaage sogenannte ausbalancierte Flächen, die mit dem Wägegut bestückt wurden. Der wesentliche Unterschied zur Balkenwaage bestand darin, dass Gewichte und Gut nicht mehr präzise auf den Wägeflächen positioniert werden mussten. Sobald sich beides auf den Wägeflächen befand, hatte die Position keinen Einfluss mehr auf das Ergebnis beim Wiegen. Das maximale Wiegegewicht der Tafelwaagen liegt bei 10 Kilogramm. Mit der nächsten Erfindung gelang es dann, erstmals eine Waage zu entwickeln, die direkt mit einer Anzeige für das Gewicht ausgestattet war. Dies war ein weiterer wichtiger Schritt hin zur Entwicklung der Briefwaage. Bei der sogenannten Neigungswaage wird das Wäggut einfach auf die Waageschale gelegt. Anschließend wird ein Hebel in Bewegung gesetzt, der durch Kraft- und Lasteinwirkung die Ausgangsposition des Gewichts verändert. Der Weg, den das Gewicht über den Drehpunkt hinaus zurücklegt, entspricht dann, vereinfacht ausgedrückt, der Last, die der Anzeige entnommen werden kann. Die Erfindung der Neigungswaage geht auf Phillip Matthäus Hahn, einen deutschen Pfarrer zurück. Neben der Neigungswaage erfand Hahn im 18. Jahrhundert weitere Apparaturen für die Astronomie und die Mathematik. Die Erfindungen von Philipp Matthäus Hahn können heute in dem gleichnamigen Museum in Ostmettingen bestaunt werden. Viele Briefwaagen verwenden das Prinzip der Neigungswaage von Phillip Matthäus Hahn übrigens noch heute.

Briefwaagen unterscheiden sich in mechanische und in digitale Varianten. Die analoge Briefwaage ist die ursprüngliche Version der Briefwaagen wie sie bereits seit Jahrzehnten genutzt wird. Rein optisch gesehen versprühen analoge Modelle einen gewissen nostalgischen Charme und sind genau deshalb bei Liebhabern von Retro-Wohnstilen sehr beliebt. Bei der analogen Briefwaage befindet sich der Wiegeteller auf einem beweglichen Arm, der mit einer Skala zur Anzeige des Gewichts verbunden ist. Wird der zu wiegende Brief auf den Wiegeteller aufgelegt, senkt sich dieser genau in dem Maße ab wie das Gewicht des Briefes tatsächlich ist. Eine Markierung am Ende des Armes zeigt genau auf die Stelle der Skala, deren Anzeige dem Gewicht des Briefes entspricht. Im Unterschied zur analogen Briefwaage erfolgt bei der digitalen Briefwaage die Anzeige über ein LED-Display. Digitale Briefwaagen sind noch einmal genauer, als es ihre analogen Varianten sind, und sie lassen sich wesentlich schneller und komfortabler ablesen. Bei der digitalen Briefwaage befinden sich unter einem Wiegeteller aus Glas oder aus Edelstahl Metallstücke und Drähte, die einen elektrischen Widerstand hervorrufen, sobald ein Brief auf die Wägeschaale aufgelegt wird. Dieser ermittelte Widerstand wird in Zahlen umgerechnet, die anschließend im LED-Display angezeigt werden. Neben der im Unterschied zur analogen Briefwaage geänderten Anzeige besteht ein weiterer Unterschied darin, dass die Digitalwaage für den Betrieb eine Energiequelle benötigt. Neben einem Netzkabel, dass mit der Briefwaageverbunden sein muss, lassen sich viele Modelle auch mit Batterien betreiben.

Die Briefwaage verfügt in ihrer Mitte über eine Metallstange, an deren oberem Ende ein Balken befestigt ist. Das linke Ende des Balkens ist mit einer Gewichtsskala versehen, die so nach unten verläuft, dass sie das Viertel einer Kreisbahn nachbildet. Das andere Ende des Balkens ist mit einem T-förmigen Gestell versehen. Am Ende des T-förmigen Gestells befindet sich an der Briefwaage eine Waagschale, auf die die Briefe aufgelegt werden. Am anderen Ende ist das Gegengewicht zu finden. Am unteren Ende des Längsbalkens findet man die Anzeigevorrichtung. Legt man den Brief auf die Schale der Briefwaage, drückt dessen Gewicht die Wiegeschale nach unten. Anschließend lässt sich das Gewicht des Briefes bequem an der Anzeige ablesen.

Eine Briefwaage ist nicht nur dazu da, Briefe zu wiegen und deren Gewicht zu ermitteln. Aufgrund der Genauigkeit der Modelle lässt sich die Briefwaage beispielsweise auch zum Wiegen von Gold und von anderen Edelmetallen nutzen. Da sich der genaue Preis beispielsweise einer Unze Gold aus deren Gewicht ergibt, nutzen Goldhändler und -schmiede Briefwaagen gern aufgrund ihrer Präzision. Wer die Präzision der Briefwaage beispielsweise im eigenen Haushalt nutzen will, kann diese nicht nur zum Wiegen der eigenen Post, sondern auch zum Wiegen der Zutaten für einen Kuchen verwenden. So hat man mit nur einem Modell einer Präzisionswaage im Haushalt gleich mehrere Nutzungsmöglichkeiten. Damit kann man sich den Kauf einer weiteren Briefwaage sparen.

Die Briefwaage ist im Handel heute in vielen verschiedenen Varianten und von zahlreichen Herstellern erhältlich. Es gibt die Modelle in mehreren Abmessungen und mit rundem oder eckigen Wiegeteller ausgestattet. Unabhängige Verbraucherseiten testen regelmäßig Leistungsumfang und Qualität der verschiedenen Modelle und machen auch Angaben zu Bezugsquellen und Preisen. Direkt kaufen lassen sich die Modelle in Kaufhäusern oder in Fachgeschäften. Ein breites Angebot an Briefwaagen ist ebenfalls im Internet zu finden. Wer vor dem Kauf einer Briefwaage auf Nummer sicher gehen will, schaut sich beim bevorzugten Modell die Bewertungen anderer Käufer an. Dadurch ist es möglich, die zum eigenen Bedarf exakt passende Briefwaage auszuwählen.