Beamer: Darauf ist bei Kauf und Installation zu achten

23.09.2019

Bildqualität, Laufruhe und Anschlüsse: Wir erklären, worauf Sie beim Beamer-Kauf achten müssen und welcher Beamer-Typ für Ihre Zwecke der richtige ist.
LCD, DLP oder LED?

Was man beim Kauf eines Beamers beachten sollte
Beamer - auf was man beim Kauf achten sollte - Foto: @ contrastwerkstatt adobestock

Die Unterschiede bei den Beamer

Man unterscheidet zwischen LCD-, DLP- und LED-Beamern. Während LCD-Geräte eine kontrastreiche Farbdarstellung bieten, glänzen DLP-Beamer durch eine schnelle Reaktionszeit. Nachteilig an LCD-Modellen sind schwarze Konturen zwischen den Bildpunkten, DLP-Beamer liefern wiederum manchmal ein verwaschenes Signal.
Technisch unterscheiden sich die beiden Varianten im Hinblick auf die Art, wie das Signal erzeugt wird. LCD-Beamer verfügen über mehrere LCD-Bildschirme, welche das Licht der Projektorlampe in die Grundfarben grün, blau und rot filtern. Beim DLP-Beamer wird ein sich drehender Farbfilter verwendet, der mit Hilfe von kleinen Spiegeln ein Signal erzeugt, welches anschließend an die Wand projiziert wird.
Als dritte Alternative bieten sich LED-Geräte an, die eine lange Lebensdauer und einen geringen Stromverbrauch bieten, dafür jedoch extrem heiß werden können.

Auflösung, Helligkeit und Co.

Die Auflösung entscheidet über die Bildqualität. Wer seine Filme in HD und Full-HD genießen möchte, wählt einen Full-HD-Beamer mit einer Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel. Für Klassiker und normales Fernsehen eignen sich Modelle mit mindestens 1280 mal 720 oder 1280 mal 800 Pixel.
Die optimale Helligkeit hängt von der Helligkeit des Raumes ab. In dunklen Kellerräumen genügen einige hundert Lumen, im Wohnzimmer mit Lichteinfall sollten es dagegen mindestens 1.000 Lumen sein.

Menü und Fernbedienung

Das Innenleben des Beamers muss leicht verständlich sein und einfachen Zugriff auf Helligkeits- und Kontrast-Einstellungen bieten. Ein gutes Modell bietet alle benötigen Optionen und stellt sie in Form verständlicher Menüs zur Verfügung.
Zuletzt: Die Fernbedienung. Das Bedienteil verfügt am besten über beleuchtete Tasten, damit auch bei abgedunkeltem Licht Einstellungen vorgenommen werden können. Einstellungen wie Signalquelle, Bildformat und Trapezkorrektur sollten sich über die Tasten einstellen lassen.
Die Fernbedienung ist stets Teil des Lieferumfangs, notfalls kann jedoch auch ein externes Modell verwendet werden. Mitgeliefert werden außerdem Anleitung und Kabelsatz. Erstere sollte leicht verständlich verfasst sein, der Kabelsatz wird für die optimale Bildqualität benötigt. Optimal wäre es auch, wenn außerdem eine Deckenhalterung inklusive ist.

So liefert der Beamer ein gutes Bild

Beamer liefern das beste Bild, wenn sie in einem eigens dafür gestalteten Raum verwendet werden. Wichtig ist zudem, dass vor der ersten Verwendungen die Einstellungen angepasst werden, damit beim Film- oder Seriengenuss keine Anpassungen mehr vorgenommen werden müssen. Es empfiehlt sich, das Gerät bei verschiedenen Lichtverhältnissen zu testen, um das optimale Ergebnis zu erzielen.
Der ideale Abstand zum Beamer hängt von der Größe der Leinwand ab. Als Faustregel gilt ein Abstand von 4:2, bei einer Leinwand mit zwei Meter Durchmesser sollten also mindestens vier Meter Abstand eingehalten werden.