Aktenvernichter

Aktenvernichtertest

Wichtige Dokumente haben wir überall, egal ob Zuhause oder auf der Arbeit. Mit diesen sollten wir allerdings vorsichtig umgehen, auch nachdem wir die Dokumente nicht mehr brauche. Schützen Sie deshalb Ihre persönlichen Unterlagen mit einem Aktenvernichter. Unsere Experten haben verschiedene Aktenvernichter unter 100 Euro angesehen und ausführlich für Sie getestet.

Getestete Produkte

HSM Shredstar X5 - thumbnail

HSM

Shredstar X5

Der Shredstar X5 ist ein kompakter Aktenvernichter, der im Test eine der besten Leistungen zeigte. Bis zu zehn Seiten können Sie mit diesem Modell in einem Arbeitsgang vernichten. Selbst Plastikartikel wie CDs und DVDs stellen kein Problem für den Shredder dar. Im Vergleich zu seinen Konkurrenzmodellen bietet er Ihnen zudem mehrere LED Kontrollleuchten, welche sich in der Praxis als recht nützlich erweisen.

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Fellowes Powershred H-6C - thumbnail

Fellowes

Powershred H-6C

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Powershred H-6C von Fellowes sich für die gelegentliche private Nutzung am besten eignet. Bei einem höheren Papieraufkommen aber, der in Büros häufiger anfällt, sollte man sich ein Modell mit einem größeren Auffangkorb und einer längeren Laufzeit anschaffen. Für das Büro zu Hause ist der Aktenvernichter auch aufgrund seiner kompakten Bauweise ein idealer Begleiter. Positiv: Es handelt sich um das einzige Modell im Test, welches mit einem Kindersicherungsschalter ausgestattet ist.

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Ideal Shredcat 8240 CC - thumbnail

Ideal

Shredcat 8240 CC

Der Aktenvernichter vom Hersteller Ideal ist insgesamt ein solides Modell, welches im Test überzeugen konnte. Vor allem das große Sichtfenster spricht für den Kauf dieses Produktes. Auch der Auffangbehälter, in welchen bis zu 64 DIN A4 Seiten hineinpassen, gibt keinen Anlass zu Kritik. Im Vergleich zu seinen Konkurrenten ist der Shredcat 8240 zudem recht leise im Betrieb. Lediglich die Möglichkeit, CDs oder Kreditkarten zu vernichten, wird etwa vermisst. Demgegenüber steht die Abschaltautomatik, die vor einer Überhitzung schützt. 

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Geha Home & Office X6 CD - thumbnail

Geha

Home & Office X6 CD

Der Geha Home & Office X6 CD ist ein Modell, welches sich im Test im guten Mittelfeld bewegt. Sowohl von der Schnelligkeit als auch von der Größe des Auffangbehälters gibt es durchaus empfehlenswertere Modelle. Gut hätte unter anderem eine Bereitschaftsanzeige gefallen. 

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Genie Genie 580 XCD - thumbnail

Genie

Genie 580 XCD

Insgesamt vermittelt der Genie 580 XCD einen absolut positiven Gesamteindruck ab; vor allem die Partikelgröße kann im Test überzeugen. Darüber hinaus können CDs, DVDs und Chipkarten aller Art geschreddert werden; dank separatem Behälter sogar besonders umweltfreundlich. Weitere Pluspunkte sammelt der Aktenvernichter mit seinem großen Auffangkorb und der Zusatzgarantie. In punkto Verarbeitung lässt das Produkt ebenfalls keine Kritik zu. Lediglich die Lautstärke im Betrieb und die fehlende Bereitschafts-LED gefallen weniger. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist der Genie 580 XCD Aktenvernichter ein empfehlenswertes Modell. 

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AmazonBasics Hochsicherheits-Kreuzschnitt-Aktenvernichter - thumbnail

AmazonBasics

Hochsicherheits-Kreuzschnitt-Aktenvernichter

Der AmazonBasics Aktenvernichter für 8 Blätter wird Ihnen vor allem in Ihrem Homeoffice ein guter Begleiter sein. Die relativ lange Betriebszeit und das schnelle Abkühlen sind zwei wesentliche Merkmale dieses Modells. Minuspunkte gibt es hingegen für die teilweise bis zu 1,20 Meter langen Papierstreifen. Auch der Stromverbrauch im Standbybetrieb ist relativ hoch. Vergessen Sie also nicht, das Gerät nach jeder Benutzung vom Netz zu trennen. 

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Hama 50196 Basic x7cda - thumbnail

Hama

50196 Basic x7cda

Der Hama 50196 Basic x7cda richtet sich in erster Linie an private Nutzer und ist für den Hausgebrauch konzipiert. Die Verarbeitung des Gerätes ist recht einfach; die einzelnen Teile aus Plastik wirken nicht sonderlich robust. Trotzdem wirkt die Verarbeitung des Gerätes recht einfach. Positiv hat hingegen der geringe Stromverbrauch im Standby-Modus überrascht. 

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Testsieger
Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: HSM Shredstar X5 Fellowes Powershred H-6C Ideal Shredcat 8240 CC Geha Home & Office X6 CD Genie Genie 580 XCD AmazonBasics Hochsicherheits-Kreuzschnitt-Aktenvernichter Hama 50196 Basic x7cda

HSM

Shredstar X5

Fellowes

Powershred H-6C

Ideal

Shredcat 8240 CC

Geha

Home & Office X6 CD

Genie

Genie 580 XCD

AmazonBasics

Hochsicherheits-Kreuzschnitt-Aktenvernichter

Hama

50196 Basic x7cda
Vorteile
  • Extra Fach für CD und Kreditkarten Schnittgut
  • Großer Auffangbehälter mit großem Sichtfenster
  • Kraftvoller Motor
  • Umfangreiche Bereitschaftsanzeigen
  • Kindersicherungsschalter vorhanden
  • Kompaktes Gerät
  • besonders leise
  • wertige Optik
  • großes Sichtfenster
  • Griff am Schneidwerk
  • Separater CD/Kartenbehälter
  • Großer Papierkorb
  • Kleine Schnittgröße
  • Läuft sehr lange, ohne abzuschalten
  • Geringe Stromaufnahme im Stand-By
Nachteile
  • Keine Kindersicherung
  • Kleiner Auffangbehälter
  • Kein Extrabehälter für Kreditkarten
  • Überhitzungsschutz schaltet Gerät relativ schnell aus
  • Nicht für CDs/Kreditkarten geeignet
  • Extra-Behälter nur für CDs, Kreditkarten landen im Papier
  • Garantie nur mit Originalverpackung
  • Laut!
  • Keine Temperatur-LED
  • Keine Kindersicherung
  • CD/DVD-Vernichtung nicht möglich
  • Wirkt einfach verarbeitet
  • Fehlende LEDs
Zusammenfassung

Gute Verarbeitung und ein starker Motor zeichnen dieses Gerät aus.

Günstiger kleiner Schredder, der Einzige mit Kindersicherungsschalter.

Solider Aktenvernichter mit vergleichsweise leisem Betrieb.

Langsam, klein und teuer sowie schlechte Garantiebedingungen.

Guter aber lauter Schredder mit relativ kleiner Partikelgröße.

Solides aber langsames Gerät zum kleinen Preis ohne CD/Chipkarten-Vernichtung.

Einfaches Gerät für gelegentliche Benutzung.

Fassungsvermögen Liter 18 l
11 l
18 l
13 l
21 l
15,5 l
13 l
Blattzahl Auffangbehälter ca. 65
ca. 40
ca. 65
ca. 45
ca. 75
ca. 50
ca. 47
Blatt/Minute 85
40
56
45
54
42
50
Höhe 405
300
400
320
420
400
380
Breite 335
356
330
310
340
330
310
Tiefe 225
156
195
200
240
185
164
Zusatzgarantie Nein
1 Jahr auf das Gerät und 3 Jahre auf das Schneidwerk, beides nach Online-Anmeldung
Nein
2 Jahre mit Kaufbeleg und Originalverpackung!
2 Jahre mit Kaufbeleg
Nein
Nein
Gewicht 4,75kg
3,4kg
5kg
3,8kg
4,8kg
3,9kg
3,25kg
Lieferumfang Schredder, Anleitung, CD Container
Shredder, Anleitung
Schredder, Anleitung
Schredder, Anleitung, CD Behälter
Schredder, Anleitung, CD Behälter
Shredder, Anleitung
Schredder, Anleitung, CD Behälter
Anleitungssprache deutsch, diverse
deutsch, diverse
deutsch, diverse
deutsch, diverse
deutsch, diverse
deutsch, diverse
deutsch, diverse
Anleitungsqualität sehr gut
sehr gut
sehr gut
gut
gut
sehr gut
gut
max. Blattzahl 10 (gemessen)
6 (gemessen)
8 (gemessen)
9 (gemessen)
10 (gemessen)
8 (gemessen)
7 (gemessen)
Abschaltautomatik Temperaturautomatik, Papiersensor, Überfüllung
Temperaturautomatik, Papiersensor
Temperaturautomatik, Papiersensor
Temperaturautomatik, Papiersensor
Temperaturautomatik, Papiersensor
Temperaturautomatik, Papiersensor
Temperaturautomatik, Papiersensor
Stromaufnahme 60Wh (1 Blatt) - 118Wh (10 Blatt)
65Wh (1 Blatt) - 150Wh (8 Blatt)
132Wh (1 Blatt und 8 Blatt)
105 Wh (1 Blatt) - 170 (6 Blatt)
80Wh (1 Blatt) - 240Wh (12 Blatt)
50Wh (1 Blatt) - 119Wh (7 Blatt)
90Wh (1 Blatt) - 134Wh (5 Blatt)
max. Lautstärke 74,7dB
70dB
68dB
77dB
78dB
76,8dB
74dB
Geschwindigkeit 1 Blatt 6,8s
4,5s
9s
5s
4,5s
3,2s
3s
Geschwindigkeit max. Blattzahl 6,8s
10s
9s
8s
9s
6,5s
6s
Schnittgröße 4x35mm
4x35 mm
4x35mm
5x35mm
5x18mm
48x5mm (bis zu 119x6mm)
4x42mm
CD-Shredder Ja
Nein
Nein
Ja
Ja
Nein
Ja
Karten-Shredder Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Heft-/Büroklammern zu entfernen Nein
Nein
Nein
Ja (keine Herstellerangabe)
Nein
Nein
Ja (keine Herstellerangabe)
Extrabehälter für CDs/Karten Ja
Nein
Nein
Ja
Ja
Nein
Ja
Qualitätseindruck sehr gut
gut
gut
gut
gut
sehr gut
ok
Sicherheit
Handhabung
Lautstärke
Schnittqualität
Geschwindigkeit
Testnote

1,7

gut

08/2018

Testnote

1,8

gut

08/2018

Testnote

1,9

gut

08/2018

Testnote

2,1

gut

08/2018

Testnote

2,2

gut

08/2018

Testnote

2,3

gut

08/2018

Testnote

2,4

gut

08/2018

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*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten. Verfügbarkeiten erfahren Sie beim jeweiligen Onlineshop. Änderungen der angezeigten Preise seit der letzten Aktualisierung sind möglich.

Shredstar X5

Unser Testsieger

Der Shredstar X5 ist ein kompakter Aktenvernichter, der im Test eine der besten Leistungen zeigte. Bis zu zehn Seiten können Sie mit diesem Modell in einem Arbeitsgang vernichten. Selbst Plastikartikel wie CDs und DVDs stellen kein Problem für den Shredder dar. Im Vergleich zu seinen Konkurrenzmodellen bietet er Ihnen zudem mehrere LED Kontrollleuchten, welche sich in der Praxis als recht nützlich erweisen.

  • Für den Kreuzschnitt, sind hochformatige Seiten am Besten geeignet. Durch die Arbeitsweise des Schredders, sollte man vertrauliche Dokumente mit diesem Schredder nicht im Querformat schreddern.
  • Wir empfehlen streng vertrauliche Dokumente im Partikelschnitt zu Schreddern, da man sie so nicht wiederherstellen kann. Die wird zusätzlich unterstützt, indem man mehrere Seiten auf einmal schreddert.
  • Um einen Papierstau zu vermeiden, ist ein transparentes Fenster im Auffangkorb sehr nützlich, damit man sieht wie voll dieser ist und ob evtl. das Schneidwerk blockiert wird.
  • Die Zeit bis zur Hitzeschutzabschaltung und die Abkühlung des Gerätes sind neben der Zeit pro Schreddervorgang, wichtige Faktoren für die Geschwindigkeit des Geräts.
  • Ein ausziehbarer Behälter ist im Vergleich wesentlich angenehmer und einfacher zu leeren, als wenn man den gesamten Zerkleinerungsmechanismus aus dem Abfallbehälter heben muss.
  • Die Geschwindigkeit kann erhöht werden, indem man 1-2 Blatt weniger pro Durchgang nimmt.
  • Um eine umweltfreundliche Entsorgung zu gewährleisten, empfehlen wir vor dem Schreddern von CDs oder Kreditkarten, den Behälter zu leeren und das Papier und die CDs/Kreditkarten umweltgerecht zu entsorgen.
  • Wenn das Gerät für Kinder erreichbar ist, empfehlen wir die Wahl eines Gerätes mit Sicherheitsschalter.
  • Um die Klingen zu schützen, empfehlen wir das Entfernen von Heft- und Büroklammern vor dem Schreddern.
  • Wenn der Behälter voll ist, kann es passieren, dass das Schneidwerk geschreddertes Papier aufnimmt und der Schacht verstopft wird.
 

Auf was muss bei der Pflege eines Papierschredders geachtet werden?

Ölen

Ein wichtiger Punkt in Sachen Pflege bei Aktenvernichtern ist das Ölen. Da das Schneidewerk aus metallenen Walzen besteht, sollte man es bei regelmäßig einölen. Am besten dann, wenn man merkt, dass der Aktenvernichter an Leistung verliert und der Motor spürbar schwerer läuft.

Man sollte auf keinen Fall Öle aus der Sprühdose nutze, da beim Betrieb des Schredders akute Entzündungsgefahr durch den feinen Sprühnebel besteht. Außerdem sollte der Schreddern beim Ölen laufen, um das Öl im Schneidewerk besser verteilen zu können.

Es gibt auch spezielle Ölpapiere, die der Schredder wie ein normales Blatt durch seine Walzen zieht und somit das Schmiermittel gleichmäßig im ganzen Laufwerk verteilt.

Auch spezielle Kriechöle sind erhältlich. Diese werden sparsam direkt auf das Schneidwerk gegeben. Danach lässt man den Schredder wenige Sekunden laufen um das Öl auf den Metallwalzen zu verteilen. Wenige Tropfen reichen hier bereits. Zu viel Schmiermittel ist kontraproduktiv und sorgt dafür, dass Papier in den Schneiden kleben bleiben kann. Die Schmiermittelblätter helfen hier bei der Dosierung.

Viele Hersteller empfehlen das Ölen nach jedem vollen Auffangbehälter. Bei kleinen Geräten kann man darauf sicherlich verzichten, sollte aber alle 3-4 Körbe und vor längerem Stillstand (Sommerurlaub) das Gerät gut ölen.Um einen Papierstau zu umgehen, sollte der Auffangbehälter des Aktenvernichters frühzeitig geleert werden. Geräte, die ein Sichtfenster besitzen, sind hierbei von großer Hilfe. Sollte es dazu kommen, dass das Schnittgut im Schredder einmal bis in das Schneidwerk ragt, kann dies zur Verstopfung und letztlich zum Blockieren des Gerätes führen.

Bei unseren Tests stellte sich heraus, dass dies auch zu einem Totalverlust führen kann. Da die Reinigung ohne weitere Zerstörungen unmöglich würde.

Auf was sollte geachtet werden, wenn Chipkarten und Datenträger nicht mehr brauchbar sind? Gibt es Unterschiede beim Vernichten von Chipkarten und Datenträgern?

Es gibt unterschiedliche Anforderungen beim Vernichten von Chipkarten und Datenträgern. Im Gegensatz zu CDs, DVDs oder Blu-Ray Scheiben, die für den normalen Anwender und Spezialisten bereits vollkommen unbrauchbar sind, wenn sie nicht mehr im Gerät rotieren können, benötigen Chipkarten etwas mehr Aufwand.

CDs, DVDs oder Blue-Rays und andere ähnliche Formate können selbst von Spezialunternehmen nicht wiederhergestellt werden, wenn sie nicht mehr in einem Laufwerk rotieren können. Die Scheiben werden von innen nach außen beschrieben. Sobald ein Bruch im Innenbereich vorliegt, können Standardverfahren keinerlei Daten mehr auf den Scheiben finden. Geheimdienste sollen Daten Bit für Bit aufwendig mit Elektronenmikroskopen finden können. Bei normalen Datenmengen dauert dieses theoretische Verfahren entsprechend lange.

Chipkarten wiederum speichern nur eine recht kleine Menge Daten in eng begrenzten Bereichen. Sofern der Magnetstreifen noch intakt ist, kann er mit handelsüblichen Lesegeräten ausgelesen werden. Auch der Chip selbst kann mit relativ wenig Aufwand und etwas Bastelei wieder gelesen werden. Hier muss man also darauf achten, nach dem Schreddern entsprechend kleine Teile zu haben.

Gerade beim Schreddern spielt auch der Umweltaspekt eine wichtige Rolle.
Teilen sich Papierschredder und CD/Karten-Vernichter einen Auffangkorb, sollte man das Gerät vor dem jeweiligen Einsatz leeren um den Müll entsprechend trennen zu können. Vorteilhafter sind hier Geräte mit separaten Auffangbehältern. Man spart sich Leerungsvorgänge und damit Arbeitszeit. Ohne dabei Abstriche beim Recycling in Kauf nehmen zu müssen.

Der Energiebedarf spielt bei der Kaufentscheidung der Menschen eine immer wichtigere Rolle. Nicht nur um den eigenen Geldbeutel zu schonen, sonder vor allem aufgrund der Umwelt. Auch wir achten bei unseren tests auf den Stromverbrauch der Geräte und vermerken diesen in den Testberichten. Sowohl im Stand-By-Modus als auch bei Einzelblatt-, Mehrblatt- oder wenn möglich CD-Vernichtung. Wichtig zu Wissen ist hierbei noch, dass die Schredder zwar oft einen Modus "Aus" haben, bei diesem aber wie im Stand-By für den Automatikbetrieb Strom gezogen wird. Natürlich etwas weniger wenn keine LED leuchtet, aber oft trotzdem im Bereich 0,8W.

Wir nehmen einmal an, es fallen im Monat etwa 30 Blatt zu vernichtendes Papier an. Am energieaufwendigsten ist es, diese Blätter einzeln zu schreddern. Eines der hungrigsten Geräte zog 132W bei der Einzelblattvernichtung und brauchte 9 Sekunden dafür.

Wir kommen somit auf einen Jahresenergieverbrauch im Betrieb von nicht ganz 0,12kWh oder bei einem Preis von 25 ct auf einen Betrag von etwa 3 ct im Jahr.

Ganz anders sieht dies im Stand-By-Modus aus. Auch hier ziehen die Geräte Strom, von 0,8W bis 1,4W. Somit liegt der Stand-By-Jahresverbrauch bei bis zu 12kWh oder 3 €.

Wie man sieht, ist der Verbrauch im Betrieb fast vernachlässigbar. Ein niedriger Verbrauch im Stand-By kann sich allerdings durchaus auswirken. Das trennen vom Netz bei Nichtbenutzung, ist aber natürlich die beste Methode um Strom zu sparen.

Egal ob wir zu Hause wichtige Dokumente entsorgen oder auf der Arbeit vertrauliche Akten vernichten müssen. Wir haben in beiden Fällen mit sensiblen Daten zu tun, von denen wir nicht wollen, dass eine andere Person sie missbräuchlich nutzen kann. Die Dokumente mit der Hand in kleine Stücke zu teilen, dauert sehr lange. Hinzu kommt, dass das nicht ausreichend sicher ist. Mit wenig Mühe kann man die Seiten wieder zusammensetzen. Um die Dokumente effektiv zu vernichten, ist ein Aktenvernichter erforderlich. Er kann innerhalb weniger Sekunden gleich mehrere Seiten auf einmal vernichten.

Dieser Text wird sich mit einem sogenannten Papiershredder oder Reißwolf auseinandersetzen. Wir zeigen Ihnen, welche Einsatzgebiete es für die Geräte gibt und was Sie beim Kauf beachten sollten. Schließlich gibt es verschiedene genormte Sicherheitsstufen, die nach denen die Geräte. Die Stufen geben an, wie gut die Vernichtung der Dokumente erfolgt.

Schon vor vielen Jahrtausenden hat die Menschheit die Erfahrung gemacht, dass Feuer viele Dinge zerstören kann. Das hat man sich früher auch bei der Vernichtung von Akten zunutze gemachten. Die Papiere wurden in einen Feuerkorb gegeben und angezündet. Es blieb nur noch ein Haufen Asche zurück. Das ist heute nicht mehr standesgemäß. Die Vernichtung erfolgt auf elektrischem Wege. Die Papiere werden dazu in ein Schlitzwerk gegeben, das sie zu kleinen Schnipseln zerkleinert.

Im normalen Haus- oder Bürogebrauch kennen wir kleine Aktenvernichter. Sie werden auf einen Fangkorb gesetzt und können etwa fünf bis zehn Seiten gleichzeitig verarbeiten. Die Schneidewalzen dieser Geräte zerkleinern das Papier meistens mit der Technik des Streifenschnitts. Was das bedeutet, werden wir Ihnen weiter unten darstellen. Das Praktische an den Geräten ist, dass Sie permanent im Standby-Modus agieren können. Führen Sie ein Dokument in den vorgesehen Schlitz ein, erkennt dies eine Lichtschranke und aktiviert die Schneidewalzen. Inzwischen können die Geräte nicht nur Papier vernichten. Auch Kreditkarten, SIM-Karten oder CDs können sie zerstören.

Professionelle Geräte wenden den sogenannten Partikelschnitt an. Er ist noch kleinteiliger als der Streifenschnitt. Diese Geräte sind in erster Linie für kommerzielle Anwender sinnvoll. Das sind entweder Unternehmen, die die Vernichtung von Dokumenten für andere Firmen übernehmen oder Unternehmen, bei denen in hohem Maße sensible Daten anfallen, die zerstört werden müssen. Diese Papiershredder sind so effektiv, dass sie ganze Dokumentenmappen oder Aktenordner auf einmal verarbeiten können.

Beginnen wir einmal mit Akten aus dem privaten Bereich. Hier ist die Antwort sehr einfach. Dokumente mit Ihren personenbezogenen Daten müssen nicht per Gesetz oder Datenschutzverordnung vernichtet werden. Sie können Kontoauszüge, Steuerklärungen, Bestellscheine oder Amtsbriefe in der Papiertonne entsorgen, ohne sie zu zerstören. Doch das ist nicht ratsam. Fremde Personen können mit einem Blick in die Tonne intime Details über Ihr Leben erfahren. Gegebenenfalls lassen sich die Daten sogar missbräuchlich verwenden. Das sollten Sie nicht fördern. Sinnvoll ist es, dass alle Briefe und Dokumente, die mit Ihrem Namen in Verbindung gebracht werden können, mit einem Reißwolf vernichtet werden. Überlegen Sie dabei genau, welche Briefe und Anschreiben Sie vernichten. Manchmal stellt man später fest, dass man einige besser aufgehoben hätte, anstatt sie zu zerstören.

Komplizierter wird es, wenn Sie Briefe und Akten im Büro entsorgen müssen oder in Ihrer Wohnung im Homeoffice arbeiten. Hier muss vor der Entsorgung alles vernichtet werden, was personenbezogene Daten beinhaltet. Das kann entweder ein einfaches Schreiben eines Kunden sein, eine Zahlungsaufforderung eines Lieferanten oder vertrauliche Papiere, die innerhalb einer Firma zirkuliert sind.

Ein Aktenvernichter ist so aufgebaut, dass Sie die Unterlagen bequem von oben in den vorgesehenen Schlitz einführen können. Sie durchlaufen danach die Schneidewalzen und fallen unten in Form von Streifen oder Schnipseln aus dem Gerät. Das funktioniert so lange, bis der im Fangkorb angesammelte Haufen von zerkleinerten Dokumenten so stark angestiegen ist, dass die eingeführten Papierstücke nicht mehr korrekt durchlaufen können. Es kommt zu einem Stau, den das Gerät allerdings nicht als solchen registriert. Die Lichtschranke merkt weiterhin, dass ein Dokument in der Vorrichtung steckt und aktiviert permanent das Schneidewerk. In diesem Fall müssen Sie per Hand eingreifen und den Fangkorb entleeren.

Zu einem ähnlichen Problem kann es kommen, wenn Sie zu viel Papier auf einmal in das Schneidewerk geben wollen. Auch dann kommt es zu einem Stau und das Gerät schneidet, ohne dass das Papier den gewohnten Weg nehmen kann. Diesen Stau müssen Sie vorsichtig lösen. Es kann sein, dass sich ein paar Papierfetzen im Schneidewerk verkeilt haben. Um diese herauszuholen, sollten Sie das Gerät vom Strom trennen.

Die Geräte haben verschiedene Funktionen, die dem Nutzer die Handhabung erleichtern. Wenn Sie bemerken, dass Sie ein Dokument in den Reißwolf gegeben haben, dass Sie nicht vernichten möchten, haben Sie die Möglichkeit, den Papiereinzug in die andere Richtung laufen zu lassen. Das bedeutet, dass das Schneidewerk stoppt und das Papier wieder von oben aus dem Gerät befördert wird. Es ist allerdings davon auszugehen, dass der untere Teil des Dokuments bereits angeschnitten wurde. Diesen Rücklauf können Sie auch im Falle eines Papierstaus verwenden. So wird möglicherweise die Ursache für die Verstopfung wieder nach oben ausgeführt.

Neben der automatischen Erkennung von Dokumenten - die damit verbundenen Funktionen werden als Autostart und Autostopp bezeichnet - haben hochwertige Aktenvernichter die sogenannte Autofeed-Funktion. Das bedeutet, dass Sie wie bei einem Kopierer einen ganzen Stapel von Dokumenten in das Gerät einlegen können. Es zieht dann automatisch das Papier in den Mengen nach, die es verarbeiten kann. Gerade wenn Sie viele Seiten vernichten wollen, kann das dazu führen, dass das Gerät einige Zeit ununterbrochen arbeitet und heiß läuft. In diesem Fall schaltet sich das Gerät ab, bevor es zu einer Überhitzung kommt. Handelt es sich bei Ihrem Reißwolf um ein Gerät, in das Sie die Papiere einzelnen einführen müssen, hat es eine Lampe, die aufleuchtet, sobald es zu überhitzen droht.

Für die Vernichtung von Dokumenten gibt es nach der DIN 66399 insgesamt sechs Sicherheitsstufen. Sie sind aufsteigend in der Intensität der Vernichtung. Das bedeutet, dass das Gerät eine größere Sicherheitsstufe gewährleisten muss, je vertraulicher ein Dokument ist. Die Sicherheitsstufen sind über die Größe der Stücke definiert, die nach dem Durchlaufen eines Aktenvernichters von einem Dokument übrig bleiben.

Unterschieden wird zunächst einmal zwischen einem Streifenschnitt und einem Partikelschnitt. Beim Streifenschnitt durchläuft ein Dokument ein vertikales Schneidewerk. Das Schnittgut besteht aus vielen langen Fäden. Beim Partikelschnitt, der auch als Kreuzschnitt bezeichnet wird, findet die Verarbeitung des Dokuments in vertikaler und in horizontaler Richtung statt. Der Papierschnitt entsteht somit in Form von kleinen Partikeln. Der Partikelschnitt gewährleistet einen höheren Sicherheitsgrad, da die Zerkleinerung intensiver ist. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, ein Dokument rekonstruieren zu können, sehr gering bis gar nicht mehr vorhanden.

Sicherheitsstufe 1: Empfohlen für die Vernichtung von privaten, nicht vertraulichen Unterlagen. Die Streifen dürfen nach der Vernichtung maximal 12 Millimeter breit sein. Die maximale Fläche der Partikel darf 1000 mm² betragen.

Sicherheitsstufe 2: Empfohlen für interne Dokumente, die keiner besonderen Vertraulichkeit unterliegen. Die Breite der Streifen darf maximal 6 Millimeter betragen, die Fläche der Partikel maximal 400 mm².

Sicherheitsstufe 3: Empfohlen für vertrauliche Dokumente, die personenbezogene Daten beinhalten. Die maximale Streifenbreite beträgt 2 Millimeter, die maximale Fläche der Partikel beträgt 240 mm².

Sicherheitsstufe 4: Empfohlen für sensibles Schriftgut wie medizinische Unterlagen, Arbeitsverträge oder Personaldaten. Die Sicherheit kann ab dieser Stufe nur ein Kreuzschnitt gewährleisten. Die Fläche der Partikel darf bei maximal 30 mm² liegen.

Sicherheitsstufe 5: Empfohlen für geheimgehalten Dokumente wie Konstruktionsplänen oder Berichte der Geschäftsleitung. Die maximale Fläche der Partikel darf 12 mm² betragen.

Sicherheitsstufe 6: Empfohlen für Unterlagen von Staatsregierungen oder Geheimdiensten. Diese Stufe bietet die maximale Sicherheit. Der Fläche der Partikel darf 5 mm² nicht übersteigen.

Damit die Benutzung eines Aktenvernichters keine Schäden oder Probleme verursacht, sollten Sie einige Dinge bei der Nutzung beachten. Zuerst sollten Sie die Temperatur im Blick halten. Wie bereits beschrieben, schalten nicht alle Geräte automatisch ab, sobald sie zu heiß werden. Bemerken Sie eine starke Wärmeentwicklung oder vielleicht sogar einen entsprechenden Geruch, sollten Sie die Nutzung sofort unterbrechen. Geben Sie dem Gerät die nötige Zeit, bis es abgekühlt ist. Die Gebrauchsanweisung gibt Auskunft darüber, wie lange es ruhen sollte. Außerdem besteht die Gefahr, dass Sie sich mit langen Haaren, Krawatten oder weiten Kleidungsstücken im Schneidewerk verfangen. Auch auf Ihre Finger sollten Sie besonders Acht geben. Sie sollten nicht in die Papierzuführung greifen, wenn das Gerät eingeschaltet oder auf Standby eingestellt ist. Wenn Sie Papierstücke, die sich vergangen haben, lösen möchten, trennen Sie das Gerät stets zuvor von der Stromversorgung.

Der Dauergebrauch kann dazu führen, dass sich Kollegen oder Nachbarn durch die Geräuschentwicklung gestört fühlen. Diese ist stark vom jeweiligen Gerät abhängig. Professionelle Geräte, die für die Nutzung im Büro konzipiert sind, entwickeln einen Schalldruckpegel von 55 bis 70 Dezibel (dB). Die dauerhafte Benutzung hat zwar noch keine Hörschäden zur Folge. Doch der Vergleich zu einem Fernseher, der bei Zimmerlautstärke betrieben wird, oder einem direkten Gespräch (jeweils 60 dB) zeigt, dass die Geräuschentwicklung in einem durchaus sensiblen Bereich liegt.