Briefwaagen Test - 11/2018

Unser Testsieger ist die Digitale Briefwaage von Genie: Das Gerät besticht durch sein hochwertiges Design und zeigt das Gewicht schnell und präzise an. Unser Favorit mit der Testnote 1,5!

Wir haben 6 Briefwaagen getestet und dabei besonders auf die Präzision geachtet.

Du willst in Ruhe zu Hause ausrechnen, wie viel Du für das Verschicken deiner Briefe zahlen musst? Mit einer Briefwaage kannst Du das zu zahlende Porto ganz einfach berechnen. Mit modernen Geräten lassen sich nicht nur Briefe, sondern auch Pakete wiegen.

zuletzt aktualisiert: 29.09.2019, 10:48
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Genie Digitale Briefwaage Smart Weigh Digitale Taschen-, Küchen- und Briefwaage Joshs Digital- und Feinwaage Nohlex Digitale Briefwaage Foraco Digitale Taschenwaage VersionTech Digitale Küchenwaage und Briefwaage

Genie
Digitale Briefwaage

Smart Weigh
Digitale Taschen-, Küchen- und Briefwaage

Joshs
Digital- und Feinwaage

Nohlex
Digitale Briefwaage

Foraco
Digitale Taschenwaage

VersionTech
Digitale Küchenwaage und Briefwaage

Vorteile
  • Hochwertiges Design
  • Problemlos zu nutzen
  • Sehr belastbar
  • Glasplattform
  • Aus robustem Kunststoff
  • Relativ großes Display für eine Waage dieser Größe
  • Tolles Design
  • Leicht zu bedienen
  • Aufklappbarer Schutzdeckel
  • Gehäuse ist simpel aber robust
  • Super verstaubar
  • Extra Schutz durch Waagdeckel
  • Sehr sensibel, wiegt auch das leichteste Plastik
  • Genaue Anzeige
  • Schutzdeckel kann auch als Waagschale genutzt werden
  • Viele Wiegeeinheiten

  • Sehr viele Wiegeeinheiten
  • Leicht zu bedienen
  • Große Wiegefläche
  • Gut lesbares Display
  • Gewicht wird zuverlässig gemessen
  • Mühelos zu betätigen
  • Leicht zu transportieren
  • Automatische Abschaltung nach 30 Sekunden um mehr Energie zu sparen
  • Sehr viele Wiegeeinheiten
  • Sehr gut geschützt
  • Display Beleuchtung
  • Inklusive Schutzdeckel als Waagschale
  • Stahlplattform
  • Sehr viele Wiegeeinheiten
Nachteile
  • Sehr wenig Wiegeeinheiten
  • Display leuchtet nicht auf Anhieb
  • Nicht für schwere Produkte geeignet

  • Kann keine schwereren Gegenstände wiegen
  • Gewicht je nach Lagerung schwankhaft

  • Druckknöpfe wirken etwas billig verarbeitet
  • Anleitung nur auf Englisch

  • Bedienungsanleitung nur auf Englisch

Zusammenfassung

Beeindruckt mit Aussehen, Belastbarkeit und Präzision, bietet allerdings nur wenige Wiegeeinheiten.

Überzeugt mit einem simplen, robusten Design, lässt sich schnell verstauen und reagiert schon auf kleinste Gewichte.

Kleine Taschenwaage, die mit zuverlässiger Messung und vielen Wiegeeinheiten glänzen kann.

Eine hochwertig verarbeitete und robuste Waage, die einige Vorteile bietet.

Ein Allrounder der kleinen Art: Kann mühelos betätigt werden, aber man erhält leider ungenaue Resultate.

Stabile Waage, die ihren Zweck erfüllt. Einziges Manko ist die Bedienungsanleitung, die nur auf Englisch verfasst ist.

Maximal Gewicht 5000g x 1g 1000g x 0,1g 100g x 0,01g 2000g x 0,1g 500g x 0,1g 3000g x 0,1g
Abweichungen keine Abweichungen, auch am Rand der Plattform auf den Punkt genau bei 100g sowie 50g gibt es keine Abweichungen, am Rand der Wiegeplattform sind es Abweichungen von 0,1g bei 100g Abweichungen von 0,6g, bei 50g sind es 0,3g, wenn man das Gewicht am Rand platziert gibt es Abweichungen von 0,2g hier sind bei 100g und 50g Abweichungen von 0,2g festzustellen, am Rand der Plattform sind 0,1g Abweichungen bei 100g Abweichungen von 0,28g und bei 50g sind es 0,16g, am Rande ist es das selbe Ergebnis auch hier sind es Abweichungen von 0,2g, bei 50g sogar nur 0,1g, am Rande der Waage ist es das selbe Ergebnis
Präzision
Geschwindigkeit
Funktionsumfang
Design
Gesamteindruck
Lieferumfang Bedienungsanleitung, Digitalwaage, Batterie Betriebsanleitung, Digitalwaage, Batterien Bedienungsanleitung, Digitalwaage, Waagschale, Batterien Betriebsanleitung, Hinweis zum Batteriegesetz, Digitalwaage, Batterien, Schutzdeckel Bedienungsanleitung, Digitalwaage, Batterien Bedienungsanleitung, Digitalwaage, Waagschale, Batterien
Tiefe 19,8cm 7,5cm 8,5cm 12,5cm 7,5cm 12,5cm
Breite 15,8cm 12,7cm 5,9cm 10,4cm 12,7cm 10,5cm
Höhe 4,5cm 1,7cm 1,6cm 1,6cm 1,8cm 1,7cm
Gewicht 528g 530g 81g 221g 415g 204g
Besonderheiten Tarawägung, Überladeanzeige, Wiegeteller aus gehärtetem Glas Tarawägung, Autokalibrierung Digitale Autojustierung Tara Funktion, Autokalibrierung Tarawägung, Autokalibrierung, automatische Ausschaltung schon nach 30 Sekunden Autokalibrierung, große Plattform, Tarawägung, Stückzählung Funktion
Automatische Abschaltung nach 60 Sekunden nach 60 Sekunden nach 60 Sekunden nach ca. 50 Sekunden nach 30 Sekunden nach 60 Sekunden
Batterien mitgeliefert CR2032 3V Batterie 2x AAA Batterien 2x AAA Batterien 2x AAA Batterien 2x AAA Batterien 2x AAA Batterien
Stabilität Rutschfeste Füße bruchsicheres Gehäuse aus Kunststoff gut, bruchsicheres Gehäuse aus Kunststoff gut, standfest gut, bruchsicheres Gehäuse aus Kunststoff befriedigend
Art der Tastatur Einfache Zwei-Tasten Bedienung sehr leichte Drei-Tasten Bedienung Komfortable Zwei-Tasten Bedienung Einfache Vier-Tasten Bedienung sehr leichte Drei-Tasten Bedienung Einfache Vier-Tasten Bedienung
Displaygröße 1,5cm hoch, 4,5cm breit 1,1cm hoch, 3,2cm breit 1,3cm hoch, 3,2cm breit 1,5cm hoch, 4cm breit 1,1cm hoch, 3,1cm breit 1,3cm hoch, 4,2cm breit
Leuchtendes Display ja ja ja ja ja ja
Menüführung einfach zu bedienen mühelos zu bedienen einfach zu bedienen sehr leichte Betätigung einfach zu bedienen problemlose Bedienung
Einheiten g, oz g, oz, ozt, dwt g, oz, ozt, dwt g, oz, gn, ct g, ct, oz, ozt, dwt, tl, gn g, ct, oz, ozt, dwt, gn,
Testsiegel: Genie Digitale Briefwaage, Testnote 1.5
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Testsiegel: Smart Weigh Digitale Taschen-, Küchen- und Briefwaage, Testnote 2.1
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Testsiegel: Joshs Digital- und Feinwaage, Testnote 2.2
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Testsiegel: Nohlex Digitale Briefwaage, Testnote 2.2
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Testsiegel: Foraco Digitale Taschenwaage, Testnote 2.5
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Testsiegel: VersionTech Digitale Küchenwaage und Briefwaage, Testnote 2.5
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Genie Digitale Briefwaage - thumbnail

Genie

Digitale Briefwaage

Testsiegel: Genie Digitale Briefwaage, Testnote gut

Die Genie - Digitale Briefwaage liefert exakte Ergebnisse. Gute innere Werte und ein schickes Aussehen sind bei dieser digitalen Briefwaage in einem sehr guten Einklang. Die Handhabung ist einfach. Die Wiegeergebnisse sind präzise. Die Waage kann ohne Einschränkungen empfohlen werden.

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Genie - Digitale Briefwaage

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  • Der Gegenstand sollte mittig in der Waage platziert werden, damit ein möglichst genaues Ergebnis erzielt wird.
  • Beim Wiegen sollte die Waage auf einem ebenen Untergrund stehen.
  • Damit die Waage möglichst lange und zuverlässig wiegt, sollte die Gewichtsbegrenzung eingehalten werden.
 

Testablauf

Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Präzision
  • Geschwindigkeit
  • Funktionsumfang
  • Design
  • Gesamteindruck

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Briefwaagen definiert. Zunächst werden der Liefer- und Funktionsumfang kontrolliert. Nachdem verschieden schwere Briefe auf die Waage gelegt werden, wird die Geschwindigkeit der Erfassung gemessen.

Außerdem wird die Gewichtsabweichung mithilfe einer unabhängigen Waage und mehreren geeichten Gewichten überprüft.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl
Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Was ist eine Briefwaage?

Die Briefwaage dient dem Wiegen von Briefen. Diese sehr vereinfacht wirkenden Definition macht auch wirklich den eigentlichen Zweck der Briefwaage aus. Beim Versenden von Briefen müssen diese dem Gewicht entsprechend frankiert werden. Dabei darf der einfache Brief beispielsweise für das geringste Porto aktuell nicht schwerer als 25 Gramm sein. Wiegt er auch nur ein Gramm mehr, fällt er sofort in die nächste teurere Kategorie. Moderne Briefwaagen lassen sich heute sogar für das exakte Wiegen von Päckchen und Paketen einsetzen.

Genau deshalb wird an die Briefwaage auch die Anforderung der Genauigkeit gestellt. Für den Versender, in den meisten Fällen handelt es sich dabei um die Post, ist es wichtig, dass die Briefe auch tatsächlich zum gewogenen Preis versendet werden.

Der Gegenstand sollte mittig in der Waage platziert werden, damit ein möglichst genaues Ergebnis erzielt wird. Außerdem sollte die Briefwaage auf einem geraden Untergrund stehen, damit die Ergebnisse möglichst genau sind.

Denn wenn das Porto nicht stimmt, entsteht dem Transportunternehmen eventuell ein Verlust. Für den Kunden kann es ebenfalls wichtig sein, das genaue Porto zu kennen.

So kann er beispielsweise mit einer anderen Aufteilung bei einem Brief erreichen, dass das Porto in die nächste geringere Preiskategorie fällt. Praktisch bedeutet dies beispielsweise, dass drei A 4 Seiten in einem einfachen DIN A 6 Umschlag das aktuell geringste Briefporto ergeben.

Gerade für Unternehmen, die bei den Kosten für den Briefverkehr sparen wollen, können die Einsparungen beträchtlich sein, sobald man ausschließlich Briefe in der preiswertesten Kategorie verschickt. Aber auch für Verbraucher kann es sinnvoll sein, auf das Gewicht des Briefes zu achten.

Waagen sind generell dazu da, Gewichte zu messen und deren Masse zu ermitteln. Die Messgeräte sind nicht nur als Briefwaage zum Wiegen der Briefe, sondern vieler weiterer Materialien und Produkte gedacht.

Wieviel ein Produkt oder Material wiegt, bestimmt in den meisten Fällen auch dessen Preis. Bis in früheste Zeiten bestand die Preisbestimmung darin, dass Menschen Tauschgeschäfte betrieben.

Erst mit der Erfindung der Waage konnte dazu übergegangen werden, den Preis eines Produkts anhand dessen Gewicht festzulegen. Die ersten Waagen waren sogenannten Balkenwaagen und entstanden bereits im 2. Jahrtausend vor Chr. Älteste Funde in Ägypten können das Datum der ersten Waagen sogar auf das 7. Jahrtausend vor Chr. zurückdatieren.

Die frühesten Waagen dienten meist dem Wiegen schwerer Güter wie Steinen oder Metallen. Bei den Balkenwaagen bestand die Aufhängung aus einem Seil, das an einem Balken befestigt war. An dessen beider Enden hingen die Gewichte.

Ebenfalls beliebt waren Balkenwaagen, an dessen Enden Schalen aus Kupfer hingen. Dort hinein wurde vor allem kleineres Wieggut gefüllt. Die Römer kannten dann bereits ungleicharmige Waagen, die sogar eine Strichmarkierung aufwiesen.

Die hohe Präzision bereits der ersten Waagen der Ägypter und der Römer ergab sich aus dem Schwerpunkt und der Länge des Balkens. Die Menschen nutzen schon damals das physikalische Gesetz der Präzision und konnten daher Waagen von hoher Genauigkeit anfertigen.

alte Briefwaage
alte Briefwaage

Balkenwaagen wurden für eine sehr lange Zeit zur typischen Wiegevorrichtung. Bis in die Barockzeit hinein war die Balkenwaage die einzige Wiegeform, die es gab. Erst mit der Erfindung des französischen Mathematikers Gilles Personne de Roberval konnte die Geschichte der Waage einen wichtigen weiteren Entwicklungsschritt verzeichnen.

Der Mathematiker erfand 1669 die Tafelwaage, die zwar wie die Balkenwaage ebenfalls, einen gleichschenkligen Waagebalken aufwies, allerdings im Unterschied dazu keine Hängevorrichtungen hatte.

Im Gegensatz zur Balkenwaage besaß die Tafelwaage sogenannte ausbalancierte Flächen, die mit dem Wägegut bestückt wurden. Der wesentliche Unterschied zur Balkenwaage bestand darin, dass Gewichte und Gut nicht mehr präzise auf den Wägeflächen positioniert werden mussten.

Sobald sich beides auf den Wägeflächen befand, hatte die Position keinen Einfluss mehr auf das Ergebnis beim Wiegen. Das maximale Wiegegewicht der Tafelwaagen liegt bei 10 Kilogramm.

Mit der nächsten Erfindung gelang es dann, erstmals eine Waage zu entwickeln, die direkt mit einer Anzeige für das Gewicht ausgestattet war. Dies war ein weiterer wichtiger Schritt hin zur Entwicklung der Briefwaage. Bei der sogenannten Neigungswaage wird das Wäggut einfach auf die Waageschale gelegt.

Anschließend wird ein Hebel in Bewegung gesetzt, der durch Kraft- und Lasteinwirkung die Ausgangsposition des Gewichts verändert. Der Weg, den das Gewicht über den Drehpunkt hinaus zurücklegt, entspricht dann, vereinfacht ausgedrückt, der Last, die der Anzeige entnommen werden kann.

Die Erfindung der Neigungswaage geht auf Phillip Matthäus Hahn, einen deutschen Pfarrer zurück. Neben der Neigungswaage erfand Hahn im 18. Jahrhundert weitere Apparaturen für die Astronomie und die Mathematik. Die Erfindungen von Philipp Matthäus Hahn können heute in dem gleichnamigen Museum in Ostmettingen bestaunt werden.

Viele Briefwaagen verwenden das Prinzip der Neigungswaage von Phillip Matthäus Hahn übrigens noch heute.

Briefwaagen unterscheiden sich in mechanische und in digitale Varianten. Die analoge Briefwaage ist die ursprüngliche Version der Briefwaagen wie sie bereits seit Jahrzehnten genutzt wird.

Rein optisch gesehen versprühen analoge Modelle einen gewissen nostalgischen Charme und sind genau deshalb bei Liebhabern von Retro-Wohnstilen sehr beliebt. Bei der analogen Briefwaage befindet sich der Wiegeteller auf einem beweglichen Arm, der mit einer Skala zur Anzeige des Gewichts verbunden ist.

Wird der zu wiegende Brief auf den Wiegeteller aufgelegt, senkt sich dieser genau in dem Maße ab wie das Gewicht des Briefes tatsächlich ist. Eine Markierung am Ende des Armes zeigt genau auf die Stelle der Skala, deren Anzeige dem Gewicht des Briefes entspricht.

Im Unterschied zur analogen Briefwaage erfolgt bei der digitalen Briefwaage die Anzeige über ein LED-Display. Digitale Briefwaagen sind noch einmal genauer, als es ihre analogen Varianten sind, und sie lassen sich wesentlich schneller und komfortabler ablesen.

Bei der digitalen Briefwaage befinden sich unter einem Wiegeteller aus Glas oder aus Edelstahl Metallstücke und Drähte, die einen elektrischen Widerstand hervorrufen, sobald ein Brief auf die Wägeschaale aufgelegt wird. Dieser ermittelte Widerstand wird in Zahlen umgerechnet, die anschließend im LED-Display angezeigt werden.

Neben der im Unterschied zur analogen Briefwaage geänderten Anzeige besteht ein weiterer Unterschied darin, dass die Digitalwaage für den Betrieb eine Energiequelle benötigt. Neben einem Netzkabel, dass mit der Briefwaageverbunden sein muss, lassen sich viele Modelle auch mit Batterien betreiben.

Die Briefwaage verfügt in ihrer Mitte über eine Metallstange, an deren oberem Ende ein Balken befestigt ist. Das linke Ende des Balkens ist mit einer Gewichtsskala versehen, die so nach unten verläuft, dass sie das Viertel einer Kreisbahn nachbildet. Das andere Ende des Balkens ist mit einem T-förmigen Gestell versehen. Am Ende des T-förmigen Gestells befindet sich an der Briefwaage eine Waagschale, auf die die Briefe aufgelegt werden. Am anderen Ende ist das Gegengewicht zu finden. Am unteren Ende des Längsbalkens findet man die Anzeigevorrichtung. Legt man den Brief auf die Schale der Briefwaage, drückt dessen Gewicht die Wiegeschale nach unten. Anschließend lässt sich das Gewicht des Briefes bequem an der Anzeige ablesen.

Eine Briefwaage ist nicht nur dazu da, Briefe zu wiegen und deren Gewicht zu ermitteln. Aufgrund der Genauigkeit der Modelle lässt sich die Briefwaage beispielsweise auch zum Wiegen von Gold und von anderen Edelmetallen nutzen.

Da sich der genaue Preis beispielsweise einer Unze Gold aus deren Gewicht ergibt, nutzen Goldhändler und -schmiede Briefwaagen gern aufgrund ihrer Präzision. Wer die Präzision der Briefwaage beispielsweise im eigenen Haushalt nutzen will, kann diese nicht nur zum Wiegen der eigenen Post, sondern auch zum Wiegen der Zutaten für einen Kuchen verwenden.

So hat man mit nur einem Modell einer Präzisionswaage im Haushalt gleich mehrere Nutzungsmöglichkeiten. Damit kann man sich den Kauf einer weiteren Briefwaage sparen.

Die Briefwaage ist im Handel heute in vielen verschiedenen Varianten und von zahlreichen Herstellern erhältlich. Es gibt die Modelle in mehreren Abmessungen und mit rundem oder eckigen Wiegeteller ausgestattet.

Unabhängige Verbraucherseiten testen regelmäßig Leistungsumfang und Qualität der verschiedenen Modelle und machen auch Angaben zu Bezugsquellen und Preisen. Direkt kaufen lassen sich die Modelle in Kaufhäusern oder in Fachgeschäften.

Ein breites Angebot an Briefwaagen ist ebenfalls im Internet zu finden. Wer vor dem Kauf einer Briefwaage auf Nummer sicher gehen will, schaut sich beim bevorzugten Modell die Bewertungen anderer Käufer an. Dadurch ist es möglich, die zum eigenen Bedarf exakt passende Briefwaage auszuwählen.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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Fragen

28.11.2018
Was ist die beste Briefwaage?
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Wir haben 6 Briefwaagen getestet und dabei besonders auf die Präzision geachtet.

Du willst in Ruhe zu Hause ausrechnen, wie viel Du für das Verschicken deiner Briefe zahlen musst? Mit einer Briefwaage kannst Du das zu zahlende Porto ganz einfach berechnen. Mit modernen Geräten lassen sich nicht nur Briefe, sondern auch Pakete wiegen.

Kommentare

Nathalie Hegmann
12.08.2019
Testet bitte mal analoge Briefwaagen :)

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