Fitnessarmbänder Test - 09/2019

Unser Testsieger ist die Garmin vívosmart 4, ein besonders leichtes Armband, dass viele innovative Features hat. Unser Favorit mit der Testnote 1,9!

Wir haben 5 Fitnessarmbänder getestet und dabei besonderen auf die Handhabung und die Fitnessfunktionen geachtet

Ein Fitnessarmband ist ein tolles Gadget für einen sportlichen Lifestyle. Es kann Schritte zählen, deine Blutwerte bestimmen und manchmal sogar Musik abspielen.

zuletzt aktualisiert: 18.09.2019, 16:40
Testsieger Preis-Leistungssieger
Unser Testsieger: Garmin vívosmart 4 Fitbit Charge 3 Fitbit Versa Huawei Band 3 Pro Fitnessarmband Polar Laufuhr M430

Garmin

vívosmart 4

Fitbit

Charge 3

Fitbit

Versa

Huawei

Band 3 Pro Fitnessarmband

Polar

Laufuhr M430
Vorteile
  • Schnelle Synchronisierung
  • Sehr leicht und klein
  • Misst das Stresslevel
  • Pulsoximetrie
  • Gute Synchronisierung
  • Messung des Energielevels
  • Gute Anleitung
  • Vergleich mit anderen Nutzern
  • Benachrichtigungen auf der Uhr
  • Viele Funktionen und Daten
  • Zahlreiche Datenmessungen
  • Austauschbare Armbänder
  • Sehr gute Anleitungen
  • Gute Smartphone-App
  • 13 Zifferblätter
  • Benachrichtigungen auf der Uhr
  • Viele Funktionen und Daten
  • Zahlreiche Datenmessungen
  • Jede Menge zusätzliche Apps verfügbar
  • Austauschbare Armbänder
  • Sehr gute Anleitungen
  • Gute Smartphoneapp
  • Über 50 Zifferblätter
  • Zahlreiche Möglichkeiten direkt auf der Uhr
  • Übungsvideos direkt auf der Uhr
  • Benachrichtigungen auf der Uhr
  • Genaue Schrittzähler
  • Integriertes GPS
  • Präzise Herzfrequenzmessung
  • Nutzung ohne App/Registrierung möglich
  • Integriertes GPS
  • Tägliches Aktivitätsziel kann durch verschiedene Aktivitäten erreicht werden
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Trainingspläne für Marathonläufer
  • Wasserdicht
Nachteile
  • Armbänder sind nicht austauschbar
  • Kein eigenes GPS
  • Keine Bezahlfunktion
  • Mühselig zu bedienen
  • Häufiges abreißen der Synchronisierung
  • Benachrichtigungsfunktionen werden durch die schlechte Synchronisierung behindert
  • Kontaktloses bezahlen ist (noch) nicht möglich
  • Kein eigenes GPS
  • Häufiges Abreißen der Synchronisierung
  • Viele Funktionen werden durch die schlechte Synchronisierung behindert
  • Installation vieler Apps funktioniert (noch) nicht
  • Kontaktloses bezahlen ist (noch) nicht möglich
  • Kein eigenes GPS

  • Nur mit App zu verwenden
  • Keine richtige Bedienungsanleitung in Verpackung beigelegt
  • Kaum smarte Funktionen
  • Probleme bei der Einrichtung
  • Unzuverlässiger Schrittzähler
  • Ungenaues Schlaftracking
  • Display ohne Touchfunktion
  • Schlechter Tragekomfort
Zusammenfassung

Leichter und kleiner Tracker mit vielen innovativen Funktionen.

Tolle Ausstattung für Hobbysportler mit Schwierigkeiten bei der Synchronisierung.

Basic-Funktionen sind einwandfrei. Bei den Zusätzlichen hapert es an einigen Stellen.

Leichte und einfach zu bedienen. Mit vielen verschiedenen Funktionen eignet es sich als Unterstützer bei verschiedensten Fitnessaktivitäten.

Mit GPS für Läufer geeignet. Allerdings wenig smarte Funktionen.

Fitnessfunktionen
Handhabung
Synchronisierung
Design
Zugehörige App
Genauigkeit der Messung
Akkulaufzeit 7 Tage über 7 Tage ca. 4 Tage Bis zu 12 Tage (wenn der wissenschaftliche Schlafmelder und 24/7 Herzfrequenzmesser ausgeschaltet sind) bis zu 20 Tage (ohne GPS)
Gewicht 16 g 27 g 39 g 27 g 49 g
Breite 1,5 cm 2,2 cm 4 cm 1.1 cm 3,8 cm
Höhe 21 cm 24 cm 21 cm 1.9 cm 28 cm
Tiefe 2 cm 1,2 cm 2 cm 4.5 cm 1,1 cm
Wasserdicht Ja
Kompatibilität iOS, Android, Windows (nur Computer) iOS, Windows, Android iOS, Windows, Android Ja iOS, Android, Windows (nur Computer)
Schrittzähler Ja
Display Touchdisplay; schwarzweiß; 3 cm Durchm. Touchdisplay; Graustufen; 4 cm Durchm. Touchdisplay; Farbig; 3,5 cm Durchm. Ja kein Touch; schwarzweiß; 3,5cm
Integriertes GPS Nein Nein Nein Ja
Kalorienzähler Ja
Schlafphasen Ja
Stiller Alarm/ Wecker Ja
Kommunikation SMS, Mails, Termine, Anrufe, News, Wetter Nachrichten: Messenger/SMS/Whatsapp; E-Mails: Outlook/Gmail; zahlreiche App-Benachrichtigungen Nachrichten: Messenger/SMS/Whatsapp; E-Mails: Outlook/Gmail; zahlreiche App-Benachrichtigungen Nein Keine
Anruf- und SMS-Benachrichtigungen Ja Nein
Bewegungserinnerungen Nein Nein
Kontinuierliche Herzfrequenzmessung Ja
Musikapps Über die Uhr steuerbar Keine Musiksteuerung Deezer, Persönliche Musik, Spotify (auch ohne Smartphone) Nein Nein
Kontaktloses Bezahlen Nein Nur in der Special Edition Nein Nein
Tagesziele Schritte, Strecke, Kalorien, Aktive Minuten oder die Anzahl gestiegener Etagen Ja
Lieferumfang vívosmart 4, Ladekabel, Anleitung Fitbit Charge 3, 2 Armbänder (S/L), Ladekabel, Anleitung Fitbit Versa, 2 Armbänder (S/L), Ladekabel, Anleitung Fitnessuhr, Ladekabel, Ladeschale, Bedienungsanleitung Polar M430, Ladekabel, Anleitung
Qualitätseindruck Gut Gut Gut Gut Gut
Verpackung Gut Sehr gut Sehr gut Gut Gut
Zusatzgarantie 2 Jahre 2 Jahre 24 Monate 6 Monate Garantie auf das Armband
Anleitungsqualität Gut Sehr gut Sehr gut Gut
Testsiegel: Garmin vívosmart 4, Testnote 1.9
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Testsiegel: Fitbit Charge 3, Testnote 2.1
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Testsiegel: Fitbit Versa, Testnote 2.15
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Testsiegel: Huawei Band 3 Pro Fitnessarmband, Testnote 2.3
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Testsiegel: Polar Laufuhr M430, Testnote 2.75
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*Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten. Verfügbarkeiten erfahren Sie beim jeweiligen Onlineshop. Änderungen der angezeigten Preise seit der letzten Aktualisierung sind möglich.

Garmin

vívosmart 4

Testsiegel: Garmin vívosmart 4, Testnote gut

Die Vívosmart 4 von Garmin ist mit vielen innovativen Funktionen ausgestattet. Neben den üblichen Messwerten wie Kalorien, Puls, Schritten, Etagen und Schlaf, misst sie zusätzlich das Stress-, Energielevel und den Sauerstoffgehalt im Blut. Der Fitnesstracker ist der leichteste und kompakteste im Test, gleichzeitig ist die Bedienung des Bildschirms dadurch schwierig. Zudem werden die unterschiedlichen Trainingsformen vom Tracker selten erkannt.

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  • Das Tracken der Kalorien kann durchaus sinnvoll sein, aber auf die Kalorienangaben des Trackers solltest du dich nicht zu sehr verlassen.
  • Nimm deinen Fitnesstracker nicht zu häufig ab, denn wirklich zuverlässig sind die Angaben nur bei dauerhafter Nutzung.
  • Außerdem kann der Tracker dich nur daran erinnern dich zu Bewegen, wenn du ihn auch konsequent trägst.
  • Achte darauf, dass die Angaben zu Gewicht und Größe aktuell sind, um die genausten Ergebnisse zu erhalten.
  • Werde sozial und steigere deine Motivation, indem du deine Erfolge teilst und Challenges eingehst.
  • Vergiss nicht, von Zeit zu Zeit deine Tagesziele zu erhöhen, um dein Fitnesslevel zu steigern.
 

Testablauf

Im Vorfeld des Tests haben wir praxisnahe Anforderungen definiert und folgende Testkriterien festgelegt:

  • Fitnessfunktion
  • Handhabung
  • Design
  • Zugehörige App
  • Genauigkeit der Messung
  • Synchronisierung

Um diese Kriterien bewerten zu können, haben wir mehrere Tests für die Fitnessarmbänder definiert. Zunächst werden die Geräte nach Herstellerangaben eingerichtet, wobei die Benutzerfreundlichkeit beurteilt wird. Zur Einrichtung wird die zugehörige App verwendet aber auch die Installation mit dem PC getestet. Nach erfolgreichen einrichten werden die Armbänder mit der App synchronisiert. In einem ersten Testdurchlauf werden bis zu 3000 Schritte getätigt und anschließend ausgewertet, ob die Geräte die Schritte genau zählen.

Im weiteren Testverlauf wird ein Flipchartständer mit 50 Schritten geschoben und eine Spülmaschine ausgeräumt. Auch hier wird wieder auf die Schrittmessung geachtet bzw. ob die Gräte andere körperliche Aktivitäten von Schritten unterscheiden können. Des Weiteren wird die Höhenmessung überprüft, indem 5 Stockwerke hoch und runtergelaufen werden. Zusätzlich Funktionen, wie Herzfrequenzmessung, Bewegungserinnerung und Trainingseinstellungen, werden ebenfalls getestet. Auch die Funktionen der Apps werden ausführlich kontrolliert. In Sachen Handhabung wird beurteilt, wie intuitiv und benutzerfreundlich die Menüführung der Armbänder und der Apps ist.

Um Fehler auszuschließen, und die Belastung durch den Alltagsgebrauch zu gewährleisten, findet jeder Test in mehreren Durchgängen statt.

Die Testkriterien erhalten je nach Wichtigkeit prozentuale Anteile. Die Endnote wird abschließend objektiv mittels eines Algorithmus aus den Testkriterien errechnet.

Produktauswahl

Unsere Produktauswahl erfolgt durch die Beobachtung des aktuellen Marktes. Neben beliebten Markenprodukten nehmen wir auch Geheimtipps in unsere Auswahl auf. Kriterien wie Preis und Funktionsumfang stellen einen wichtigen Faktor für uns da. Auch durch Analyse und Auswertung von Kundenrezensionen und externen Tests (z.B. Stiftung Warentest), wird das Testfeld bestimmt.

Die Geräte werden anonym eingekauft oder uns vom Hersteller geliehen. Händler und Hersteller üben keinen Einfluss auf die Tests und unsere Wertung aus.

Sobald neue relevante Produkte auf den Markt kommen, wird unser Testfeld um diese erweitert. Die neuen Produkte durchlaufen denselben Test wie die bereits geprüften Geräte.

Auch Stiftung Warentest hat im Januar 2016 diverse Geräte getestet. Das Testresultat ist dabei sehr dürftig ausgefallen. Von Zwölf Produkten wurden nur zwei mit “Gut” benotet. Drei Fitnessarmbänder konnten noch ein befriedigendes Ergebnis vorweisen, fünf bekamen die Note “Ausreichend” und bei zweien reichte es gerade mal für eine mangelhafte Bewertung. Testsieger ist das Vivofit Armband von Garmin und auch den zweiten Platz belegt ein Garmin Produkt. Den letzten Platz teilen sich zwei Geräte von Jawbone, UP2 und UP3. Die Gesamtnote setzte sich aus den folgenden fünf Kriterien zusammen: Fitnessfunktionen (35%), Handhabung (25%), App- und PC-Anwendung (20%), Haltbarkeit (15%) und Schadstoffe (5%).

Die Fitnessarmbänder wurden beim Liegen, Laufen, Gehen, Staubsaugen, Treppensteigen und Staubwischen an beiden Handgelenken getragen. Währenddessen wurde besonders darauf geachtet, ob die Geräte zu viele Schritte zählten oder andere Bewegung als Schritte auswerteten. Zehn der zwölf Geräte erfassen die Schritte mindestens gut. Das Tragen der Armbänder bei der Hausarbeit verfälschte die Ergebnisse, je nach Gerät mehr oder weniger. Bei vier Modellen lässt sich die individuelle Schrittlänge einstellen. Wirklich überzeugen können aber nur die Garmin-Armbänder. Auch die Genauigkeit des Kalorienverbrauchs wurde bestimmt sowie die Herzfrequenzmessung, falls vorhanden. Kein Produkt konnte einen wirklich genauen Kalorienverbrauch vorweisen. Ganze acht Geräte wurden deshalb mit “Ausreichend” bewertet. Am schlechtesten im Funktionstest schneidet das Medisana Vifit connect Armband ab. Sowohl Schritte als auch Kalorienverbrauch werden nur ausreichend genau gemessen.

Für die Handhabung der Bänder wurde die Gebrauchsanleitung und die Kapazität sowie Ladedauer vom Akku bzw. Batterie beurteilt. Die Anleitung des Xiaomi Mi Bands war stellenweise nur auf Chinesisch. Das Samsung Gear Fit hatte die kürzeste Batterielaufzeit. Im Hinblick auf den alltäglichen Gebrauch bewerteten die Tester Tragekomfort, Ablesbarkeit und intuitive Bedienung. Das Mio Fuse drückten an manchen Stellen zu stark aufs Handgelenk und die Jawbone-Bänder öffneten sich öfter unbeabsichtigt. Die Ergebnisse waren durchgehend befriedigend, nur der Testsieger konnte mit einem guten Resultat punkten.

Die Handhabung der Apps wurde von zwei Experten beurteilt. Sie untersuchten die Dauer der erstmaligen Einrichtung sowie die Synchronisation mit der iOS- und Android-App und der PC-Software. Zudem wurde die Vielseitigkeit der Apps und der mobilen Website bewertet. Sieben Geräte zeigen die wichtigsten Infos auf einem Display oder einer LED-Matrix an. Trotzdem wird die App auf dem Smartphone für weitere Auswertungen benötigt. Die Apps von Xiaomi und Medisana konnten kaum überzeugen, sie hatten schwächen und lieferten nicht viele Informationen. Die PC-Software ist, wenn überhaupt vorhanden, bei allen Geräten befriedigend. Die Apps von Garmin, Fitbit und Jawbone schneiden am besten am. Die mobile Website von sechs Armbändern war nur mit ausreichend oder mangelhaft zu bewerten. Insgesamt schneiden die Fitbit- und Garmin-Bänder am besten ab. Sie lassen sich schnell und einfach einrichten und bieten eine gute Übersicht.

Um die Haltbarkeit zu begutachten, wurden die Fitnessarmbänder zahlreichen Härtetests unterzogen. Geprüft wurde die Wasserbeständigkeit durch untertauchen, die Kratzfestigkeit, die Temperaturempfindlichkeit bei +45°C und -20°C und der Sturz aus 80 cm Höhe auf Steinboden. Die Bänder überstanden die Tests im Schnitt mit einem sehr guten Ergebnis. Nur bei der Kratzfestigkeit kamen acht Geräte an ihre Grenzen.

Abschließend wurden die Produkte auf Schadstoffe überprüft. Bei den Bändern von Jawbone wurden erhöhte Mengen des Weichmachers DEHP entdeckt, die stark gesundheitsschädlich sind. Aufgrund dessen konnten die Geräte nicht besser als “Mangelhaft” benotet werden.

Da der Fitnessboom seit Jahren unaufhaltsam wächst, werden auch die Fitness-Gimmicks immer moderner. Das zeigt sich auch beim Vergleich zu unseren Testkollegen. Die Geräte von 2016 sind inzwischen nicht mehr ganz aktuell, daher finden sich unserem Test nur Nachfolgemodelle aus der Prüfung von Stiftung Warentest wieder. So auch das Fitbit Charge 3 Armband. Die Probleme mit der Synchronisation scheinen allerdings immer noch zu bestehen. Auch wir kürten ein Gerät aus der Garmin Vivosmart-Reihe zum Testsieger. Das Vivosmart 4 Fitnessarmband überzeugt mit einer noch größeren Funktionsbandbreite, als es der Vorgänger seiner Zeit tat.

Eine Fitnessuhr ist universell einsetzbar: Sie begleitet dich beim Sport, erfasst deine Aktivitäten und wertet die Ergebnisse aus. Eine gute Fitnessuhr begleitet dich über viele Jahre hinweg. Sie unterstützt dich dabei, aktiv zu sein und dir neue Ziele zu setzen. Erfahre hier, wie du dir eine Fitnessuhr zunutze machen kannst.

Werde sozial und steigere deine Motivation, indem du deine Erfolge teilst und Challenges eingehst.

Die Vorteile von Bewegung
Sport ist ein lebendiger Bestandteil des Alltags vieler Menschen und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Kein Wunder, denn Bewegung tut der Gesundheit einfach gut: Sie fördert ein positives Körpergefühl, wirkt präventiv bei Krankheiten und begünstigt eine schnellere Genesung. Körperliche Aktivitäten trainieren deine Muskeln und mobilisieren dein Immunsystem. Durch Bewegung bleibst du fit und munter.

Sport wirkt jedoch kontraproduktiv, wenn man sich dabei überfordert. Eine Fitnessuhr unterstützt dich dabei, dir reale sportliche Ziele zu setzen. Denn deine Bewegungen werden in einer Art Tagebuch dokumentiert und analysiert. Auf diese Weise behältst du deine Ziele und auch deine Gesundheit im Blick.

Fitnessuhren sind Geräte, die in etwa der Größe einer Armbanduhr entsprechen. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen - von ganz klein bis groß. Verschiedene Farben und Ausführungen geben den Uhren eine persönliche Note. Man findet Fitnessuhren auch unter den Bezeichnungen "Fitness-Armband" oder "Smartwatch". Von den Funktionen her lassen sie sich miteinander vergleichen.

Die Uhr kannst du täglich am Handgelenk tragen oder nur während du Sport machst. Die Preise für die Uhren sind abhängig von dem Markennamen und der Ausstattung: Das günstigste Modell von Timex ist bereits unter 10 Euro erhältlich. Das teuerste Modell von Garmin kostet bis zu 1.800 Euro.

Welche Arten von Fitness-Armbändern gibt es?

Fitness-Armbänder sind vergleichbar mit Fitness-Uhren. Die Funktionen eines Fitness-Armbandes sind - wie der Name schon vermuten lässt - im Armband versteckt. Bei einer Fitnessuhr befindet sich die Technik überwiegend im Gehäuse.

Fitness-Armbänder sind grundsätzlich kleiner und schmaler als die meisten Fitnessuhren. Sie bieten trotzdem viele Funktionen an.

Von schlichten Armbändern bis hin zu breiteren Modellen lässt sich auf dem Markt einiges finden. Es gibt Fitness-Armbänder mit und ohne Display. Bei manchen ist eine Herzfrequenzmessung mit im Band, bei anderen nicht. Der kleine Fitness-Tracker von Fitbit Zip kommt sogar ohne Armband aus und kann an der Kleidung befestigt werden.

Je nach Größe des Displays kann ein Fitness-Armband mehr oder weniger Informationen abbilden. Die Informationen sind aufgrund der begrenzten Funktionen auf das Notwendigste beschränkt.

Im Vergleich zu Fitnessuhren bieten Fitness-Armbänder enorme Vorteile aufgrund ihrer geringen Größe und des minimalen Akkuverbrauchs.

Fitnessuhren bieten viele Funktionen: Du kannst sie deinen Bedürfnissen entsprechend aussuchen und anpassen. In erster Linie dokumentiert das Gerät deine Bewegung und andere Daten. Wenn du möchtest, protokolliert die Uhr deinen Kalorienverbrauch. Dadurch lässt sich ein solches Gerät sehr gut einsetzen, wenn du dein Gewicht kontrollieren oder reduzieren möchtest. Auch Vitalwerte, wie der Puls und die Herzfrequenz, lassen sich im Ruhe- und Belastungszustand gut messen.

Nimm deinen Fitnesstracker nicht zu häufig ab, denn wirklich zuverlässig sind die Angaben nur bei dauerhafter Nutzung.

Früher musste man alles schriftlich dokumentieren. Heute kannst du deine Fortschritte wesentlich leichter mit einer Fitnessuhr nachvollziehen. In der Uhr befinden sich Sensoren und Mikroprozessoren. Diese machen eine leichte Verarbeitung und Speicherung deiner Daten möglich, auch auf kleinem Raum.

Je nach Hersteller bieten die kleinen Technologie-Riesen unterschiedliche Features an. Der Vielfalt an Funktionen ist keine Grenze gesetzt: Neben den Standardfunktionen - wie Bewegungs-, Zeit- und Pulsmessung - beinhalten die meisten Fitnessuhren mittlerweile ausgeklügelte Programme und GPS. Die aktuellen Geräte sind sogar kompatibel zur Übertragung von E-Mail und SMS. Oder können Musik abspielen. Einige Geräte messen deine Schlafaktivitäten, während andere z. B. einen Wecker beinhalten.

Oft bieten die Hersteller der Uhren eine Software mit dem Kauf an. Damit kannst du deine Fortschritte auf dem PC oder Handy verfolgen. Nutzt du die Fitnessuhr beim Joggen, kannst du gelaufene Strecken super dokumentieren. Über die Software werden deine Ergebnisse graphisch dargestellt: Du siehst auf einen Blick, welche Distanz du gelaufen bist und wie viele Kalorien du verbraucht hast.

Design
Bei der Entscheidung für ein Design sind dir viele Möglichkeiten eröffnet: Sowohl Fitnessuhren als auch Fitness-Armbänder gibt es in tollen Farben und Kombinationen. Rosa, weiß, orange. Oder lieber gediegen in schwarz oder goldenem Ton: Die Fitnessuhren von Garmin lassen sich kaum von einer normalen Armbanduhr unterscheiden. Da muss man schon genau hinschauen.

Display
Die Displays werden in unterschiedlichen Formen und Größen geliefert. Bevor du dir eine Fitnessuhr kaufst, überlege, welche Funktionen du nutzen möchtet. Fitness-Armbänder gibt es auch ohne Displays.

Das Display solltest du dir nach der Funktionalität aussuchen: Ein großes Display mit einer super Auflösung verhilft dir zu einem besseren Ablesen der Uhr während der sportlichen Aktivitäten. Nachteil ist, dass die Uhr dadurch insgesamt etwas größer ausfällt. Der Akku benötigt mehr Energie.

Möchtest du lieber eine Uhr, die leicht und so klein wie möglich ist? Dann reicht vielleicht eine Fitnessuhr mit einem kleinen Display und geringer Auflösung aus. Wichtig ist, dass die Uhr deinen Bedürfnissen entspricht.

Tragekomfort
Damit die Uhr beim Sport nicht zur Belastung wird, solltest du darauf achten, dass sich die Uhr gut tragen lässt. Dies wird durch die Größe des Gehäuses und die Beschaffenheit des Armbandes beeinflusst. Es gibt Gehäuse und Armbänder aus verschiedenen Materialien.

Bedenke, dass du während der sportlichen Aktivitäten ins Schwitzen gerätst: Manche Materialien fördern das Schwitzen, andere sind atmungsaktiv. Lass dich am besten in einem Sportfachgeschäft beraten.

Probiere verschiedene Armbänder aus. Lasse sie auf dich wirken. Die Uhr sollte sich angenehm am Handgelenk tragen lassen und bei Bewegung nicht verrutschen.

Frage dich, welches Gehäuse am besten zu dir passt. Sollte es eher funktional und praktisch sein? Modern aussehen? Klein sein? Oder so viel wie möglich kombinieren?

Auch die Bedienbarkeit während des Sports spielt eine ausschlaggebende Rolle.

Funktionsumfang
Es kommt auf die Art deines Trainings an, welche Funktionen du in deiner Fitnessuhr benötigst. Möchtest du gern lange Strecken laufen? Dann solltest du darauf achten, dass der Akku eine lange Laufzeit hat. Das Gerät sollte zudem einfach während des Laufens zu bedienen sein. Willst du die Strecken miteinander vergleichen? Dann wäre es gut, wenn die Fitnessuhr zusätzlich über eine App verfügt. Damit kannst du deine Training schnell und leicht auswerten.

Trägst du die Fitnessuhr beim Schwimmen oder unter der Dusche? Dann achte auf eine hohe Wasserdichte des Gerätes. Die Funktionen sollte sich jeder nach seinen individuellen Bedürfnissen auswählen.

Akkulaufzeit
Die Akkulaufzeit hängt davon ab, wie intensiv das Gerät genutzt wird. Bei einer Uhr mit einem großen Display reicht der Akku ca. 5 bis 8 Tage. Verfolgst du Sportarten, bei denen du lange Zeit unterwegs bist? Dann sollte der Akku entsprechend lange halten.

Wasserfestigkeit
Grundsätzlich sind die meisten Fitnessuhren heutzutage wasserdicht bzw. vor Spritzwasser geschützt. Das bedeutet lediglich, dass die Uhr dem Schwitzen standhält. Unter die Dusche solltest du sie nicht mitnehmen.

Benötigst du eine wasserdichte Fitnessuhr zum Schwimmen? Dann sollte beim Kauf des Gerätes auf eine hohe Wasserdichte geachtet werden: Erst ab 5 bar / 50m spricht man von einer wasserdichten Uhr. Ist die Fitnessuhr mit 10 bar / 100m eingestuft, kannst du das Gerät ganz sicher zum Schwimmen verwenden.

Zugehörige App
Willst du deine Aktivitäten tracken, also nachverfolgen? Dann achte in jedem Fall darauf, dass eine App beim Kauf mitgeliefert wird. Damit kannst du leicht Graphiken erstellen und Vergleiche zwischen deinen Trainings anstellen.

Datenschutz
Bei Inbetriebnahme des Gerätes wirst du aufgefordert, deine persönlichen Daten wie Alter und Geschlecht einzugeben. Zur Berechnung des Body-Maß-Indexes (BMI) benötigt die Fitnessuhr zudem deine Größe und dein Körpergewicht. Aufgrund von statistischen Wahrscheinlichkeiten berechnet das Gerät nun deinen Energieverbrauch.

Viele Daten können auch vom Hersteller der Fitnessuhren gelesen und weiterverwendet werden. Wenn du das nicht möchtest, erkundige dich, ob du deine Daten schützen oder einer Verwendung widersprechen kannst.

Die modernen Fitnessuhren sind mit unheimlich vielen Funktionen ausgestattet. Die meisten Uhren sind spritzwassergeschützt. Die Technik hat sich in den letzten Jahren deutlich entwickelt: Die kleinen Geräte sind hoch funktional. Die Genauigkeit bei der Messung der Distanz wird immer exakter. Die Akkus sind sehr langlebig. In der verschwindend geringen Größe einer Fitnessuhr steckt ein ganzes Technikbündel.

Nachteilig ist, dass die Ergebnisse der Auswertungen verfälscht sein können. Der Energieumsatz ist z. B. nur ansatzweise richtig. Da jeder Mensch individuell Energie verbraucht, können die Geräte nur Annäherungswerte anzeigen. Nicht so gut ist auch, dass die Geräte manchmal ihren Standort nicht finden. Zudem werden viele Daten gesammelt, von denen man nicht weiß, ob sie weitergegeben oder verwertet werden.

Bei Fitbit steht Verantwortung im Vordergrund: Für die Gesundheit und zum Erreichen deiner Fitnessziele. Mit den Fitbit-Uhren kannst du deine Aktivitäten, deine Herzfrequenz sowie deinen Schlaf protokollieren.

Vergleiche hier, welche Fitnessuhr am besten zu dir passt. Folgende Modelle von Fitbit sind derzeit auf dem Markt erhältlich:

Das Modell Fitbit Versa ist eine Fitness-Smartwatch. Sie verfügt über Gesundheits-, Fitness- und Herzfrequenz-Tracking. Die Akkulaufzeit beträgt 4 Tage und mehr. Mit dem Gerät kannst du über 300 Songs speichern und spielen. Die Uhr kostet 199,95 Euro.

Die Fitbit Ionic verfügt über ein integriertes GPS für Tempo und Strecke. Sie zeigt persönliche Trainingseinheiten auf dem Display an und speichert deine Musik. Die Uhr beinhaltet einen PurePulse-Herzfrequenz-Messer. Der Akku läuft bis zu 5 Tage. Der Preis liegt bei 299,95 Euro.

Der neue Fitness-Tracker Fitbit Charge 3 ist am innovativsten: Das Gerät lässt kontaktloses Zahlen sowie Smartphone-Benachrichtigungen zu. Die Uhr besitzt ein kontinuierliches Herzfrequenz-Tracking und ist wasserabweisend bis zu 50 Meter. Der Akku läuft bis zu 7 Tage. Das Gerät kostet 149,95 Euro.

Die Fitbit Alta HR ist ein Herzfrequenz-Armband. Neben des Basis-Funktionen besitzt es eine automatische Übungserkennung und eine Bewegungs-Erinnerung. Das Armband zeigt dir Anrufe, SMS und Kalenderbenachrichtigungen an. Die Akkulaufzeit beträgt etwa 7 Tage. Der Preis beginnt ab 149,95 Euro.

Das Fitness-Armband Fitbit Ace ist für Kinder entwickelt. Es zeichnet Aktivitäten bei Tag und Nacht auf. Erreichen Kinder ihre Tagesziele, so feiert die Uhr das. Kinder können virtuelle Abzeichen sammeln. Das Armband beinhaltet Bewegungs-Erinnerungen und motiviert die Kinder zu mehr Aktivität. Der Akku läuft etwa 5 Tage. Der Preis des Armbandes liegt bei 99,95 Euro.

Auch das Modell Fitbit Alta ist ein Fitness-Armband, jedoch für Erwachsene. Es verfügt über Bewegungs-Erinnerungen und eine automatische Schlaferkennung. Das Gerät zeichnet die Aktivitäten des ganzen Tages auf. Es kann Anrufe, SMS und Kalenderbenachrichtigungen anzeigen. Das Armband kannst du bis zu 5 Tage und Nächte lang tragen, bevor es aufgeladen werden muss. Das Gerät ist ab 119,95 Euro erhältlich.

Das Modell Fitbit Flex 2 ist das schmalste Armband von allen. Der Tracker ist abnehmbar und passt sogar in Armreifen oder Armbänder. Das Gerät ist zum Schwimmen geeignet. Es verfügt über Bewegungs-Erinnerungen und eine automatische Bewegungserkennung. Das Armband ist in der Lage, Anruf- und SMS-Benachrichtigungen anzuzeigen. Auswechselbares Zubehör peppt das Armband weiter auf. Der Preis für das Gerät liegt bei 79,95 Euro.

Suchst du ein unauffälliges Modell? Dann ist der kabellose Aktivitäts-Tracker Fitbit Zip vielleicht etwas für dich. Er zeichnet die Aktivitäten des ganzen Tages auf. Auf dem großen Touch-Display siehst du deine Tagesstatistik. Das Gerät kannst du kabellos mit deinem Smartphone oder Computer synchronisieren. Der kleine Tracker lässt sich mühelos an einer Tasche oder am Gürtel befestigen. Die Fitnessuhr verfügt über eine austauschbare Batterie, die bis zu sechs Monate hält. Der Preis des Fitbit Zip liegt bei 59,95 Euro.

Welche Fitnessuhr am besten zu dir passt, kannst nur du entscheiden. Funktionalität, Größe und Preis können eine Entscheidungsgrundlage für dich darstellen.

Die kleinen Geräte mit viel Inhalt tragen zur Steigerung deiner körperlichen Fitness bei. Aufgrund der spieltypischen Elemente - auch Gamification genannt - wird Bewegung mit der Fitnessuhr zu einer Art Spiel. Wie bei anderen Spielen auch, wird der Nutzer durch positive Ergebnisse dazu animiert, den Sport weiter zu betreiben.

Neben der Dokumentation von sportlichen Aktivitäten hast du mit einer Fitnessuhr unzählige Möglichkeiten: Aufgrund der technischen Raffinessen kannst du mit anderen kommunizieren. Oder deine Ergebnisse über Social Media veröffentlichen. Oder dich mit Gleichgesinnten vernetzen.

Eine Fitnessuhr ist ein wahres Wunder der Technik. Letztendlich kann jeder individuell entscheiden, welche Funktionen ihm an einer Fitnessuhr wichtig sind. Und zu welchem Zweck er das Gerät nutzen möchte. Behalte den Datenschutz im Hinterkopf. Bei einigen Herstellern kannst du eine weitere Datennutzung und -verarbeitung ausstellen.

Wie testen wir bei askgeorge.com?

Live und authentisch: Wir holen uns die Geräte in unser Hamburger Testlabor. Hier nehmen wir alles genau unter die Lupe.

Jedem Test geht eine umfangreiche Recherche voraus:

  • Welche Anbieter sind am Markt?
  • Welche aktuellen Produkte gibt es?
  • Was sind die Vergleichskriterien?
  • Welche Tests werden wir durchführen?
  • Wie ist der Testablauf?

Wenn Alles feststeht, holen wir die Geräte zu uns. Für jedes Produkt wird der Testverlauf, die Messwerte und Produkteigenschaften ausführlich dokumentiert. Dabei erstellen wir Fotos und Videos. Wir werten die Ergebnisse für Dich aus, fassen alles in einem Testbericht zusammen und errechnen die Testnote.

Viel Spaß beim Stöbern! 

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Fragen

  • am 18.09.2019 um 16:40 Uhr

    Was ist das beste Fitnessarmband?

    AskGeorge.com

    Unser Testsieger ist die Garmin vívosmart 4, ein besonders leichtes Armband, dass viele innovative Features hat. Unser Favorit mit der Testnote 1,9!

    Wir haben 5 Fitnessarmbänder getestet und dabei besonderen auf die Handhabung und die Fitnessfunktionen geachtet

    Ein Fitnessarmband ist ein tolles Gadget für einen sportlichen Lifestyle. Es kann Schritte zählen, deine Blutwerte bestimmen und manchmal sogar Musik abspielen.

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